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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft ein zentrales Alarmsvstem gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, und betrifft insbesondere ein zentrales Alarmsystem, welches das
Auftreten von gefährlichen oder unerwünschten Umständen an entfernt liegenden Endstellen
feststellen kann. Ferner betrifft die Erfindung ein zentrales klarmsystem, bei welchem
eine zentrale Stelle oder Zentrale mit Endstellen an entfernt liegenden Plätzen
mittels Übertragungsleitungen verbunden ist, um ein Auftreten von ano -nalen, ungewöhnlichen
Bedingungen an-den entfernt liegenden Endstellen, wie beispielsweise ein Austreten
von giftigcm oder explosivem Gas, ein Erzeugen von Rauch und/oder einer übermäßigen
Wärme, sowie das Eindringen von unerwünschten Personen, wie Einbrechern, festzustellen.
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Mit einem herkömmlichen zentralen Alarmsystem kann das Auftreten.
ungewöhnlicher, anomaler Zustände an entfernt liegenden Endstellen festgestellt
werden. Doch müssen bei dem nerkömmlichen Alarmsystem jeweils ein Paar ausschließlich
hierfür verwendeter Übertragungsleitungen für jeden der normalen, ungewöhnlichen
Zustände, die festgestellt werden sollen, vorgesehen werden, Wenn folglich ein Alarmsystem
vorgesehen werden soll, mit welchem verschiedene Arten von zu überwachenden Vorgängen
oder Einrichtungen, wie bei-.
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spielsweise das Feststellen von austretendem giftigem Gas lnd das
Feststellen einer Feuersgefahr/mit dem herkömmlichen verfahren überwacht werden
können, müssen eine Anzahl über tragungsleitungen, deren Anzahl der Anzahl der Arten
der zu überwachenden Vorgänge oder Gegenstände entspricht, zwischen einer Zentrale
und einer Endstelle verlegt sein.
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außerdem müssen in einem Mietshaus, wie beispielsweise einem Sppartementhaus
die Vielfach- Anzahl von übertragungslei-Lungspaaren zwischen einer zentralen Stelle,
z.B. der Woh-
nung des Hausmeisters, und jedem der Endstellen, z.B.
der Mieterwohnungen, vorgesehen sein. Die herkömmlichen Systeme sind daher nachteilig,
da die Anzahl der vorzusehenden Ubertragungsleitungen in unzumutbarer Weise anwächst,
wenn die Anzahl der in der Zentrale zu überwachenden Endstellen ansteigt und/oder
die Anzahl der zu überwachenden Vorgänge oder Einrichtungen an jeder Endstelle ansteigt.
Wenn die Anzahl an übertragungsleitungen größer wird, messen mehr Anschlüsse zwischen
den übertragungsleitungen und Alarm-oder Warneinrichtungen und zwischen den übertragungsleitungen
und den Ansteuerschaltungen der Zentrale hergestellt werden. Ferner ist die Wahrscheinlichkeit,
daß es zu Störungen aufgrund einer Unterbrechung oder eines lockeren Anschlusses
kommt, bei dem herkömmlichen Alarmsystem verhältnismäßig hoch, wenn es in einem
Mietshaus angewendet wird. Darüber hinaus haben die herkömmlichen Alarm systeme
noch den Nachteil, daß sie schwierig zu installieren und zu warten sind.
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Gemäß der Erfindung soll daher ein zentrales Alarmsystem geschaffen
werden, bei welchem die Nachteile der herkömmlichen Systeme beseitigt sind, und
mit dem verschiedene Arten von zu überwachenden Vorgängen oder Gegenständen mit
einer minimalen Anzahl von Übertragungsleitungen verarbeitet werden können, die
eine Zentrale mit entferntliegenden Endstellen verbindet. Gemäß der Erfindung ist
dies bei einem zentralen Alarmsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch
die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein zentrales
Alarmsystem geschaffen, welches drei nämlich erste, zweite und dritte Übertragungsleitungen
aufweist, durch welche eine Zentrale, die eine Steuereinrichtung aufweist, mit einer
Endstelle verbunden ist,die eine Uberwachungs-Eìnrichtung aufweist, wobei zumindest
zwei verschiedene Vorgänge oder Einrichtungen und eine Vielzahl zu
steuernder
Gegenstände überwacht werden kann. Zuerst wird ein überwachungssignal von der Steuereinrichtung
der Zentrale über die erste übertragungsleitung an die überwachungseinrichtung der
Endstelle angelegt, um zu prüfen, ob ein ungewöhnlicher, anomaler Zustand durch
die überwachungscinrichtung festgestellt wird. Entsprechend einem festgestellten,
anomalen Zustand gibt dann die Steuereinrichtung der Zentrale ein Steuersignal über
die zweite übertragungsleitung an die Endstelle, wodurch die jeweils zu steuernden
Gegenstände entsprechend dem festgestellten, anomalen Zustand ausgewählt werden.
