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DE3151321A1 - "zapfwellenkupplung" - Google Patents

"zapfwellenkupplung"

Info

Publication number
DE3151321A1
DE3151321A1 DE19813151321 DE3151321A DE3151321A1 DE 3151321 A1 DE3151321 A1 DE 3151321A1 DE 19813151321 DE19813151321 DE 19813151321 DE 3151321 A DE3151321 A DE 3151321A DE 3151321 A1 DE3151321 A1 DE 3151321A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
shield
coupling member
coupling
pto
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813151321
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst 3101 Nienhagen Conrad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813151321 priority Critical patent/DE3151321A1/de
Priority to DE3216611A priority patent/DE3216611A1/de
Priority to DE8282111672T priority patent/DE3270814D1/de
Priority to AT82111672T priority patent/ATE19337T1/de
Priority to EP82111672A priority patent/EP0083033B1/de
Publication of DE3151321A1 publication Critical patent/DE3151321A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/10Quick-acting couplings in which the parts are connected by simply bringing them together axially
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B61/00Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
    • A01B61/02Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the coupling devices between tractor and machine
    • A01B61/025Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the coupling devices between tractor and machine the driving connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Zapfwellenkupplung
  • - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -Die Erfindung betrifft eine Zapfwellenkupplung zur Verbindung der Antriebswelle eines Gerätes mit der Zapfwelle eines Motorfahrzeuges, insbesondere eines landwirtschaftlichen Schleppers, bestehend aus zwei ineinandergreifenden Kupplungsgliedern, von denen das eine am Ende der Zapfwelle angeordnet ist und das andere am Ende der das Gerät antreibenden Welle.
  • Es ist allgemein übliche, daß das Ende der Zapfwelle genutet ist oder mit einer Zahnung versehen ist und eine ringförmige Ausnehmung aufweist. Bisher wird auf dieses verzahnte Ende der Zapfwelle eine mit einer Innenverzahnung oder nach innen gerichteten Vorsprüngen mit einer den Nuten entsprechenden Teilung versehne Hülse aufgeschoben, die über ein Kreuz gelenk mit der Antriebswelle des Gerätes verbunden ist. Diese Hülse weist vor ihrem vorderen Ende einen (oder zwei) radial beweglichen Zapfen auf, der mit der kraft einer Feder in Achsrichtung gedrückt wird und der an seinem nach außen weisenden Ende einen Drucksohieber aufweist, den man mit dem Daumen entgegen der Kraft der Feder um ein Stuck nach innen drücken kann. Dieser Zapfen greift dann, wenn die Hülse voll über das Zapfwellenende geschoben ist, in die Ringnut ein und sichert auf diese Weise einen unverrückbaren Sitz der Hülse auf dem Zapfwellenende. Diese bekannt und heute allgemein übliche Ankupplung der Antriebswelle an das Zapfwellenende weist nicht nur den Nachteil auf, daß das Ankuppeln der Antriebswelle an die Zapfwelle ein schwieriger Arbeitsvorgang ist, sondern auch den Nachteil, daß bei diesem Ankuppeln bereits eine Vielzahl von Arbeits unfällen erfolgt ist. Die Zapfwelle ist ein Maschinenteil, welches hinten aus einem Getriebekasten herausragt.
  • An sich sollte sie, wenn sie nicht eingeschaltet ist, stillstehen. Das aber ist manchmal nicht der Fall, weil sie durch reibende Kräfte im Inneren des Getriebes mitgenommen wird. Manchmal hat aber auch der Schlepperfahrer nicht beachtet, daß er, wenn kein Arbeitsgerät angekoppelt ist, die Zapfwellendrehung eingeschaltet hat.
  • Auch dann kann die frei nach hinten herausstehende Zapfwelle Anlaß zu Unfällen werden. Eine Zapfwelle ist bei manchen Ausführungsformen von Schleppern vor deren Vorderachse angeordnet. Auch hier treten die genannten Nachteile auf.
  • Es sind bereits von den verschiedendsten Seiten vielerlei Versuche ausgeführt worden, um eine kupplung zu schaffen, mit der die Antriebswelle leichter und gefahrloser an die Zapfwelle anzukoppeln ist. Hier sind schon verschiedene Kupplungsformen entworfen worden, die sich aber in den Betrieb generall nicht haben einführen lassen, weil sie zu aufwendig und zu kompliziert waren, das Gewicht der Antriebswelle erheblich erhöhten und letztlich doch nicht die gewünschte Erleichterung beim Ankoppeln und die gewünschte Sicherheit gegen Unfälle brachten.
