DE3151275C2 - Befestigungsvorrichtung für Werkzeuge - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für WerkzeugeInfo
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Abstract
Eine Befestigungsvorrichtung für Werkzeuge besteht aus einem Haltekopf (1) mit mehreren, in einer gemeinsamen Befestigungsebene (18) nebeneinander angeordneten, längsgerichteten Führungen und mindestens einem längs dieser Führungen einstellbaren und durch Befestigungsmittel in den Führungen festsetzbaren Werkzeugträger (2). Damit der Werkzeugträger (2) mit einfachen Mitteln auf dem Haltekopf (1) eingestellt und immer spielfrei befestigt werden kann, sind die Führungen als eine an jedem der beiden Enden des Haltekopfes (1) angeordnete Gruppe von in einem geringen gegenseitigen Abstand voneinander im Haltekopf (1) eingearbeiteten Nuten (6, 7) und die Befestigungsmittel durch jeweils mindestens einen in eine Nut (6, 7) der beiden Gruppen eingreifenden Haltevorsprung (8, 9) des Werkzeugträgers (2) gebildet. Der bzw. die Haltevorsprünge (8, 9) der einen Gruppe sind durch Anstellmittel (17) gegen die innere bzw. äußere Wandung (14, 15) der betreffenden Nut (6, 7) gegenseitig zueinander anstellbar angeordnet.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung
für Werkzeuge, gemäß dein Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist eine Befestigungsvorrichtung bekannt, bei der
die Führungen des Haltekopfes stangenförmig ausgebildet sind. Die Befestigung mindestens eines der Werkzeugträger
erfolgt durch auf die Stangen gesetzte, gegen den bzw. die Werkzeugträger elastisch andrückende
Tellerfedern sowie durch eine Feineinstellvorrichtung zum Verschieben des Werkzeugträgers gegen diese
Tellerfedern (DE-GM 68 10 984). Die bekannte Befestigungsvorrichtung hat den Nachteil, daß die Bohrungen
der Werkzeugträger, durch welche die stangenförmigen Führungen hindurchgeführt sind, sehr genau bearbeitet
werden müssen, damit diese ohne größeres Spiel in Längsrichtung auf den Führungen längsbewegt
und anschließend festgesetzt werden können. Bei der bekannten Befestigungsvorrichtung kann nicht immer
ausgeschlossen werden, daß ein größeres Spiel zwischen den stangenförmigen Führungen und den zugehörigen
Sitzbohrungen der Werkzeugträger, z. B. durch Gleitverschleiß, entsteht. Ein solches Spiel ist vor allem
für Werkzeugträger unvorteilhaft, die einen Drehmeißel tragen, weil dieses beim Drehen zu Schwingungen
und unerwünschten Rattermarken am durch den Drehmeißel zu bearbeitenden Werkstück führt
Es ist eine Befestigungsvorrichtung der genannten Art bekannt, bei welcher der Werkzeugträger lediglich
in Längsrichtung, jedoch nicht in Querrichtung auf dem Haltekopf eingestelli werden kann (GB-PS 20 59 820).
Hinzu kommt, daß die Haltevorsprünge des Werkzeugträgers beim Befestigen biegend beansprucht werden,
so daß diese infolge Überbeanspruchung leicht bleibend verformt und sogar abgebrochen werden können.
Der in Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Befestigungsvorrichtung
für Werkzeuge der genannten Gattung zu schaffen, bei welcher der Werkzeugträger mit einfachen
Mitteln auf dem Haltekopf in Längsrichtung stufenlos und in Querrichtung in längsgerichteten Nuten stufenweise
versetzt, befestigt werden kann. Überdies soll die Befestigungsvorrichtung wirtschaftlich herstellbar sein.
Mit der Anordnung nach der Erfindung wird erreicht, daß der bzw. die Werkzeugträger reit bestimmter Anstellkraft
in den Nuten der zwei Gruppen ohne Spiel und mit hoher Steifigkeit festgesetzt werden können.
Bei der Montage jedes Werkzeugträgers am Haltekopf kann dieser durch Einfädeln seiner Haltevorsprünge
in verschiedene Nuten der jeweiligen Gruppe stufenweise in Querrichtung auf dem Haltekopf verstellt werden.