Die zu steuernden, auf diese Weise ausgewählten Gegenstände werden dann betätigt,
wenn der UND-Bedingung zwischen den über die erste bzw.
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die zweite übertragungsleitung übertragenen, überwachungs-und Steuersignalen
genügt ist.
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In dem vorstehend beschriebenen Aufbau sind drei übertragungsleitungen
zwischen der Zentrale und Endstellen vorgesehen. Die erste übertragungsleitung wird
dazu verwendet, ein Überwachungssignal von der Zentrale an die Endstelle zu geben,
während das zweite Übertragungssignal dazu verwendet wird, ein Steuerssignal von
der Zentrale an die Endstelle abzugeben. Die dritte übertragungsleitung ist mit
Erde verbunden.
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Die Überwachungseinrichtung kann eine beliebige Einrichtung zum Feststellen
von ungewöhnlichen, anomalen oder unerwünschten Umständen oder Bedingungen der Endstelle,
wie beispielsweise einen Gasdetektor, einen Rauchdetektor, einen Wärmefühler , einen
Notlage-Alarmschalter, einen Einbruch -Alarmschalter usw. aufweisen. Die an der
Endstelle zu steuernden Gegenstände können eine Alarmglocke, ein Alarmsummer, eine
estätigungslampe, eine Alarmlampe, ein Gasabsperrventil, ein Belüfgungsgebläse,
einen Sprinklerkopf usw. umfassen. Wenn beispielsweise das erfindungsgemäße Alarmsystem
einen Gasaustritt feststellt, wird das Gasabsperrventil betätigt, um das an der
Endstelle aus-
strömende Gas zu stoppen, und gleichzeitig kann die
Alarmlampe angeschaltet werden, um das Auftreten eines ungewöhnlichen, anomalen
Umstandes anzuzeigen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind ein Paar Überwachungsleitungen
verwendet, um eine Zentrale, die eine Steuereinrichtung aufweist, mit einer Endstelle
mit einer überwachungseinrichtung zu verbinden, durch die zumindest zwei verschiedene
Vorgänge oder Einrichtungen und eine Vielzahl zu steuernder Gegenstände überwacht
werden kann. Eine der Übertragungsleitungen ist als Datenleitung verwendet, um Überwachungs-
und Steuersignale zwischen der Zentrale und Endstellen zu übertragen. Die andere
Übertragungsleitung ist geerdet.
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In einem zentralen Alarmsystem der vorbeschriebenen Art wird während
einer normalen Zeitspanne eine Versorgungsspannung über das Übertragungsleitungspaar
von der Zentrale an die Endstelle angelegt. Während eines Überwachungsabschnitts
wird ein Überwachungssignal von der Zentrale an die Endstelle angelegt, um das Auftreten
von ungewöhnlichen, anomalen oder unerwünschten Vorgängen oder Umständen an der
Endstelle festzustellen. Während eines Steuerabschnittes wird ein Steuersignal mit
einer Information, die den durch die überwachungseinrichtung festgestellten anomalen
Umstand betrifft, von der Zentrale an die Endstelle abgegeben, wodurch die jeweils
zu steuernden Gegenstände entsprechend dem festgestellten anomlen Zustand ausgewählt
werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird eine Übertragungsleitung
doppelt ausgenutzt, nämlich für überwachungs- und Steuerbetrieb. Wenn dann ein Schaltsignal
angelegt wird, wird die Betriebsweise in der Endstelle von dem Uberwachungs- auf
den Steuerbetrieb geändert. Vorzugsweise ist das Uberwachungssignal ein impulsförmiges
Signal mit einer vorbestimmten Amplitude, und die Amplitu-
de des
impulsförmigen Signals wird geändert, um das Auftreten und die Art von ungewöhnlichen,
anomalen Umständen an der Endstelle anzuzeigen. Das Steuersignal ist vorzugsweise
auch EiII impulsförmiges Signal, und durch die Anzahl Impulse, die von der Zentrale
an die Endstelle während eines Steuerabschnitts abgegeben werden,wird in der Endstelle
ein ganz bestimmter, zu steuernder Gegenstand bestimmt.
