DE316004C - - Google Patents
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- DE316004C DE316004C DENDAT316004D DE316004DA DE316004C DE 316004 C DE316004 C DE 316004C DE NDAT316004 D DENDAT316004 D DE NDAT316004D DE 316004D A DE316004D A DE 316004DA DE 316004 C DE316004 C DE 316004C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/02—Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
- D02G3/08—Paper yarns or threads
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- Textile Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
• Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spinnen von Papiergarn aus mehreren Pa-.
pierbändern. Bei den bekannten Verfahren dieser Art werden die zusammengehörigen
Papierbänder trocken übereinander gelegt und in dieser Lage durch die Anfeuchtvorrichtung
geführt, worauf sie in einem Trich-. ter vorgerundet und alsdann zu der Spindel geleitet werden. Infolge des Übereinanderlegens·
der trockenen Papierbänder vor dem Anfeuchten kann sich die Feuchtigkeit nicht gleichmäßig auf alle Papierbänder verteilen,
insbesondere werden die zwischen den äußeren Papierbändern befindlichen mittleren ■ Bänder
viel weniger befeuchtet als die äußeren Papierlagen. Dazu kommt, daß der Spindelzug
von den übereinanderliegenden Papierbändern während der Anfeuchtung nicht gleichmäßig
aufgenommen wird, sondern die Bänder verschieden stark gedehnt werden, so daß das entstehende Papiergarn eine ,verhältnismäßig
geringe Festigkeit erhält.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, und besteht darin, daß die zusammengehörigen
Papierbänder vor ihrem Eintritt in den Trichter getrennt voneinander
über ein angefeuchtetes Filzkissen geschleift und dadurch einzeln angefeuchtet werden.
Eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung
beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Ansicht von oben;
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1;
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1;
Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 4 und Fig. 4 eine Ansicht
der Einzelheit von oben;
Fig. 5 zeigt eine andere Einzelheit.
Die zu verspinnenden Papierstreifen 1 sind
auf Rollen 2 in üblicher Weise aufgewickelt. Bei ■ dem dargestellten Ausführungsbeispiel
wird aus je drei Papierstreifen.! ein Faden
gesponnen. Die Papierstreifen laufen von den Rollen 2 ab und gelangen über eine Führungswalze
3 auf eine mit angefeuchtetem Filz belegte Brücke 4, die in einem Wasserkasten S angeordnet ist. Der Filzbelag besteht
aus einer unteren Filzlage 6l und einer auf dieser angeordneten Filzlage 7. Die obere
Filzlage taucht zu beiden Seiten der Brücke 4 in das im Behälter 5 befindliche Wasser ein.
Die untere Filzlage 6 ist mit Löchern versehen, wie Fig. 4 zeigt. Dadurch wird verhindert,
daß der Filz an der Brücke 4 anklebt, und eine regelmäßige Befeuchtung der
oberen Filzlage ermöglicht. Die Löcher des unteren Filzes bilden auf der Brücke 4
Sammelräume, in denen sich überschüssiges Wasser sammeln kann, das im Falle des Bedarfs
von der oberen Filzlage aufgenommen wird, wodurch die Aufrechterhaltung des erforderlichen Befeuchtungsgrades der oberen
Filzlage gewährleistet ist. Die Aufnahme von Flüssigkeit durch die Filzlagen richtet
sich nach dem Flüssigkeitsstande im Kasten 5.
