DE3148703A1 - "schaltscheibe fuer schaltende zeitmessgeraete, insbesondere fuer schaltuhren" - Google Patents
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Description
DIETER GRäSSLIN 3 1 k 8 7 O f
Feinwerktechnik
Schaltscheibe für schaltende ZeltmeSqeräte, insbesondere für Schaltuhren.
Die Erfindung betrifft eine Schaltscheibe mit, am Umfang angeordneten
programmierbaren Schaltfingern, die einstückig mit der Schaltscheibe
verbunden sind, und bei der die Schaltfinger in mindestens einer:Programmlage, gegen die Ufirkung einer Rückstellkraft, hinter eine Asretierkante
an der Schaltscheibe gedrückt, gelagert sind zur Betätigung
einer Schalteinrichtung, für schaltende Zeitmeßgeräte, insbesondere
für Schaltuhren.
Eine Schaltscheibe der eingangs erwähnten Art, insbesondere für Schaltuhren,
ist in der Dc-ÜS 28 13 069 beschrieben, üei dieser Schaltspheiibe,
die aus einem thermoplastischen Kunststoff spritztechnisch hergestellt
ist, sind die nockenartigen Schaltfinger über dünne Lamell|n einstückig mit der Schaltscheibe verbunden und werden dort zum Zwecke
der Programmierung, gegen die Wirkungi der Rückstellkraft, in den lederelastischen Lamellen, axial hinter eine ringförmige Arretierkante
an der Schaltscheibe gedrückt, zur Betätigung van elektrischen Kontakten
einer ortsfesten Schalteinrichtung.
Diese Schaltscheibe erfordert zu ihrer Herstellung einen relativ aufwendigen
Werkzeugeinsatz. Außerdem ist die dort wirtschaftlich erzielbare areite oder Teilung der einzelnen Schaltfinger zueinander, ύ%ψ
die zeitliche Abstufung zweier -'Schaltbefehle der Programmierung stimmen, relativ groß, sodaQ die dort programmierbaren Schaltzeita|>stände
vielfach den Erfordernissen nicht genügen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe 'zugrunde, die eingangs erwähnte Schaltscheibe so auszubilden, daS diese nicht nur rationell und
wirtschaftlich herstellbar ist, sondern auch mit Schaltfingem sehen ist oder versehen werden kann, deren Teilung zueinander kleie?
ist, die dadurch zeitlich feinstufig programmierbar sind. Dabei soll
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siehergestellt sein, daß sowohl die Programmierung der einzelnen
Schaltfinger als auch deren Löschung · einzeln ader eines gesamten
Schaltprogramms, d.h. das Rückstellen der Schaltfinger in die Ausgangslage, einzeln sowie auch zentral auf alls Schaltfinger wirkendt
erfolgen kann.
ErfindungsgemMB wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schaltscheibe
aus einer flexiblen Folie hergestellt ist, daß der Umfang der Schaltscheibe mit Einschnitten versehen ist, die eine bestimmte,
insbesondere gleiche Teilung zueinander aufweisen,.daß die, zwischen
den Einschnitten freigelegten, einseitig mit der Schaltscheibe verbundenen, Sehaltfinger zum Zwecke der Programmierung mit ihrem freien
Ende hinter eine koaxial angeordnete, ringförmige Arretierscheibe drückbar sind.
Die Schaltscheibe kann dort aus einer Metall- oder einer Kunststofffolie
hergestellt sein und sine Oicke von ca« 0,3 bis 0,6 mm aufweisen. Die, am Umfang durch die insbesondere strahlenförmig vom Schaltscheibenmittelpunkt ausgehenden,, Einschnitte freigelegten, Schaltfinger
können in der Teilung zueinender sehr eng angeordnet sein, sodaß
dort bei einer Teilung von ca. 0,3 mm, bezogen auf einen Durchmesser der Schaltscheibe von 65 mm„ eine, hinreichend feinstufige,
Unterteilung erzielt werden kann, die, bezogen auf eine Drehzahl der Schaltscheibe von einer U/Woche, einem programmierbaren Schaltzeitabstand
zweier Schaltbefehle von 15 Minuten entspricht.
