DE3144219A1 - Photoelektrischer wandler - Google Patents
Photoelektrischer wandlerInfo
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Description
HITACHI, LTD.
5-1, Marunouchi 1-chome,
Chiyoda-ku, Tokyo, Japan
Photoelektrischer Wandler
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Lesen von Buchstaben,
Zeichen, Symbolen und/oder graphischen Mustern bzw Vorlagen und ihre Umwandlung in elektrische Signale
und insbesondere einen photoelektrischen Wandler für Bildlesesysteme, der Buchstaben, Zeichen und/oder graphische
Vorlagen durch photoelektrische Umwandlung von Licht, das von einer Vorlage mit Buchstaben, Zeichen
und/oder graphischen Mustern reflektiert und auf Bild-(Speicher)-Zellen eingestrahlt wird, in elektrische
Signale umwandelt.
In Vorrichtungen zur Umwandlung von Zeichen und graphischen Mustern in elektrische Signale wie etwa
Bildübertragungsgeräten oder optischen Zeichenlesern (OCR) wurden als photoelektrische Wandler des Lesesystems
zur Umwandlung der Zeichen und graphischen Muster in elektrische Signale photoelektrische Wandlerschaltungen
vom Ladungsspeichertyp oder ladungsgekoppelte
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Schaltungen (sog. charge coupled device, CCD) verwendet. Die photoelektrische Wandlerschaltung vom Ladungsspeichertyp
kann typischerweise eine Photodiodenanordnung bzw ein Photodiodenfeld aufweisen, in dem Ladung .
durch Lichteinstrahlung gespeichert wird.
Das Lesesystem weist eine Lichtquelle zur Beleuchtung
einer Vorlage mit darauf aufgezeichneten Zeichen und/oder graphischen Mustern, einen photoelektrischen
Wandler mit einer Anzahl linear angeordneter Photodioden und eine Leseschaltung zum seriellen Auslesen
von in den Photodioden gespeicherten Ladungen auf.
Das von der Lichtquelle abgestrahlte und von der Vorlage reflektierte Licht wird von einer Linse gesammelt
und auf die Photodiodenanordnung des photoelektrischen Wandlers gerichtet und auf dieser abgebildet. Nach
einem vorgegebenen Zeitintervall zur Speicherung der Ladung wird die Ladung durch die Leseschaltung gelesen.
Der obige Ablauf wird unter sequentieller Verschiebung der Vorlage mehrmals wiederholt.
Da eine weiße Fläche auf der Vorlage eine große Lichtmenge
reflektiert, speichert eine einer weißen Fläche des Bildes gegenüberliegende Photodiode eine große Ladung.
Andererseits speichert eine Photodiode, die einer dunklen
Fläche des wiederzugebenden Bildes gegenüberliegt, eine kleine Ladung. Auf diese Weise wird ein elektrisches
Signal erzeugt, das für die Informationsdichte der Vorlage repräsentativ ist.
Die Ladungsbeträge können in Form von Analoggrößen
verarbeitet werden. In vielen Fällen werden sie jedoch
durch Vergleich des ermittelten Signales mit einem vorgegebenen Schwellenwert in "1" oder "0" (weiß/
schwarz)-Digitalsignale umgewandelt..
In herkömmlichen Geräten werden, wenn der photoelektrische CCD-Wandler vom Ladungsspeichertjp(nachfolgend
als CCD-Wandler bezeichnet) angesteuert wird, überflüssige Ladungen, die in den entsprechenden Bildspeicherzellen
der Diodenanordnung des Photodetektors gespeichert wurden, jeweils einmal bei jedem Beginn
des Abtastbefehls zu einem CCD-Analog-Schieberegister übertragen, um die unnötig gespeicherten Ladungen aus
der Diodenanordnung abzuleiten bzw in dieser zu löschen,
worauf die ausgelesenen Vorlagedaten in der Diodenanordnung gespeichert werden. Sofern jedoch eine große
Lichtmenge abgestrahlt wurde oder die Zeitspanne zwischen aufeinanderfolgenden Anfängen des Abtastbefehls
(zu) lang ist, werden die Ladungen in der Photodiodenanordnung innerhalb einer vorgegebenen, kurzen Zeitspanne
nicht vollständig gelöscht, und die Signalladungen können den unnötigen Ladungen, die in den entsprechenden
Bildspeicherzellen zurückgeblieben sind, überlagert oder zu diesen addiert werden. Da die Kapazität jeder Speicherzelle des Schieberegisters kleiner
ist als die der das Bild erfassenden Photodiodenanordnung, können die Speicherzellen des Schieberegisters
daher gesättigt bzw übersteuert werden, falls die vom Bilddetektor übertragene Ladungsmenge groß ist. In diesen
Fällen entsprechen die ausgelesenen Daten nicht genau den Daten der Vorlage.
