[go: up one dir, main page]

DE314918C - - Google Patents

Info

Publication number
DE314918C
DE314918C DENDAT314918D DE314918DA DE314918C DE 314918 C DE314918 C DE 314918C DE NDAT314918 D DENDAT314918 D DE NDAT314918D DE 314918D A DE314918D A DE 314918DA DE 314918 C DE314918 C DE 314918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
synchronous motor
motor according
collector
direct current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT314918D
Other languages
English (en)
Publication of DE314918C publication Critical patent/DE314918C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/10Synchronous motors for multi-phase current
    • H02K19/12Synchronous motors for multi-phase current characterised by the arrangement of exciting windings, e.g. for self-excitation, compounding or pole-changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 16. OKTOBER 1919
KLASSE 21 d GRUPPE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet' ein Synchronmotor, welcher ohne jede Hilfsvorrichtung, wie Hilfsmotor oder Gleichstrom, an ein Wechselstromnetz angeschlossen, mit Belastung auf synchronen Gang, kommt und in Synchronismus bleibt.
Das Anlassen von Synchronmotor en geschieht bisher in der Weise, daß man sie mittels einer äußeren Antriebskraft (Anlaß-
motors) anläßt und nach Erreichung der Synchrontourenzahl den Motor erregt und im Augenblicke des Synchronismus, der durch Phasenlampen oder Phasenvoltmeter angezeigt wird, an das Netz schaltet.
Bei dieser Art der Belastung kann der Motor nur leer, d. h. unbelastet angelassen werden, weil beim Anlassen unter Belastung die Leistung des Anlaßmotors ebenso groß sein müßte, wie die des anzulassenden Synchronmotors. Es ist ferner bekannt, Synchronmaschinen, die mit Kollektor versehen sind, wie Einankerumformer, als Wechselstromkollektormaschine anzulassen.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Motor, welcher mit Belastung auf synchronen Gang kommt, kennzeichnet sich dem Bekannten gegenüber dadurch aus, daß er die Anordnung eines Hilfsmotors o. dgl. nicht erfordert. .
Das Wesen der Erfindung besteht in der Unterteilung des Ankers in einen normalen Gleichstromanker mit Gleichstromkollektor und einen Polanker, in welchen der durch die Statorwicklung im Gleichstromanker indu-
zierte mittels eines am Polanker angebrachten zweiten Kollektors gleichgerichtete Wechselstrom als fluktuierender oder pulsierender . Gleichstrom geleitet wird. Dies geschieht also durch Vermittlung einer an sich bekannten Umpolvorrichtung, die bei Erreichung des Synchronismus, und nur in diesem !''alle, pulsierenden Gleichstrom in den Erregerkreis des Polankers leitet, und indem dieser im richtigen Augenblicke erregt wird, wird die Maschine in Synchronismus mitgerissen.
Gemäß der Erfindung ist ferner in den Erregerstromkreis des Polankers ein Vorschaltwiderstand oder eine Drosselspule geschaltet, welche die Anwendung eines Anlassers mit drei Hauptstellungen gestattet. In der ersten dieser Stellungen ist der Vorschaltwiderstand in den Erregerkreis eingeschaltet, weshalb in diesem nur wenig Strom fließt, in der zweiten wird der Erregerkreis kurzgeschlossen, die Maschine erreicht den Synchronismus, es entsteht pulsierender Gleichstrom, das Netz reißt die Maschine in Synchronismus mit. In der dritten Stellung sind Kollektoranker und Polanker miteinander verbunden und der Stator nur an das Netz geschaltet.
Die anliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Synchronmotor gemäß der Erfindung,
Fig. 2 das Schaltungsschema der beiden Anker,
Fig. 3 die Umpolvorrichtung in axonometrischer· Darstellung,