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Durch die Erfindung ist somit ein zentrales Alarmsystem geschaffen,
mit welchem eine Anzahl zu über-wachender Vorgänge und Einrichtungen ih einer Endstelle
überwacht werden kann. Hierbei ist das erfindungsgemäße zentrale Alarmsystem hoch
zuverlässig und vielseitig. einsetzbar. Darüber hinaus ist durch die Erfindung ein
zentrales Alarmsystem geschaffen, welches insbesondere bei Mietshäusern oder Appartementhäusern
anwendbar ist. Hierbei ist das gemäß der Erfindung geschaffenc Alarmsystem im Aufbau
einfach und kann leicht installiert werden.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen ir, einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine schematische Darstellung des prinzipiellen Aufbaus des erfindungsgemäßen
Alarmsystems; Fig.2 eine Schaltung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; Fig
3 ein Blockschaltbild einer in Fig.2 dargestellten Endstelle II; Fig.4 teilweise
in -Blockform einen ins einzelne gehenden Aufbau der in Fig.3 dargestellten Endstelle;
Fig.5
ein Zeitdiagramm mit verschiedenen Wellenformen, welche insbesondere zum Verständnis
der Arbeitsweise des Alarmsystems der Fig.1 vorgesehen sind; Fig.6 schematisch eine
weitere Ausführungsform der Erfindung; Fig.7 ein Blockschaltbild einer in Fig.6
dargestellten Endstelle II; Fig.d ein ins einzelne gehende Schaltbiid einer in Fig.6
dargestellten Zentrale 1; Fig.9 teilweise mit Schaltungsblöcken eine ins einzelne
gehende Schaltung einer in Fig.6 dargestellten Endstelle II und Fig.10 ein Zeitdiagramm
mit verschiedenen Wellenformen, welche insbesondere zum Vcrständnis der Arbeitsweise
des Alarmsystems der Fig.6 vorgesehen sind.
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In Fig.1 ist ein zentrales Alarmsystem 1 dargestellt, welches im allgemeinen
eine Zentrale I, Endstellen II und Übertragungsleitungen 1 für eine Verbindung zwischen
der Zentrale I und den Endstellen II hat. Es können soviele Endstellen II, wie in
der Praxis möglich, vorgesehen sein.
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Wenn das in Fig.1 dargestellte System in einem Mietshaus, beispielsweise
einem Appartementhaus angewendet wird, befindet sich die Zentrale in der Wohnung
eines Hausverwalters oder -meisters,und die Endstellen II befinden sich in Mietwohnungen
bzw. Appartements.
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Die Zentrale I weist eine Steuereinrichtung II auf, welche vorzugsweise
einen Mikroprozessor oder einen Kleinstrechner aufweist.. Jede der Endstellen II
weist eine Überwa-
chungseinrichtung auf, welche eine Anzahl zu
überwachender Vorgänge oder Einrichtungen überwachen kann. Beispielsweise kann die
überwachungseinrichtung ein Gasdetektor 3a, ein Rauchdetektor 3b, ein Wärmefühler
3c, usw. sein. Alle zu überwachenden Vorgänge oderEinrichtungen werden zeitseriell
überwacht, und infolgedessen braucht nur eine minimale Anzahl von übertragungsleitungen
zwischen der Zentrale I und den Endstellen II vorgesehen zu werden.
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Jede der Endstellen II weist zu steuernde Gegenstände auf, deren Auswahl
entsprechend dem Ergebnis des Überwachungsvorgangs getroffen wird. Die zu steuernden
Gegenstände können ein Alarmsummer, eine Alarmlampe, ein Gasabschaltventil, ein
Entlüftungsgebläse, ein Sprinklerkopf usw.
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sein. Beispeilsweise weist die Endstelle II eine Überwachungseinrichtung
auf, welche ihrerseits einen Gasdetektor aufweist und darüber hinaus weist die Endstelle
II einen Alarmsummer, eine Alarmlampe und ein Gasabschaltventil auf, welche alle
betätigt werden, nachdem der Gasdetektor ausströmendes Gas festgestellt hat.
