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DE3151157A1 - Signalaufnehmeranordnung fuer ein optisches informationslesegeraet - Google Patents

Signalaufnehmeranordnung fuer ein optisches informationslesegeraet

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DE3151157A1
DE3151157A1 DE19813151157 DE3151157A DE3151157A1 DE 3151157 A1 DE3151157 A1 DE 3151157A1 DE 19813151157 DE19813151157 DE 19813151157 DE 3151157 A DE3151157 A DE 3151157A DE 3151157 A1 DE3151157 A1 DE 3151157A1
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DE
Germany
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signal
track
light
light beam
recording medium
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DE19813151157
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Kenichi Tokyo Ito
Kimiaki Yamamoto
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Olympus Optical Co Ltd
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Publication date
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    • G11B7/13Optical detectors therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)
  • Optical Head (AREA)

Description

if w Ct A O
-3-
SPO-1155 11167 Dr.v.B/E
' OLYMPUS OPTICAL CO., LTD.
Hatagaya 2-43-2, Shibuya-ku9 Tokyo-to, Japan
Signalaufnehmeranordnung für ein optisches Informationslesegerät
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Signal aufnehmeranordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Signal aufnehmeranordnung für ein optisches Informationslese- oder -abtastgerät, bei dem ein von einer Lichtquelle abgestrahltes Lichtbündel gesammelt und auf einen Aufzeichnungsträger projiziert wirds der eine Spur mit aufgezeichneter Information aufweist. Ein mit der aufgezeichneten Information moduliertes Lichtbündel wird mittels vierer Detektoren oder Signal aufnehmer empfangen, die in der Richtung der Spur und in einer diese Richtung unter einem rechten Winkel schneidenden Richtung mit der optischen Achse als Zentrum im Fernfeld der oben erwähnten Spur angeordnet sind.
Es sind optische Informationslesegeräte oder Informationsabtastgeräte bekannt, bei denen zum Lesen der Information ein Abtast- oder Leselichtfleck durch ein Objektiv auf eine Informationsspur fokussiert wird, die spiralförmig oder in konzentrischen Kreisen auf einen Aufzeichnungsträger aufgezeichnet ist. Bei dem Aufzeichnungsträger kann es sich beispielsweise um eine Bildplatte, eine Schallplatte oder eine Datenplatte handeln. Bei einer solchen Platte können codierte Videosignale, Tonsignale oder Datensignale in der Informationsspur als optische Information aufgezeichnet sein, die durch eine optische Transmissionscharakteristik, Reflexionscharakteristik oder Phasencharakteristik dargestellt sein kann. Die auf einer solchen Platte aufgezeichnete Information wird im allgemeinen dadurch gelesen oder abgespielt-, daß ein Laserlichtbündel von einer Laserlichtquelle durch ein Objektiv auf die Informationsspur fokussiert wird, während
die Platte mit hoher Drehzahl rotiert, und das durch die Informationsspur modulierte durchgelassene oder reflektierte Licht erfaßt wird. Ein Merkmal solcher Aufzeichnungsträger besteht darin, daß die Inforinationsaufzeichnungsdichte sehr hoch ist. Die Breite der einzelnen Informationsspur ist daher sehr klein und der Abstand zwischen benachbarten Informationsspuren oder Informationsspur-Windungen ist ebenfalls sehr eng. Um die ursprüngliche Information von der sowohl in der Breite als auch in der Steigung schmalen Informationsspur genau lesen zu können, ist es daher erforderlich, den durch das Objektiv erzeugten Strahl fleck immer genau auf der Spur der Platte fokussiert zu halten. Wenn jedoch die Relativlage zwischen Platte und Objektiv schwankt, kann der Abtastfleck nicht mehr auf der Spur gehalten werden. Optische Lese- oder Signalaufnehmeranordnungen werden daher durch einen Servomechanismus gesteuert, wobei der Po-
1!j sitionsfeh'ler oder die Abweichung des Abtastfleckes von der Informationsspur ermittelt und der Abtastfleck im rechten Winkel zur Informationsspur und zur optischen Achse des Objektivs aufgrund dieses Positionsfehlersignals verstellt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Signalaufnehmeranordnung anzugeben, die ein Spurhaltesignal mit sehr wenigen Fehlern liefert, so daß eine sehr genaue Spurverfolgung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Signalaufnehmeranordnung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die vorliegende Signalaufnehmeranordnung ermöglicht ein sehr exaktes Spurhalten und damit eine getreue Wiedergabe der aufgezeichneten Information.
