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DE3151269A1 - Heizelement, insbesondere zur verlegung auf fussboeden oder an waenden - Google Patents

Heizelement, insbesondere zur verlegung auf fussboeden oder an waenden

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Publication number
DE3151269A1
DE3151269A1 DE19813151269 DE3151269A DE3151269A1 DE 3151269 A1 DE3151269 A1 DE 3151269A1 DE 19813151269 DE19813151269 DE 19813151269 DE 3151269 A DE3151269 A DE 3151269A DE 3151269 A1 DE3151269 A1 DE 3151269A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating element
element according
heating
designed
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813151269
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 5840 Schwerte Exsternbrink
Klaus Herrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813151269 priority Critical patent/DE3151269A1/de
Publication of DE3151269A1 publication Critical patent/DE3151269A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
    • F24D3/141Tube mountings specially adapted therefor
    • F24D3/142Tube mountings specially adapted therefor integrated in prefab construction elements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Heizelement, insbesondere zur Verlegung auf Fußböden oder an Wänden, das von einem Wärmeträgermedium durchströmt ist.
  • Es sind Fußbodenheizungungen mit in Boden verlegten Heizungsrohren aus Metall oder Kunststoff bekannt. Um bei den bekannten Fußbodenheizungen eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Fußboden zu erreichen, müssen die Heizungsrohre mit vorgegebenen Abständen auf der Fläche des Fußbodens unter den Estrich angeordnet sein, wobei bei der Verlegung großen Erfahrung und Sorgfalt notwendig ist. Nach dem Verlegen unter dem Estrich ist eine Knderung am eingebauten Rohrsystem nicht nehr möglich. Reparaturen sind sehr aufwen(tig.
  • Es wurde daher schon vorgeschlagen, vergleiche DE-PS 28 19 385, eine Montageplatte aus Schaumkunststoff zur Aufnahme von Fußbodenheizungsrohren in eingeformten geraden oder gekrümmten Verlegungskanälen zu verwenden, bei welcher die Verlegungskanäle in Form eines Quadratrasters angeordnet sind und im Quadratraster weitere kreisförmige Verlegungskanäle verlaufen, die Rasterecken des Quadratrasters miteinander verbinden. hierdurch wird eine Möglichkeit der Verlegung von Fußbodenheizungsrohren angegeben, bei der unter größtmöglicher Verlegungs-Variabilität eine unsachgemäße Verlegung mit zu engen Radien oder zu engen Abständen mit Sicherheit vermieden wird. Weiterhin wird mit der bekannten Montageplatte die Verlegung insgesamt erleichtert und insbesondere für den Nichtfachmann fehlerfrei ausführbar.
  • Bei einer mit Heizungsrohren verlegten Fußbodenheizung, auch wenn diese durch das Hilfemittel der Montageplatte leichter und fehlerfrei durchgeführt werden kann, ergeben sich doch eine Reihe von Nachteilen und technischen Grenzen. Der Hontageaufwand ist trotz der @ontageplatte relativ hoch, verglichen mit der Anlage einer Radiatorenheizung. Da die Verlegung unter sstrich erfolgt, ist die Verlegung einer Fußbodenheizung zumeist nur in Neubauten technisch und finanziell sinnvoll, in Altbauten dagegen mit wirtschaftlichem Aufwand zumeist nicht.
  • Fußbodenheizungen sind andererseits Zentralheizungssystemen mit Radiatoren oder anderen Wärmetauschern, wie sie heute noch überwiegend in Neubauten zur Anwendung kommen, überlegen. Sie schaffen ein als sehr angenehm empfundenes Raumklima und sparen infolge geringerer Vorlauftemperaturen erheblich Primärenergie. Solche Einsprarungen Können bis zu @0 % der zugefunrten Wärmeenergie betragen. Wegen der geringeren Vorlauftemperatur eignen sich Fußbodenheizungen auch bevorzugt zum Betrieb von mit Warmepumpen ausgerüsteten Wärmezentralen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein insbesondere oberhalb des Estrichs verlegbares Heizelement zur Verfügung zu stellen, mit dem die Eigenschaften einer Fußbodenheizung weiter verbessert und bei gleicher Wärme-Abgabe die Vorlauftemperaturen des Heizmediums weiter gesenkt werden können.