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Gemäß der Erfindung weist die Endstelle II drei Betriebsarten auf,
die nacheinander geändert werden. Die Endstelle II wird zuerst auf Normalbetrieb,
dann auf überwachungsbetrieb und schließlich auf einen Steuerbetrieb eingestellt
Während des Normalbetriebs wird eine Versorgungsspannung an die gewählten, zu steuernden
Gegenstände angelegt. Vorzugsweise wird eine derartige Versorgungsspannung von der
Zentrale über die übertragungsleitungen angelegt. Während des Überwachungsbetriebs
wird ein überwachungssignal von der Zentrale I an die Endstelle II angelegt, wodurch
die Uberwachungseinrichtung betätigt wird, um zu prüfen, ob irgendein ungewöhnlicher,
anomaler oder unerwünschter Zustand an der Endstelle II vorliegt. Während des Steuerbetriebs
wird dann ein Steuersignal mit einer Information, welche das Ergebnis des Überwachungsbetriebs
darstellt, von der Zentrale I an die Endstelle II angelegt, um einen
ganz
bestimmten, zu steuernden Gegenstand für eine Betätigung auszuwählen.
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Die Verbindung zwischen der Zentrale I und der Endstelle II kann entweder
durch ein Paar oder durch drei Ubertragungsleitungen erfolgen. Wenn drei übertragungsleitungen
vorgesehen sind, wird eine für den Überwachungsbetrieb und eine weitere für den
Steuerbetrieb verwendet. Wenn ein Leitungspaar vorgesehen ist, wird eine Leitung
nacheinander sowohl für den Überwachungs- als auch den Steuerbetrieb verwendet.
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In Fig.2 ist ein Alarmsystem mit drei übertragungsleitungen dargestellt,
bei welchem die Zentrale I und die Endstelle II durch eine Steuerleitung 11, eine
Uberwachungsleitung 12 und eine Erdleitung 13 verbunden sind. Die Zentrale 1 weist
einen Transistor Tr1 auf, welcher während des Normalbetriebs angeschaltet ist, so
daß eine Versorgungsspannung VS über die Leitung 11 an die Endstelle II abgegeben
wird. Wenn die Betriebsweise auf Überwachungsbetrieb geändert wird, wird der Transistor
Tr1 abgeschaltet, und ein Transistor Tr2 wird angeschaltet, so daß ein Taktimpuls
CL mit einer vorbestimmten Amplitude von der Zentrale I über die Leitung 12 an die
Endstelle II abgegeben wird. Die Amplitude des Taktimpulses CL wjr geein(lert, wenn
ein anomaler oder unerwünschter Zustand in der Endstelle Ii vorliegt. Eine derartige
Amplitudenänderung, wird in der Zentrale I über einen Verstärker 4 festgestellt.
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Das System 1 ist dann auf Steuerbetrieb eingestellt, während welchem
der Transistor Tr2 abgeschaltet und der Transistor Tr1 angeschaltet wird, so daß
ein Auswahltaktimpuls, welcher einen ganz bestimmten, zu steuernden Gegenstand entsprechend
dem fc'.stgestellten anomalen Zustand auswählt, von der Zentrale 1 über die ljtitun(J
11 an die Endstelle ii abgegeben wrd. Danach wird der Transistor Tr2 angescl1altet,
so daß der auf diese Weise ausgewählte, zu steuernde Ge-
genstarld
L,ctitigL wlrd, wenn der lJNr)-lscdingung zwischen den Leitungen 11 und 12 genügt
ist. Transistoren Tr3 und Tr4 sind übrigens vorgesehen, um die Kapazität der Leitungen
11 bzw. 12 zu beseitigen.
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In Fig.3 ist in Form eines Blockschaltbildes der Aufbau der in Fig.2
dargestellten Endstelle II und in Fig.4 ist dieser Aufbau im einzelnen dargestellt.
Die Ubertragungsleitungen 11 und 12 sind mit Taktimpulse aufnehmenden Schaltungen
10 bzw. 11 verbunden. Die Taktimpulse aufnehmende Schaltung 10 ist über eine Leitung
5 mit einem Zähler 12 verbunden. In ähnlicher Weise ist die Taktimpulse aufnehmende
Schaltung 11 über eine Leitung 6 mit einem Zähler 13 verbunden. Die Leitung 5 ist
mit einem Eingang eines UND-Glieds 17 und die Leitung 6 ist mit dem anderen Eingang
des UND-Glieds 17 verbunden, dessen Ausgang mit einem Sperr- oder Halteglied 16
verbunden ist. Die Leitung 5 ist auch mit dem Rücksetzeingang des Zählers 13 verbunden,
dessen Ausgang mit dem Rücksetzanschluß des Zählers 12 verbunden ist.
