DE3140969A1 - "kupferleitfarbe" - Google Patents
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Description
3U0969
Die Erfindung betrifft eine Kupferleitfarbe zum Bilden
einer Leiterschicht auf einer Schaltkreis-Leiterplatte. Sie betrifft ferner eine Schaltkreis-Leiterplatte mit
einer Schicht aus einer Leitfarbe auf einem Teil ihrer Oberfläche ein Verfahren zum Herstellen einer Leiterschicht
als Teil eines Schaltkreises auf einer Leiterplatte, bei dem auf die Platte eine Farbzusammensetzung
aufgebracht und gebrannt wird sowie eine elektronische Baugruppe mit einer Leiterplatte mit darauf befindlichem,
eine durch Aufbringen und Brennen gebildete Leiterschicht aufweisendem Schaltkreis.
Die Verwendung besonderer Farbmischungen bzw. -ansätze zum Bilden dicker, mehrere Funktionen übernehmender Überzüge
auf entsprechenden Substraten beim Herstellen von Mehrschichtstrukturen ist bekannt. Die entsprechende
Technologie findet in weiten Bereichen der elektronischen Industrie steigendes Interesse beim Herstellen sehr kompakter
Muster von integrierten Mehrschicht-Schaltkreisen
auf verschiedenen Substraten.
Sehr vorteilhafte Substrate zum Herstellen solcher Schaltkreise werden in der US-PS 42 56 796 beschrieben. Es handelt
sich hierbei um aus Metall bestehende und mit einer speziellen Porzellanzusammensetzung beschichtete Substrate.
Das Porzellan soll dabei aus einer auf ihrem Oxid-Gehalt basierenden Mischung von Magnesiumoxid (MgO) oder
Mischungen von Magnesiumoxid und bestimmten anderen Oxiden, wie Bariumoxid (BaO), Bortrioxid (BpO^) und Siliziumdioxid
(SiOp), zusammengesetzt sein.
Die aus der US-PS 42 56 796 bekannten porzellanbeschichteten
Metallsubstrate besitzen zwar gegenüber bekannten Substratmaterialien deutlich verbesserte Eigenschaften, sind
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aber mit im Handel erhältlichen Dickschicht-Färben unverträglich oder nur schlecht verträglich.
Im allgemeinen wird angenommen es sei vorteilhaft, Kupferleitfarben
mit Wismutoxid zu versetzen, um die Lötfähigkeit der daraus gebildeten Schichten zu verbessern. Herkömmlich
enthalten solche Farben etwa 5 bis 10 Gew.% Wismutoxid. Es wurde nun gefunden, daß Wismutoxid in Mengen über etwa 3
Gew.% der Farbmischung oft zu einer Reaktion an der Berührungsstelle
zwischen einer Leiterschicht und einem Widerstand führt. Damit ist ein entscheidender Nachteil verbunden,
nämlich eine beträchtliche Widerstandserhöhung am Kontaktpunkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Dickfilm-Kupferleitfarben
zu schaffen, die mit den aus der US-PS 42 56 796 bekannten, in elektrischen Mehrschicht-Schaltkreisstrukturen
zu verwenctender^orzellanbeschichteten Substraten verträglich
sind und die gut lösbar sind, ohne an dem Kontaktpunkt eine Reaktion mit Widerstandsbereichen zu bewirken. Die erfindungsgemäße
Lösung ist gekennzeichnet durch die Zusammensetzung der Kupferleitfarbe aus:
a) etwa 70 bis etwa 90 Gew.% Kupferpulverj
b) etwa 1 bis etwa 15 Gew.% Barium-Kalzium-Borsilikat-Glasrnasse;
c) etwa 0,5 bis etwa 3 Gew.% Wismutoxid; und
d) etwa 6 bis etwa 25 Gew.% einer organischen Trägersubstanz.