35
ό Λ O α 4
-5-
Im folgenden werden das der Erfindung zugrundeliegende Problem sowie Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein optisches System, das bei einer Signalaufnehmeranordnung gemäß der Erfindung Verwendung finden kann;
Fig. 2 eine Darstellung der Detektoren oder Lichtaufnehmer einer L i chtaufnehmeranordnung;
Fig. 3A5 3Bj, 3C, 3D und 4 Darstellungen einer Komponente H, welche bei einem ersten Verfahren zum Gewinnen eines Spurhaltesignals zu
Vorspannungs- oder Gleichtstromwert-Fluktuationen führt;
Fig. 5 eine Pupille, die zum Teil abgedeckt ist, um die erwähnten Fluktuationen zu beseitigen;
Fig. 6 ein weiteres Beispiel, bei dem ein Teil einer Pupille abgedeckt ist, um die Fluktuationen zu beseitigen;
Fig. 7 eine graphische Darstellung des Wertes von Hy- bei abgedeckter Detektor- oder Aufnehmeroberfläche;
25
Fig. 8 eine Darstellung einer Komponente HTp} die zu den Vorspannungsoder Gleichtstrom-Fluktuationen beiträgt, und
Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Detektor- oder Aufnehmeranordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig, 1 zeigt ein optisches System einer Signalaufnehmeranordnung für Informationsspeicherplatte 1, wie es oben erwähnt wurde. Die Platte wird durch eine Welle 2 mit hoher Drehzahl, beispielsweise 1800 U/min gedreht. Auf der Platte 1 ist eine konzentrische oder spiral formirjn
Spur 3 aufgezeichnet. Das Licht von einer Lichtquelle 4, z.B. einem Laser, wird mittels einer Linse 5, eines halbdurchlässigen Spiegels 6, eines reflektierenden Spiegels 7 und eines Objektivs 8 in Form eines Fleckes auf die Spur 3 der Platte 1 projiziert. Das von der Platte 1 reflektierte Licht wird durch das Objektiv gesammelt, vom reflektierenden Spiegel 7 reflektiert und vom halbdurchlässigen Spiegel 6 durch eine Linse 9 auf eine Lichtaufnehmeranordnung 10 geworfen. Wie Fig. 2 zeigt, weist die Lichtaufnehmeranordnung viier Detektoren oder Aufnehmer 11 bis 14 auf, welche in der Spurrichtung (x-Achsen-Richtung) und in der diese unter einem rechten Winkel schneidenden Richtung (y-Achsen-Richtung) geteilt oder getrennt sind. Diese Aufnehmer 11 bis 14 sind in der Fernfeldzone der Informationsspur 3 angeordnet. Das heißt also, daß sich die Aufnehmer ]] bis 14 an einer Stelle befinden, die einen erheblichen Abstand von dem durch das Objektiv 8 entworfenen Bild der Grübchenstruktur der Spur hat, so daß die gebeugten Bündel der verschiedenen Ordnungen, die durch die Grübchenstruktur der Informationsspur erzeugt werden, als getrennt erfaßt werden können.
