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DE3145661C2 - Vorrichtung zum Aufbringen eines überstehenden Randes eines Überzugmaterials - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbringen eines überstehenden Randes eines Überzugmaterials

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DE3145661C2
DE3145661C2 DE19813145661 DE3145661A DE3145661C2 DE 3145661 C2 DE3145661 C2 DE 3145661C2 DE 19813145661 DE19813145661 DE 19813145661 DE 3145661 A DE3145661 A DE 3145661A DE 3145661 C2 DE3145661 C2 DE 3145661C2
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over
around
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DE19813145661
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Anton Huber Systemtechnik & Co Maschinen Vorr GmbH
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Anton Huber & Co 8228 Freilassing De GmbH
Anton Huber & Co 8228 Freilassing GmbH
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Publication date
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C63/16Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material applied by "rubber" bag or diaphragm
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Umbug-Haftvorrichtung dient dazu, beispielsweise Folien um Teile von Verkleidungen bei Pkw;s mit einer Folie oder einem sonstigen Überzug zu versehen; z.B. einen roten, grünen, gelben usw. Überzug aufzubringen. Zu diesem Zweck wird das entsprechende Teil (2) in eine Aufnahme (3) gelegt und abgesenkt, und zwar bis zur Höhe der Druckfläche (62); dann fährt der Umbugschieber (19) mit seiner Leiste (20) nach links, biegt das freie Ende (1) des Überzuges (36) ab und wird dann abgesenkt, so daß der Überzug (36) haftend am Teil (2) so angelegt ist, wie in Fig. 1 entnehmbar.

Description

dem inneren Bereich der überstehenden Umlegckanie in Hintergreifer der Position anliegt, so daß auch in diesem Bereich eine Befestigung des Überzugmaterials an dem Formteil erfolgt
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß zudem dadurch gelöst, daß an der Umbugleiste und an der feststehenden Aufnahme ein die Umbugleiste ganz oder, zwischen der Umbugleiste und dem Formteil, teilweise umfassendes Umlegeband befestigt ist, derart, daß die Umbu£leiste zusammen mit dem Umlegeband über die Aufnahme sowie über die Umlegekante des Formteils hinweg schwenkbar ist
Durch eine derartige Schwenkbewegung der Umbugleiste wird das Umlegeband um die Umlegekante des Forntteils herumgelegt wobei das zwischen dem Formteil und dem Umlegeband angeordnete Oberzugmaterial fest gegen das Formteil gepreßt wird Dieses Anpressen erfolgt insbesondere im Randbereich des Überzugmaterials, so daß dieser an der Rückseite des Formteils befestigt wird. Die Befestigung erfolgt hierbei mittels Klebung.
Weiterbildungen der erfindungsgeniäßen Vorrichtungen sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 bzw. 6 bis 9 enthalten.
Das Überzugmaterial wird vor seiner Befestigung auf dem Formteil auf die entsprechenden Abmessungen zugeschnitten und ggf. zur besseren Verarbeitung mit Einschnitten oder Ausschnitten an dem umzulegenden Rand versehen. Als Überzugmaterial kommen beispielsweise Stoff, Leder, Kunststoff, Kunstleder oder Papier in Frage.
Bei sehr großen oder sehr kompliziert aufgebauten Formteilen wird das Umlegen und Ankleben des Überzugmaterials in mehreren, hintereinander geschalteten Arbeitsgängen durchgeführt.
Wenn das Formteil im Bereich der vorgesehenen Anpressung wellenähnlich geformt ist, ist die Andruckfläche der Umbugleiste ebenfalls wellenförmig ausgebildet Diese Andruckfläche kann auch in mehrere Abschnitte unterteilt sein, d. h. die Umbugleiste besteht aus mehreren, nebeneinander angeordneten Teilen, die auch unterschiedliche Konturen im Bereich der Druckfläche haben können. In diesem Fall sind die einzelnen Teile der Umbugleiste gelenkig und federbelastet gelagert d. h. es ist eine Lagerung bzw. ein Gelenk vorgesehen und ordnet beispielsweise eine Zugfeder derart an, daß die einzelnen Teile der Umbugleiste entsprechend ausweichen können. Alternativ kann auch eine ganzteilige Umbugleiste in der oben aufgezeigten gelagert sein.