Die Abtastung der programmierten Schaltfinger zur Betätigung einer
Schalteinrichtung kann dort mechanisch über ein Schaltwerk, oder
unmittelbar elektrisch über einen Schleifer oder elektronisch, insbesondere
optoelektronisch über eine Lichtschranke, erfolgen.
Vorteilhaft bei dieser Schaltscheibe ist nicht nur die einfache, rationelle und wirtschaftliche Herstellung in einem Stanz- oder Spritzgußverfahren,
insbesondere bsi einer Ausführung der Schaltscheibe aus einem Kunststoff9 sondern die dort erzielbare hinreichend kleine
31.4870:
Teilung der einzelnen Schaltfinger zueinander und die damit erziel- .
bare feinstufige Programmierung. Vorteilhaft ist femer das einfache
Programmieren der Schaltfinger, die dort einfach mit ihrem freien Ende mittels eines stiftartigen Hilfsuierkzeuges hinter einen Arre£ierring gedrückt werden. Zur Löschung der Programmierung, insbesondere
des Gesamtprogrammg, kann der Arretierring axial nach unten gedrückt
werden, sodaQ die Freigabe der Schaltfinger dadurch erzielt wird, die
unter der Wirkung ihres ihnen eigenen Rückstellmomentes in die sc|eibenebene Ausgangslage zurückspringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darges|ellt
und tJird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 2 eine Querschnittsansicht auf einem Arretierring in unprogrammiertem Zustand der Schaltscheibe,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Anordnung nach Fig. 2 in programmiertem Zustand der Schaltscheibe,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht durch einen Teil einer programmierten Schaltscheibe mit mechanischer Abtastung der Schaltfinger,
Fig. 6 eine Querschnittsansicht durch einen Teil einer programmierten Schaltscheibe mit einer elektrischen Abtastung der
Schaltfinger,
Fig. 7 eine Querschnittsansicht durch einen Teil einer programmierten Schaltscheibe mit einer optoelektronischen Abtastung
der Schaltfinger,
Fig. 8 eine Querschnittsansicht durch eine Anordnung nach Fig. <7
mit einer anderen als dort gezeigten optoelektronischen Abtastung der Schaltfinger,
Fig. 9 eine Querschnittsansicht durch eine Schaltscheibenanordnung
mit einem Prpgrammierschieber,
Fig. 1Q eine Draufsicht auf eine Schaltscheibe für eine üJochenprogrammierung,
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auf einer Schaltuhr mit einem zusätzlichen, koaxial angeordneten, Zelgcrwerk,
Fig. 12 eine Querschnittsansicht durch ein sogenanntes Endlosband mit Schaltfingern.
In den Figuren sind gleiche, oder einander entsprechende Qauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Schaltscheibe 1 nach Fig. 1 besteht aus einer flexiblen Folie aus
einem metallischen _ Uerkstoff oder aus einem Kunststoff und kann
zweckmäßig eine Stärke von ca. 0,3 bis 0,6 mm aufweisen. Am Umfang
ist die Schaltscheibe 1 relativ feinstufig, d.h. mit kleiner Teilung
zueinander in der Größenordnung von 0,3 bis 2,5 mm mit Einschnitten versehen. Die Einschnitte 2 legen dort lerne llsnarkiga Sahnltrinrer 3
frei, die einseitig einstückig mit der Schaltscheibe 1 verbunden sind.
Die Einschnitte 2 sind dort bei einem Durchmesser der Schaltscheibe
von ca. 60 mm, ca. U bis 5 mm lang. Diese Länge entspricht demnach
auch der freien Lunge der Schaltfinger 3. Die Einschnitte 3 können
dort spielfrei, d.h. ohne Materialabtrag hergestellt sein. Zweckmäßig
ist es jedoch, einen kleinen Luftspalt zwischen den einzelnen Schaltfingern 3 im Bereich der Einschnitte 2 vorzusehen, der insbesondere
über die gesamte Einschnittiefe verlaufen kann.