In Treibersystemen für CCD-Wandler kann während
vom Speicherintervall und Datenausgabeintervall verschiedenen Zeitintervallen ein Übertragungsgatter
zur Löschung bzw Ableitung der Ladungen in den Bildspeicherzellen geöffnet werden, um nur die Speicherung
der gewünschten Signalladungen zu ermöglichen und ein effektives, echtes Ausgangssignal zu erhalten. Hier
wird das analoge Schieberegister angesteuert, um die übertragene Ladung sogar während der Speicherperiode
abzuleiten oder zu löschen. Die Beseitigung unnötiger Daten aus dem Schieberegister erfordert die gleiche
Zeitspanne wie die echte Datenausgabe aus dem Schieberegister. Wenn das Speicherzeitintervall der Photodiodenanordnung
kürzer festgelegt wird als das Löschungs-Zeitintervall des Schieberegisters und die
in der Photodiodenanordnung als effektive Daten gespeicherten Ladungen zum analogen Schieberegister
übertragen werden, das nicht vollständig gelöscht worden ist, werden die zurückgebliebenen verfälschenden
Daten den echten. Daten überlagert oder zu diesen
addiert, weshalb die aus dem Schieberegister herausgelesenen Daten nicht getreu den auf der Vorlage vorhandenen
Daten entsprechen (vgl in diesem Zusammenhang auch die US-PS 4 177 449).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,' einen weitgehend verfälschungsfreien photoelektrischen Wandler
mit relativ kurzer Speicherzeit anzugeben, der eine Störung der Ausgangssignale aufgrund falscher bzw unnötiger
Ladungen verhindert und es ermöglicht, gelesene Daten, die genau den auf einer Vorlage enthaltenen Daten
entsprechen, am Ausgang zu erzeugen- Hierbei sollen
verfälschende oder unnötige Ladungen im photoelektrischen
Wandler fortwährend, mit Ausnahme der Ausgabe— periode der notwendigen bzw echten ausgelesenen Daten,
beseitigt werden. Der erfindungsgemäße photoelektrische
Wandler soll ferner sogar bei einer verkürzten Löschungsperiode und einem verkürzten Speicherzeitintervall
ausgelesene Daten ausgeben, die genau den Daten der Vorlage entsprechen.
Die Aufgabe wird anspruchsgemäß gelöst.
Entsprechend einem Aspekt der Erfindung wird die Speicherung von Daten durch den Beginn eines
Abtastsignales begonnen und der Schiebetakt eines analogen Schieberegisters im Speicherintervall·
höher festgesetzt als der Schiebetakt zur Ausgabe der echten Daten, um verfälschende Daten bzw Ladungen
im analogen Schieberegister schneller zu löschen, so daß das Zeitintervall zur Löschung der unerwünschten
Daten aus dem Schieberegister verkürzt wird und dadurch das Speicherzeitintervall verkürzt werden kann.
Nächstehend wird die Erfindung anhand teilweise schematischer Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1: ein Lesesystem,
Fig. 2: eine Gesamtanordnung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen photoelektrischen
Wandlers,
Fig. 3: den wesentlichen Teil einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen photoelektrischen Wandlers einschließlich eines CCD-Wandlers
,
Fig. 4: ein Signalformdiagramm zur Erläuterung
der Vermeidung von Ausgangssignalstörungen aufgrund unerwünschter Ladungen und
Fig. 5 (a), (b). Signalformdiagramme für verkürzte
Loschungsintervalle.
Fig. 1 zeigt ein Lesesystem einer Faksimile- bzw Bxldübertragungsanordnung. Die Information (Bild) auf
der zu übertragenden Vorlage 4_, die durch eine Leucht-.
stoff lampe ,3 angestrahlt wird, wird durch eine Linse ^
zu einer photoelektrischen Wandlerschaltung 1 geleitet, wo die Information photoelektrisch umgewandelt
wird. Die photoelektrisch umgewandelte Information wird zu einer entsprechend erforderlichen Empfangsstation
übertragen.