Die einzelnen Abschnitte der Umbugleiste werden mit bekannten Mitteln (Nocken, Einzelantrieb usw.) einzeln gesteuert. Jedem Abschnitt kann auch ein Umbugschieber zugeordnet sein. Die Bewegungen für den Umbugschieber mit der daran befestigten Umbugleiste werden über einen Antrieb vermittelt, derart, daß ein Schwenkhebel in einem vorbeschriebenen Winkel Schwenkbewegungen ausführt und diese über einen Zapfen und einen Leitbolzen einer Leitplatle vermitteln, die entsprechende hin- und hergehende Bewegungen ausführt. Alternativ kann die Anordnung jedoch auch so getroffen sein, daß ein Exzenter verwendet wird, der die Bewegungen überträgt. Hierdurch kann auch ein seitliches Versetzen des Umbugschiebers erreicht werden, wodurch beliebige Bewegungsabläufe verzogen werden können. Es sind somit nicht nur hin- und hergehende Bewegungen, sondern auch dazu Quer- oder Kippbewegungen möglich. Die hier beschriebenen Teile können auch Drehbewegungen ausführen.
Ein Antriebssystem ist sowohl der Hubplatte als auch der Aushebeeinrichtung zugeordnet. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, daß sowohl die Aushebeeinrichtung als auch die Hubplatte jeweils einen Einzelan-
s trieb aufweisen.
Ein Umlegeband ist an der Aufnahme befestigt ist Das Umlegeband umfaßt im wesentlichen eine Umbugleiste, die über Gelenke und Gestänge mit einem Lager verbunden ist Alternativ kann die Anordnung jedoch ο auch so getroffen sein, daß statt der Gelenke auch Lager oder andere bekannte Mittel vorgesehen werden, um die gelenkige Verbindung zu vermitteln. Ferner kann statt des Lagers eine Welle vorgesehen sein, wobei an dieser Welle eine Vielzahl von Gestängen angebracht
is sind, so daß man hierüber mehrere Umbugleisten antreiben kann.
Das freie Ende der Umbugleiste kann unterschiedliche Formen aufweisen. Dort können auch Walzen oder Rollen angebracht sein, wodurch ein leichter Abrollvorgang erzielt wird. Es kann auch vorgesehen sein, daß die ganze Umbugleiste als endloses Band ausgeführt ist Ferner ist vorgesehen, beim Aufkleben des Überzugmaterials auf das Formteil den Kleber sowohl auf das Überzugmaterial als auch auf das Formteil aufzubrin-
gen. Hierbei kann das Überzugmaterial flächig auf das
Formteil geklebt werden, nachfolgend werden dann die
überstehenden Ränder umgelegt und auf die Rückseite des Formteils geklebt.
Es wird ein Umbughilfsmittel verwendet das als ein
sehr starkwandiger, gummielastischer Körper (Matte) ausgebildet ist und zwischen die Umbugleiste und das Überzugmaterial gelegt wird. Beim Umlegen gleicht das Umbughilfsmittel Dicken- und Formunterschiede aus. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die Umlege· bänder aus einem entsprechend starken und elastischen Material bestehen, oder daß solch ein Material auf den Umlegebändern aufgebracht ist
Der Begriff »Umlegeband« stellt einen Oberbegriff für ein biegsames Mittel dar, das — nach verschiedenen Weiterbildungen der Erfindung — als Tuch, Riemen, abgedeckte Kette oder dgl. ausgebildet sein kann.
Anhand der Zeichnung von je einem Ausführungsbeispiel werden die erfindungsgemäßen Vorrichtungen beispielhaft ei-läutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch einen Teilschnitt einer Vorrichtung gemäß dem ersten Ausfuhrungsbeispiel in einer Position, in der ein mit einem Überzugmaterial überzogenes Formteil entnommen werden kann;
F i g. 2 einen Abschnitt des Teilschnittes nach F i g. 1 in größerer Darstellung in einer Position, in der ein Andrückelement auf dem Formteil aufliegt, eine Umbugleiste in Arbeitsstellung ausgefahren und ein Plattenbett angehoben ist;
Fig.3 eine schematische Schnittansicht einer Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
F i g. 3a eine Teilansicht der Vorrichtung nach F i g. 3 und
F i g. 4 und 5 je eine Teilansicht der Vorrichtung nach F i g. 3, jedoch mit anderen Umlegebändern.