Die flexible Folie der Schaltscheibe 1 ist federelastisch. Es soll
dort gewährleistet sein, daß die unbelastete Ruhelage der Schaltfinger 3 flucheneben zur Schaltscheibe 1 verläuft.
Die Schaltscheibe 1 mit den Schaltfingern 3 kann stanztschnisch hergestellt sein« Es ist jedoch auch vorgesehen, diese spritztechnisch
aus einem Kunststoff herzustellen.
Die Schaltscheibe 1 ist, uile die Fig. 2 zeigt, auf einem sogenannten
Ärretierring h mit den Schaltfingem 3 dort aufliegend gelagert. Der
Arretierring k kann dort mit der Schaltscheibe 1 umlaufen, oder erforderlichenfalls
zu dieser ortsfest angeordnet sein. Die räumliche
Anordnung der Schaltseheibe 1 zum Arretierring U zeigt in der Fig^ 2
den einprogrammierten Zustand der Schaltfinger 3 der Schaltscheibe 1
zum Arretierring *·. "
Soll die Schaltscheibe 1 nun programmiert werden, dann werden schaltprogrammkonform die einzelnen Schaltfinger 3 hinter die innere untjpre
Kante 5 des Arretierrings U gedrückt. In der Fig. 3 ist dies sichtbar· Die Programmierung der Schaltfinger 3 kann dort mit einem spitzen ■
5tift, einem Bleistift oder einem Kugelschreiber oder mit einem sp_e- '
ziellen Gerät, das insbesondere an; dem jeweiligen, zu programmierenden, ZeitschaltmeOgerät angeordnet werden kann, erfolgen. Eine deisr
artige Progranvnierungseinrichtung ist mit der Ziffer S bezeichnet,
Oie Programmierungseinrichtung 6 kann dort drehbar im Hereich des
Umfangs der Schaltscheibe 1 oder des Arretierrings 4 angeordnet sein.
üJeitere Einzelheiten über eine derartige Programmierungseinrichtung 6
werden in einer der folgenden Figuren näher beschrieben.
Die Fig. U zeigt dort programmierte Schaltfinger 3. Diese Schaltfipger 3 können, wie die Fig. 5 zeigt, unmittelbar mechanisch von ein|m
Tastfinger 7 eines nicht näher dargestellten Schaltwerkes abgetast|t
werden. Dabei dreht die Schaltscheibe 1 mit den Schaltfingern 3 an
dem Tastfinger 7 vorbei, über das damit gekoppelte Schaltwerk können
insbesondere elektrische Kontakte betätigt werden. Es ist dabei des
jeweiligen Anwendung überlassen, ob dort die programmierten, d.h. die unter dem Arretierring i* liegenden Schaltfinger 3, eine einschaltende Funktion, und die unprogrammierten auf der Oberseite des Arretierrings k liegenden, Schaltfinger % eine ausschaltende Funktion
oder umgekehrt, aufweisen.
In der Fig. 6 werden die Schaltfinger 3 mittels eines Schleifers 8
elektrisch abgetastet. Diese Abtastung kann dort unmittelbar, in diesem Falle sind die Schaltfinger 3 elektrisch leitend, oder mittelbar, wie die Fig. 6 näher zeigt, erfolgen. Im letzteren Falle schließt
der Schleifer Ö bei der Beaufschlagung durch einen der Schaltfinger, 3
einen Kontakt 9. Er kann diesen Kontakt 9 jedoch auch umschalten.
