DE315422C - - Google Patents
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- DE315422C DE315422C DENDAT315422D DE315422DA DE315422C DE 315422 C DE315422 C DE 315422C DE NDAT315422 D DENDAT315422 D DE NDAT315422D DE 315422D A DE315422D A DE 315422DA DE 315422 C DE315422 C DE 315422C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C27/00—Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
- F41C27/20—Attachments for wire cutting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Knives (AREA)
Description
Zur Zerstörung von Drahthindernissen hat man bereits vorgeschlagen, am aufgepflanzten
Seitengewehr eine Schneidvorrichtung anzubringen. Diese bekannten Schneidvorrichtungen
bestanden aus scherenartigen Gliedern, die, wenn der zu durchschneidende Draht einen Druck auf sie ausübte, zum Zusammenklappen
gebracht wurden und dadurch das Zerschneiden des Drahtes bewirken sollten.
Die Seitenkante, gewöhnlich die Schneidkante des Seitengewehres, diente dabei als Führung für den Draht, um diesen
richtig zwischen die beiden Scherenglieder einzuleiten. Von den Scherengliedern mußte
mindestens das bewegliche Glied unter Federwirkung' stehen, um nach jedem Durchschneiden
eines Drahtes in die geöffnete Lage zurückgeführt zu werden. Solche Schneidvorrichtungen
haben aber einerseits Nachteile
ao gerade durch den Gebrauch der Federn, die
leicht zu einem 'Versagen führen können, und vor allem insofern, als immer nur ein
Draht jeweils durchschnitten werden kann, und, ehe der nächste Draht zerstört werden
kann, die Scherenglieder erst wieder in- die geöffnete Lage zurückkommen müssen. Bei
dem Gewirr der Drahthindernisse _ist es aber
- nicht zu verhindern, daß häufig zwei oder mehr Drähte gleichzeitig in die Schneidvorrichtung
gelangen, was die bekannten Vorrichtungen unwirksam macht. Schließlich sind diese bekannten Vorrichtungen ziemlich
vielteilig" und daher teuer.
Die vorliegende Erfindung will die erwähnten Nachteile dadurch beseitigen, daß am aufgepflanzten
Seitengewehr oder am Gewehr selbst abnehmbar ein einfaches Hilfsmesser
angeordnet ist, dessen Schneidkante mit derjenigen des Seitengewehres einen spitzen Winkel
bildet, so daß erst durch das Zusammenwirken der beiden Schneidkanten ein Schneid-Averkzeug
entsteht, welches durch Druck oder Stoß gegen einen Draht ein leichtes Zerschneiden
desselben ermöglicht. Irgendwelche Federn werden hierbei nicht angewandt. Es können auch zwei und mehr Drähte in die
Schneidvorrichtung eindringen, welche sich dann notgedrungen hintereinander legen
müssen und nacheinander zerschnitten werden. Die Schneidkante des Hilfsmessers kann
zweckmäßig sägezahnartig ausgebildet sein.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen
veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι das Schaubild des Hilfsmessers,
Fig. 2 die Anordnung des Hilfsmessers am aufgepflanzten Seitengewehr und
Fig. 3 die Anordnung des Hilfsmessers am Seitengewehr in anderer Ausführungsform.
ι ist das Gewehr mit dem Lauf 2. 3 ist
das Seitengewehr mit der Schneidkante 4, welches mit dem Griff 5 in bekannter und beliebiger
Weise am Gewehr 1 befestigt oder aufgepflanzt sein kann.
Gemäß der Erfindung wird ein besonderes Hilfsmesser 6 verwandt, welches am Seitengewehr
oder am Gewehr selbst so abnehmbar angeordnet wird, daß seine Schneidkante 7
der Schneidkante 4 des Seitengewehres 3 gegenübersteht und beide Schneidkanten, wie
Fig. 2 zeigt, in einem spitzen Winkel zueinander liegen.
Die Befestigung des Hilfsmessers am Seitengewehr oder am Gewehr selbst kann auf
beliebige Weise geschehen. Bei dem Aus-· führungsbeispiel ist das Hilfsmesser 6 an
einer schellenartigen Klammer 8 fest angeordnet, welche sich von der Spitze her über die
Klinge 3 des Seitengewehres hinwegschieben läßt und1 an der Wurzel der Klinge unter Vermittlung
einer Flügelmutter 9 festgeklemmt wird. Jedoch sind auch andere Befestigungsmittel
anwendbar, ohne das Wesen der Erfindung zu verändern.
