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DE3140789C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3140789C2
DE3140789C2 DE3140789A DE3140789A DE3140789C2 DE 3140789 C2 DE3140789 C2 DE 3140789C2 DE 3140789 A DE3140789 A DE 3140789A DE 3140789 A DE3140789 A DE 3140789A DE 3140789 C2 DE3140789 C2 DE 3140789C2
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DE
Germany
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separating
web
goods
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separating device
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DE3140789A
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English (en)
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DE3140789A1 (de
Inventor
Yvon Domisse
Frederic 80800 Fouilloy Fr Domisse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOMISSE CORBIE FR Ets
Original Assignee
DOMISSE CORBIE FR Ets
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Filing date
Publication date
Application filed by DOMISSE CORBIE FR Ets filed Critical DOMISSE CORBIE FR Ets
Publication of DE3140789A1 publication Critical patent/DE3140789A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3140789C2 publication Critical patent/DE3140789C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/02Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials transversely
    • D06H7/025Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials transversely in line with an embossed or a raised pattern on the fabric; Cutting pile fabric along a loopless or napless zone, e.g. the plain woven portion of towel cloth
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trennen von eine fortlaufende Textilwarenbahn bildenden, miteinander durch ein Trennelement zu der Textilwarenbahn verbundenen Warenstücken nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
Für die Erzeugung von Pullovern oder sonstigen aus Maschen­ ware bestehenden Artikeln fertigt man eine sehr lange Waren­ bahn, die sich aus aufeinanderfolgenden Trikotteilen unter­ schiedlicher Breite, aus denen die genannten Maschenware- Artikel konfektioniert werden, zusammensetzt. Dabei sind jeweils zwei untermittelbar nebeneinanderliegende oder auf­ einanderfolgende Warenstücke an einem Rippenrand durch ein deutlich dagegen abgesetztes lösbares Element, normaler­ weise einen Trennfaden, miteinander verbunden. Die einzel­ nen Warenstücke werden nacheinander von der Warenbahn abge­ trennt, indem entweder manuell an dem Trennfaden gezogen wird oder der Trennfaden verdampft wird, falls er bis zur Auflösung schmelzbar ist.
Die erstgenannte Vorgehensweise zum Trennen ist mühsam, weil sie völlig manuell ausgeführt wird, was eine erheb­ liche Handarbeit erfordert. Die zweite Vorgehensweise besei­ tigt zwar die Anwendung der Handarbeit, sie hat jedoch den Nachteil, daß sie die Eigenschaften der Warenstücke zumin­ dest verändert, häufig aber beeinträchtigt. So führt die Verdampfung des Trennfadens zu einem Ansengen des gerippten Randes, der sich in unmittelbarer Nähe des Trennfadens be­ findet, und manchmal auch zu einem Ansengen eines Teils des angrenzenden Warenstücks, wenn die Warenstücke nicht längs des gerippten Randes miteinander verbunden sind. Ein solches Ansengen des gerippten Randes beeinträchtigt die­ sen infolge der daraus resultierenden Erschlaffung der Ma­ schenware insbesondere dann, wenn die Ware aus Akrylfaser besteht. Hierdurch verliert der gerippte Rand seine Elastizi­ tät, die der eigentliche Zweck dieses gerippten Randes ist, um dadurch ein enges Anliegen des Kleidungsstücks an der Taille oder an den Handgelenken des Trägers zu bewirken.
Aus der DE-27 47 141-B2 ist eine Vorrichtung zum Durchtren­ nen einer Gewebebahn bekannt, welche in der Hauptsache eine Schneidvorrichtung, Abtaster, die die Trennelemente zwischen Warenstücken feststellen, und Einrichtungen zum Anhalten der Bahn an vorbestimmter Stelle umfaßt. Die bekannte Vor­ richtung ist dazu vorgesehen, Gewebe, die wenig verformbar sind, durchzutrennen. Es handelt sich hierbei um Gewebe, die Abschnitte mit einem Flor sowie schmale Streifen ohne einen Flor, wie z.B. einstückig gewebte Badetücher, aufwei­ sen, wobei diese Warenstücke bzw. die Warenbahn horizontal durch die Trennvorrichtung bewegt werden.