Im folgenden sollen zwei Verfahren betrachtet werden, mit denen in einer solchen Einrichtung Spurlauffehler erfaßt werden können:
Das erste ist ein Verfahren, bei dem man ein Spurlauf-Fehlersignal iyC dadurch erzeugt, daß man mit den Detektoren oder Signalaufnehmern 11, 12, 13 und 14 Signale i.., i?, i-> bzw. i„ des Hochfrequenzbandes erfaßt und das HF-Signal (ij + ip +i'3 + i*), das um eine viertel Periode der Phase nacheilt, dem Signal (ii.+ io) - (ip + ι'λ) überlagert. Dieses Verfahren soll noch näher erläutert werden. Bei einer Bildplatte ist die Information im allgemeinen als Frequenzmodulation eines Trägers vorgegebener Frequenz aufgezeichnet. Es ist bekannt, daß das auf die Lichtaufnehmeranordnung 10 fallende Lichtbündel bei einem ■optischen System, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, im Falle des Abtastens eines auf einer Videoplatte aufgezeichneten Informationssignales linear symmetrisch bezüglich der Spurrichtung ist, wenn die op-
tische Achse des Objektivs 8 bezüglich der Spur zentriert ist. Wenn jedoch die optische Achse und die Spur voneinander abweichen, d.h. bei einem Spurlauffehler,ist das auf die Lichtaufnehmeranordnung 10 fallende Lichtbündel nicht mehr linear symmetrisch bezüglich der Spurrichtung. Wenn also kein Spurlauffehler vorliegt, hat (i* + i.,)-(i2 + i4) den Wert null; im Falle eines Spurlauffehlers erhält man dagegen ein Signal (i, + i~) - ( i„ + i«) im gleichen Hochfrequenzband wie das Videosignal, dem der Spur!auffeh ler, also die Abweichung der optischen Achse von der Mitte der Spur, als Hüllkurve überlagert ist. Um das Spurlauf-Fehlersignal iT„ zu erhalten, braucht mal also nur die Hüllkurve aus diesem Signal zu extrahieren. Das Signal (i. + 12) - (io + i*) kann in der folgenden Form geschrieben werden:
(A + B sin 2irvVt) sin wt
wobei υ die Frequenz der Hüllkurve (also des Spurlauffehlersignals) und ω die Frequenz des Videosignals (im Hochfrequenzband) bedeuten. Außerdem ist ν«ω. Das Videosignal hat andererseits die Form cos cot. Wenn also das Videosignal (i, + i« +^+ 1^) das in der Phase um eine viertel Periode (π/2) nacheilt, dem Signal iT~ überlagert wird, erhält man, abgesehen vom Koeffizienten, ein Signal der Form (A + B sin
2
2irvV.) sin ωΐ. Leitet man das durch diese Superposition erhaltene Signal durch ein Tiefpaßfilters so wird die Hochfrequenzkomponente sin ort unterdrückt und man erhält nur die Hüllkurve in der Form A+B sin 2πνν,, die als Signal ijC zur Erfassung von Spurlauffehlern verwendet werden kann.
Bei dem zweiten Verfahren wird (i. + i?) - (i, + i») auf der Basis der Signale i,s i«, i_ und i, im Spurlauffehlersignalband von den jeweiligen Aufnehmern 1112, 13 und 14 der Lichtaufnehmeranordnung 10 bestimmt und als Spurlauffehlersignal i-rp verwendet. Dies entspricht einer Zweiteilung des Aufnehmersignals (in der Richtung senkrecht zur Spur) und und der Rechnung der Differenz zwischen den beiden Sig-35