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In den Ausführungen gemäß der Figuren 7 und 8 erfolgt die Abtastung
der Schaltfinger 3 ausschließlich optoelektronisch. Die Fig. 7 zeigt
dort eine sogenannte Reflexionslichtschranke 10 mit einem Lichtsender
% und einem Lichtempfänger 15, die die programmierten Schaltfinger 3 auf der Schaltscheibe 1 abtasten. Zu diesem Zwecke kann an
der Unterseite der Schaltfinger 3 eine reflektierende Fläche 11 vorgesehen
sein. 12 bezeichnet dart eine entsprechende Schlitzmaske.
In der Ausführung nach Fig. 8 erfolgt die Abtastung der Schaltfinger 3 der Schaltscheibe 1 mittels Durchlicht. Dabei sind die Schaltfinger 3 lichtundurchlässig beschichtet. Nur die programmierten
Schaltfinger 3 können dort den Lichtstrahl 13 des Lichtsenders lh
über eine Schlitzmaske 12 an den Lichtempfänger 15 gelangen lassen. Der Arretierring *» ist dort in diesem Falle lichtdurchlässig ausgebildet.
.
Die Fig. 9 zeigt eine Programmierungseinrichtung 6 im einzelnen, uie
sie bereits bei einer der früheren Figuren angedeutet wurde. Dort können über Tasten 16 betätigte Programmierungsstifte 17, die insbesondere
einander gegenüberliegend benachbart sind, die Schaltfinger 3 beaufschlagen. Die Taste auf der Vorderseite der Schaltscheibe
1 ist für die Programmierung vorgesehen und die Taste 16, die über einen Programmierungsstift 17 auf der Rückseite der Schaltscheibe
1 uiirkt, ist dafür vorgesehen, einen programmierten Schaltfinger
zu löschen. Die Programmierungseinrichtung 6 kann dort ortsfest auf
dem jeueiligen Gerät angeordnet sein und insbesondere drehbar zur Schaltscheibe 1 gelagert sein. Es ist jedoch auch vorgesehen, eine
derartige Programmierungseinrichtung 6 tragbar auszubilden, um diese
zum Zwecke der Programmierung oder des Löschens eines Schaltprogramms auf das jeueilige Gerät aufzusetzen.
Die Fig. 10 zeigt eine Schaltscheibe 1 mit einem Zifferblatt 18 und
einer entsprechenden Zifferblatteinteilung für eine Drehzahl der Schaltscheibe 1 von einer U/üJoche. Die Schaltfinger 3 sind dort dementsprechend
feinstufig, d.h. mit kleiner Teilung zueinander, ausge-
- ίο - f
bildet und angeordnet. In üJeiterbildung des dortigen Erfindungsgedankens ist in dieser Ausführung ein Arretierring 4 vorgesehen, der
aus sieben Einzelsegmenten 19 zusammengesetzt sein kann. Diese Einzelsegmente
19 können ringschlüssig miteinander gekoppelt sein. Jedes Einzelsegment 19 ist zum Zuecke der Löschung des Schaltpro-;
gramms axial insbesondere manuell beaufschlagbar. Die Einzelelemente
19 s.tnd axial federn gelagert.- öiese Einzelser.rcente 19 kennen jLn
ilii'er sektoriellen /l-reite z.Q. dem Fragrar.anhereich eines Tages, o|der
12 Stunden oder einer Stunde entsprechen. Es ist in diesem Falle nötig, eine Koinzidenz zuiischen der Schaltscheibe und dem jeueiligen
Segment herzustellen, insbesondere wenn der Arretierring k ortsfest
gegenüber der Schaltscheibe 1 mit den Schaltfingern 3 angeordnet jLst.
Ein zwangsläufig mitgeführter Arretierring k erfordert die vorgenannte
Einstellung nicht. - . -
Die Fig. 11 zeigt eine Ausführung einer Schaltscheibe -1 auf einer
Schaltuhr. Im einzelnen bezeichnet dort 3 Schaltfinger und U eine»-?