Die erfindungsgemäi'3 ein Barium-Kalzium-Borsilikat-Glas,
Kupferpulver, Wismuttrioxid und eine organische Trägersubstanz enthaltenden Leitfarben haben sich als sehr zuverlässig
beim Herstellen komplexer Einzel- oder Mehrschicht-
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Dickfilm-Schaltkreise auf entsprechenden Substraten, vorzugsweise auf porzellanbeschichteten Metall-Leiterplatten
gemäß US-PS 42 56 796, erwiesen. Die erfindungsgemäßen
Kupferleitfarben sind aber nicht nur mit diesen speziellen porzellanbeschichteten Substraten verträglich sondern auch
mit für andere Funktionen konzipierte Färbschichten. Die
erfindungsgemäßen Kupferleitfarben und andere funktionelle
und schützende Farben auf den porzellanbeschichteten Metall-Leiterplatten nach der US-PS 42 56 796 repräsentier-en zusammen
mit den Leiterplatten selbst einen wesentlichen Fortschritt auf dem Gebiet der integrierten Mehrschicht-Dickfilm-Schaltkreisstrukturen.
Die Glasmasse der erfindungsgemäßen im übrigen Kupferpuder,
Wismutoxid und eine entsprechende organische Trägersubstanz
enthaltenden Leitfarben besteht aus einem Barium-Kalzium-Borsilikat-Glas, welches mit dem Porzellan der bekannten
porzellanbeschichteten Leiterplatten verträglich ist. Im Ergebnis haben aus erfindungsgemäßen Leitfarben hergestellte
Dickfilm-Leiter eine ausgezeichnete Stabilität hinsichtlich Wiedererhitzung und mit den Werten der aus der US-PS
bekannten Substrate vergleichbare thermische Ausdehnungskoeffizienten.
Durch Steuern der Menge des Wismutanteils in der erfindungsgemäßen
Farbe zeigen aus einer solchen Farbe hergestellte Dickfilm-Leiter nicht die unerwünschte Reaktion am Berührungspunkt
mit Widerstandsbereichen und sind gleichwohl ebenso gut zu löten wie herkömmliche Farben mit größerem
Anteil an Wismutoxid.
Die Glasmasse der erfindungsgemäßen Leiterfarbe besteht aus
einem Barium-Kalzium-Borsilikat-Glas mit folgender Zusammensetzung auf Gewichtsbasis:
a) etwa 40 bis 55%, vorzugsweise etwa 52% Bariumoxid;
b) etwa 10 bis 15%, vorzugsweise etwa 12% Kalziumoxid;
c) etwa 14 bis 25%, vorzugsweise etwa 16% Bortrioxid und
d) etwa 13 bis 23%, vorzugsweise etwa 20% Siliziumdioxid.
Die Glasmasse nimmt etwa 1 bis etwa 15%, vorzugsweise etwa
bis etwa 6 Gew.% der gesamten Farbzusammensetzung ein.
Das in der erfindungsgemäßen, leitenden Farbe verwendete
Kupferpulver besteht aus reinem Kupfer mit einer Teilchengröße
von etwa 3,0 bis 3,2 Mikrometern. Das Kupfer stellt etwa 70 bis 90 Gew.%, vorzugsweise etwa 78 bis 82 Gew.%
der Gesamtmasse der Färbzusammensetzung dar.
Die erfindungsgemäßen Leitfarben enthalten etwa 0,5
etwa 3,0 Gew.%, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 2 Gew.% Wismutoxid. Es ist wesentlich, daß der Wismutoxid-Anteil
etwa 3 Gew.% der gesamten Farbzusammensetzung nicht überschreitet. Die erfindungsgemäßen Farben dürfen auch kein
Bleioxid enthalten, da dies dieselben unerwünschten Grenzschichtreaktionen zur Folge hätte, selbst wenn der Wismutoxid-Gehalt
erheblich unter dem zulässigen Maximum von 3 Gew.% liegt. Das Wismutoxid und die Glasmasse sind in der
erfindungsgemäßen Farbe vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis
von etwa 1:1 bis etwa 1:3 enthalten. Das Wismutoxid kann der erfindungsgemäßen Farbe als Puder hinzugefügt
werden oder aber schon in der Glasmasse selbst enthalten sein.
