[go: up one dir, main page]

DE3149709A1 - Infrarot-dickenmessvorrichtung - Google Patents

Infrarot-dickenmessvorrichtung

Info

Publication number
DE3149709A1
DE3149709A1 DE19813149709 DE3149709A DE3149709A1 DE 3149709 A1 DE3149709 A1 DE 3149709A1 DE 19813149709 DE19813149709 DE 19813149709 DE 3149709 A DE3149709 A DE 3149709A DE 3149709 A1 DE3149709 A1 DE 3149709A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
infrared
reflector
film
light
measuring device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813149709
Other languages
English (en)
Inventor
Takabumi Yokosuka Kanagawa Fumoto
Mutsuo Sagamihara Kanagawa Sawaguchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuji Electric Co Ltd
Original Assignee
Fuji Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Electric Co Ltd filed Critical Fuji Electric Co Ltd
Publication of DE3149709A1 publication Critical patent/DE3149709A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B11/06Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material
    • G01B11/0691Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material of objects while moving
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B11/06Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness ; e.g. of sheet material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Beschreibung.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Film- oder Schichtdicken-Meßvorrichtung mittels Infrarotstrahlen. Die Erfindung bezieht sich speziell auf Meßvorrichtungen zum kontinuierlichen und exakten Messen sehr dünner durchsichtiger oder halbdurchsichtiger Kunststoffilme oder -schichten sowie Filmen, die in hohem Maße ebene Oberflächen besitzen. Viele dünne durchsichtige oder halbdurchsichtige Kunststoffilme sowie Filme, die in hohem Maße ebene Oberflächen besitzen, werden im allgemeinen in Form eines kontinuerlichen Blatts oder Streifens hergestellt. Häufig wird eine Filmdicken-Meßlehre für die kontinuierliche oder in periodischen Intervallen erfolgende Dickenmessung verwendet, um ein hochwertiges Endprodukt zu. erhalten.
  • Es wurden bisher zwei Arten von F ilmdicken-Me ß lehren verwendet, und zwar Berührungs-Meßvorrichtungen und berührungsfrei arbeitende Meßvorrichtungen. Bei einer Berührungs-Meßlehre steht eine Rundskala oder eine Mikrometerschraube in direkter Berührung, um die Filmdicke zu messen. Bei der berührungsfreien Messung werden radioaktive Strahlen wie zum Beispiel Beta-oder Gammastrahlen verwendet, die den Film durchdringen. Die Menge der von dem Film absorbierten radioaktiven Strahlen wird zum Bestimmen der Filmdicke heranyezogen.
  • Ein bedeutender Nachteil der radioaktiven berührungsfreien Filmdickenmessunq besteht in den aufwendigen und teuren Maßnahmen, die zum Schutz der die Messung ausführenden Person vor unerwünschten Belastungen durch die Radioisotopen ergriffen werden müsse; Die Abschirmung gegenüber der Strahlung erhöht die Kosten der Anlage beträchtlich.
  • Es wurden berührungsfreie Dicken-Meßlehren vorqeschlagen, die mit Infrarotstrahlung arbeiteten, um die Nachteile der radioaktiven berührungsfreien Dicken-Meßlehren zu vermeiden. Diese Geräte basieren auf der unterschiedlichen Absorption von Infrarotstrahlen durch den Film entsprechend der Wellenlänge der den Film durchlaufenden Infrarotstrahlung. Infrarotstrahlen mit einer Wellenlänge ) Rt der Bezugswellenlänge, die einen geringen Lichtabsorptionsfaktor aufweisen, werden zum Bestrahlen des Films abwechselnd mit Strahlen einer Wellenlänge der Meß-Wellenlänge, die einen größeren Lichtabsorptionsfaktor aufweisen, verwendet. Die Intensitäten der nach dem Durchlaufen des Films gemessenen Strahlen werden in ein logarithmisches Verhältnis umgesetzt, unddieaes wird dann zum Bestimmten der Änderungen der Filmdicken herangezogen.
  • -Wenn die Dickenverteilung über die Breite des Films gemessen werden muß, werden die Infrastrahlungsquelle und der zugehörige Sensor auf einem Abtastrahmen montiert, der in seitlicher Richtung des Films hin- und herbewegt wird, während der Film aufgewickelt wird. Eine exakte Ausrichtung zwischen der Infrarotstrahlenquelle und dem Sensor ist wichtig, weil die Schwankungen der von dem Sensor empfangenen Strahlung die Messung der Filmdicke beeinflussen. Jegliche Abweichung in der Ausrichtung zwischen Strahlungsquelle und Sensor, verursacht durch herstellung.sbedingte Fehler im Abtastrahmen, hat Meßfehler zur Folge. Ein wirksamer Weg zum Steuern der Herstellungskosten des Abtastrahmens besteht darin, den auf die Abweichung der Lichtachse zurückzuführenden Abtastfehler zu vermindern. Versuche, den Abtastfehler bei herkömmlichen. Infrarot-D1eßvorrichtungen zu eliminiersen, hatten keinen Erfolg.
  • Wird beidn herkömmlichen Infrarot-Abtastgeräten die Filmdicke sehr gering (weniger als 50 Wm)7treten Interferenzerscheinungen zwischen den'von der Vorderseite und der Rückseite des -Films reflektierten Infrarotstrahlen auf. Die Interferenz erhöht den Meßfehler. Ein Vorschlag, mit dem Interferenzfehler fertig zu werden, bestand darin, diffuse Infrarotstrahlen anstelle paralleler Strahlen zu verwenden. Die Verwendung diffuser Strahlen.jedoch wirft ein schwerwiegendes Problem hinsichtlich der Nullpunktverschiebung auf, das auf die Achsenabweichung 'zwischen Projektor und Empfänger zurückzuführen ist. Die diffusen'Strahlen führen zu keiner signifikant verbesserten Meßgenauigkeit.