Außerdem kann jeder Werkzeugträger durch Verschieben seiner Haltevorsprünge in den betreffenden
Nuten des Haltekopfes in Längsrichtung stufenlos in die vorgeschriebene Position gebracht werden. Nach diesen
Längs- und Quereinstellungen der Werkzeugträger, werden diese mit Hilfe der Anstellmittel am Haltekopf
festgesetzt. Die Haltevorsprünge des Werkzeugträgers.
welche in die eine Gruppe von Nuten des Haltekopfes eingreifen, werden dabei gegenüber den Haltevorsprüngen
desselben Werkzeugträgers, welche in die andere Gruppe von Nuten eingreifen, gegenseitig zueinander
angestellt und verriegelt. Durch die Anstellmitiel erfolgt keine wesentliche Verformung der Hallevorsprünge,
sondern in der Hauptsache eine elastische Verformung des Biegeabschnitts zwischen dem Hauptteil
und dem Stellteil des Werkzeugträgers. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Mit den Ausgestaltungen nach Anspruch 2 oder Anspruch 3 sind einfach herzustellende Anstellmittel gegeben,
die sich überdies für eine automatische Einstellung
bzw. einen automatischen Werkzeugträgerwechsel am Haltekopf eignen.
Bei der Anordnung nach Anspruch 4 ist der Vorteil
gegeben, daß der bzw. die Werkzeugträger beim Einfädeln ihrer Haltevorsptiinge und anschließenden Längsverschieben
in den betreffenden Nuten gegenüber Abheben vom Haltekopf festgehalten sind.
Schließlich weist die Anordnung nach Anspruch 5 auf eine einfache Ausgestaltung und Formgebung der HaI-tevorsprünge
des bzw. der Werkzeugträger und der zugehörigen Nuten des Haltekopfes hin.
Die erfindungsgemiiße Befestigungsvorrichtung für Werkzeuge wird in der nachfolgenden Beschreibung
mehrerer Ausführungsfoeispiele, die in den Zeichnungen
dargestellt sind, näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Befestigungsvorrichtung für Werkzeuge,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in F i g. 1 gezeigten Befestigungsvorrichtung,
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine abgeänderte Befestigungsvorrichtung
für Werkzeuge,
F i g. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der in F i g. 3 dargestellten Befestigungsvorrichtung,
F i g. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht auf
eine weitere abgeänderte Befestigungsvorrichtung für Werkzeuge und
F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie A-A durch die in F i g. 5 gezeigte Befestigungsvorrichtung.
Mit 1 ist in Fi g. 1 und 2 der Haltekopf einer Befestigungsvorrichtung
und mit 2 sind die beiden Werkzeugträger bezeichnet, weiche auf dem gemeinsamen Haltekopf
1 festgesetzt sind. In jedem Werkzeugträger 2 ist ein Drehmeißel 3 als AVerkzeug eingebaut Der Haltekopf
I besitzt an jedem seiner beiden seitlichen Enden eine Gruppe 4 bzw. 5 von in einem geringen gegenseitigen
Abstand voneinander angeordneten, parallel zueinander in Längsrichtung verlaufenden Nuten 6,7.
Zur Befestigung der beiden Werkzeugträger 2 in den als Führungen für dies«: dienenden Nuten 6,7 des Haltekopfes
sind rippenförmige Haltevorsprünge 8, 9 an jedem der beiden Enden der Werkzeugträger 2 vorgesehen.
Jeder Werkzeugträger 2 besteht aus einem den Drehmeißel 3 aufnehmenden Hauptteil 10 und einem mit
diesem in Querrichtung biegeelasiisch verbundenen
Stellteil 11. Der Hauptteil 10 trägt die Haltevorsprünge 8, von denen einige in die Nuten 6 der drehmeißelseitigen
Gruppe 4 des Haltdcopfes 1 eingreifen. Der Stellteil
11 besitzt die Haltevorspi ünge 9, von denen einige in die
der Gruppe 4 gegenüberliegende Gruppe 5 von Nuten 7 des Haltekfcpfes 1 eingreifen.
Im vorliegenden Fall iisl ein das Hauptteil 10 mit dem
Stellteil 11 einstückig verbindendes, längsverlaufender elastischer Biegeabschnitt 12 vorhanden. Der Biegeabschnitt
12 ist durch einen Schlitz 13 im Werkzeugträger 2 gebildet, welcher zu den Nuten 6,7 des Haltekopfes 1
hin geöffnet ist.