Arret^erring. Die Schaltscheibe 1 ist auf einer, zeithaltend ange^
triebenen, üJelle 20 gelagert. 21 bedeutet dort ein, koaxial zur
Schaltscheibe 1 angeordnetes, analoges Zeigeiuerk mit einem Minutenzeiger
22 und einem Stundenzeiger 23. Die Schaltscheibe 1 kann zu
diesem Ztuecke insbesondere als Ring um das Zeigeruerk 21 herum drehbar
ausgebildet sein. Der vorderseitige geschlossene Arretierring k
kann transparent ausgebildet sein, um den Einblick auf ein Ziffer^
blatt auf der Schaltscheibe 1 zu gewährleisten.40 bezeichnet eine
optoelektronische Schalteinrichtung zur Abtastung der SchaltfingeE
In Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß anstelle eiqer
Schaltscheibe 1 ein sogenanntes Endlosband als Träger der dort insbesondere einseitig durch Einschnitte 2 gebildeten Schaltfinger 3
vorgesehen ist. Die Schaltfinger 3 uerden dort zum Zuiecke der Pro^
granulierung und je nach Pragrammierungserfordernis auf die eine ούρτ
die andere Seite einer insbesondere ortsfesten Führungsschiene 2H-gedrückt.
Die Führungsschiene 2A- ist zum Zwecke der Löschung des Programms axial verschiebbar.
- 11 r
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Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß insbesondere der Arretierring k mit einem Gehäuse eines entsprechenden Zeitschaltgerätes
eine Einheit bilden kann und mit diesem insbesondere einstückig verbunden ist.
Claims (20)
- Patentansprüchef1.J Schaltscheibe mit, am Umfang angeordneten programmierbaren Schaltfingern, die einstückig mit der Schaltscheibe verbunden sind, und bei der die Schaltfinger in mindestens einer Pragrammlage, gegen die Wirkung einer Rückstellkraft, hinter eine Arretierkante an der Schaltscheibe gedruckt, gelagert sind, zur Betätigung einer Schalteinrichtung, für schaltende Zeitmeßgeräte, insbesondere für Schaltuhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (1) aus einer flexiblen Folie hergestellt ist, daß der Umfang der Schaltscheibe (1) mit Einschnitten (2) versehen ist, die eine bestimmte, insbesondere gleiche Teilung zueinander aufweisen, daß die, zwischen den Einschnitten (2) freigelegten, einseitig mit der Schaltscheibe (1) verbundenen, Schaltfinger (3) zum Zwecke der Programmierung mit ihrem freien Ende hinter einen koaxial angeordneten, Arretierring (A) drückbar sind.
- 2. Schaltscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (1) aus einer Metall- oder einer Kunststofffolie hergestellt ist.
- 3. Schaltscheibe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (2) auf der Schaltscheibe (1) strahlenförmig vom Schaltscheibenmittelpunkt ausgehen.
- U. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander benachbarten Seiten der Schaltfinger (3) im Bereich der Einschnitte (2) ein Luftspalt vorgesehen ist.
- 5» Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis A, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretiarring (*») synchron mit dar Schaltscheibe (1) umlaufend ist.
- 6. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis U, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierring (i») zur Schaltscheibe (1) feststehend angeordnet ist,und daS der Arretierring (A) ein Teil des Gerätegehäuses, mit diesem einstückig verbunden ist. ;
- 7. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche CgS) am Arretierring (ft), die dort von der inneren unteren Kante (5) ringförmig nach oben verläuft und :i die die Schaltfinger (3) beim Programmieren beaufschlagen nach außen hin im Durchmesser größer werdend, konisch verläuft.
- 8. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung der programmierten Schaltfinger (3) mechanisch,durch einen Tastfinger (7) erfolgt, der über ein Schaltwerk insbesondere eine elektrische Kontaktanordnung betätigt.
- 9. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung der programmierten Schaltfinger (3) durch ei/ien Schleifer (8) unmittelbar elektrisch erfolgt, und daß die Schaltscheibe (1) mindestens im Bereich der dem Schleifer (S) benachbarten Seite der Schaltfinger (3) elektrisch leitend ist.