  • weiter soll die Verlegung ohne Verwendung von zusätzlichen Verlegungshilfen möglich sein, bei gleichzeitiger Verringerung des Montage-Aufwndes und größtmöglicher Verlegungs-Variabilität. Inbesondere soll das Heizelement auch zur problemlosen Verlegung in Altbauten geeignet sein.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Heizelement gelöst, das flächenhaft ausgebildet ist, aus elastischem Material besteht und von Kanälon für das Wärmeträgermedium durchzogen ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung entsteht ein heizelement, das nit geringem Montageaufwand wie ein Teppich oder eine Matte verlegbar ist. Es kann oberhalb des Estrichs bodendeckend verlegt und dann lediglich mit einen Fußbodenbelag in Form eines Spannteppiche, von Bodenfliesen oder einer PVC-Schicht abgedeckt werden. Infolge der sehr großen Wärmetauschfläche des neuen Heizelementes ist bei gleicher Heizleistung dabei der Betrieb nit niedrigerer Vorlauftemperatur möglich.
  • Eine Ausgestaltung sinnt vor, daß die Kanäle zwischen paralellen Leitorganen ausgebildet sind und daß die Leitorgange röhrenförmige Kanäle mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt bilden. Die Ausbildung voneinander getrennter paralell angeordneter röhrenförmiger Kanäle sorgt für die Einhaltung einer vorgebenen Strömungsrichtung und gegebenenfalls filr die Einhaltung definierter Strömungsgeschwindigkeiten, die für den gleichmäßigen Wärmetransport wichtig sind. Gleichzeitig wird durch die Leitorgane die Druckfestigkeit des Heizelements positiv beeinflußt.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Heizelement als einstückiges Formteil ausgebildet ist, welches von einen flachen Vielkanal-Hohlprofil gebildet wird. Durch diese Ausgestaltung wird eine hohes Maß an Belastbarkeit bei zugleich geringen Herstellungskosten erreicht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Formteil als konfektionierte Tafel ri-it den folbenden Abmessungen ausgebildet ist: Breite zwischen 50 und 100 crn, vorzugsweise ca. cjO cra, Länge zwischen 100 und 600 cm, Dicke zwischen 6 und 12 mm, vorzugsweise zwischen 6 und 8 mm, Kanaldurchmesser zwischen 4 und 6 uran, vorzugsweise ca.
  • 5 n;n, Kanal-Mittenabstand zwischen 7,5 und 25 mm, vorzugsweise zwischen 10 und 15 mm.
  • Bei einer Konfektionsbreite von ca. 80 cm, enthält z.B. ein Heizelement mit 15 mm Kanal-Mittenabstand insgesamt 52 paralelle Heizmittelkanäle, beispielsweise von 5 mm Durchmesser. I)ie Plattendicke kann dabei 10 ran betragen. Das Heizelement nimmt eine insgesamt gleichmäßige Temperatur an, die nur geringfügig unter der des Wärmeträgermediums liegt, so ergibt sich bei flächendeckender Belegung eines Raum-Fußbodens eine ideale Wärmeübertragung. Dabei kann das Heizelement selbst als Fußbodenbelag dienen oder durch einen Fußbodenbelag abgedeckt sein.
  • Als weiterer Vorteil ergibt sich in jedem Fall eine erhebliche Verbesserung der Systemregelbarkeit durch verringerte thermische Trägheit. Dadurch wird der Nachteil konventioneller Fußbodenheizungen mit Rohren beseitigt, welcher darin besteht, daß sich bei dieser eine Vor- bzw.
