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DE3150571A1 - Leitplanke fuer radfahrzeuge mit spurkranzloser seitenfuehrung - Google Patents

Leitplanke fuer radfahrzeuge mit spurkranzloser seitenfuehrung

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Publication number
DE3150571A1
DE3150571A1 DE19813150571 DE3150571A DE3150571A1 DE 3150571 A1 DE3150571 A1 DE 3150571A1 DE 19813150571 DE19813150571 DE 19813150571 DE 3150571 A DE3150571 A DE 3150571A DE 3150571 A1 DE3150571 A1 DE 3150571A1
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DE
Germany
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housing
guardrail
guard rail
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rail according
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DE19813150571
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English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ed Zueblin AG
Original Assignee
Ed Zueblin AG
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Publication date
Application filed by Ed Zueblin AG filed Critical Ed Zueblin AG
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Priority to AU91126/82A priority patent/AU9112682A/en
Publication of DE3150571A1 publication Critical patent/DE3150571A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/28Rail tracks for guiding vehicles when running on road or similar surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Leitplanke für Radfahrzeuge mit spurkran-z-
  • loser Seitenführung Die Erfindung betrifft eine Leitplanke für Radfahrzeuge mit spurkranloser Seitenführung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Während bei Schienenfahrzeugen die Seitenführung durch den am Rad befindlichen Spurkranz erfolgt, der an der vertikalen Seitenfläche des Schienenkopfes entlang gleitet, benötigen Radfahrzeuge mit spurkranzloser Seitenführung z.B. an den Rändern eines speziellen Fahrweges angeordnete vertikale Leitflächen, an denen am Fahrzeug angebrachte Lenkrollen abrollen.
  • Die Lenkrollen tasten die für die Lenkung des Fahrzeugs notwendige Lenkinformation ab, bzw. halten das Fahrzeug zwangsweise in der durch die Leitplanken vorgegebenen Spur.
  • Der Fahrseg für spurkranzlose Radfahrzeuge ist daher trogförmig und besteht aus einer horizontalen Fahrbahn und zwei seitlich davon angebrachten Leitflächen, die durch sogenannte Leitplanken gebildet sind.
  • Radfahrzeuge mit spurkranzloser Seitenführung sind auch handlenkbar, so daß beim Fehlen der Leitplanken das Fahrzeug in der Spur gehalten werden kann. Bei Kreuzungen mit anderen Trassen,wie normalen Straßen, müssen die Leitplanken im Kreuzungsbereich für den Querverkehr entfernbar sein. In der Praxis werden im Kreuzungsbereich keine Leitplanken angeordnet, weshalb das Fahrzeug im Kreuzungsbereichlvon Hand in der Spur gehalten werden muß, wozu die Geschwindigkeit in diesen Bereichen stark reduziert werden muß. Neben der Geschwindi.gkeitsverminderung besteht in leitplankenfreien Zonen auch ein erhebliches Sicherneitsrisiko, da bereits ein kleiner Lenkfehler das Fahrzeug vom vorgegebenen Fahrweg abbringt.
  • Da durch die Geschwindigkeitsverminderung und das in leitplankenfreien Bereichen auftretende Sicherheitsrisiko die Vorteile eines spurkranzlos geführten Radfahrzeuges erheblich vermindert sind, sind in der Praxis nur Fahrwege sinnvoll, die möglichst wenig niveaugleiche Kreuzungen auSweisen. Dadurch wird jedoch der Einsatzbereich spurkranzlos geführter Radfahrzeuge erheblich eingeschränkt.
  • Weiterhin ist aufgrund der fest angeordneten Leitplanken ein Einfahren des Radfahrzeugs in den Fahrweg nur an vorgegebenen Stellen möglich. Bleibt ein Radfahrzeug z.B. mit Panne im Fahrweg liegen, so muß zum Freimachen des Fahrwegs für nachfolgende Radfahrzeuge das Pannenfahrzeug bis zur nächsten Ausfahrt geschoben werden, oder es muß in einem Teilbereich die Leitplanke von Hand entfernt werden5 um das Pannenfahrzeug aus dem Fahrweg herauszuschieben.
