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DE3149579A1 - "verfahren zum entfernen von alkalimetall-verunreinigungen aus einem gasfoermigen strom" - Google Patents

"verfahren zum entfernen von alkalimetall-verunreinigungen aus einem gasfoermigen strom"

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DE3149579A1
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DE
Germany
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finely divided
oxide particles
refractory oxide
gas mixture
alkali metal
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DE19813149579
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Krishan Lal Schenectady N.Y. Luthra
Henry Stephen Tokyo Spacil
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General Electric Co
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General Electric Co
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/02Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography
    • B01D53/06Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with moving adsorbents, e.g. rotating beds
    • B01D53/10Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by adsorption, e.g. preparative gas chromatography with moving adsorbents, e.g. rotating beds with dispersed adsorbents

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Description

B e s ehre ibu ng
Verfahren zum Entfernen von Alkalimetall-Verunreinigung aus
einem gasförmigen Strom
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entfernen von Alkalimetall-Verbindungen aus erhitzten Gasgemischen, brauchbar zur Energieerzeugung, durch Einführen fein zerteilter refraktärer/Oxide in die gasförmigen Gemische. Das Entfernen der Alkalimetall-Verbindungen aus den gasförmigen Gemischen erfolgt hauptsächlich durch Adsorption der Alkalimetall-Verbindungen an die Oberfläche der eingeführten, fein zerteilten refraktären Oxide ohne Temperatursenkung der erhitzten gasförmigen Gemische, f bzw. hochschmelzender
Bisher sind unter Druck arbeitende Fließbett-Kohleverbrennungsanlagen zur Energieerzeugung in Energieanlagen mit kombiniertem Zyklus ausgewertet worden. Die anfallenden Verbrennungsgase werden von Flugasche gereinigt und in einer Gasturbine unter Stromerzeugung expandiert. Die gereinigten Verbrennungsgase enthalten hohe Konzentrationen an Alkalisalzen. Die Erfahrung mit ölbefeuerten Turbinen hat gezeigt, daß Gasturbinenteile häufig durch Alkalimetallsulfate schwer korrodieren,
die aus der Umsetzung von Schwefeloxiden mit Alkalimetallsalzdämpfen in den Verbrennungsgasen entstehen.
Eine Methode zum Schützen der Gasturbinenteile vor der Korrosion durch Alkalimetallsulfat besteht in der Verwendung eines metallischen Überzugs auf der Oberfläche von Gasturbinenteilen Eine Reihe von Überzügen auf der Grundlage von MCrAlY-Verbindungen, wobei M für Ni, Co oder Fe steht, oder von Aluminid-Überzügen ist verwendet worden. Aufgrund der Schärfe der Gasumgebung in mit Kohle befeuerten Systemen jedoch können andere Systeme notwendig sein, um angemessenen Schutz zu gewährleisten.
Ein anderes Vorgehen, das zum Schutz von Gasturbinenteilen vor der Korrosion durch Alkalimetall angegeben wurde, besteht im Entfernen des verunreinigenden Alkalimetalls durch Kondensieren des Dampfs der Alkaliverbindung bei einer Temperatur von etwa 900 0C (etwa 1650 °F) bei einem Druck von etwa 10 bar (at) an kühleren Metalloxidteilchen bei einer Temperatur von etwa 845 C (etwa 1550 0F) oder darunter, die einen bevorzugten Durchmesser von etwa 50 bis etwa 150 pm haben und in das heiße Gasgemisch vor der Stufe der Energieerzeugung eingeführt worden sind.