  • Nachlaufzeit von mehreren Stunden ergibt, die eine schnelle Temperaturregelung nur schwer möglich macht. Mit der Erfindung wird dagegen eine raunweise Temperaturregelung in Minutenschnelle ermöLlicht. Ferner ist eine bisher nicht erreichbare Einsatzmöglichkeit bei der Altbaumodernisierung gegeben, weil das Heizelement wegen seiner Flexibilität und seines geringen Flächengewichtes, ebenso wie infolge der äußerst niedrigen Vorlauftenperatur, selbst auf alten Fußböden verlet werden kann, ohne darJ hierbei Schwierig-Reiten auftreten. Die Reduzierung der Systemtemperaturen, welche bei herkömmlichen Fußbodenheizungssystemen Vorlauftemperaturen von ca. 45° C erfordern, auf vergleichsweise ca. 25 ° C - 30° C bei Einsatz der erfindungsgemäßen Heizelemente, verringern auch die Wärmeverteilungsverluste in den Zu- und Abführorganen, sowie in der Heizzentrale.
  • Darüberhinaus wird der Anwendungsbereich von Wärmepumpen erheblich gesteigert, weil im Primärbereich niedrigere Temperaturen wirtschaftlich genutzt werden können.
  • Um das Heizelement zur Auflage auf den Fußboden allein oder lediglich unterhalb eines Fußbodenbelages geeignet zu machen, ist vorgesehen, daß das Tleizelement als Bodenbelag ausgebildet ist, der eine zulässige Dauer-Flächenbelastung von mindestens 1 kg/cm2 aufweist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kanäle ziira Zu- und Abführen von Heizmediuns in Gruppen an Sammelleitungen angeschlossen sind, die in einer Sockelleiste angeordnet oder als Sockelleiste ausgebildet sind.
  • So läßt sich eine nicht störende, gesteuerte und nicht aufwendige Zu- und Abführung des Heizmediums erreichen.
  • Zur wirtschaftlichen Herstellung, insbesondere zur vorteilhaften preisgünstigen Erzeugung des erfindungsgemäßen Heizelementes in großen Stückzahlen, sieht ein entsprechendes Verfahren vor, daß das Heizelement aus elastischem, extrudierbarem Kunststoff oder Gummi mittels Extrusion durch einen, das Formnegativ als Spritzdüse aufweisenden Spritzkopf, hergestellt wird. Der kunststoff oder'Gunni soll ca.
  • 850 oder 950 Shore Härte aufweisen. Bei diesen Härtegrad ergibt sich ein Optimum zwischen Trittfestigkeit sowie Belastbarkeit und Elastizität.
  • Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert, die ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeigen und aus denken weitere vorteilhafte Einzelheiten entnehmbar sind.
  • Im einzelnen zeigen: Fig. 1 ein Einbau-Beispiel des erfindungsgemäßen Heizelements bei einer Neubau-Decke im Schnitt, Fig. 2 ein Verlegungs-Beispiel des erfindungsgemäßen Helzelerlentes auf dem Fußboden einer Alt-bau-Balkendecke im Schnitt, Fig. 3 ein Verlegungs-Beispiel des erfindungsgemäßen Heizelements in ein Warm-Beet zur Blumenaufzucht, Fig. 4 ein Ausführungs-Beispiel des Jjeizelementes mit Dimensions-Angaben, im Schnitt, Fig. 5a und 5b je einen Anschluß eines Heizelements an Kanäle zum Zu- und Abführen von Heizmedien, die als Socicelleiste ausbildet sind, im Schnitt, Fig. 6 eine Anordnung mehrerer Heizelemente in zwei Räumen, in Draufsicht, Fig. 7a und 7b einen Anschluß eines Umlenkkanales ohne (7a), und nit (7b) Stutzen zum Zu- und Abführen von Heizmedium.
  • Die Decke eines z.i3. Wohnungsneubau-Geschosses nach Fig. l besteht von unten nach oben gesehen, zunächst aus der Beton-Massivdecke 1, die das tragende Bauelement darstellt, Auf dieser liegt eine ca. 30 rnn dicke Dämmschicht 2, die aus Schlackenwolle- oder Glasfaser-Filz besteht. Auf der Dämmschicht 2 ist ein gegossener Estrich 3 aufgebracht, der aus ca. 25 mm hydraulisch abbindender Estrichmischung besteht. Unmittelbar auf dem Estrich 3 ist nun das erfindungsgemaße Heizelement 4 verlegt. Auf dem Heizelement 4 liegt als Abschluß des Fußbodens und als Belag des Heizelementes 4 z.B. ein Teppichboden 5.