Die photoelektrische Wandlerschaltung J^ nat herkömmlicherweise
verwendete Photodioden oder Phototransistoren. Unter den Gesichtspunkten hoher Packungsdichte,
und hoher Wirtschaftlichkeit werden jedoch zunehmend CCD-Wandler bzw CCD-Detektoren verwendet. CCDStfandler
sind Halbleiterwandler und können miniaturisiert werden. Für CCD-Wandler sind verschiedene Strukturen und Treiber-Systeme
vorgeschlagen worden.
Der CCD-Wandler weist einen CCD-Bilderzeuger bzw ■ CCD-Abbildner (Diodenanordnung bzw Diodenfeld) auf, der
eine Vielzahl von Bildspeicherzellen zur Speicherung
photoelektrisch umgewandelter Ladungen, Übertragungsgatter
zur Steuerung der übertragung der in den entsprechenden Speicherzellen des CCD-Wandlers gespeicherten
Ladungen und ein Analog-Schieberegister zur Speicherung der durch das übertragungsgatter übertragenen
Ladungen und zur sequentiellen Ausschiebung der Ladungen in Abhängigkeit von einem externen Schiebetakt umfaßt.
Die ausgeschobenen Daten umfassen echte Daten und unerwünschte, vorfälschende Daten. Lediglich die echten
Daten werden jedoch für die übertragung zur Empfangsstation ausselektiert.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des photoelektrischen
Wandlers, der zur Bildübertragung verwendbar ist.
Der CCD-Wandler 5^ liest eine Abtast-Linie von Daten
parallel ab und gibt die Daten seriell als Ausgangssignal
ab. Im einzelnen speichert, überträgt und sendet (verschiebt) der CCD-Wandler .5 die Daten mit einer Treiberschaltung
6, die durch eine Steuerschaltung 7_ gesteuert wird. Die vom CCD-Wandler r>
nusfjeschobenen seriellen
Daten werden über einen Transistor 9 in Emitterfolgerschaltung (Impedanz-Wandlung) und einen an dessen Emitter
gegen Masse liegenden Widerstand JO ausgegeben. Das Ausgangssignal
wird dann an einen Kondensator Y\_ gelegt,
um Gleichspannungskomponenten zu eliminieren, und danach einem Videoverstärker V2_ zugeführt. Da nach der Beseitigung
der unnötigen Gleichspannungskomponente durch den Kondensator Y\_ die Wechselstromkomponente eine kleine
Amplitude hat, wird bewußt durch eine Gleichspannungs-Rückstellschaltung 1_3, die durch die Steuerschaltung 7
gesteuert wird, eine Gleichspannungskomponente addiert. Das Ausgangssignal des Videoverstärkers X2_ wird zu einer
Halteschaltung J_4_ (Abtast- und Halteschaltung) geleitet,
wo das Signal abgetastet und gehalten bzw gespeichert wird. Die Halteschaltung 1_4_ digitalisiert die Eingangssignale in schwarze und weiße Binärsignale oder Vielpegelsignale
in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal einer Schwarzpegel-Regelschaltung Vb_. Das Ausgangssignal
der Halteschaltung J_4_ wird als ein Videosignal
VIDEO verwendet. Die Steuerschaltung 1_ wird durch den
Beginn des Linien-Abtastsignals (Abtastbefehlssignal) TSCAN' e^n sPeicnerzeitsignal T_ und ein Zeitsteuersignal
t_ zur Datenausgabe von der Zeitsteuerschaltung 8^ gesteuert. Die Schaltung J_3 (restore circuit) kann
zB die Gleichspannung wiederher- bzw zurückstellen.
Fig. 3 zeigt den Aufbau eines CCD-Wandlers 5^ und
eines Treibersystems für den Wandler. Der CCD-Wandler umfaßt eine CCD-Photodiodenanordnung _1_6_ mit der Funktion
des CCD-Bilderzeugers. Übertragungsgatter V7_, Analog-Schieberegister
^_8 und einen Ausgangsverstärker 19. Die
Treiberschaltung 6^ weist MOS-Treiber 2OA, 2OB und 2OC
und Dämpfungswiderstände 21A, 21B und 21C auf und erhält
die Ausgangssignale 0TG/ 0-i un(ä 02 ^er Steuerschaltung
7. Die Treiberschaltung 6 erzeugt ein Übertragungsgatter-Signal 0 G für die Übertragungsgatter
und Schiebeimpulse 0. und 0» für die Analog-Schieberegister 2^· °ie Ausgangs signale 0.. und 0„ haben zueinander
entgegengesetzte Phasen, Die Photodiodenanordnung 1j5 hat die Kapazität der Daten einer Abtastlinie,
zB von insgesamt 2048 bit, und ist in gerade und ungerade Gruppen zu 1024 bit unterteilt. In Fig.
