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DE3145614A1 - "vorrichtung zum granulieren von straengen aus thermoplastischen kunststoffen" - Google Patents

"vorrichtung zum granulieren von straengen aus thermoplastischen kunststoffen"

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Publication number
DE3145614A1
DE3145614A1 DE19813145614 DE3145614A DE3145614A1 DE 3145614 A1 DE3145614 A1 DE 3145614A1 DE 19813145614 DE19813145614 DE 19813145614 DE 3145614 A DE3145614 A DE 3145614A DE 3145614 A1 DE3145614 A1 DE 3145614A1
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DE
Germany
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roller
rollers
roll
projections
strands
Prior art date
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Granted
Application number
DE19813145614
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English (en)
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DE3145614C2 (de
Inventor
Friedrich 8754 Grossostheim Hunke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Automatik Apparate Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Automatik Apparate Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE3145614A1 publication Critical patent/DE3145614A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3145614C2 publication Critical patent/DE3145614C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • B29B9/02Making granules by dividing preformed material
    • B29B9/06Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Granulieren von Strängen
  • aus thermoplastischen Kunststoffen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Granulieren von thermoplastischen Kunststoffen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-PS 3 723 035 bekannt, bei der in einem Kühlmittel ein einen extrudierten Kunststoffstrang zerkleinerndes Walzenpaar vorgesehen ist. Dabei sind am Umfang der einen Walze radial abstehende Schneiden und am Umfang der anderen Walze Auflagen aus einem elastischen Kunststoffmat.erial angeordnet. Die Walzen sind derart voneinander beabstandet untl werden derart synchron angetrieben, daß bei ihrer Drehung jeweils eine Schneide in die Oberfläche einer Auflage gedrückt wird, wodurch ein zwischen den Walzen durchgeführter Strang aus einem thermoplastischen Kunststoffmaterial granuliert wird.
  • Ein wesentlicher Nachteil einer solchen Granuliervorrichtunq liesteht darin, daß durch das Eindringen der Schneiden in die Au!-lagen diese einem erheblichen Verschleiß ausgesetzt sind. Die; führt dazu, daß das entstehende Granulat unsauber vom Strang :bgetrennt wird bzw. daß die einzelnen Granulatteilchen auch nach dem Schneidvorgang noch durch dünne Fäden miteinander verbunden sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs angegebene Vorrichtung zum Granulieren derart auszugestalten, daß sie weitgehend verschleißfrei arbeitet und die einzelnen Granulatteilchen gleichmäßig voneinander trennt.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Aufgrund des Aufbaus der beiden Walzen aus hartem Material, z.B. Stahl, ergibt sich ein außerordentlich geringer Verschleiß, zumal aufgrund der Konstruktion der beiden Walzen keinerlei Schneideffekt erforderlich ist, der zu einem Stumpfwerden von Messern führen könnte. Einerseits ist die Gegenwalze aufgrund ihrer zylindrischen Umfangsfläche in der Lage, erheblichen Drücken standzuhalten, andererseits besitzt auch die Quetschwalze aufgrund ihrer-durch die zylindrische Oberfläche bestimmten Bereiche an den Enden der Vorsprünge eine Gestaltung, die eine erhebliche Standfestigkeit aufweist. Dabei sorgt das Anliegen der zylindrischen Oberflächen der beiden Walzen dafür, daß die Stränge im Bereich der Enden der Vorsprünge jeweils mit definierter Länge eine Abquetschung erfahren, durch die die einzelnen Granulatteilchen so voneinander getrennt werden, daß keinerlei Verbindung zwischen den Granulatteilchen mehr bestehenbleiben kann. Dabei sorgt der Anschlag dafür, daß die beiden Walzen im Bereich ihrer zylindrischen Oberflächen bzw.
  • Uberflachenteile ständig auf anlage qellalten werden, dabei aber kein übermäf3iger Druck der QlletscElwalze auf die Gegenwalze ausgeübt werden kann. Im Falle eines Leerlaufs der beiden Walzen, also ohne Zuführung von Strängen, kann also die Quetschwalze keine Beschadic3ullg oder Abnutzung-der Gegenwalze herbeiführen.
