DE3140789C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trennen
von eine fortlaufende Textilwarenbahn bildenden, miteinander
durch ein Trennelement zu der Textilwarenbahn verbundenen
Warenstücken nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
Für die Erzeugung von Pullovern oder sonstigen aus Maschen
ware bestehenden Artikeln fertigt man eine sehr lange Waren
bahn, die sich aus aufeinanderfolgenden Trikotteilen unter
schiedlicher Breite, aus denen die genannten Maschenware-
Artikel konfektioniert werden, zusammensetzt. Dabei sind
jeweils zwei untermittelbar nebeneinanderliegende oder auf
einanderfolgende Warenstücke an einem Rippenrand durch ein
deutlich dagegen abgesetztes lösbares Element, normaler
weise einen Trennfaden, miteinander verbunden. Die einzel
nen Warenstücke werden nacheinander von der Warenbahn abge
trennt, indem entweder manuell an dem Trennfaden gezogen
wird oder der Trennfaden verdampft wird, falls er bis zur
Auflösung schmelzbar ist.
Die erstgenannte Vorgehensweise zum Trennen ist mühsam,
weil sie völlig manuell ausgeführt wird, was eine erheb
liche Handarbeit erfordert. Die zweite Vorgehensweise besei
tigt zwar die Anwendung der Handarbeit, sie hat jedoch den
Nachteil, daß sie die Eigenschaften der Warenstücke zumin
dest verändert, häufig aber beeinträchtigt. So führt die
Verdampfung des Trennfadens zu einem Ansengen des gerippten
Randes, der sich in unmittelbarer Nähe des Trennfadens be
findet, und manchmal auch zu einem Ansengen eines Teils
des angrenzenden Warenstücks, wenn die Warenstücke nicht
längs des gerippten Randes miteinander verbunden sind. Ein
solches Ansengen des gerippten Randes beeinträchtigt die
sen infolge der daraus resultierenden Erschlaffung der Ma
schenware insbesondere dann, wenn die Ware aus Akrylfaser
besteht. Hierdurch verliert der gerippte Rand seine Elastizi
tät, die der eigentliche Zweck dieses gerippten Randes ist,
um dadurch ein enges Anliegen des Kleidungsstücks an der
Taille oder an den Handgelenken des Trägers zu bewirken.
Aus der DE-27 47 141-B2 ist eine Vorrichtung zum Durchtren
nen einer Gewebebahn bekannt, welche in der Hauptsache eine
Schneidvorrichtung, Abtaster, die die Trennelemente zwischen
Warenstücken feststellen, und Einrichtungen zum Anhalten
der Bahn an vorbestimmter Stelle umfaßt. Die bekannte Vor
richtung ist dazu vorgesehen, Gewebe, die wenig verformbar
sind, durchzutrennen. Es handelt sich hierbei um Gewebe,
die Abschnitte mit einem Flor sowie schmale Streifen ohne
einen Flor, wie z.B. einstückig gewebte Badetücher, aufwei
sen, wobei diese Warenstücke bzw. die Warenbahn horizontal
durch die Trennvorrichtung bewegt werden.
Im Gegensatz hierzu bezieht sich die Erfindung auf eine
Vorrichtung zum Durchtrennen von sehr verformbaren Texti
lien, wie Trikotwaren, die bekanntlich dehnbar, elastisch,
schmiegsam und porös sind.
Die bei dieser Art von Textilien auftretenden Probleme sind
zu solchen, die bei wenig verformbaren Geweben auftreten,
völlig unterschiedlich. Insbesondere ist es auf Grund der
Tatsache, daß Trikotwaren nicht in sich gehalten und in ge
wissem Sinn "steif" oder "fest" sind, äußerst schwierig,
diese auf einem horizontalen Tisch fortzubewegen. Darüber
hinaus haben die oben erwähnten, wenig verformbaren Gewebe
gleichbleibende, sich wiederholende Abmessungen, während
Trikotwarenbahnen veränderliche Abmessungen haben und prak
tisch niemals geradlinig oder "verzerrungsfrei" sind.
Die Vorrichtung nach der DE-27 47 141-B2 kann deshalb auf
das Durchtrennen von Trikotwaren keine Anwendung finden.