Im Gegensatz hierzu bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Durchtrennen von sehr verformbaren Texti­ lien, wie Trikotwaren, die bekanntlich dehnbar, elastisch, schmiegsam und porös sind.
Die bei dieser Art von Textilien auftretenden Probleme sind zu solchen, die bei wenig verformbaren Geweben auftreten, völlig unterschiedlich. Insbesondere ist es auf Grund der Tatsache, daß Trikotwaren nicht in sich gehalten und in ge­ wissem Sinn "steif" oder "fest" sind, äußerst schwierig, diese auf einem horizontalen Tisch fortzubewegen. Darüber hinaus haben die oben erwähnten, wenig verformbaren Gewebe gleichbleibende, sich wiederholende Abmessungen, während Trikotwarenbahnen veränderliche Abmessungen haben und prak­ tisch niemals geradlinig oder "verzerrungsfrei" sind.
Die Vorrichtung nach der DE-27 47 141-B2 kann deshalb auf das Durchtrennen von Trikotwaren keine Anwendung finden. Die bekannte Schneidvorrichtung ist nur imstande, einen peinlich genauen Schnitt rechtwinklig zur Förderrichtung der Gewebebahn auszuführen. Um gewisse Veränderungen oder Abweichungen in den Kanten auszugleichen, ist ein Satz von fünf Abtastern vorgesehen, jedoch haben diese lediglich den Zweck, die den Vorschub der Bahn bewirkenden Einrichtungen derart zu beeinflussen, daß die Kantenlage der Bahn durch einen unterschiedlichen Vorschub verbessert wird, um die Kante exakt rechtwinklig zur Vorschubrichtung auszurichten. Eine derartige Nachhilfe ist für solche Gewebebahnen, wie Handtücher, brauchbar, sie ist bei großen oder starken Ver­ formungen, wie sie bei Trikotwaren auftreten, völlig unge­ nügend.
Durch den Erfindungsgegenstand soll die Aufgabe gelöst wer­ den, eine Vorrichtung zum Durchtrennen von zwischen Waren­ stücken aus stark verformbarem Material, wie Trikotwaren, befindlichen Trennelementen, die aneinandergrenzende Waren­ stücke zu einer fortlaufenden Warenbahn zusammenhalten, zu schaffen, wobei die der Vorrichtung eingegliederte Trennvor­ richtung so gesteuert wird, daß sie exakt der Gestalt der Kanten zwischen den Warenstücken, d.h. der Ausgestaltung der Trennelemente, folgt, obgleich diese Kanten nicht ge­ radlinig sind.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beschrie­ benen Maßnahmen gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfin­ dungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Patentansprü­ che 2 bis 11.
Gemäß der Erfindung werden die Warenstücke bzw. die Waren­ bahnen in vertikaler Richtung fortbewegt, da sie in sich für eine Bewegung in der Horizontalen nicht "steif" genug sind, und es werden Steuerzellen vorgesehen, die die Trenn­ vorrichtung, d.h. das durchtrennende Werkzeug, derart steu­ ern, daß die Trennelemente exakt durchtrennt und die Kanten der Warenstücke auch dann nicht beschädigt werden, wenn die­ se nicht geradlinig sind. Die Trennvorrichtung bewegt sich in horizontaler und nötigenfalls vertikaler Richtung wäh­ rend des Trennvorgangs, so daß ein ganz genauer Schnitt ohne Beschädigung von dem Trennelement benachbarten Teilen am Warenstück ausgeführt wird.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an­ hand einer bevorzugten Ausführungsform einer Trennvorrich­ tung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Gesamt-Seitenansicht der erfindungsgemäßen Trennvorrichtung in Verbindung mit einer Aufnahme­ vorrichtung für die einzelnen, voneinander getrenn­ ten Warenstücke;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Trennvorrichtung in ver­ größertem Maßstab;
Fig. 3 eine Ansicht der Trennvorrichtung in Richtung des Pfeils F in Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Trennvorrichtung;
Fig. 5 eine bruchstückhafte Ansicht einer Warenbahn.