  • Durch die Vorspannung wird schließlich dafür gesorgt, daß der Abquetschvorgang nur mit einem maximalen Druck ausgeübt werden kann, bei dessen Uberschreiten die betreffende bewegliche Walze von der anderen Walze abhebt. Die Vorspannung wird dabei so eingestellt, daß sie oberhalb der erforderlichen Quetschkraft liegt.
  • zweckmäßig ordnet man die beiden Walzen so an, daß die Gegenwalze auf einer festliegenden Achse und die Quetschwalze demgegenüber beweglich angcordnet ist. In diesem Falle bildet die Gegenwalze für die zugeführten Stränge ein definiertes Gegenlager, demgegenüber im Falle des Uberschreitens der Quetschkraft die Quetschwalze zurückweichen könnte. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn aus irgendwelchen Gründer plötzlich besonders harte Stränge bzw. besonders dicke Stränge zugeführt werden.
  • Für die Erzeugung der Beweglichkeit der Quetschwalze gestaltet man die Vorrichtung zweckmäßig so, daß die Quetschwalze um eine parallel zu ihr verlaufende Achse schwenkbar gelagert ist. Es ist natürlich auch möglich, als Lagerung für die bewegliche Walze eine Schlittenführung vorzusehen, jedoch ist die verschwenkbare Lagerung konstruktiv besor1(1ers günstig zu realisieren.
  • Eine zusätzliche Elastizität kann man der Vorrichtung dadurch geben, daß eine der beiden Walzen mit einem in ihrem Inneren angeordneten elastischen Zylindermantel versehen ist. Im Fall einer besonderen Beanspruchung der beiden Walzen, z.B. durch Klumpenbildung in den Strängen, besteht dann die Möglichkeit, daß über die Elastizität des Zylindermantels die beiden Walzen kurzfristig in gewissem Umfang voneinander zurückweichen.
  • Die beiden Walzen kann man mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit antreiben. Es ist aber auch möglich, eine der beiden Walzen, insbesondere die Quetschwalze, mit höherer Umfangsgeschwindigkeit anzutreiben. Im letzteren Falle ergibt sich zusätzlich der Effekt, daß nach dem Abquctschen zusätzlich ein Abreißeffekt eintritt.
  • Den Anschlag für die bewegliche Walze bildet man zweckmäßig verstellbar aus, so daß cs möglich ist, die beiden Walzen hinsichtlich ihres Achsabstandes so einzustellen, daß in Alsi1;ina i (J-keit vom jeweils zu verarbeitenden Material ein geringer AIJ!; and zwischen den zylindrischen Oberflächenteilen der beiden Walzen eingehalten wird, der z.B. bei 0,01 mm liegen kann und der bewirkt, daß die gegenseitigen Belastungen der beiden Walzen verringert werden. Bei einem solchen oder einem ähnlichen Abstand besteht in Abhängigkeit von dem jeweils verarbeiteten Material noch die Möglichkeit des Abquctschens der einzelnen Granularteilchen vom Strang, insbesondere wenn zusätzlich der Effekt ausgenutzt wird, daß eine der beiden Walzen mit höherer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird, wodurch sich der vorstehend erwähnte zusätzliche Abreißeffekt ergibt.
  • Zweckmäßig gibt man der Vorspannung Federungseigenschaften, wozu z.B. mechanische Federn oder pneumatische Einrichtungen herangezogen werden können. Hierdurch läßt sich auf besonders einfache Weise die der betreffenden Walze aufgedrückte Vorspannung realisieren.
  • Zwecks Schonung der Walzen ist es sinnvoll, den zylindrischen Bereichen der Vorsprünge eine möglichst geringe Breite zu geben.
  • Es muß dabei nur dafür gesorgt werden, daß durch den Abquetschvorgang ein genügender Abstand zwischen den einzelnen Granularteilchen erzielt wird. Es hat sich ergeben, daß die zylindrischen Bereiche eine Breite von etwa 0,1 bis 2 mm aufweisen können, was sich nach dem jeweils ZU verarbeitenden Material richtet.