Die bekannte Schneidvorrichtung ist nur imstande, einen
peinlich genauen Schnitt rechtwinklig zur Förderrichtung
der Gewebebahn auszuführen. Um gewisse Veränderungen oder
Abweichungen in den Kanten auszugleichen, ist ein Satz von
fünf Abtastern vorgesehen, jedoch haben diese lediglich den
Zweck, die den Vorschub der Bahn bewirkenden Einrichtungen
derart zu beeinflussen, daß die Kantenlage der Bahn durch
einen unterschiedlichen Vorschub verbessert wird, um die
Kante exakt rechtwinklig zur Vorschubrichtung auszurichten.
Eine derartige Nachhilfe ist für solche Gewebebahnen, wie
Handtücher, brauchbar, sie ist bei großen oder starken Ver
formungen, wie sie bei Trikotwaren auftreten, völlig unge
nügend.
Durch den Erfindungsgegenstand soll die Aufgabe gelöst wer
den, eine Vorrichtung zum Durchtrennen von zwischen Waren
stücken aus stark verformbarem Material, wie Trikotwaren,
befindlichen Trennelementen, die aneinandergrenzende Waren
stücke zu einer fortlaufenden Warenbahn zusammenhalten, zu
schaffen, wobei die der Vorrichtung eingegliederte Trennvor
richtung so gesteuert wird, daß sie exakt der Gestalt der
Kanten zwischen den Warenstücken, d.h. der Ausgestaltung
der Trennelemente, folgt, obgleich diese Kanten nicht ge
radlinig sind.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung durch
die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beschrie
benen Maßnahmen gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Patentansprü
che 2 bis 11.
Gemäß der Erfindung werden die Warenstücke bzw. die Waren
bahnen in vertikaler Richtung fortbewegt, da sie in sich
für eine Bewegung in der Horizontalen nicht "steif" genug
sind, und es werden Steuerzellen vorgesehen, die die Trenn
vorrichtung, d.h. das durchtrennende Werkzeug, derart steu
ern, daß die Trennelemente exakt durchtrennt und die Kanten
der Warenstücke auch dann nicht beschädigt werden, wenn die
se nicht geradlinig sind. Die Trennvorrichtung bewegt sich
in horizontaler und nötigenfalls vertikaler Richtung wäh
rend des Trennvorgangs, so daß ein ganz genauer Schnitt
ohne Beschädigung von dem Trennelement benachbarten Teilen
am Warenstück ausgeführt wird.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an
hand einer bevorzugten Ausführungsform einer Trennvorrich
tung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Gesamt-Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Trennvorrichtung in Verbindung mit einer Aufnahme
vorrichtung für die einzelnen, voneinander getrenn
ten Warenstücke;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Trennvorrichtung in ver
größertem Maßstab;
Fig. 3 eine Ansicht der Trennvorrichtung in Richtung des
Pfeils F in Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in den Fig. 1 und 2
gezeigte Trennvorrichtung;
Fig. 5 eine bruchstückhafte Ansicht einer Warenbahn.
Die Trennvorrichtung nach der Erfindung ist zwischen einer
Maschine 1 zur Behandlung einer Warenbahn 2 und einer Aufnah
mevorrichtung 3 angeordnet. Die Warenbahn 2 setzt sich gemäß
Fig. 5 aus einer Aufeinanderfolge von unmittelbar aneinander
anschließenden Warenstücken 4 und 5, beispielsweise aus Tri
kotteilen, zusammen, von denen jedes einen gerippten Rand
6 aufweist und die untereinander durch ein Trennelement 7
verbunden sind. Das Trennelement 7 kann aus beliebigem Ma
terial bestehen und beispielsweise ein Faden aus Kunststoff
material oder vor allem ein Metalldraht sein.
Von Bedeutung ist, daß der Trennbereich zwischen dem oberen
Stück 4 und dem unteren Stück 5 im allgemeinen sehr schmal,
nämlich in der Größenordnung von 2 bis 3 mm und selten über
1 cm, ist. Diese geringe Erstreckung des Trennbereichs ist
der Grund, weshalb bisher vorgeschlagene mechanische Trenn
vorrichtungen nicht völlig zufriedenstellen konnten und die
diesen Trennbereich umgebenden oder dazu benachbarten Teile
der einzelnen Stücke bei einem Durchschneiden des Trennele
ments 7 beeinträchtigt wurden, was insbesondere für den ge
rippten Rand 6 zutrifft.
