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DE3141209C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3141209C2
DE3141209C2 DE3141209A DE3141209A DE3141209C2 DE 3141209 C2 DE3141209 C2 DE 3141209C2 DE 3141209 A DE3141209 A DE 3141209A DE 3141209 A DE3141209 A DE 3141209A DE 3141209 C2 DE3141209 C2 DE 3141209C2
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DE
Germany
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open
compartment
weft
warp threads
holder
Prior art date
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Expired
Application number
DE3141209A
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English (en)
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DE3141209A1 (de
Inventor
Thomas Francis Phillipsburg N.J. Us Mcginley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3141209A1 publication Critical patent/DE3141209A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3141209C2 publication Critical patent/DE3141209C2/de
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    • D03D47/28Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed
    • D03D47/30Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein the weft itself is projected into the shed by gas jet
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    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/38Weft pattern mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Webverfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie auf einen Webstuhl zur Durchführung dieses Verfahrens.
Herkömmliche Webverfahren, bei denen gleichzeitig mehrere Fächer gebildet werden, sind im wesentlichen in zwei Varianten bekannt. Bei der einen Variante handelt es sich um Flachweberei, wobei mehrere Fächer in der Schußrichtung entlang eines flachen oder ebenen Weges wandern. Bei der anderen Variante handelt es sich um das Weben mit gebogen verlaufenden Kettfäden, meistens mit Hilfe eines Rotors, wobei mehrere gebildete Fächer in der Kett­ fädenrichtung ebenfalls auf einem gebogenen Weg bewegt werden. Diese bekannten Webverfahren haben mehrere Nachteile, wobei der wichtigste darin besteht, daß hinsichtlich der möglichen Gewebebindungen starke Einschränkungen deshalb bestehen, weil nicht die bei Flachwebstühlen üblichen Fach­ bildungsorgane verwendet werden können.
Aus der US-PS 41 22 871 des Anmelders ist ein weiteres Webverfahren mit mehreren gebildeten Fächern bekannt, bei dem einige der Nachteile des Flachwebens mit gewellten Schußfäden und des Webens mit gebogen verlaufenden, gewellten Kettfäden vermieden werden. Hierbei handelt es sich um Flachweberei mit gewellten Kettfäden, d. h. eine Mehrzahl von gebildeten Fächern wird in der Kettfadenrichtung auf einem flachen oder ebenen Weg bewegt.
In Zusammenhang mit dem Weben unter Verwendung gebogen verlaufender Kettfäden sind auch Vorrichtungen bekannt, mittels derer Schußfäden in mehrere Kettfädenfächer eingetragen werden, während diese in Kettfadenrichtung laufen. Beispiele hierfür sind zu finden in der US-PS 27 42 058 und der GB-PS 8 19 974. Bei allen diesen bekannten Verfahren und den entsprechenden Webstühlen sind jedoch Nadeln, Greiferarme oder ähnliche Organe in starrer oder flexibler Ausführung erforderlich, die am Webstuhl angeordnet sind und sich zum Eintragen der Schußfäden in die sich bewegenden Fächer hinein und zurück verstellt werden müssen. Es ist hierbei erforderlich, das zum Eintragen der Schußfäden vorgesehene Organ nach dem Eintragen zur Seite des Webstuhls zurückzuziehen, von der aus der Schußfaden zugeführt wird. Hieraus ergibt sich der Nachteil, daß die Hälfte der Zeit, in der sich das zum Eintragen des Schußfadens vorgesehene Organ innerhalb des Faches befindet, für das Zurückziehen dieses Organs aus dem Fach nach dem Eintragen des Schußfadens unnütz verbraucht wird, wodurch die Webgeschwindigkeit begrenzt ist.
Der vorgenannte Nachteil kann gemäß der US-PS 41 22 871 des Anmelders dadurch behoben werden, daß mittels mehrerer Schützen gleichzeitig mehrere Schußfäden in entsprechend viele bewegte Kettfäden­ fächer eingebracht werden. Hierbei werden die Schützen von wenigstens einer Seite des Webstuhles aus durch die von Wellen der Kettfäden gebildeten, sich bewegenden Fächer hindurchgeschossen und werden auf der jeweils anderen Seite des Webstuhles aufgefangen. Während ihres Weges durch ein sich bewegendes Fach hindurch sind die Schützen nicht mit dem Webstuhl verbunden, so daß es nicht erforderlich ist, die Schützen durch die sich bewegenden Fächer hindurch zurückzuholen. Es steht so die gesamte Zeit, in der sich die Schützen innerhalb der sich bewegenden Fächer befinden, zum Eintragen der Schußfäden zur Verfügung.
In der US-PS 41 22 872 des Anmelders ist ein weiteres Webverfahren mit gewellt verlaufenden Kettfäden beschrieben, wobei die Schußfäden genau und kontinuierlich so geführt sind, daß sie entsprechend der gegenüber der Abschußrichtung seitlichen Bewegung der sich bewegenden Fächer ebenfalls eine seitliche Bewegung ausführen, da den für das Eintragen verwendeten Greiferschützen eine entsprechende Querbewegung aufgezwungen wird. Die Greiferschützen werden dabei in die sich bewegenden Fächer hinein abgeschossen, die sich rechtwinklig zu derjenigen Richtung bewegen, in der die Greiferschützen ursprünglich abgeschossen werden.
Es sind auch Webverfahren mit einem einzigen gebildeten Fach bekannt, wobei die Schußfäden in das offene Fach mittels eines Strömungsmittelstrahles eingetragen werden, also beispielsweise mittels eines Wasser- oder Luftstrahles. Im Falle der Verwendung von Luft kann diese durch einen Führungskanal ge­ leitet werden, der in das offene Fach eingebracht und wieder aus diesem entfernt wird (US-PS 38 18 952, US-PS 38 21 972, US-PS 38 47 187, US-PS 41 16 243, US-PS 41 25 133). Der Schußfaden-Führungskanal ist dabei nötig, um den Strömungsmittelstrahl innerhalb des offenen Faches zumindest teilweise zu umschließen und um hierdurch die Geschwindigkeit des Strahles auf einer für das Eintragen des Schußfadens genügenden Höhe zu halten und zu verhindern, daß der Schußfaden mit dem das offene Fach bildenden Kettfäden in Berührung kommt.
Die Verwendung von Strömungsmittelstrahlen zum Eintragen der Schußfäden führt zu mehreren Vorteilen. Beispiele ist hierdurch das Eintragen sehr schnell durchführbar. Auch sind Strömungsmittelstrahlen relativ einfach zu bilden, und die entsprechenden Vorrichtungen und insbesondere Düsen sind von relativ geringem konstruktiven Aufwand und verlangen geringen Wartungsaufwand. Allerdings werden diese Vorteile bei bekannten Verfahren weitgehend dadurch zunichte gemacht, daß zur Bereitstellung des Strömungsmittels unter Druck ein entsprechender Leistungsverbrauch entsteht. Dies gilt insbesondere bei der Verwendung von Luft als Strömungsmittel, da diese nur teilweise innerhalb des Schußfaden-Führungskanals eingeschlossen wird und z. T. entweicht. Die teilweise offenen Schußfaden-Führungskanäle führen zudem zu der Gefahr, daß der Schußfaden ungewollt zu früh aus dem Führungskanal austritt, wodurch die Qualität des gebildeten Gewebes negativ beeinflußt werden kann und Verfahrensunterbrechungen auftreten können.
Es sind auch Schußfaden-Führungskanäle bekannt, die den Schußfaden in Umfangsrichtung praktisch vollständig umschließen (US-PS 38 28 828, US-PS 37 96 236). Hierbei ergibt sich andererseits der Nachteil, daß zusätzliche Zeitverzögerungen durch das Schließen des Schußfaden-Führungskanals auftreten, wodurch die für das Eintragen des Schußfadens zur Verfügung stehende Zeit verringert bzw. die Webgeschwindigkeit herabgesetzt wird. Bei gegebener Webgeschwindigkeit wird andererseits wegen der verkürzten zum Eintragen des Schußfadens zur Verfügung stehenden Zeit der Leistungsbedarf erhöht, um den Schußfaden in der kürzeren zur Verfügung stehenden Zeit sicher eintragen zu können. Dabei wird dann die Verringerung der Verlustleistung, die durch das Schließen der Schußfaden- Führungskanäle erzielt wird, praktisch zunichte gemacht.
Aufgrund der sich aus Vorstehendem ergebenden Schwierigkeiten wurde bisher auch noch nicht versucht, beim Weben mit mehreren gleichzeitig gebildeten Fächern Strömungsmittelstrahlen einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend erläuterten Schwierigkeiten und Nachteile zu vermeiden und ein hinsichtlich Genauigkeit und Geschwindigkeit verbessertes Webverfahren anzugeben. Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Wenn eine vorgegegebene Anzahl von Fächern offengehalten wird, kann eine entsprechende Anzahl von Strömungsmittelstrahlen verwendet werden, wobei jeder Strömungsmittelstrahl einen entsprechenden Schußfaden in ein zugeordnetes, offengehaltenes Fach einträgt. Die Bewegung der Flüssigkeitsstrahlen wird zweckmäßig mit der Bewegung der offengehaltenen Fächer synchronisiert, so daß jeder Flüssigkeitsstrahl zusammen mit einem der offengehaltenen Fächer bewegt wird, solange das Eintragen des jeweiligen Schußfadens in das zugeordnete Fach erfolgt. Hierdurch kann eine vorgegebene Anzahl von Schußfäden praktisch gleichzeitig in eine entsprechende Anzahl von offengehaltenen Fächern eingebracht werden. Um ein vollständiges Eintragen der Schußfäden zu gewährleisten, wird zweckmäßig jeder Flüssigkeitsstrahl während der erforderlichen Zeitdauer innerhalb des entsprechenden Faches einwärts von den dieses bildenden Kettfaden durch geeignete Mittel umschlossen, so daß ein schnelles und völliges Eintragen des jeweiligen Kettfadens erleichtert wird.
Es sei allerdings bemerkt, daß bei den noch zu beschreibenden Ausführungsbeispielen sechs Offenhalter zum Offenhalten von Fächern vorgesehen sind, während vier Düsen zum Erzeugen von Strömungsmittelstrahlen vorhanden sind, so daß keine feste Zuordnung zwischen einem gegebenen Offenhalter und einer gegebenen Düse besteht. Jeder Offenhalter wird jedoch zu vorgegebener Zeit mittels eines Strömungsmittelstrahles mit einem einzutragenden Schußfaden beschickt, wobei es sich für von demselben Offenhalter nacheinander offengehaltene Fächer nicht notwendig um dieselbe Düse handelt, die den jeweiligen Strömungsmittelstrahl er­ zeugt.
Den Kettfäden wird zweckmäßig eine derartige Bewegung erteilt, daß sie sich im wesentlichen in derselben Richtung wird die offengehaltenen Fächer bewegen, wobei diese Bewegung der Kettfäden insbesondere kontinuierlich erfolgt. Die Bewegung der Schußfäden wird ebenfalls mit der Bewegung der Strömungsmittelstrahlen zweckmäßig so synchronisiert, daß der jeweilige Schußfaden zusammen mit dem jeweiligen Strömungsmittelstrahl bewegt wird, während er in das jeweils zugeordnete Fach eingetragen wird.
Jeder Strömungsmittelstrahl wird zweckmäßig innerhalb des zugeordneten, offengehaltenen Faches im wesentlichen in Umfangsrichtung umschlossen gehalten. Eine solche Umschließung oder Führung des Strömungsmittelstrahles hat mehrere Vorteile. Zunächst ist es leichter möglich, die Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittelstrahles auf dessen gesamter Länge auf einen Wert zu halten, der zum Eintragen des Schußfadens ausreicht. Weiter wird einem ungewollten Hinaustreten des Schußfadens aus dem jeweiligen offengehaltenen Fach hinaus vorgebeugt. Schließlich wird auch verhindert, daß der Strömungsmittelstrahl mit denjenigen Kettfäden in Berührung kommt, die das jeweilige, offengehaltene Fach bil­ den.
Ein Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann in üblicher Weise mit fachbildenden Organen, die entsprechend der gewünschten Gewebebindung von Kett- und Schußfäden einen Teil der Kettfäden anheben und/oder einen anderen Teil der Kettfäden absenken, sowie mit einem Offenhalter versehen sein, der mindestens ein Offenhalteorgan aufweist und ein bewegtes Fach offenhält. Dabei weist zweckmäßig zur Durchführung des neuen Verfahrens das Offenhalteorgan zur Hindurchführung eines Strömungsmittelstrahles eine Öffnung sowie weiter auch Mittel zum seitlichen Heraustretenlassen des eingetragenen Schußfadens auf.