" *" 31U219
sind das obere Übertragungsgatter und Schieberegister und das untere Übertragungsgatter und Schieberegister
der ungeraden Gruppe bzw der geraden Gruppe zugeordnet. Die Dämpfungswiderstände 21A, 21B und 21C werden zur
Pegeleinstellung verwendet. Die Steuerschaltung 1_ weist Steuerschaltungen ^2 und 2J3 und eine Grundtakt-Generatorschaltung
2j4 auf. Die Steuerschaltung .2_2_ erhält die
Signale T und T und erzeugt das Signal 0TG- Die
Steuerschaltung 23 erhält die Signale T , T^ und den Grundtakt und erzeugt die Signale 0.. und 0„. Im
Beispiel sind zwei Gruppen mit je einem Schieberegister 18 und einem Übertragungsgatter V7 vorgesehen.
Zur Steuerung der über tr agungs gatter Λ1_ weist die
Steuerschaltung 22^ im wesentlichen einen monostabilen
Multivibrator auf und kann in der Praxis einen monostabilen Multivibrator und ein Flipflop zur synchronen
Steuerung des monostabilen Multivibrators aufweisen. Die andere Steuerschaltung ^3 zur Steuerung des Schieberegisters
weist im wesentlichen einen Frequenzteiler auf und kann in der Praxis einen Frequenzteiler aufweisen/
der durch das von der Speicherzeit-Steuerschaltung stammende Speicherzeitsignal angesteuert wird, um
den von der Grundtakt-Generatorschaltung 2_4 stammenden Grundtaktimpuls zu teilen. Weiterhin weist die Steuerschaltung
2_3_ ein Flipflop mit Voreinstellungs- und Löschfunktion
zur Unterbindung der Zuführung der Signale 01
und 0„ während des Zeitintervalls t? auf, das später
noch erläutert wird, innerhalb dessen das Signal 0_„
den hohen Pegel annimmt. Die Verbindung zwischen den S teuer schaltungen _2_2_ und Z3_ ist nicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein Impulsformdiagramm zur Erläuterung
der Entladung bzw Löschung der unerwünschten Ladungen,
um so Störungen des AusgangesignaIs zu unterbinden, wa:·
unter anderem Ziel der Erfindung isb. Obwohl der Takt
φ. nur während der Intervalle t3 und t. dargestellt ist,
werden ähnliche Impulse auch im Intervall t1 erzeugt. Nachstehend
wird die Betriebsweise des CCD-Wandlers S unter Bezug auf Fig. 4 erläutert. Der Anfang des Abtastsignals
Tscan (L-Pegel, niedriger Pegel) wird zu Beginn jedes
Abtastzugs erzeugt. Für ein Zeichen, das mit acht Abtastzügen bzw -linien abgetastet wirden werden acht Anfänge
des Abtastsignals T- erzeugt, um .die Abtastung
dieses Zeichens vollständig durchzuführen. Der von der Zeitsteuerschaltung 8 gelieferte Speicherzeitiffipuls Tc
hat die gleiche Länge wie die Speicherzeit t,. für jedes
Abtastintervall. Die Steuerschaltung 22_ erhält die
Signale TgCÄN und Tg und erzeugt das Signal 0TG# das
zu dem in Fig. 4 gezeigten Übertragungsgatter-Steuersignal 0^c entgegengesetzte Phasenlage hat.
Das Übertragungsgatter-Steuersignal 0 „ wird nachstehend näher erläutert. Das Signal 0TC weist für jeden
Abtastzug im Zeitintervall t- einen Impuls mit L-Pegel,
im Zeitintervall t„ einen Impuls mit Η-Pegel (hohem
Pegel), im Zeitintervall t, einen Impuls mit L-Pegel
und im Zeitintervall t. einen Impuls mit Η-Pegel auf.