  • Ein derartiges vorübergehendes Entfernen der Leitplanke könnte auch in Kreuzungsbereichen vorgesehen werden, es ist jedoch viel zu beschwerlich und zeitraubend.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leitplanke für spurkranzlose Radfahrzeuge anzugeben, die zum Ausfahren der Radfahrzeuge aus der Spur sowie für einen kreuzenden Querverkehr leicht und schnell entfernbar und schnell wieder in Stellung bringbar sind. Derartige Leitplanken sollten wie bekannte feststehende Leitplanken an der vorhandenen Fahrbahn leicht befestigbar sein, ohne daß besondere Fundamentierungen vorgesehen werden müssen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die versenkbaren Leitplankenabschnitte können wie feststehend Abschnitte am Fahrbahnrand befestigt werden. Da auch die Versenkmechanik im Gehäuse liegt, ist eine getrennte Anordnung des Antriebsmechanismus nicht notwendig. Bei ausgefahrGner Leitplanke nimmt diese die vom Fahrzeug auf die Lèitplänke ausgeübten Kräfte auf und überträgt sie über das Gehäuse auf das Fundament der Fahrbahn bv.aufdie Fahrbahn selbst.
  • Für den Querverkehr bzw. für aus dem Fahrweg ausfahrende Radfahrzeuge können die Leitplankenabschnitte bis auf Höhe der Fahrbahnoberfläche versenkt werden, wobei Sie in versenkter Lage befahrbar sind. Absätze zur Fahrbahnoberfläche des Fahrwegs bzw. zur Fahrbahn eines kreuzenden Querverkehrs werden somit vermieden.
  • Die erfindungsgemäße,versenkbare Leitplanke ist in ihren Abmessungen der bekannten feststehenden Leitplanke angepaßt, wobei vorzugsweise die feststehende wie die versenkbare Leitplanke mit gleichen Befestigungsmitteln an der Fahrbahn bzw.
  • derer Unterbau festlegbar sind. Somit fügt sich die erfindungsgemäß versenkbare Leitplanke in das bereits bekannte Baukästensystem ein.
  • Weitere Merkmale de& Erfindung ergeben sich aus den Ansprüeher, der Besehreibung und den Zeichnungen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine isometrische Darstellung einer durch Vertikalbewegung versenkbaren Leitplanke im ausgefahrenen Zustand, Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1 mit versenkten Leitplankenabschnitt, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 2, Fig. 6 eine isometrische Darstellung eines durch Drehbewegung versenkbaren Leitplankenabschnitts in ausgefahrenem Zustand, Fig. 7 eine Darstellung gemäß Fig. 6 mit versenktem Leitplankenabschnitt, Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 6, Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie IX-IX in Fig. 7.
  • Der in Fig. 1 gezeigte Fahrweg für Radfahrzeuge mit spurkranzloser Seitenführung besteht im wesentlichen aus auf Querschwellen 2 gelagerten Fahrbahnplatten 1, die die Fahrbahn 24 bilden. Am Rand 23 der Fahrbahnplatten 1 sind Leitplanken 3 bzw. 7 montiert, die eine der Fahrbahn 24 zugewandte vertikale Leitfläche 33 für die Lenkrollen eines nicht dargestellten spurkranzlosen Radfahrzeuges aufweisen.
  • Die feststehende Leitplanke 3 ist mittels Konsolen 4 und Schraubankern 5 an den Fahrbahnplatten 1 unverrückbar befestigt, so daß alle vom Radfahrzeug auf die Leitplanke 3 ausgeübten Kräfte in die Fahrbahnplatte 1 übertragen werden.
  • Die brfindungsgemäß versenkbare Leitplanke 7 besteht aus einem rinnenfOrmigen Gehäuse 6, das mit gleichen Befestigungsmitteln wie bei der festen Leitplanke 3 - im gezeigten Ausführungsbeispiel mit den Schraubankern 5 - an den Fahrbahnplatten 1 festgelegt ist. Die Schraubanker sind in den Figuren 1 und 2 als strichpunktierte Linien 5a angedeutet.
  • Das Gehäuse 6 ist an seinen Stirnseiten vorzugsweise offen, so daß nebeneinander liegende, versenkbare Leitplankenabschnitte direkt miteinander verbunden werden können.
  • Jeweils ein Leitplankenabschnitt 7a ist vertikal durch eine Einfahröffnung 8 des Gehäuses 6 in dessen Hohlraum 12 verfahrbar. Das Gehäuse 6 hat. im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt und ist geringfügig breiter als der Leitplankenabschnitt 7a ausgebildet. Von den freien Schenkelenden des U-förmigen Gehäuseprofils erstreckt sich jeweils ein in der Ebene der Fahrbahnoberseite 15 liegender Fortsatz 16, der bis an den versenkbaren Leitplankenabschnitt 7a herangeführt ist. Somit ist die Einfahröffnung 8 zwischen den Fortsätzen 16 begrenzt.