Das Offenhalteorgan ist dabei zweckmäßig von derartiger Form, daß es leicht zwischen nebeneinander liegenden Kettfäden hindurch in das von den fachbildenden Organen gebildete, offenzuhaltende Fach einführbar ist. Dabei hat das Offenhalteorgan zweckmäßig je eine obere und untere Fläche, die in einer ersten Stellung des Offenhalteorgans an mindestens einem an der Oberseite des offenzuhaltenden Faches liegenden Kettfaden bzw. mit mindestens einem an der Unterseite dieses Faches liegenden Kettfaden zur Anlage kommen. Bei einer zweiten Stellung des Offenhalteorgans gibt dieses zweckmäßig die Kettfäden, die oberhalb und unterhalb des zuvor offengehaltenen Faches liegen, zur Zusammenführung in die Geschlossenfachstellung frei. Zweckmäßig ist dabei das Offenhalteorgan zur Aufnahme eines durch es hindurchgeführten Schußfadens mit einer entsprechenden Öffnung ausgebildet, die sich dann in ihrer wirksamen Stellung befindet, wenn das Offenhalteorgan sich in einer ersten Stellung befindet. Das Offenhalteorgan ist zweckmäßig aus dieser ersten Stellung in eine unterschiedliche, insbesondere durch Verschwenkung um einen relativ geringen Schwenkwinkel erreichbare zweite Stellung verstellbar, in der es leichter durch benachbarte Kettfäden hindurchgeschwenkt werden kann. In der zweiten Stellung, die gemäß Vorstehendem zweckmäßig eine zweite Schwenkstellung ist, ermöglichen zu diesem Zweck vorgesehene Mittel ein Heraustreten des eingetragenen Schußfadens aus dem Offenhalteorgan. Als solches Mittel könnte beispielsweise vorgesehen sein, daß das Offenhalteorgan eine Unterbrechung aufweist, aus einem federelastischen oder zähelastischen Kunststoff besteht und durch entsprechende Kraftbeauf­ schlagung an der genannten Stelle zu einem Schlitz aufspreizbar ist. Zweckmäßig wird als Mittel, das einen Durchtritt des eingetragenen Schußfadens aus dem Offenhalteorgans heraus nach außen ermöglicht, ein entsprechender Schlitz vorgesehen. Sofern das Offenhalteorgan oder ein aus mehreren gleichartigen derartigen Offenhalteorganen gebildeter Offenhalter zur Verschwenkung des Offenhalteorgans bzw. aller Offenhalteorgane um eine Hochachse ausgebildet ist, die sich zweckmäßig senkrecht zur Geschlossenfachebene der Kettfäden erstreckt, ermöglicht die schwenkende Verstellung zwischen den beiden genannten Stellungen des Offenhalteorganes einen wesentlichen geringeren Verstellbereich und entsprechende Zeiteinsparungen gegenüber bekannten Offenhaltern, die im Falle einer Verschwenkung im allgemeinen um 90° geschwenkt werden müssen.
Ein Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung geht aus von der Bauweise mit fachbildenden Organen, die entsprechend der gewünschten Gewebebindung von Kett- und Schußfäden einen Teil der Kettfäden anheben und/oder einen anderen Teil der Kettfäden absenken, sowie mit mindestens einem Offenhalter für bewegte Fächer, der seinerseits mindestens einem Offenhalter für bewegte Fächer, der seinerseits mindestens ein Offenhalteorgan umfaßt. Hierbei kann der Offenhalter aus zwei unterschiedlichen Arten von Offenhalteorganen bestehen, die in Querrichtung zur Kettfadenrichtung miteinander abwechseln und die jeweils eine vorzugsweise kreisrunde Öffnung zur Hindurchführung eines Strömungsmittelstrahles aufweisen. Dabei wird beispielsweise zuerst die erste Art von Offenhalteorganen in das gebildete und offenzuhaltende Fach hinein verschwenkt, und erst danach wird die zweite Art von Offenhalteorganen ebenfalls in dieses Fach hinein verschwenkt, wobei diese Verschwenkung um eine gemeinsame, sich quer zur Kettfadenrichtung erstreckende und vorzugsweise unterhalb des Faches liegende, zusammen mit dem bewegten Fach in Kettfadenrichtung bewegte Achse erfolt. Innerhalb des Faches bilden die Offenhalteorgane dann, wenn sie miteinander fluchten, einen rohrartigen, in Umfangsrichtung im wesentlichen geschlossenen Strömungskanal, durch den hindurch mittels des Strömungsmittelstrahles der Schußfaden eingetragen werden kann. Das gruppenweise Hineinschwenken der beiden Arten von Offenhalteorganen erleichtert deren Durchtritt durch die Kettfäden.
Zweckmäßigerweise werden mehrere Offenhalter vorgesehen, um gleichzeitig mehrere in Kettfadenrichtung aufeinanderfolgende Fächer offenhalten zu können. Die zum Eintragen der Schußfäden vorgesehene, einen Strömungsmittelstrahl erzeugende Düse oder mehrere derartige vorgesehene Düsen werden zweckmäßig in ihrer Bewegung mit derjenigen des Offenhalters oder der Offenhalter derart synchronisiert, daß sie während des Eintragens des Schußfadens eine vorgegebene Stellung gegenüber dem jeweiligen Offenhalter einnehmen. Hierzu können die Düsen auf einem geschlossenen Weg gefördert werden, der einen zum Weg der Fächer parallelen Wegabschnitt aufweist.
Eine weitere mögliche Ausgestaltung zeichnet sich aus durch eine Spreizvorrichtung, die am von den fachbildenden Organen gebildeten Fach nebeneinander liegende Kettfäden mittels eines zwischen diese greifenden und quer zur Kettfadenrichtung verstellbaren Spreizelementes den Abstand dieser neben­ einander liegenden Kettfäden zur Erleichterung der nachfolgenden Hindurchführung oder Hindurchschwenkung eines Offenhalteorgans vergrößert.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert, in denen Ausführungsbeispiele dargestellt sind. Es zeigt
Fig. 1 bis 4 schematische Seitenansichten des Faden­ verlaufes in einem Webstuhl bei aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten;
Fig. 5 eine Draufsicht auf mehrere Offenhalteorgane einer ersten Ausführungsform eines Offenhalters, wobei sich die Offenhalteorgane in offener, zum Eintritt in ein Fach oder zum Austritt aus diesem geeigneter Stellung befinden;
Fig. 6 eine Vorderansicht der in Fig. 5 gezeigten Offenhalteorgane;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Offenhalteorganes gemäß Fig. 5 und 6;
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Offenhalteorgane gemäß Fig. 5 und 7, wobei diese sich jedoch in ihrer geschlossenen, einem Strömungsmittelkanal bildenden Arbeitsstellung zum Offenhalten eines Faches be­ finden;
Fig. 9 eine Vorderansicht der Offenhalteorgane gemäß Fig. 8;
Fig. 10 eine linke Seitenansicht der Offenhalteorgane gemäß Fig. 8 und 9 bei Blick in Richtung des Strö­ mungsmittelkanales;
Fig. 11 eine rechte Seitenansicht der Offenhalteorgane gemäß Fig. 8 bis 10 bei Blick in Richtung des Strömungskanales;
Fig. 12 bis 17 Seitenansichten von Elementen eines Kettfadenwellen-Flachwebstuhles, der mit Offenhalteorganen gemäß Fig. 5 bis 11 ausgerüstet ist, bei aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten;
Fig. 18 eine Draufsicht auf den Webstuhl gemäß Fig. 17;
Fig. 19 bis 24 Draufsichten auf bei dem Webstuhl gemäß Fig. 12 bis 18 vorgesehene Düsen bei mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten;
Fig. 25 bis 30 Seitenansichten der Düsen bei den jeweiligen Arbeitsschritten gemäß den Fig. 19 bis 24;
Fig. 31 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Offenhalters;
Fig. 32 eine linke Seitenansicht des Offenhalters gemäß Fig. 31;
Fig. 33 eine rechte Seitenansicht des Offenhalters gemäß Fig. 31;
Fig. 34 eine schematische Draufsicht auf zwei Gruppen von Offenhalteorganen eines dritten Ausführungsbeispieles eines Offenhalters, wobei sich die Offenhalteorgane in einer offenen, zum Eintritt in ein Fach oder zum Austritt aus diesem geeigneten Stellung befinden;
Fig. 35 eine schematische Seitenansicht der Offenhalteorgane gemäß Fig. 34;
Fig. 36 der Offenhalter gemäß Fig. 34, wobei sich jedoch dessen Offenhalteorgane in einer geschlossenen, einen Strömungsmittelkanal bildenden Arbeitsstellung zum Offenhalten eines Faches befinden;
Fig. 37 eine Seitenansicht des Offenhalters gemäß Fig. 36;
Fig. 38 eine schematische Seitenansicht der einen Gruppe von Offenhalteorganen des Offenhalters gemäß Fig. 34 bis 37 mit zugehörigen Steuerungselemen­ ten;
Fig. 39 eine teilweise Draufsicht auf einen Webstuhl, wobei lediglich die Gruppe von Offenhalteorganen gemäß Fig. 38 dargestellt ist;
Fig. 40 eine teilweise geschnittene Vorderansicht dieses Webstuhles gemäß Fig. 39;
Fig. 41 eine Seitenansicht der anderen Gruppe von Offenhalteorganen des Offenhalters gemäß Fig. 34 bis 37;
Fig. 42 eine teilweise Draufsicht auf den Webstuhl, wobei lediglich die Offenhalteorgane gemäß Fig. 41 dargestellt sind;
Fig. 43 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Webstuhles gemäß Fig. 42;
Fig. 44 bis 49 Seitenansichten des mit Offenhaltern gemäß Fig. 34 bis 43 ausgerüsteten Webstuhles bei aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten;
Fig. 50 eine teilweise Perspektivdarstellung des gemäß Fig. 17 und 18 ausgebildeten Webstuhles und
Fig. 51 eine weitere, teilweise Perspektivdarstellung des Webstuhles gemäß Fig. 50 mit vergrößert dargestellten Offenhalteorganen.
Die Erfindung ist sowohl bei Webstühlen mit gebogen verlaufenden Kettfäden und darin gebildeten Fächern, also beispielsweise mit einem Rotor, wie auch bei Flachwebstühlen mit in gewellten Kettfäden gebildeten Fächern verwendbar. Besonders geeignet ist sie jedoch im Zusammenhang mit Flachwebstühlen. Daher werden anhand der Zeichnungen lediglich Ausführungsbeispiele beschrieben, bei denen flach gewebt wird. In den Fig. 1 bis 4 sind schematisch vier aufeinanderfolgende Arbeitsschritte beim Weben eines Gewebes dargestellt, wobei in den flach geführten Kettfäden Wellen und zwischen diesen Fächer gebildet werden. Übliche fachbildende Organe 10, 12 ändern die Stellung der Kettfäden 16, 18 entsprechend der gewünschten Bindung durch Hochziehen und Niederziehen und erzeugen hierdurch nacheinander mehrere Hoch- und Tieffächer 20, 22, 24, 26. Anstelle der Erzeugung von Hoch- und Tieffächern wäre auch die Erzeugung lediglich von Hochfächern oder die Erzeugung von Hoch-Hoch-Fächern usw. möglich. Die gebildeten Fächer werden in noch näher zu beschreibender Weise in Fig. 1 bis 4 im wesentlichen von links nach rechts bewegt, wie dies durch einen Pfeil 28 angedeutet ist. Nachdem die Fächer in üblicher Weise gebildet sind, werden in sie entfernbare Offenhalter 30, 32, 34, 36, 38 eingeführt, um die Fächer 20, 22, 24, 26 offenzuhalten, während sie sich in einer im wesentlichen geraden Linie in Richtung des Pfeiles 28 parallel zur Kettfadenrichtung, d. h. zum Warenschluß hin bewegen. Während der Zeit, in der die Fächer 20, 22, 24, 26 mittels jeweils eines der Offenhalter 30, 32, 34, 36 offengehalten werden, werden Schußfäden 20, 22, 24 bzw. 26 eingetragen. Zweckmäßig werden die Spannungsänderungen, die durch das Schließen der Fächer 20, 22, 24, 26 auftreten, mittels einer Spannungskompensationsvorrichtung 56 kompensiert, die eine zwischen zwei ortsfesten Rollen nachgiebig vorgespannte mittlere Rolle aufweist. Die Rollen liegen an der fertiggestellten Ware an, und die mittlere Rolle bewegt sich in zeitlicher Übereinstimmung mit dem jeweiligen Schließen eines der Fächer 20, 22, 24, 26.