  • In.der japanischen Patentanmeldung 115850-1976 ist eine Einrichtung zum Verhindern der Interferenz bei Infrarot-Meßgeräten beschrieben, bei der die diffusen Strahlen auf das zu messende Material gelenkt werden. Die Lichtstrahlen werden auf eine Lichtstreuplatte wie zum Beispiel Mattglas projiziert, und die erhaltenen gestreuten Lichtstrahlen dienen zum Bestrahlen des Films. Wenngleich die Meßgenauigkeit verbessert wird durch das Eliminieren der Interferenz des Bestrahlungslichts bezüglich der glatten Filmoberflächen sowie relativ rauher Filmoberflächen, so ist eine solche Maßnahme jedoch nur wirksam bei Filmdicken bis hinunter zu 100 ßm. Es wurden andere Einrichtungen vorgeschlagen,. bei denen eine Hochleistungs-Infrarotstrahlungsquelle zum Einsatz kommt, dieseEinrichtun4en besaßen je'doch einen geringen Wirkungsgrad und ecntsprachen nicht den Erfordernissen der Industrie.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Film- oder Scichtdicken-Meßvorrichtung, die mittels Infrarotstrahlung arbeitet, zu schaffen, bei der die den auszumessenden Film durchsetzenden Infrarotstrahlen in einem Infrarotdetektor gesammelt werden, ohne daß' irgendein Energieverlust entsteht, so daß extrem dünne Filme ebenso mit hoher Genauigkeit gemessen werden können, wie Filme, die in hohem Maße ebene Oberflächen besitzen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein die Infrarotstrahlungsquelle enthaltender Lichtprojektor vorgesehen,. eine rotierende Scheibe, auf der Bandpassfilter montiert sind, und ein einen Infrarotdetektor enthaltenden Lichtempfänger, der auf der anderen Seite des auszumessenden Films angeordnet ist. Auf der Projektorseite des Films ist ein erster Reflektor montiert, der eine konkave hemisphärische, reflektierende Oberfläche besitzt, in deren Mitte sich ein Loch befindet, durch das die Infrarotstrahlen laufen. Die konkave, reflektierende Oberfläche ist dem Film zugewandt. Auf der Projektorseite des Films ist ein zweiter Reflektor montiert, der eine dem ersten Refelktor zugewandte, konvexe, sphärische oder konische reflektierende Oberfläche besitzt. Auf der Lichtempfangsseite des Films ist eine Licht-Sammelführung vorgesehen, die eine konische reflektierende Oberfläche besitzt,, wobei im Scheitelpunkt ein Infrarotdetektor angeordnet ist. Der Infrarotdetektor wandelt die Lichtintensitäten in elektrische Signale urti, die in ein,e elektronische Datenverarbeitung-und Anzeigeeinheit eingegeben werden, um die Filmdicke zu berechnen; die Filmdicke wird dann auf der Anzeigeeinheit zur Anzeige gebracht.
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Infrarot-Filmdicken-Meßvorrichtung, Fig. 2 eine schematische Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Infrarotstrahlungs-Filmdicken-Meßvorrichtung gemäß de'r -Erfindung, Fig. 3 ein grafische Darstellung von Testergebnissen, -die durch Vergleichen der Messungen der bekannten Vorrichtung gemäß Fig. 1 und der Ausf-ührungsform der Erfindung gemäß Fig. 2-erhalten wurden, wobei das gemessene Ausgangs signal auf der vertikalen Achse und die Filmdicke auf der horizontalen Achse aufgetragen sind, Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Reflektoren des Ausführungsbeispiels.gemäß Fig. 2, Fig. 5 eine Diagramm-Darstellung der Åus,gangssignale der Reflektoren gemäß Fig. 4, wobei-auf der vertikalen Achse die Meßbeleuchtung und auf der horizontalen Achse die Lage entland des offenen Durchmessers des konkaven Reflektors gemäß Fig. 4 aufgezeichnet sind, Fig. 6 ein Diagramm des Ausgangssignals einer Bleisulfitzelle in einem Infrarotstrahlen-Detektor, wobei das' Ausgangssignal auf der vertikalen und die Intensität des einfallenden Lichts auf der horizontalen Achse aufgetragen sind, Fig. 7 eine schematische Querschnittsansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8(a) eine Seitenansicht des zweiten Reflektors gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 7, Fig. 8(b) eine perspektivische Ansicht dieser Anordnurig, Fig. 9(a) eine Seitenansicht einer' weiteren Ausführungsform des zweiten Reflektors nach der Erfindung, Fig. 9(b) eine entsprechende perspektivische Ansicht, Fig. 10 'eine Querschnittsansicht der Reflektoren .der Ausführungsform gemäßFig. 7, Fig. 11 eine grafische Darstellung der Lichtintensitätsverteilung über der reflektierenden Oberfläche des Empfängers, wenn dieser zusammen mit den Reflektoren gemäß Fig. 10 zum Einsatz kommt, und Fig. .1-2 eine grafische Darstellung der durch die Achsenabweichung zwischen dem Projektor und dem Empfänger verursachten Nullpunktverschiebung, und zwar einmal für eine herkömmliche Infrarot-Dicken-Messungs-Vorrichtung, zum anderen für eine erfindungsgemäße Vorrichtung.