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Der Zähler 13 ist mit einem Multiplexer 14 verbunden, welcher Information
von einer Gruppe zu überwachende.r Gegenstände erhält. Der Multiplexer 14 ist auch
mit einer Schaltanordnung 15 verbunden, welche zwischen die Taktimpulse aufnehmende
Schaltung 11 und Erde geschaltet ist.Das Halteglied 16 ist mit einer Ansteuerschaltung
18 verbunden, an welche eine Versorgungsspannung VDD angelegt wird. Die Ansteuerschaltung
18 legt wahlweise Ansteuerenergie an eine Gruppe von zu steuernden Gegenständen.
Eine Spannung VDD wird an zu überwachende Gegenstände, wie Gas- und Rauchdetektoren
angelegt, während eine Spannung Vcc an zu steuernde Gegenstände, wie Alarmsummer
und -lampen angelegt wird.
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Nunmehr wird die Arbeitsweise des in Fig.2 bis 4 dargestellten Alarmsystems
anhand der Fig.5 beschrieben.
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Normalbetrieb (Abschnitt A in Fig.5) Wenn das System 1' in Normalbetrieb
ist, wie durch einen Abschnitt A in Fig.5 dargestellt ist, ist in der Zentrale I
der Transistor Tr1 an- und der Transistor Tr2 abgeschaltet. Somit wird die Versorgungsspannung
V5 von der Zentrale I über die Leitung 11 an die Endstelle II angelegt, wie durch
eine Wellenform c in Fig.5 dargestellt ist. Folglich ist die Endstelle II in Betriebszustand
gebracht, wobei die Spannung Vcc an eine Gruppe von zu überwachenden Gegenständen
und die Spannung VDD an eine Gruppe zu steuernder Gegenstände angelegt ist. Während
dieses Abschnittes bleibt der Zähler 13 rückgesetzt.
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Überwachungsbetrieb (Abschnitt B in Fig.5) Bei dem Überwachungsbetrieb
ist in der Zentrale I der Transistor Trl aus- und der Transistor Tr2 angeschaltet,
so daß ein Taktimpuls (Wellenform c in Fig.5) über die Leitung 12 von der Zentrale
I an die Endstelle II angelegt wird. Die Taktimpulse aufnehmende Schaltung 11 erhält
diesen Taktimpuls, wodurch der Zähler 13 betätigt wird, wie durch die Wellenform
f in Fig.5 dargestellt ist. Der Multiplexer 14 erhält Eingangsdaten (Wellenformen
h in Fig.5) von der Gruppe zu überwachender Gegenstände, und die Schaltanordnung
15 wird entsprechend der Eingangsdaten an- oder ausgeschaltet: wodurch die Amplitude
des Taktimpulses auf der Leitung 12 geändert wird, wie durch eine Wellenform b in
Fig.5 dargestellt ist. Derartige änderungen in der Impulsamplitude werden von der
Zentrale I festgestellt, so-daß der Zustand jedes der zu überwachenden Gegenstände
in der Endstelle II auch in der Zentrale I festgestellt werden kann.
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Da der Zähler 13 zurückgesetzt ist, wenn die Leitung 1 auf hohem Pegel
ist, beginnt er immer von" 011an zu zählen. Der Zähler 12 wird durch den Zähler
13 bei Beendigung des Überwachungsbetriebs rückgesetzt.
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Steuerbetrieb (Abschnitt C in Fig.5) Nach einer Bestimmung des Zustandes
jedes der zu überwachenden Gegenstände, wie oben beschrieben ist, wird in der Zentrale
I der Transistor Tr1 an- und der Transistor Tr2 ausgeschaltet. Folglich wird ein
Taktimpuls von der Zentrale I über die Leitung 11 an die Endstelle II angelegt,
wie durch eine Wellenform d in Fig.5 dargestellt ist. Dieser Taktimpuls wird von
der Schaltung 10 aufgenommen, wie durch eine Wellenform e in Fig .5 dargestellt
ist, wobei der Zähler 12 durch die Rückflanke jedes Impulses betätigt wird, wie
in einer Wellenform a in Fig.5 dargesstellt ist. In diesem Augenblick entspricht
dann die Anzahl der von der Zentrale I aus zugeführten Taktimpulse einem ganz bestimmten
zu steuernden Gegenstand. Wenn beispielsweise die Anzahl der zugeführten Impulse
sechs ist, ist der sechste zu steuernde Gegenstand, z.B. eine Alarmlampe/für eine
Betätigung ausgewählt.