In Fig. 2 ist das Fach 20 (Fig. 1) von dem Offenhalter 30 freigegeben und geschlossen worden, und das Anschlagen des Schußfadens 40 wird durch geeignete Mittel vorgenommen, während der Offenhalter 30 beginnt, sich in einer vom Pfeil 48 angedeuteten Richtung nach unten aus dem Bereich der Kettfäden 16, 18 herauszubewegen. Inzwischen steht der Offenhalter 36 bereit, in das im Bereich der fachbildenden Organe 10, 12 neu zu bildende Fach hinein bewegt zu werden, wie dies durch einen Pfeil 50 angedeutet ist.
In Fig. 3 wird der Offenhalter 30 von der Ware in Richtung des Pfeiles 48 fort nach unten bewegt. Dagegen ist der Offenhalter 36 inzwischen in eine Stellung nach oben gebracht worden, in der er das nunmehr gebildete Fach 26 offenhalten kann.
In Fig. 4 hat der Offenhalter 32 das Fach 22 (Fig. 1 bis 3) freigegeben, so daß dieses geschlossen ist, und das Anschlagen des Schußfadens 32 kann beginnen, während der Offenhalter 32 beginnt, sich in einer vom Pfeil 52 angegebenen Richtung nach unten aus dem Bereich der Kettfäden 16, 18 heraus­ zubewegen. Der Offenhalter 38, der sich in Richtung des Pfeiles 54 nach oben in das nächste zu bildende Fach hineinbewegt, kann nun zwischen die Kettfäden 16, 18 eingeführt werden.
In den Fig. 5 bis 11 ist ein Ausführungsbeispiel eines Offenhalters 110 dargestellt. Dieser umfaßt eine Anzahl von untereinander gleichen Offenhalteorganen 112. Jedes Offenhalteorgan 112 umfaßt einen rohrförmigen Abschnitt 114, der von einem sich radial von diesem forterstreckenden Stiel 116 getragen ist. Der Abschnitt 114 weist zwei zueinander parallele Stirnseiten 118, 120 und eine Bohrung 122 auf, die sich durch den Abschnitt 114 hindurch erstreckt und in den Stirnseiten 118, 120 mündet. Die Längsmittelachse der Bohrung 122 verläuft im wesentlichen parallel zur Längsachse des Abschnittes 114, wobei sich diese Offenhalteorgane gemäß Fig. 8 und 9 zu dem in geschlossener Stellung befindlichen Offenhalter 110 zusammenfügen, wobei dann die Bohrungen 122 aller Offenhalteorgane 112 miteinander fluchten und einen Strömungsmittelkanal bilden. Die Stirnseiten 118, 120 stehen unter einem Schrägwinkel zur Längsmittelachse der Bohrung 122; dieser Schrägwinkel α (Fig. 8) beträgt beim Ausführungsbeispiel annähernd 30° und kann je nach im Hinblick auf die Art der Kettfäden unterschiedlicher Dicke der Abschnitte 114 auch etwas größer oder geringer sein. Insgesamt hat also der Abschnitt 114 die Form eines Rohrabschnittes von im wesentlichen kreisringförmigem Querschnitt, dessen Stirnflächen 118, 120 schräg zur Rohrachse geschnitten sind.
Der Abschnitt 114 weist weiter einen Schlitz 124 auf, der von der Bohrung 122 bis nach außen führt und der die Wandung des Abschnittes 114 auf dessen gesamter Länge zwischen den Stirnseiten 118, 120 durchsetzt. Der Schlitz 124 hat einen zur Mittellängsachse der Bohrung 122 geneigten Verlauf. Zweckmäßig ist der Schlitz 124 wie beim Ausführungsbeispiel in Richtung des Strömungsmittelverlaufes derart schräggestellt, daß er unter einem Winkel auf die Stirnfächen 118, 120 stößt, der größer ist als der Schrägwinkel a und annähernd 90° beträgt. Gegenüber dem Ausführungsbeispiel ist jedoch auch eine abgeänderte Anordnung der Schlitze in der Weise möglich, daß diese entgegen der Strömungsrichtung geneigt verlaufen.
Eine Rippe 126 erstreckt sich entlang der Oberseite des Abschnittes 114 parallel zur Längsmittelachse der Bohrung 122. Die Rippe 126 dient in der geschlossenen Stellung des Offenhalters 110 dazu, mehrere an der Oberseite eines offen gehaltenen Faches liegende Kettfäden 16 oder 18 in dieser Stellung zu halten. Entlang der Unterseite des Abschnittes 114 erstreckt sich in entsprechender Weise eine weitere Rippe 128 parallel zur Längsmittelachse der Bohrung 122, um in der geschlossenen Stellung mehrere die Unterseite eines Faches begrenzende Kettfäden 16, 18 in dieser Stellung zu halten, wie noch näher zu beschreiben sein wird. Die Rippen 126 bilden mit ihrer Oberseite eine Anlagefläche 126 A für Kettfäden, die Rippen 128 eine Anlagefläche 128 A.
Der Stiel 116 ist mit der Unterseite des Abschnittes 114 zwischen den Enden der Rippe 128 verbunden. Das unmittelbar an den Abschnitt 114 anschließende Ende des Stieles 116 ist als abgeflachter, verbreiterter Endabschnitt 130 ausgebildet. Die längere Hauptachse des Querschnittes dieses Endabschnittes 130 verläuft in einer zur Längsmittelachse der Bohrung 122 senkrechten Ebene, so daß die kleinere Achse dieses Querschnittes dasjenige Maß bestimmt, um das beiderseits des Endabschnittes 130 an der Rippe 128 anliegende Kettfäden 16 oder 18 auseinandergespreizt werden müssen, wenn das Offenhalteorgan 112 in ein offen zu haltendes Fach eingeführt ist. Mittels des Stieles 116 kann der Abschnitt 114 um die Längsachse des Stiefels 116 zwischen zwei Endstellungen verschwenkt werden. In einer End­ stellung befindet sich das Offenhalteorgan 110 in der in Fig. 8 und 9 dargestellten geschlossenen, zur Anlage der Kettfäden 16, 18 geeigneten Stellung, wobei jeweils die Stirnseite 120 des Abschnittes 114 an der Stirnseite 118 des nächstfolgenden Abschnittes 114 des Offenhalters 110 anliegt, so daß alle Offenhalteorgane 112 desselben Offenhalters 110 miteinander eine ununterbrochene Röhre bilden, wobei die dann miteinander fluchtenden Bohrungen 122 einen innen glatten und sich in Umfangsrichtung mit Ausnahme der Schlitze 124 ununterbrochen erstreckenden Strömungskanal 132 (Fig. 10, 11) bilden. Bei dieser geschlossenen Stellung fluchten die Schlitze 128 der einzelnen Offenhalteorgane 112 nicht miteinander, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. Die geschlossene Stellung des Offenhalters 110 sei im folgenden auch als Arbeitsstellung bezeichnet.
Bei der anderen möglichen Endstellung der Offenhalteorgane 112 bei deren Verschwenkung handelt es sich um die offene Stellung, bei der der Offenhalter 110 das Fach zur Rückkehr der Kettfäden 16, 18 in die Geschlossenfachstellung freigibt und bei der der Offenhalter 110 zwischen Kettfäden 16, 18 hindurch in ein offen zu haltendes Fach eingeführt sowie nach der Freigabe des Faches wieder zwischen den Kettfäden herausgeführt werden kann. Diese Stellung, die in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, sei im folgenden auch als Freigabestellung bezeichnet. In der Freigabestellung hat jeweils die Stirnseite 120 des Abschnittes 114 eines Offenhalteorgans 112 einen gewissen Abstand von der Stirnseite 118 des nächstfolgenden Abschnittes 114 desselben Offenhalters 110, so daß zwischen allen Offenhalteorganen 112 gegenseitige Abstände liegen. Die Verstellung aller Offenhalteorgane 112 desselben Offenhalters 110 zwischen den beiden Endstellungen erfolgt stets gleichsinnig und gleichzeitig. In der Freigabestellung sind die Stirnseiten 118, 120, wie aus Fig. 5 ersichtlich, gegenüber dem Verlauf der Längsmittelachse der Bohrungen 122 bei Arbeits­ stellung (Fig. 8) um mehr als 90° verschwenkt, und zwar so weit, daß die Verbindungslinie ihrer zwischen den Stirnseiten 118, 120 und ihrer Mantelfläche gebildeten Spitzen 118 A, 120 A (Fig. 5) annähernd parallel zur Kettfadenlaufrichtung liegt. Dabei haben die Stirnflächen 118, 120 eine geringe Schrägstellung gegenüber einer zur Kettfadenlaufrichtung parallelen Erstreckung. Wie in Vergleich von Fig. 5 und Fig. 8 zeigt, beträgt der erforderliche Schwenkwinkel der Offenhalteorgane 112 zwischen Arbeitsstellung und Freigabestellung jedoch weniger als 90°; beim Ausführungsbeispiel liegt der Schwenkbereich bei etwa 70°.
Die Fig. 12 bis 17 zeigen aufeinanderfolgende Arbeitsschritte beim Betrieb eines als Flachwebstuhl mit in den Kettfäden gebildeten Wellen arbeitenden, Offenhalter gemäß den Fig. 5 bis 11 aufweisenden Webstuhles 134. Hierbei sind sechs Trägerbalken 136 a bis 136 f vorgesehen, die sich jeweils über die Breite des Webstuhles 134 erstrecken. Die Trägerbalken 136 a bis 136 f sich von einem endlosen Fördermittel 140 getragen, das über Rollen 142 geführt ist, von denen eine als Antriebsrolle dient, wodurch das Fördermittel 140 im Uhrzeigersinn angetrieben wird. Das Obertrum des unterhalb der Kettfäden angeordneten Fördermittels 140 läuft dabei parallel zur (stets bei gedachter Geschlossenfachstellung betrachteten) Kettfädenlaufrichtung im selben Richtungssinn. Jeder hierdurch angetriebene Trägerbalken 136 a bis 136 f trägt die Offenhalteorgane eines Offenhalters 110 a bis 110 f sowie Schußfaden-Schiebearme 138 a bis 138 f. Die Schiebe­ arme 138 a bis 138 f sind beim Ausführungsbeispiel vor­ gesehen, um den aus einem Offenhalter 110 a bis 110 f freigegebenen Schußfaden noch bis in die Nähe des Warenschlusses zu schieben, bevor das Anschlagen erfolgt, können jedoch bei anderen Ausführungsformen auch entfallen, da die die Offenhalter 110 a bis 110 f bildenden Offenhalteorgane 112 a bis 112 f bereits so ausgebildet und bewegt werden können, daß der eingetragene Schußfaden erst in der Nähe des Warenschlusses freigegeben und dort unmittelbar von zum Anschlagen geeigneten Mitteln erfaßt werden kann.
Schäfte 144, wie sie üblicherweise als fachbildende Organe verwendet werden, heben Kettfäden 146 an und senken andere Kettfäden 148 ab, wie dies entsprechend der gewünschten Gewebebindung erforderlich ist. Hierdurch werden in der bereits anhand von Fig. 1 bis 4 erläuterten Art nacheinander Fächer gebildet. Eine Spreizvorrichtung 150, die noch näher zu beschreiben sein wird, ist vor den Schäften 144 zwischen diesen und der hinteren Rolle 142 des Fördermittels 140 angeordnet und dient dazu, die Kettfäden 146, 148 zur Erleichterung der nachfolgenden Hindurchführung der Offenhalteorgane 112 a bis 112 f seitlich auseinanderzuspreizen. Hierdurch wird sichergestellt, daß einander entsprechende Offenhalteorgane 112 a bis 112 f aller Offenhalter 110 a bis 110 f stets in ein neu gebildetes Fach zwischen denselben beiden Kettfäden eingeführt werden, zwischen denen auch das entsprechende Offenhalteorgan 112 a bis 112 f des zeitlich vorangehenden Offenhalters 110 a bis 110 f eingeführt wurde. Obwohl die Offenhalteorgane 112 a bis 112 f der Offenhalter 110 a bis 110 f in die Fächer ohne Hilfe der Spreizvorrichtung 150 eingeführt werden könnten, da sie aufgrund ihrer Formgebung zwischen die Kettfäden leicht eintreten können, erleichtert doch die Spreizvorrichtung 150 das Hineinschwenken der Offenhalteorgane mit verringerter Reibung zwischen diesen und den Kettfäden 146, 148. Soweit es aufgrund der Art der verwendeten Kettfäden auf besonders geringe Reibung ankommt, können in bereits erläuterter Weise die Schiebearme 138 a bis 138 f entfallen, was zudem zu einer noch kompakteren Bauweise des Webstuhles 134 führt.