nalen. Bei diesem Verfahren wird das Signal i'Tp anders als beim ersten Verfahren direkt als Signal im Spurlauffehlerband, also als niederfrequentes Signal erhalten. Auch in diesem Falle hat das erhaltene Signal jedoch die Form A + B sin 2ttvV. , wobei A und B von der Raumfrequenz der Grübchen und dem Spurabstand und der Abweichung zwischen der optischen Achse des Objektivs und der Mitte der Lichtaufnehmeranordnung abhängen, und A wird gleich null, wie die optische Achse des Objektivs und die Mitte der Lichtaufnehmeranordnung zusammenfallen, es ist jedoch nicht gleich null, wenn sie nicht miteinander fallen und der Wert von A nimmt proportional zum Betrag Δ der Abweichung zu. Wenn also bei einem solchen optischen System die Spur durch ein Objektiv oder eine Linse abgetastet wird, die sich unabhängig von der Lichtaufnehmeranordnung bewegt und das Objektiv einer Exzentrizität der Platte entsprechend bewegt wird, fluktuiert das Vorspannungs- oder Gleichstromsignal A mit der Umdrehungsfrequenz der Platte als Grundfrequenz und diese Fluktuation stellt dann einen großen Fehlerfaktor bei der Erfassung des Spurlauffehlersignales dar.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun eine Signalaufnehmeranordnung angegeben, mit der sich ein Spurhalte- oder Lageregel signal erzeugen läßt, das sehr wenig Fehler enthält, da die bei der oben beschriebenen bekannten optischen Informationsleseeinrichtung auftretende Fluktuation verhindert oder zumindest wesentlich herabgesetzt wird. Bei der vorliegenden Signalaufnehmeranordnung wird dies dadurch erreicht, daß ein Teil des Lichtbiindels in irgend einer Stelle, die als in einer Fernfeldzone befindlich angesehen werden kann, abgeschirmt oder abgedeckt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird mindestens
in
ein Teil eines Lichtbündels, das durch eine sich/Spurrichtung erstreckende, bandförmige Zone geht, die sich in der Nähe der optischen Achse befindet, in einer Fernfeldzone im Lichtweg von einer Lichtquelle zu einem Aufzeichnungsmedium abgedeckt.
* «■ Of»
-9-
Gemäß einer anderen bevorzugten Kusführungsform der vorliegenden Erfindung wird mindestens ein Teil des Lichtbündels, das auf eine Trennlinie der Signal auffänger fällt, in einer Fernfeldzone im Lichtweg von einem Aufzeichnungsträger zu den Signal aufnehmern abgedeckt.
Durch diese Maßnahmen wird eine Vorspannungs- oder Gleichkomponente, die zu Fehlern führen kanns exakt beseitigt oder zumindest verringert, so daß man ein Lageregel signal erhält, das nur sehr wenige Fehler
enthält.
10
Bcsehre i bung bevorzugter Aus FUhrungs formen: Wenn Licht, das von einer Lichtquelle ausgeht, von einer Scheibe gebeugt und reflektiert wird, die einen Reflexionsfaktor mit periodischem Verlauf hat, und das reflektierte Lichtbündel auf eine Lichtaufnehmeranordnung fällt, liefert der Lichtaufnehmer 11 in der Lichtaufnehmeranordnung ein Aufnehmersignal i«(t)s das durch die folgende Formel dargestellt werden kann:
IAt) = Σ Σ Σ Σ R(m9n)R*(m5n)H1(m,n; m1 ,n')e27Ti (m'-m η m'n1
wobei
1
H (nun; m', n1) =//f(x-mu, y-nv)f* (χ-ιη'μ, y-n'v)dxdy (2)
μ,ν und R(m,n) die jeweiligen Raumfrequenzen in der Spurrichtung und radialen Richtung des Reflexionsfaktors der Scheibe bedeuten und der Fourier-Koeffizient f(x,y) die Reflexionsverteilung von Licht, das durch eine Pupille fällt, in dieser darstellt, und * eine komplexe Konjugation bedeutet.