Die Kondensation verflüchtigter Metallverbindungen aus einem gasförmigen Strom bei der Salzschmelzebearbeitung an Teilchen ist auch in der US-PS 4 120 668 dargestellt. Wenngleich die Kondensation von Alkalimetallsalzen eine wirksame Möglichkeit zum Entfernen solcher Verunreinigungen aus bei der Energiegewinnung brauchbaren heißen Gasgemischen ist, wird die Gesamtleistungsfähigkeit des Energiegewinnungssystems herabgesetzt, da die Temperatur des Gemischs nach dem Kontakt der kühleren refraktären Oxidteilchen gesenkt wird. Zudem kann der Gehalt an Alkalimetallverbindung in dem heißen Gasgemisch nur bis auf den Sättigungsdampfdruck herabgesetzt werden, also auf den Wert, über dem Kondensation eintritt. In
manchen Fällen kann der Kondensationswert für bestimmte Gaszusammensetzungen sehr hoch sein und die Toleranzgrenze der Gasturbinenteile überschreiten. Daher kann das überhitzte Gasgemisch die annehmbare Toleranzgrenze von 0,02 ppm übersteigen, die sich in Öl-befeuerten Turbinen als geeignet erwiesen hat. Bekannt ist auch, daß eine gewisse Entfernung von Alkalimetall-Verunreinigungen durch chemische Reaktion mit Metalloxidteilchen, wie Aluminosilicaten, eintreten kann. Doch kann das Entfernen solcher Verunreinigungen auf annehmbare Werte durch chemische Umsetzung mit refraktären Oxidteilchen nur bei Temperaturen eintreten, die.unter den Erfordernissen für Gasturbinen liegen.
Weiter ist von Lee und Johnson in "Removal of Gaseous Alkali Metal Compounds from Hot flue Gas by Particulate Sorbents", ASME paper No. 79-GT-154, Gas Turbine Conference, San Diego, California, März 25-15, 1979, berichtet worden, daß der Alkaligehalt von simuliertem Abgas durch Adsorption nach Kontakt mit aktiviertem Bauxit bei erhöhten Temperaturen reduziert werden kann. . . ■-.-.-_
Aufgabe der Erfindung ist daher die wirksame Entfernung von Alkalimetall-Verunreinigung in überhitzten gasförmigen Gemischen, die bei der Energieerzeugung eingesetzt werden, ohne eine wesentliche TemperatürSenkung des Gasgemischs zu verursachen. Weiter sollen Alkalime.tall-Verunreinigungen aus erhitzten Gasgemischen durch Einführen fein zerteilten refraktären Oxidmaterials in das überhitzte Gasgemisch entfernt werden, bevor dieses mit Gasturbinenteilen in Berührung gelangt.
Weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der Erfindung.
Bei den Verfahren zum Entfernen von Alkalimetall-Verbindungen aus einem gasförmigen Gemisch, das auf eine für die Energie-
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gewinnung geeignete Temperatur überhitzt worden ist und solche Alkalimetallverbindungen in Dampfform enthält, bei dem das überhitzte Gasgemisch mit einer Vielzahl verteilter refraktärer Oxidteilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 50 bis 100 pm und bei einer Temperatur von wenigstens /^55°C (TOO °F) unter der Temperatur eines solchen überhitzten Gasgemischs ausreichend lange zur Kondensation eines solchen Dampfs einer Alkalimetall-Verbindung an der Oberfläche solch refraktärer Oxidteilchen zusammengebracht wird, die danach vom überhitzten Gasgemisch abgetrennt werden, wodurch das anfallende überhitzte Gasgemisch einen erheblichen Teiriperaturabfall erfährt, der die Betriebsleistung des Energiegewinnungssystems reduziert, besteht die Verbesserung darin, in das überhitzte Gasgemisch fein zerteilte refraktäre Oxidteilchen miL· einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,005 bis 1 um bei praktisch der gleichen Temperatur wie das überhitzte Gasgemisch einzuführen, wodurch Adsorption anstelle von Kondensation der dampfförmigen Alkalimetall-Verbindung im wesentlichen an der Oberfläche solch fein zerteilter refraktärer Oxidteilchen bewirkt wird, die in einer Menge eingesetzt werden, eine Gesamtoberfläche zu schaffen, die zu einer Herabsetzung des Wertes der Alkalimetall-Verunreinigung in einem solchen überhitzten gasförmigen Gemisch auf einen annehmbaren Wert ausreicht, während die Temperatur dos überhitzten gasförmigen Gemischs und die Betriebsleistung des gesamten Energxegewxnnungssystems im wesentlichen erhalten bleibt.