Fig. 4 dieselbe Vorrichtung in aufgerolltem Zustande.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen das Schaltungsschema in den drei verschiedenen Stellungen des Anlassers.
Zwei Rotoren 1 und 2 (Fig. 1) sitzen auf gemeinsamer Welle 3 und bewegen sich in einem, im gemeinschaftlichen Stator 4 erzeugten mehrpoligen Magnetfeld. Die Polzahl ist von der Tourenzahl des- Synchronmotors abhängig. Rotor 1 ist ein Nutenanker mit Gleichstromwicklung und mit Gleichstromkollektor 5, Rotor 2 ein Polanker mit Folgepolen, d.h. auf je einen Nordpol folgt je ein Südpol. Im dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) besitzt der Polanker 2 vier Pole und erhält einen vierteiligen Kollektor 6, dessen gegenüberliegende Segmente leitend verbunden sind, um mit zwei um 900 versetzten Bürsten 7 auszukommen. Die Bürsten 7 sind mit den Bürsten 8 des Ankers 1 verbunden.
Der in Fig. 2 schematisch in Form von vier Segmenten ausgebildete Kollektor besteht in Wirklichkeit in an sich bekannter Weise z. B. aus zwei, von einander isolierten ringförmigen Stromaufnehmern 9 und 10, deren jeder mit einem Vorsprung 11 versehen sind, der in die entsprechende Aussparung 12 des anderen Stromaufnehmers eingreift. Vorsprünge 11 und Aussparungen 12 sind um 180 ° gegeneinander versetzt. 13 sind die Bürsten für die Wechselstromzuleitung, 14 die Bürsten für den pulsierenden Gleichstrom. Mit 15 sind abschaltbare Segmente bezeichnet, durch deren Zu- und Abschalten die Stromschlußdauer beliebig geregelt werden kann. Vollständigen Synchronismus des Motors vorausgesetzt, wird durch den rotierenden Umpoler die negative Kurvenhälfte des von der Maschine 1 dem Umpoler zugeführten Wechselstroms in eine positive umgekehrt, und auf diese Weise pulsierender (fluktierender) Gleichstrom erzeugt und abgenommen.
Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen die den verschiedenen Stellungen des Anlassers entsprechenden Schaltungs weisen.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist zwischen Anker 1 und 2 ein Widerstand 16 oder eine Drosselspule geschaltet. Bei der der ersten Stellung des Anlassers entsprechenden Schaltung nach Fig. 5, in welcher der Widerstand 16 im Erregerkreis sich befindet, ist Maschine ι als Serienkommutatormotor geschaltet. Die Maschine läuft als solcher an, doch im Erregerkreis strömt nur unbedeutender Strom.
In der zweiten Stellung des Anlassers, der die Schaltung nach Fig. 6 entspricht, ist der Widerstand 16 des Erregerstromkreises kurzgeschlossen, die Maschine gelangt in Synchronismus, wobei durch Vermittlung des Umpolers pulsierender Gleichstrom erzeugt wird, worauf das Netz die Maschine in Synchronismus mitreißt.
In der dritten Stellung nach Fig. 7, in welcher die Verbindung zwischen Rotoren und Stator aufgehoben ist, ist letzterer nur an das Netz geschaltet und die beiden Ro- ; toren sind miteinander verbunden. Aus dem . Bisherigen geht hervor, daß auf dem Kommuj tator der Kollektormaschine 1, wie bei jedem Wechselstromkommutatormotor, eine der Periodenzahl des Netzes entsprechende Periodenzahl auftritt; dieser Wechselstrom wird ■ vom Umpoler in der erläuterten Weise in pulsierenden Gleichstrom umgeändert, mit welchem der Polanker des Synchronmotors erregt wird.
In seinen baulichen Einzelheiten kann der ! Erfindungsgegenstand vielfach abgeändert werden, ohne daß das Wesen der Erfindung dadurch eine Änderung- erleiden würde; insbesondere kann man anstatt zwei Anker auf ! gemeinschaftlicher Welle anzuordnen, auch zwei Maschinen direkt kuppeln, von denen die eine mit einem Gleichstromkollektoranker, die andere mit einem Polanker ausgestattet ist.