Wenn der Anfang des Abtastsignals TSGAN erzeugt
wird, nimmt das Übertragungsgatter-Steuersignal 0„g
den L-Pegel an, so daß das Übertragungsgatter ^Z 9e~
sperrt wird, um die CCD-Bildspeicherzellen zu isolieren bzw abzuschalten. Die Ladungen (Daten), die bis zu
diesem Zeitpunkt über das Übertragungsgatter V7_ zum
Analog-Schieberegister 18 übertragen wurden, werden
durch die Schiebetaktsignale 0.. und 0~ (zB bei 500 kHz)
über den Ausgangsverstärker \9_ während des Zeitintervalls
t beseitigt bzw gelöscht, wobei das Intervall t die Zeit ist, die zur sequentiellen Ausgabe der Daten
für eine parallel zum Schieberegister übertragenen' Abtastlinie erforderlich ist. Im vorliegenden Fall sollte
t.. größer sein als t , um verfälschende Daten bzw Ladungen aus dem Schieberegister auszulöschen. Nach Ablauf
der Speicherzeit t. nimmt das Übertragungsgatter-Steuersignal 0™ den Η-Pegel an; die während des Intervalls
t1 in der Zellenanordnung 16 gespeicherten Ladungen
werden während des Intervalls t„ durch das Übertragungsgatter Y7_ zum Schieberegister _1_§_ übertragen. Nach Ablauf
des Intervalls t„ nimmt das Steuersignal 0 „ zur
Sperrung des Übertragungsgatters YT_ den L-Pegel an,
um das Schieberegister J_8^ schaltungsmäßig von der Zellenanordnung
J_6 zu trennen; die zum Schieberegister 18
übertragenen Ladungen werden synchron mit den Taktsignalen 01 und 02 verschoben, um während des Zeitintervalls t_
das Ausgangssignal V , über das Ausgangsgatter 19 zu
out
erzeugen. Das Intervall t_. ist dabei im wesentlichen
gleich dem Intervall t .
Nach Ablauf des Intervalls t^, in dem das Ausgangs-V
sequentiell ausgegeben wurde, nimmt das 0r. den Il-Pogol an, r.o daß das Ubortragungs-(jatter
1_7 für das Intervall t. geöffnet wird und die
Ladungen in der Zellenanordnung 1j5 über das Übertragungsgatter
Y]_ zum Schieberegister j_8^ übertragen und
während dieses Intervalls t. durch die Taktsignale 01
und 02 ausgeschoben werden, bis der nächste Anfang des
Abtastsignales Τς^ erzeugt wird. Da das während des
Intervalls t. erzeugte Signal kein echtes Datensignal ist, wird es als die verfälschende, unerwünschte
Signalkomponente eliminiert.
Dementsprechend wird nur das im Intervall t-, erzeugte
Ausgangssignal V (vgl Fig. 4) als normales Sendesignal verarbeitet. Die oben beschriebene Betriebsweise
wird für jede Abtastlinie durchgeführt.
Fig. 5 zeigt ein Signalformdiagramm zur Erläuterung der Verkürzung des Löschungsintervalls, was ua
einem Ziel der Erfindung entspricht. Die Betriebsweise des CCD-Wandlers 5^ wird nachfolgend unter Bezug
auf Fig. 5 (a) erläutert. Der Beginn des Abtastsignals T T (L-Pegel) wird am Anfang jeder Abtastlinie erzeugt.
Für ein mit acht Abtastlinien abzutastendes Zeichen werden zur vollständigen Abtastung acht Anfänge
von Abtastsignalen ΐαηΛ T erzeugt. Der Speicherzeitimpuls
T„ hat eine Zeitdauer, die gleich dem Speicher-Intervall
t. für jede Abtastlinie ist. Die Steuerschaltung
2^ erhält die Signale T und T_ und erzeugt
das Signal 0Tr, das zu dem in Fig. 5 (a) gezeigten
Übertragungsgatter-Steuersignal 0TG entgegengesetzte
Phase hat.
Im folgenden wird das Übertragungsgatter-Steuersignal φψσ im einzelnen erläutert. Das Signal 0_,G besitzt
für jede Abtastlinie, wie im Falle der Fig. 4, im Intervall t., einen Impuls mit L-Pegel, im Intervall
t~ einen Impuls mit Η-Pegel, im Intervall t3 einen Impuls
mit L-Pegel und im Intervall t. einen Impuls mit H-Pegel.
Wenn der Anfang des Abtastsignals T erzeugt wird, nimmt das Übertragungsgatter-Steuersignal 0m den L-Pegel
an, so daß das Übertragungsgatter YT_ gesperrt wird.