  • 8 ist die Aufgabe der Erfindung eine einfach auigebaute, leicht zu handhabende Schnellkupplung zu schaffen, mit der die Antriebswelle eines Gerätes mit der Zapfwelle eines Motorfahrzeuges zu verbinden ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das eine Kupplungsglied ein mit radialen Mitnehmerfingern versehenes Rad und das andere Kupplungsglied ein mit achsparallel angeordneten Mitnehmerklauen versehenes Rad ist, daß an dem die Zapfwelle aufnehmenden Getriebekasten ein Gehäuse in Form eines das eine Kupplungsglied umgebenden kastenförmigen Rahmens angebracht ist, daß an der das Gerät antreibenden Welle unmittelbar hinter dem Kupplungsglied ein Schild in Form einer Platte angeordnet ist, in der die das Kupplungsglied tragende Welle drehbar gelagert ist, und daß an dem kastenförmigen Rahmen Befestigungsvorrichtungen für den Schild vorgesehen sind.
  • Eine derartige Kupplung zeichnet sich dadurch aus, daß sie nicht nur schnell ankoppelbar ist, sondern auch ab.zukoppeln ist, ohne daß die Hände einer Bedienungsperson in unmittelbarer Nähe der Kupplungsglieder befindlich sind. Denn beim Ankuppeln können die Hande der Bedienungsperson entweder am Schild selbst angreifen oder an einer die Antriebswelle umgebenden starren Hülse. Hierdurch ist gesichert, daß Unfälle im Bereich der Zapfwelle beim Ankoppeln nicht mehr erfolgen und daß der Ankoppelvorgang besonders schnell und einfach ausgeführt werden kann.
  • Besonders leicht lässt sich dieser Ankoppelvorgang dann ausführen, wenn die Befestigungsvorrichtungen für das Schild aus einem unter der Zapfwelle angeordneten Trichter und einem über der Zapfwelle angeordneten, entgegen der Kraft einer Feder verschwenkbaren Haken besteht.
  • Für das Ankoppeln braucht dann nämlich nur noch das Schild mit seiner Unterkante in den Trichter hineingesetzt zu werden, der zweckmäßigerweise an denn kastenförmigen Rahmen fest angebracht ist. Dabei steht das Schild nicht vertikal in dem Trichter, sondern infolge der schrägen Trichterwand nimmt auch das Schild eine Schrägstellung ein. Für das Ankoppeln braucht dann das Schild lediglich in die vertikalle Stellung verschwenkt zu werden, wobei während dieses Verschwenkvorganges die beiden Kupplungsglieder ineinadergreifen.
  • Als sehr zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn das Schild aus einer am unteren Ende zweimal gekröpften Platte besteht, wobei die beiden Endteile des Schildes parallel zueiander verlaufen.
  • Um das Schild für das Ankoppeln gleich in die richtige Stellung beim Einsetzen in den Trichter zu führen, ist es zweckmäßig, wenn das Schild am unteren Ende zwei Zentrierzapfen und der kastenförmige Rahmen zwei Zentrierlöcher für die Aufnahme des Zentrierzapfens aufweist.
  • Für die Zentrierung kann es aber auch wichtig sein, wenn von unten her in den Trichter an diesem oder am Rahmen eingeschraubte Zentrierschrauben vorgesehen sind, ebenfalls ist es zweckmäßig, wenn am Schild weitere Zentrierschrauben angebracht sind.
  • Um das Schild besonders leicht handhaben zu können, ist es vorteilhaft, wenn am oberen Ende des Schildes ein Handgriff angebracht ist. Zweckmäßigerweise steht dieser Handgriff oben über den Rahmen hinaus. Dieser Handgriff kann aber nicht nur von Hand betätigt werden, es ist auch möglich, ihn mit Hilfe eines Stabes, der an seinem Ende einen Haken aufweist zubetätigen. Das kann vom Schleppersits aus erfolgen.
  • Weiter ist es vorteilhaft, wenn der als Befestigungsvorrfchtung dienende und das Schild in seiner vertikalen Stellung haltende Haken einen nach oben durch den Rahmen geführten Handgriff aufweist, der zweckmäßigerweise so gestaltet wird, daß er ebenfalls von dem mit einem Haken versehenen Stock vom Fahrersitz aus bedient werden kann.