  • Vorzugsweise entspricht die mögliche Einfahrhöhe h des Leitplankenabschnitts 7a der Höhe des Hohlraums 12 im Gehäuse 6, so daß in eingefahrener Stellung des Leitplankenabschnitts 7a dessen Unterseite 17 vorzugsweise am Boden 29 des Gehäuses 6 anliegt, wodurch ein die eingefahrene Stellung des Leitplankenabschnitts 7a bestimmender Anschlag gebildet ist.
  • In eingefahrener Stellung gemäß Fig.2 liegt die Oberseite 30 des Leitplankenabschnitts auf gleicher Höhe in der Ebene der Fahrbahnoberseite 15, so daß in eingefahrener Stellung der Leitplanke 7 das im Fahrweg zwischen den Leitflächen geführte Radfahrzeug ausfahren kann, bzw. ein den Fahrweg kreuzender Querverkehr ohne Hindernis den Fahrweg kreuzen kann. Auf den eingefahrenen Leitplankenabschnitt 7a wirkende Kräfte eines Fahrzeugs werden über die Stirnseite 17 direkt auf den Boden 29 des Gehäuses 6 und über die Schraubanker 5 auf die Fahrbahnplatte 1 übertragen. Somit muß eine im Gehäuse angeordnete Versenkmechanik nicht die Aufstandskräfte eines überrollenden Fahrzeugs aufnehmen, sondern kann diese über das Gehäuse 6 unmittelbar auf die Fahrbahnplatten 1 übertragen.
  • Es kann vorteilhaft sein, die Länge des Gehäuses 6 sowie des versenkbaren Leitplankenabschnitts 7a gleich dem einfachen oder mehrfachen Schwellenabstand a zu wählen, so daß ein Gehäuse 6 zumindest mit seinen Enden jeweils auf einer Querschwelle 2 aufliegt. Die beim Befahren auf das Gehäuse 6 bzw. den versenkten Leitplankenabschnltt 7a wirkenden Aufstandskräfte können so direkt über die Querschwellen 2 auf das Fundament abgeleitet werden.
  • Die Höhe b des Gehäuses 6 entspricht etwa der Dicke d der Fahrbahnplatten 1, so daß die Gehäuse 6 wie die Fahrbahnplatten 1 direkt auf den Querschwellen 2 aufgelagert werden können.
  • Das Gehäuse 6, die darin angeordnete Versenkmeehanik sowie der Leitplankenabschnitt 7a bilden eine Baueinheit, die entsprechend den bekannten Baueinheiten der fest angeordneten Leitplanken 3 ausgebildet sind. Die erfindungsgemäßen versenkbarren Leitplanken fügen sich so ohne besondere Maßnahmen in das bekannte Bausystem ein, so daß die zur Erzielung eines hohen Fahrkomforts erforderlichen Maßgenauigkeiten des Fahrwegs ohne Schwierigkeiten eingehalten werden können, da-auch die erfindungsgemäßen Leitplanken aus werksgefertigten Standardteilen zusammenmontierbar sind.
  • Ein Ausf ungsbeispiel der Versenkmechanik für eine versenkbälge Leitplanke gemäß den Fig. 1 und 2 ist in den Fig. 3 bis 5 dargestellt. Längs des Leitplankenabschnitts 7a ist im Hohlraum 12 des Gehäuses 6 eine Gewindespindel 18 angeordnet, die än der Stoßstelle 19 zwischen zwei Baueinheiten, d.h. zwei Gehäusen 6 mit einer Kupplung 20 mit der Gewindespindel im benachbarten Gehäuse 6 oder aber mit einem am Ende der versenkbaren Leitplanke angeordneten motorischen Antrieb (nicht dargestellt) verbunden ist (Fig. 4 und 5).
  • Ein auf der Gewindespindel 18 aufgeschraubter Kranzkopf 21 ist über einen verschwenkbar gelagerten Hebel 22 mit dem versenkbaren Leitplankenabschnitt 7a verbunden. Durch Drehen der Gewindespindel 18 bewegt sich der Kranzkopf 21 und schiebt über den Hebel 22 den Leitplankenabschnitt 7a aus der Einfahröffnung 8 heraus (Fig. 4) oder fährt es bei umgekehrter Drehrichtung in das Gehäuse 6 ein (Fig. 5).
