DE3141161C2 - Plattenwärmeaustauscher - Google Patents
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Abstract
Plattenwärmeaustauscher mit Wärmeaustauschplatten, die bei wenigstens einer Serie miteinander fluchtender Zu- oder Abflußöffnungen über einen Teil des Öffnungsrandes mit einem leicht schräg, stufenförmig oder schräg und stufenförmig gegenüber der Senkrechten zu den Platten angeordneten, mit den Platten einstückig verbundenen Kragen versehen sind, wobei die Kragen benachbarter Wärmeaustauschplatten bei Bildung des Plattenpaketes formschlüssig ineinander geschaltet werden, um so Querverschiebungen zwischen benachbarten Platten zu verhindern.
Description
Die Erfindung betrifft einen Plattenwärmeaustauscher mit in einem Rahmengestell miteinander fluchtend
geführten und zwischen einer Gestellplatte und einer Deckelplatte des Rahmengestells flächig gegeneinander
zu einem Stapel gespannten, aus Blechen gepreßten Wärmeaustauschplatten, zwischen denen durch auf
einer Seite jeder Platte angeordnete Umfangsdichtungen geschlossene Plattenzwischenräume gebildet sind,
die über von den Platten gebildete, miteinander fluchtende Zu- und Abströmöffnungen mit den am
Wärmeaustausch beteiligten Medien beschickbar sind, wobei durch entsprechende Anordnung der Dichtungen
jede Platte aul einer Seite mit einem Medium und auf der anderen Seite mit einem anderen Medium in
Kontakt ist.
Derartige Plattenwärmeaustauscher, bei denen üblicherweise Umfangsdichtungen in Form von Flachdichtungen
in geprägten Umfangsnuten der Platten angeordnet sind, sind z. B. durch die DE-OS 27 13 977
bekannt Sie bringen gerade für die Bewältigung höherer Drücke und Temperaturen das Problem mit
sich, daß durch die für das dichte Zusammenpressen des Plattenpaketes erforderlichen hohen Spannkräfte einzelne
Platten aus dem miteinander fluchtenden Verbund ausscheren wollen oder ausscheren. Die Ursache hierfür
muß einmal darin gesehen werden, daß sich wegen der unvermeidlichen Fertigungstoleranzen sowohl hinsicht-Hch
des Rahmengestells als auch hinsichtlich der Platten sowie der zwischen diesen angeordneten Dichtungen
eine über den Umfang der Platten gleichmäßige Spannkrafteinleitung nicht erreichen läßt. Dadurch
können sich auf einzelne Platten quer zur Spannrichtung wirkende Kräfte ergeben, die bei hohen Vorspannkräften
so stark anwachsen können, daß die Platten unter Beschädigung oder Zerstörung ihrer Führung gegenüber
den Führungsbalken des Rahmengestells seitlich ausbrechen. Erschwerend kommt hinzu, daß die den
Querkräften entgegenwirkenden, von den Führungsbalken auf die Platten übertragenen Reaktionskräfte
wiederum zwischen den einzelnen Platten und den Führungsbahn wirkende Reibungskräfte verursachen,
welche das Verschieben der Platten auf den Führungsbalken beim Zusammenpressen des Plcttenpaketes
behindern. Diese der Anspannkraft entgegengerichte-· ten Reibungskräfte summieren sich beim Zusammenpressen
der Platten über die Länge des Plattenpaketes. Sie erhöhen dadurch noch die ohnehin erforderlichen
jo Spannkräfte und steigern damit wiederum die Gefahr
des Ausscherens einzelner Platten. Schließlich werden vielfach die Oberfläche der Dichtungen und Dichtflächen
zur Verhinderung eines Festklebens der Dichtungen mit einem die Reibung zwischen Dichtung und
Dichtfläche vermindernden Trennmittel bestrichen. Dies begünstigt ein Ausscheren von Platten besonders
dann, wenn zur Bewältigung höherer Drücke und Tempereturen entsprechend hohe Spannkräfte in das
Plattenpaket eingeleitet werden.
Um dem vorstehend geschilderten Problem zu begegnen, ist es bereits durch die DE-OS 27 13 977
bekannt, die Platten im Bereich des Leckraumes neben den Ein- und Austrittsöffnungen mit sickenförmig
hervorstehenden Nocken zu versehen, welche in die entsprechenden konkaven Ausnehmungen der Nachbarplatten
formschlüssig eingreifen und so ein gegenseitiges seitliches Verschieben benachbarter Platten
verhindern sollen.
Mit dieser Bauform verbindet sich jedoch einerseits
Mit dieser Bauform verbindet sich jedoch einerseits
">o der Nachteil, daß die ineinandergreifenden Nocken und
Ausnehmungen mit Rücksicht auf den für ihre Anordnung verfügbaren Raum nur relativ eng begrenzte
Abmessungen haben können, so daß auch ihre Wirksamkeit beschränkt ist. Andererseits muß auch das
Gestell mit den hervorstehenden Nocken entsprechenden Ausnehmungen versehen werden, was zu einer
Verteuerung der Konstruktion führt.
Durch die DE-PS 24 04 630 ist es bei einem Plattenwärmeaustauscher auch bekannt, an den Platten-
bo rändern gerade oder stufenförmig abgebogene Kragenstücke
auszubilden. Hier dienen die Kragenstücke jedoch der Ausbildung der Dichtung zwischen benachbarten
Platten, indem sie ein Lötmittel aufnehmen und für die erwünschte Lötverbindung hinreichend große,
h'i aneinanderliegende Flächen schaffen. Durch die Kragenstücke
ergibt sich als Nebenwirkung eine Zentrierung der Platten gegeneinander in horizontaler und
vertikaler Richtung, die jedoch bei der durch die
genannte Patentschrift bekannten Bauform nicht unter den Beanspruchungsbedingungen des eingangs genannten
und vorstehend diskutierten Plattenwärmeaustauschers steht Außerdem erfordert die durch die DE-PS
24 04 630 bekannte Kragenausbildung einen zusätzlichen Materialaufwand einer den Flattenquerschnitt
nennenswert überschreitenden Art
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Plattenwärmeaustauscher
der eingangs genannten Art die Ausbildung der Platten so zu gestalten, daß sie untereinander eine formschlüssige, auftretende Querkräfte
wirksam abstützende Verbindung haben, ohne daß dafür ein zusätzlicher Aufwand an Material- oder
Fertigungskosten erforderlich ist
Diese Aufgabe ist ausgehend von dem eingangs genannten Plattenwärmeaustauscher erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß bei wenigstens einer miteinander fluchtenden Serie der von den Platten gebildeten Zu-
oder Abströmöffnungen der Öffnungsrand über einen Teil seines Umfanges mit wenigstens einem einstückig
angeformten, gegenüber der Senkrechten zur Plattenfläche geringfügig schräg verlaufenden, gerade oder
stufenförmig abgebogenen Kragenstück versehen ist und daß dessen äußere Kontur mit der inneren Kontur
des Kragens der in seiner Richtung nächstfolgenden Platte in formschlüssigem Eingriff ist.
Es ist zweckmäßig, daß der Kragen sich im wesentlichen über den dem Plattenzwischenraum
abgewandten Teil des Öffnungsrandes erstreckt. Hier liegt der Kragen zwischen Umfangsdichtung und
Öffnung, so daß er der Strömung des jeweiligen Mediums von der öffnung in den Plattenzwischenraum
nicht im Wege steht und somit auch kein Strömungshindernis darstellen kann.
Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es in äußerst einfacher und kostengünstiger Weise möglich,
benachbarte Platten mit einem gegenseitigen Formschluß zu versehen, ohne daß hierfür ein zusätzlicher
Aufwand an Material- und Fertigungskosten erforderlich ist. Denn der erfindungsgemäße Kragen läßt sich bei
der Herstellung der Platten durch Pressen aus einem Blech bei entsprechender Gestaltung des Formwerkzeuges
in einfacher Weise mitausbilden. Die so erzeugten, miteinander in formschlüssigem Eingriff
stehenden Kragenflächen benachbarter Wärmeaustauscherplatten sind wegen der Größe der Zu- und
Abflußöffnungen in den Platten mehrfach größer als die an den Führungsbalken anliegenden Führungsflächen
der Platten, so daß sie auch große auf einzelne Platten wirkende Querkräfte unter Vermeidung hoher Flächen-Pressungen
auf mehrere Platten verteilen und dadurch das Ausscheren einzelner Platten verhindern können.
Darüber hinaus ergibt die Anwendung des erfindungsgemäßen Kragens eine Vergrößerung des Öffnungsquerschnittes,
ohne daß damit ein Stabilitätsverlust am Öffnungsrand in Kauf genommen werden müßte, der üblicherweise durch die Ausbildung von
Wellen oder Sicken versteift ist.
Ferner lassen sich die Kragen der Wärmeaustauscherplatten und die im Gestell angeordneten Anschluß- ßo
stutzen leicht so ausbilden, daß der oder die Kragen der unmittelbar an der Gestell- oder Druckplatte anliegenden
Wärmeaustauschplatte in das Innere der Anschlußstutzen hineinragen, so daß die zusätzlichen Ausnehmungen
im Gestell nicht erforderlich sind.
Schließlich kann auch die Verwendung des erfindungsgemäßen Kragens die Abdichtung zwischen
benachbarten Platten nicht beeinträchtigen, da der Kragen nicht über den gesamten Öffnungsrand
umlaufend ist und darum im notwendigen Rahmen geringfügig elastisch ausweichen kann.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß bei Ausstattung mehrerer Öffnungsserien mit Kragen diese Öffnungsserien
entweder symmetrisch zu einer Symmetrieachse der Platten oder symmetrisch zum Mittelpunkt der
Platten angeordnet sind. Dadurch ergeben sich entsprechend, auch bezüglich der den Querkräfte entgegenwirkenden
Haltekräfte, symmetrische Verhältnisse, so daß ein einseitiges Verziehen des Plattenpaketes nicht
stattfinden kann.
Schließlich können die Kragen sickenförmige, zur Mitte der Öffnung offene Ausbuchtungen ihres Randes
aufweisen.
Bei dieser Ausbildung berühren sich die Kragen benachbarter Platten dann nur noch im Bereich
zwischen den Ausbuchtungen, während an den Ausbuchtungen Verbindungskanäle zwischen den öffnungen
und den Hohlräumen zwischen Kragen und benachbarter Dichtung gebildet sind. Über diese
Verbindungskanäle kann dauernd ein turbulenter Medienaustausch zu Hohlräumen stattfinden, so daß
sich dort keine Schmutzablagerungen bilden können.
In der nachfolgenden Beschreibung werden an Hand der Zeichnungen einige Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen bekannten Plattenwärmeaustauscher in Explosionsdarstellung;
F i g. 2 einen Ausschnitt einer bekannten Wärmeaustauschplatte;
F i g. 3 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 einen Ausschnitt gemäß Fig. 2 aus einer erfindungsgemäßen Wärmeaustauschplatte;
F i g. 5 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie V-V in Fig.4;
F i g. 6 einen Ausschnitt gemäß F i g. 2 aus einer erfindungsgemäßen Wärmeaustauschplatte nach einer
anderen Ausführungsform und
Fig. 7 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie VIl-VII in Fig.6.
Gemäß F i g. 1 besteht ein bekannter Plattenwärmeaustauscher aus einem Rahmengestell mit einer
Gestellplatte 1 und einer Stütze 2, die in Längsrichtung oben und unten durch Führungsbalken 3 bzw. 4 über
Muttern 5 miteinander verbunden sind. Zwischen die Führungsbalken 3 und 4 sind Wärmeaustauschplatten 6
eingesetzt, die durch eine Deckelplatte 7 bei fertigmontiertem Plattenwärmeaustauscher zu einem Paket
zusammengespannt werden, wie dies teilweise bei 8 veranschaulicht ist. Zum Spannen dienen Spannschrauben
9 mit Muttern 10, die an den Wärmeaastauschplatten 6 vorbei durch öffnungen 11,12 der Gestellplatte 1
und der Deckelplatte 7 gesteckt werden.
Im dargestellten Beispiel hat die Gestellplatte 1 vier Anschlußstutzen 13, die mit entsprechenden Zu- und
Abflußöffnungen der Wärmeaustauschplatten 6 fluchten, wobei die Anordnung der Dichtungen 14 abwechselnd
so vorgenommen ist, daß ein Medium dem Wärmeaustauscher über einen Kanal 15 zuströmt, dann
die ihm zugeordneten Plattenzwischenräume entlang dem Pfeil 16 bestreicht, um schließlich über den Kanal
17 wieder abzuströmen, während das andere Medium über den Kanal 18 zuströmt, die ihm zugeordneten
Plattenzwischenräume entlang dem Pfeil 19 bestreicht, um schließlich über den Kanal 20 wieder abzuströmen.
Fig. 2 zeigt eine der Platten 6 gemäß F i g. 1
bezüglich ihres oberen rechten Endes in vergrößerter Ausschnittdarstellung. Bei dieser bekannten Wärmeaustauschplatte
6 ist die der Medienführung dienende Öffnung 21 durch die Umfangsdichtung 22 außen
umgeben, so daß das über diese öffnung 21 kommende bzw. fortgehende Medium in Richtung des Pfeiles 23
Verbindung zu dem links unterhalb der Öffnung 21 liegenden Plattenzwischenraum hat. Der Rand der
öffnung 21 ist durch Profilierungen 24 in bekannter Weise versteift. Auf die übrige Gestaltung bzw. Prägung
der Platte soll nicht näher eingegangen werden, da diese bekannt ist. Lediglich sei darauf hingewiesen, daß
teilweise eine Ausnehmung 25 ersichtlich ist, mit der die Platte 6 gemäß F i g. 2 formschlüssigen Eingriff mit dem
Führungsbalken 3 gemäß F i g. 1 hat.
F i g. 3 zeigt die Schnittansicht gemäß der Schnittlinie 1I1-III in Fig. 2. Hier ist ersichtlich, wie mehrere Platten
6 nebeneinander angeordnet sind und die von diesen gebildeten Plattenzwischenräume 26 nach außen hin
durch die in den Plattennuten 27 liegenden Umfangsdichtungen 22 nach unten abgeschlossen bzw. abgedichtet
sind.
Die Fig.4 und 5 zeigen in der entsprechenden Darstellung gemäß F i g. 2 und 3 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wärmeaustauschplatte
33, auf deren Einzelheiten, soweit sie mit der bekannten Wärmeaustauschplatte übereinstimmen, nicht näher
eingegangen werden soll.
Die Platte gemäß Fig.4 und 5 unterscheidet sich
jedoch von den bekannten Platten dadurch, daß an die öffnung 28 bei der Herstellung der Platte durch Prägen
bzw. Pressen ein Kragen 29 angeformt wurde, der sich im wesentlichen über den dem Plattenzwischenraum
abgewandten Bogen der Öffnung 28 erstreckt und, wie insbesondere aus F i g. 5 ersichtlich, so stufenförmig und
leicht schräg zur Senkrechten auf die Platte ausgebildet ist, daß die Kragen 29a bis 29c benachbarter Platten 33
formschlüssig ineinandergreifen, indem jeweils ihre Außenkontur 30a bis 30c in Anlage an die Innenkontur
31a bis 31cdes benachbarten Kragens kommt. Mit 32 ist wiederum die Umfangsdichtung bezeichnet, an der sich
jedoch gegenüber dem Bekannten nichts geändert hat. Wie insbesondere F i g. 4 zeigt, ist verglichen mit der
bekannten Platte gemäß Fig. 2 der Kragen 29 ohne
zusätzlichen Materialaufwand aus dem Material gebildet, welches, dort die Profilierung 24 zur Versteifung des
Öffnungsrandes bildet. Damit ist einerseits der Strö-
mungsquerschnitt für die öffnung 28 vergrößert und es
ist andererseits bezüglich der Versteifung des Öffnungsrandes keine Einbuße in Kauf zu nehmen.
Die F i g. 6 und 7 zeigen eine gegenüber den F i g. 4 und 5 abgewandelte Wärmeaustauschplatte 34. Hier ist
der Kragen 35 mit in die öffnung 36 ragenden Sicken 37 versehen, durch die Kanäle 38 gebildet werden, über die
die Hohlräume 39 zwischen den Platten 34 und den Dichtungen 40 vom Medium angeströmt werden
können, so daß sich dort keine Ablagerungen bilden können.
Wie insbesondere aus den F i g. 5 und 7 ersichtlich, ist die schräg verlaufende Anordnung der Kragen 29,34 als
stufenförmige Schrägstellung oder wellenförmige Abkröpfung zu verstehen. Wesentlich ist nur, daß sich
benachbarte Kragen 29, 34 formschlüssig ineinanderschachteln lassen, ohne dadurch die Ausbildung der
Abdichtung zwischen benachbarten Wärmeaustauschplatten 33 zu behindern.
Die im Zusammenhang mit den Fig.4 bis 7 anhand einer Plattenöffnung beschriebenen Kragen lassen sich auch an allen oder mehreren miteinander fluchtenden Plattenöffnungen anbringen, wobei jedoch eine symmetrische Ausbildung bezüglich einer Symmetrieachse der Wärmeaustauschplatten oder deren Mitte zweckmäßig ist. Dies gilt auch unabhängig von der in den Beispielen dargestellten Plattenform und der dortigen Lage der Öffnungen.
Die im Zusammenhang mit den Fig.4 bis 7 anhand einer Plattenöffnung beschriebenen Kragen lassen sich auch an allen oder mehreren miteinander fluchtenden Plattenöffnungen anbringen, wobei jedoch eine symmetrische Ausbildung bezüglich einer Symmetrieachse der Wärmeaustauschplatten oder deren Mitte zweckmäßig ist. Dies gilt auch unabhängig von der in den Beispielen dargestellten Plattenform und der dortigen Lage der Öffnungen.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Plattenwärmeaustauscher mit in einem Rahmengestell miteinander fluchtend geführten und
zwischen einer Gestellplatte und einer Deckelplatte des Rahmengestells flächig gegeneinander zu einem
Stapel gespannten, aus Blechen gepreßten Wärmeaustauschplatten, zwischen denen durch auf einer
Seite jeder Platte angeordnete Umfangsdichtungen geschlossene Plattenzwischenräume gebildet sind,
die über von den Platten gebildete, miteinander fluchtende Zu- und Abströmöffnungen mit den am
Wärmeaustausch beteiligten Medien beschickbar sind, wobei durch entsprechende Anordnung der
Dichtungen jede Platte auf einer Seite mit einem Medium und auf der anderen Seite mit einem
anderen Medium in Kontakt ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei wenigstens einer miteinander fluchtenden Serie der von den Platten
(33, 34) gebildeten Zu- oder Abströmöffnungen (28, 36} der Öffnungsrand über einen Teil seines
Umfanges mit wenigstens einem einstückig angeformten, gegenüber der Senkrechten zur Plattenfläche
geringfügig schräg verlaufenden, gerade oder stufenförmig abgebogenen Kragenstück (29, 35)
versehen ist und daß dessen äußere Kontur mit der inneren Kontur des Kragens der in seiner Richtung
nächstfolgenden Platte in formschlüssigem Eingriff ist.
2. Plattenwärmeaustauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (29, 35)
sich im wesentlichen über der. dem Plattenzwischenraum abgewandten Teil des Öffnungsrandes erstreckt.
3. Plattenwärmeaustauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausstattung mehrerer Öffnungsserien mit Kragen diese Öffnungsserien entweder symmetrisch
zu einer Symmetrieachse der Platten oder symmetrisch zum Mittelpunkt der Platten angeordnet
sind.
4. Plattenwärmeaustauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kragen (35) sickenförmige, zur Mitte der öffnung (36) offene Ausbuchtungen (37) ihres
Randes aufweisen.
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