Die Trennvorrichtung nach der Erfindung ist zwischen einer Maschine 1 zur Behandlung einer Warenbahn 2 und einer Aufnah­ mevorrichtung 3 angeordnet. Die Warenbahn 2 setzt sich gemäß Fig. 5 aus einer Aufeinanderfolge von unmittelbar aneinander anschließenden Warenstücken 4 und 5, beispielsweise aus Tri­ kotteilen, zusammen, von denen jedes einen gerippten Rand 6 aufweist und die untereinander durch ein Trennelement 7 verbunden sind. Das Trennelement 7 kann aus beliebigem Ma­ terial bestehen und beispielsweise ein Faden aus Kunststoff­ material oder vor allem ein Metalldraht sein.
Von Bedeutung ist, daß der Trennbereich zwischen dem oberen Stück 4 und dem unteren Stück 5 im allgemeinen sehr schmal, nämlich in der Größenordnung von 2 bis 3 mm und selten über 1 cm, ist. Diese geringe Erstreckung des Trennbereichs ist der Grund, weshalb bisher vorgeschlagene mechanische Trenn­ vorrichtungen nicht völlig zufriedenstellen konnten und die diesen Trennbereich umgebenden oder dazu benachbarten Teile der einzelnen Stücke bei einem Durchschneiden des Trennele­ ments 7 beeinträchtigt wurden, was insbesondere für den ge­ rippten Rand 6 zutrifft.
Die Trennvorrichtung umfaßt ein Gestell 8, beispielsweise aus verschweißten Profilen, das der Aufnahme aller Einrich­ tungen dient, die für ein einwandfreies Zusammenwirken mit der Behandlungsmaschine 1 und der Aufnahmevorrichtung 3 notwendig sind. An dem Gestell 8 ist am Eintritt in die Trennvorrichtung eine an sich bekannte Zufuhr-Regelein­ richtung 9 angeordnet, die eine Veränderung der allgemei­ nen Bahngeschwindigkeit der Warenbahn erlaubt, um hier­ durch jegliche Spannung bei der Zuführung zu verhindern. Gegebenenfalls dient sie auch zur Synchronisation der Ar­ beitsgeschwindigkeit der Vorrichtung mit der Geschwindig­ keit der Behandlungsmaschine 1. Gemäß einem bekannten Aufbau der Zufuhr-Regeleinrichtung 9 weist diese einen sehr leich­ ten Zylinder 10 auf, der an jedem Ende 11 gelenkig gelagert ist und in Fortsetzung der Schwenkachse Tastelemente in Ver­ bindung mit der Steuerung des nicht dargestellten, kontinu­ ierlich laufenden Antriebsmotors trägt.
An einem Rahmen 12 des Gestells 8 sind ein Transportband 13 für die Warenbahn 2 und die zugehörigen Stütz- sowie Zug­ rollen 14 für das Transportband 13 angeordnet. Die Warenbahn 2 gelangt in vertikaler Ausrichtung, wie in Fig. 1 darge­ stellt ist, in die Trennvorrichtung.