Der in Fig. 12 dargestellte Betriebszustand entspricht zeitlich genau demjenigen der Fig. 19 und 25. Hierbei ist der Offenhalter 110 c gerade eben in das neu gebildete Fach 152 c eingeschwenkt worden, wodurch das Eintragen eines Schußfadens in den im wesentlichen geschlossenen Strömungskanal 132 c vorbereitet ist, der von den zusammen den Offenhalter 110 c bildenden Offenhalteorganen 112 c umschlossen ist. Das Hineinschwenken erfolgt im wesentlichen um die Achse der in Fig. 12 linken Rolle 142 derart, daß sich dabei die Offenhalteorgane 122 c in Freigabestellung befinden und mit ihren Spitzen 118 A (Fig. 5) annähernd lotrecht nach oben durch die unteren Kettfäden 148 hindurchtreten, worauf mit Verlauf der weiteren Schwenkung um die Achse der genannten Rolle 142 die Spitze 118 A schließlich in Kettfadenrichtung zum Warenschluß hinweist. Hierbei sind dann die Offenhalteorgane 112 c in die Arbeitsstellung verschwenkt, in der sie in Fig. 12 gezeigt sind.
In Fig. 12 hält weiter der Offenhalter 110 b ein Fach 152 b offen. Ein Schußfaden 154 b ist zu diesem Zeitpunkt durch etwa 60% der Länge des Offenhalters 110 b hindurch eingetragen, wobei sich die Offenhalteorgane 112 b, die den Offenhalter 110 b bilden, seit dessen früherem Hineinschwenken in das Fach 152 b in der Arbeitsstellung befinden und einen im wesentlichen in Umfangsrichtung geschlossenen Strömungskanal miteinander bilden.
Die Kettfäden 146, 148 legen sich an die Rippen 126 c, 128 c an. Die Rippen 126 c, 128 c, die gewünschtenfalls mit einem Hartmetallauftrag versehen sein können, führen zu einem besonders geringen Verschleiß der Kettfäden 146, 148. Es ist jedoch auch möglich, diese Rippen 126 c, 128 c nicht vorzusehen, so daß die Abschnitte 114 (Fig. 6) einen einem Kreisring entsprechenden Querschnitt in einer zur Längsmittelachse senkrechten Ebene bzw. einen einem elliptischen Ring entsprechenden Querschnitt an den Stirnseiten 118, 120 aufweisen.
Weiter wird in Fig. 12 ein Schußfaden 154 a gerade aus dem Offenhalter 110 a freigegeben. Dieser wurde zuvor in die Freigabestellung seiner Offenhalteorgane eingestellt, so daß der Schußfaden 154 a durch die Schlitze 124 (Fig. 6, 7) der den Offenhalter 110 a bildenden Offenhalteorgane 112 a hindurchtreten kann. Nach dem Austritt des Schußfadens 154 a aus dem Offenhalter 110 a schiebt der Schiebearm 154 a den Schußfaden 154 a, der dann zwischen den Kettfäden 146, 148 eingebunden ist, in Richtung auf eine Anschlagvorrichtung 160, die das Anschlagen am Warenschluß bewirkt. Der Offenhalter 110 a wird um die Achse der in Fig. 12 rechten Rolle herum nach vorne bzw. in Fig. 12 nach rechts sowie nach unten aus dem Bereich der Kettfäden 146, 148 heraus verschwenkt. Er bleibt dann bei seinem Transport entlang des Untertrums des Fördermittels 140 in seiner Freigabestellung, bis er wieder oberhalb von dessen hinterer, in Fig. 12 linker Rolle in ein von den Schäften 144 neu gebildetes Fach eingeführt worden ist.
In Fig. 13, die den Betriebszustand zum selben Zeitpunkt wie die Fig. 20 und 26 zeigt, hält der Offenhalter 110 c das zuvor gemäß Fig. 12 gebildete Fach 152 c offen, während er zum Warenschluß hin weiterläuft. Ein Schußfaden 154 c ist hierbei bereits in etwa 10% der Länge des Offenhalters 110 c eingetragen. Der Schußfaden 154 b ist inzwischen in annähernd 70% der Länge des Offenhalters 110 b eingetragen. Die Offenhalter 110 a, 110 d, 110 e und 110 f werden in ihrer Freigabestellung gehalten, während sie über das Untertrum des Fördermittels 140 im Uhrzeigersinn zurück in die Nähe der Schäfte 144 gefördert werden. Die Anschlagvorrichtung 160, die eine Vielzahl von Anschlagelementen 158 und eine Vielzahl von Abstandhalteelementen 156 aufweist, beginnt eine Bewegung, bei der sie den zwischen den Kettfäden 146, 148 eingebundenen Schußfaden 154 a erfaßt und später anschlägt.
Fig. 14 zeigt einen Betriebszustand zum selben Zeitpunkt wie die Fig. 21 und 27. Hierbei ist der Schußfaden 154 c in annähernd 20% der Länge des Offenhalters 110 c eingetragen, während der Schußfaden 154 b in annähernd 80% der Länge des Offenhalters 110 b eingetragen ist. Die Offenhalter 110 a, 110 d, 110 e und 110 f werden in ihrer Freigabestellung gehalten, während sie weiterhin im Uhrzeigersinn entlang des Weges des Fördermittels 140 bewegt werden. Die Anschlagvorrichtung 160 bewegt sich weiter auf den Schußfaden 154 a zu. Während dieser Bewegung werden die Anschlagelemente 158 zwischen den Kettfäden 146, 148 nach unten herausgezogen, während die Abstandhalterelemente 156 zwischen den Kettfäden 146, 148 verbleiben, um deren richtige Beabstandung aufrecht zu erhalten.
Fig. 15 zeigt den Betriebszustand zum selben Zeitpunkt wie die Fig. 22 und 28. Hierbei ist der Schußfaden 154 c in etwa 30% der Länge des Offenhalters 110 c eingetragen, während der Schußfaden 154 b inzwischen in etwa 90% der Länge des Offenhalters 110 b eingetragen ist. Die Offenhalter 110 a, 110 d, 110 e und 110 f werden in ihrer Freigabestellung gehalten, während sie im Uhrzeigersinn entlang des Weges des Fördermittels 140 gefördert werden. Der Offenhalter 110 d ist dabei kurz vor dem Eintreten in ein von den Schäften 144 neu gebildetes Fach 152 d. Die Anschlagelemente 158 der Anschlagvorrichtung 160 sind wieder zwischen die Kettfäden 146, 148 jenseits des Schußfadens 154 a eingeführt, was es ermöglicht, die Abstandhalteelemente 156 aus den Kettfäden 146, 148 nach unten herauszuziehen.
In Fig. 16, die dem Betriebszustand zu demselben Zeitpunkt wie die Fig. 23 und 29 zeigt, ist der Schußfaden 154 c in etwa 40% der Länge des Offenhalters 110 c eingetragen, während der Schußfaden 154 b gerade eben vollständig in den Offenhalter 110 b eingetragen ist. Die Offenhalter 110 a, 110 d, 110 e und 110 f werden in ihrer Freigabestellung gehalten, während sie im Uhrzeigersinn vom Fördermittel 140 gefördert werden. Der Offenhalter 110 d tritt dabei gerade in das Fach 154 d durch die Kettfäden 146 hindurch ein. Die Anschlagvorrichtung 160 hat gerade das Anschlagen des Schußfadens 154 a (Fig. 15) beendet, so daß dieser nun am Warenschluß liegt. Die Elemente 156, 158 nehmen daher nun im wesentlichen die gleiche Stellung wie in Fig. 12 ein.
Fig. 17 zeigt den Betriebszustand, der zeitgleich ist mit dem in Fig. 18, 24 und 30 gezeigten; Fig. 17 entspricht einer Seitenansicht entlang der Linie 17-17 in Fig. 18. Der Schußfaden 154 c ist hierbei durch etwa 50% der Länge des Offenhalters 110 c hindurch eingetragen. Der Offenhalter 110 b hat gerade seine Freigabestellung eingenommen. Hierdurch ist der Schußfaden 154 b zwischen den Kettfäden 146, 148 eingebunden. Die abgeflachten und verbreiterten Endabschnitte 130 der Stiele 116, die die Offenhalteorgane 112 b zur Verschwenkung zwischen der Arbeitsstellung und der Freigabestellung halten, erleichtern das Freigeben der Kettfäden 146 gegenüber dem Offenhalter 110 b, da zumindest ein Teil der Kettfäden 146, 148 bei der Verschwenkung um die Achse des Stiels 116 weiter auseinandergespreizt werden, wodurch die Offenhalteorgane 112 b leicht zwischen den Kettfäden 146, 148 hindurch nach unten verschwenkt werden können. Die seitliche Bewegung der Kettfäden 146, 148 wird dadurch erreicht, daß bei der Freigabestellung die größere Hauptachse des Querschnittes der Endabschnitte 130 b (vgl. Stiele 116 und Endabschnitte 130 in Fig. 5 bis 11) annähernd senkrecht zur Kettfadenrichtung ausgerichtet ist (Fig. 6). Die Endabschnitte 130 b der Stiele 116 b und in entsprechender Weise alle End­ abschnitte 130 (Fig. 7 bis 11) sind aufgrund ihrer Querschnittsform auch dazu ausgebildet, nur eine äußerst geringe Auseinanderspreizung der Kettfäden 146 und ggfs. 148 zu bewirken, wenn sich der Offenhalter in der Arbeitsstellung befindet, um so einen möglichst geringen Verschleiß der Kettfäden 146, 148 zu erreichen. Wie bereits erläutert, erstreckt sich die längere Hauptachse des Querschnitts der Stiele 116 b in der Arbeitsstellung parallel zur Kettfadenrichtung.
In Fig. 17 ist der Schußfaden 154 b noch in den Bohrungen 122 gehalten, die die Offenhalteorgane 112 b aufweisen. Unmittelbar danach erfolgt das Heraustreten des Schußfadens 154 b aus den Offenhalteorganen 112b durch die Schlitze 124 b, die in den Offenhalteorganen 112 b vorgesehen sind. Der Offenhalter 110 d ist inzwischen vollständig in das Fach 152 b eingeführt. Die Offenhalteorgane 112 d des Offenhalters 110 d haben begonnen, aus ihrer Freigabestellung in ihre Arbeitsstellung zu schwenken. Diese Schwenkbewegung der Offenhalteorgane 112 b ebenso wie die entsprechenden Verschwenkungen der Offenhalteorgane 112 a, 112 b, 112 c, 112 e und 112 f können mit geeigneten Getriebemitteln erzeugt werden, beispielsweise mittels eines Zahn­ stangengetriebes, wie es aus Fig. 21 bis 23 der US-PS 41 22 871 bekannt ist. Die Offenhalter 110 a, 110 e und 110 f werden in ihrer Freigabestellung ge­ halten, während sie im Uhrzeigersinn entlang des Weges des Fördermittels 140 bewegt werden. Die Anschlagvorrichtung 160 nimmt weiterhin im wesentlichen dieselbe Stellung wie in Fig. 16 ein. Jedoch beginnt sie unmittelbar nach dem in Fig. 17 dargestellten Augenblick des Betriebszustandes ihre Bewegung zum Schußfaden 154 b hin, um ein weiteres Anschlagen durchzuführen.
Fig. 18 und 50 zeigen eine Draufsicht bzw. eine perspektivische Ansicht des Webstuhles 134 in dem in Fig. 17 gezeigten Betriebszustand. In Fig. 18 und 50 ist eine Schußfaden-Eintragvorrichtung 162 gezeigt, die Luftdüsen 164 a bis 164 d umfaßt. Letztere sind bei dem dargestellten Betriebszustand jeweils einem der Offenhalter 110 b, 110 c und 110 d zugeordnet. Die Zuordnung ändert sich jedoch bei unterschiedlichen Betriebszuständen, da vier Luftdüsen, dagegen sechs Offenhalter vorgesehen sind. Fig. 50 zeigt auch Vorratsrollen 401 für die Kettfäden.