Die organischen Trägersubstanzen sind zweckmäßig Bindemittel, wie z.B. Zellulosederivate, namentlich Äthylzellulose,
Kunstharze, wie Polyakrylate oder Methakrylate, Polyester, Polyolefine und ähnliches. Im allgemeinen
können herkömmlich bereits im Zusammenhang mit den erfin-
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dungsgemäßen Farben entsprechenden Farben verwendete Trägersubstanzen auch im vorliegenden Fall benutzt
werden. Zu den bevorzugten im Handel erhältlichen Trägersubstanzen gehören beispielsweise unter den Bezeichnungen
Amoco H-25, Amoco H-50 und Amoco L-100 von der Firma Amoco Chemicals Corporation erhältliche reine flüssige Polybutene,
von der Firma E.I. du Pont de Nemours und Co. erhältliche Poly-n-Butylmethakrylate u.a.
Die vorgenannten Kunstharze können einzeln oder in Gruppen von zwei oder mehreren angewendet werden. Dem Kunstharz
kann auf Wunsch ein passender Viskositäts-Modifikator
hinzugefügt werden. Bei diesen Modifikatoreii kann es sich
um Lösungsmittel handeln, wie sie auch bisher in ähnlichen Farbzusammensetzungen verwendet werden. Beispielsweise sind
Pineöl, Terpineol, Butylkarbinolazetat, ein von der Firma Te^as Eastman Company unter der Marke Texanol vertriebener
Esteralkohol und ähnliches, oder feste Materialien, wie z.B. ein Rizinusölderivat, das von der Firma IT.L. Industries
unter der Marke Thixatrol erhältlich ist, geeignet.
Die Trägersubstanz der erfindungsgemäßen Farben kann bis
zu etwa 25 Gew.%, vorzugsweise etwa 10 tis etwa 20 Gew.%, eines
herkömmlich in Kupferleitfarben verwendeten Wetzmittels enthalten.
Das Netzmittel dient dazu, die Beschichtung der Teilchen des Kupferpulvers mit der organischen Trägersubstanz zu
unterstützen. Ebenso wie alle anderen Komponenten der organischen Trägersubstanz muß das Netzmittel in Stickstoff
sauber verbrennen, d.h. es darf keine kohlenstoffhaltigen Rückstände hinterlassen. Ein bevorzugtes Netzmittel ist
eine Dispersion eines komplexen multifunktionellen, aliphatischen
Kohlenwasserstoffs in einem aliphatischen Kohlenwasserstofföl; dieses Netzmittel wird unter der Bezeich-
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nung Hypothiolate 100 von der Firma Central Compounding Company, Chicago, Illinois, USA, vertrieben. Die organische
irägersubstanz macht etwa 6 bis etwa 25 Gew.%, vorzugsweise
etwa 12 bis etwa 15 Gew.%, der gesamten Farbe aus.
Die erfindungsgemäßen Kupferleitfarben werden auf das zugehörige
Substrat, d.h. auf eine herkömmliche Tonerde-Platte oder die verbesserte porzellanbeschichtete Metallplatte nach
der US-PS 42 56 796, auf übliche Weise, z.B. mittels Siebdruck, durch Bürsten, Sprühen oder ähnliches aufgebracht,
wobei der Siebdruck bevorzugt wird. Die Farbschicht wird dann in Luft bei 100 bis 125°C etwa 15 Minuten lang getrocknet.