  • Fig. 1 zeigt einen Infrarotlichtprojektor 10, der Infrarotlichtstrahlen abgibt. Der Projektor 10 enthält eine Infrarotstrahlungsquelle 12, wie zum Beispiel eine Wolfram-Glühbirne oder eine Glühstablampe, die entsprechend der erforderlichen Wellenlänge des Infrarotlichts ausgewählt wird, und einen Verschluß mit einer Scheibe 14, die von einem Synchronmotor 16 gedreht wird.
  • Die rotierende Scheibe 14 besitzt zwei'voneinander um 1800 beabstandete und in der Nähe des Scheibenumfangs angeordnete,Of£nungen. Über den öffnungen der rotierenden Scheibe 14 sind Bandpassfilter 18 und 20 angeordnet.
  • Das Bandpassfilter 18 läßt Infrarotlicht mit einer Bezugswellenlänge #R hindurch, während das Filter 20 Infrarotstrahlen mit einer Meßwellenlänge #M durchläßt.
  • Zwischen der Infrartstrahlungsquelle 12 und den Bandpassfiltern 18 und 20 befindet sich eine Linse 22, um die von der Quelle 12 ausgestrahlten streuenden Strahlen in ein paralleles Strahlenbündel zu verwandeln. Somit werden die parallelen Strahlen des die Linse 22. verlassenden Lichts durch die Bandpassfilter 18 und 20 gefiltert.
  • In festem Abstand'bezüglich des Lichtprojektors 10 befindet sich ein Lichtsensor 24, während der auszumessende Film 26 sich kontinuierlich zwischen den beiden Elementen hindurchbewegt. Der Sensor 24 enthält eine Lichtsammellinse 28, deren.Achse mit derjenigen der Linse 22 ausgerichtet ist. Der Infrarotdetektor 30 ist im Brennpunkt der Lichtsammellins 28 angeordnet und kann eine photoelektrische Zelle wie zum Beispiel eine Bleisulfitzelle oder eine Bleiselenitzelle aufweisen. Der Infrarotdetektor 30 ist an eine elektronische Schaltung 32'angeschlossen, die ihrerseits an ein Meßgerät 34 angeschlossen ist, um die Dicke des Films 26 anzuzeigen.
  • Bei diesem herkömmlichen System wandelt die Linse 22 die Strahlen des tnfrarotlichts von der Quelle 12 in parallele Strahlen um, die dann .durch die Bandpassfilter 18 und 20 gefiltert werden, so daß lediglich Strahlen mit der Bezugswellenlänge Ä R und der Meßwellenlänge l M abwechselnd an den zu messenden Film 26 gelangen. Der Infrarotdetektor 30 erfaßt die den.Film 26 durchlaufenden Infrarotstrahlen. Die Ausgangssignale des Infrarotdetektors 30 zeigen die Intensitäten der empfangenen infraroten Lichtstrahlen der Wellenlängen A R und an, und diese Signale werden an die elektronische Schaltung 32 gegeben, wo das logarithmische Verhältnis zwischen den beiden Wellenlängen berechnet wird, um die Dicke des Films 26 zu bestimmen und auf dem Meßgerät 34 anzuzeigen.
  • Wenngleich diese herkömmliche Dickenmeßvorrichtunq gemäß Fig. 1 die Filmdicke kontinuierlich mißt, und ein sicheres und leicht handhabbares Gerät ist, so leidet sie doch unter einem bedeutsamen Nachteil, wenn die Filmdicke sehr gering wird, beispielsweise weniger als 50 «m.
  • Zwischen den auf der Vorder- und Rückseite des Films, reflektierten Strahlen bilden sich Interferenzen, durch diese ein erhöhter Meßfehler entsteht. Beispielsweise bei Polyäthylen-, Terephtalat- und Polypropylen-Filmen-,.
  • deren Oberflächen in hohem Maße eben sind, tretenMehrfachstrahl-Interferenzen auf, und solche Interferenzen bewirken Änderungen in der übertragenen Lichtmenge, was zu erhöhten Meßfehlern führt.
  • In Fig. 2 sind die grundlegenden Elemente' einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wobei, entsprechende Teil wie bei der Anordnung gemäß Fig. 1 die gleichen Bezugszeichen besitzen. Der Lichtprojektor 1G weist einen Verschluß und eine Infrarotlichtquelle 12, wie zum Beispiel eine Wolframlampe, auf, die Infrarotstrahlung mit einem bestimmten Wellenlängenbereich abgibt, vorzugsweise liegen die Wellenlängen zwischen 1,6 und 1,9 am oder 2,0 und 2,6 ßm. Der Verschluß besitzt eine Drehscheibe 14 aus für. Infrarotstrahlen un- durchlässigem Material. Die Scheibe wird von einem Synchronmotor 16 gedreht. Die Scheibe 14 besitzt zwei Bandpassfilter 18 und 20 mit einer Halbbandbreite von 200 bis 400 Nanometern. Unter Halbbandbreite" wird hier die doppelte Differenz zwischen einer Wellenlänge für maximale Durchlässigkeit und-derjenigen für den halben Wert des Maximums verstanden,. Das Bandpassfilter 18 überträgt die, Infrarotstrahlen mit einer Bezugswellenlänge X Rt gekennzeichnet durch einen geringen Absorptionskoeffizie.nten; dies bedeutet,.daß lediglich ein geringer Anteil der Infrarotstrahlung dieser Wellenlänge von dem zu messenden Film absorbiert wird. Das andere Bandpassfilter 20 auf der Drehscheibe 14 läßt lediglich-die Infrarot strahlen der Meßwellenlänge 2 X hindurch; hier ist der Absorptionskoeffizient größer als bei der Bezugswellenlänge X Zwischen den Bandpassfiltern 18 und 20 auf der Drehscheibe 14 und der Infrarotstrahlungsquelle 12 befindet sich eine Linse 22, um die abgestrahlten Infrarotstrahlen in parallele Strahlen umzusetzen.
