DE3140983A1 - Flipper-spielgeraet - Google Patents
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- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/02—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks using falling playing bodies or playing bodies running on an inclined surface, e.g. pinball games
- A63F7/025—Pinball games, e.g. flipper games
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Description
BALLY MANUFACTURING CORPORATION Chicago, Illinois, USA
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Flipper-Spielgerät
mit einem nach unten geneigten Spielfeld, mit einer Kugel und mit einer Einrichtung zum Stoßen der Kugel auf
das Spielfeld.
Die Ausbildung des Spielfeldes eines Flipper-Spielgeräts
beeinflußt maßgeblich den wirtschaftlichen Erfolg des Spielgeräts. Daher ist man bestrebt, das
Spielgerät so interessant wie miSglich zu gestalteno
So wird ein Flipper-Spielgerät, das zwar reizvoll9aber
dennoch beherrschbar ist und andere Betriebsmöglichkeiten,
z.B. das gemeinsame Spielen mehrerer Spieler, gemischte oder Bonus-Bewertungssysteme und Bonus-Kugel-Spielwiederholungen,
gestattet,vom Markt akzeptiert
und besonders verlangt. Da erfahren® Spieler schließlich jedoch wählerisch hinsichtlich des Flipper-Spielgeräts
werden, mit dem sie spielen, sind die Besitzer und demzufolge auch dl® Herstellsr dieser
Geräte ständig bestrebt, die Flipper-Spielgerfite fortwährend
abzuwandeln und mit neuen Spielraöglictikeiten
zu versehen, um das Interesse an dem Spiel !nachzuhalten.
So hat man schon eine Vielzahl der unterschiedlichsten,
den Lauf der Kugel beeinflussende Teile, wie Überrolltasten, Drehbahnen, Schlagpuffer und Fallziele,, vorgesehen.
Diese Teile sind vom Spielfeld mehr oder
weniger getrennt, wobei das Spielfeld selbst das Spielgeschehen lediglich durch sein konstantes Gefälle beeinflußt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spielgerät der gattungsgemäßen Art anzugeben, bei dem das
Spielfeld die Bahn der Kugel unterschiedlich beeinflußt.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Spielfeld ein oberes Niveau und ein unteres
Niveau sowie eine Einrichtung zum Transferieren einer im Spiel befindlichen Kugel zwischen dem oberen
Niveau und dem unteren Niveau aufweist.
Bei dieser Ausbildung kann die Spielkugel über die Transfereinrichtung vom oberen auf das untere oder
vom unteren auf das obere Niveau des Spielfeldes befördert
werden, was eine überraschende Spielvariante ergibt, die den Spielanreiz steigert.
Insbesondere kann die Transfereinrichtung eine sich zwischen dem oberen Niveau und dem unteren Niveau des
Spielfeldes erstreckende Rampe aufweisen, die der Kugel ermöglicht, zwischen dem oberen und dem unteren
Niveau zu rollen. Auf diese Weise kann die Bewegung der Kugel durch das Herabrollen über die Rampe plötzlich
beschleunigt oder in ungekehrter Richtung plötzlich verzögert werden, ggf. ohne das obere Niveau zu
erreichen.
Sodann kann dafür gesorgt sein, daß in der Nähe des
Spielfeldes ein oder mehrere Schläger zum Beeinflussen
der Kugel schwenkbar gelagert sind,, Hierbei kann wenigstens ein Schläger in der Nähe des oberen Spielfeldniveaus
und wenigstens ein Schläger in der Nähe des unteren Spielfeldniveaus gelagert seine Diese
Schläger gestatten die Beeinflussung der Bewegung der Spielkugel in Abhängigkeit von ihrer Lage auf dem
oberen oder unteren Niveau.
Vorzugsweise ist sodann dafür gesorgtP daß sich das
obere und das untere Niveau nicht überlappen„
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnung näher beschrieben» Es seigang 15
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Spielgeräts,
Fig. 2 den Schnitt 2=2 im Bereich des Übergangs vom oberen zum unteren Niveau des Spielfeldes.
Das dargestellte Flipper-Spielgerät 10 hat ein oberes
Gehäuse 12 auf Beinen 13 etwa in Hüfthöhe eines
normalen Spielers. Das Gehäuse 12 hat eine Abdeckplatte aus Glas, unter der ein leicht geneigtes,
umrandetes Spielfeld 15 angeordnet ist» Eine von Hand zu betätigende Kugelafosefaußvorrichtung 16 ist
an der unteren rechten Ecke des Spielfeldes angebracht» Mit Hilfe dieser Vorrichtung wird eine Kugel 18 zu
Beginn des Spiels auf das obere Ende des Spielfeldes 15 gestoßen. Die Kugel rollt dann unter dem Einfluß
der Schwerkraft auf dem leicht geneigten Spielfeld nach unten, wobei sie ggfβ gegen die verschiedenen
Kugelleit- und Zieleinrichtungen stößt, die auf dem
Spielfeld angeordnet sind* Bei dem dargestellten Gerät gehören zu den Kugelleit- und Zieleinrichtungen eine
obere Führungsschiene 20, auseiaanderliggende Fallziele
22, Schlagtürme 24 und Schwenkschläger 25. Weitere Schwenkschläger 26 (die sog. ^Flipper"), die
wahlweise durch eine linke und rechte von Hand zu betätigende Taste 28 auslösbar sind, ragen teilweise in
eine mittlere Spielausbahn 30o Zwei seitliche Spielausbahnen
32 verlaufen zu den Seiten des Spielfeldes. Wenn die Kugel über eine Spielausbahn vom Spielfeld
rollt, ist sie verloren, so daß entweder eine neue Kugel in das Spiel eingeführt werden muß oder das
Spiel beendet ist. An der Vorderseite des Gehäuses ist ein MUnzeinwerfer 34 vorgesehen„ der nur echte
Münzen in der erforderlichen Ansah! annimmt, um das Spiel für die gewünschte Anzahl von Spielern freizugeben.