Die fein zerteilten refraktären Oxidteilchen, die bei der praktischen Durchführung der Erfindung verwendet werden können, umfassen z.B. kugelige Teilchen aus SiO2, Al3O3, Fe3O3, TiO2 oder ZrO2 mit gleichförmigen Radien im Bereich von etwa 0,005 bis etwa 1 pm. Diese refraktären Oxidteilchen sind gut bekannte Materialien und können nach Techniken hergestellt werden, wie sie von F. Juillet et al.,Inorganic Oxide Aerosols of Controlled Subinl cron ic Dimensions, Faraday Sympon i um of the
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Chemical Society Ί_, 57, 1973, und M. Formenti et al., Preparation in a Hydrogen-Oxygen Flame of Ultrafine Metal Oxide Particles, Journal of Colloid and Interface Science, Band 39, Nr. 1, April 1972, S. 79-89, dargestellt worden sind. Eine typische Reaktion z.B. umfaßt die Zersetzung des wasserfreien, anorganischen Chloriddampfs in der WasscrsLoff-Sauoraloff-Flamme eines Diffusions-Mehrfachrohrbrenners. Es werden Teilchen mit einer Abmessung im Bereich von etwa 0,005 bis 1 pm erzeugt. Diese Teilchen sind für Gasturbinenüberzugsmaterialien faktisch unschädlich, da sie so klein sind, daß sie dem Gasstrom folgen und die Gasturbinenteile nicht beschädigen. -
Wenngleich angenommen wird, daß die Adsorption der Alkalimetall-Verunreinigung an der Oberfläche dieser kleinen Teilchen eintritt, was die Herabsetzung der Alkalimetall-Verunreinigung auf annehmbare Grenzwerte ermöglicht, kann auch in gewissem Umfang eine chemische Reaktion, verstärkt durch diese kleinen Teilchen, eintreten.
Damit der Fachmann das erfindungsgemäße Verfahren besser zu verstehen vermag, wird auf die Figur bezug genommen, die schematisch einen Fließbett-'-Druckreaktor zeigt, der zur Erzeugung eines heißen,gasförmigen Gemischs zum Zwecke des Antriebs einer Gasturbine und eines damit gekoppelten elektrischen Generators und zur Erzeugung von Heißdampf zur Verwendung in Dampfturbinen oder Boilern verwendet wird.
In unterbrochenen Linien ist eine Quelle für fein zerteilte refraktäre Oxidteilchen, die auf das heiße Gasgemisch vor dessen Durchgang durch die Turbine stoßen, dargestellt. Das mit den refraktären Oxidteilchen mit daran adsorbierten Alkaliverbindungen beladene Gasgemisch, wird durch die Turbine geführt und im Anschluß daran bei beträchtlich reduzierter Temperatur und Druck in einen Kollektor zur Teilchenentfernung geleitet und danach in die Atmosphäre abgelassen.
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Im einzelnen ist bei 10 ein Fließbett-Kohledruckbrenner mit einem Bett brennender Kohle und Kalkstein bei 11 und einem Wärmeaustauscher für erhitzten Dampf bei 12 dargestellt. Ein Gemisch aus Kohle und Kalk (CaCO3) oder Dolomit (CaCO3-MgCO3) wird bei 13 eingeführt, und Calciumsulfat und ungebrauchter Kalk oder Dolomit werden bei 14 entfernt.
Ein Luftkompressor 19 liefert Durckluft bei 16 am Boden des Brenners, was ein heißes,gasförmiges Gemisch 15 erzeugt, das in einen Zyklon 17 zum Entfernen von Flugasche geleitet wird. Das heiße gasförmjge Gemisch wird dann über 18 zur Gasturbine 20 geleitet, die mit. einem Generator 21 verbunden ist.
Mit 22 ist eine Quelle für Druckluft vom Kompressor 19 dargestellt, die zu einem Mehrdüsenbrenner 23 geleitet wird, um Luft zu liefern, während der Brenner eine separate Quelle für Wasserstoff, Stickstoff und Sauerstoff haben kann. Fein zerteilte refraktäre Oxidteilchen, z.B. Aluminiumoxid, Siliciumoxid, Titanoxid usw., werden bei 23 bei Drücken erzeugt, die so eingestellt werden, daß ein positiver Strom entsteht, der das eingelangende heiße,gasförmige Gemisch bei 24 treffen kann, um zu genügend Kontakt zwischen den fein zerteilten refraktären Oxidteilchen und dem heißen Gasgemisch zu führen. Zum Mischen und zu ausreichender Kontaktzeit zwischen den refraktären Oxidteilchen und dem heißen Gasgemisch können verschiedene Maßnahmen angewandt werden, wie die Verwendung eines Spiralrohres oder eines Zickzack-Rohres usw. Zwischen 17 und 24 sowie 24 und 20 liegen nicht dargestellte Steuerventile, die zum Ableiten eines Teils des erhitzten Gemischs verwendet werden, um den Alkalimetall-Gehalt zu erfassen. Der Alkalimetall-Gehalt wird gemessen, nachdem die Teilehen elektrostatisch ausgefällt worden sind. Der Alkaliinetall-Nachweis erfolgt mit einer Vorrichtung mit einer Leitung, die einen Gasdurchfluß-Hohlraum festlegt, und einem metallhaltigen
durch Faden mit einer Austrittsarbeit von wenigstens 5,6 eV, der quer/
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den Strömungsweg ragt. Eine Heizvorrichtung erhitzt den Faden, um das zu erfassende Alkalimetall zu ionisieren. Ein perforierter Ionenkollektor umgibt den Faden und legt so einen Ionisationssammelbereich fest. Eine Hochspannungsquelle entwickelt ein elektrisches Hochspannungsfeld in diesem Bereich, was zu einer Neutralisation der ionisierten, mit dem Kollektor in Berührung gelangten Metalle führt. Ein Amperemeter erzeugt ein Signal als Reaktion auf die Neutralisation und proportional zu deren Geschwindigkeit.