  • Ein.Li-chtsensor 24 empfängt die Strahlen'des von der Lichtquelle 12 abqegebenen Infrarotlichts. Der zu messende Film läuft kontinuierlich in eine Richtung zwischen dem Projektor 10'und dem Lichtsensor 24 hindurch.
  • Auf der der Lichtquelle 12 zugewandten Seite des Films 26 ist ein erster Reflektor 36 starr angeordnet, zwischen ihm und der Lichtquelle befinden sich die Bandpassfilter 18 und 20. Der erste Reflektor 36 ist ein rechteckiger Block mit hohem Reflexionsvermögen; er besitzt eine innere, hemisphärische, konkave reflektierende Oberfläche 34, die sandstrahlgereinigt ist oder mit reflektierendem Material wie zum Beispiel Barium beschichtet ist, um eine unebene Oberfläche für diffuse Reflexion zu erreichen. Der Reflektor besitzt in der hemisphärischen, konkaven- reflektierenden Oberfläche 38 ein Loch 40 mit einem Durchmesser, der ausreicht, um den Strahl' des von dem Projektor 10 abgegebenen Infrarotlichts in den ersten Reflektor 36 hindurchzulassen.
  • Die konkave reflektierende Oberfläche 38 ist so angeordnet, daß das Licht auf dem Film 26 reflektiert wird, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Das Loch 40 ist so angebracht, daß seine Mitte mit der Achse der Linse 22 und der Infrarotlichtquelle 12 ausgerichtet ist. In der Nähe der Mitte der konkaven reflektierenden Oberfläche 38 istein zweiter Reflektor 44 vorgesehen, der von einer geeigneten (nicht dargestellten) Vorrichtung ge-, halten wird. Der zweite Reflektor 44 besitzt eine konvexe, hemisphärische, glatte, reflektierende Oberfläche 42, die der konkaven reflektierenden Oberfläche 38 gegenüberliegt.
  • Der Lichtempfänger 24 enthält eine Lichtsammelführung 48 mit einer konischen reflektierenden Oberfläche 46, die so oberflächenbehandelt ist, daß eine sehr glatte Spiegelfläche vorhanden ist. Ein vorzugsweise eine Photozelle aufweisender Infrarotdetektor 30 ist am Scheitel der konischen reflektierenden Oberfläche'36 angeordnet.
  • Die oben beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt: Gemäß Fig. 2 wandelt die Linse 22 das von der Lichtquelle 12 abgegebene Infrarotlicht in parallele Strahlen um, die abwechselnd von den Bandpassfiltern 18 und 20 auf der Drehscheibe 14 gefiltert werden. Die Filter 18 und 20 übertragen lediglich Infrarotstrahlen einer Wellenlänge Ä Rt der Bezugswellenlänge, und A Mt der Meßwellenlänge. Die durchgelassenen Infrarotstrahlen gelangen dann durch das Loch 40 in den ersten Reflektor 36'.
  • Dann werden die Infrarotstrahlen von der konvexen reflektierenden Oberfläche 42 des zweiten Reflektors 44 reflektiert. Die reflektierten Strahlen werden durch die konkave reflektierende Oberfläche 38 des ersten Reflektors 36 gestreut, und die diffusen'Infrarotstrahlen gelangen durch den zu messenden Film 26 in den Lichtsensor 24. Die durchgelassenen Strahlen werden entlang der konischen reflektierenden Oberfläche 46 der Lichtsammelführung 48 in Richtung auf den Infrarotdetektor 30' reflektiert oder geführt. Da die Infrarotstrahlen der Bezugswellenlänge- X R und der Meßwellenlänge A M abwechselnd in den Infrarotdetektor 30 eintreten, erzeugt der Detektor abwechselnd elektrische Ausgangssignale, die die Intensität Jeder Wellenlänge repräsenti-en. Die Ausgangssignale werden dann-an eine elektronische Schaltung, wie in Fig. 1 dargestellt ist, gegeben, wo das logarithmische Verhältnis der durchgelassenen 'Lichtintensitäten der beiden Wellenlängen berechnet wird, um'die Filmdicke zu bestimmen.
  • Da die meisten der durch die konkave Oberfläche 38 des ersten Reflektors 36 diffus reflektierenden In,frarotstrahlen-auf die konische reflektierende Oberfläche 46 der Licsammelführung 48 fallen und in den Infrarotdetektor 30 konvergieren, können elektrische Signale mit einem hohem Rausch- oder Störabstand erhalten werden, wodurch eine hohem Genauigkeit und Züverlässigkeit der Filmdickenmessung erzielt wird.
  • Mit zunehnendem Scheitelwinkel der konischen reflektierenden Oberfläche 46 besitzen die Strahlen die Neigung, von- dieser Oberfläche anstatt auf den Infrarotdetektor 30 auf den Film 36 reflektiert zu werden, wobei ein kleinerer Anteil der Strahlen den Detektor 30 erreicht.
