DE318893C - Fallhammer - Google Patents
FallhammerInfo
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- DE318893C DE318893C DE1918318893D DE318893DD DE318893C DE 318893 C DE318893 C DE 318893C DE 1918318893 D DE1918318893 D DE 1918318893D DE 318893D D DE318893D D DE 318893DD DE 318893 C DE318893 C DE 318893C
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- hammer
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- rail
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/36—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
- B21J7/42—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
- B21J7/44—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
-
Fallhammer. Die Erfindung bezweckt, bei Fallhämmern einen billigen, zuverlässigen und dauerhaften Ersatz für die infolge des Krieges nicht mehr zti beschaffenden Riemen oder Gurte aus Leder, Baumwolle und: sonstigem Faser- material zum Aufziehen (Heben) des Ham- mers (Bären) zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird das dadurch er- reicht, daß das bisher übliche Zugorgan (Riemen oder Gurt) für den Fallhammer durch eine biegsame Schiene o. dgl. aus Holz oder einem anderen federnden Stoff ersetzt ist, die zur Bewirkung des Hainnieraufzuges durch Verstellen von Druck- und Biegerollen gegen den Umfang der Treibscheibe gebogen und angedrückt wird'., nach Freigabe durch Zurückbewegen der Druck- und Biegerollen sich aber wieder von der Treibscheibe ab- biegt und den freien Fall des Hammers er- möglicht. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel der Erfindung schematisch veran- schaulicht, und zwar zeigt Fig.. r eine Ge- samtansicht der Fallhammervorrichtung von der Seite gesehen, Fig. 2 und 3 Einzeldarstel- lungen in vergrößertem Maßstabe, welche die gegeizseitigen Stellungen der Treibscheibe; des Zugorgans, der Druckrolle und der Biege- rolle während des Niederfallend bzw. Auf- zuges des Fallhammers erläutern. An dem Fallhammer a (Fig. i) ist eine biegsame Holzschiene b befestigt, die .in der Zugrichtung frei beweglich ist und zweck- mäßig zwischen unterhalb der Treibscheibe c angeordneten Rollen d oder Rollenpaaren ge- führt wird. Die Treibscheibe c sitzt fest auf ßeren Bogenlänge mit dem Umfang der Treibscheibe in Berührung, die sich nach dem Abstand der beiden Rollen richtet. Unter Umständen können auch mehrere Biegerollen k vorgesehen werden. Die Treibscheibe zieht dann die angedrückte Schiene b mit dein daran hängenden Hammer so lange hoch, wie der Handhebel o niedergehalten bzw. dieDruck-und Biegerollen angedrückt gehalten werden. Hat der Hammei die gewünschte Höhenlage erreicht, so erfolgt seine Auslösung durch Anheben des Handhebels o, wodurch die Rollen g und k wieder von der Schiene bzw. der Treibscheibe abbewegt werden und in ihre Ruhestellung zurückgelangen. Die Zurückführung der Rollen und' des Steuergestänges kann auch noch durch Federn oder Gegengewichte unterstützt werden. Die freigegebene Schiene richtet sich alsdann infolge ihrer Biegsamkeit wieder gerade und fällt mit dem niederfallenden Hammer zwischen der Treibscheibe und den. Rollen g und k sowie den Führungsrollen d nach unten (Fig. i).der Treibwelle e und dreht sich in Richtung des eingezeichneten Pfeiles. Zur Seite der Treibscheibe ist auf einem Exzenterbolzen f eine Rolle g gelagert. Auf dein einen oder auch auf beiden Enden trägt @d@er Bolzen f einen Winkelhebel h-, hl. An dein freien Ende des nach oben zeigenden Armes 12l des Win- kelhebels bzw. zwischen den Arinen 1t.1, wenn. der Winkelhebel doppelt ist, ist auf einem zylindrischen Bolzen i. eine Rolle h,. gelagert. Die Anordnung ist so gewählt, daß, wenn die Rollen die in Fig. i und- 2 gezeigte Stellung einnehmen, die Hammerschiene zwischen der Treibscheibe c einerseits und, den beiden Rol- len g und h anderseits in gerader Richtung nach oben hindurcbgeht und in ihrer Längs- richtung frei beweglich ist. An den Arm 1a des Winkelhebels ist eine Stange 7z. (Fig. i) angeschlossen, an deren unterem Ende ein z. B. am Amboß ange- lenkter Handhebel o angreift. Wird der Handhebel, nach unten bewegt, so werden die Rolle g durch Drehen des, Exzenterbolzens f und die Rolle b, durch Umlegen des Armes hl gegen die Treibscheibe c bewegt. Hierbei, drückt die lediglich als Druckrolle wirkende Rolle g die dazwischenliegende Schiene b fest gegen den Umfang der Treibscheibe, während die Rolle k den nach oben vorstehenden Teil der Schiene zunächst umbiegt, dann aber eben- falls gegen die Treibscheibe andrückt. Die Rolle 7 wirkt also als Biege- und Druckrolle; die Schiene b nimmt dann ungefähr die in Fig. i und 3 gezeigte Stellung ein und ist nicht nur im Druckpunkt der Rolle g, sondern auch zwecks Erhöhung der Reibung auf einer grö- - Durch richtige Bemessung des Durchmessers und der Breite der Treibscheibe, der Breite der biegsamen Schiene und ihrer Anlagestrecke auf dem Umfang der Treibscheibe läßt sich auch der schwerste Hammer mit Sicherheit heben. Je größer der Durchmesser der Treibscheibe, um so leichter läßt sich das Biegen und Anschmiegen der Schiene herbeiführen, so daß diese dementsprechend stärker im Querschnitt und folglich auch das Haminergewi.cht größer gewählt werden kann.
- Bei besonders schweren Hämmern oder bei minderwertigem Holz kann die Schiene in der ganzen Länge durch Metallbänder o. dgl. gegen Zerreißen gesichert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i: Fallhammer, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan des Hammers aus einer biegsamen Schiene aus federndem Werkstoff (Holz o. dgl.) besteht, die zwecks Hochziehens des Hammers mittels Rollen (g, k) an den Umfang einer Treibscheibe (c) angebogen und, angedrückt gehalten wird, bei Ausrückeder Rollen aber sich durch Zurückbiegen wieder von der Treibscheibe abhebt. Fallhammervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, eine auf einem Exzenter des Achsbolzens (f) eines Winkelhebels (1a, hl) sitzende Rolle (g) als Druckrolle wirkt, während eine zweite, am freien Arm (hl) des Winkelhebels angebrachte Rolle (k) zum Anbi.egen der Schiene an den Umfang der Treibscheibe dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE318893T | 1918-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE318893C true DE318893C (de) | 1920-02-14 |
Family
ID=6151267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918318893D Expired DE318893C (de) | 1918-01-16 | 1918-01-16 | Fallhammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE318893C (de) |
-
1918
- 1918-01-16 DE DE1918318893D patent/DE318893C/de not_active Expired
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