Gemäß der Formel (I)5 hängt die Größe von I1 von H(m, n; m\ n1) ab. Gemäß der Formel (1) kann man ferner das Aufnehmersignal der BiIdplatten-Signalaufnehmeranordnung als durch die Schwebung eines Spektrums erzeugt ansehen, der im Hochfrequenzband des Spurhalte- oder
ί Lagefehlersignals iT(, enthaltene Anteil A wird jedoch hauptsächlich durch die Schwebung zwischen dem Spektrum (0,0) und dem Spektrum (ίΐ, 0) erzeugt. Wenn man die x-Richtung mit der Spurrichtung zusammenfallen läßt, läßt sich H(m, n; m1, n1) der von den Signalauf-
[5 nehinern 11, 12 und 14 der Aufnehmeranordnung erzeugten Aufnehmersignale ι.|, i„, i, und i. durch die folgenden Gleichungen (3) bis (6) darstellen:
H (η,η,-ΐη',η') = Jf ί (χ-ΐημ ,y-nv) f* (χ-πίμ ,y-rfv) dxdy (3)
2
H (m,n;itf,n') =/f (χ-πιμ ,y-nv) f* (χ-ΐϋ'μ,γ-ΐίν) dxdy (4)
H (πι,η,-πι',η') = Iff (χ-ΐημ,y-nv) f* (χ-πήα,γ-ιϊυ) dxdy (5)
H (ΐη,η,-ΐπ',η') = /ff (χ-πιμ, y-nv) f* (χ-πίμ ,y-rfv) dxdy (6)
Die Integration erfolgt jedoch in den Zonen der jeweiligen Signalaufnehmer 11, 12, 13 und 14. Gemäß den obigen Gleichungen läßt sich daher die Funktion H(in, n; m', n1) der im Signal ijr enthaltenen Komponente A durch den folgenden Ausdruck für H'T(, darstellen:
HTC = (H1CO,0;l,0)+H2(0,0;-l,0)}
-{H1(0.0;-1.0)+H2(0,0;1,0)}
-{H4 (0,0,-1,0)+H3 (0,0 ,--1,0)}
-{H4(0,0;-l,0)+H3(0,0;l,0)} (7)
Hierbei bedeuten:
f(x, y) die Amplitudenverteilung des Lichts der Eintrittspupille des Objektivs,
μ die Raumfrequenz der eine periodische Struktur aufweisenden Grüppchen in der Spurrichtung und
* die komplexkonjugierte Funktion.
Der Ausdruck ist ferner dahingehend normiert, daß das Koordiriatensystem ein Beugungseinheitssystem auf der Platte ist und daß der
maximale Radius der Objektivpupille gleich 1 isb.
Die Komponente H gemäß der obigen Formel (7), die zu der Gleichspannungswert-Fluktuation beiträgt, ist in Fig. 3 dargestellt. Wenn also das Objektiv frei von Bildfehlern ists entsprechen
{ H1(0s0 j 1-, 0) + H2(0, 0; 1, O) }s
{ H1(QS 0 ; -I1 0) + H2(0, 0; 1, 0) }
{.H4(0s 0 ; 1, O)- + H3(0, 0 ; -1, 0)} und { H4(0, 0 ; -1, 0) + H3(0, 0 ; 1, 0)}
den Flächen der schraffierten Teile in den Figuren 3Λ, 3B, 3C und 3D, so daß H_r der Fläche der schraffierten Bereiche in Fig. 4 äquivalent ist. Wenn also ein bandförmiger Bereich der sich zusammen mit dem Objektiv 8 bewegenden Pupille abgedeckt wird, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, läßt sich HTC verringern ( wenn die halbe Breite δ des abgedeckten Bereiches kleiner als die halbe Breite Λ der Zone in Fig. 4 ist) oder zu null machen ( wenn δ ί A ist) und die Vorspannungs-oder Gleichstromwert-Fluktuation A kann im wesentlichen beseitigt werden. Es dürfte ferner einleuchtens daß bei nur teilweiser Abdeckungs z.B. in Form eines Rechteckes anstelle eines durchgehenden Bandes, eine Verringerung der Störeinflüsse erreicht werden kann.
Im folgenden soll nun erläutert werden, wie die Fluktuation Λ des Gleichstromwertes durch eine Abdeckplatte oder Blende vor den Signalaufnehmern einer Lichtaufnehmeranordnung beseitigt werden kann.
Mit ähnlichen Betrachtungen, wie sie oben angestellt wurden, läßt sich zeigens daß die Gleichspannungsfluktuation A dadurch verringert werden kann., daß man die mit X, und X„ bezeichneten Bereiche auf der x-Achse und die mit Y. und Y? bezeichneten Bereiche auf der y-Ächse
, abdeckt, wie es in Fig. 6A und 6B dargestellt ist. Fig. 7 zeigt HTC für den Fall, daß die Intensitätsverteilung des einfallenden Bündels gleichförmig gemacht wird und die Abweichung zwischen der Mitte der Objektivpupille und der Mitte der Lichtaufnehmeranordnung
r gleich 0,125 beträgt. In diesem Diagramm gilt die Kurve I für den Fall ohne Abdeckung, die Kurve II für den Fall, daß die in Fig. 6 eingezeichneten Abmessungen a, b, c und d die folgenden Werte haben:
a = 0,188; b = 0,625; c = 0; d = 0,
d.h. daß Y. und Y? nicht abgedeckt sind; und die Kurve III gilt für den Fall
a = 0,188, b = 0,625 ; c = 0,625, d = 0,188.