Die entstehende Schicht wird dann in Stickstoff bei Spitzentemperaturen von etwa 850 bis 95O0C etwa k bis
10 Minuten lang gebrannt.
Es hat sich gezeigt, daß aus den erfindungsgemäßen Leiterfarben
hergestellte Schichten in allen Eigenschaften einschließlich der Lötbarkeit, den Schichten aus früheren
Kupferleitfarben gewachsen sind. Hinzu kommt jedoch eine wesentlich verbesserte Verträglichkeit mit den vorgenannten
porzellanbeschichteten Metallsubstraten. Erfindungsgemäß aus den Kupferleitfarben hergestellte Schichten sind
mit Schichten aus herkömmlichen Dickfilm-Zinnoxid oder
Indiumoxid-Widerstands-Farben ebenso verträglich wie mit Widerstandsfärben, die im Hinblick auf Verträglichkeit mit
den porzellanbeschichteten Metall-Leiterplatten zusammengesetzt wurden. Die erfindungsgemäß hergestellten Schichten
besitzen sowohl gute Leitfähigkeit, gute Lötfähigkeit als auch Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Auslaugen durch
das Lot, gute Draht-Haftfähigkeit und eine ausgezeichnete Resistenz gegenüber längerer Einwirkung von Feuchtigkeit.
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Anhand von Ausführungsbeispielen werden weitere Einzelheiten der Erfindung erläutert: In den Beispielen werden
Teile und Prozente auf Gewichtäasis und alle Temperaturen in C angegeben,wenn nichts anderes angegeben wird.
Beis-piel I
Es wurden Kupferleitfarben aus den folgenden Formulierungen
hergestellt:
| A | Gewichtsprozent | C | D | E | |
| Bestandteil | 81,08 | B | 81,08 | 79,37 | 81,08 |
| Kupferpulver | 3,24 | 81,08 | 1,08 | 2,11 | - |
| Glasmasse | 1,08 | 2,16 | 3,24 | 4,23 | 2,16 |
| Bi2O3 | 2,16 | ||||
| Handels- | 2,16 | ||||
| Pb/B/Si-Glas | 14,60 | 14,60 | .14,29- | 14,60 | |
| Trägersubstanz | 14,60 | ||||
Die Glasmasse in Tabelle 1 hatte folgende Zusammensetzung:
BaO 51,32%; CaO 12,51%; B2O3 19,42%; und SiO2 16,75%.
Die exakte Zusammensetzung des Handels-Pb/B/Si-Glases ist
nicht zu erhalten; der geschätzte Bleioxidgehalt beträgt 60%. Auf Gewichtsbasis enthielt die Trägersubstanz: 62,96%
einer 6%igen Lösung von Äthylzellulose in dem Esteralkohol Te;.anol der Firma Texas Eastman Company; 18,52% Netzmittel
Ilypothiolate 100 der Firma Central Compounding Company; und 18,52% einer. 11,2%igen Dispersion des Rizinusölderivats Thixatr
der Firma N.L. Industries in dem Esteralkohol Hexanol.
Die Pulyerbestandteile wurden zunächst durch Mischen von Hand und dann auf einem Drei-Walzen-Mahlwerk mit Scherwirkung
zum Erhalten einer glatten zum Siebdruck geeigneten Paste miteinander vermengt. Zusätzliche Trägersubstanz
wurde zum Ersatz des Verlustes beim Mischen und zum Sicherstellen der gewünschten Fließeigenschaften hinzugefügt.
Mit den so entstandenen Farben wurden-Leiteranschlüsse auf
eine mit Porzellan beschichtete Stahlplatte des Typs gemäß US-PS 42 56 796 unter Verwendung eines rostfreien Stahlsiebs
(200 mesh, 25,4 Mikrometer-Emulsion) aufgedruckt. Die Anschlüsse
wurden in Luft bei 125°C 15 Minuten lang getrocknet und dann in Stickstoff in einem Durchlaufofen bei Spitzentemperaturen
von 850°C - 100C für 8 bis 12 Minuten gebrannt.