  • Dann kann das Ankoppeln und das Abkoppeln der Antriebswelle von der Zapfwelle mit Hilfe eines 3tockes vom Schleppersitz aus geschehen. Das ist nicht nur für den Schlepperfahrer äusserst bequem, sondern es ist auch völlig unfallsichert Damit diese vorteilhafte Kupplung nicht nur an neuen Fahrzeugen und neuen Geräten anwendbar ist, sondern überall auch an alten Schleppern und Geräten anwendbar ist, ist es zweckmäßig, wenn das eine Kupplungsglied auf das Ende der genuteten Zapfwelle aufgesetzt ist, - wozu es eine axiale, innen genutete oder gezahnte Bohrung und den bekannten in die Ringnut der Zapfwelle eingreifenden, radial verschiebbaren Zapfen aufweist -, und wenn das andere im Schild drehbar gelagerte Kupplungsglied mit einem Wellen.
  • zapfen in Form eines Zapfwellenendes versehen ist. Dann wird auf das Antriebswellenende eines jeden Gerätes ein aus Wellenzapfen, Schild und einem Kupplungsglied bestehenden Bauteil angebracht, während auf das Ende der Zapfwelle das andere Kupplungsglied einmal aufgesetzt und dann dort verbleibt.
  • Vorteilhaft ist es, wenn der kastenförmige Rahmen durch mindestens eine verschiebbare Wand abschließbar ist, so daß dann wenn das Schild nicht eingesetzt ist und somit kein, Gerät an die Zapfwelle angekoppelt ist, das Zapfwellenende mit dem einen Kupplungsglied verschlossen ist. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn auf die verschiebbare Wand die Kraft einer Feder wirkt, die diese verschiebbare Wand in ihre Verschlußstellung drückt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn aus den Mitnehmerflächen der Mitnehmerfinger Kugelflächen oder kegelförmige Flächen herausstehen und wenn in derjenigen Seite der Mitnehmerklauen, an denen die Mitnehmerflächen anliegen, entsprechend negativ geformte Ausnehmungen eingearbeitet bzw. eingeformt sind. Diese Kugelflächen oder Kegelflächen sorgen für eine ausgezeichnete Zentrierung und gewährleisten eine verschleiß- und reibungsfreie Kraftübertragung.
  • Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausf gsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht von hinten auf den Zapfwellengetriebekasten mit dem auf diesen aufgebauten Rahmen ohne verschiebbare Wände.
  • Fig. 2 eine Ansicht Von hinten auf den Rahmen mit eingesetztem Schild und breite geschobener verschiebbarer Wand.
  • Fig. 3 einen Schnitt durch die eingekuppelte Zapfwellenkupplung FigQ 4 einen Schnitt durch die Zapfwellenkupplung vor dem Einkupplungs- bzw. nach dem Abküpplungsvorgang Fig. 5 eine Ansicht des Schildes von der Wellenstumpfseite.
  • Fig. 6 eine Ansicht des Schildes von der tuppelgliedseite.
  • Fig. 7 eine Seitenansicht des Schildes mit Kupplung und Wellenstumpf.
  • Fig. 8 eine Ansicht eines Betätigungsstabes.
  • Fig. 9 eine Ansicht des Hakens des Betätigungsstabes.
  • Fig.1O einen Schnitt durch ein anderes Kuppelglied.
  • Fig.1l eine Ansicht dieses Kuppelgliedes.
  • An dem Gehäuse 1 des Zapfwellengetriebes eines landwirtschaftlichen Schleppers ist mittels schrauben 2 ein Rahmen 3 angebracht, der durch verschiebbare Wände bzw. verschiebbare Türen 4 nach aussen abschließbar ist. In diesen Rahmen hlnein ragt aus dem Getriebekasten 1 eine Zapfwelle 5 und evtl. noch eine weitere Zapfwelle 6. Auf diese Zapfwellen ist jeweils ein Kuppelglied 7 bzw. 8 aufgesetzt. Das Kuppelglied 7 ist radförmig gestaltet, weist eine Zentralbohrung auf, deren Innenfläche entsprechend den Nuten auf der Aussenfläche der Zapfwelle 5 mit Vorsprüngen versehen ist und drei Mitnehmerfinger 9 trägt.