Auch ein rückseitiges Gehäuse 36 ist wie üblich vorgesehen und durch eine Glasscheibe abgedeckt.
Es ist mit Dekorationsmaterial und Spielanzeigeeinrichtungen versehen. So zeigt eine Spieleranzeigeeinrichtung
38 optisch an, v/eleher Spieler gerade
spielt, während eine Spieler-Punktanzeigeeinrichtung 40 ständig den neuesten Punktestand des jeweiligen
Spielers digital anzeigte Weitere Anzeigeeinrichtungen
können eine Wettkampf anzeige 9. eine nKugel-im-Spieln-Anzeige
und Trefferanzeigelaapen beeinhalten, die nicht dargestellt sind«
Das Spielgerät kann hinsichtlich der Punktwertung, die durch den Lauf der Kugel über das Spielfeld und gegen
die verschiedensten Kugelleiteinrichtungen und/oder Zieleinrichtungen erreicht wird9 in der verschiedensten
Weise ausgebildet sein., Grundsätzlich wird jedoch jedesmal , wenn eine Kugelleit- oder Zieleinrichtung
durch die Kugel getroffen wird, entweder die Kugel umgeleitet, die Punktwertung des Spielers erhöht
oder beides bewirkt. So kann die in der
US-PS 4 093 232 oder die in der US-PS 4 198 051 angegebene Steuereinrichtung zur Aufsummierung der
erzielten Punkte und zum Einschalten der Anzeigelampen gemäß einer vorbestimmten Logik des Spielgeräts,
während die Kugel auf dem Spielfeld umhergestoßen wird, vorgesehen sein.
Erfindungsgemäß hat das Spielfeld 15 ein nach unten
geneigtes oberes Niveau 42, das durch eine Kugelleitschiene 44 von einem nach unten geneigten unteren
Niveau 46 getrennt ist. Dabei kann die Kugel über Rampen 48 und 50 zwischen dem oberen Niveau 42 und
dem unteren Niveau 46 des Spielfeldes 15 hin-= und herrollen. Stattdessen kann auch eine andere Einrichtung
vorgesehen seins mittels der eine im Spiel befindliche Kugel zwischen dem oberen Niveau und dem
unteren Niveau des Spielfeldes transferiert wird»
Bei Spielbeginn wird eine Kugel durch die Abschußvorrichtung 16 auf einer Kugelabschußbahn 54 hochgestoßen.
In der Kugelabschußbahn 54 ist eine Rampe vorgesehen, um die Kugel auf das obere Niveau 42
hochzubefOrdern.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist auf dem oberen Niveau ein Schläger oder Flipper 52 vorgesehen,
der zusammen mit dem rechten Schläger 26 durch die rechte Betätigungstaste 28 ausgelöst wird. Der
Schläger 52 ist in einem sich verengenden Kanal des oberen Niveau 42 vorgesehen. Dieser Schläger 52
ermöglicht es einem Spieler,den Lauf der Kugel auf dem oberen Niveau 42 des Spielfeldes 15 zu beeinflussen,
während die beiden Schläger 26 es einem Spieler ermöglichen, den Lauf der Kugel auf dem unteren Niveau
46 des Spielfeldes 15 zu beeinflussen. Ferner kann
die Kugel vom oberen auf das untere Niveau rollen oder vom unteren auf das obere Niveau gestoßen werden.
Ein weiteres Merkmal des dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung ist ein Mehrniveauspielfeld,
das ein oberes und ein unteres Niveau aufweist, die sich nicht überlappen. Dies gestattet die Verwendung
einer einzigen Spielfeldplatte sowohl für das obere als auch das untere Niveau, so daß die Kosten für das
Anstreichen zweier getrennter Platten entfallen.
Die Platte kann zerschnitten sein, um das" untere und das obere Niveau zu trennen, die dann in entsprechenden
Höhen im Spielgerät gelagert werden.
Das angegebene Flipper-Spielgerät hat mithin ein neuartiges Mehrniveau-Spielfeld. Es kann Schläger
(Flipper) sowohl auf dem oberen als auch auf dem unteren Niveau des Spielfeldes aufweisen, um ein reizvolles
Spiel zu ermöglichen.
Verschiedene Alternativen, Abwandlungen und Ergänzungen liegen im Rahmen der Erfindung.
Claims (5)
- PatentansprücheFlipper-Spielgerät mit einem nach unten geneigten Spielfeld, mit einer Kugel und mit einer Einrichtung zum Stoßen der Kugel auf das Spielfeld, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielfeld (15) ein oberes Niveau (42) und ein unteres Niveau (46) sowie eine Einrichtung (48, 50) zum Transferieren einer im Spiel befindlichen Kugel (18) zwischen dem oberen Niveau (42) und dem unteren Niveau (46) aufweist»
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transfereinrichtung (489 50) eine sich zwischen dem oberen Niveau (42) und dem unteren Niveau (46) des Spielfeldes (15) erstreckende Rampe aufweist, die der Kugel ermöglicht, zwischen dem oberen und dem unteren Niveau zu rollen*,
- 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Spielfeldes (15) ein oder mehrere Schläger (26, 52) zum Beeinflussen der Kugelbewegung schwenkbar gelagert sind»
- 4. Gerät nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schläger (52) in der Nähe des oberen Spielfeldniveaus (42) und wenigstens ein Schläger(26) in der Nähe des unteren Spielfeldniveaus (46) gelagert ist.3U0983
- 5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4„ dadurch gekennzeichnet„ daß sich das ob@re und das untere Niveau (42, 46) nicht überlappen,,
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