  • wenn man den Vorsprüngen gegenüber der Axialrichtung der Gegenwalze eine geringe Steigung, z.B. 5°, gibt, ergibt sich der Effekt, daß die Vorsprünge mit ihren zylindrischen Bereichen nicht plötzlich auf die Gegenwalze auftreffen, sondern sich längs der Gegenwalze auf dieser gewissermaßen abwälzen. Dies dient ebenfalls der Schonung der beiden Walzen und führt dazu, daß sich der Abquetschvorgang zeitlich gestreckt abspielt.
  • Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 in schematischer Darstellung einer ersten Ausführungsform der Vorrichtung in perspektivischer Darstellung; Fig. 2 eine beispielhafte Ausgestaltung der die Stränge zerkleinernden Walzen; Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Fig. 2.
  • Über der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist eine nicht gezeichnete Düsenanordnung vorgesehen, aus der ein thermoplastischer Kunststoff schmelzflüssig austritt. Dabei wird die Schmelze der Düsenanordnung aus irgendeinem nicht dargestellten Zuführorgan zugeleitet, bei dem es sich beispielsweise um einen Extruder handeln kann. Bei dem thermoplastischen Material handelt es sich um ein solches, dessen Oberfläche sich beim Abkühlen schnell verfestigt.
  • Die aus der Düsenanordnung austretenden Stränge 2 werden einer Leiteinrichtung 5 zugeführt. Am unteren ende 11 der Leiteinrichtung 5 werden die Stränge 2 durch ein Walzenpaar8, 9 hindurchgeführt und granuliert. Die aus der Düsenanordnung austretenden Stränge 2 werden, nachd em sie der Leiteinrichtung 5 zugeführt wurden, derart abgekühlt, daß sie sich äußerlich verfestigen. Beispielsweise beträgt die Kühlzeit etwa 0,3 Sek. Zur Bewirkung der Abkühlung wird der Leiteinrichtung 5 Kühlwasser zugeführt. Dabei umspült es die Stränge 2 und bildet gleichzeitig zwischen diesen und der Leiteinrichtung 5 einen Film, so daß die zunächst noch aus flüssigem Material bestehenden Stränge 2 nicht an der Oberfläche der Leitcinrichtung 5 festkleben können. Die Stränge 2 werden entlang der Leiteinrichtung 5 derart abgekühlt, daß sie am unteren ende 11 schließlich Zllmindest äußerlich verfestigt ankommen.
  • Nach dem Verlassen des unteren Endes 11 der Leiteinrichtung 5 geraten die Stränge 2 in das aus den Walzen 8 und 9 bestehende Granulierwerk. Infolge der Festigkeit der Oberfläche der Stränge 2 am Ende 11 der Leiteinrichtung 5 sind diese abquetschbar. Das durch die später im einzelnen näher erläuterten Walzen 8, 9 erzeugte Granulat fällt nach unten und gelangt auf den Boden 21 einer Auffangrinne, wobei auf den Boden 21 über eine Zuleitung 23 weiteres Kühlwasser in Richtung der in der Fig. 1 dargestellten Pfeile zugeführt wird. Durch dieses Kühlwasser wird das unter einer minimalen Staubentwicklung erzeugte Granulat zum Ausgangsende der Vorrichtung transportiert.
  • Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist die drehbare Walze 9 als Gegenwalze zylinderförmig ausgebildet. Die drehbare Walze 8 als Quetschwalze weist dagegen ein dachartiges Profil mit Vorsprüngen 81 auf, das später noch näher erläutert wird. Die Quetschwalze 8 ist an ihren Enden auf Schwinghebeln 4 gelagert.
  • Die Schwinghebel 4 sind um eine gemeinsame Achse 6 schwenkbar angeordnet. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Quetschwalze 8 durch ein Schwenken der Schwinghebel 4 um die Achse 6 derart an die Gegenwalze 9 angenähert werden kann, daß die Vorsprünge 81 des dachartigen Profils der Quetschwalze 8 an der zylinderförmigen Oberfläche der Gegenwalze 9 angreifen.