  • Im ausgefahrenen Zustand gemäß Fig. 4 steht der Hebel 22 senkrecht und bewirkt daher eine Verriegelung des ausgefahrenen Leitplankenstückes 7a, so daß der Leitplankenabschnitt 7a durch äußere Krafteinwirkung nicht versenkbar ist.--Um eine sichere Führung des Leitplankenabschnittes 7a zu dewährleisten, ist er vorteilhafterweise im Bereich seiner Enden in Gleitführungen 31 vertikal verschiebbar gehalten.
  • Durch eine derartige Versenkmechanik können mehrere Baueinheiten zur Bildung einer längeren versenkbaren Leitplanke in beliebiger Länge aneinandergereiht werden, wobei die Versenkmechanismen miteinander gekoppelt werden. Vorzugsweise ist ein Leitplankenabschnitt bzw. zwei gegenüberliegende Leitplankenabschnitte eines Fahrwegs von einem Antrieb gesteuert.
  • Es kann vorteilhaft sein, die Versenkmechanik hydraulisch auszubilden, wobei vorzugsweise mehrere Baueinheiten von einer DruckqAle gespeist sind.
  • In Kurven kann der versenkbare Leitplankenabschnitt 7a entsprechend dem Kurvenradius gekrümmt ausgebildet werden, wobei bei einem geringen Krümmungsdurchmesser das aufnehmende Gehäuse 6 gerade ausgebildet sein kann. Lediglich die Einfahröffnung 8 wird durch entsprechende Ausbildung der Fortsätze 16 dem Krümmungsradius des Leitplankenabschnitts 7a angepaßt. Bei größeren-Krümmungsradien ist es vorteilhaft, auch das aufnehmende Gehäuse 6 entsprechend der Krümmung des aufzunehmenden Leitplankenabschnitts auszubilden.
  • Bei Kurven mit großem Krümmungsradius können kurze, gerade Leitplankenabschnitte 7a vorgesehen werden, die polygonal aneinandergereiht die Leitplanke in der Kurve bilden.
  • In Fig. 4 ist der Fahrweg für ein Radfahrzeug mit spurkranzloser Seitenführung dargestellt, der von einer anderen, von einem Fahrbahnelement 9 dargestellten Trasse gekreuzt wird.
  • Der gezeigte versenkbare Leitplankenabschnitt 1o ist in diesem Ausführungsbeispiel um eine gehäusefeste Achse 11 in den Hohlraum 12 des Gehäuses 6 verschwenkbar. Die Drehachse 11 liegt parallel zur Längsachse des Fahrwegs 24 und ist vorzugsweise durch ein Scharnier gebildet, dessen Schenkel jeweils am Gehäuse 6 und am Leitplankenabschnitt 1o befestigt werden.
  • Der Leitplankenabschnitt 1o ist im Querschnitt als Kreisaue schnitt mit einem Bogenwinkel von etwa 900, vorzugsweise von mehr als 900 ausgebildet. Die der Fahrbahn zugewandte ebene Fläche 13 bildet dabei die vertikale Leitfläche für die Lenkrollen. Die Drehachse ist am unteren Ende der Leitfläche 13 angeordnet, so daß bei einem Verschwenken die Leitfläche 13 befahrbar in der Ebene der Fahrbahnoberfläche 15 zu liegen kommt (Fig. 7). Die Rückseite 14 des Leitplankenabsçhnitts lo ist kreisbogenförmig ohne Vorsprünge ausgebildet so daß beim Verschwenken um die Drehachse 11 ein Einklemmen von Fremdkörpern weitgehend ausgeschlossen ist. Der Radius des Kreisbogens entspricht der Breite der Einfahröffnung 8, so daß in ausgefahrener Stellung gemäß Fig. 6 sowiein eingefahrener Stellung gemäß Fig. 7 die Einfahröffnung 8 jeweils durch den Leitplankenabschnitt 1o verschlossen ist. Hierdurch ist sichergestellt, daß keine Fremdpartikel in das Gehäuseinnere eindringen können.