Zwischen dem Hauptleil 10 und dem Stellteil 11 sind
Anstellmittel angeordnet, welche den Schlitz 13 über- ω
brücken und das Stellte«! H vom Hauptteil 10 wegdrükken, so daß diese beiden Teile 10,11 infolge elastischer
Verformung des Biegeabschnittes 12 gegenseitig eitwas verdreht und verlagert werden. Als Reaktion zu dieser
Wirkung der Ansteümitlel werden die Haltevorsprünge 9 des Stellteils 11 gegen die jeweils axial äußere Wandung
14 der Nuten 7 der, Haltekopfes 1 gedruckt, während die Haltevorsprürige 8 des Hauptteils 10 an der
axial äußeren Wandung 15 der Nuten 6 zur festen Anlage kommen.
. Die Nu;en 6,7 des Haltekopfes 1 sind in einer gemeinsamen
Befestigungsebene 18 liegend angeordnet Dabei verlaufen die axial äußeren Wandungen 14 der Nuten 7
der Gruppe 5 und die axial äußeren Wandungen 15 der Nuten 6 der Gruppe 4 in einem spitzen Winkel schräg
zur öffnung der Nuten 6,7 zueinander.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Anstellmittel durch eine in eine Gewindebohrung 16 des
Stellteils 11 eingeschraubte Druckschraube 17 gebildet
Durch mehr oder weniger weites Einschrauben der Druckschraube 17 in die Gewindebohrung 16 wird das
innere Ende dieser Druckschraube 17 gegen die den Schlitz 13 begrenzende ebene Fläche des Hauptteils 10
angestellt, so daß der Biegeabschnitt 12 elastisch beansprucht und nach außen aufgebogen v/ird.
Der Querschnitt sämtlicher Haltevorsprünge 8, 9 des Werkzeugträgers 2 ist dem Querschnitt der zugehörigen
Nuten 6, 7 des Haltekopfes 1 derart formschlüssig
angepaßt daß der Werkzeugträger £ auch im nichtangestellten
Zustand der Haltevorsprünge 8, 9 sowohl in Richtung senkrecht zur Befestigungsebene 16 als auch
in Querrichtung mit geringem Spiel in den Nuten 6, 7 des Haltekopfes 1 festgehalten ist
Im vorliegenden Fall ist jeder Haltevorsprung 8, 9 rippenförmig ausgebildet und besitzt eine Seitenfläche
19, welche der ebenfalls ebenen äußeren Wandung 14 bzw. 15 der zugehörigen Nut 6, 7 des Haltekopfes 1
unmittelbar gegenüberliegt
Die Haltevorsprünge 8, 9 beider Werkzeugträger 2 sind wahlweise von der einen Seite 20 oder von der
dieser gegenüberliegenden Seite 21 des Haltekopfes 1 in die Nuten 6,7 des Haltekopfes 1 einführbar angeordnet.
Jeder der beiden Werkzeugträger 2 kann mit seinen Haltevorsprüngen 8,9 von der einen Seite 20 oder von
der anderen Seite 21 des Haltekopfes 1 in einer bestimmten Querstellung eingefädelt und entlang den Nuten
6,7 auf dem Haltekopf 1 verschoben werden. Außerdem können der eine oder beide Werkzeugträger 2 in
einer um 180° gedrehten Stellung auf dem Haltekopf 1, der z. B. ein Revolverkopf sein kann, befestigt werden.
In den Fig.3 und 4 ist eine abgeänderte Befestigungsvorrichtung
für Werkzeuge dargestellt, welche ähnlich wie die in Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung
gebaut ist. Es sind wiederum zwei Werkzeugträger 2 in den Nuten 6,7 des Haltekopfes 1 befestigt. Jeder Werkzeugträger
2 besteht aus einem Hauptteil 10 mit dem Drehmeißel 3 und einem mit diesem biegeelastisch verbundenen
Stellteil 11. Beim vorliegenden abgeänderten Ausführungsbeispiel ist ein als Biegeabschnitt dienender,
zur Befestigungsebene 18 parallel verlaufender Blechabschnitt 22 aus gehärtetem Federstahl vorhanden.
Dieser Blechabschnitt 22 ist durch Schrauben 23 auf der Außenfläche des Hauptteils 10 und des Stelheils
11 des Werkzeugträgers 2 befestigt und verbindet somit
diese beiden Teile 10,11 in einem kleinen gegenseitigen Abstand voneinander.
Als Anstellmitte: wirkt eine Zugschraube 24, welche von außen durch eine Bohrung 25 des Stellteiles 11 hindurchgeführt
und in eine Gewindebohrung 26 des Hauptteiles 10 eingeschraubt ist.