  • Empirische Untersuchungen haben gezeigt, daß ein bevorzugter Scheitelwinkel zwischen 20 und 600 liegt. Bei einem Scheitelwinkel von 400 war das Ausgangssignal des Sensors 30 2,5 -mal größer als das Ausgangssignal bei einem Scheitelwinkel von 1000, Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß die diffusen Strahlen aus verschiedenen Winkeln auf den Film auftreffen, weil die konkave reflektierende Oberfläche 38 die Infrarot strahlen reflektiert, bevor diese den Film 26 passieren. Die Interferenz zwischen den auf der Vorder- und Rückseite des Films reflektierten Strahlen,-die bei parallelen Strahlen möglicherweise auftritt, kann vermieden werden, so daß mögliche Meßfehler minimal sind.
  • In Fig. 3 sind'die Meßergebnisse von Filmdickenmessungen unter Verwendung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Für diese grafische Darstellung wurden Bandpassfilter mit einer Halbbandbreite von 200 bis 400 Nanometer verwendet, um einen Polyäthlen-Terephtalat-Filtn zu messen, der in hohem Maße ebene Oberflächen besitzt. Ein derartiger Film würde bei Messung mit parallelen Strahlen gemäß dem Stand der Technik Interferenzerscheinungen selbst bei einer Dicke von etwa 100 Fm aufweisen und dadurch die Meßgenauigkeit abträglich beeinflussen.
  • Aus Fig. 3 erkennt mann, daß die erfindungSgemäße Vorrichtung den Meßfehler auf weniger als 1 ßm für einen sehr dünnen Film zwischen 1 und 10 ßm begrenzen kann.
  • Ferner werden die durch Interferenzerscheinungen zwischen den auftreffenden Infrarotstrahlen hervorgerufenen Fehler in hohem Maße herabgesetzt, wodurch die Meßgenauigkeit im Vergleich zum Stand der Technik, bei dem parallele Infrarotstrahlen eingesetzt wurden, verbessert wird.
  • Fast sämtliche Infrarot strahlen sowohl der Bezugswellenlänge A R als'auch'der Meßwellenlänge t M' die von der konkaven Oberfläche 38 des ersten Reflektors 36 reflektiert wurden, erreichen die konische reflektierende Oberfläche 46 der Lichtsammelführung 34, um weiter auf den Infrarotdetektor 30 reflektiert und konvergiert zu werden. Hierdurch werden stabile Ausgangs signale gewährleistet, und man benötigt keine Ho'chleistungs-Lichtquelle; man kommt mit einer kleinen Lichtquellè von etwa 10 bis 30 Watt aus Mit der erfindungsgemäßen Anordnung können also Kunststoffilme wie zum Beispiel Polyäthylen-Terephtalat-oder Polypropylän-Filme mit einer Meßgenauigkeit von weniger als 1 wm gemessen werden. Die Erfindung kann auch zum Messen von Filmen eingesetzt werden, deren, Oberflächen in hohem Maße eben sind; ferner'können sehr dünne Filme gemessen werden, die beispielswe,ise nur 10 bis 20 ßm dünn sind, ohne daß durch Mehrfachreflexionen Interferenzen .entstehen.
  • Die vorliegende Erfindung ist auch nützlich bei der Qualitätskontrolle von Filmen, da eine kontinuier-liche Messung der Filmdicke während der Herstellung des Films möglich ist, wobei der Film zwischen dem Lichtprojektor und dem Lichtempfänger hindurchläuft. Ein Dickenmeßgeät nach der Erfindung ist sehr'sicher zu handhaben und zu bedienen, verglichen mit den herkömmlichen Geräten, be,i denen Radioaktivität eingesetzt wurde. Der Projektor.lmd Empfang'er sind weiterhin wesentlich einfacher und kompakter als radioaktive Meßgeräte, so daß eine wesentliche Herabsetzung der Gesamtproduktionskosten er- zielt wird.
  • Die vorliegende Erfindung wurde geprüft mit Lichtsammel.-führungen 48, die konische und hemisphärische Oberflächen besaßen. Die mit der hemisphärischen Oberfläche erhaltene Lichtintensität betrug etwa 1/3 oder 1/4 der Intensität, die bei der konischen Oberfläche erhalten wurde. Daher ist eine hemisphärische reflektierende Oberfläche nicht so gut.
  • Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht des ersten und zweiten-Reflektors 36 und 44, und es ist dargestellt, wie die diffusen Infrarotstrahlen entstehen. Die Infrarotstrahlen gelangen durch das unten in der konkaven reflektierenden Oberfläche 38 des ersten Reflektors 36 ausgebildete Loch 40 und treten in einen Bereich für zerstreute oder diffuse Strahlung ein, wo die Strahlen von der glatten konvexen reflektierenden Oberfläche 42 reflektiert und dann zerstreut oder diffus am Punkt -T der konkaven reflektierenden Oberfläche 38 weiter reflektiert werden, um in Richtung auf den (nicht dargestellten) zu messenden Film gelenkt zu,werden. Die am Punkt P in Richtung auf den Film reflektierten Infrarotstrahlen befinden sich in einem Sektor indes Scheitelwinkels e , der durch die Linien PQ und PR definiert wird.