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Nachdem, wie vorstehend beschrieben, ein gewünschter zu steuernder
Gegenstand ausgewählt ist, werden die Transistoren Trl und Tr2 in der Zentrale I
angeschaltet, um einen Zustand mit hohem Pegel auf jeder der beiden Leitungen 11
und 12 zu schaffen. Folglich wird ein Abtastsignal (Wellenforr& g in Fig.5)
von dem UND-Glied 17 an das Halteglied 16 angelegt, so daß die gezählte Zahl in
dem Zähler 12, die einem gewünschten zu steuernden Gegenstand entspricht, gehalten
wird. Die somit gehaltene Information wird dann an die Ansteuerschaltung 18 abgegeben,
um den entsprechenden zu steuernden Gegenstand anzusteuern. In der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform wird eine Versorgungsspannung der Endstelle II durch Laden eines
Kondensators C mittels eines Taktimpulses erhalten, der von der Zentrale I über
die Leitungen 11 und 12 zugeführt wird. Wie durch eine Wellenform i in Fig.5 dargestellt
ist, sind Schwankungen der Versorgungsspannung an der Endstelle II vernachlässigbar
klein. Ferner wird die Versorgungsspannung an der Endstelle während der Uberwachungs-
und
Steuerabschnitte abgeschaltet; da jedoch der Abschaltabschnitt
im Bereich zwischen 30 bis 50ms liegt, würden sich dadurch keine Schwierigkeiten
bei der Betätigung bzw. dem Auslösen von ausgewählten, zu steuernden Gegenständen,
wie Alarmsummern und -lampen ergeben.
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Nunmehr wird ein in Fig.6 schematisch dargestelltes Alarmsystem 1"
mit zwei Übertragungsleitungen beschrieben. Die Zentrale I ist mit der Endstelle
II über ein Paar Leitungen 11 und 12 verbunden. Die Leitung 11 ist eine Datenleitung,
und die Leitung 12 ist eine Erdleitung. In Fig.7 ist ein Blockschaltbild der Endstelle
II in Fig.6 dargestellt, und in Fig.8 ist eine Schaltung eines Teils der in Fig.6
dargestellten Zentrale I wiedergegeben. In Fig.9 ist der Aufbau der in Fig.6 und
7 dargestellten Endstelle II im einzelnen wiedergegeben.
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Wie in Fig.6 und 8 dargestellt, weist die Zentrale I eine Steuerenergie-Ansteuerschaltung
31, eine Taktimpuls-Ansteuerschaltung 32 und eine Steuereinheit 33 auf. Während
eines Normalbetriebs (Abschnitt A in Fig.10) wird die Steuerenergie-Ansteuerschaltung
31 durch ein Ausgangssignal von einem Ausgangsanschluß PA1 der Steuereinheit 33
in Betrieb gehalten, so daß eine Versorgungsspannung V5 von der Zentrale I über
die Leitungen 11 und 12 an die Endstelle II abgegeben wird. Während eines Uberwachungs-/Steuerbetriebs
(Abschnitt B in Fig.10) wird die Schaltung 32 durch ein Ausgangs signal von einem
Ausgangsanschluß PB1 der Steuereinheit 33 betätigt, und folglich wird ein Taktimpuls
CL von der Zentrale I über die Leitungen 11 und 12 an die Endstelle II abgegeben.
Die Zentrale I ist auch mit einer Anzahl Endstellen II verbunden, und folglich weist
die Zentrale I normalerweise mehr als eine Steuerenergie-Ansteuerschaltung und eine
Taktimpuls-Ansteuerschaltung auf, wie beispielsweise bei 31' bzw. 32' in Fig.8 dargestellt
ist.