  • Um einen als Kreisausschnitt von mehr als 900 gebildeten Leitplankenabschnitt in das Gehäuse 6 verschwenken zu können, ist die Drehachse 11 an einem Fortsatz 16 befestigt, der in Höhe der Fahrbahnoberseite 15 an dem der Fahrbahntrasse 1 benachbarten Schenkel des U-förmigen Gehäuses angesetzt ist.
  • In der eingefahrenen Stellung gemäß Fig. 7 ist der Leitplankenabschnitt 1o befahrbar, so daß ein auf den Fahrbahnplatten 1 fahrender Bus aus der Fahrspur ausfahren kann bzw. der Querverkehr den Fahrweges Radfahrzeuges mit spurkranzloser Seitenführung ohne Hindernisse kreuzen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Versenkmechanik für eine Leitplanke gemäß den. Fig. 6 und 7 ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Das Gehäuse 6 ist mit dem Schraubanker 5 an der Fahrbahnplatte 1 festgeschraubt. Durch das Gehäuse 6läuft eine Welle 25, die wie die Gewindespindeli8 in den Fig. 4 und 5 an den Stoßstellen zwischen zwei Gehäusen 6 gekuppelt oder am Ende einer Baueinheit mit einem nicht dargestellten Antrieb verbunden ist. Auf der Welle 25 sitzen in Abständen Zahnräder 26, die in segmentartige, mit einer entsprechenden Verzahnung 27 versehene Schotten 28 eingreifen. Die Schotten 28 sind mit einer scharnierartigen Lagerung um eine Drehachse 11 verschwenkbar am Gehäuse 6 befestigt. Sie stützen auf ihrer Vorderseite die Leitfläche 13 und sind auf ihrer Rückseite 14 mit einem gekrümmten Blech beplankt, so daß eine im Querschnitt im wesentlichen kreisbogenförmige Leitplanke großer Steifigkeit gebildet ist. Der in das Gehäuse 6 verschwenkbare Abschnitt der Leitplanke ist ohne Vorsprünge, so daß bei der Bewegung des Leitplankenabschnitts passierende Menschen oder Tiere nicht verletzt werden können.
  • Die Verschwenkbewegung des Leitplankenabschnitts lo erfolgt durch Drehen der Welle 25, wodurch die drehfest auf der Welle angeordneten Zahnrader 26 mit der Verzahnung 27 des Schotters 28 kämmen und denrLeItplankenabschnitt 1o um die Drehachse 11 verschwenken. Die Welle wird zweckmäßigerweise über einen Schneckenantrieb gedreht, wodurchin-der Endstellung jeweils sofort eine Verriegelung erzielt ist, Vorzugsweise ist an den Schotten 28 ein Anschlag 32 vorgesehen, der in versenkter Stellung des Leitplankenabschnitts 1o im Gehäuse 6, vorzugsweise an der dem Fahrbahnrand unmittelbar benachbarten Wandung des Gehäuses anliegt. Hierdurch werden beim Überfahren des Leitplankenabschnitts lo ausgeübte Kräfte unmittelbar auf das Gehäuse 6 bzw. die Fahrbahnplatte 1 übertragen, so daß die Versenkmechanik von diesen relativ großen Kräften freibleibt und daher entsprechend geringer dimensioniert sein kann.
  • Wie aus den Fig. 3 bis 5 sowie 8 und 9 ersichtlich, werden zur Befestigung der Gehäuse 6 an den Fahrbahnplatten 1 Schraubbolzen 5 verwendet, die im wesentlichen den Schraubbolzen 5 entsprechen, die für die Befestigung deirKonsolen 4 der feststehenden Leitplanken 3 verwendet werden. Die erfindungsgemäße Leitplanke fügt sich somit in das bestehende Montagesystem von feststehenden Leitplanken ein. Daher entsprechen die versenkbaren Leitplankenabschnitte 7a in ihren Abmessungen auch den feststehend angeordneten Leitplanken 3, so daß in ausgefahrener Stellung der erfindungsgemäßen Leitplankenabschnitte 7a diese in Flucht mit allen Seiten der feststehenden Leitplankenabschnitte liegen.
  • Leerseite

Claims (21)

  1. Anaprüche : 1. Leitplanke für Radfahrzeuge mit spurkranzloser Seitenführung, mit einer etwa senkrecht zur Fahrbahn liegenden Leitfläche zur Anlage von Lenkrollen, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht über den Fahrbahnrand überstehende Leitplankenabschnitt (7a, lo) mit der Leitfläche (33 bzw. 13) über seine ganze Höhe (h) in ein mit seiner Oberkante etwa auf Höhe der Fahrbahnoberseite (15) liegendes Gehäuse (6) versenkbar ist, wobei in versenkter Lage der Leitplankenabschnitt (7a, lo) auf etwa gleicher Höhe mit der Fahrbahnoberseite (15) liegt und befahrbar ist, und daß im Gehäuse (6) eine Versenkmechanik angeordnet ist.