  • Um zu verhindern, daß beim Drehen der Walzen 8 und 9 die Quetschwalze 8 infolge ihres dachartigen Profils um die Achse 6 zu schwingen beginnt, ist ein Anschlag 7 vorgesehen, gegen den die Anschlagflächen 10 der Schwinghebel 4 auflaufen, wenn die Vorsprünge 81 des dachartigen Profils der Quetschwalze 8 an der zylinderförmigen Oberfläche der Gegenwalze 9 anliegen. Wie dies in der Fig. 1 schematisch dargestellt ist, kann der Anschlag 7 zur Feineinstellung und damit zur -gulierung des Drucks, mit dem die Vorsprünge 81 des dachartigen Profils der Quetschwalze 8 die Granulatteilchen 2' von den Strängen 2 abquetschen, verstellt werden, und zwar mittels der Schraube 87.
  • Im folgenden wird insbesondere im Zusammenhang mit den Fig.
  • 2 und 3 die Ausbildung der die einzelnen Stränge 2 granulierenden Walzen 8 und 9 beschrieben. Während die Gegenwalze 9 zylinderförmig ausgestaltet ist, weist die Quetschwalze 8 an ihrem Umfang dachartig ausgebildete Vorsprünge 81 auf. Dabei sind die äußeren Enden der einzelnen Vorsprünge 81 derart ausgebildet, daß sie jeweils in einem Bereich 82 zylinderförmig verlaufen, wobei die Mittelachse des Zylinders mit der Achse der Quetschwalze 8 übereinstimmt. Dabei sind die Mitten benachbarter Bereiche 82 jeweils durch die Teilung 84 voneinander beabstandet. Hierdurch wird die Länge der einzelnen aus den Strängen 2 gebildeten Granulatteilchen 2' bestimmt. In der Fig. 2 ist der Radius der die Bereiche 82 bestimmenden zylinderförmigen Umfangsfläche durch das Bezugszeichen 85 dargestellt.
  • Durch das Bezugszeichen 86 ist ein Innenradius der Quetschwalze 8 dargestellt, von dem aus sich die Vorsprünge 81 erheben. Dabei sind die benachbarten Fußpunkte von benachbarten Vorsprüngen 81 jeweils durch den Abstand 83 voneinander getrennt. Die Neigungen der Vorsprünge 81 werden in der aus der Fig. 2 ersichtlichen Weise durch die Winkel« 1 und «2 bestimmt.
  • Bei einer Drehung der Walzen 8 und 9 kommen die einzelnen zylinderförmigen Bereiche 82 der Quetschwalze 8 an der zylinderförmigen Oberfläche der Gegenwalze 9 annähernd zur Anlage.
  • Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die zylinderförmigen Oberflächen der Bereiche 82 der Vorsprünge 81 der Quetschwalze 8 von einem zwischen den Walzen 8 und 9 hindurchgefü11rten Strang 2 bei der Dehnung der Walzen 8 und 9 Granulatteilchen 2' in einer besonders sauberen und reproduzierbaren Weise abquetschen. Dabei kann auf die Quetschwalze 8, infolge der bereits beschriebenen Lageruncç aus den Schwinghebeln 4, eill vorgegebener Druck ausgeübt werden1 so daß Die Schwingheb< 1 4 mit ihren Anschlagflächen 10 gegen die nnschlliqc 7 qedrUckt werden.
  • Der Quetschvorgang erfolgt jeweils über einen gegebenen Zeitraum, der durch die Strecke 82 und durch die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 8 und 9 festgelegt ist. Durch diesen andauernden Quetschvorgang und den dabei auf den Strang 2 ausgeübten Druck wird sichergestellt, daß die einzelnen Granulatteilchen 2' jeweils völlig von dem Strangabgetrennt werden und nicht mehr durch einzelne dünne Fäden miteinander verbunden sind.