Wie bereits oben in Verbindung mit Fig. 17 erkennbar wurde, ist dort der Offenhalter 110 d gerade eben in das Fach 152 d hineingeschwenkt worden, und die Offenhalteelemente 112 d haben bereits ihre Verschwenkung in Richtung auf die Arbeitsstellung begonnen, so daß ihre Stirnflächen 118, 120 (Fig. 5) parallel zu den Kettfäden 146, 148 liegen. Beim Hineinschwenken der Offenhalteelemente 112 d in das Fach 152 d haben sich diese zuvor jedoch noch völlig in der Freigabestellung befunden, da hierdurch das Einführen der vorderen Spitzen 118 A (Fig. 5) zwischen benachbarten Kettfäden 146 erleichtert ist. Zusätzlich wird dieses Einführen durch die Spreiz- oder Kettfadenteilvorrichtung 150 erleichtert, die zwischen benachbarten Kettfäden genügend breite Öffnungen bildet, durch die die Offenhalteelemente 112 d von außerhalb des Faches 152 d in dessen Inneres eintreten können. Diese Vorrichtung 150 umfaßt eine mindestens der Anzahl der Offenhalteelemente 112 d gleiche Anzahl von im wesentlichen U-förmigen Teilerarmen 166, deren einer Schenkel an einem Träger 168 befestigt ist. Letzterer erstreckt sich über die Breite des Webstuhles 134 und liegt in geringem Abstand unterhalb der tiefsten Stellung, die die Kettfäden 146, 148 beim Bilden eines Faches mittels der Schäfte 144 einnehmen können. Der andere Schenkel jedes Teilerarmes 166 ist an einer Stange 167 befestigt, die im oberen Ende des Trägers 168 verschiebbar geführt ist, sich ebenfalls über die Breite des Webstuhles 134 erstreckt und gegenüber dem Träger 168 hin- und hergehend antreibbar ist. Bei offenem Fach 152 d hat der eine Schenkel gegenüber dem anderen Schenkel eine seitlich versetzte Stellung, so daß die Teilerarme 166, die untereinander gleichmäßig beabstandet sind, die Kettfäden 146 unter Bildung jeweils einer Öffnung zwischen benachbarten Kettfäden auseinanderspreizen. Die genannten Öffnungen sind bezüglich der Stellung der Offenhalteelemente 112 d bei der Annäherung letzterer an die untenliegenden Kettfäden 146 derart ausgerichtet, daß deren Spitze 118 A (Fig. 5) durch die Mitte der genannten Öffnung hindurchtreten kann. Sobald die Offenhalteelemente 112 d um ein gewünschtes Maß in das Fach 152 d hinein­ geschwenkt sind, werden die beiden Schenkel der Arme 166 durch Verschieben der Stange 167 in eine in Fig. 17 lotrechte, der Zeichenebene entsprechende Ebene zurückverstellt, so daß die Arme 166 praktisch unwirksam sind und die Kettfäden 146 wieder ihren ursprünglichen Geradeauslauf erhalten, soweit nicht noch ein Auseinanderspreizen durch die Endabschnitte 130 der Stiele 116 (Fig. 6, 7) erfolgt.
Die Düse 164 d (Fig. 18) hat bei der in Fig. 17 gezeigten Stellung des Offenhalters 110 d noch nicht begonnen, den Schußfaden 154 d (Fig. 18) einzutragen. Eine an der Düse 164 d angeordnete Bremse 170 d hält den Schußfaden 154 d, bis die Düse 164 d beginnt, den Schußfaden 154 d durch den Offenhalter 110 d hindurch einzutragen. Dies erfolgt dann, wenn dessen Offenhalteelemente 112 d aus der ursprünglichen Freigabestellung völlig in die Arbeitsstellung verschwenkt sind.
Spätestens von dem Moment an, in dem die im Fach 152 d befindlichen Offenhalteorgane 112 d ihre Arbeitsstellung erreicht haben und mindestens bis zum völligen Eintragen des Schußfadens 154 d wird die Düse 164 d zusammen mit dem Offenhalter 110 d derart bewegt, daß ihre Mittellängsachse mit der Kanallängsachse des Offenhalters 110 d fluchtet. In entsprechender Weise wie die Düse 164 c zusammen mit dem Offenhalter 110 c bewegt, der sich in der Arbeitsstellung befindet. Eine an der Düse 164 c angeordnete Bremse 170 c ist dabei gelöst, um während der gleichzeitigen Bewegung des Offenhalters 110 c und der Düse 164 c den Durchlauf des Schußfadens 154 c durch letztere und dessen Eintragen zu ermöglichen. Eine stationäre Absaugvorrichtung 172 unterstützt den beispielsweise von der Düse 164 c erzeugten Luftstrahl beim Eintragen des Schußfadens 154 c. Die Absaugvorrichtung 172 weist hierzu einen Lufteintrittsschlitz auf, der sich mit seiner in Kettfadenrichtung erstreckenden Mittellinie entlang des Weges der Kanalmittelachsen der Offenhalter, beispielsweise der Offenhalter 110 b, 110 c, 110 d in Fig. 18 erstreckt, und der eine genügende Länge aufweist, um jedenfalls vom Beginn des Eintragens an den von den Düsen - im Beispiel: den Düsen 164 b, 164 c, 164 d - erzeugten Luftstrahl aufzufangen.
Die Düse 164 c ist so ausgebildet und geführt, daß sie während des Eintragens des Schußfadens 154 c am Offenhalter 110 c anliegt. Hierzu weist die Düse 164 c eine Abschrägung 174 c auf, die an einem Rand des Offenhalters 110 anliegt. Die übrigen Düsen 164 a, 164 b, 164 d sind in entsprechender Weise ausgebildet und geführt und weisen entsprechende Schrägflächen 174 a, 174 b, 174 d auf. Es ist möglich, die Düsen 164a bis 164 d und die ringförmigen Abschnitte 114 (Fig. 6, 7) der Offenhalteelemente 120 so auszubilden, daß sie in der Arbeitsstellung unmittelbar auf ihrem gesamten Umfang aneinander anschließen, so daß während der gemeinsamen Bewegung die Offenhalter 110 a bis 110 f jeweils zur Fortsetzung des Auslaßendes einer Düse 164 a bis 164 b werden.
Die Düse 164 d hat in Fig. 18 gerade das Eintragen des Schußfadens 154 b durch den Offenhalter 110 b beendet. Am hinteren und in Fig. 18 rechten Ende des Offenhalters 110 b ist eine nicht dargestellte übliche Vorrichtung zum Erkennen der Anwesenheit des Schußfadens 154 b vorgesehen. Diese Erkennungsvorrichtung bewirkt die Betätigung der an der Düse 164 b vorgesehenen Bremse 170 b, sobald der Schußfaden 154 b vollständig durch den Offenhalter 110 b hindurch eingetragen ist. Abweichend hiervon ist es ebenfalls möglich, die Bremse 170 b mittels einer Fadenmeßvorrichtung zu betätigen, die in üblicher Weise die Fadenlänge des Schußfadens 154 b vor dessen Eintragen in den Offenhalter 110 b mißt, wie dies beispielsweise aus der US-PS 40 84 623 bekannt ist. Jedenfalls wird ein weiteres Eintragen des Schußfadens 154 b von der Bremse 170 b verhindert, und die Offenhalteorgane 112 b werden aus ihrer Arbeitsstellung in ihre Freigabestellung verschwenkt. Nachdem der Schußfaden 154 b dann aus den Offenhalteelementen 112 b herausgetreten ist, hält eine Klemmvorrichtung 176 das eingetragene Ende des Schußfadens 154 fest, während eine schneidende Klemmvorrichtung 178 den Schußfaden 154 b zwischen der Düse 164 b und dem Offenhalter 110 b festklemmt und abschneidet. Die Düse 164 b muß hierbei nicht von dem Offenhalter 110 b nach außen fort verschoben werden, da durch die Verschwenkung der Offenhalteelemente 112 b in die Freigabestellung ein Abstand zwischen dem zur Düse 164 b hin liegenden ersten Offenhalteelement 112 b und dem Austrittsabschnitt der Düse 164 b geschaffen wird. Der abgeschnittene Schußfaden 154 b wird dann mittels der Anschlagvorrichtung 156 am Warenschluß angeschlagen. Die Klemmvorrichtung 176, 178 werden synchron mit der Anschlagvorrichtung 156 beim Anschlagen bewegt, wie dies aus der US-PS 41 22 872 bekannt ist. Die freiliegenden Enden des eingetragenen Schußfadens können in bekannter Weise zur Bildung von Webkanten dienen, wobei auch eine Dreheinrichtung zum Einsatz kommen kann.
Die vorstehend anhand der Düse 164 b und des Offenhalters 110 b beschriebenen Vorgänge wiederholen sich in entsprechender Weise jeweils dann, wenn mittels der übrigen Düsen 164 a, 164 c, 164 d ein Schußfaden in einen der übrigen Offenhalter 110 a und 110 c bis 110 f eingetragen ist.
Die Düsen 164 a bis 164 d und die Bremsen 170 a bis 170 d werden jeweils von einem Schwenkarm 180 a bis 180 d getragen. Die Schwenkarme 180 a bis 180 d sind so angetrieben und gesteuert, daß hierdurch die Düsen 164 a bis 164 d auf einem geschlossenen Weg 182 umlaufen. Die Schwenkarme 180 a bis 180 d sind mit jeweils einer Führungsöse 183 a bis 183 d versehen, um jeweils einen der Schußfäden 154 a bis 154 d zu führen. An die hohl ausgebildeten Schwenkarme 180 a bis 180 d ist weiter jeweils ein Schlauch 184 a bis 184 d angeschlossen, durch den hindurch der am jeweiligen Ende des Armes 180 a bis 180 d befestigten Düse 164 a bis 164 d Druckluft zugeführt wird. Antrieb und Steuerung der Arme 180 erfolgen so, daß in Fig. 18 und 30 nicht nur die Düsen 164 b bis 164 d zusammen mit je­ weils einem Offenhalter 110 b bis 110 d bewegt werden, solange die Schußfäden 154 b bis 154 d in die Offenhalter 110 b bis 110 d eingetragen werden, sondern daß hierdurch während des Eintragens auch die Schußfäden 154 b bis 154 d zusammen mit den Offenhaltern 110 b bis 110 d bewegt werden. Dabei erfolgt die Bewegung der Schwenkarme 180 a bis 180 d derart, daß diese bei der Bewegung der Düsen 164 a bis 164 d entlang des Weges 182 nicht miteinander in Berührung kommen. Die Bewegung der Schwenkarme 180 a bis 180 d vermeidet auch eine gegenseitige Berührung der Schläuche 184 a bis 184 d. Ebenfalls wird durch die Bewegung der Arme 180 a bis 180 d eine gegenseitige Berührung der Schußfäden 154 a bis 154 d auf ihrem Weg zu den Düsen 164 a bis 164 d vermieden.
Die Fig. 19 bis 24 sowie 25 bis 30 zeigen aufeinanderfolgende Stellungen im Bewegungsablauf der Düsen 164 a bis 164 d bei deren Bewegung entlang des geschlossenen Weges 182.
In Fig. 19 und 25 befinden sich die Düsen 164 a bis 164 c an einem Wegabschnitt 182 a des geschlossenen Weges 182, während sich die Düse 164 d an einem Wegabschnitt 182 c des Weges 182 befindet. Der Wegabschnitt 182 c liegt tiefer als der Wegabschnitt 182 a, wie aus einem Vergleich der Fig. 19 mit Fig. 25 ersichtlich ist. Die Düse 164 c hat gerade ihre Stellung erreicht, bei der sie mit dem Eintragen des Schußfadens 154 c beginnen kann. Der Schußfaden 154 b wird gerade mittels der Düse 164 b eingetragen. Das Eintragen des Schußfadens 154 a mittels der Düse 164 a ist gerade vollständig erfolgt. Obwohl sich die Düsen 164 a, 164 b und 164 c auf derselben Höhe be­ finden, befinden sich die Arme 180 a, 180 b, 180 c, um eine gegenseitige Berührung zu vermeiden, auf unterschiedlichen Höhen, wozu sie über Abkröpfungen 181 a, 181 b, 181 c mit der jeweiligen Düse 164 a, 164 b, 164 c verbunden sind. Die Düse 164 d läuft unterhalb der Arme 180 a, 180 b, 180 c, und der sie tragende Arm 180 d liegt unterhalb der Arme 180 a, 180 b, 180 c.