Die beiden identisch gebauten Werkzeugträger 2 sind gegenseitig um 180° gedreht auf dem Haltekopf (Revolverkopf)
1 befestigt. Der in F i g. 3 untere Werkzeugträger
2 besitzt Haltevorsprünge 9, die besonders deutlich in F i g. 4 dargestellt sind. Diese Haltevorsprünge 9 greifen
in die Nuten 6 der Gruppe 4 des Haltekopfes 1 ein.
Durch Einschrauben der Zugschraube 24 in die Gewindebohrung 26 wird der Blechabschnitt 22 auf Biegung
beansprucht Dabei werden die Haltevorsprünge 9 gegen die innere Wandung 27 der Nuten 6 angestellt.
Gleichzeitig werden die Haltevorsprünge 8 des Hauptteils gegen die innere Wandung 27/4 der Nuten 7 der
Gruppe 5 gedrückt.
Auf diese Weise sind die Haltevorsprünge 8 und 9 der
Werkzeugträger 2 gegenseitig zueinander verspannt am Haltekopf 1 festgehalten. Die inneren Wandungen
27, 27 Λ der Nuten 6 bzw. 7 verlaufen dabei in einem spitzen Winkel schräg zur öffnung der Nuten (6, 7), so
daß sich die ebenen Endflächen der Haltevorsprünge 8, 9 der beiden Werkzeugträger 2 im ebenen Grund der
betreffenden Nut 6,7, welcher in der Befestigungsebene 18 liegt, abstützen.
In F i g. 5 und 6 ist eine weitere abgeänderte Befestigungsvorrichtung
für Werkzeuge dargestellt. Ein Werkzeugträger 2, der den Drehmeißel 3 ?!* Werkzeug trägt,
ist in den Nuten 6 und 7 des Haltekopfes t festgesetzt. Wie beim in F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
besteht auch hier der Werkzeugträger 2 aus einem Hauptteil 10, einem Steliteil 11 und einem diese beiden
Teile 10,11 biegeelastisch miteinander verbindenen Biegeabschnitt 12.
Im Steilteil 11 ist jedoch ein Einsatzstück 28 befestigt,
welches sich nach außen an einer Schulterfläche 29 des Stellteiles 11 abstützt. Im Einsatzstück 28 ist eine Bohrung
30 eingearbeitet, welche nach innen durch einen in dieser Bohrung dicht gleitenden zylindrischen Stellkolben
31 abgeschlossen ist. Zwischen dem Kolben 31 und dem Grund der Bohrung 30 ist ein geschlossener Hohlraum
32 gebildet. Dieser Hohlraum 32 ist mit einem unter Druck stehenden Hydraulikmittel, z. B. öl. Fett
oder Teer, vollständig gefüllt. Am zum Stellkolben 31 hin gerichteten Ende des Hauptteils 10 ist ein in eine
Gewindebohrung des Hauptteils 10 eingeschraubte, mit ihrem äußeren Ende den Stellkolben 31 berührende
Stellschraube 33 angeordnet.
Eine Stiftschraube 34 ist von außen in eine gemeinsame Gewindebohrung des Stellteils 11 und des Einsatzstückes
28 eingeschraubt, welche mit ihrem inneren Ende in den mit Hydraulikmittel gefüllten Hohlraum 32
hineinragt.
Die Nuten 6 und 7 der Gruppe 4 bzw. 5 des Haltekopfes 1 sind im vorliegenden Fall in ihrem Querschnitt
sägezahnförmig ausgebildet.
Als Anstellmittel dient hier der im Stellteil 11 eingebaute
Stellkolben 31.
Die Haltevorsprünge 8 des Werkzeugträgers 2 greifen in die Nuten 6 der Gruppe 5 des Haltekopfes 1.
Ebenso greifen die Haltevorsprünge 9 des Werkzeugträgers 2 in die Nuten 7 der Gruppe 4 des Haltekopfes 1.
Die gegenseitig äußeren Wandungen der Nuten 6 und 7 verlaufen in einem spitzen Winkel zueinander.
Beim Festsetzen des Werkzeugträgers 2 in den Nuten 6, 7 des Haltekopfes 1 wird die Stiftschraube 34 genügend
weit in den Hohlraum 32 hineingeschraubt. Auf diese Weise entsteht im Hohlraum 32 ein hoher hydraulischer
Druck, der den Stellkolben 31 gegen das Ende der Stellschraube 33 zu schieben versucht Aufgrund der
entsprechenden Andrückkräfte zwischen dem Stellkolben 31 und der Stellschraube 33 wird der Biegeabschnitt
12 elastisch verformt Dabei werden die Haltevorsprünge 9 gegen die äußere Wandung der Nuten 7 und die
Haltevorsprünge 8 gegen die äußere Wandung der Nuten 6 gedruckt Auf diese Weise ist eine spielfreie und
kraftschlüssige Befestigung des Werkzeugträgers 2 auf dem zugehörigen Haltekopf 1 geschaffen.