Die Brücke 4 besteht aus gewölbtem Blech. In den . Schenkeln der Blechwölbung sind
Claims (2)
- Löcher 8 (Fig. 3) angebracht, die bezwecken,. • daß der Pilz beiderseitig mit der im Kästen 5 befindlichen Flüssigkeit gut durchtränkt wird. Über das aus den beiden Filzlagen 6 und 7 gebildete Kissen werden die Papierstreifen 1 geschleift und dadurch befeuchtet. Die zur Herbeiführung der Schleifbewegung der Papierstreifen benötigte Zugkraft wird von einem Walzenpaar 9 auf die Streifen ausgeübt.Die Papierstreifen 1 werden mit Hilfe eines üblichen Kamms oder Rechens 10 in bestimmten Abständen voneinander über die Brücke 4 geführt, wie Fig. 1, 2 und 5 erkennen, lassen.Der Kamm ist auf einem Hebel 12 befestigt, mittels dessen die Papierstreifen beim Stillstand der Spinnmaschine von der Brücke abgehoben werden können. Der Hebel 12 ist in Lagern 13 drehbar gelagert und trägt eine beweglich angeordnete Klinke 14. Wird der Hebel 12 in die in Fig. 2 durch gestrichelte Linien angedeutete Lage gedreht, so stützt sich die Klinke 14 auf eine feste Wand 15 und hält den Hebel in der gezeigten Lage fest, wobei die Papierstreifen von dem Filz abgehoben bleiben..Zwischen Brücke 4 und Walzenpaar 9 ist ein Fadenführer 16 eingeschaltet, durch den eine bestimmte Anzahl von Papierstreifen von den Walzen 9 hindurchgezogen, und in welchem die Streifen zu einem strangartigen Gebilde vereinigt und gerundet werden. Der Fadenführer besteht aus einem kegeligen Hohlkörper (Trichter) mit einer weiten und einer engen Öffnung. Die Streifen werden in die weite Öffnung eingeführt und beim Hindurchlaufen . durch den Fadenführer gegeneinander gepreßt und verlassen die enge Öffnung des Fadenführers in vorgerundetem Zustande. Infolge der Befeuchtung und der beim Schleifen der Streifen über die Brücke ausgeübten Spannung haben die Bänder das Bestreben, sich zu runden, und schmiegen sich daher dem runden Querschnitt des Trichters an, so daß die Gefahr des Einreißens der Streifenränder verhindert wird. Von den Walzen 9 läuft der Faden zur Spindel j. Der Papierrollenhalter 17 trägt eine beliebige Anzahl Papierrollen, deren Breite der Stärke des Bindfadens entsprechend gewählt wird, der aus den Papierstreifen hergestellt werden soll.Der Wasserkasten 5 wird durch einen Hahn 18 oder Trichter mit Wasser gefüllt. Der Wasserstand im Kasten 5 wird durch ein Schauglas beobachtet oder mittels eines Schwimmers selbsttätig angezeigt.Nach dem Verfahren läßt sich ein rundlicher Papierbindfaden herstellen. Der Faden zeichnet sich durch eine hohe Bruchfestigkeit aus. Das Verfahren kann auch zur Herstellung von Papierseilen und -stricken mit Vorteil verwendet werden. Der Durchmesser des Gespinstes richtet sich nach der Gesamtbreite der verschiedenen Papierstreifen, welche' gemeinsam zur Spindel geführt werden.Paten τ-An Sprüche:ι. λ''erfahren zum Anfeuchten zu verspinnender Papierbänder, die in mehrfacher Lage durch einen Trichter hindurch zur Spindel geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehörigen Papierbänder vor ihrem Eintritt in den Trichter getrennt voneinander über ein angefeuchtetes Filzkissen geschleift und dadurch einzeln angefeuchtet werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung desVerfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filzkissen aus mehreren übereinander angeordneten Filzlagen (6, 7) bestellt, von denen die unterste perforiert ist, wodurch Sammelräume für überschüssiges Wasser entstehen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE316004C true DE316004C (de) |
Family
ID=568734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT316004D Active DE316004C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE316004C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2438131A (en) * | 1945-08-24 | 1948-03-23 | Wilson & Company Inc | Manufacture of sutures |
| DE1009075B (de) * | 1953-09-23 | 1957-05-23 | Bobkowicz E | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Garn und Zwirn aus Fasermaterial |
-
0
- DE DENDAT316004D patent/DE316004C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2438131A (en) * | 1945-08-24 | 1948-03-23 | Wilson & Company Inc | Manufacture of sutures |
| DE1009075B (de) * | 1953-09-23 | 1957-05-23 | Bobkowicz E | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Garn und Zwirn aus Fasermaterial |
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