In Fig. 20 und 26 haben sich die Düsen 164 b, 164 c, die gerade den Schußfaden 154 b bzw. 154 c eintragen, in Richtung des Warenschlusses entlang des Wegabschnittes 182 a des Weges 182 bewegt, während die Düse 164 d vom Warenschluß fort entlang des Wegabschnittes 182 c des Weges 182 gewandert ist. Die Düse 164 a hat begonnen, sich entlang eines gebogenen Wegabschnittes 182 b zu bewegen, der die zur Kettfadenrichtung parallelen, geradlinigen Wegabschnitte 182 a, 182 c in Richtung zum Warenschluß hin miteinander verbindet.
In Fig. 21 und 27 sind die Düsen 164 b, 164 c, die weiterhin den Schußfaden 154 b bzw. 154 c eintragen, entlang des Wegabschnittes 182 a weiterhin in Richtung des Warenschlusses gewandert. Die Düse 164 a befindet sich noch auf dem Wegabschnitt 182 b. Die Düse 164 d beginnt, den Wegabschnitt 182 c zu verlassen und dabei in den gebogenen Wegabschnitt 182 d einzutreten, der die Wegabschnitte 182 a, 182 c auf deren dem Warenschluß abgewandten Ende miteinander verbindet. Die Düse 164 d befindet sich dabei noch auf geringerer Höhe als die Düse 164 a, 164 b, 164 c, wie aus Fig. 27 ersichtlich ist.
Auch in den Fig. 22 und 28 tragen die Düsen 164 b und 164 c noch den Schußfaden 154 b bzw. 154 c ein. Sie haben sich jedoch inzwischen weiter entlang des Wegabschnittes 182 a in Richtung des Warenschlusses bewegt. Die Düsen 164 a und 164 d befinden sich noch auf dem Wegabschnitt 182 b bzw. 182 d. Die Höhe der Düse 164 a ist unverändert. Dagegen ist die Düse 164 d inzwischen etwas angehoben worden, wie aus Fig. 28 ersichtlich ist.
Wie aus den Fig. 23 und 29 hervorgeht, wirkt die Düse 164 b weiterhin im Sinne des Eintragens des Schußfadens 154 b, obwohl dieser nun vollständig eingetragen ist. Die Düse 164 c trägt weiterhin den Schußfaden 154 c ein. Beide Düsen 164 b, 164 c haben sich entlang des Wegabschnittes 182 a des geschlossenen Weges 182 noch weiter auf den Warenschluß hin bewegt. Während die Düse 164 d sich entlang des Wegabschnittes 182 d weiterhin aufwärts und auf den Wegabschnitt 182 a hin bewegt, hat die Düse 164 a gerade den bogenförmigen Wegabschnitt 182 b verlassen und beginnt, sich unter Beibehaltung ihrer Höhe (Fig. 29) auf dem Wegabschnitt 182 c (Fig. 23) vom Warenschluß fortzubewegen.
In Fig. 24 und in der einen Blick in Richtung der Pfeile 30-30 in Fig. 18 darstellenden Fig. 30 ist die Düse 164 b durch Betätigung ihrer Bremse 170 b un­ wirksam gemacht, wobei die Bremse zweckmäßig außer einem Anhalten des Schußfadens 154 b auch einen Verschluß der Düse 164 b gegen ein weiteres Austreten des Luftstrahles bewirkt. Die Düse 164 c trägt weiterhin den Schußfaden 154 c ein. Beide Düsen 164 b, 164 c haben sich weiter entlang des Wegabschnittes 182 a in Richtung des Warenschlusses bewegt. Die Düse 164 d setzt ihre Aufwärtsbewegung entlang des Wegabschnittes 182 d fort und hat fast den Wegabschnitt 182 a erreicht. Sobald dies dann der Fall ist, wird sie sich auf derselben Höhe wie die Düsen 164 a, 164 b, 164 c befinden. Die Düse 164 a bewegt sich jetzt entlang des Wegabschnittes 182 c des geschlossenen Weges 182 vom Warenschluß fort, behält dabei jedoch dieselbe Höhe wie die Düsen 164 b, 164 c bei.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich ist, laufen die Düsen 164 a, 164 b auf dem geschlossenen Weg 182 um, ohne ihre Höhe zu ändern. Die Düse 164 c wird auf derselben Höhe nur dann bewegt, wenn sie auf dem Wegabschnitt 182 a des geschlossenen Weges 182 läuft. Dagegen kann die Höhe der Düsen 164 c vergrößert werden, wenn sie auf den Wegabschnitten 182 b bis 182 d des geschlossenen Weges verläuft, um eine Berührung mit den übrigen Düsen 164 a, 164 b 164 d bei deren Bewegung auf dem Weg 182 zu vermeiden. Die Höhe der Düse 164 d wird zum selben Zweck auf den Wegabschnitten 182 b bis 182 d gegenüber dem Fall verringert, daß sie sich entlang des Wegabschnittes 182 a auf derselben Höhe wie die Düsen 164 a, 164 b bewegt. Die Antriebs- und Steuervorrichtung für die Arme 180 a bis 180 d (Fig. 18), die diese Bewegung der Düsen 164 a bis 164 d bewirkt, ist von üblichem Aufbau und beispielsweise von der in der US-PS 41 22 872 beschriebenen Art. Dabei kann beispielsweise die waagerechte und lotrechte Bewegung der Düsen 164 d und 164 c von einer Steuervorrichtung 185 gesteuert werden, die aus Fig. 11 der genannten US-PS hervorgeht.
Die Führungsösen 400 a bis 400 d, durch die die Schußfäden 154 a bis 154 d vor ihrer Zuführung zu den Düsen 164 a bis 164 d hindurchgeführt werden, sind lotrecht übereinander angeordnet, wie aus Fig. 19 und 30 ersichtlich ist. Von den Führungsösen 400 a bis 400 d laufen die Schußfäden vor dem Eintritt in die Düsen 164 a bis 164 d durch unmittelbar vor diesen angeordnete und zusammen mit ihnen bewegte Führungsösen 183 a bis 183 d (Fig. 18).
Die Fig. 31 bis 33 zeigen den Offenhalter gemäß den Fig. 5 bis 17 in einer Abwandlung mit weiteren zweckmäßigen Ausgestaltungen. Gegenüber Fig. 5 bis 17 gleiche oder gleichartige Teile sind in den Fig. 31 bis 33 mit Bezugszeichen versehen, die sich aus den in den Fig. 5 bis 17 gewählten Bezugszahlen durch Addition der Zahl einhundert ergeben. Hinsichtlich dieser Teile gelten die bereits gemachten Ausführungen, soweit im folgenden nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Neue Teile sind mit ungeradzahligen Bezugszahlen versehen.
Der in den Fig. 31 bis 33 dargestellte Offenhalter 210 weist Mittel auf, um einen sich in ihm fortpflanzenden Strömungsmittelstrahl zu erzeugen. Hierzu weist er ein zusätzliches Offenhalteelement 211 und eine Vielzahl von Offenhalteelementen 212 auf, die in einem Träger 236 um Stiele 216 verschwenkbar gehalten sind. Das zusätzliche Offenhalteelement 211 weist einen entsprechenden Stiel 213 auf, mit dem es im Träger 236 verschwenkbar gehalten ist. Der Stiel 213 erstreckt sich jedoch durch den Träger 236 hindurch nach unten und ist mit einem Strömungskanal 215 hohl ausgebildet. Form und Abmessungen des Offenhalteelementes 211 oberhalb des Trägers 236 gleichen denjenigen der Offenhalteelemente 212.
Die Offenhalteelemente 211, 212 bilden somit in der Arbeitsstellung einen geschlossenen Führungskanal 232 für einen Luftstrahl und für das Eintragen eines Schußfadens. Die Offenhalteelemente 212 weisen an der Unterseite ihres Innenumfanges jeweils eine Nut 217 auf, wobei diese Nuten in der Arbeitstellung miteinander fluchten sowie in ihrer Tiefe zum letzten, in Fig. 31 rechts liegenden Offenhalteelement 212 hin abnehmen. Diese Nuten 217 fluchten in der Arbeitsstellung weiter mit einer Nut 219, die an der Unterseite des Innenumfanges des zusätzlichen Offenhalteelementes 211 gebildet ist und in die der Strömungskanal 215 umgelenkt ist und einmündet. Hierdurch wird durch den Strömungskanal 215 zugeführte Druckluft annähernd parallel zur Achsrichtung des Kanals 232 an dessen unterem Innenumfang eingeführt. Die Zuführung 221 verstellbar, das einen das Ende 285 des Stieles 213 verschiebbar aufnehmenden Zylinder 223 aufweist. In den Zylinder 223 tritt die Druckluft durch eine Öffnung 227 ein. In der in den Fig. 31 bis 33 gezeigten gegenseitigen Stellung des Stieles 213 und des Zylinders 223 ist der Strömungskanal 215 gegenüber der Öffnung 227 verschlossen, so daß die Druckluftzuführung unterbrochen ist. Außenexzenter 229 verschieben eine an ihnen als Fühler anliegende Stange 231, die sich vom Zylinder 223 nach entgegengesetzten Seiten erstreckt. Zu vorgegebenen Zeiten verstellen die Exzenter 229 die Stange 231 entgegen der Vorspannung von Schraubenfedern 233 nach oben und bringen hierdurch den Strömungskanal 215 in Verbindung mit der Öffnung 227 des Zylinders 223. Dabei strömt dann Druckluft durch die Öffnung 227 in den Strömungskanal 215, der seinerseits die Druckluft dem Kanal 232 zuführt. Diese so zugeführte Druckluft erleichtert das Eintragen eines Schußfadens durch den Kanal 232, insbesondere wenn dieser relativ lang ist.
Die Druckluftzuführung durch das Offenhalteelement 211 hindurch gemäß Fig. 31 bis 33 kann zusätzlich zur Erzeugung eines Luftstrahles durch die bereits beschriebenen Düsen 164 b bis 164 d erfolgen. Zweckmäßig können letztere jedoch auch entfallen, wenn die Druckluftzuführung durch das Offenhalteelement 210 hindurch mit genügender Stärke erfolgt.
Abweichend von den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist ein Pic-a-pic-Weben mit von beiden Seiten der Kettfäden her abwechselnd eingeschossenen Schußfäden ebenfalls möglich. Hierzu können beispielsweise auf beiden Seiten abwechselnd betätigte Düsen nach Art der Düsen 164 a bis 164 d vorgesehen sein, oder es können an einer Seite solche Düsen, an der anderen Seite dagegen Druckluftzuführungen nach Art der Fig. 31 bis 33 vorgesehen sein oder schließlich können Druckluftzuführungen nach Art der Fig. 31 bis 33 jeweils an beiden Enden eines Offenhalters vorgesehen sein, wobei dann die an einem Ende zugeführte Druckluft jeweils in Richtung auf das andere Ende hin gerichtet wird, also die am rechten Ende vorgesehene Druckluftzuführung eine spiegelsymmetrische Ausbildung zu der in Fig. 31 dargestellten, am linken Ende liegenden Druckluftzuführung hat. Letztere Bauart ist insbesondere dann von großem Vorteil, wenn ein relativ schmaler Aufbau des Webstuhles angestrebt werden muß, da dann auf beiden Seiten Düsen nach Art der Düsen 164 a bis 164 d entfallen. Da in entsprechenden endseitigen zusätzlichen Offenhalteelementen 211 erzeugbare Strömungsmittelstrahlen nicht leicht so stark gemacht werden können, daß durch sie dem Offenhalter außerhalb des Kanales 232 angebotene freie Enden von Schußfäden eingesaugt werden, kann dabei auch vorgesehen sein, daß die Schußfäden zu Beginn des Eintragens zunächst durch mechanische Mittel um eine geringe Strecke in den Kanal 232 hinein eingebracht werden, wie dies beispielsweise aus der US-PS 38 21 972 bekannt ist.
Das zusätzliche Offenhalteelement 211 ist mit oberen und unteren Rippen 235, 237 versehen, die den entsprechenden Rippen 226, 228 der übrigen Offenhalteelemente 212 entsprechen. Der Träger 236 trägt Schiebearme 238 zum Weiterschieben des freigegebenen Schußfadens.