Die Trennvorrichtung umfaßt ein Gestell 8, beispielsweise
aus verschweißten Profilen, das der Aufnahme aller Einrich
tungen dient, die für ein einwandfreies Zusammenwirken mit
der Behandlungsmaschine 1 und der Aufnahmevorrichtung 3
notwendig sind. An dem Gestell 8 ist am Eintritt in die
Trennvorrichtung eine an sich bekannte Zufuhr-Regelein
richtung 9 angeordnet, die eine Veränderung der allgemei
nen Bahngeschwindigkeit der Warenbahn erlaubt, um hier
durch jegliche Spannung bei der Zuführung zu verhindern.
Gegebenenfalls dient sie auch zur Synchronisation der Ar
beitsgeschwindigkeit der Vorrichtung mit der Geschwindig
keit der Behandlungsmaschine 1. Gemäß einem bekannten Aufbau
der Zufuhr-Regeleinrichtung 9 weist diese einen sehr leich
ten Zylinder 10 auf, der an jedem Ende 11 gelenkig gelagert
ist und in Fortsetzung der Schwenkachse Tastelemente in Ver
bindung mit der Steuerung des nicht dargestellten, kontinu
ierlich laufenden Antriebsmotors trägt.
An einem Rahmen 12 des Gestells 8 sind ein Transportband
13 für die Warenbahn 2 und die zugehörigen Stütz- sowie Zug
rollen 14 für das Transportband 13 angeordnet. Die Warenbahn
2 gelangt in vertikaler Ausrichtung, wie in Fig. 1 darge
stellt ist, in die Trennvorrichtung.
Beim Eintritt in die Trennvorrichtung werden die Trennele
mente 7 der Warenbahn 2 nacheinander durch eine Detektor
einrichtung erfaßt, die aus zwei auf einem mit dem Gestell
8 verbundenen Träger montierten Fühlern 15 besteht. Die Füh
ler 15 wirken jeweils für sich und bei jeder Erfassung eines
Trennelements 7 auf eine Kontaktfeder 17 in einem Verzöge
rungs-Schaltkreis, der als Block 18 dargestellt ist. Der
Aufbau des Verzögerungs-Schaltkreises ist bekannt und wird
folglich hier nicht beschrieben; seine Funktion besteht dar
in, nach einer vorbestimmten Zeitdauer, die der Lage des
Trennelements entspricht, die Abwärtsbewegung der Warenbahn
2 anzuhalten. Es versteht sich, daß statt dessen auch ande
re Einrichtungen eingesetzt werden können, um das Trennele
ment korrekt an den Ort der Trennvorrichtung zu bringen.
Auch kann die Überwachung des Trennelements auf beliebige
geeignete Weise stattfinden, beispielsweise durch Luftdüsen
oder, wenn das Trennelement aus einem Metalldraht gebildet
ist, auf magnetischer Basis.
Weiterhin ist eine Einrichtung zum korrekten Ebnen der ein
zelnen Stücke vorgesehen. Sie besteht gemäß Fig. 3 aus zwei
perforierten Rohren 19, die untereinander verbunden sind
und jeweils durch ein (nicht dargestelltes) Kreiselgebläse
mit Druckluft gespeist werden. Die aus den Perforationsöff
nungen 20 der Rohre 19 austretenden Luftstrahlen sind nach
außen gerichtet, wobei eine Hälfte 21 in Fig. 4 nach links
und die andere Hälfte 22 nach rechts gerichtet ist, um hier
durch das betreffende Stück mit Bezug zu den Rohren 19 auszu
breiten und zu ebnen, so daß es zur Trennvorrichtung richtig
ausgerichtet ist. Während des Trennvorgangs werden die flach
ausgerichteten Stücke in ihrer korrekten Trennlage durch
an die Rohre 19 angedrückte Druckorgane 23 in einem ersten
Zeitabschnitt gehalten und durch einen Winkeleisenrahmen
23 a in einem zweiten Zeitabschnitt gespannt. Auf diese Wei
se verschieben sich die Stücke nicht, so daß eine Beschädi
gung durch die Trennvorrichtung verhindert wird.