Es wurden dann Indiumoxid-Widerstandsfarben aufgedruckt und in ähnlicher Weise wie vorher getrocknet soi/ijß in Stickstoff
bei Spitzentemperaturen von 9000C - 5°C 4 bis 7 Minuten lang
gebrannt. Die Breiten der Widerstände schwankten zwischen 1,2 und 2,5 mm. Die Widerstandsfärben wurden aus folgenden
Mischungen hergestellt:
Gewichtsprozente Bestandteil A B
Indiumoxid 46,51 34,09
Glas I 27,91 -
Glas II - 38,64
Magnesiumoxid - 4,55
Äthylzellulose, 6%, 25,58 . 22,72 Lösung in Texanol
Die in den vorstehenden Widerstandsfärben verwendeten Glasmassen
hatten folgende Zusammensetzung;
| I | Gewichtsprozente | 59 | |
| Bestandteil | 50,32 | II | 58 |
| Barimoxid | 12,28 | 51, | 62 |
| Kalziumoxid | 19,05 | 12, | 21 |
| Bortrioxid | 16,43 | 15, | |
| Siliziumdioxid | 1,92 | 20, | 4,5μ. m |
| Kobaltoxid | 3,4u | - | |
| durchs chnittliche IM ^> "t I ^^ir\ ^nv^ rv*in /-ν lJ /"\ |
.m 4, 3 bis | ||
Der Flächenwiderstand jeder der 5 Kupferleitschichten wurde
für jeden der beiden Widerstände bestimmt. Das Resultat wird in Tabelle 4 angegeben.
| Tabelle 4 | cOhm/Qu | |
| Leiter | Flächenwiderstand 1 | II |
| Zusammensetzung | I | 202,3 |
| A | 9,8 | 297,3 |
| B | 11,3 | 516,7 |
| C | 16,3 | 882,3 |
| D | 19,5 | 460,0 |
| E | 28,9 | |
Aus den Daten der Zusammensetzungen G und D ergibt sich,
daß der Flächenwiderstand steil zu steigen beginnt, sobald
der Wismutoxid-Anteil der Farben 3% überschreitet. Die
Zusammensetzung E zeigt, daß selbst bei einem Wimutgehalt an der Kupferfarbe von weniger als 4 Gew.% die Gegenwart
von Bleioxid im Glas die unerwünschte Punktreaktion an der Anschlußstelle auftritt.
Es wurde eine Kupferfarbe mit der Zusammensetzung B von Beispiel 1 vorbereitet. Das Wismutoxid-Pulver wurde in
diesem Fall jedoch dem geschmolzenen Oxid zum Herstellen der Glasmasse und nicht der Farbe als getrennter Bestandteil
hinzugefügt. Die Anschlüsse wurden auf einer herkömmlichen Tonerdeplatte und auf zwei porzellanbeschichteten
Stahlplatten des Typs gemäß US-PS 42 56 796 gedruckt und gebrannt. Dabei ergaben sich für die porzellanbeschichteten
Stahlplatten folgende Werte:
Gewichtsprozent im Porzellan Bestandteil A B
MgO 40,98 27,96
BaO 18,82 37,34
B2O3 24,41 16,96.
SiO2 15,79 17,74
Zwei handelsübliche Zinnoxid.enthaltende Widerstandsfärben
der Firma TRW, Ine, Philadelphia, Pa., USA wurden wie im
Beispiel 1 auf die Substrate gedruckt und dort gebrannt.
Die Flächenwiderstände werden in Tabelle 6 zusammengestellt.
Flächenwiderstand kOhm/Quadrat
Widerstandsfarbe Tonerde Porzellan A Porzellan B
| TS | 104 | 30, | 8 | 51, | 9 | 341 |
| TS | 105 | 119, | 8 | 142, | 9 | 1157 |
Die hohen Widerstandswerte des Porzellans B waren das Ergebnis der Wanderung von Eisen in das Porzellan, wodurch wiederum
das Zinnoxid in den Handelsfarben vermindert wird. Die Änderung im spezifischen Widerstand rührt vom Substrat und nicht
von den Kupferfarben her. Die Daten in Tabelle 6 zeigen weiterhin die Verträglichkeit der erfindungsgemäßen Kupferleitfarben
mit den verschiedenen Substraten ebenso wie mit den aus handelsüblichen
Widerstandsfarben gebildeten Schichten.