  • Diese Mitnehmerfinger 9 weisen eine Mitnehmerfläche 10 auf, aus der für die Zentrierung elne Kugelfläche II oder ein Kegelzapfen heraussteht. Diese ugelfläche kann durch eine in eine Bohrung eingesetzte und mit einem Stift oder einem eingeschraubten Ring gehaltene Kugel bestehen.
  • Die andere Zapfwelle trägt ein ähnliches Kupplungsglied 8, welches jedoch eine andere Zahl (zwei,vier oder mehr) Mitnehmerfinder besitzt. Unterhalb jeder Zapfwelle ist ein Trichter 12 als Fangtrog angeordnet. Oberhalb jeder Zapfwelle befindet sich ein um eine horizontal liegende Welle verschwenkbarer Haken 13, der unter der Kraft einer Feder 14 gegen einen Anschlag 15 gedrückt wird. Dieser Anschlag 15 ist so angeordnet, daß der Haken sich in einer Stellung befindet, in der er mittels seiner Anlaufkante 16 von dem Schild 7 beim Einsetzen und Einkoppeln angehoben werden kann und, sobald das Schild 17 die Einkuppelstellung erreicht hat, hinter das Schild 17 greift und dieses in der Einkuppelstellung festhält.
  • Der Trichter 17 weist nicht nur zwei schräggestellte Seitenwände auf, sondern auch eine schräggestellte Vorderwand. Dieser Trichter 12 dient zum Einführen und Zentrieren der Unterkante des Schildes 17.
  • Das Schild 17 trägt in einem Lager 18 einen Wellenstumpf 19, der auf der dem Zapfwellengetriebe 1 abgewandten Seite eine Reihe von Nuten oder eine Verzahnung trägt, die zweckmäßigerweise in der gleichen Weise wie die Zapfwellenverzahnung ausgebildet ist. Es ist auch möglich, daß der Wellenstumpf 19 ein Teil des nachfolgenden Kreuzgelenkes der angetriebenen Maschine ist. Auf P der anderen, dem Zapfwelengetriebe 1 zugewandten Seite trägt er das zweite Kupplungsglied 20. Dieses Kupplungsglied 20 besteht aus einem Rad, an dessen Stirnseite in der Nähe des Umfanges Mitnehmerklauen 21 angeordnet sind, die auf derjenigen Seite 22, die an den Mitnehmerfingern 9 anliegt, eine eingearbeitete Kugelpfanne 23 aufweist, in die nach dem Einkuppeln die Kugel 11 des Mitnehmerfingers 9 eingreift. Diese Kugeln - man kann auch Kegelstümpfe verwenden - sorgen für eine ausgezeichnete Zentrierung und gewährleisten eine verchleiß- und reibungsfreie Kraftübertragung.
  • Über den Wellenstpf 19 wird die Hülse 24 der Antriebswelle 25 für das anzutreibende Gerät herübergeschoben und befestigt. Teil 19, 24, 25 können aber auch ein einziges Teil sein, welches mit der Antriebswelle des Gerätes verbunden ist.
  • Das Schild 17 weist in seinem oberen Teil, der über den Rahmen 3 hinaussteht, ein Randgriffloch 26 auf, so daß als oberes Ende des Schildes 17 ein Eandgrit! 27 entsteht. An diesem wird das Schild getragen und in den Trichter 12 eingesetzt.
  • Um das Schild 17 in den Trichter 12 gut einsetzen zu kennen ist das Schild 17 zweimal gekröpft, wobei am oberen und am unteren Ende des Schildes parallel zueinander verlaufende Flächen entstehen, die durch eine Schräg.
  • fläche 28 unterbrochen sind. Der Neigungswinkel dieser Schrägfläche wird so gewählt, daß bei Anlage der Schrägfläche 28 an der Wand des Trichters 12, wie es in Fig. 4 dargestellt-ist, das Schild 17 nicht vertikal steht. In der vertikalen Stellung des Schildes 17 (Fig.3) ist die Flache 28 weniger gegen die Vertikale geneigt als die Wand des Trichters 12.
  • Das untere Ende des Schildes 17 läuft entweder in zwei Zentrierzapfen 49 und/oder einen länglichen Zentrierdorn 29 aus, die durch Löcher im Boden des Trichters 12 zentriert werden. Diese Zentrierzapfen oder der Zentrierdorn sind konisch oder pyramidenstumpfförmig ausgebildet . Auf diese Weise wird die Unterseite des Schildes 17 zentriert.