  • Die Verlegung des Heizelementes 4 unmittelbar unter dem Teppichboden 5 mit dem Vorteil, daß die Wärme unmittelbar über den Teppichboden 5 in den Raun eintritt, führt vorteil- haft dazu, daß mit sehr geringen Vorlauftemperaturen, beispielsweise mit 25° C - 30° C, ein als wohltuend empfundenes Rautnkliina geschaffen wird. Dies zeichnet sich dadurch aus, daß der Wärmegradient von unten nach oben sehr klein und überall gleich ist. Deshalb Icann bei einer hohen Grad von Wohlempfinden die Raumluft-Temperatur niedriger gehalten werden, als bei mit Radiatorenheizungen erwärmten Räumen. Wegen der bei gleichem oder erhöhten Wohleripfinden niedrigereren Raurluft-Terrtperatur, aber auch wegen der entsprechend niedrigeren Vorlauf-Temperatur des Heizmediums, wird gegenüber herkömmlichen Heizungs-Systemen mit dem erfindungsgemäßen Heizelement ein erheblicher Energie-Spareffekt erzielt. Es sinken nämlich auch die Abstrahlungsverluste des Gebäudes, die Undichtigkeits-Ver luste durch Lufteirifall an undichten Fenstern und Türen und die Verluste der Zu- und Ableitungen. Darüber hinaus ist die Verlegung unkomplizierter als bei konventionellen Fußboden-Heizungen mit einzeln verlegten Rohren oder Rohrschlangen und überdies leicht ohne Fehler ausführbar.
  • Schließlich läßt sich jeder beheizte Raun individuell und infolge der wesentlich geringeren thermischen Trägheit, exakter und schneller regeln.
  • Fig. 2 zeit eine Balkendecke 6 in einen Altbau. Diese besteht aus tragenden Deckenbalken 7, unter denen die Deckenbeplankung 8 des darunterliegenden Geschosses mit der Deckenputzschicht 9 angenagelt ist. Auf den tragenden Deckenbalken 7 ist eine Lage von Fußbodendielen 10 aufgenagelt. Diese bildeten bisher im Altbau den eigentlichen Fußboden oder waren gegebenenfalls mit Linoleum oder mit einer Teppichschicht, gegebenenfalls auch mit Parkett, belegt.
  • Bei einer Heizungs-Sanierung unter Verwendung der erfindungsgemäßen Heizelemente 4 werden die Fußbodendielen 10 mit einer dünnen Filz-Zwischenschicht 11 belegt, die vorzugsweise auf die Fußbodendielen 10 aufgeklebt ist. Darauf werden die erfindungsgemäßen Heizelemente 4 aufgelegt, arretiert und mit einen Teppichboden o.ä. 5 bedeckt.
  • Wie die Darstellung in Fig. 2 zeigt, ist mit Hilfe des Heizelementes 4 eine unkomplizierte und preisgünstige Heizungs-Altbausanierung mit Einbau einer Fußbodenheizung möglich, die praktisch keinerlei baulicher Veränderungen bedarf. Gegebenenfalls müssen höchstens die Türschwellen und Türen der geringen Höhendifferenz des Heizungsbelages von knapp 20 mm angepaßt werden.
  • Eine ganz andere Anwendungsmöglichkeit des Heizungselementes 4 nach der Erfindung zeigt Fig. 3. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Warm-Beet für Blumenaufzucht, etwa in einem Treibhaus. Auf einer tragenden Blechplatte 12 befindet sich eine Schicht von Schlacke oder Kieselsteinen 13. Darauf liegt lose das Heizelement 4. Auf dem Heizelenennt 4 liegt eine Schicht 14 eines Blumenerde/Torf-Gemisches . Hierin befinden sich die zur Aufzucht vorgesehenen Pflanzen 15, deren Wachstum mit geringem Wärmeaufwand erheblich beschleunigt werden kann.