Ein Formteil 2 mit genau gestanztem und klebebeschichtetem Folienrand wird in die ausgefahrene Vorrichtung eingelegt und lose zentriert (F i g. 1), wobei angenommen wird, daß der überstehende Rand der als Überzugmaterial 36 verwendeten Folie noch nicht um-
t>5 gebogen ist; der Rand 1 des Überzugmaterials 36 ist nach oben ausgerichtet, wie dieses gestrichelt dargestellt ist. Eine geformte Aufnahme 3 entspricht den Konturen des Formteils 2.
Die Aufnahme 3 ist auswechselbar und aus Kunststoff gefertigt Ein Aufnahmeunterteil 5 ist mittels eines Haltebolzens 6 an einer Aushebeeinrichtung 7 befestigt. Der Raum oberhalb des Haltebolzens 6 ist mit einer Ausfütterung 4, beispielsweise aus Kunstharz, versehen. Aus dem gleichen Material ist das Aufnahmeunterteil 5 gefertigt
Die Aushebeeinrichtung 7 ist in einer Grundplatte 9 der Vorrichtung, und zwar in einer Führung 8 angeordnet und nimmt bei beendetem Arbeitsvorgang die Position gemäß F i g. 1 ein.
Nach dem Einlegen des Formteils 2 wird die Vorrichtung in die Position gemäß F i g. 2 gefahren. Hierbei ist eine steuerbare Andrückplatte 28 in die in F i g. 2 dargestellte Position gebracht worden, so daß das Formteil 2 fixiert ist In dieser Position wird ein Umbugschieber 19 mit einer daran befestigten Umbugleiste 20 zunächst nach links verschoben und biegt den Rand 1 der Folie 36 zunächst in die waagerechte Richtung um. Nachfolgend wird die Umbugleiste 20 abgesenkt und/oder eine Hubplatte 25 mit einem daran befestigten Plattenbett 23 angehoben. Dabei entspricht der Abstand 30 dem Abstand 30a. Hubunterschiede werden durch nicht dargestellte Federungselemente abgefangen.
Damit die Folie 36 auch an der Innenkante des abgewinkelten Formteils 2 satt anliegt, wird der Umbugleiste 20 noch eine Bewegung nach rechts (F i g. 2) entsprechend dem Pfeil 29 vermittelt. Dazu ist die Umbugleiste 20 an ihrer unteren Längskante 31 entsprechend der Umbiegung geformt. Wäre die Umbiegung beispielsweise 45°, wäre die Längskante 31 auch um 45° abgewinkelt (F ig. 1).
An der Umbugleiste 20 ist eine Abdeckung 21 aus Kunststoff oder Metall angeordnet Auch deren untere Kante ist der Form angepaßt, so daß ein gutes Gleiten bzw. Andrücken der Folie 36 an das Formteil 2 durchführbar ist
Die Bewegungen für den Umbugschieber 19 mit der daran befestigten Umbugleiste 20 werden über einen nicht dargestellten Antrieb (Pfeil 35) vermittelt und zwar derart, daß ein Schwenkhebel 11 in einem vorgeschriebenen Winkel (vorzugsweise zwischen 40" und 270°) Schwenkbewegungen ausführt und diese über einen Zapfen 12 und einen Leitbolzen 13 einer Leitplatte 15 vermittelt, die entsprechend dem Pfeil 14 hin- und hergehende Bewegungen ausführt An der Leitplatte 15 ist mittels eines Lagers 16 der Umbugschieber 19 angeordnet Wie weit der Umbugschieber 19 beispielsweise nach links (F i g. 2) ausfährt hängt also von der Bewegung der Leitplatte 15 ab. Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 führt der Umbugschieber 19 die hin- und hergehenden Bewegungen entsprechend dem Pfeil 17 aus.
Der Pfeil 18 zeigt weitere Bewegungsrichtungen, in die der Umbugschieber 19 bewegbar ist Aus diesem Grunde ist er im Lager 16 gelagert Ein Federbolzen 22 mit einer einstellbaren Druckfeder 65 sorgt dafür, daß der Umbugschieber 19, wenn er nach oben verschwenkt wird, wieder in seine Ausgangsposition zurückgeführt wird. Dabei ist der Federbolzen 22 in der Leitplatte 15 mit seinem Kopfteil gelagert Die Druckfeder 65 gleicht in einem bestimmten Umfang Höhenunterschiede aus.