Der Trennvorrichtung 30 ist ein Support 24 zugeordnet, auf
dem die verschiedenen Bauteile so montiert sind, daß sie
in zwei entgegengesetzten Horizontalrichtungen verstellbar
sind, was mittels Rollen 25 erfolgt, die in an dem Gestell
8 befestigten Führungsschienen 26 laufen. In vertikaler Rich
tung ist eine Verstellung längs angetriebener Gewindespin
deln 27 möglich. Die Horizontal- und Vertikalverstellung
wird jeweils durch einen Motor 28 bzw. 29 bewerkstelligt,
die beide an dem Gestell 8 befestigt sind. Die als kreisför
mige Trennscheibe ausgebildete Trennvorrichtung 30 ist an
einem Bauteil 31 des Supports 24 montiert und wird von einem
ebenfalls an dem Support 24 befestigten Motor 32 über einen
Riemen 33 und Riemenscheiben 34 in Drehung versetzt. An einem
weiteren Bauteil 36 des Supports 24 sind zwei Steuerzellen
38 und 38 a angeordnet, die zur Steuerung der Verstellung
in der einen oder anderen Horizontalrichtung dienen. Die
Grenzlagenfühler bildenden Steuerzellen 38 und 38 a sind
mit einer Steuerung 37 verbunden.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, ist die Breite der Trennvor
richtung merklich größer als die Breite der Warenstücke der
Textilwarenbahn 2, die abgetrennt werden sollen. Insofern
steuert die Zelle 38 a die Horizontalverschiebung nach links,
sobald die Trennvorrichtung sich (in der Zeichnung) rechts
befindet und ein neues Stück mit Bezug zur Trennvorrichtung
festgelegt worden ist. Beim nächsten Trennvorgang steuert
die Zelle 38 die Horizontalverschiebung nach rechts.
Jeder Steuerzelle 38 und 38 a ist eine Steuerzelle 35 und
35 a für die Führung entlang des Randes zugeordnet, die mit
tels der Steuerung 37 die Verstellung der Trennvorrichtung
in vertikaler Richtung so steuert, daß die Trennvorrichtung
der Lage und Ausrichtung des durchzutrennenden Trennelements
7 folgt. Auf diese Weise wird die Trennvorrichtung während
des Trennvorgangs für das Trennelement in horizontaler und
- falls nötig - auch vertikaler Richtung so verschoben, daß
sie sehr exakt dem Trennelement folgt. Daraus resultiert
ein sehr genauer Schnitt ohne das Risiko einer Beschädigung
der dem Trennelement benachbarten Teile des Warenstücks.
Die auf die beschriebene Weise voneinander getrennten Stücke
stapeln sich selbsttätig auf einem Wagen 39, auf den sie
unter Schwerkrafteinwirkung fallen. Der Wagen 39 verstellt
sich mit einer geeigneten Geschwindigkeit in horizontaler
Richtung so, daß sich das herabfallende Stück von selbst
flach auf die bereits vorhandenen abgetrennten Stücke auf
legt. Außerdem verschiebt sich der Wagen 39 längs einer
Gewindespindel 40 in vertikaler Richtung, so daß stets
eine ausreichende Höhe für eine richtige Aufnahme der von
einander getrennten Stücke zur Verfügung steht. Zwei Mo
tore 41 und 41 a bewirken die Vertikal- und Horizontalver
stellung des Wagens 39 mittels eines geeigneten Getriebes.
Die korrekte Höheneinstellung des Wagens 39 kann beispiels
weise durch eine Zelle 42 bestimmt werden, die an dem Ge
stell 8 an der Eintrittsstelle der Aufnahmevorrichtung 3
angeordnet ist. Auf diese Weise senkt sich der Wagen 39 um
die Dicke eines Stücks bei jeder Auflage ab. Nach jedem Auf
legen eines Stücks verbleibt der Wagen 39 in einer Warte
stellung bis zum Eintreffen des nächsten Stücks.
Schließlich ist auch eine Einrichtung 43 zur Beseitigung
der Schnittabfälle der durchgeschnittenen Trennelemente vor
handen. Diese Einrichtung kann durch Saug- und/oder Bürst
vorrichtungen gebildet sein, die unterhalb der Druckorgane
23 angeordnet sind, wobei ein Bürsten des Stücks im Bereich
der Trennzone das Ansaugen der Schneidabfälle des geschnit
tenen Fadens erleichtert.