Im Rahmen der Erfindung können die vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiele konstruktiv abgeändert
werden. Beispielsweise kann das Stellteil 11 des Werkzeugträgers 2 mit einer Hydraulikleitung verbunden
werden, welche mit dem Hydraulikmittel des Hohlraums 32 des Stellteils 11 in kommunizierender Verbindung
steht. Durch geeignete Drucksteuermittel auf der Außenseite der Befestigungsvorrichtung kann dann der
Werkzeugträger 2 im Betrieb auf seinem Haltekopf hydraulisch gelöst oder festgesetzt werden.
Bei einer Befestigungsvorrichtung, bei der die Nuten 6, 7 der beiden Gruppen 4, 5 in einem spitzen Winkel
schräg zur öffnung der Nuten 6, 7 verlaufende innere
bzw. äußere Wandungen 14, 15, 27, 27Λ haben, können anstelle einer Abstützung der Haltevorsprünge 8,9 des
Werkzeugträgers 2 im Grund der Nuten 6, 7 die zwischen den öffnungen der Nuten 6, 7 liegenden Außenflächen
des Haltekopfes 1 sich im Grund zwischen den Haltevorsprüngen 8,9 abstützend angeordnet sein.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Befestigungsvorrichtung für Werkzeuge, insbesondere für Drehmeißel, bestehend aus einem Haltekopf
mit mehreren in einer gemeinsamen Befestigungsebene nebeneinander angeordneten, längsgerichteten
Nuten, mindestens einem längs diesen Nuten einstellbaren Werkzeugträger mit einem in eine
Nut eingreifenden, durch einen längsverlaufenden Biegeabschnitt mit dem Werkzeugträger verbundenen
Haltevorsprung und mit dem Werkzeugträger verbundene, in Querrichtung wirkende Anstellmittel
zum Biegen des Biegeabschnitts und entsprechenden Anstellen des bzw. der Haltevorsprünge
gegen eine innere oder eine äußere Wandung der betreffenden Nut, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem der beiden Enden des Haltekopfes (1) jeweils eine Gruppe (4,5) von Nuten (6,7) in
einem geringen gegenseitigen Abstand voneinander
im Haltekojjf (1) eingearbeitet sind, daß mindestens
ein Haltevorsprung (8,9) wahlweise in eine der Nuten (6, 7) jeweils einer Gruppe (4,5) eingreifend angeordnet
ist, daß der Werkzeugträger (2) aus einem das Werkzeug (3) aufnehmenden, den bzw. die Haltevorsprünge
(8) der einen Gruppe (4) tragenden Hauptteil (10) und einem den bzw. die Haltevorsprünge
(9) der anderen Gruppe (5) tragenden, durch den Biegeabschnitt (12, 22) mit dem Hauptteil (10)
verbundenen Stellteil (11) besteht und daß die Anstellmittel (12,22) zwischen diesen beiden Teilen (10,
11) kraftschlüssig wirkend im Werkzeugträger (2) eingebaut sind.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die . ^stellmittel durch
eine im Stellteil (11) des Werkzeugträgers (2) eingebaute,
quer zu den Nuten (6,7 ) gerichtete, mit dem Hauptteil (10) des Werkzeugträgers (2) kraftschlüssig
verbundene Schraube (17,24) gebildet sind.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstellmittel durch
einen im Stellteil (11) des Werkzeugträgers (2) eingebauten, quer zu den Nuten (6, 7) verschiebbaren,
hydraulisch beaufschlagbaren Stellkolben (31) gebildet sind, welcher mit dem Hauptteil (10) des Werkzeugträgers
(2) kraftschlüssig verbunden ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt mindestens eines der Haltevorsprünge (8, 9) des Werkzeugträgers (2) dem Querschnitt
der zugehörigen Nuten (6,7) des Haltekopfes (1) sowohl in Querrichtung als auch in Richtung
senkrecht zur Befestigungsebene (18) mit geringem Spiel formschlüssig angepaßt ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Haltevorsprung (8,9) mit einer der ebenfalls ebenen inneren bzw. äußeren Wandung (14,15,
27,27A) der zugehörigen Nut (6, 7) des Haltekopfes (1) unmittelbar gegenüberliegenden ebenen Fläche
(19) rippenförmig ausgebildet ist.
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