Em anderes Lösungsprinzip zeigt Fi g. 3. Diese Vorrichtung weist ebenfalls eine Aufnahme 3 auf. Dieser ist eine Aushebevorrichtung 39 zugeordnet die auf- und abwärtsführende Bewegungen ausführen kann. Die Aufnahme 3 ist mit Schrauben 55 an den anderen Vorrichtungsteilen verbunden. Angetrieben wird die Aushebevorrichtung 39 durch einen nicht dargestellten Pneumatikantrieb.
Die Aufnahme 3 entspricht im prinzipiellen Aufbau dem der Fig. 1. Auf der Folie 36 ist das Formteil 2
ι aufgelegt Die Folie 36 steht auch hier mit ihrem Rand 1 zunächst beidseitig über Umlegekante 32 des Formteils 2 über.
Eine Andrückplatte 28 ist mit einem Fuß 37 versehen; am Fuß 37 ist eine Abdeckung 38 aus elastischem Material angeordnet. Wie aus der Fig.3 ersichtlich, ist das Formteil 2 auf diese Weise arretiert. Die Andrückplatte 28 ist über ein nicht dargestelltes Hebelsystem gemäß dem Pfeil 57 auf- und abbewegbar, um das Formteil 2 freizugeben oder zu arretieren, so daß die Andrückplatte 28 gleichzeitig zum automatischen Einlegen bzw. Entnehmen Verwendung finden kann. Die Andrückplatte 28 kann auch Teildrehungen bzw. Kippbewegungen ausführen. Über ein Steuersystem ist es mit den weiteren Teilen der Vorrichtung gekoppelt; auch hier kann als Antrieb eine nicht dargestellte Hydraulik, ein Elektromotor oder sonst bekannte Antriebsmittel Verwendung finden, wobei man einen Antrieb für alle zu bewegenden Teile vorsieht oder Einzelantriebe. Wichtig ist, daß der Arbeitsrhythmus der einzelnen Komponenten im richtigen Takt zueinander gesteuert wird.
Ein Umlegeband 41 ist an der Aufnahme 3 mit nicht dargestellten Schrauben oder Nieten befestigt; vorzugsweise wird man leicht lösbare Befestigungsmittel vorsehen, damit man das Umlegeband 41 austauschen kann.
Das Umlegeband 41 umfaßt im wesentlichen eine Umbugleiste 40, die über ein Gelenk 60, ein Gestänge 42,43, ein Gelenk 58 und Gestänge 44 mit einem Lager 46 verbunden ist. Ein Pneumatikantrieb 45 führt auf- und abwärtsgerichtete Bewegungen gemäß dem Pfeil 59 aus. Dadurch führt das Gestänge 44 Kippbewegungen aus (Teildrehungen um das Lager 46) und damit wird die Umbugleiste 40, die hier über Gestänge und Gelenke indirekt mit dem Pneumatikantrieb 45 verbunden ist, nach oben verschoben. Ohne das Umlegeband 41 würde die Umbugleiste 40 »frei im Raum schweben«; bedingt durch das Umlegeband 41 ist sie zwangsgeführt und gelangt bei entsprechenden Hubbewegungen in Verbindung mit den entsprechenden Abmessungen der Gestänge 42 bis 44 in eine Position, wo die Umbugleiste 40 und die Gestänge 42 bis 44 unterbrochen gezeichnet sind. Wenn die Länge des Bandes richtig eingestellt ist dann wird es durch die Umbugleiste 40 exakt um die Unterkante 32 des Formteiles 2 geführt und legt damit das Überzugmaterial 36 um, d. h. der Rand 1 des Überzugmaterials 36 wird von der gestrichelten Stellung in die durchgezogen dargestellte Position geschoben. Der Umlege-, Andrück- und Klebevorgang ist damit beendet Zum gleichen Zeitpunkt und zweckmäßig im gleichen Rhythmus erfolgt das Umlegen auch an allen anderen Stellen; in F i g. 3 ist noch die Position einer zweiten
Umbugleiste 40 auf der rechten Seite gezeigt, wobei der Antrieb hier sinngemäß, wie vorstehend beschrieben,
erfolgt
In Fig.4 ist ein anderes System schematisch darge-
stellt Hier interessiert nur, daß das Umlegeband 41 die Umbugleiste 40 nicht vollständig umgibt Es kommt nur darauf an, daß das freie Ende der Umbugleiste 40 mit einem biegsamen Mittel abgedeckt ist, und dieses Mittel, nämlich z.B. das Umlegeband 41, an einem festen Teil der Vorrichtung angeordnet ist Dabei kann das Umlegeband 41 auch elastisch sein.