Man sieht aus diesem Diagramm, daß selbst im Falle der sich unmittelbar vor der Nichtaufnehmeranordnung befindenden Abdeckung eine Reduzierung der Gleichstromflukruation A ergibt. Es hat sich ferner gezeigt, daß eine Abdeckung sowohl in Spurrichtung als auch in der diese unter rechtem Winkel schneidenden Richtung noch wirksamer ist. Jedoch auch mit nur X. und X2 auf der x-Achse erhält man einen ausreichenden Effekt.
Im Vorstehenden wurden die Verhältnisse für das Signal iy~ erläutert. Nun soll der Fall des Lageregelsignals iTp behandelt werden, d.h. (i, + ι«) - (ι, + i4). Die im Signal iTp enthaltene Komponente A wird durch eine Selbstschwebung erzeugt. Insbesondere der Spektral anteil (0,0) liefert einen großen Beitrag und die Gleichspannungsfluktuation A hängt von HTp gemäß der folgenden Formel (8) ab:
HTp = ίΗΐ(°Ό;ο/ο)+ρΐ2(ο/θ;θ,ο)}
-{Η3(O,O,-0,0)+H4(O,O;O, O) } (8)
Η Τρ stellt die Fläche des in Fig. 8 schraffierten Bereiches dar
und man kann daher die Fluktuation des Gleichstromanteils A dadurch erheblich reduzieren, daß man, wie bei Fig. 5, den bandförmigen Bereich oder einen Teil dieses bandförmigen Bereiches markiert oder abdeckt. Hinsichtlich des Verfahrens der Abdeckung der Lichtaufnehmeranordnung ist aus einer Betrachtung der Gleichung (8) ersichtlich, daß man die Fluktuationen des Anteils A durch eine Abdeckung verringern oder beseitigen kann, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist. Wirksam ist insbesondere die Abdeckung der Bereiche Y., und Y?.
Es wurde oben gezeigt, daß die Fluktuation des Gleichstromanteils dadurch verringert oder beseitigt werden kann, daß man einen Teil der Pupille des Objektivs 8 oder der Signal aufnehmer 11, 12, 13 und 14 abdeckt. In der Praxis ist es jedoch nicht erforderlich, die Abdeckplatte direkt vor der Pupille oder den Signal aufnehmern anzuordnen. Wenn irgend etwas, das eine Abdeckungswirkung hat, irgendwo in einer Fernfeldzone bezüglich der Bildplatte angeordnet wird, erhält man den gleichen Effekt.
