DE3149882A1 - "regelbarer stoffauflauf fuer eine papiermaschine" - Google Patents
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Description
TlEDTKE - BüHLIMG
Grupe -
31149882
Patentanwälte und Vertreter beim EPA Dipl.-Ing. H.Tiedtke Dipl.-Chern. G. Bühling
Dipl.-Ing. R. Kinne Dipl.-Ing. P Grupe
Dipl.-Ing. B. Pellmann
Bavariaring 4, Postfach 20 2403
8000 München 2
Tel.: 0 89-53 96 53
Telex: 5-24845 tipat
cable: Germaniapatent München
16„Dezember 1981
DE 1775
case FI 803946
Valrnet Oy Helsinki / Finnland
Regelbarer Stoffauflauf für eine Papiermaschine
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070
Drssdner Bank (Münchsn) Kto. 3939844 Posisoheck (München) Kto. 670-43-804
3ΊΑ9882
- Jr -
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen regelbaren Stoffauflauf
einer Papiermaschine, der aus einem Verteilerstock, einem damit verbundenen Verteilerrohr-Teil und danach in Flußrichtung
der Suspension aus einem Ausgleichsteil besteht, der zweckmäßig mit einem Luftbehälter verbunden ist und an genannten
Ausgleichsteil ein Turbulenzteil anschließt, auf den zweckmäßig ein Lippentrichter-Teil oder dergleichen folgt.
Zum Stand der Technik wird auf die Fl-Patentschrift
Nr. 50260 der Anmelderin (entspr. US-Patentschrift 3 791 918) hingewiesen. In dieser Patentschrift wird ein Stoffauflauf
dargestellt, in dem sich nach dem Verteiler ein Verteilerrohr-Teil
und danach ein sog. Zwischenkammer-Teil befindet, worauf ein Lamellenteil folgt, der als Verlängerung einen
Lippentrichter-Teil hat. Nach genanntem Patent wird der Lamellenteil aus mehreren nebeneinander befindlichen, bezüglich
der Vertikalebene schrägen Lamellen gebildet, zwisehen denen Turbulenzkanäle begrenzt werdenr deren Querschnitt
trapezförmig ist.
Die in der oben erwähnten Fl-Patentschrift beschriebene Stoffauflauflösung hat sich in mancher Hinsicht von
ihrer Arbeitsweise her als günstig erwiesen, aber einer ihrer Nachteile ist ihre starre Konstruktion und hierdurch
• · β
' · O O
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ist es bei Papiermaschinen mit einem Stoffauflauf dieser
Art weder möglich, die Produktionsqualität wesentlich zu ändern noch eine Feineinstellung der Eigenschaften des
Stoffauflaufs entsprechend den jeweiligen herzustellenden
Papier- oder Halbstoffsorten oder der Maschinengeschwindigkeit durchzuführen»
In den früheren finnischen Anmeldungen Nr. 800018
und 801167 der Anmelderin sind einige Stoffauflauflösungen
in Kassettenkonstruktion beschrieben,, mit denen ausdrücklich
angestrebt wurde, daß die Teile, die den Stoffsuspensionskanal
des Stoffauflaufs eingrenzen, auswechselbar und kassettenartig
sind, so daß sich der Stoffauflauf aus Austauschkomponenten
zusammenbauen läßt» Dadurch kann die Konstruktion des Stoffauflaufs beim übergang auf eine andere Produktqualität
sehr leicht geändert werden. Eine Konstruktion dieser Art erleichtert auch Wartungsmaßnahmen und Reinigung
des Stoffauflaufs gegenüber bisherigen Lösungen.