  • Wie die Fig. 2 zeigt, ist die Quetschwalze 8 in ihrem Inneren mit dem aus elastischem Material bestehenden Zylindermantel 88 versehen, der dem äußeren Bereich der Quetschwalze 8 mit den Vorsprüngen 81 eine gewisse elastische Beweglichkeit gegenüber dem Kern 89 der Quetschwalze 8 gibt. Es kann sich bei dem Material z.B. um Gummi, ein ähnliches Elastomer, handeln.
  • Dieser elastische Zylindermantel 88 sorgt dafür, daß bei besonderen Belastungen, die gegebenenfalls durch Klumpen in den Strängen 2 oder momentan besonders hartes Strangmaterial die Möglichkeit gegeben ist, daß der äußere Bereich der Quetschwalze 8 mit den Vorsprüngen 81 zusätzlich zu der Lagerung der Quetschwalze 8 auf den Schwinghebeln 4 nachgeben kann. Dabei nimmt der Zylindermantel 88 im wesentlichen Schwingungen nur kurzen Hubes auf.
  • Die Fig. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung einen mit seiner zylinderförmigen Oberfläche 82 mit der ebenfalls zylinderförmigen Oberfläche der Gegenwalze 9 zusammenwirkenden Vorsprung 81.
  • Im folgenden wird ein Beispiel für eine Ausgestaltung der Walzen 8 und 9 angegeben: Walze 8: Außendurchmesser (85): 110 mm Innendurchmesser (86): 96 mm Länge der Oberfläche eines Vorsprungs in Umfangsrichtung (82): 1 mm Teilung (84): 24 mm Abstand zwischen den Fußpunkten der Vorsprünge am Innendurchmesser (83): 6 mm Winkelα1: 900 Winkelα2: 1150 Walze 9: Durchmesser: 60 mm Die Walzen 8 und 9 können aus beliebigen harten Materialien, insbesondere aus Stahl, bestehen, Leerseite

Claims (10)

  1. A SPXU6he 1. Vorrichtung zum Granulieren yon Strängen aus Kunststoffmaterial und dergleichen, bei der wenigstens ein plastiseher bzw. schmelzflüssiger, durch eine Düse erzeugter, außetlfch verfestigter Strang einem angetriebenen Walzenpaar mit parallelen Achsen zuführbar und durch dieses Walzenpaar in einzelne Gxanulatteilchen zerteilbar ist, dadurch ~ekennzeichnet, daß beide Walzen (8, 9) des Walzenpaars aus gegenüber dem Kunststoffmaterial hartem Material, z.B, Stahl, bestehen, daß die erste Walze (8) als Quetschwalze mit im wesentlichen axialen Vorsprüngen (81) versehen ist, deren Enden durch Bereiche eines zur Quetschwalze (8) koaxialen Zylinders bestimmt sind, daß die zweite Walze (9) als Gegenwalze eine zylindrische Umfangsfläche besitzt und daß eine der beiden Walzen (8) gegenüber der anderen Walze (9) derart bewegbar gelagert ist, daß die zylindrischen Bereiche (82) der Vorsprünge (81) an der Gegenwalze (9) annähernd zum Anliegen kommen und die Bewegung der betreffenden Walze (8) in Richtung zu der anderen Walze in dieser Lage durch einen Anschlag (7, 10) begrenzt ist, gegen den die betreffende Walze (8) unter Vorspannung gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenwalze (9) auf einer festliegenden Achse und die Quetschwalze (8) demgegenüber beweglich angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalze (8) um eine parallel zu ihr verlaufende Achse (6) schwenkbar gelagert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Walzen (8, 9) mit einem in ihrem Inneren angeordneten elastischen Zylindermantel (88) versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Walzen (8, 9) mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Walzen, insbesondere die Quetschwalze (8), mit höherer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (7, 10) verstellbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung Federungseigenschaften besitzt.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Bereiche (82) der Vorsprünge (81) eine Breite von etwa 0,1 bis 2 mm aufweisen.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (81) gegenüber der Axialrichtung der Quetschwalze (8) eine geringe Steigung, z.B. 5°, besitzen.
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