Die Ladungen (Daten), die bis zum Beginn jeder Abtastung über das Übertragungsgatter YJ_ zum Analog-Schieberegister
J_8_ übertragen worden sind, werden während des Intervalls t,-, das dem Intervall t von Fig. 4 entspricht, sofern
die Wiederholungsfrequenz der Signale 01 und 0' zB
500 kHz beträgt, mittels der Übertragungstaktsignale
01 und 02 über den Ausgangsverstärker J_9^ abgeleitet
bzw gelöscht. In Fig. 5 (a) ist die Wiederholungsfrequenz f2 der Signale 01 und 02 während des Intervalls t.. höher als die Frequenz f.. während des Ausgabeintervalls t_. Daher wird das Schieberegister 1_8^ im Intervall tß gelöscht. Nach dem Speicherintervall t1
nimmt das Übertragungsgatter-Steuersignal 0m„ den
Η-Pegel an, worauf die in der Zellenanordnung Λ§_ während des Intervalls t.. gespeicherten Ladungen während des Intervalls t2 durch das Übertragungsgatter V7 zum Schieberegister 18 übertragen werden. Nach dem Intervall ty nimmt das Steuersignal 0 den L-Pegel an, so daß das Übertragungsgatter Y7_ gesperrt wird, und die
zum Schieberegister übertragenen Ladungen werden in
Synchronisation mit den Taktsignalen 01 und 0„, wobei die Wiederholungsfrequenz f1 kleiner als f2 ist, verschoben, um über den Ausgangsverstärker ^l_9 das Ausgangssignal V zu erzeugen. Nach dem Intervall t.~,
in dem das Ausgangssignal V , sequentiell ausgegeben wird, nimmt das Signal 0 _.. den Η-Pegel an, so daß das Gatter 17 geöffnet wird und die Ladungen in der Anord-
500 kHz beträgt, mittels der Übertragungstaktsignale
01 und 02 über den Ausgangsverstärker J_9^ abgeleitet
bzw gelöscht. In Fig. 5 (a) ist die Wiederholungsfrequenz f2 der Signale 01 und 02 während des Intervalls t.. höher als die Frequenz f.. während des Ausgabeintervalls t_. Daher wird das Schieberegister 1_8^ im Intervall tß gelöscht. Nach dem Speicherintervall t1
nimmt das Übertragungsgatter-Steuersignal 0m„ den
Η-Pegel an, worauf die in der Zellenanordnung Λ§_ während des Intervalls t.. gespeicherten Ladungen während des Intervalls t2 durch das Übertragungsgatter V7 zum Schieberegister 18 übertragen werden. Nach dem Intervall ty nimmt das Steuersignal 0 den L-Pegel an, so daß das Übertragungsgatter Y7_ gesperrt wird, und die
zum Schieberegister übertragenen Ladungen werden in
Synchronisation mit den Taktsignalen 01 und 0„, wobei die Wiederholungsfrequenz f1 kleiner als f2 ist, verschoben, um über den Ausgangsverstärker ^l_9 das Ausgangssignal V zu erzeugen. Nach dem Intervall t.~,
in dem das Ausgangssignal V , sequentiell ausgegeben wird, nimmt das Signal 0 _.. den Η-Pegel an, so daß das Gatter 17 geöffnet wird und die Ladungen in der Anord-
nung JJj^ über das Übertragungsgatter J_7_ zum Schieberegister
übertragen werden und während des Intervalls t4 bis
zur Erzeugung des nächsten Beginns des Abtastsignals TSCAN ^lurch ^ie Taktsignale 0.. und 0~ ausgeschoben
werden. Hier kann die Frequenz des Taktes 01 und 0„
f~ anstelle von f.. sein.
Da das während des Intervalls t. erzeugte Signal
nicht das normale Sendesignal ist, wird es als nicht notwendiges Signal eliminiert. Dementsprechend wird das
im Intervall t_ (vgl Fig. 5 (a) ) erzeugte Ausgangssignal
V . als normale' Sendeinformation weiterverarbeitet.
Die oben erläuterte Betriebsweise wird für jede Abtastlinie durchgeführt. Da die Frequenz f2 des
Taktes 01 und 02 während des Speicherintervalls t.
höher ist als die Frequenz f.. des Taktes 01 und 0„
während des Ausleseintervalls t,, wird die zur Löschung der verfälschenden Daten aus dem Schieberegister erforderliche
Zeitspanne verkürzt (zB von t^ auf t,). Dies
ermöglicht die Verkürzung des Speicherzeitintervalls t.,
damit dieses kleiner ist als das Ausleseintervall t.,,
wie es in Fig. 5 (b) dargestellt ist. Fig. 5 (b) zeigt einen Extremfall, in dem das Speicherzeitintervall t '
auf die gleiche Länge wie das Zeitintervall tfi reduziert
wurde, die zur Löschung des Schieberegisters erforderlich ist.