Im gezeigten Beispiel sind die beiden freien.Enden des Umlegebandes 41 mit Zugfedern 49, 50 versehen,
die einerseits an der Aufnahme 3 und andererseits an der Umbugleiste 40 befestigt sind.
Eine ähnliche Ausführungsform ist prinzipiell in der F i g. 5 dargestellt Eine Zugfeder 51 spannt das Umlegeband 41. Ferner ist eine Führung 52 beliebiger Querschnittsform vorgesehen, in der ein Führungselement 53, daß der entsprechenden Querschnittsform der Führung 52 angepaßt ist, gleitet. Auch dieses Umlegeband 41 ist so gelegt, wie in F i g. 4 oder 3 dargestellt.
Gemäß Fig. 4 ist ein Umbughilfsmittel 64, das z. B. als ein sehr starkwandiger, gummielastischer Körper ausgebildet ist, zwischen die Umbugleiste 40 und das Überzugmaterial 36 gelegt worden. Beim Umlegen gleicht das Umbughilfsmittel 64 Dicken- und Formunterschiede aus. IS
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
20
25
30
40
50
55

Claims (8)

1 2 bugleisten (40) mit je einem Umlegeband (41) entPatentansprüche: lang der Umlegekante (32) des Formteils (2) nebeneinander angeordnet sind
1. Vorrichtung zum Aufbringen eines überstehenden Randes eines an einem Formteil angeordneten 5
Oberzugmaterials um eine Umlegekante des Formteils herum auf die Oberfläche des Formteils, mit
einer Aufnahme für du Aufnehmen des Formteils, Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbrinmit einem Andrückelement für das Halten des gen eines fiberstehenden Randes eines an einem Form-Formteils auf der Aufnahme und mit einer der Auf- to teil angeordneten Überzugmaterials nach dem Gatnahme und mit einer der Aufnahme zugeordneten tungsbegriff der Patentansprüche 1 und 5.
Umbugleiste, die mit einer eine geradlinige Bewe- Bei einer Vorrichtung der nach dem Gattungsbegriff gung vermittelnden Antriebseinrichtung in Verbin- des Anspruch 1 bekannten Art wird (US-PS 36 16 076) dung steht, dadurch gekennzeichnet, daB mit einer endseitig in Führungsbahnen geführten Umdie Aufnahme (3) mittels einer Aushebeeinrichtung 15 bugleiste ein überstehender Rand eines Uberzugmateriauf- und abfahrbar sowie neben der Aufnahme (3) als um einen Umbugbogen eines Formteils gelegt und ein mittels einer Hubplatte (25) auf- und abfahrbares dort mittels Klebung angebracht Diese Vorrichtung hat Plattenbctt (23) mit einer Obcikante (26) angeordnet jedoch den Nachteil, daß ein Hintergreifen einer herist und daB die Umbugleiste (20) an einem Umbug- vorstehenden Umlegekante des Formteils nicht möglich schieber (19) gelagert und für das Umlegen des Ran- 20 ist, so daß aufgrund der Konstruktion dieser bekannten des des Überzugmaterials (36) über die Oberkante Vorrichtung ein Andrücken des Überzugmaterials um (26) des Plattenbettes (23) sowie über die Umlege- diese überstehende Umlegekante herum nicht durchgekante (32) des Formteils (2) hinweg führbar angeord- führt werden kann,
net ist. Bei einer Vorrichtung der nach dem Gattungsbegriff
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 des Anspruchs 5 bekannten Art (US-PS 4035 224) zeichnet, daß die Lagerung der Umbugleiste (20) an drückt ein Abtriebsmittel die Umbugleiste — geführt dem Umbugschieber (19) gelenkig und federbelastet durch die Form der Führungsbahn — um eine Umlegeausgebildet ist kante de& Formteils herum, wodurch ein Überzugmate-
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder rial um die Umlegekante herumgezogen und dort befe-2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umbugschieber 30 stigt wird. Ein Hintergreifen einer überstehenden UmIe-(19) federbelastet und um ein Lager (16) auf- und gekante des Formteils ist ebenfalls mit dieser bekannten abkippbar angeordnet ist Vorrichtung aufgrund ihrer Konstruktion nicht möglich,
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- so daß ein Andrücken des Oberzugmaterials um die zeichnet, daß an dem Lager (16) mehrere der Um- erhabene Umlegekante herum nicht möglich ist.