In der Arbeitsweise der Ausgleichskammer des Stoffauflaufs
sind an den absoluten Grenzen des Optimalbereichs Probleme bei der Reinhaltung und der Blattbildung aufgetreten,
weil sich der Strömungsbereich bei konstanter Abmessung nicht nach Geschwindigkeit, Stoffqualitäten, Füll- und chemischen
Stoffen einstellen läßt- Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird angestrebt, genannte Kachteile zu beseitigen
oder auf ein zufriedenstellendes Wiveau zu bringen«
Die Lösungen der vorliegenden Erfindung eignen sich auch zur Verwendung in Mehrschicht-Stoffauflaufen. Hierzu
wird als Beispiel auf die FI-Anmeldung Nr., 801587 der Anmelderin
hingewiesen, die einen Mehrschicht-Stoffauflauf
einer Papiermaschine darstellt,, in dem sich zwei oder mehrere
aufeinanderliegende StoffSuspensionskanäle befinden,
die sich im Bereich des Lippenschlitses des Stoffauflaufs
vereinen und die Kanäle aus einem Verteilerstock-Teil, Verteilerrohrleitungs-Teil
oder dergleichen sowie aus Strömungsausgleichs- und Turbulenzteilen bestehen, welche Konstruktion
im wesentlichen dadurch charakterisiert ist, daß sich zwischen Strömungsausgleichsteil und Turbulenzteil ein
festes Plattenteil befindet, das mit Strömungsöffnungsreihen ausgerüstet ist und daß der Turbulenzteil aus mehreren parallelen
Plattenlamellen oder dergleichen besteht, die im wesentlichen nur mit dem Vorderende an genanntem Plattenteil
befestigt sind und daß sich zwischen den Plattenlamellenreihen eine oder mehrere Zwischenplatten befinden, die sich
bis in den Bereich des Lippenteils des Stoffauflaufs hin erstrecken.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue Stoffauflaufkonstruktion zu schaffen, bei der die
guten Funktionseigenschaften des in obengenannter Fl-Patentschrift
Nr. 50260 der Anmelderin dargestellten Stoffauflaufs
oder dergleichen erhalten bleiben, aber ein Stoffauflauf
geschaffen wird, dessen Einstellungsmöglichkeiten besser als die bisherigen sind und der besser als bekannte Stoffauflaufe
sauber bleibt.
Zur Erzielung der im vorstehenden beschriebenen und im folgenden deutlich werdenden Ziele ist für den erfindungsgemäßen
Stoffauflauf im wesentlichen charakteristisch,
daß' die Länge des Ausgleichskammer-Teils in Flußrichtung der StoffSuspension dadurch regelbar ist, daß die Vorderwand
der Ausgleichskammer im Inneren der Ausgleichskammer in ihrer Lage verstellbar eingepaßt ist.
In der Erfindung ist die Lage des Verteilerrohrsystems
in Flußrichtung der Stoffsuspension verstellbar angeordnet, wobei sich die Länge der aus dem Rohrsystem kommenden
Turbulenz im Bereich der Zwischenkammer zur Sauber-
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haltung der Gitterrostplatte oder eines entsprechenden Turbulenzteils
auf das bestmögliche Niveau und den jeweiligen Faktoren entsprechend, die die Papierqualität und die Arbeitsweise
beeinflussen, einstellen läßt.
Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf einige in den Figuren der beigefügten Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiele, auf deren Einzelheiten die Erfindung jedoch in keiner Weise beschränkt ist, ausführlich beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen in Maschinenrichtung verlaufenden
Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Stoffauflauf. Fig.
ist gleichzeitig der Schnitt I-I in
Fig. 3.
Fig. 2 zeigt den Querschnitt II-II in Fig.
Fig. 3 zeigt den Schnitt III-XII in Fig.". 1.
Fig.4 zeigt in größerem Maßstab das Detail "A" aus Fig„ 1.
Fig. 5 zeigt ein anderes erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel nach Art von Fig.
Nach Fig. 1 und 5 ist der Stoffauflauf auf Stützkonstruktionen 10 und 17 abgestützt. An der Stützkonstruktion
10 befinden «ich erste Gleitführungen 11, auf denen sich der Stoffauflauf über Gelenkwellen 12 abstützt. Dementsprechend
befinden sich an der anderen Stützkonstruktion 17 Gleitführungen 18, auf denen sieh die Vorderseite des
Stoffauflaufs über eine Gelenkwelle 19 abstützt. An den
hinteren Gelenkwellen 12 sind Stützkonsolen 12 angebracht,
an deren anderem Ende sich Schneckengetriebe 16 befinden,
deren Verstellstangen 15 an den Stützkonsolen 13 befestigt
sind. Mit Schneckengetriebe 16 wird das hintere Ende des
Stoffauflaufs an den an den Stützkonsolen 13 befindlichen,
im wesentlichen vertikalen Gleitführungen 14 verstellt.
Zur horizontalen Verstellung des Stoffauflaufs dient an den
vorderen Stützkonstruktionen 17 ein Schneckengetriebe 21,
das den Stoffauflauf mit einer Verstellstange 20 in horizontaler
Richtung verstellt. Dabei gleitet der Stoffauflauf an den Gleitführungen 11 und 18 der Stützkonstruktionen 10
und 17. Die im vorstehenden beschriebenen Verstellkonstruktionen sind an sich bekannt und in diesem Zusammenhang nur
beispielshalber und als Hintergrund der Erfindung beschrieben.