Die Erfindung weist die folgenden Vorteile auf. Nach dem Stand der Technik wird das Übertragungsgatter
17 gesperrt gehalten, da das Signal 0 G während des
Intervalls t. auf L-Pegel liegt. Als ein Ergebnis davon
werden die verfälschenden Ladungen in der Zellen-
anordnung J_6^ während des Intervalls t, gespeichert,
woraus drei Nachteile resultieren. Erstens wird während des Intervalls t. die Zellenanordnung 16
gesättigt bzw übersteuert, besonders wenn die Lichtintensität hoch ist. Zweitens wird bei der
nächsten Linienabtastung, unabhängig davon, ob die Anordnung gesättigt ist oder nicht, eine Zeitspanne
erforderlich, die lang genug ist, um die gespeicherten Ladungen zu eliminieren. Drittens wird demzufolge
die normale Datenübertragung verschlechtert. Gemäß der Erfindung werden andererseits, da das Η-Pegel-Intervall
aui d.is InI ervall "t_ folgend festgesetzt wird,
die durch Photoionisation erzeugten Ladungen praktisch frei zum Schieberegister übertragen und aus ihm abgeleitet,
wodurch die oben genannten Nachteile vollständig vermieden und die normalen Daten korrekt übertragen
werden können.
Im dargestellten und erläuterten Ausführungsbeispiel liegt eine Zweiphasentakt-CCD-Anordnung zugrunde,
es kann jedoch gleichermaßen auch eine Einphasentakt- oder eine Dreiphasentakt-CCD-Anordnung verwendet werden.
Die Steuerschaltung 22 empfängt die Signale T_, T c und t3; sie kann entsprechend ohne weiteres
auf drei ZeitSteuerungen und Wellenformen basierende
Impulse0 „ erzeugen. Das Speicherzeitintervall t1
und das Auslesezeitintervall· t^ werden in der Zeitsteuerungsschaltung
S^ eingestellt, die ohne weiteres
den Impuls Tc und einen Impuls, der das Ende des Intervalls
t_ anzeigt, erzeugen kann.
Die obige Erläuterung betrifft die hauptsächlichen
Betriebsabläufe. Im erläuterten Ausführungsbeispiel sind die Frequenzen der Takte 01 und 0„ im Speicherintervall
t,, von denen in den Intervallen t., (und t.) verschieden.
Die Frequenz f„ im Intervall t.. ist höher festgelegt
als die Frequenz f.. in den Intervallen t, (und t»);
zB ist f1 = 500 kHz und f„ = 2 MHz. Die Frequenzen f.
und f2 werden durch die Steuerschaltung 2J3 erzeugt.
Mit dieser Anordnung wird die Beseitigung verfälschender Daten bzw Ladungen, die nach dem Stand der Technik
die Zeit t_ erforderte, auf die Zeit tß, die kürzer
als die Zeit t_ ist, reduziert. Da die Speicherzeit verkürzt wird, kann die Lichtmenge bzw Lichtstärke
beim Lesen der Daten erhöht und die Lesegeschwindigkeit vergrößert werden.
Die Erfindung ist ferner nicht auf die im erläuterten Ausführungsbeispiel verwendete Zweiphasentaktung
beschränkt. Die Steuerschaltung 2^ kann zwei Frequenzgeneratoren
für f1 und f? umfassen, die bei bzw durch
t., t, und t. geschaltet werden. Alternativ kann auch
ein Frequenzteiler vorgesehen werden.
Gemäß der Erfindung können die ausgelesenen Daten, die die Daten auf der Vorlage korrekt wiedergeben, mit
verkürzter Speicherzeit erzeugt werden.