bugschieber (19) nebeneinander angeordnet sind. 35 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor-
5. Vorrichtung zum Aufbringen eines überstehen- richtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit den Randes eines an einem Formteil angeordneten der ein überstehender Rand eines Überzugmaterials Überzugmaterials um eine Umlegekante des Form- über eine hervorstehende Umlegekante hinweg auf das teils herum auf die Oberfläche des Formteils, mit Innere (die Rückseite) eines Formteils aufgebracht wereiner Aufnahme für das Aufnehmen des Formteils, 40 den kann. Ferner soll die erfindungsgemäße Vorrichmit einem Andrückelement für das Halten des tung gewährleisten, daß das Anbringen des Überzugma-Formteils auf der Aufnahme und mit einer der Auf- terials auch bei unterschiedlichen Konturen der innennahme zugeordneten Umbugleiste, die mit einer gc- liegenden Oberfläche des Formteils auf der Rückseite lenkig über ein Gestänge mit einer eine Schwcnkbe- der Umlegekante möglich ist.
wegung vermittelnden Antriebseinrichtung in Ver- 45 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, bindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß an der daß die Aufnahme mittels einer Aushebeeinrichtung « Umbugleiste (40) und an der feststehenden Aufnah- auf- und abfahrbar sowie neben der Aufnahme ein mit-Is me (3) ein die Umbugleiste (40) ganz oder, zwischen tels einer Hubplatte auf- und abfahrbares Plattenbett ff; der Umbugleiste (40) und dem Formteil (2), teilweise mit einer Oberkante angeordnet ist und daß die Umbug-S| umfassendes Umlegeband (41) befestigt ist, derart, so leiste an einem Umbugschieber gelagert und für das |l daß die Umbugleiste (40) zusammen mit dem UmIe- Umlegen des Randes des Überzugmaterials über die f| geband (41) über die Aufnahme (3) sowie über die Oberkante des Plattenbcttes sowie über die Umlegef Umlegekante (32) des Formteils (2) hinweg kante des Formteils hinweg führbar angeordnet ist.
ij schwenkbar ist Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung ist es \i
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- 55 möglich, den Rand des Überzugmaterials auch um eine || zeichnet, daß das Umlegeband (41) in seiner Länge überstehende Umlegekante herumzuziehen und dort |j einstellbar ist. anzudrücken. Die Aufnahme und das Plattenbett wer-[I
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder den zum Aufbringen des überstehenden Randes des 6, dadurch gekennzeichnet, daß für das Befestigen Überzugmaterials relativ zueinander derart verfahren, der Enden des Umlegebandes (41) Zugfedern (49,50 t>o daß die Oberkante des Plattenbettes die überstehende bzw. 51) angeordnet sind. Umlegekante des Formteils vorzugsweise um die
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, Wanddicke des Überzugmaterials überragt. Dann wird dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem UmIe- die Umbugleiste von der Oberkante des Plattenbettes geband (41) und dem Überzugmaierial (36) eine fle- herunter- und über die Umlegekante des Formteils hinxible starkwandige, z. B. gummielastische Matte an- br> weggeschoben, wodurch ein Herumziehen des Übergeordnet ist. zugmaterials um die Umlegekante herum erfolgt. An9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, schließend werden Umbugleiste und Aufnahme derart dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der Um- relativ zueinander verfahren, daß die Umbueleiste an
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DE3145661A1 (de) 1983-05-26

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