  • Die Lichtintensitä'tsverteilung der in den (nicht dargestellten)'Lichtempfänger eintretenden Infrarotstrahlen ist in Fig. 5 skizziert. Aus dem Diagramm entnimmt man, daß ein Abfall der Lichtintensität hinter dem zweiten Reflektor 44 erfolgt, was in dem Diagramm durch'den Buchstaben $ angedeutet ist.
  • Die Ausgangskennlinie oder Widerstands schwankung bezüglich der einfallenden Lichtintensität, wie sie durch die fotoelektrische Zelle 30 geliefert wird, wobei es sich bei dieser Zelle beispielsweise um eine Bleisulfit-oder eine Bleiselenitzelle handelt, die in dem Lichtempfänger 48 angeordnet ist, schwankt abhängig von der-Wellenlänge des einfallenden Lichts. Eine Bleisulfitzelle ergibt die in Fig. 6 dargestellte Kennlinie. Da die Ausgangskennlinie der fotoelektrischen Zelle für Infrarotstrahlen bei einer Bezugswellenlänge Ä R von' derjenigen bei der Meßwellenlänge A M abweicht, ändert sich das Ausgangssignal der Photozelle-zwschen den Wellenlången selbst dann, wenn die Intensität der.Infrarotstrahlung fü beide Wellenlängen X R und' M im selben Verhältnis schwankt. Da weiterhin die Lichtintensität hinter dem.zweiten Reflektor 44 (siehe S'in Fig.
  • 5) abfällt, wird die Intensitätsschwankung -der -auftreffenden Infrarotstrahlen, verursacht dur'ch die geringfügige Achsenabweichung zwischen Projektor und Empfänger, verstärkt, was zu'einer Nullpunktverschiebung führt.
  • Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, die der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ähnelt. Der Unterschied besteht darin, daß der zweite Reflektor 44 gemäß Fig. 2 durch eine 'alternative Anordnung 44' ersetzt ist;'dieses Teil besitzt eine konvexe reflektierende Oberfläche 42'.
  • Gemäß Fig. 8 weist der zweite Reflektor 44' einen kegelstumpfförmigen Abschnitt 45 und einen sphärischen Abschnitt 42' am Boden des Kegelstumpfs auf. Die konvexe reflektierende Oberfläche 42' ist derart oberflächénbehandelt, daß eine sehr glatte Oberfläche vorhanden ist.
  • In Fig. 9 ist ein weiterer zweiter Reflektor 44'' dargestellt, bei dem eine konische konvexe reflektierende Oberfläche 42" am Unterteil des Kegelstumpfs 45 ausgebildet ist. Wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 ist die konvexe reflektierende Oberfläche 42" so oberflächenbehandelt, daß eine glatte Oberfläche zur Verfügung steht.
  • Gemäß Fig. 7 ist der Durchmesser D1 der konischen, reflektierenden Oberfläche 46 an der Unterseite kleiner als der Durchmesser Dz der konkaven reflektierenden Oberfläche 38 des ersten Reflektors 36 an dessen offenem Ende.
  • Gemäß Fig. 7 bündelt die Linse 22 das von der Quelle 1.2 abgegebene Infrarotlicht zu parallelen Strahlen, die dann von den Bandpassfiltern 18 und 20 auf der Scheibe 14 gefiltert werden, so daß die Infrarotstrahlen mit der Bezugswellenlänge i R und der Meßwellenlänge M M abwechselnd durch das Loch 40 in den ersten Reflektor 36 gelangen. Diese Infrarotstrahlen werden dann durch die konvexe reflektierende Oberfläche 42' des zweiten Reflektors 44' reflektiert. Diese von der Oberfläche 42' reflektierten Strahlen werden weiter durch die konkave reflektierende Oberfläche 38 des ersten Reflektors 36 in Richtung auf den Film 26 reflektiert und zerstreut.
  • Nachdem die Strahlen den Film 26 durchlaufen haben, werden sie an der konkaven, konischen reflektierenden Oberfläche 46 der Lichtsammelführung 48 reflektiert, um an dem Infrarotstrahlendetektor 30 zusammenzulaufen.
  • Wie oben erläutert wurde, betreten die Infrarotstrahlen mit der Bezugswellenlänge- R und der Meßwellenlänge #M abwechselnd den Detektor 30, der die Intensität der Strahlen in elektrische Signale umsetzt. Diese Signale werden an eine geeignete elektronische Schaltung gegeben, wo das Verhältnis der durchgelassenen oder übertragenen Lichtintensität zwischen den beiden'Wellenlängen in ein logarithmisches Verhältnis umgesetzt wird, um die Filmdicke zu bestimmen und sie auf einem (nicht dargestellten) Meßinstrument. anzuzeigen.
  • Das Blockieren der zerstreuten oder diffusen Strahlen durch den zweiten-Reflektor 44' ist in F'ig. 10 dargestellt. Der zweite Reflektor 44' weist einen Kegelstumpf 45 und eine .konvexe, reflektierende Oberfläche 42' auf, die ein Kugelausschnitt sein kann (jedoch nicht hemisphärisch ist),. Ein Teil der Strahlen wird am Punkt P der konkaven refektierenden- 'Oberfläche 38 des ersten Refelktors 36 reflektiert und pflanzt sich entlang einer Linie PR fort. Da der zweite Reflektor 44' an seiner Basis als Kegelstumpf ausgebildet ist, ist der Anteil der von dem zweiten Reflektor 44' blockierten diffusen Strahlen sehr gering, und der- Zerstreuungswinkel e der in Richtung auf den Film 26 laufenden Strahlen ist größer als bei der-Anordnung gemäß Fig. 4.