In den Fig. 34 bis 37 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Offenhalters 310 dargestellt. Dieser umfaßt zwei unterschiedliche Gruppen von Offenhalteelementen 312, 314. Die Offenhalteelemente 312 sind in regelmäßigen gegenseitigen Abständen in einer Reihe quer zur Kettfädenrichtung über die Breite des Webstuhles angeordnet. Die Offenhalteelemente 314 sind in einer entsprechenden, jedoch in einer Freigabestellung gegenüber der Reihe der Offenhalteelemente 312 versetzten Reihe angeordnet (Fig. 34). In einer Arbeitsstellung sind die beiden Reihen der Offenhalteelemente 312, 314 zu einer einzigen Reihe zur Deckung gebracht derart, daß in dieser Reihe Offenhalteelemente 312, 314 beider Gruppen miteinander abwechseln (Fig. 36).
Jedes Offenhalteelement 312 umfaßt einen kreisringförmigen Abschnitt 316, der von einem Stiel 318 a getragen ist. Letzterer weist eine zu einer spitzen Kante 319 zusammenlaufende Querschnittsgestalt auf, um sein Hineinschwenken in ein Fach zwischen zwei benachbarten Kettfäden hindurch zu erleichtern. Dieses Hineinschwenken in ein offenes Fach kann weiter in ähnlicher Weise wie durch die Spreizvorrichtung 150 (Fig. 12 bis 17) durch eine geeignete Spreizvorrichtung erleichtert werden, die diejenigen Kettfäden seitlich voneinander entfernt, zwischen denen die Offenhalteorgane 312 eingeschwenkt werden sollen. Der Abschnitt 316 weist gegenüberliegende, parallele, jedoch gestuft verlaufende Seiten 318, 320 sowie eine ihn koaxial durchsetzende Bohrung 322 auf, die von einer Seite 318 zur anderen Seite 320 durchläuft. Weiter weist der Abschnitt 316 einen Schlitz 324 auf, der die Bohrung 322 mit der Außenseite verbindet und der sich über die gesamte Länge zwischen den Seiten 318, 320 erstreckt. Dieser Schlitz 324 verläuft achsparallel zur Bohrung 322 und dient zum Hinaustretenlassen eines eingetragenen Schußfadens.
Jedes Offenhalteelement 314 umfaßt einen rohrförmigen Abschnitt 326, der von einem Stiel 328 getragen ist. Letzterer weist eine zu einer spitzen Kante 329 zu­ sammenlaufende Querschnittsgestalt auf, wiederum um das Hineinschwenken in ein offenes Fach zwischen zwei benachbarten Kettfäden zu erleichtern. Die Stiele 318 a, 328 der Abschnitte 316, 314 sind gegenüber letzteren in der Kettfadenrichtung nach vorne versetzt, und die Verbindung zwischen dem oberen Ende des Stieles 318 a, 328 und dem Abschnitt 316 bzw. 314 erfolgt über einen sich zu dem Abschnitt 316 bzw. 314 hin verbreiternden Ansatz. Auch hierdurch wird das Hineinschwenken und Hinausschwenken in Fächer bzw. aus Fächern erleichtert. Auch das Hineinschwenken der Offenhalteelemente 310 in offene Fächer kann durch eine der Vorrichtung 150 entsprechende Vorrichtung erleichtert werden, wie dies vorstehend hinsichtlich der Offenhalteelemente 312 erwähnt wurde.
Der Abschnitt 326 weist gegenüberliegende Seiten 330, 332 auf, deren Stufung umgekehrt zu derjenigen der Seiten 318, 320 der Offenhalteelemente 312 verläuft. Bei den Offenhalteelementen 312 liegt die geringere Dicke des Abschnittes 316 zum Stiel 318 a hin, während die Abschnitte 314 der Offenhalteelemente 310 auf ihren zum Stiel 328 hin liegenden Seiten eine größere axiale Breite aufweisen. Durch den Abschitt 326 erstreckt sich zumindest annähernd koaxial zu seiner Außengestalt eine Bohrung 334, die zu beiden Seiten 330, 332 offen ist. Auf der gesamten Länge zwischen den Seiten 330, 332 ist die Bohrung 334 mit der Außenseite durch einen Schlitz 336 verbunden, der zumindest annähernd achsparallel zur Bohrung 334 verläuft. Der Schlitz 336 im Abschnitt 326 hat bei der Arbeitsstellung (Fig. 37) eine andere Umfangsstellung als der Schlitz 324 im Abschnitt 316.
Die Offenhalteelemente 312 sind gegenüber den Offenhalteelementen 314 um eine unterhalb der Kettfäden quer zu diesen liegende gemeinsame Achse in noch näher zu beschreibender Weise verschwenkbar. In einer Endstellung des Verschwenkbereiches, der Frei­ gabestellung, sind die Offenhalteelemente 312, 314 in der bereits anhand von Fig. 34 erläuterten Weise voneinander beabstandet. In der anderen Endstellung des Verschwenkbereiches, nämlich in der Arbeitsstellung, liegen die gestuften Seiten 330 der Abschnitte 326 der Offenhalteelemente 314 an jeweils einer gestuften Seite 320 des Abschnittes 316 eines Offenhalteelementes 312 vollständig an, während in entsprechender Weise die Seiten 332 der Abschnitte 326 an den Seiten 318 der Abschnitte 316 vollständig anliegen. Hierzu sind die Seiten 320, 330 einerseits und die zu ihnen spiegelsymmetrisch gestuften Seiten 318, 332 andererseits entsprechend komplementär ausgebildet. In der Arbeitsstellung (Fig. 36) bilden die Bohrungen 332, 334 der miteinander abwechselnden Offenhalteelemente 312, 310 somit einen in Achsrichtung ununterbrochenen und abgesehen von den Schlitzen 324, 336 innenseitig glatten Kanal 338, der als Strömungsmittelkanal und als Führungskanal für das Eintragen eines Schußfadens dienen kann. Die dabei nicht fluchtenden Schlitze 334 der Offenhalteelemente 312 und Schlitze 336 der Offenhalteelemente 310 verhindern in der Arbeitsstellung das ungewollte Hinaustreten des eingetragenen Schußfadens aus dem Kanal 338.
Abweichungen gegenüber dem soweit beschriebenen Ausführungsbeispiel sind selbstverständlich möglich. So könnten die Abschnitte 322 eine sich zum Stiel 318 a hin verjüngende Kegelstumpfform in der Draufsicht haben, während dann die Abschnitte 326 eine umgekehrte Kegelstumpfform in der Draufsicht haben müßten. Auch kann die Außenform der Abschnitte 316, 326 von einer kreisringförmigen Gestalt abweichen, beispielsweise um das in Fig. 34 linke Ende in eine Spitze auslaufen zu lassen, die beim Herausschwenken aus einem freigegebenen Fach eine plötzliche Spannungsänderung in den Kettfäden vermeidet. Eine Möglichkeit zur Erzielung der gegenseitigen Verschwenkung der Offenhalteelemente 312, 314 ist in den Fig.</ 07057 00070 552 001000280000000200012000285910694600040 0002003141209 00004 06938BOL< 38 bis 43 dargestellt. Wie die Fig. 38 bis 40 zeigen, sind die Offenhalteelemente 312 von einem Träger 340 getragen, der Steuernocken in Gestalt von Rollen 342, 344 aufweist. Diese rollen auf Steuerflächen 346 bzw. 348 ab. Weiter trägt der Träger eine der Anzahl der Offenhalteelemente 312 entsprechende Anzahl von Schiebearmen 350 für eingetragene Schußfäden. Die Schiebearme 350 entsprechen in ihrer Anordnung und Wirkungsweise derjenigen der in den Fig. 12 bis 17 gezeigten Offenhalter. Die Rollen 342, 344 verschwenken den Träger 340 mit daran gebildeten Lagerringen 352 um eine diese durchsetzende Achse 354. Die Schwenkbewegung der Lagerringe 352 um die Achse 354, die eine entsprechende Schwenkbewegung der Offenhalteelemente 312 erzwingt, wird von den Steuerflächen 346, 348 gesteuert, die die Stellung der Rollen 342, 344 bezüglich der Achse 354 in vor­ gegebener Weise bestimmen. Wie aus den Fig. 41 bis 43 hervorgeht, sind die Offenhalteelemente 314 von einem Träger 356 getragen, der Steuernocken in Gestalt von Rollen 358, 360 trägt, die auf Steuerflächen 362 bzw. 364 abrollen. Die Rollen 358, 360 sind mit Lagerringen 366 verbunden, die um die Achse 354 verschwenkbar sind. Die Verschwenkung der Lagerringe 366 erzwingt eine entsprechende Verschwenkung der Offenhalteelemente 314 um die Achse 354, und diese Schwenkbewegungen werden durch Stellungsänderungen der Rollen 358, 360 bezüglich der Achse 354 durch die Steuerflächen 362, 364 in vorgegebener Weise gesteuert. Die mit den Lagerringen 366 abwechselnde Anordnung der Lagerringe 352 ist gestrichelt angedeutet. Der Schwenkantrieb des Offenhalters geht aus den Fig. 40 und 43 hervor. Wie dort erkennbar ist, ist auf der Achse 354 eine Hülse 368 gelagert, die zwischen einem Lagerring 352 und einem ihm benachbarten Lagerring 366 liegt. Ein endloser Riemen 370 ist fest mit der Hülse 368 verbunden. Der Riemen 370 wird in einer vorgegebenen Drehrichtung von einem nicht gezeigten Nockenrad angetrieben, das in einem Gehäuse 362 liegt und das von einer Antriebswelle 374 angetrieben wird. Eine Stütze 376 erstreckt sich von der Hülse 368 nach unten und trägt eine Rolle 378, die in einer Führungsschiene 380 läuft. Die Rolle 378 und die Führungsschiene 380 stützen die Träger 340, 356 ab und führen diese. Die Fig. 44 bis 49 zeigen zu aufeinanderfolgenden Zeitpunkten die Wirkungsweise eines unter Verwendung von Offenhaltern gemäß den Fig. 34 bis 43 aufgebauten Webstuhles 382. Die in den Fig. 44 bis 49 dargestellten Betriebszustände entsprechen denjenigen der Fig. 12 bis 17 in derselben Reihenfolge. Es kann daher zum Verständnis der Fig. 34 bis 43 und insbesondere des Betriebszustandes der Offenhalter hinsichtlich Arbeitsstellung bzw. Freigabestellung auf die Beschreibung der Fig. 12 bis 17 verwiesen werden. Zusätzlich soll im folgenden auf diejenigen Eigenheiten eingegangen werden, die sich aufgrund der Konstruktion der Offenhalteelemente 312, 314 ergeben. Das Hineinschwenken in ein Fach und das Herausschwenken aus dem zur Rückkehr in die Geschlossenfachstellung freigegebenen Fach erfolgt, während die Offenhalteelemente 312, 314 auf einem gebogenen Wegabschnitt laufen. Während des Herausschwenkens laufen die Offenhalteelemente 314 gegenüber den Offenhalteelementen 312 auf einem bogenförmigen Wegabschnitt vor, was durch die stationären Führungsflächen 362, 364 bewirkt wird. Bei der gebogenen verlaufenden Bewegung der Offenhalteelemente 314 werden deren Schlitze 336 in die Höhe der Schuß- und Kettfäden gebracht, in der auch die Schlitze 324 liegen. Der eingetragene Schußfaden kann daher durch die Schlitze 336 heraustreten. Genauer betrachtet, werden auf dem gebogenen Wegabschnitt die Abschnitte 326 zunächst aufwärts und erst dann abwärts geschwenkt, wodurch die den Stiel und den ringförmigen Abschnitt verbindenden, keilartigen Ansätze zunehmend zwischen die Kettfäden eingedrückt werden, wodurch letztere auseinanderbewegt werden, um das Herausziehen der Offenhalteelemente 314 zu erleichtern. Die von den Offenhalteelementen 314 freigegebenen Kettfäden erfassen den Schußfaden und wirken daher im Sinne eines Herausziehens aus den Schlitzen 324, worauf der Schußfaden von den Schiebearmen 350 zum Warenschluß hingeschoben wird. Die Offenhalteelemente 312 folgen darauf demselben gebogenen Wegabschnitt, der vorstehend hinsichtlich der Offenhalteelemente 314 beschrieben wurde, wobei die Kettfäden nunmehr von den keilartigen Ansätzen zwischen Stielen und rohrförmigen Abschnitten auseinandergedrängt werden. Das Hineinschwenken der Offenhalteelemente 312, 314 in ein Fach erfolgt, indem zunächst die Offenhalteelemente 312 und dann die Offenhalteelemente 314 eingeschwenkt werden. Deren Relativbewegungen werden von den Steuerflächen 346, 348, 362, 364 derart gesteuert, daß die Kanten 319 zunächst die Kettfäden auseinander führen, und daß danach die keilartigen Ansätze der Offenhalteelemente 312 deren vollständiges Hineinschwenken zwischen Kettfäden erleichtern. Die Kanten 329 treten dann zwischen die Kettfäden ein, worauf die keilartigen Ansätze der Offenhalteelemente 314 deren vollständiges Hineinschwenken zwischen die Kettfäden erleichtern. Abweichend von den beschriebenen Ausführungsbeispielen kann der beschriebene Webstuhl auch mit Einrichtungen versehen sein, die es gestatten, jeweils eine abgemessene und abgeschnittene Schußfadenlänge einzutragen. Eine geeignete Einrichtung, mit der die Schußfadenlänge gemessen und Schußfäden geeigneter Länge vor dem Eintragen gespeichert werden, geht aus der US-PS 39 26 224 hervor. Ferner kann die Anzahl der offengehaltenen Fächer variiert werden, wobei dann entsprechend die Anzahl der Offenhalter und/oder Düsen zur Erzeugung von Luftstrahlen verändert wird. Auch kann das Eintragen der Schußfäden von beiden Seiten des Webstuhles her erfolgen.