- 10. Schaltscheibe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifer (8) einen Kontakt (9) betätigt.
- 11. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastung der Schaltscheibe (1) otoeIektronisch mittels einer Reflexionslichtschranke (10), ader mittels Durchlicht erfolgt.
- 12. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierung der Schaltfinger (3) mit einer Programmierungseinrichtung (6) erfolgt, die unmittelbar an einem Berät mit einer Schaltscheibe (1), Insbesondere drehbar um die Schaltscheibe (1) herum angeordnet ist.
- 13. Schaltscheibe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Progrannnierungseinrichtung (6) auch mit einer Programmlüscheinrichtung versehen ist. - 3 —
- 1£i. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daü zum Luschen eines Schaltprogramms der Arretierring (4) axial
in Programmierungsrichtung der Schaltfinger (3) verschiebbar ist. - 15. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierring (Ό in Einzelsegmente (19) unterteilt ist, und daß jedes Efceelsegment (19) einzeln axial verschiebbar ist, zur Löschung eines bestimmten Schaltprogrammfeldes.
- 16» Schaltscheibe nach Ansprch 1*» und 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einzelsegment (19) in seiner sektoriellen Breite dem Programmbereicb eines Tages, oder 12 Stunden, oder einer Stunde entsprechen kann."
- 17. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 16, dadurch qekennzeichnet, daß koaxial zur Schaltscheibe (1) ein Zeigertuerk (21) mit einem
Minutenzeiger (22) und einem Stundenzeiger (23) angeordnet ist. - 18o Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (1) ringförmig ausgebildet, um ein Zeigeruerk (21), oder eine andere Anordnung, beispielsweise um einen Steckdosenbecher einer elektrischen AnschluQeinrichtung herum drehbar ist.
- 19«. Schaltscheibe nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (1) als Band, insbesondere als Endlosband ausgebildet ist.
- 20. Schaltscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (1) aus einem Kunststoff in einem Spritzgießverfahren hergestellt ist.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19818135820 DE8135820U1 (de) | 1981-12-09 | 1981-12-09 | Schaltscheibe für schaltende Zeitmeßgeräte, insbesondere für Schaltuhren |
| DE19813148703 DE3148703A1 (de) | 1981-12-09 | 1981-12-09 | "schaltscheibe fuer schaltende zeitmessgeraete, insbesondere fuer schaltuhren" |
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| DE19813148703 DE3148703A1 (de) | 1981-12-09 | 1981-12-09 | "schaltscheibe fuer schaltende zeitmessgeraete, insbesondere fuer schaltuhren" |
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|---|---|---|---|
| DE19818135820 Expired DE8135820U1 (de) | 1981-12-09 | 1981-12-09 | Schaltscheibe für schaltende Zeitmeßgeräte, insbesondere für Schaltuhren |
| DE19813148703 Withdrawn DE3148703A1 (de) | 1981-12-09 | 1981-12-09 | "schaltscheibe fuer schaltende zeitmessgeraete, insbesondere fuer schaltuhren" |
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| DE19818135820 Expired DE8135820U1 (de) | 1981-12-09 | 1981-12-09 | Schaltscheibe für schaltende Zeitmeßgeräte, insbesondere für Schaltuhren |
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| DE1125042B (de) * | 1959-02-28 | 1962-03-08 | Paul Hesener Dipl Ing | Elektrische Programmsteuervorrichtung |
| GB1392993A (en) * | 1971-07-15 | 1975-05-07 | Citizen Watch Co Ltd | Alarm timepiece |
| DE2813069C2 (de) * | 1978-03-25 | 1982-04-22 | Schröder-Apparate GmbH & Co KG, 7000 Stuttgart | Elektrische Schaltuhr |
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1981
- 1981-12-09 DE DE19818135820 patent/DE8135820U1/de not_active Expired
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1982
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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