DE318604C - - Google Patents
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- DE318604C DE318604C DENDAT318604D DE318604DA DE318604C DE 318604 C DE318604 C DE 318604C DE NDAT318604 D DENDAT318604 D DE NDAT318604D DE 318604D A DE318604D A DE 318604DA DE 318604 C DE318604 C DE 318604C
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- DE
- Germany
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- vessel
- liquid
- bottle
- filling
- filling head
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/18—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using siphoning arrangements
Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
D|ie bekannten Fülivorrjichtungen für Flaschen usw. arbeiten alle mit Flüssigkeitsverlusten, sowohl die offenen Heberfüller'als·
auch die Vorrichtungen, die Ventile und Hähne besitzen, weil sie nachtropfen und
weil die Flaschen bei ungenügender Aufmerksamkeit leicht überlaufen. Außerdem aber bilden Ventile und Hähne durch Verschmutzen
und Festsetzen immer Quellen
ίο von Betriebsstörungen, also von Arbeits- und
Zeitverlusten.
Der Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Verfahren zum Füllen von
Flaschen unjd anderen Gefäßen sowie eine zu seiner Ausführung dienende Vorrichtung,
die diesen Übelständen abhelfen, d. h. das Füllen vollkommen verlustfrei, schnell und
ohne besondere Aufmerksamkeit ermöglichen und Betriebsstörungen und Reinigungsarbeiten
beseitigen.
Auf der Zeichnung ist eine Füllvorrichtung gemäß der Erfindung im Schnitt dargestellt.
Das neue Verfahren besteht darin, daß man mit dem Flüssigkeitsyorratsgefäß ein
: auf und ab bewegliches, oben offenes Rohr
verbindet, so daß aus diesem und dem Flüssigkeitsbehälter ein bewegliches System
kommunizierender Röhren gebildet wird und daß man das zu . füllende Gefäß (Flasche
o. dgl.) an einer geeigneten Stelle in dieses Rohrsystem dicht einschaltet und es damit
senkt und hebt. Senkt man das Rohrsystem und mit ihm die Flasche .0. dgl. so tief, daß
die Flaschenmündung tiefer liegt als der Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter, so
tritt Flüssigkeit in die Flasche, während gleichzeitig die Luft aus ihr frei entweichen
kann.. Ist die Flasche. gefüllt, so hebt man
den beweglichen Teil des Rohrsystems mit der Flasche so weit, daß deren Mündung über
dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter liegt, wodurch alle überschüssige Flüssigkeit
aus dem beweglichen Rohrteil in den Vorratsbehälter zurückfließt, nur die in der
Flasche befindliche nicht. Hierauf wird die Verbindung der Flasche mit dem Rohrsystem
gelöst und eine neue Flasche eingefügt. Irgendwelche Flüssigkeitsverluste entstehen
nicht, weil das Rohrsystem entleert wird, bevor die Flasche abgenommen wird.
Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung besteht, wie aus der
Zeichnung hervorgeht, aus dem Vorratsgefäß A, dem Anschlußstück B für ,'die
Flasche oder den sogenannten Füllkopf, der an seinem unteren offenen Ende ein elasti-
- sches, auf die Flaschenmündung passendes Dichtungsstück, ein dieses durchdringendes
Einlauf rohr D und ein Entlüftungsröhrchen E besitzt. Dieses Entlüftungsröhrchen
endigt oben in dem Teil F des Füllkopfes, so daß beim Austreten von Schaum durch das
Rohr dieser sich Avieder mit der Flüssigkeit vereinigt. Ein seitlicher Stutzen des Füllkopfes
ist durch einen Schlauch, an dessen Stelle auch ein gelenkiges Rohrgebilde treten
kann, mit dem Vorratsbehälter verbunden. Für stark schäumende Flüssigkeiten ist :der
Füllkopf, wie dargestellt, oben geschlossen und ein dort angebrachter Rohrstutzen durch
einen Schlauch G mit dem Luftraum des Vo.r-
ratsbehälters verbunden, so daß der aus der Flasche durch das Röhrchen E austretende
Schaum wieder in den Behälter A zurückgelangt, also keine Flüssigkeit verlorengeht.
Bei Nichtgebrauch wird der Füllkopf B über den Flüssigkeitsspiegel im Gefäß A gehoben.
Beim Füllen der Flasche wird diese mit der Mündung gegen das elastische Dichtungsstück
des Füllkopfes gedruckt, nachdem
ίο das Rohr D in sie eingeführt worden ist, dann
wird sie zusammen mit dem Füllkopf gesenkt, bis die Flüssigkeit einläuft. Die in ihr befindliche
Luft und etwa gebildeter Schaum entweicht durch Rohr E. Ist die Flasche gefüllt,
so wird sie mit dem Füllkopf gehoben, bis dieser über dem Flüssigkeitsspiegel liegt
und die Flüssigkeit aus ihm nach dem Vorratsbehälter zurückfließt. Hierauf kann die
Flasche ohne irgendwelche Verluste abgenommen werden und durch eine neue ersetzt
werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. A^erfahren zum Füllen von Flaschen und anderen Gefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß man das zu füllende Gefäß in.ein bewegliches System kommunizierender Röhren (B, C, A), deren einer Schenkel vom Flüssigkeitsvorratsbehälter (A) gebildet wird, dicht einschaltet und es zwecks Füllens so weit senkt, daß die Einlaufstelle für die Flüssigkeit in das Gefäß tiefer liegt als der Flüssigkeitsspiegel im Röhrensystem, beim Abheben des Gefäßes dagegen dieses so weit hebt, daß die Einlaufstelle über dem Flüssigkeitsspiegel liegt,
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Vorratsbehälter (A), einem auf die Flasche dicht aufzusetzenden Füllkopf (B) mit darauf sitzendem Luftsteigerphr und zwischen Vorratsbehälter und Füllkopf eingeschaltetem beweglichen Rohr (e) ein bewegliches System kommunizierender Röhren gebildet ist, so daß durch Senken und Heben des Füllkopfes der Auslauf der Flüssigkeit in das zu füllende Gefäß herbeigeführt und unterbrochen werden kann, während gleichzeitig die Luft aus dem zu füllenden Gefäß dauernd nach oben entweichen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE318604C true DE318604C (de) |
Family
ID=571174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT318604D Active DE318604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE318604C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1655264A3 (de) * | 2004-11-03 | 2006-06-28 | Helmut Stroh Kellereimaschinen | Füllmaschine umlaufender Bauart |
-
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- DE DENDAT318604D patent/DE318604C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1655264A3 (de) * | 2004-11-03 | 2006-06-28 | Helmut Stroh Kellereimaschinen | Füllmaschine umlaufender Bauart |
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