Claims (6)

Patent-Ansprüche :
1. Selbsterregter Synchronmotor mit mehrpoliger Statorwicklung, der als Wechselstromkollektormotor angelassen wird, gekennzeichnet durch die Unterteilung des Ankers in einen normalen Gleichstromanker (1) mit Gleichstromkollektor (5) und in einem Polanker (2), in welchen man den durch die Statorwicklung im Gleichstromanker induzierten, mittels eines am Polanker angebrachten zweiten Kollektors (6) gleichgerichteten Wechselstrom als pulsierenden (fluktierenden) Gleichstrom leitet, der den Polariker erregt.
2. Synchronmotor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Umpolvorrichtung, die nur bei synchronem Umlauf die negative Kurvenhälfte des dem Umpoler zugeführten Wechselstroms in eine positive umändert und dadurch pulsierenden Gleichstrom erzeugt.
3. Synchronmotor nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umpoler aus diametral miteinander verbundenen Segmenten besteht, die in Form von ineinander greifenden Vorsprüngen, bzw. Aussparungen versehenen Ringen ausgebildet sind.
4. Synchronmotor nach Anspruch 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umpolvorrichtung mit zu- und abschalt-
baren Segmenten versehen ist, um die Stromschlußdauer nach Belieben einstellen zu können.
5. Synchronmotor nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Erregerstromkreis ein Vorschaltwiderstand (Drosselspule) geschaltet ist.
'
6. Für den Synchronmotor nach Anspruch ι bis 5; eme Anlaß vorrichtung mit drei Hauptstellungen, in deren erster der Vorschaltwiderstand (Drosselspule) in den Erregerkreis zwischen die beiden Rotoren geschaltet ist und die beiden Anker und der Stator am Wechselstromnetz liegen, während in der z\veiten Stellung der. Vorschaltwiderstand (Drosselspule) kurzgeschlossen,.und in der dritten die Verbindung der Rotoren mit dem Wechselstrom bzw. dem Stator aufgehoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314918D Active DE314918C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE314918C true DE314918C (de)

Family

ID=567705

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT314918D Active DE314918C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE314918C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3175111A (en) * 1962-07-27 1965-03-23 Electrol Equipment Inc Dynamoelectric machine with odd multiple harmonic excited field

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3175111A (en) * 1962-07-27 1965-03-23 Electrol Equipment Inc Dynamoelectric machine with odd multiple harmonic excited field

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3490616C2 (de)
DE2515133C3 (de) Reluktanzmaschinenanordnung
DE2334687A1 (de) Anlaufsystem fuer elektrische kraftwerke
DE3686499T2 (de) Wechselstrommotor mit stufenloser geschwindigkeits-.
DE2413179A1 (de) Multiphasen-generator
DE2331801A1 (de) Wechselstrommaschine
DE314918C (de)
DE2935248A1 (de) Elektrisches drehgeneratorsystem mit selbstaufbauender eigenschaft
EP1443639B1 (de) Rotierender Erreger für große Ströme
DE60307466T2 (de) Elektrischer Synchronmotor mit konzentrierter Wicklung sowie Verfahren zum Entwickeln desselben
AT83330B (de) Synchronmotor.
DE579889C (de) Synchronmotor
DE2100041A1 (de) Reluktanzmaschine
AT19562B (de) Durch Ankerreaktion erregte, asynchrone Induktionsmaschine.
AT93541B (de) Vorrichtung zum Regeln und Einstellen der Geschwindigkeit von Wechselstrommotoren.
DE305368C (de)
DE4214038C2 (de) Elektrische Maschine mit zahn- rechteck- oder wellenförmigem Luftspalt
DE305308C (de)
AT104965B (de) Gleichstrommaschine.
DE255197C (de)
DE203143C (de)
AT135601B (de) Synchronmotor.
DE730531C (de) Vielpolige elektrische Maschine
DE388898C (de) Dynamoelektrische Maschine
DE93663C (de)