Claims (1)
- 3U0969Dr.-lng. Reimar König ■ Dipl.-ihg. Klaus BergenCecilienallee 76 A Düsseldorf 3O Telefon 4BSDOB Patentanwälte14. Okt. 1981 * 34 239 BRCA Corporation, 30 Rockefeiler Plaza,
New York. N.Y. 10020 (V.St.A.)"Ku-pferleitfarbe" Patentansprüche;j 1J Kupferleitfarbe zum Bilden einer Leiterschicht auf einer Schaltkreis-Leiterplatte, gekennzeichnet
durch eine Zusammensetzung aus: ,a) etwa 70 bis etwa 90 Gew.% Kupferpulver;b) etwa 1 bis etwa 15 Gew.% Barium-Kalzium-Borsilikat-Glasmasse;c) etwa Op5 bis etwa 3 Gew.% Wismutoxid; undd) etwa 6 bis etwa 25 Gew.% einer organischen Trägersubstanz O2. Leitfarbe nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Zusammensetzung aus etwa 78 bis etwa 82
Gew.% Kupferpulver; etwa 2 bis etwa 6 Gew.% der Glasmasse; etwa 1 bis etwa 2 Gew.% Wismutoxid; und etwa 12 bis etwa 15 Gew.% der Trägersubstanz.3. Leitfarbe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasmasse aus:a) etwa 40 bis etwa 55 Gew.% Bariumoxid;b) etwa 10 bis etwa 15 Gew.% Kalziumoxid;3H0969-z-c) etwa 14 bis etwa 25 Gew.% Bortrioxid; undd) etwa 13 bis etwa 23 Gew.% Siliziumdioxidzusammengesetzt ist.4. Leitfarbe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasmasse aus etwa 52 Gew.% Bariumoxid; etwa 12 Gew.% Kalziumoxid; etwa 16 Gew.% Bortrioxid; und etwa 20 Gew.% Siliziumdioxid zusammengesetzt ist.5. Leitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die organische Trägersubstanz bezogen auf ihr Gewicht bis zu etwa 25 Gew.% eines passenden Netzmittels enthält.6. Leitfarbe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzmittel etwa 10 bis etwa 20 Gew.% der Trägersubstanz ausmacht.7. Leitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Wismutoxid in Mischung mit dem Kupferpulver vorliegt.8. Leitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Wismutoxid als Komponente der Glasmasse vorliegt.9. Leitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis des Wismutoxids zur Glasmasse zwischen etwa 1:1 und etwa 1:3 liegt.10. Schaltkreis-Leiterplatte mit einer Schicht aus einer Leitfarbe auf einem Teil ihrer Oberfläche, g e k e η η -3H0969zeichnet durch die Verwendung der Leitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9.11. Leiterplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte aus porzellanbeschichtetem Metall besteht.12. Verfahren zum Herstellen einer Leiterschicht als Teil eines Schaltkreises auf einer entsprechenden Leiterplatte, bei dem auf die Platte eine Farbzusammensetzung aufgebracht und gebrannt wird, gekennzeichnet durch die Verwendung der Kupferleitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 als Farbzusammensetzung.13· Elektronische Baugruppe mit einer Leiterplatte mit darauf befindlichem, eine durch Aufbringen und Brennen gebildete Leiterschicht aufweisendem Schaltkreis, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterschicht die Bestandteile der Kupferleitfarbe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 aufweist.14. Elektronische Baugruppe nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet , daß die Leiterplatte aus einer porzellanbeschichteten Metallplatte besteht.
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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