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Wie in Fig.7 und 9 dargestellt, weist die Endstelle II eine mit der
Leitung 11 verbundene, Taktimpulse aufnehmende Schaltung 41 auf. Die Schaltung 41
ist mit einem Zähler 43 verbunden, welcher seinerseits über ein Halteglied mit einer
Ansteuerschaltung 50 verbunden ist. Die Schaltung 41 ist auch mit einer einen langperiodigen
hohen Pegel feststellenden Schaltung 46 und einer einen langperiodigen niedrigen
Pegel feststellenden Schaltung 47 verbunden. Der Ausgang der Schaltung 47 ist mit
dem Eingang eines Flip-Flops 48 verbunden, und der Ausgang der Schaltung 46 ist
mit dem Rücksetzanschluß des Flip-Flops 48 verbunden. Der Ausgang der Schaltung
47 ist mit einem Eingang eines UND-Glieds 53, verbunden, während der Q-Ausgang des
Flip-Flops 48 mit dem anderen Eingang des UND-Gliedes 53 verbunden ist, dessen Ausgang
dann mit dem Halteglied 49 verbunden ist. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 48 ist mit
dem Rücksetzeingang des Zählers 43 verbunden. Der Ausgang der Schaltung 46 ist auch
mit den Rücksetzanschluß eines Zählers 44 verbunden, welcher wiederum mit einem
Multiplexer 45 verbunden ist. Der Multiplexer 45 erhält Information von einer Gruppe
52 zur Überwachung der Gegenstände und gibt entsprechende Signale an eine Schaltanordnung
42 ab.
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Nunmehr wird die Arbeitsweise des Alarmsystems -1" anhand von Fig.10
beschrieben.
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Normalbetrieb (Abschnitt A in Fig.10) Bei Normalbetrieb wird die Schaltung
31 der Zentrale I in Betrieb gehalten, wie durch-eine Wellenform k in Fig.10 dargestellt
ist, so daß eine Versorgungsspannung VS über die Leitungen 11 und'l2 an die Endstelle
II angelegt wird, wie durch eine Wellenform b in Fig.10 dargestellt ist. Während
dieses Abschnitts ist die an die Endstelle II abgegebene Spannung eine Spannung
V5 mit einem langperiodigen hohen Pegel, und folglich wird die Schaltung 46 betätigt,
um den Zähler 44, das Flip-Flop 48 und den Zähler 43 rückzusetzen. Gleichzeitig
wird die Schaltung 40 betätigt, um
eine Versorgungsspannung VDD
an die zu steuernden Gegenstände in der Gruppe 51 abzugeben.
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Überwachungsbetrieb (Abschnitt B1 in Fig.10) Am Anfang dieses Abschnitts
wird in der Zentrale I die Schaltung 31 ab-und die Schaltung 32 angeschaltet. Folglich
wird der Taktimpuls CL von der Zentrale I über die Leitungen 11 und 12 an die Endstelle
II abgegeben, wie durch eine Wellenform i in Fig.10 dargestellt ist. Folglich ändert
die Versorgungsspannung V5 ihren Zustand von einem hohen auf einen niedrigen Pegel,
wie durch eine Wellenform b in Fig.10 dargestellt ist, wodurch dann das Ausgangssignal
LH der einen langperiodigen hohen Pegel feststellenden Schaltung 46 auf einen niedrigen
Pegel übergeht, wodurch der Rücksetzzustand des Zählers 44, des Flip-Flops 48 und
des Zählers 43 freigegeben wird.Gleichzeitig wird die Schaltung 40 unwirksam, so
daß die Energiezufuhr an den zu steuernden Gegenständen unterbrochen wird, wie durch
eine Wellenform k in Fig.10 dargestellt ist. Wenn der Taktimpuls CL an die Endstelle
II abgegeben wird, wird eine Versorgungsspannung Vcc, die für eine Betätigung an
jedes Element der Endstelle II anzulegen ist, ausgebildet, wie durch eine Wellenform
j in Fig.10 dargestellt ist. Der Taktimpuls wird auch über die Taktimpulse aufnehmende
Schaltung 41 an den Zähler 44 abgegeben, wobei der Multiplexer 45 eine Überwachungsinformation
von der Gruppe 52 der zu überwachenden Gegenstände an die Schaltanordnung 52 überträgt.
Die Schaltanordnung 42 wird entsprechend dem von dem Multiplexer 45 abgegebenen
Ausgangssignal (Wellenform h in Fig.10) an- und abgeschaltet, wobei die Amplitude
des über die Leitung 11 übertragenen Taktimpulses in dem Abschnitt B1 geändert wird,
wie durch eine Wellenform a in Fig.10 dargestellt ist. Hierbei kann der Zustand
jedes der in der Endstelle II zu überwachenden Gegenstande in der Zentrale I zur
selben cit gelesen oder festgestellt werden, indem die Amplitudenänderungen des
Taktimpulses auf der Leitung li beobachtet werden.