Leerseite
Claims (3)
1.) Photoelektrischer Wandler mit einer lichtempfindlichen
Zellenanordnung, einem Übertragungsgatter und einem Analog-Schieberegister, in dem ein zu lesendes Muster
über jede Abtastlinie abgetastet wird, um die ausgelesenen Daten in der Zellenanordnung parallel zu speichern,
die gespeicherten Datenladungen über das Übertragungsgatter zum Analog-Schieberegister übertragen
werden und die übertragenen Datenladungen durch Verschiebung des Inhalts des Analog-Schieberegisters
durch Taktimpulse ausgeschoben werden,
dadurch gekennzeichnet , daß
- in jedem Abtastlinien-Intervall zu Beginn des Intervalls das Übertragungsgatter (17) für ein Speicherzeit-Tntervall, das zur Speicherung der Ladungen in
der lichtempfindlichen Zellenanordnung (16) notwendig
ist, gesperrt wird,
- das Übertragungsgatter (17) nach dem Speicherzeit-Intervall zur übertragung der in der Zellenanordnung
(16) gespeicherten Ladungen zu dem Analog-Schieberegister
(18) geöffnet wird,
- nach der Übertragung der Ladungen die Taktimpulse zum Ausschieben der übertragenen Ladungen auf das
Analog-Schieberegister (18) gegeben werden und
81-A6152-02-SF-Bk -
- das Übertragungsgatter (17) nach der Verschiebung
der Ladungen geöffnet wird, so daß die durch die Zellenanordnung (16) erfaßten Ladungen als unnötige
Daten über das Übertragung^gatter (17) und das Analog-Schieberegister
(18) beseitigt werden.
2. Photoelektrischer Wandler mit einer lichtempfindlichen
CCD-Zellenanordnung, einem Übertragungsgatter und einem Analog-SchieberogisLer, in dem oine zu lesende Vorlage
abtastlinienweise abgetastet wird, um die ausgelesenen
Daten parallel in der CCD-Zellenanordnung zu speichern,
die gespeicherten Datenladungen über das übertragungsgatter zu dem Analog-Schieberegister übertragen werden
und die übertragenen Datenladungen durch Verschiebung des Inhalts des Analog-Schieberegisters durch Taktsignale
ausgeschoben werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder AbLastiinien-Periode die Frequenz der
Taktsignale, die während der Speicherzeit zur Speicherung der ausgelesenen Daten in der CCD-Zellenanordnung
(16) auf das Analog-Schieberegister (18) gegeben
werden, höher eingestellt wird, als die Frequenz der Taktsignale, die während einer anderen Zeitperiode
als der Speicherzeit auf das Analog-Schieberegister (18) gegeben werden.
3. Photoelektrischer Wandler,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
einen CCD-Wandler (5) mit einem eine Anzahl von Bildzellen aufweisenden Bilddetektor (16),
einem Schieberegister (18) zum parallelen Empfang, von
Bildsignalen von den Bildzellen und zur Erzeugung eines seriellen Ausgangssignals und mit einem Übertragungsgatter (17) zur parallelen Verbindung der Bildzellen
mit dem Schieberegister (18),
eine erste Steuerschaltung (7), die das Übertragungsgatter (17) während einer ersten Periode zur Speicherung
der Bildsignale sperrt, während einer zweiten Periode zur Übertragung der Bildsignale zum Schieberegister
(18) öffnet, während einer dritten Periode zum Verschieben des Inhalts des Schieberegisters (18)
zur Erzeugung eines Ausgangssignals davon sperrt und es während einer vierten Periode öffnet, wobei die
erste, zweite, dritte und vierte Periode in dieser Reihenfolge wiederholt ablaufen, und
eine zweite Steuerschaltung (23) zum Verschieben des Inhalts des Schxeberegxsters (18) mit einer ersten
Frequenz (f..) mindestens während der dritten Periode
und zum Verschieben des Inhalts des Schxeberegxsters (18) mindestens während der ersten Periode mit einer
zweiten Frequenz (f„), die höher ist als die erste Frequenz (f.).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP55156459A JPS5780864A (en) | 1980-11-08 | 1980-11-08 | Driving circuit for ccd photosensor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3144219A1 true DE3144219A1 (de) | 1982-06-24 |
| DE3144219C2 DE3144219C2 (de) | 1985-01-03 |
Family
ID=15628205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3144219A Expired DE3144219C2 (de) | 1980-11-08 | 1981-11-06 | Photoelektrischer Wandler |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4472744A (de) |
| JP (1) | JPS5780864A (de) |
| DE (1) | DE3144219C2 (de) |
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1980
- 1980-11-08 JP JP55156459A patent/JPS5780864A/ja active Granted
-
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- 1981-11-05 US US06/318,370 patent/US4472744A/en not_active Expired - Fee Related
- 1981-11-06 DE DE3144219A patent/DE3144219C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3144219C2 (de) | 1985-01-03 |
| JPS6210464B2 (de) | 1987-03-06 |
| US4472744A (en) | 1984-09-18 |
| JPS5780864A (en) | 1982-05-20 |
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