Durch die Anordnung des Hilfsmessers und durch die gemeinsame AVirkung der in
einem spitzen Winkel gegenüberstehenden Schneidkanten 4 und 7 entsteht ein Schneidwerkzeug,
welches einen Draht des Drahthindernisses, der dabei in den von den
■ Schneidkanten eingeschlossenen spitzen Winkel
einzuführen ist, durch Druck oder Stoß mit Hilfe des Gewehres leicht zerschneiden
kann.
Da einerseits die Mitführung des verhältnismäßig kleinen Hilfsmessers für jeden
Mann der Truppe möglich ist und auch die abnehmbare Befestigung desselben am Seitengewehr
bzw. aiii Gewehr selbst mit wenigen Handgriffen geschehen kann, so kann
leicht jeder Mann der Angriffstruppe mit einem solchen Schneidwerkzeug ausgerüstet
werden. .
Die Ausbildung des Hilfsmessers kann nun verschiedenartig sein. Es kann entweder mit
einer glatten Schneidkante versehen sein, wie es in der Zeichnung angenommen ist;
man kann die Schneidkante aber auch sägezahnartig ausbilden, was in manchen Fällen
von Vorteil ist, zumal dann das Hilfsmesser auch allein als kleine Säge benutzbar ist. Ge- !
stalt und Bemessung des Hilfsmessers kann dabei natürlich mannigfach geändert werden.
Das Hilfsmesser kann aber nicht nur, wie
in Fig. ι und 2 angenommen, fest mit dem Seitengewehr oder Gewehr verbunden sein;
man kann es vielmehr auch beweglich, insbesondere schwingbar, anordnen und so eine
scherenartige Verstellung seiner Schneidkante, gegen die Schneidkante des Seitengewehres
herbeiführen. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Die schellenartige
Klammer 8 ist hier mit einem Ansatz 10 (gegebenenfalls mit zwei gegenüberstehenden
Ansätzen) versehen, um dessen Zapfen 11 die
■ Klinge 6, die hier als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, schwingen kann. In der Gebrauchslage
nimmt das Hilfsmesser 6 die in Fig. 3 in vollen Linien gezeichnete Lage ein. Dabei kann sich das Messer mit einem Ansatz
12 gegen einen Anschlag 13 anlegen und
gegebenenfalls in dieser Lage durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, bei Scheren
aber bekannte Feder gehalten werden. Tritt in den zwischen den Schneidkanten 4 und 7 des Seitengewehres bzw. des
Hilfsmessers gebildeten spitzen Winkel der zu zerschneidende Draht ein und wird
mit dem Gewehr ein Druck hiergegen ausgeübt, so hat dieser Druck zur Folge, daß
das Hilfsmesser 6 um seinen Drehzapfen 11 herumschwingt und die in Fig. 3 in punktierten
Linien gezeichnete Lage einnimmt. Durch 7S
diese Bewegung der Schneidkante 7 des Hilfsmessers gegen die Schneidkante 4 des Seitengewehres wird das Durchschneiden des
Drahtes erleichtert. . - .
Man kann dem Hilfsmesser indessen auch auf andere Weise eine Bewegung gestatten
und hierdurch die Annäherung seiner Schneidkante an die Schneidkante des Seitengewehres
herbeiführen.
Claims (3)
1. Am aufgepflanzten Seitengewehr, zu befestigendes Schneidwerkzeug zur Zerstörung
von Drahthindernissen, dadurch gekennzeichnet, daß am aufgepflanzten
Seitengewehr oder am Gewehr selbst abnehmbar ein Hilfsmesser (6) angeordnet ist, dessen Schneidkante (7) mit der
Schneidkante (4) des .Seitengewehres (3)
' einen spitzen Winkel bildet.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante
des Hilfsmessers sägezahnartig ausgebildet ist.
3. Schneidwerkzeug nach Anspruch τ ioo
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsmesser (6) derart beweglich ist, daß
sie bei der Berührung des zu zerschneidenden Drahtes eine scherenartige Bewegung
gegen die Schneidkante (4) des Seitengewehres (3) ausführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE315422C true DE315422C (de) |
Family
ID=568179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT315422D Active DE315422C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE315422C (de) |
-
0
- DE DENDAT315422D patent/DE315422C/de active Active
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