Die Unterkonstruktion des Stoffauflaufs besteht aus einer Rumpfkonstruktion 22, die mit ihrem Vorderteil an
einem Hohlbalken 23 des Turbulenzteils angeschlossen ist, der seinerseits mit dem Vorderteil an einen Unterlippenbalken
24 anschließt, der in Fig. 1 und 5 nur teilweise zu sehen ist.
Der in den Figuren dargestellte Stoffauflauf besteht
aus einem Verteilerstock 25, der einen sich in Strömungsrichtung F. -F . (Fig.· 3) der Stoff suspension verengenden
Strömungsraum 26 in sich einschließt. In Fig. 3 ist das Eintrittsrohr des Halbstoffes mit Bezugszeichen 51 und das
Umgehungsrohr mit Bezugszeichen 52 bezeichnet. Vom Verteilerstock verteilt sich die Strömung p-jn~F OU4- in Maschinenrichtung
in Strömungen Ffc in ein Verteilerrohrsystem 20ν
das zur Erfüllung der Aufgabe der Erfindung eine spezielle Konstruktion hat. Auf die konstruktiven Details des Verteilerrohrsystems
28 wird weiter unten eingegangen.
Auf das Verteilerrohrsystem 28 folgt die Ausgleichs-
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kammer 41, die von dem ebenen Wandteil der Rumpfkonstruktion
22 des Stoffauflaufs und der dazu parallelliegenden Oberwand 47 begrenzt wird. Die Ausgleichskammer ist durch den
Schacht 42 mit einem die Druckschwankungen der Stoffsuspension
dämpfenden Luftbehälter 37 verbunden, der in sich einen Luftraum 38 einschließt. StoffSuspensionsoberfläche S liegt
unmittelbar am Luftraum 38. Im Luftbehälter 37 befindet sich ein an sich bekannter Damm 39, unter dem ein Uberlaufrohr
40 verläuft. Der Damm 39 bestimmt die Höhe der Stoffsuspensionsoberflache
S. Durch Druckregelung im Luftraum 38 wird gleichzeitig der Ausströmdruck der Stoffsuspension auf
ein Sieb oder dergleichen (nicht dargestellt) im Lippenspalt geregelt.
Auf die Ausgleichskammer 41 folgt ein Turbulenzteil, der zum Beispiel ein in der FI-Patentschrift Nr. 50260 der
Anmelderin dargestellter Lamellenteil ist. Naturgemäß können auch andere Turbulenzteile verwendet werden, zum Beispiel
in der Art wie sie in der FI~Anmeldung Nr. 801854 vom 10.6.1980 der Anmelderin, Erfinder Alvi Kirjavainen, dargestellt
sind. Nach dem Turbulenzteil 44 folgt ein an sich bekannter Lippentrichter-Teil (nicht dargestellt), der am
zweckmäßigsten regelbar ist und durch den die Stoffsuspension auf das Formsieb fließt (nicht dargestellt). In Fig.
1 und 5 ist ein Teil 43 der Oberlippenkonstruktion des Stoffauflaufs sichtbar.
Im folgenden werden die neuen Konstruktionscharakteristika
der Erfindung näher beschrieben. 30
Der-in den Figuren dargestellte Verteilerstock 26 und
das damit fest verbundene Verteilerrohrsystem 28, sowie die
das Vorderende des Verteilerrohrsystems 28 zusammenhaltende
Vorderwand 45 der Ausgleichskammer 41 sind in Maschinenrichtung
beweglich angeordnet. Zu diesem Zweck ist der Ver-
-ΙΟΙ teilerstock 25 mit seinen Stützplatten 54 mit Gleitführungen
31, 32 auf dem ebenen Hinterteil des Unterrumpfes 22 angepaßt.
Der Verteilerstock 25, 26, 27,54 ist an Verstellstangen 33 der Schneckengetriebe 34 befestigt. .In Querrichtung
des Stoffauflaufs befinden sich zwei oder mehrere nebeneinander angebrachte Schneckengetriebe 34, die zur Erfüllung
der Aufgaben der Erfindung zur Verstellung des Verteilerstocks und Verteilerrohrsystems 28 und der damit
verbundenen Teile synchron arbeiten.