  • Folglich hat die Lichtintensitätsverteilung am Empfänger 24 den in Fig. 11 gezeigten Verlauf, wobei die Lihtintensität in der Nähe der Lichtachse des Sensors 24 annähernd konstant ist.
  • Da der öffnungsdurchmesser D1 der konischen refiektierenden Oberfläche der Lichtsammelführung 48 kleiner ist als der Öffnungsdurchmesser D2 der konkaven reflektierenden Oberfläche 38'des ersten Reflektors 36, bleibt die Menge'des in die Sammelführung 48 eintretenden Lichts auf fast demselben Pegel, falls die Achsen des Projektors 21 und des Sensors 24 voneinander abweichen sollten, wodurch das Ausma-B der Nullpunktverschiebung minimiert wird.
  • Fig. 12 zeigt das Meßergebnis-der Nullpunktverschiebung bei der Achscnabweichung zwischen Empfänqer und Projek- tor, und zwar bei einerseits einem herkömmlichen Infrarot-Filmdickenmeßgerät, und andererseits bei einem erfindungsgemäßen Filmdicken-Meßgerät. Man sieht, daß bei denselben Abweichungen die Nullpunktverschiebung bei der erfindungsgemäßen Anordnung etwa nur 1/4 von derjenigen bei der herkömmlichen Anordnung beträgt.
  • Folglich sind bei der er£indungsgemäßen Anordnung bei der Herstellung des Abtastrahmens, auf den der Projektor und Empfänger zu montieren sind, größere Bearbeitungsfehler möglich'als bei der herkömmlichen Anordnung. Dies führt zu'einer wesentlichen Herabsetzung der Produktionskosten des, Abtastrahmens. Um den Abtastfehler beispielsweise auf 0,1 Fm zu'begrenzen, muß der Abtastrahmen nur so genau'hergestellt sein, daß die Abweic.hung der Achsen von Projektor und Empfänger nur etwa. + 1 mm beträgt.
  • Gemäß der Erfindung kann also die Nullpunktverschiebung selbst dann minimiert werden, wenn eine gewisse Achsenabweichung zwischen Projektor und Empfänger vorliegt, so daß eine in hphem Maße genaue Messung der Filmdicke erreicht wird. Dai die Erfindung größere Toleranzen bei der Fertigung des Abtastrahmens zuläßt, können die Produktionskosten beträchtlich gesenkt werden.

Claims (9)

  1. Infrarot-Dickenmeßvorr ichtung Patentansprüche Inf Infrarot-Filmdicken-Meßvorrichtung, mit einem eine InfrarotstraElungsquelle enthaltenden Lichtprojektor, einer Drehscheibe, auf der Bandpassfilter montiert sind, und einem einen Infrarotdetektor enthaltenden Lichtempfänger, wobei der zu messende Film zwischen den Lichtprojektor und -empfänger anzuordnen ist, g e k e n n -z e i c h n e t durch einen auf der Projektor seite des Films (26) montierten ersten Reflektor (36), der eine in der Mitte mit einem Loch (40) versehene konkave, hemissphärische reflektierende Oberfläche (38) aufweist, wobei das von aem Projektor (12) ausgestrahlte Infrarotlicht durch das Loch (40) läuft und die konkave reflektierende.
    Oberfläche (38) dem zu messenden Film (26) zugewandt ist; einen auf der4Projektorseite des Films montierten zweiten Reflektor (44), der eine konvexe reflektierende Oberfläche (42) besitzt, die dem ersten Reflektor (36) zugewandt ist, und eine Lichtsammelführung (48) auf der Lichtempfän- gerseite des Films, die eine konische reflektierende Oberfläche (36) besitzt, in deren Scheitel der Infrarotdetektor (30) montiert ist.
  2. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e't , daß der zweite Reflektor-(44) eine hemisphärische reflektierende Oberfläche (20) besitzt.
  3. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Reflektor einen Ausschnitt aus. einer hemisphärischen reflektierenden Oberfläche aufweist.
  4. 4. Meßvorrichtung nach'Anspruch 1, dadurch g e -k n n z e i c h n e t ; daß der zweite Reflektor (44', 44'')eine konische reflektierende Oberfläche (45) aufweist.
  5. 5. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t , daß der zweite Reflektor in der Nähe der Mitte des konkaven Reflektors (36) angeordnet ist.
  6. 6. Meßvorrichturig nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t ., daß zwischen der Infrarotlichtquelle (12) und dem ersten Reflektor (36) eine Linse (22) vorgesehen ist, um die Infrarotstrahlen zu fokussieren.
  7. 7. Meßanordnung nach Anspruch 6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Mitte des Lochs (40) in dem ersten Reflektor (36) und die Mitte der zweiten reflektierenden Oberfläche mit der pchse-der der Linse (22) ausgerichtet sind.
  8. 8. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Lichtsammelführung (48) eine konische reflektierende Oberfläche (46) aufweist, in deren Scheitel die Infrarot-Fühleinrichtung (30) angeordnet ist.
  9. 9. Meßanordnung nach Anspruch 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Offnungsdurchmesser (D1) der Lichtsammelführung (48) kleiner ist als der Durchmesser (D2) des konkaven Reflektors (36).