Anstelle einer umlaufenden Trennscheibe kann jedes andere
Schneidelement verwendet werden, das entsprechend der Art
des Trennelements zum Schneiden geeignet ist. Hierunter
fällt insbesondere die Verwendung eines Lasers, von Ultra
schalleinrichtungen bzw. von induktiven oder mit Kurzschluß
strom arbeitenden Trenneinrichtungen für metallische Trenn
elemente.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Trennen von eine fortlaufende Textilwa
renbahn, insbesondere Trikotwarenbahn, bildenden, mit
einander durch ein Trennelement (7) zu der Textilwaren
bahn (2) verbundenen Warenstücken (4, 5) mit einem Ge
stell (8), auf dem eine die Trennelemente durchtrennende
Trennvorrichtung (30) in einer zur Vorschubebene der Wa
renbahn (2) im wesentlichen rechtwinkligen Ebene angeord
net ist, mit Einrichtungen (19, 23, 23 a), die wenigstens
einen Teil der Warenbahn während des Trennvorgangs eben
sowie gespannt halten, mit Fühleinrichtungen (15), die
jedes zwei aufeinanderfolgende Warenstücke (4, 5) verbin
dende Trennelement (7) ermitteln, mit Einrichtungen, die
den Vorschub der Warenbahn, wenn sich ein Trennelement
in Höhe der Trennvorrichtung (30) befindet, unterbrechen
und mit einer Aufnahmevorrichtung (3, 39), die einzelne
getrennte Warenstücke aufnimmt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Textilwarenbahn (2) im Bereich der horizontal
bewegbaren Trennvorrichtung (30) vertikal verläuft und
der Trennvorrichtung wenigstens eine Steuerzelle (35,
35 a) zugeordnet ist, die die Bewegung der Trennvorrich
tung (30) in einer von der Horizontalen abweichenden
Richtung steuert, so daß die Trennvorrichtung dem Trenn
element (7) zwischen den Rändern der zu trennenden Waren
stücke (4, 5) folgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Trennvorrichtung (30) zwei Steuerzellen (38, 38 a)
zugeordnet sind, die die Verlagerung der Trennvorrichtung
(30) in zwei zueinander entgegengesetzten Horizontal
richtungen steuern, wobei jeder dieser Steuerzellen
(38, 38 a) eine Steuerzelle (35, 35 a) für die Führung der
Trennvorrichtung (30) längs der Ränder der Warenstücke
(4, 5) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Trennvorrichtung (30) und die dieser
zugeordneten Steuerzellen (35, 35 a; 38, 38 a) auf einem
durch angetriebene Spindeln (27) verstellbaren Support
(24) derart montiert sind, daß die Trennvorrichtung (30)
das Trennelement (7) in einer Horizontalebene vom einen
zum anderen Rand der Warenbahn (2) bei gleichzeitiger,
an die Gestalt des Trennelements (7) angepaßter Vertikal
bewegung durchtrennt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, die Trennvorrichtung (30) eine umlaufen
de, kreisförmige Trennscheibe ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Trennelement (7) aus einem
fadenförmigen Element besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fühleinrichtungen, die die Trenn
elemente (7) in der Warenbahn (2) erfassen, durch eine
Luftdüse und einen der Luftdüse gegenüberliegenden Strahl
druckfühler gebildet sind und die den Vorschub der Waren
bahn unterbrechende Vorrichtung einen Verzögerungsschalt
kreis (18) umfaßt, der die Vertikalbewegung der Waren
bahn (2) nach einer bestimmten Zeitverzögerung, wobei
sich das Trennelement in Höhe einer Wartestellung der
Trennvorrichtung (30) befindet, anhält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Einrichtung (19) zum Ebnen sowie
Spannen mindestens des oberen Warenstücks (4) der beiden
aneinander anschließenden, zu trennenden Warenstücke
(4, 5), wobei diese Einrichtung mindestens ein, vorzugs
weise zwei perforierte, durch Druckluft gespeiste Rohre
(19) umfaßt und die Perforationsöffnungen (20) der Rohre
(19) so gerichtet sind, daß sich zwei nach außen gerichte
te, einander entgegengesetzte Luftströmungen (21, 22) ein
stellen, durch die die Warenbahn (2) geglättet und in die
Trennposition gebracht wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Flachhalten der
Warenbahn (2) durch mindestens ein Druckorgan (23) und ein
Gegendruckorgan gebildet ist, die während des Trennvorgangs
wirksam sind, und daß zum Spannen der Gewebebahn (2) ein
weiteres Organ (23 a) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gegendruckorgan durch die perforierten Rohre (19) ge
bildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Absaugvorrichtung für abgeschnit
tene Abfälle des Trennelements (7) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Absaugvorrichtung eine Bürstvorrichtung umfaßt.
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