  • Mit dem Heizelenent 4 ergibt sich infolge der unkomplizierten Verlegung, die irn vorliegenden Falle sehr wesentlich von Elastizitätseigenschaften des Heizelementes 4 profitiert, ein hervorragender Wirtschaftlichkeitsfaktor. Mit sehr geringen Vorlauftemperaturen kann die Pflanzerde 14 des Warmbeetes von Wärme durchflutet werden, während die Luft-Temperaturen im Gewächshaus erheblich niedriger liegen können, als dies bei üblicher Ausstattung von Gewächshäusern nit bekannten Heizungssystemen der Fall ist. Mit erheblich verbesserten Ergebnissen bei geringerem Einsatz von Primär-Energie Irann daher mit der Heizelement 4 eine wirtschaftlichere Blumen- oder Gemüse-Aufzucht erreicht werden.
  • Fig. 4 zeit einen Teil es Ileizelenentes 4 im Schnitt. Es besteht aus einer einstückig hergestellten Kunststoff- oder Gummiplatte 22, die in Abständen "A"von Knälen 23 durchzogen ist. Die Kanäle 23 haben den Durchmesser "d". Die Platte 22 die Dicke "D Aus der Darstellung etwa in natürlichen maßstab der Fig. 4 ist zu erkennen, daß die Vielzahl der Kanäle 23 eine gleichmäßige Wärmeverteilung von dem die Kanäle 23 durchströmenden l;ErmetrEgermedium in das material der Platte 22 gewahrleisten. Bei den: gezeigten Beispiel beträgt der Abstand A 12,5 mm und die Gesamt-Konfektionsbreite des Heizelementes 4 1000 mm. Dabei ergibt sich eine Zahl von 79 Kanälen 23. Die Wärmetauschfläche der Kanäle 23 beträgt ca. 1400 cm2 je m2 Heizelementfläche. Die Darstellung in Fi.g 4 zeigt dabei deutlich, da(': das zwischen benachbarten Kanälen 23 befindliche Material der Platte 22 parallele Leitorgane 24 bildet. Diese Leitorgane 24 bilden mit dem Ober- und Unterteil der Platte 22 den einstückig geformten Körper des Heizelementes 4 und bewirken dessen Widerstandsfähigkeit als Bodenbelag mit einer mindest Dauer-Flächenbelastung von wenigstens 1 Kilo pro cm2.
  • Selbst wenn bei Punktbelastung mit höheren Werten eine teilweise örtliche Deformierung des Heizelementes 4 erfolgen sollte, so ist doch insgesamt desen Funktionsfähigkeit wegen der Vielzahl der einzelnen Kanäle nicht gefährdet.
  • Fig. 5a und 5b zeigen je einen Schnitt entlang eines Kanales 23 ensprechend der Schnittlinie V -- V in Fig. 4. In Fig. 5a ist das Heizelement 4 an einen Kanal 25 zurn Zu-oder Abführen des Heizmediums angeschlossen. Die Verbindung: zwischen dem Kanal 25 und den Heizelement 4 geschieht durch Kleben oder Schweißen. Eine etwas andere Ausführung der Verbindung des Heizelementes 4 mit einer Samnelleitung 26 zeigt Fig. 5b. Dabei hat das Heizelement 4 einen verbreiterten Mündungsbereich 25, der über die Mündung 28 der Sammelleitung 26 geschoben und in dieser Lage durch Verschweißen oder Kleben verbunden ist. Zwischenlagen 29, 29' aus Filz oder Kunststoff dienen der besseren Auflage des Heizelementes 4 und zur1 Höhenausgleich gegenüber dem Kanal 25 bzw. der Anschlußpartie der Sarmmelleitung 26.
  • Fig. 6 zeit eine Verlegungsbeispiel für mehrere Heizelemente 4 in zwei Wohnräumen 30 und 31. In Raun 30 tritt Heizmedium beim Anschluß 32 in das Heizelement 4 ein und wird in Richtung der Pfeile 36 jeweils mäanderförmig von einen Heizelement lt zum anderen weiter lreleitet. Dabei wird es am jeweils entgegengesetzten Ende jedes Heizelementes 4 von einem Umlenkkanal 38 oder 41 aus eincr Hälfte des Heizelementes 4 in die andere Hälfte des Heizelementes 4 umgelenkt, -wie dies durch Pfeile 39 und 40 angedeutet ist.