10
10
Nach Fig. 1, 2 und 3 ist das Verteilerrohrsystem so
angebracht, daß es sich durch den Hohlteil 30 hindurch bewegt. Teil 30 ist zwischen den Unterrumpfkonstruktionen 22
und den am Luftbehälter 37 befindlichen Oberrumpfkonstrukt-ionen
36, 47 als kräfteaufnehmendes Zwischenteil angeordnet. In der Vorder- und Hinterwand des Hohlteils 30 sind Löcher
■ '35:;"die"dem Verteilerrohrsystem 28 entsprechen. Die Hinterenden
des Verteilerrohrsystems 28 sind durch die Vorderwand 45 der Ausgleichskammer 41 miteinander verbunden. Außerdem
befinden sich an den Vorderenden der Rohre des Verteilerrohrsystems 28 Reduzierstücke 29. Zur Regulierung der effektiven
Länge L der Ausgleichskammer 41, ausdrücklich in
Strömungsrichtung der Stoffsuspension, wird der Verteilerstock
mit dem Schneckengetriebe 34 verstellt, wobei das Verteilerrohrsystem 28 mit der Vorderwand 45 in den Löchern
des Hohlteils 30 gleitet.
In Fig. 1 ist in gestrichelter Linie die veränderte Lage 45· der Vorderwand 45 dargestellt, bei welcher Lage
die effektive Länge der Ausgleichskammer vom Maximalmaß L auf das Maß L1 verkleinert ist.
Nach Fig. 5 wird anstelle des Hohlteils 30 ein Plattenteil
30' verwendet, das die Kräfte zwischen der Unterrumpfkonstruktion
22 und der Oberrumpfkonstruktion 36, 47, 37
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aufnimmt. In Fig. 5 ist die nach vorne eingestellte Grenzlage
45" der Vorderwand 45 dargestellt, die dicht an der Hinterwand des in den Luftbehälter 38 führenden Schachtes 42
liegt. Dabei ist die Länge L" der Ausgleichskammer 41 so klein wie möglich. Die Ausführungsform nach Fig. 5 ist insofern
günstig, daß bei ihr ein möglichst langer Längenregelbereich L-L" der Ausgleichskammer 41 erreicht wird.
Die Vorderwand 45 nimmt auch die zwischen den Wänden 22 und 47 auftretenden Kräfte auf und dichtet-die Vorderwandplatte
45 gleichzeitig mit genügender Genauigkeit gegen die glatten Wände 22 und 47 ab. Naturgemäß sind außer
der im vorstehenden genannten Vorderwand 45 auch Dichtungselemente 46 und 50 zur Erzielung genügender Dichte erforderlieh.
Die Rohre des Verteilerrohrsystems 27 bewegen sich in Löchern 35 des Hohlteils 30 oder des Plattenteils 30' mit
losem Gleitspiel oder in größerem Zwischenraum.
In Fig. 4 ist die Vorderwand 45 in größerem Maßstab dargestellt. Die Verteilerrohre 28 sind durch eine geeignete
Verbindung an der Vorderwand 45 befestigt. Die Vorderwand 45 wird von einer Nut 48 umgeben, in der eine Schlauchoder
O-Ringdichtung 46 angeordnet ist, die sich als Vertikalteil
50 auch bis zu den Seitenwänden 53 des Stoffauflaufs erstreckt.
Das Hauptprinzip bei der Regulierung von.Länge L der
Äusgleichskammer ist, daß je größer die Produktgeschwindigkeit der Papiermaschine und gleichzeitig die Strömungsgeschwindigkeit
in der Ausgleichskammer ist, auch eine größere Länge L der Ausgleichskammer verwendet wird« Bei den bekannten
Stoffauflaufkonstruktionen dagegen mußte die Länge
der Ausgleichskammer für die Maximalproduktion oder Strömungsgeschwindigkeit dimensioniert xverden.
- 12 -
Tatsachen, die die Länge L der Ausgleichskammer 41 beeinflussen, sind Dicke und Geschwindigkeit des Halbstoffes,
Qualität und Menge der im Halbstoff verwendeten Chemikalien und die Halbstoffqualität selbst. Von diesen Faktoren
wirken auf die Wahl der Länge L der Ausgleichskammer 41 am meisten die Strömungsgeschwindigkeit der Stoffsuspension
und deren Dicke.