Claims (24)

1. Webverfahren, wobei nacheinander Fächer (152 b bis 152 d) gebildet werden, in dem Kettfäden (146, 148) in unterschiedliche Ebenen gebracht werden, jedes Fach (152 b bis 152 d) nach seiner Bildung in Schußrichtung durchgehend offengehalten wird, so daß stets mindestens ein Fach (152 b bis 152 d) offen ist, und Schußfäden (154 a bis 154 d) in die Fächer (152 b bis 152 d) eingetragen und an den Warenschluß angeschlagen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden (154 a bis 154 d) jeweils beim Eintragen in das offen gehaltene Fach (152 b bis 152 d) umfaßt und geführt werden.
2. Webverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bilden der Fächer (152 b bis 152 d) an einer ersten Stelle eines Webstuhles (134) erfolgt, daß jedes Fach (152 b bis 152 d) von der ersten Stelle fort zu einer davon beabstandeten zweiten Stelle hin im wesentlichen parallel zur Richtung der Kettfäden (146, 148) kontinuierlich bewegt und dabei offen gehalten wird, daß das Eintragen eines Schußfadens (154 a bis 154 d) in das offen gehaltene Fach (152 b bis 152 d) während dessen Bewegung erfolgt und daß dieses Eintragen zumindest in eine Teillänge des Faches (152 b bis 152 d) mittels eines vorzugsweise während des Eintragens synchron mit dem Fach (152 b bis 152 d) bewegten Strömungsmittelstrahles er­ folgt.
3. Webstuhl zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei zur Erzielung einer Gewebebindung zwischen verkreuzten Kettfäden (146, 148) und Schußfäden (154 a bis 154 d) ein in Richtung letzterer durchgehend offenes Fach (152 b bis 152 d) zwischen angehobenen und/oder abgesenkten Kettfäden (146, 148) gebildet wird, gekennzeichnet durch mindestens einen Offenhalter (110, 210, 310) zur Anlage an den Kettfäden (146, 148) und zum Offenhalten eines Faches (152 b bis 152 d), der zusätzlich dazu ausgebildet ist, einen durch ihn hindurch eingetragenen Schußfaden (154 a bis 154 d) zu umschließen und zu führen.
4. Webstuhl nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Antriebsmittel (140, 142), die den Offenhalter (110, 210, 310) im wesentlichen parallel zur Richtung der Kettfäden (146, 148) während der Offenhalter (110, 210, 310) ein Fach (152 b bis 152 d) offen hält und während der Schußfaden (154 a bis 154 d) innerhalb des Offenhalters (110, 210, 310) in das offen gehaltene Fach (152 b bis 152 d) eingetragen wird.
5. Webstuhl nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch Mittel (140, 142), die den Offenhalter (110, 210, 310) und das offen gehaltene Fach (152 b bis 152 d) während des Eintragens des Schußfadens (154 a bis 154 d) in einer vorzugsweise flach liegenden Ebene bewegen.
6. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch Mittel (136 a bis 136 f) zum Verstellen des Offenhalters (110, 210, 310) zwischen einer Arbeitsstellung, in der er ein Fach (152 b bis 152 d) offen hält und in der er einen Kanal (132, 232, 338) zum Eintragen eines Schußfadens (154 a bis 154 d) bildet, sowie einer Freigabestellung, in der er die Kettfäden (146, 148) des zuvor offen gehaltenen Faches (152 b bis 152 d) zur Rückkehr in die Geschlossenfachstellung freigibt und das Hinaustreten des eingetragenen Schußfadens (154 a bis 154 d) aus dem Kanal (132, 232, 338) ermöglicht.
7. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch eine mindestens eine Düse (164 a bis 164 d) für Strömungsmittel umfassende Düsenanordnung (162) zum Eintragen des Schußfadens (154 a bis 154 d) in den in einem offen gehaltenen Fach (152 b bis 152 d) befindlichen Offenhalter (110, 210, 310).
8. Webstuhl nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch erste Antriebsmittel (180, 185) zum Antrieb der Düsenanordnung (162) derart, daß sich eine Düse (164 a bis 164 d) während des Eintragens eines Schußfadens (154 a bis 154 d) in ein Fach (152 b bis 152 d) in zumindest annähernd derselben Richtung wie dieses Fach (152 b bis 152 d) bewegt.
9. Webstuhl nach einem Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Offenhalter (110 a bis 110 f; 210; 310) zum gleichzeitigen Offenhalten von mindestens zwei Fächern (152 b, 152 c) vorgesehen sind, in die jeweils ein Schußfaden (154 b, 154 c) eingetragen wird, wobei vorzugsweise das Eintragen dieser Schußfäden (154 b, 154 c) zeitlich überlappend erfolgt.
10. Webstuhl nach Anspruch 7, 8 oder 9, gekennzeichnet durch erste Synchronisierungsmittel (185) zum Synchronisieren der Bewegungen der Düsen (164 a bis 164 d) mit jeweils einem offen gehaltenen Fach (152 b bis 152 d) derart, daß die Düse (164 a bis 164 d) während des Eintragens des von ihr eingeblasenen Schußfadens (154 a bis 154 d) sich in einer vorgegebenen Stellung zu dem das zugeordnete Fach (152 b bis 152 d) offen haltenden Offenhalter (110 a bis 110 f; 210; 310) zusammen mit dem zugeordneten Fach (152 b bis 152 d) bewegt.
11. Webstuhl nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Synchronisierungsmittel (185) mehrere bewegliche Arme (180 a bis 180 d) aufweisen, die jeweils eine Düse (164 a bis 164 d) tragen.
12. Webstuhl nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch Führungsmittel (400 c, 183 a bis 183 b), die die Schußfäden (154 a bis 154 f) von mehreren stationären Schußfädenvorräten (401) zu den Düsen (164 a bis 164 d) führen.
13. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 12, wobei vorzugsweise zusätzlich zu dem Offenhalter (110, 210, 310) fachbildende Organe (144) vorgesehen sind, die jeweils ein Fach (152 b, 152 d) bilden und hierzu insbesondere einen Teil der Kettfäden (146) hochziehen und den übrigen Teil der Kettfäden (148) abwärts ziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Offenhalter (110, 210, 310) eine obere äußere Fläche (126 A) und eine untere äußere Fläche (128 A) aufweist, an denen in einer Arbeitsstellung die oberhalb bzw. unterhalb des Faches (152 b bis 152 d) liegenden Kettfäden (146, 148) anliegen.
14. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Offenhalter (110, 210, 310) zur Bildung eines Kanals (132, 232, 338) zur Schußfadenführung eine Öffnung, vorzugsweise eine kreisrunde Bohrung (122) aufweist.
15. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Offenhalter (110, 210, 310) aus mehreren und vorzugsweise einer Vielzahl von Offenhalteorganen (112; 212; 310, 312) besteht, die jeweils einen von ihnen umgebenen Kanalabschnitt, vorzugsweise eine kreisrunde Bohrung (122) aufweisen und die in einer Arbeitsstellung aneinander anschließen und miteinander fluchten, um einen durchgehenden und in Umfangsrichtung zumindest überwiegend geschlossenen Kanal (132, 232, 338) zur Führung von Schußfäden (154 a bis 154 d) zu bilden.
16. Webstuhl nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Offenhalter (110, 210, 310) Freigabemittel (124, 224, 324) aufweist, die ein Hinaustreten des eingetragenen Schußfadens (154 a bis 154 d) aus dem Offenhalter (110, 210, 310) vorzugsweise nur in einer vorgegebenen Freigabestellung des Offenhalters (110, 210, 310) aus diesem hinaus er­ möglichen.
17. Webstuhl nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Offenhalteorgane (112; 212; 310, 312) jeweils einen mit einem Schlitz (124, 224, 324) versehenen, ringförmigen Abschnitt (114; 316, 326) aufweisen wobei vorzugsweise alle Schlitze (124, 224, 324) der Offenhalteorgane (112; 212; 310, 312) derart angeordnet sind, daß sie nur in der Freigabestellung miteinander zur Ermöglichung des Hinaustretens des Schußfadens (154 a bis 154 b) miteinander fluchten.
18. Webstuhl nach Anspruch 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (164 a bis 164 d) Druckluftstrahlen erzeugen.
19. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 18, gekennzeichnet durch eine Spreizvorrichtung (150) mit einem Spreizelement (166), das im Bereich der Fachbildung zwischen den Kettfäden (146, 148) hindurchgeführt ist, in einer ersten Stellung zwischen benachbarten Kettfäden (146, 148) ohne deren gegenseitigen Ab­ stand zu beeinflussen, und in eine zweite Stellung und zurück in die erste Stellung verstellbar ist, wobei die Verstellung quer zur Kettfadenrichtung erfolgt und das Spreizelement (166) in der zweiten Stellung den Abstand der nebeneinander liegenden Kettfäden (146, 148) zur Erleichterung der nachfolgenden Hindurchführung des Offenhalters (110, 210, 310) vergrößert.
20. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Offenhalter (110, 210, 310) eine derartige Form aufweist, daß er leicht zwischen zwei nebeneinander liegenden Kettfäden (146, 148) hindurch in ein Fach (152 b bis 152 d) einführbar, vorzugsweise einschwenkbar, und/oder aus diesem herausführbar, vorzugsweise ausschwenkbar, ist.
21. Webstuhl nach Anspruch 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Offenhalteorgane (112, 212) in der Freigabestellung zumindest überwiegend parallel zur Richtung der Kettfäden (146, 148) und in der Arbeitsstellung zumindest überwiegend senkrecht zu dieser Richtung erstrecken, wobei vorzugsweise Antriebsmittel (136 a bis 136 f) zur Verstellung zwischen den genannten Stellungen vorgesehen sind.
22. Webstuhl nach Anspruch 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Offenhalteorgane (112, 212), wenn sie sich in einem Fach (152 b bis 152 d) befinden, um eine zur Richtung der Kettfäden (146, 148) senkrechte Achse (116, 216) zwischen der Freigabestellung und der Arbeitsstellung verschwenkbar sind, wobei vorzugsweise jedes Offenhalteorgan (112, 212) einen Abschnitt (132) aufweist, dessen innerer Kanal (132, 232) zumindest annähernd koaxial zu seiner Außenseite verläuft und dessen untereinander parallele Stirnflächen (118, 120) schräg zur Mittelachse des Kanals (132, 232) gestellt sind.
23. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die den bei Arbeitsstellung geschlossenen Offenhalter (110, 210, 310) bildenden Abschnitte (114) von zwei unterschiedlichen Gruppen von Offenhalteorganen (312, 314) gebildet ist, die in der Freigabestellung voneinander beabstandet sind und die in der Arbeitsstellung zur Bildung eines durchgehenden Kanals (338) miteinander fluchten.
24. Webstuhl nach einem der Ansprüche 3 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Offenhalters (210) mindestens ein Strömungskanal (215) vorgesehen ist, in den mittels einer gesonderten Düsenanordnung Druckluft in den übrigen, von den Offenhalteorganen (212) gebildeten Kanal (232) zuführbar ist.
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