Das erhitzte gasförmige Gemisch, das die fein zerteilten refraktären Oxidteilchen enthält, kann danach in die Turbine 20 eingeführt werden, die die mit dem Generator 21 und dem Kompressor 19 gemeinsame Welle dreht. Das gasförmige Gemisch wird dann bei 25 abgelassen und in eine Vorrichtung zur elektrostatischen Abscheidung 27 über die Leitung 26 befördert, und die von refraktären Oxidteilchen praktisch freien Gase werden bei 28 in die Atmosphäre entlassen.
Zum besseren Verständnis der praktischen Durchführung der Erfindung ist das folgende Beispiel zwecks Veränschäulichung, nicht zur Eingrenzung, gegeben. Alle Teile beziehen sich auf das Gewicht.
Beispiel
Ein Gemisch aus Kohle und Dolomit wird mit einer Fließgeschwindigkeit von etwa 0,074 χ 10 kg (0,163 χ 10 lbs)/h Kohle und etwa 0,0242 χ 106 kg (0,0533 χ 106 lbs)/h Dolomit in einen Fließbett-Kohledruckbrenner eingeführt, wie in der Figur gezeigt. Es werden 0,74 χ 10 kg (1,63 χ TO lbs)/h Luft verwendet, was 20 % Überschuß gegenüber der für die Verbrennung erforderlichen Menge ist. Die Temperatur des Bettes wird bei etwa 950 0C (1740 0F) mit Hilfe des bei 12 dargestellten Dampf-Wärmeaustauschers gehalten. Flugasche wird kontinuierlich von dem erhitzten Gasgemisch gesammelt, das zur Gasturbine bei
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einem Gasdruck von etwa 9 bar (9 at) geleitet wird. Der Alkali gehalt des gasförmigen Gemischs wird zu etwa 0,5 - 20 ppm ermittelt, auf der Grundlage einer Ablesung an der zuvor beschriebenen Zarchy-Nachweisvorrichtung.
Nach der oben erwähnten, von F. Juliet et al., Inorganic
Oxide Aerosols of Controlled Submicronic Dimensions, beschriebenen Arbeitsweise wird ein erhitztes Gemisch aus fein zerteilten Aluminiumoxid-Teilchen bei einem Druck von etwa 9 bar (etwa 9 at), im wesentlichen äquivalent dem aus dem Fließbett-Kohledruckbrenner kommenden Gasgemisch, durch eine Leitung
geführt, die das gereinigte, erhitzte, gasförmige Gemisch berührt. In einem Flammenreaktor wird genügend Aluminiumchlorid verbrannt, um wenigstens 0,0018 kg (0,004 lbs) refraktäre
Oxidteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße im
Bereich von etwa 0,01 pm/0,454 kg (1 Ib) an im Fließbettdruckreaktor verbrauchter Kohle zu liefern. Das erhitzte gasförmige Gemisch und die refraktären Oxidteilchen bei praktisch dem gleichen Druck können sich bei einer Temperatur von etwa
950 0C (etwa 1740 °F) gründlich mischen. Ein Teil des anfallenden erhitzten Gemischs wird dann vor dem Eintritt in die
Turbine abgeleitet. Das Gemisch wird dann durch eine Vorrichtung zum elektrostatischen Fällen geführt, um die refraktären Oxidteilchen zu entfernen. Das anfallende Gemisch wird dann
auf seinen Alkalimetall-Gehalt gemessen und enthält, wie gefunden wurde, weniger als 0,02 ppm Natrium und Kalium.