Beim Eintritt in die Trennvorrichtung werden die Trennele­ mente 7 der Warenbahn 2 nacheinander durch eine Detektor­ einrichtung erfaßt, die aus zwei auf einem mit dem Gestell 8 verbundenen Träger montierten Fühlern 15 besteht. Die Füh­ ler 15 wirken jeweils für sich und bei jeder Erfassung eines Trennelements 7 auf eine Kontaktfeder 17 in einem Verzöge­ rungs-Schaltkreis, der als Block 18 dargestellt ist. Der Aufbau des Verzögerungs-Schaltkreises ist bekannt und wird folglich hier nicht beschrieben; seine Funktion besteht dar­ in, nach einer vorbestimmten Zeitdauer, die der Lage des Trennelements entspricht, die Abwärtsbewegung der Warenbahn 2 anzuhalten. Es versteht sich, daß statt dessen auch ande­ re Einrichtungen eingesetzt werden können, um das Trennele­ ment korrekt an den Ort der Trennvorrichtung zu bringen. Auch kann die Überwachung des Trennelements auf beliebige geeignete Weise stattfinden, beispielsweise durch Luftdüsen oder, wenn das Trennelement aus einem Metalldraht gebildet ist, auf magnetischer Basis.
Weiterhin ist eine Einrichtung zum korrekten Ebnen der ein­ zelnen Stücke vorgesehen. Sie besteht gemäß Fig. 3 aus zwei perforierten Rohren 19, die untereinander verbunden sind und jeweils durch ein (nicht dargestelltes) Kreiselgebläse mit Druckluft gespeist werden. Die aus den Perforationsöff­ nungen 20 der Rohre 19 austretenden Luftstrahlen sind nach außen gerichtet, wobei eine Hälfte 21 in Fig. 4 nach links und die andere Hälfte 22 nach rechts gerichtet ist, um hier­ durch das betreffende Stück mit Bezug zu den Rohren 19 auszu­ breiten und zu ebnen, so daß es zur Trennvorrichtung richtig ausgerichtet ist. Während des Trennvorgangs werden die flach ausgerichteten Stücke in ihrer korrekten Trennlage durch an die Rohre 19 angedrückte Druckorgane 23 in einem ersten Zeitabschnitt gehalten und durch einen Winkeleisenrahmen 23 a in einem zweiten Zeitabschnitt gespannt. Auf diese Wei­ se verschieben sich die Stücke nicht, so daß eine Beschädi­ gung durch die Trennvorrichtung verhindert wird.
Der Trennvorrichtung 30 ist ein Support 24 zugeordnet, auf dem die verschiedenen Bauteile so montiert sind, daß sie in zwei entgegengesetzten Horizontalrichtungen verstellbar sind, was mittels Rollen 25 erfolgt, die in an dem Gestell 8 befestigten Führungsschienen 26 laufen. In vertikaler Rich­ tung ist eine Verstellung längs angetriebener Gewindespin­ deln 27 möglich. Die Horizontal- und Vertikalverstellung wird jeweils durch einen Motor 28 bzw. 29 bewerkstelligt, die beide an dem Gestell 8 befestigt sind. Die als kreisför­ mige Trennscheibe ausgebildete Trennvorrichtung 30 ist an einem Bauteil 31 des Supports 24 montiert und wird von einem ebenfalls an dem Support 24 befestigten Motor 32 über einen Riemen 33 und Riemenscheiben 34 in Drehung versetzt. An einem weiteren Bauteil 36 des Supports 24 sind zwei Steuerzellen 38 und 38 a angeordnet, die zur Steuerung der Verstellung in der einen oder anderen Horizontalrichtung dienen. Die Grenzlagenfühler bildenden Steuerzellen 38 und 38 a sind mit einer Steuerung 37 verbunden.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, ist die Breite der Trennvor­ richtung merklich größer als die Breite der Warenstücke der Textilwarenbahn 2, die abgetrennt werden sollen. Insofern steuert die Zelle 38 a die Horizontalverschiebung nach links, sobald die Trennvorrichtung sich (in der Zeichnung) rechts befindet und ein neues Stück mit Bezug zur Trennvorrichtung festgelegt worden ist. Beim nächsten Trennvorgang steuert die Zelle 38 die Horizontalverschiebung nach rechts.