  2. 2. Leitplanke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verhältnismäßig kurzen Gehäuse (6) mit ihren versenkbaren Leitplankenabschnitten (7a, lo) zur Bildung einer versenkbaren Leitplanke beliebiger Länge aneinanderreihbar sind, wobei die Versenkmechanismen miteinander koppelbar sind.
  3. 3. Leitplanke nach Anspruch l.oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der versenkbare Leitplankenabschnitt (7a, lo), das Gehäuse (6) und die Versenkmechanik eine Baueinheit biladen.
  4. 4. Leitplanke nach einem ir Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) an der Fahrbahn (1) bzw. dessen Unterbau (2) festgelegt ist.
  5. 5. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in versenkter Lage der Leitplankenabschnitt (7a, lo) an einem gehäusefesten Anschlag anliegt.
  6. 6. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist.
  7. 7. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfahröffnung (8) des Gehäuses (6) den Abmessungen des versenkbaren Leitplankenabschnitts (7a,lo) angepaßt ist.
  8. 8. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Gehäuses (6) etwa der Dicke (d) der Fahrbahn (1) entspricht.
  9. 9. Leitplanke nach einem der Ansprüche- 1 bis 8, mit auf Querschwellen gelagerten Fahrbahnplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Gehäuse (6) und der darin versenkbaren Leitplankenabschnitte (7a) etwa dem ein- oder mehrfachen Schwellenabstand (a) entspricht, wobei das Gehäuse (6) vorzugsweise über die Querschwellen (2) abgestützt ist.
  10. lo. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in versenkter und in ausgefahrener Lage des Leitplankenabschnitts (7a, lo) die Einfahröffnung (8) des Gehäuses durch den Leitplankenabschnitt (7a, lo) verschlossen ist.
  11. 11. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Versenkmechanik durch im Gehäuse (5) etwa.parallel zum Leitplankenabschnitt (7a, lo) verlaufende Wellen (25) und Stangen gebildet ist, wobei mehrere Leitplankenabschnitte (7a, 1o) vorzugsweise von einem Antrieb getrieben sind.
  12. 12. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Versenkmechanik durch eine Hydraulik gebildet ist, wobei vorzugsweise mehrere Baueinheiten von einer Druckqwile gespeist sind.
  13. 13. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (6) mit Schraubankern (5) festgelegt sind, die vorzugsweise den Schraubankern (5) zur Befestigung von feststehenden Leitplankenabschnitten (3) entsprechen,
  14. 14. Leitplanke nach einem der Ansprüchel bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitplankenabschnitt (7a) vertikal verschiebbar in das Gehäuse (6) verfahrbar ist.
  15. 15. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Kurven der Leitplankenabschnitt (7a) dem Kurvenradius angepaßt gekrümmt ist und in ein gerades Gehäuse (6) versenkbar ist.
  16. 16. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in Kurven der Leitplankenabschnitt (7a) sowie Sein aufnehmendes Gehäuse (6) dem Kurvenradius angepaßt gekrümmt ist.
  17. 17. Leitplanke nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Kurve vorgesehene Leitplanke aus polygonal aneinandergereihten geraden Baueinheiten (7) gebildet ist.
  18. 18. Leitplanke-nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitplankenabschnitt (io) um eine gehäusefeste Drehachse (11) in das Gehäuse (6) verschwenkbar ist.
  19. 19. Leitplanke nach Anspruch 18,dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (11) etwa auf Höhe des Fahrbahnrandes (23) im unteren Bereich der Leitfläche (13) liegt.
  20. 20. Leitplanke nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der versenkbare Leitplankenabschnitt (lo) über seinen außen liegenden Umfang geschlossen ist und keine Vorsprünge aufweist.
  21. 21. Leitplanke nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplanke (lo) im QuerschnittaS Kreisausschnitt ausgebildet ist, wobei der Radius etwa der Breite (b) der Einfahröffnung (8) entspricht undder In; estcws BogenwinkelMetwa 90 , vorzugsweise mehr als 90° beträgt.
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