Das die refraktären Oxidteilchen enthaltende erhitzte Gemisch wird in die Gasturbine mit einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 0,82 χ 106 kg (1,81 χ 106 lbs)/h eingeführt.
Das anfallende Gemisch tritt aus dem Gasturbinengenerator
aus und wird durch einen elektrostatischen Kollektor geführt, der das Gasgemisch von den fein zerteilten Oxidteilchen
praktisch befreit, und wird dann in die Atmosphäre abgelassen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    T. Verfahren zum Entfernen von Alkalimetall-Verbindungen aus einem gasförmigen Gemisch, das auf eine zur Energiegewinnung geeignete Temperatur überhitzt ist und solche Alkalimetall-Verbindungen in Dampfform enthält, wobei das überhitzte gasförmige Gemisch mit einer Vielzahl von dispergierten refraktären Oxidteilchen mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 50 bis 100 um und bei einer um wenig-
    vgtwa,.o o
    stensy55 C (100 F) unter der Temperatur eines solchen überhitzten Gasgemischs liegenden Temperatur lange genug für die Kondensation des Dampfes einer solchen Alkalimetall-Verbindung an der Oberfläche solch refraktärer Oxidteilchen in Kontakt gebracht wird, die danach von dem überhitzten Gasgemisch abgetrennt werden, wodurch das anfallende überhitzte Gasgemisch einen beträchtlichen Temperaturabfall erfährt, was die Betriebsleistung des Energiegewinnungssystems herabsetzt, gekennzeichnet durch das Einführen von fein zerteilten refraktären Oxidteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,005 bis 1 um in das überhitzte Gasgemisch bei praktisch der gleichen Temperatur wie das über-
    '«- hitzte Gasgemisch, wodurch Adsorption anstelle von Konden
    sation der dampfförmigen Alkalimetall-Verbindung im wesentlichen an der Oberfläche solch fein zerteilter refraktärer Oxidteilchen erfolgt, die in einer zur Schaffung einer zum Reduzieren des Gehalts an Alkalimetall-Verunreinigung eines solchen überhitzten Gasgemischs auf einen annehmbaren Wert ausreichenden Gesamtoberfläche erforderlichen Menge eingesetzt werden, während die Temperatur des überhitzten Gasgemischs und die Betriebsleistung des gesamten Energiegewinnungssystems im wesentlichen erhalten bleiben.
    ^, 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß als fein zerteilte refraktäre Oxidteilchen fein zerteiltes Aluminiumoxid verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als fein zerteilte refraktäre Oxidteilchen fein zerteiltes Siliciumdioxid verwendet wird. .
    -Ϊ" - - - ■ ■ ■ -■■ ■
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    ^ daß als refraktäre Oxidteilchen solche in Form eines Gemische
    aus Aluminiumoxid und Siliciumoxid verwendet werden.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    — daß als refraktäre Oxidteilchen solche in Form fein zerteilten Titanoxids verwendet werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als refraktäre Oxidteilchen solche in Form fein zerteilten Eisenoxids verwendet werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als refraktäre Oxidteilchen solche in Form fein zerteil-
    ... ten Zirkoniumoxids verwendet werden.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch ge-
    gekennzeichnet, daß ein in einem Fließbett-Kohledruckreaktor erzeugtes überhitztes Gasgemisch verwendet wird.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die fein zerteilten refraktären Oxidteilchen in einem Flammenreaktor der Verbrennung eines Metalls oder Metalloidchlorids erzeugt werden.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das fein zerteilte refraktäre Oxid in einem Plasmareaktor durch Verbrennung eines Metalls oder Metalloidchlorids erzeugt wird.
    11. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das fein zerteilte refraktäre Oxid in einem Reaktor auf der Grundlage der Verbrennung eines Metalls oder Metalloidchlorids bei einer Temperatur von wenigstens etwa 926 °C (1700 °F) erzeugt wird.
DE19813149579 1980-12-22 1981-12-15 "verfahren zum entfernen von alkalimetall-verunreinigungen aus einem gasfoermigen strom" Withdrawn DE3149579A1 (de)

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