Jeder Steuerzelle 38 und 38 a ist eine Steuerzelle 35 und 35 a für die Führung entlang des Randes zugeordnet, die mit­ tels der Steuerung 37 die Verstellung der Trennvorrichtung in vertikaler Richtung so steuert, daß die Trennvorrichtung der Lage und Ausrichtung des durchzutrennenden Trennelements 7 folgt. Auf diese Weise wird die Trennvorrichtung während des Trennvorgangs für das Trennelement in horizontaler und - falls nötig - auch vertikaler Richtung so verschoben, daß sie sehr exakt dem Trennelement folgt. Daraus resultiert ein sehr genauer Schnitt ohne das Risiko einer Beschädigung der dem Trennelement benachbarten Teile des Warenstücks.
Die auf die beschriebene Weise voneinander getrennten Stücke stapeln sich selbsttätig auf einem Wagen 39, auf den sie unter Schwerkrafteinwirkung fallen. Der Wagen 39 verstellt sich mit einer geeigneten Geschwindigkeit in horizontaler Richtung so, daß sich das herabfallende Stück von selbst flach auf die bereits vorhandenen abgetrennten Stücke auf­ legt. Außerdem verschiebt sich der Wagen 39 längs einer Gewindespindel 40 in vertikaler Richtung, so daß stets eine ausreichende Höhe für eine richtige Aufnahme der von­ einander getrennten Stücke zur Verfügung steht. Zwei Mo­ tore 41 und 41 a bewirken die Vertikal- und Horizontalver­ stellung des Wagens 39 mittels eines geeigneten Getriebes. Die korrekte Höheneinstellung des Wagens 39 kann beispiels­ weise durch eine Zelle 42 bestimmt werden, die an dem Ge­ stell 8 an der Eintrittsstelle der Aufnahmevorrichtung 3 angeordnet ist. Auf diese Weise senkt sich der Wagen 39 um die Dicke eines Stücks bei jeder Auflage ab. Nach jedem Auf­ legen eines Stücks verbleibt der Wagen 39 in einer Warte­ stellung bis zum Eintreffen des nächsten Stücks.
Schließlich ist auch eine Einrichtung 43 zur Beseitigung der Schnittabfälle der durchgeschnittenen Trennelemente vor­ handen. Diese Einrichtung kann durch Saug- und/oder Bürst­ vorrichtungen gebildet sein, die unterhalb der Druckorgane 23 angeordnet sind, wobei ein Bürsten des Stücks im Bereich der Trennzone das Ansaugen der Schneidabfälle des geschnit­ tenen Fadens erleichtert.
Anstelle einer umlaufenden Trennscheibe kann jedes andere Schneidelement verwendet werden, das entsprechend der Art des Trennelements zum Schneiden geeignet ist. Hierunter fällt insbesondere die Verwendung eines Lasers, von Ultra­ schalleinrichtungen bzw. von induktiven oder mit Kurzschluß­ strom arbeitenden Trenneinrichtungen für metallische Trenn­ elemente.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Trennen von eine fortlaufende Textilwa­ renbahn, insbesondere Trikotwarenbahn, bildenden, mit­ einander durch ein Trennelement (7) zu der Textilwaren­ bahn (2) verbundenen Warenstücken (4, 5) mit einem Ge­ stell (8), auf dem eine die Trennelemente durchtrennende Trennvorrichtung (30) in einer zur Vorschubebene der Wa­ renbahn (2) im wesentlichen rechtwinkligen Ebene angeord­ net ist, mit Einrichtungen (19, 23, 23 a), die wenigstens einen Teil der Warenbahn während des Trennvorgangs eben sowie gespannt halten, mit Fühleinrichtungen (15), die jedes zwei aufeinanderfolgende Warenstücke (4, 5) verbin­ dende Trennelement (7) ermitteln, mit Einrichtungen, die den Vorschub der Warenbahn, wenn sich ein Trennelement in Höhe der Trennvorrichtung (30) befindet, unterbrechen und mit einer Aufnahmevorrichtung (3, 39), die einzelne getrennte Warenstücke aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilwarenbahn (2) im Bereich der horizontal bewegbaren Trennvorrichtung (30) vertikal verläuft und der Trennvorrichtung wenigstens eine Steuerzelle (35, 35 a) zugeordnet ist, die die Bewegung der Trennvorrich­ tung (30) in einer von der Horizontalen abweichenden Richtung steuert, so daß die Trennvorrichtung dem Trenn­ element (7) zwischen den Rändern der zu trennenden Waren­ stücke (4, 5) folgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennvorrichtung (30) zwei Steuerzellen (38, 38 a) zugeordnet sind, die die Verlagerung der Trennvorrichtung (30) in zwei zueinander entgegengesetzten Horizontal­ richtungen steuern, wobei jeder dieser Steuerzellen (38, 38 a) eine Steuerzelle (35, 35 a) für die Führung der Trennvorrichtung (30) längs der Ränder der Warenstücke (4, 5) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Trennvorrichtung (30) und die dieser zugeordneten Steuerzellen (35, 35 a; 38, 38 a) auf einem durch angetriebene Spindeln (27) verstellbaren Support (24) derart montiert sind, daß die Trennvorrichtung (30) das Trennelement (7) in einer Horizontalebene vom einen zum anderen Rand der Warenbahn (2) bei gleichzeitiger, an die Gestalt des Trennelements (7) angepaßter Vertikal­ bewegung durchtrennt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, die Trennvorrichtung (30) eine umlaufen­ de, kreisförmige Trennscheibe ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement (7) aus einem fadenförmigen Element besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtungen, die die Trenn­ elemente (7) in der Warenbahn (2) erfassen, durch eine Luftdüse und einen der Luftdüse gegenüberliegenden Strahl­ druckfühler gebildet sind und die den Vorschub der Waren­ bahn unterbrechende Vorrichtung einen Verzögerungsschalt­ kreis (18) umfaßt, der die Vertikalbewegung der Waren­ bahn (2) nach einer bestimmten Zeitverzögerung, wobei sich das Trennelement in Höhe einer Wartestellung der Trennvorrichtung (30) befindet, anhält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (19) zum Ebnen sowie Spannen mindestens des oberen Warenstücks (4) der beiden aneinander anschließenden, zu trennenden Warenstücke (4, 5), wobei diese Einrichtung mindestens ein, vorzugs­ weise zwei perforierte, durch Druckluft gespeiste Rohre (19) umfaßt und die Perforationsöffnungen (20) der Rohre (19) so gerichtet sind, daß sich zwei nach außen gerichte­ te, einander entgegengesetzte Luftströmungen (21, 22) ein­ stellen, durch die die Warenbahn (2) geglättet und in die Trennposition gebracht wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Flachhalten der Warenbahn (2) durch mindestens ein Druckorgan (23) und ein Gegendruckorgan gebildet ist, die während des Trennvorgangs wirksam sind, und daß zum Spannen der Gewebebahn (2) ein weiteres Organ (23 a) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendruckorgan durch die perforierten Rohre (19) ge­ bildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Absaugvorrichtung für abgeschnit­ tene Abfälle des Trennelements (7) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugvorrichtung eine Bürstvorrichtung umfaßt.
DE19813140789 1981-06-29 1981-10-14 Vorrichtung zum trennen von eine fortlaufende gewebebahn bildenden warenstuecken, insbesondere trikotteilen Granted DE3140789A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8112708A FR2508507A1 (fr) 1981-06-29 1981-06-29 Dispositif de separation des panneaux de tissu, notamment de panneaux tricotes

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3140789A1 DE3140789A1 (de) 1983-01-13
DE3140789C2 true DE3140789C2 (de) 1989-10-26

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DE19813140789 Granted DE3140789A1 (de) 1981-06-29 1981-10-14 Vorrichtung zum trennen von eine fortlaufende gewebebahn bildenden warenstuecken, insbesondere trikotteilen

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