  • Durch den Anschluß 33 wird das Heizmedium in den Rücklauf gefördert. In Raum 30 tritt entsprechend heizmedium durch den Anschluß 34 in die Iieizelemente 4 ein und verläßt diese durch den Anschluß 35 zum Rücklauf. Die Anordnung zeigt die ganzflächige Belegung des Raumbodens in den Räumen 30 und 31 mit Hilfe von insgesamt 7 Bahnen mit je 1 rieter Breite.
  • Sammel- und Überführungsleitungen 41 und 38 für das Heizmedium mit Anschlußstutzen 34 für Zulauf bzw. Ablauf zeigen Fig. 7a und 7b. Auch bei diesen Ausführungen sind die Verbindungen zwischen dem Heizelement 4 und dem Umlenkkanal 38 bzw. den Sammelkanal 41 durch Schweißung oder Klebung hergestellt.

Claims (10)

  1. Heizelement, insbesondere zur Verlegung auf Fußböden oder an Wänden.
    Patentansprüche Heizelement, insbesondere zur Verlegung auf Fußböden oder an Wänden, das von einem Wärmeträgermedium durchströnt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, das es flächenhaft ausgebildet ist, aus elastischem Material besteht und von Kanälen (23) für das Wärmeträgermedium durchzogen ist.
  2. 2. Heizelement nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, das die Kanäle (23) zwischen parallelen Leitorgangen (24) ausgebildet sind.
  3. 3. Heizelement nach einen der AnsprUche 1 oder 2, d a -d u r c h g e k e n n n e i c h n e t, daß die Leitorgange (24) röhrenförmige Kanäle (23) mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt bilden.
  4. 4. Heizelement nach einen der Ansprüche 1,. 2 oder 3, d a -d u r c ii g e k e n n z e i c h n e t, daß es als einstückiges Formteil ausgebildet ist.
  5. 5. Heizelement nach Anspruch 4,d al d u r c h fJ e k e n n -z e i c h n e t, daß das Formteil als flaches Vielkanal-Hohlprofil ausgebildet ist.
  6. 6. Heizelement nach einem der Ansprüche 4 oder 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Formteil als konfektionierte Tafel mit den folgenden Abmessungen ausgebildet ist: Breite zwischen 50 und 100 cm, vorzugsweise ca. 80 cm, Länge zwischen 100 und 600 cm, Dicke zwischen 6 und 12 mm, vorzugsweise zwischen 6 und 8riri, Kanaldurchmesser zwischen 4 und 6mm, vorzugsweise ca.
    5 mm Kanal-Mittenabstand zwischen 7,5 und 25 mm, vorzugsweise zwischen 10 und 15 mm.
  7. 7. Heizelement nach einen der Ansprüche 1 bis 6, d a -d u r c h- p; e l; e n n z e i c H ri e t, daß es als Bodenbelag ausgebildet ist, der eine zulässige Dauer-Flächenbelastung von mindestens 1 kg/cm2 aufweist.
  8. 8. Heizelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h @ e k e n n z e i c h n e t, daß die Kanäle (23) zur Zu- ulld Abführunü von Heizmedium in Gruppen an Sammelleitungen (25,26) angeschlossen sind, die in einer Sockelleiste angeordnet oder als Sockelleiste ausgebildet sind.
  9. 9. Heizelement nach einen der vorhergehenden Ansprüche,d a d u r c n g e k e n n z e i c b n e t, daß daß es aus Kunststoff oder Gummi von ca. 85 bis 95° Shore Härte besteht.
  10. 10. Verfahren zur Herstellung des Heizelementes, d a -d u r c h g e k e zu n n z e i c h n e t, daß dieses aus elastischem, estrudierbarem Kunststoff mittels Extrusion durch einen das Formnegativ als Spritzdüse aufweisenden Spritzkopf hergestellt wird.
    - Beschreibung -
DE19813151269 1981-12-24 1981-12-24 Heizelement, insbesondere zur verlegung auf fussboeden oder an waenden Withdrawn DE3151269A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3522899A1 (de) * 1985-06-26 1987-01-08 Osterwald Sportboden Gmbh Sportboden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3522899A1 (de) * 1985-06-26 1987-01-08 Osterwald Sportboden Gmbh Sportboden

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