2Q Man erhält außerdem den gleichen Effekt wie bei der Abdeckung der Signal aufnehmer j wenn man die elektrische Aufnehmerschaltung so auslegt, daß das Aufnehmersignal i von dem abzudeckenden Teil außer acht gelassen wird, anstatt die Signal aufnehmer zu teilen und eine Abdeckplatte vorzusehen. Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer solchen elektrischen Schaltungsanordnung. Die Lichtaufnehmeranordnung 10 enthält hier acht Lichtaufnehmer 15 bis 22, wobei die Lichtaufnehmer 16s 17, 20 und 21 dem abzudeckenden Teil entsprechen. Mit 23 bis 26 sind Addierschaltungen bezeichnet, der Block 27 stellt eine Signalverarbeitungs- oder Signaldetektorschaltung dar, der Block 28 eine Wiedergabeeinrichtung, der Block 29 einen Lageregler (Spurdetektorschaltung) und der Block 30 eine Senkvorrichtung zur Verstellung des Objektivs 8. Wenn es sich bei dem Aufzeichnungsträger
um eine Bildplatte handelt, ist die Wiedergabeeinrichtung 28 ein Femseh-Mom'tor oder -Gerät. Bei der Schaltung gemäß Fig. 9 werden dem Lageregler 29 nur die Signale von den Signalaufnehmern 15, 18, 19, 22 zugeführt, während die Signalverarbeitungsschaltung 27 die Signale von allen Signalaufnehmern 15 bis 22 erhält. Bei der Erfassung eines Spurlauf- oder Lagefehlers werden also die Ausgangssignale der Signalaufnehmer 16, 17, 20 und 21 außer acht gelassen, während für die Signalwiedergabe (Demodulation usw.) alle Signal aufnehmer verwendet werden. In diesem Falle kann die Komponente i zur Erfassung des Hochfrequenzsignals und dgl. beitragen. Dieses Verfahren bzw. die Einrichtung gemäß Fig. 9 wird also in der Praxis vorzuziehen sein.

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    (jl)Signa1aufnehmeranordnung für optische InformationslesegeratE, bei welehern ein Lichtbündel von einer Lichtquelle (4) abgestrahlt und auf einen Aufzeichnungsträger (1) fokussiert wird, der eine Spur (3) mit aufgezeichneter Information aufweist, mit einer Mehrzahl von Lichtaufnehmern (11 bis 14; 15 bis 22), die in der Richtung der Spur (3) und in einer diese unter rechtem Winkel schneidenden Richtung getrennt sind und mit der optischen Achse als Zentrum in der Fernfeldzone der Spur so angeordnet sind, daß auf sie ein durch die aufgezeichnete Information moduliertes Lichtbündel fällt, wobei ein Lageregel signal erzeugt wird, welches eine in der Richtung senkrecht zur Spur verlaufende Abweichung zwischen dem Lichtblindel und der Spur anzeigt, d a durch gekennzeichnet, daß zur Kontrolle von Fluktuationen eines Gleichstromanteils im Lagefehlersignal ein Teil des Lichtbündels an einer vorgegebenen Stelle in der Fernfeldzone abgeschirmt ist.
    -z-
  2. 2. Signalaufnehmeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzei c h η e t, daß mindestens ein Teil des Lichtbündels, der durch eine sich im Bereich der optischen Achse befindende und in Längsrichtung der Spur (3) verlaufende bandförmige Zone geht, in der /ernfeldzone des zum Aufzeichnungsträger (1) führenden Lichtstrahlenganges abgeschirmt ist (Fig. 5).
  3. 3. Signalaufnehmeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet, daß mindestens ein Teil des Lichtbündels, der auf die Trennlinien der Signalaufnehmer (11 bis 14) fällt, in der Fernfeldzone im Strahlengang, der vom Aufzeichnungsträger (1) zu den Signalaufnehmern (10) führt, abgedeckt ist.
  4. 4. Signalaufnehmeranordnung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet, daß das Ausgangssignal von mindestens einem Teil (16, 17, 20, 21) der Signalaufnehmer (15 bis 22),auf den Licht im Bereich der Trennlinien der Signalaufnehmer fällt, bei der Erzeugung des Lagefehlersignals außer Betracht bleibt (Fig. 9).
DE19813151157 1980-12-27 1981-12-23 Signalaufnehmeranordnung fuer ein optisches informationslesegeraet Granted DE3151157A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
JP55188796A JPS57111837A (en) 1980-12-27 1980-12-27 Signal detecting system of optical information reader

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Publication Number Publication Date
DE3151157A1 true DE3151157A1 (de) 1982-07-08
DE3151157C2 DE3151157C2 (de) 1988-06-30

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813151157 Granted DE3151157A1 (de) 1980-12-27 1981-12-23 Signalaufnehmeranordnung fuer ein optisches informationslesegeraet

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US (1) US4445208A (de)
JP (1) JPS57111837A (de)
DE (1) DE3151157A1 (de)
FR (1) FR2497379A1 (de)

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