  • Die Oberseite des Schildes 17 wird durch den Haken 13 zentriert, der in eine für sein Eingreifen vorgesehene Ausnehmung 30 einfallt, sobald das Schild aus der Stellung der Fig. 4 in die Stellung der Fig. 3 gedrückt wird. Die Seitenkanten der Ausnehmung 30 bewirken dabei die Zentrierung nach den Seiten hin, während die Feder 14 einen Teil der Zentrierkraft in vertikaler Richtung übernimmt. Der andere Teil der Zentrierkraft ist durch die Schwerkraft bewirkt, die auf das Schild und die angeschlossene Antriebswelle wirkt. Eine Feinzentrierung kann mit Einstellschrauben 31 am Boden des Trichters bewirkt werden, die vertikal verstellbar sind sowie durch Einstellschrauben 32, die horizontal verstellbar sind.
  • Der Haken 13 weist eine durch den Rahmen 3 hindurchtretende Handhabe 33 auf. Mit dieser Handhabe kann der Haken 13 angehoben werden, so daß beim Abkoppelvorgang das Schild 17 aus der Stellung der Fig. 3 in die Stellung der Fig. 4 einfällt.
  • Die Tätigkeiten des Abkoppelns und Ankoppelns können vom Schleppersitz ausgeführt werden, wenn hierzu ein Stab benutzt wird, wie er in Fig. 8 und Fig. 9 dargestellt ist.
  • Dieser Stab 34 weist in der Mitte ein feststellbares Gelenk 35 auf, um ihn zusammenklappbar zu machen. Am einen Ende weist der Stab 34 einen Handgriff 36, am anderen Ende einen Haken 37 auf. Dieser Haken 37 hat die Form eines halben Rohres, welches an der einen Stirnseite eine Ausnehmung 38 aufweist. Dieser Haken 37 wird benutzt, um am Handgriff 27 anzugreifen. Die Ausnehmung 38 kann dabei an die Seitenflächen des Handgriffloches 26 angreifen, kann aber auch an die Handhabe 33 angreifen.
  • Das Einkuppeln mit dieser Vorrichtung wird so vorgenom meaD daß das am Ende einer Antriebswelle befestigte Schild 17 mit seiner Unterseite inden Trichter 12 eingesetzt wird, wie es Fig. 4 zeigt. Dazu dient der Handgriff 27.
  • Die. doppelte Kröpfung bewirkt, daß die Unterkante des Schildes 17 mit dem Zentrierdorn 19 bereits in den Trichter 12 eingesetzt werden kann, sich die beiden Kuppflungsteile noch weirt entfernt voneinander befinden. Hat man den Zentrierdorn 29 über die Oberkante des Trichters 12 herübergesetzt, kann man den Handgriff 27 einfach loslassen und das Schild 17 rutscht mit Sicherheit in die in Fig. 4 dargestellte Stellung hinein. Dann braucht nur noch das Schild in die in Fig. 3 gezeigte Stellung verschwenkt su werden, was durch einfaches Drücken am Handgritt 27 möglich ist. Hierbei greifen die Kupplungsteile ineinander und gelangen so in die eingekuppelte Stellung. der federbelastete Haken 13 wird hierbei durch seine Anlaufkante 16 hochgehoben und fällt mit seinerRaltenase hinter das Schild 17, sobald dieses die vertikale Stellung bzw. die Einkuppelstellung erreicht hat, Zum Entkuppeln braucht man nur an der Handhabe 33 anzufassen und nach oben zu ziehen, so daß der Haken 13 entgegen der Kraft der Feder 14 verschwenkt wird, Dadurch fällt das Schild 17 aus seiner in Fig. 3 gezeigten Stellung in die in Fig. 4 gezeigte Stellung. Dabei erfolgt das Entkoppeln der beiden Kupplungsglieder. 3ieraui wird das Schild an dem Handgriff 27 hochgehoben und dann das Schild beiseitegesetzt. Alle diese Arbeitsvorgänge verlaufen ohne jegliche Unfallgefahr, weil sich die Hände der Bedienungaperson weitab von der Zapfwelle und den sich drehenden Kupplungsteilen befinden.