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Steuerbetrieb(Abschnitt B2 in Fig.10) Nach Beendigung des vorstehend
beschriebenen Uberwachungsbetriebs wird der Taktimpuls für einen verhältnismäßig
langen Zeitabschnitt (Abschnitt T1 in der Wellenform i der Fig.10) auf einem hohen
Pegel gehalten, um die Schaltung 46 zu aktivieren, um dadurch den Zähler 44, das
Flip-Flop 48 und den Zähler 43 rückzusetzen. Gleichzeitig wird die Schaltung 40
aktiviert. Ein langperiodiger Impuls T2 mit niedrigem Pegel (Abschnitt T2 in der
Wellenform i der Fig.
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10) wird von der Zentrale I im Anschluß an den langperiodi gen Impuls
Ti mit hohem Pegel angelegt. Wenn der Impuls T2 an die Schaltungen 46 und 47 angelegt
wird, geht das Ausgangssignal LH von der Schaltung 46 auf einen niedrigen Pegel,
wodurch der Zähler 44 aktiv wird; gleichzeitig geht das Ausgangssignal LL von der
Schaltung 47 auf einen hohen Pegel, wie durch eine Wellenform c in Fig.10 dargestellt
ist, so daß das Flip-Flop 48 um +1 inkrementiert wird, wobei der Zähler 43 durch
ein Signal am Ausgang Q des Flip-Flops 48a gesetzt und wirksam wird, wie durch die
Wellenform d in Fig.10 dargestellt ist.
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Auf diese Weise wird der Steuerabschnitt B2 von dem Überwachungsabschnitt
B1 unterschieden. Nach einer derartigen Unterscheidung wird ein Taktimpuls CKS mit
einer Information, um einen ganz bestimmten, zu steuernden Gegenstand auszuwählen,
beispielsweise einen Alarmsummer oder eine -lampe, von der Zentrale I an die Endstelle
II abgegeben An der Endstelle II zählt der Zähler 43 die Anzahl der-Taktimpulse
CKS, wie durch eine Wellenform fin Fig.10 dargestellt ist, um einen bestimmten,
zu steuernden Gegenstand auszuwählen.
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Nach dem Auswählen eines ganz bestimmten zu steuernden Gegenstandes
wird ein von der Zentrale I abgegebener Taktimpuls für einen verhältnismäßig langen
Zeitabschnitt auf einem niedrigen Pegel gehalten, wie durch den Abschnitt T3 in
der Wellenform i der Fig.10 dargestellt ist. Hierdurch
wird dann
das Ausgangssignal LL von der Schaltung 47 ein Signal mit hohem Pegel (Wellenform
c in Fig.10).In diesem Augenblick genügen dann das Ausgangssignal LL der Schaltung
47 und das Signal am Ausgang Q des Flip-Flops 48b der UND-Bedingung an dem UND-Glied
53, und folglich wird ein Abtastsignal (Wellenform g in Fig.10) an das Halteglied
49 angelegt, um Daten mit einer Information zu halten, um einen ganz bestimmten,
zu steuernden Gegenstand auszuwählen.
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Danach wird auf der Seite der Zentrale I die Schaltung 32 abgeschaltet
und die Schaltung 31 angeschaltet, um eine Versorgungsspannung V5 über die Leitungen
11 und 12 an die Endstelle II abzugeben. Hierdurch wird dann das Ausgangssignal
LH von der Schaltung 46 ein Signal mit hohem Pegel, wodurch die Schaltung 40 der
Endstelle II auf wirksam geschaltet wird, um eine Versorgungsspannung VDD an die.
zu steuernden Gegenstände anzulegen, wobei nur der ausgewählte, zu steuernde Gegenstand
betätigt wird. Die Energie an den zu steuernden Gegenständen wird während des überwachungs-/Steuerabschnitts
B unterbrochen. Jedoch ist diese Unterbrechung in der Versorgungsspannung ziemlich
kurz, da sie nur 30 bis 60ms dauert, und folglich kommt es dadurch in der Praxis
zu keinen Schwierigkeiten.
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Ende der Beschreibung