DE19813149709 1980-12-17 1981-12-15 Infrarot-dickenmessvorrichtung Ceased DE3149709A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP55177184A JPS57101709A (en) 1980-12-17 1980-12-17 Film thickness gauge with infrared ray

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3149709A1 true DE3149709A1 (de) 1982-06-24

Family

ID=16026642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813149709 Ceased DE3149709A1 (de) 1980-12-17 1981-12-15 Infrarot-dickenmessvorrichtung

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS57101709A (de)
KR (1) KR840002359B1 (de)
DE (1) DE3149709A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8907969U1 (de) * 1989-06-29 1989-09-14 LRE Relais + Elektronik GmbH, 8000 München Optische Mehrkanal-Meßvorrichtung für die Analyse von Teststreifen
EP0304793A3 (en) * 1987-08-28 1990-09-12 Agfa-Gevaert Ag Device for the determination of the thickness of film bases
EP0304795A3 (en) * 1987-08-28 1990-09-12 Agfa-Gevaert Ag Device for checking of coated and uncoated foils
DE102005025848B3 (de) * 2005-06-06 2007-02-15 Protagon Process Technologies Gmbh Optische Messvorrichtung und Verwendung der Messvorrichtung zur Messung von Beschichtungen auf organischer- und/oder Polymer-Basis
EP3425376B1 (de) * 2017-07-06 2023-02-15 Yokogawa Electric Corporation Messvorrichtung

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5835200A (en) * 1990-04-24 1998-11-10 Gersan Establishment Method and apparatus for examining an object
JPH0487408U (de) * 1990-12-11 1992-07-29
JP2019082496A (ja) * 2019-03-11 2019-05-30 列真株式会社 欠陥検査装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2714397A1 (de) * 1976-04-05 1977-10-13 Industrial Nucleonics Corp Verfahren und vorrichtung fuer messungen an duennen filmen mit spiegelnden oberflaechen unter verwendung von infrarotstrahlung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2714397A1 (de) * 1976-04-05 1977-10-13 Industrial Nucleonics Corp Verfahren und vorrichtung fuer messungen an duennen filmen mit spiegelnden oberflaechen unter verwendung von infrarotstrahlung

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0304793A3 (en) * 1987-08-28 1990-09-12 Agfa-Gevaert Ag Device for the determination of the thickness of film bases
EP0304795A3 (en) * 1987-08-28 1990-09-12 Agfa-Gevaert Ag Device for checking of coated and uncoated foils
DE8907969U1 (de) * 1989-06-29 1989-09-14 LRE Relais + Elektronik GmbH, 8000 München Optische Mehrkanal-Meßvorrichtung für die Analyse von Teststreifen
DE102005025848B3 (de) * 2005-06-06 2007-02-15 Protagon Process Technologies Gmbh Optische Messvorrichtung und Verwendung der Messvorrichtung zur Messung von Beschichtungen auf organischer- und/oder Polymer-Basis
EP3425376B1 (de) * 2017-07-06 2023-02-15 Yokogawa Electric Corporation Messvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
KR830006677A (ko) 1983-10-06
KR840002359B1 (ko) 1984-12-21
JPS57101709A (en) 1982-06-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2557872C2 (de) Vorrichtung zum Messen des Reflexionsvermögens von Reagenzträgern eines Teststreifens
DE2733957C2 (de)
DE2055708A1 (de) Verfahren und Gerat zur Unterdrückung von Interferenzfehlern bei Zweistrahl In frarotreflexionsmessungen an einer diffus reflektierenden Oberflache
EP0458223A2 (de) Vorrichtung zur Messung der Absorption von transparenten Proben mit ungünstiger Aussenform
DE2935716A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum messen der dicke eines films durch ausnutzung von infrarot-interferenzerscheinungen
DE2014530A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Konzentration suspendierter Teilchen mittels polarisiertem Licht
DE2343869B2 (de) Vorrichtung zur Messung einer Eigenschaft von folienartigem Material
EP0077018A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Röntgenbildes von Körpern
DE2714397A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer messungen an duennen filmen mit spiegelnden oberflaechen unter verwendung von infrarotstrahlung
DE3131335C2 (de) Vorrichtung zur Fernbestimmung eines Stellungsparameters eines Körpers im Raum
DE3304780C2 (de)
DE2909400C2 (de) Vorrichtung zur Messung der Dicke einer Kunststoffolienschicht mittels Infrarotlichts
DE3230442A1 (de) Verfahren zur messung der eigenschaften einer kunststoff-folie mittels infrarotstrahlung
DE2344579A1 (de) Vorrichtung zum auffinden von fehlern in flaechen oder bahnen
DE4301889A1 (de) Verfahren zum Bestimmen charakteristischer Größen transparenter Schichten mit Hilfe der Ellipsometrie
DE3149709A1 (de) Infrarot-dickenmessvorrichtung
DE3831907C1 (de)
DE2834983C3 (de) Meßkopf für Beleuchtungsstärke-Meßgeräte
DE1623196A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Dicke einer Folie
DE2140752B2 (de) Vorrichtung zur Messung der optischen Dichte einer in einer Ebene geführten Materialbahn
DE202013008909U1 (de) Vorrichtung zum Vermessen von Scheiben, insbesondere von Windschutzscheiben von Fahrzeugen
DE69429959T2 (de) Optisches System für eine Reflexionsmessungsvorrichtung mit hoher Empfindlichkeit
CH404981A (de) Apparatur zur kontinuierlichen Messung des Wassergehaltes photographischer Schichten
EP0600048A1 (de) Verfahren zur messung von relativen winkeln
DE3922017C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection