DE3141077A1 - Ausgleichsgetriebe fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Ausgleichsgetriebe fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
: : : Ford / US-1175 / 14. Oktober 1981
-1-
Z/DRR-2 Ri uk Patentanmeldung
Die Erfindung betrifft ein Ausgleichsgetriebe für Kraftfahrzeuge mit
auf den Enden von Achswellenzahnrädern in Nuten angeordneten Sperrscheiben,
die in Einschnitten der Achswellenzahnräder liegen, wobei die Endbereiche der Achswellenzahnräder an einen Anschlag anstoßen.
Es sindAusgleichsgetriebe der geschilderten Art bekannt, bei denen
eine axiale Festlegung der Achswellen mit ihren Zahnrädern dadurch
erfolgt, daß Sperrscheiben auf die Enden der Achswellen eingesetzt
werden. Dazu ist es jedoch in der Regel erforderlich, Teile des Ausgleichsgetriebes
zu demontieren, was sehr aufwendig ist.
Es ist daher die Ausgabe der Erfindung, eine Festlegungsmöglichkeit
für die Achswellen mit ihren Zahnrädern innerhalb eines Ausgleichsgetriebes zu schaffen, die es ermöglicht, ohne große Demontagearbeiten
eine solche Festlegung und Lösung dieser Festlegung zu bewirken.
US-1175 / 14. Oktober 1981
3 *
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Haupt anspruch gekennzeichneten
Merkmale gelöst; zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Durch den Gegenstand der Erfindung wird ermöglicht, gewissermaßen
von außen in das Ausgleichsgetriebe insoweit einzugreifen, als eine Festlegung aber auch eine Lösung der Achswellen erfolgen kann, ohne
daß aufwendige Demontagearbeiten durchgeführt werden müssen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Ausgleichsgetriebe,
wobei die Achswellen in der Demontageposition dargestellt sind;
Fig. 2 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, wobei jedoch die Achswellen
in der montierten Position dargestellt sind;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die gemäß der Erfindung verwendete Lagerachse;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Lagerachse gemäß Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Lagerachse;
Fig. 6 eine Teilansicht eines Schnittes entlang der Linie IV-IV der
Anordnung gemäß Fig. 1.
Bei einem Ausgleichsgetriebe gemäß der Erfindung sind Achswellen mit 10 und 12 bezeichnet. Sie verlaufen zu den angetriebenen Rädern
eines Kraftfahrzeuges.
-Ford-/ US-1175 / 14. Oktober 1981
Jede der Achswellen ist mit einem Achswellenkegelrad 14 bzw 16 verbunden, und zwar über Kerbverzahnungen 18 und 20. Jede der
Achswellen 10 und 12 ist mit einer Nut 48 und 50 in den Endbereichen 26 und 28 versehen.
Die Achswellenkegelräder 14 und 16 kämmen mit Ausgleichskegelrädern
30 und 32, die drehbar auf Lagerflächen 34 und 36 sitzen; die Lagerflächen befinden sich auf einer Lagerachse 38. Die Achswellenkegelräder
14 und 16 weisen Einschnitte 40 und 42 auf; in diesen Einschnitten nehmen die Ausgleichskegelräder C-förmig ausgebildete
Sperrscheiben 44 und 46 auf. Die Sperrscheiben 44 und 46 werden auf die Nuten 48 und 50 aufgeschoben.
Die in einer Bohrung 52 im Ausgleichsgehäuse 39 gelagerte Lagerachse
38 besitzt eine Mittellängsachse, die senkrecht auf den Achsen der Achswellen 10 und 12 steht. Die Lagerachse 38, wie sie in den
Fig. 1 und 4 verwendet wird, weist zwei Ausnehmungen 54 und 56 auf, die auf der Außenfläche der Lpgerachse 38 angebracht sind und die im
Mittelbereich der Lagerachse vorgesehen sind. Die Ausnehmungen liegen einander gegenüber. Die Lagerachse 38 weist somit einen Mittelbereich
58 auf, der sich zwischen den Lagerflächen 34 und 36 erstreckt. Wie
insbesondere aus der Fug. 3 hervorgeht, liegt, um 90 zu den Ausnehmungen
54 und 56 gedreht, eine Außenfläche 60, die mit der gegenüberliegenden
Fläche den vollen Durchmesser der Lagerachse darstellt.
Die Lagerachse 38 weist auf einem Ende eine Bohrung 62 auf; die Mittelachse dieser Bohrung läuft parallel zur Ebene des Mittelbereiches
58.
In der Fig. 5 ist eine andereAusführungsform der Lagerachse 38
dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist nur eine einzige Ausnehmung 64 zwischen den Lagerflächen 34 und 36 vorgesehen. Auch
Fo.-d / US-1175 / 14. Oktober 198i
bei dieser Ausführungsform befindet sich eine Bohrung 62 an einem Ende der Lagerachse 38. Die Mittelachse dieser Bohrung 62 verläuft
im wesentlichen parallel zur Ebene, in der die Ausnehmung 64 verläuft.
Auch das Ausgleichsgehäuse 39 ist mit einer Bohrung 65 versehen; die Mittelachse der Bohrung 65 verläuft parallel zur Mittelachse der
Achswellen 10 und 12 und senkrecht zur Mittellängsachse der Lagerachse 38. Der Durchmesser der Bohrung 65 entspricht demDurchmesser
der Bohrung 62.
Aus der Fig. 2 geht nun ein Ausgleichsgetriebe für Kraftfahrzeuge hervor, bei dem die einzelnen Teile in der montierten Position dargestellt
sind. Hier sind die Achswellen 10 und 12 jeweils nach außen bewegt worden, so daß die Sperr scheiben 44 und 46 in Kontakt mit den
Anlaufflächen 66 und 68 der Achswellenkegelräder 14 und 16 gebracht sind. Da die Achswellen IO und 12 nach außen bewegt wurden, befinden
sich die Achswellenkegelräder 14 und 16 in einer Antriebs verbindung
auf den Wellen im Bereich der Kerbverzahnungen 18 und 20. Die
Lagerachse 38 wurde um 90 um die Mittellängsachse verdreht, wodurch
die Außenfläche 60 des Mittelbereiches 58 der Lagerachse 38 in Kontakt mit den Endbereichen 26 und 28 der Achswellen 10 und 12
gebracht wurde.
Nachdem die Lagerachse 38 in die Position gemäß. Fig. 2 gedreht worden
war, wurde eine Mutter 70 auf das Gewinde 72 im Ausgleichsgehäuse geschraubt, wobei dadurch der Schaft 74 des Bolzens in den Bohrungen
65 und 62 gehalten wurde. Dadurch wird die Lagerachse 38 in der in der Fig. 2 dargestellten Position festgelegt. In dieser Position werden
auch die Sperr scheiben 44 und 46 innerhalb der Einschnitte 40 und 42 festgelegt und somit eine Bewegung der Achswellen und Ächswellenkegelräder
in beiden Richtungen verhindert.
■ : : ' : Fore / US-1175 / 14. Oktober 1981
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Wird eine Lagerachse 38 in der Ausführungsform, gemäß Fig. 3 und 5
benutzt, so ist die Montageoperation etwas unterschiedlich. Bei Ver-■wendung
einer solchen Lagerachse wird nur eine Sperrscheibe montiert; die Lagerachse 38 wird sodann um 180 zu der Montageppsition
gedreht und die andere Sperrscheibe wird in den entsprechenden Einschnitt auf die betroffene Achswelle aufgeschoben. Nachdem dies geschehen
ist, wird die Lagerachse 38 um 90 gedreht und sodann auf die bereits geschilderte Weise im Ausgleichsgehäuse 39 festgelegt.
In der Fig. 1 ist dargestellt, wie in der Montageposition die Achswellen
10 und 12 nach innen geschoben werden, so daß nunmehr Platz ist, die Sperr Scheiben 44 und 46 anzuordnen.
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Leerseite
Claims (4)
- 3U1077/ US-1175 / 14. Oktober 1981Patentansprüche/Λj 1. j Ausgleichsgetriebe für Kraftfahrzeuge mit auf den Enden von —"^ Antriebswellen in Nuten angeordneten Sperr scheiben, die in Einschnitten der Achswellenzahnräder liegen, wobei die Endbereiche der Achswellenzahnräder an einen Anschlag anstoßen, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus einer Lagerachse (38) besteht, auf der Ausgleichskegelräder (30, 32) drehbar gelagert sind, daß die Lagerachse (38) in der Nähe der Endbereiche (26, 28) der Antriebswellen (10, 12) mit mindestens einer Ausnehmung (54, 56) versehen ist und daß die Lagerachse (38) mit einer Bohrung (62) versehen ist, durch die über einen in die Bohrung (62) eingesteckten Schaft (74) eines Bolzens die Lagerachse (38) in einer Bohrung (65) im Ausgleichsgehäuse(39) festlegbar ist.
- 2. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch I1 da durchg ekenn ζeichnet, daß die Lagerachse (38) in ihrem Mittelbereich zwei gegenüberliegende Ausnehmungen (54, 56) besitzt.
- 3. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerachse (38) um ihre Längsmittelachse drehbar in einer Bohrung (52) des Ausgleichsgehäuses (39) angeordnet ist, wobei in der Montageposition (Fig. 1), in der die Endbereiche (26, 28) der Achswellenkegelräder (14, 16) in die Ausnehmungen (54, 56) eintreten, die Sperr scheiben (44, 46) aus den Einschnitten (40, 42) der Achswellenkegelräder (14, 16) herausgezogen, aus den Nuten (22, 24) entfernbar sind.
- 4. Ausgleichsgetriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr scheiben (44, 46) eine C-förmige Gestalt haben.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US20017480A | 1980-10-24 | 1980-10-24 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3141077A1 (de) |
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- 1981-10-22 JP JP16801481A patent/JPS57101150A/ja active Pending
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F16H 1/45 |
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| 8126 | Change of the secondary classification |
Ipc: B60K 17/16 |
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| 8131 | Rejection |