Wie aus dem vorstehenden hervorgeht, mußte bisher im allgemeinen mit einer zu langen Ausgleichskammer gearbeitet
• werden, woraus die Folge war, daß sich die Strömungsturbulenz
in der Ausgleichskammer zu früh beruhigte, was seinerseits Wolkigkeit und Faseranhäufungen an üngleichförmigkeitsstellen
verursachte. Als Folge des .letztgenannten treten Verschmutzungsprobleme auf. In der Phase, bei der die
Stoffsuspension auf den Turbulenzteil 44, z. B. Gitterrostplatte
oder Lamellenteil, trifft, muß die Strömung noch ein bestimmtes, ausreichend hohes Turbulenzniveau haben.
Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Länge L der Ausgleichskammer 41 während des Betriebes
der Papiermaschine eingestellt werden kann, wobei die Durch-■
führung der. Regelung keine Produktionsunterbrechungen verursacht.
Naturgemäß muß das Zulaufrohr 51 des Verteilerstockes
bei der Regelung des regelbaren VerteilerStockes 26 und des Verteilerrohrsystems 28 mit einem elastischen Anschluß
oder dergleichen angeschlossen sein, der die Lageänderungen des Verteilerstockes zuläßt.
fS
Leerseite
Claims (7)
1.J Regelbarer Stoffauflauf einer Papiermaschine,
der aus-einem Verteilerstock (25, 26, 27, 51, 52), einem damit
verbundenen Verteilerrohr-Teil (28) und danach in Flußrichtung
der Suspension aus einem Ausgleichsteil (41) besteht, der zweckmäßig.mit einem Luftbehälter (37, 38) verbunden
ist und r.an genannten Ausgleichsteil (41) ein Türbulenzteil~j(.44)'
anschließt, auf den zweckmäßig ein Lippentrichter-Teil
oder dergleichen folgt, aus dem die Stoffsuspension auf das Formtuch strömt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Länge (L) des Ausgleichskammer-Teils (41) in Flußrichtung der Stoffsuspension dadurch regelbar ist, daß die Vorderwand
(45) der Ausgleichskammer (41) im Inneren der Ausgleichskammer (41) in'-ihrer'Lage:'.verstellbar eingepaßt ist.
2. Stoffauflauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verteilerrohrsystem (28) mit genannter Vorderwand (45) fest verbunden ist»
3. Stoffauflauf nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verteilerrc-for-system' (28)''fest mit dem
Auf lauf verteilerstock (25 „ 26) verbunden ist,, der zusammen
mit dem fest daran angeschlossenen Verteilerrohrsystem (28) und der Vorderwand (45) der Ausgleichskammer (41) dadurch
in der Lage verstellbar angebracht -ist., daß der Verteilerstock
(25, 26) an Gleitführungen (31, 32) auf der Unterkon-
Deutsche Bank (München) KIo. 51/61070
Dresdner Bank (München) Kto. 3939844
PoalBcheck (München) Kto 670-43-B04
z" 3U9882
struktion (22) des S toff auf lauf s eingepaßt ist und daß de.r
Verteilerstock (25, 26) an Antriebsvorrichtungen z. B. an Schneckengetriebe (33, 34) angeschlossen ist, mit denen der
Verteilerstock (25, 26) und gleichzeitig die Lage der Vorderwand (45) der Ausgleichskammer (41) verstellt werden können.
4. Stoffauflauf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Unter- und Oberkonstruktionen des Stoffauflaufs als kräfteaufnehmendes Element ein Hohlbalken (30) angebracht ist, durch dessen Wandöffnungen (35)
hindurch die Rohre des Rohrsystems (28) gleitend eingepaßt
sind.
5. Stoffauflauf nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unter- und Oberkonstruktionen des Stoffauflaufs durch eine Plattenkonstruktion (301) miteinander verbunden sind, die an der Aufnahme der Kräfte teilnimmt
und daß die Rohre des Rohrsystems (28) durch Löcher
(35) in der Plattenkonstruktion (301) hindurch gleitend beweglich
eingepaßt sind.
6. Stoffauflauf nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Wänden der Ausgleichskammer gleitenden Seiten der in der Lage verstellbaren Vorderwand
(45) der Ausgleichskammer (41) mit Schlauchdichtungen (46, 50) oder ähnlichen Dichtungselementen versehen sind.
7. Stoffauflauf nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß· der Regelbereich der Vorderwand (45) der
Ausgleichskammer (41) bei kleinster Länge (L") der Aus-' gleichskammer (41) so ausgeführt ist, daß er im wesentlichen
bis an die Wand des Schachtes (42) reicht, durch den die die Ausgleichskammer (41) mit dem Luftbehälter (37, 38) des
Stoffauflaufs, am zweckmäßigsten direkt verbunden ist.
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Non-Patent Citations (1)
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