  • Das in Fig. 10 dargestellte Kuppelglied 39 ist verschiebbar auf der Zapfwelle 5 angeordnet, die an ihrem Ende einen Begrenzer ftir die Verschiebung des Kuppelgliedes 39 in Forir eines federnden Sicherungsringes 40 trägt, der in eine Nut am Zapfwellenende gelagert ist. Das Kuppelglied 39 steht unter der Kraft einer Feder 41, die sich gegen den Feder teller 42 ab stützt, dar seinerseits gegen einen Absatz 50 auf der Zapfwelle 5 gedrückt ist. In halbkugelförmige Ausnehmungen 43 der Mitnehmerflächen 44 der Mitnehmerfinger 45 sind Kugeln 46 eingesetzt, die Zapfen 47 tragen, die mit Speil in achsparallelen Bohrungen 48 in den Mitnehmerfingern 45 gelagert sind. Diese Zapfen verhindern ein Herausfallen der Kugeln. Die Feder 41 erleichtert ein Einkuppeln, indem sie ein Zurückschieben des Kupplungsgliedes 39 beim Einkuppeln ermöglicht. Das zurückgeschobene Kupplungsglied 39 springt bei drehender Zapfwelle sofort in die Kuppelstellung, sobald die Mitnehmerklauen des anderen Kupplungsgliedes dieses zulassen.

Claims (11)

  1. A n s p r ü c h e: 1. Zapfwellenkupplung zur Verbindung der Antriebswelle eines Gerätes mit der Zapfwelle eines Motorfahrzeuges, insbesondere eines landwirtschaftlichen Schleppers, bestehend aus zwei ineinandergreifenden Kupplungsgliedern, von denen das eine am Endfe der Zapfwelle angeordnet ist und das andere am Ende der das Gerät antreibenden Welle, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kupplungsglied (7, 8) ein mit radialen Mitnehmerfingern (9) versehenes Rad und das andere Kupplungsglied (20) ein mit achsparallel angeordneten Mitnehmerklauen (21) versehenes Rad ist, daß an dem die Zapfwelle (5) aufnehmenden Getriebekasten (1) ) ein Gehäuse in Form eines das eine Kupplungsglied (7) mgebenden kastenförmigen Rahmens (3) angebracht ist, da an der das Gerät antreibenden Welle (25) unmittelbar hinter dem Kupplungsglied (20) ein Schild (17) in Form einer Platte angeordnet ist, in der das Kupplungsglied (20) oder eine das Kupplungsglied (20) tragende Welle (19) drehbar gelagert ist und daß an dem kastenförmigen Rahmen (3) Befestigungsvorrichtungen für das Schild (17) vorgesehen sind.
  2. 2. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtungen für das Schild (17) aus einem unter der Zapfwelle (5) angeordneten Trichter (12) und einem über der Zapfwelle (5) angeordneten, einer gegen der Kraft einer Feder (14) verschwenkbaren Haken (13) mit Anlaufschräge (16) besteht.
  3. 3. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schild (17) aus einer am unteren Ende zweimal gekröpften Platte besteht.
  4. 4. Zapfwellenkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß das Schild (17) am unteren Ende ewei Zentrierzapfen oder einen Zentrierdorn (29) und der kastenförmige Rahmen Zentrierlöcher für die Aufnahme der Zentrierzapfen oder des Zentrierdornes (29) aufweist.
  5. 5. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schild (17) am oberen Ende einen Handgriff (27) aufweist.
  6. 6. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (27) oben über den Rahmen (3) hinaussteht.
  7. 7. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (13) einen nach oben durch den Rahmen geführten Handgriff (33) aufweist.
  8. 8. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kupplungsglied (7) auf das Ende der Zapfwelle (5) aufgesetzt und das andere0 im Schild (17) drehbar gelagerte Kupplungsglied (20) mit einem Wellenzapfen (19) in der Form eines Zapfwellenendes versehen ist.
  9. 9. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kastenförmige Rahmen (3) durch mindestens eine verschiebbare Wand abschließbar ist.
  10. 10. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (3), dem Trichter (12) und/oder dem Schild (17) Zentrierschrauben (31, 32) angebracht sind.
  11. 11. Zapfwellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Mitnehmerflächen (10) der Mitnehmerfinger (9) Kugelflächen oder kegelförmige Flächen (11) herausstehen, und daß in dejenigen Seite (22) der Mitnehmerklauen (21) an denen die Mitnehmerflächen (10) anliegen, entsprechend negativ geformte Ausnehmungen eingearbeitet bzw. eingeformt sind.
DE19813151321 1981-12-24 1981-12-24 "zapfwellenkupplung" Withdrawn DE3151321A1 (de)

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