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DE3140680A1 - Blattsortiervorrichtung - Google Patents

Blattsortiervorrichtung

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Publication number
DE3140680A1
DE3140680A1 DE19813140680 DE3140680A DE3140680A1 DE 3140680 A1 DE3140680 A1 DE 3140680A1 DE 19813140680 DE19813140680 DE 19813140680 DE 3140680 A DE3140680 A DE 3140680A DE 3140680 A1 DE3140680 A1 DE 3140680A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
leaves
effective
indeterminate
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813140680
Other languages
English (en)
Other versions
DE3140680C2 (de
Inventor
Hideo Tokyo Ohmura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE3140680A1 publication Critical patent/DE3140680A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3140680C2 publication Critical patent/DE3140680C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M7/00Counting of objects carried by a conveyor
    • G06M7/02Counting of objects carried by a conveyor wherein objects ahead of the sensing element are separated to produce a distinct gap between successive objects
    • G06M7/06Counting of flat articles, e.g. of sheets of paper
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D11/00Devices accepting coins; Devices accepting, dispensing, sorting or counting valuable papers
    • G07D11/50Sorting or counting valuable papers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Inspection Of Paper Currency And Valuable Securities (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)

Description

ν : -;> ·.;' 3UQ680
Steilst Kern* Feiler ä-Hänzol ^- Patentanwälte
^ Registered Representaöves
berare the
European Patent Office
MöhlstraSe 37 D-8000 München 80
Tel.: 089/982085-87 Telex: 0529802 hnkld Telegramme: ellipsoid
EHG-56P696-3
13. OKi. 1981
TOKYO SHIBAURA DANKI KABUSHIKI KAISHA,
Kawasaki, Japan
Blattsortiervorrichtung
113.DKtIIt
Blattsortiervorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Blattsortiervorrichtung zur automatischen Prüfung dünner Blätter, wie Belege, Schecks, Wertpapiere usw., um sie in eine erste Gruppe von z.B. gültigen (available) und eine zweite Gruppe von z.B. ungültigen (unavailable) Blättern einzuteilen.
Im jüngster Zeit sind verschiedene Blattsortiervorrichtungen entwickelt und in Gebrauch genommen worden, die automatisch dünne Blätter, wie Wertpapiere o.dgl., zu prüfen und einer ersten oder einer zweiten Blattgruppe zuzuweisen vermögen.
Dabei werden die Blätter automatisch einzeln gezählt, um überzählige oder fehlende Blätter festzustellen. Außerdem werden dabei nicht zutreffende bzw. ungültige Blätter, z.B. solche einer anderen Sorte, ungültige Blätter usw., die durch eine Prüfvorrichtung nicht geprüft werden können, zurückgewiesen, während zutreffende oder gültige Blätter in zwei Gruppen eingeteilt werden, nämlich in verschmutzte Blätter (gültig, aber ungeeignet für die Wiederbenutzung) und normale Blätter (geeignet für Wiederbenutzung). Sodann werden diese sortierten Blattgruppen zu Bündeln von je 100 Blättern zusammengefaßt und versiegelt.
Bei diesen bisherigen Blattsortiervorrichtungen wird die Zahl der geprüften Blätter bestätigt, wenn eine Bedienungsperson die Zahl der zurückgewiesenen Blätter eintastet, nachdem eine vorgegebene Zahl von z.B. 100 Blättern geprüft worden ist. Vor der Prüfung werden Blätter, wie gefälschte Wertpapiere oder übereinanderliegend zusammenhaftende Blätter, die durch
die Prüfvorrichtung nicht behandelt werden können, gemeinsam als zurückzuweisende Blätter behandelt und in eine Zurückweisungsoder Ausschußmulde ausgeworfen.
Bei diesen bisherigen Vorrichtungen muß jedoch die Bedienungsperson die Zahl der zurückgewiesenen Blätter (jedesmal) eintasten, wobei der Betrieb der Vorrichtung nach je 100 Blättern beendet wird. Infolgedessen verlängert sich die Stillstandszeit der Vorrichtung unter Herabsetzung ihrer Arbeitsleistung, so daß sich keine Arbeitseinsparung realisieren läßt.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung einer verbesserten Blattsortiervorrichtung, bei welcher die Zahl der von der Bedienungsperson vorzunehmenden Eintastoperationen für die Zahl der zurückgewiesenen Blätter verringert sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die in den beigefügten Patentansprüchen gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß werden einzelne Blätter in einem von einer Blatt-Zufuhreinheit zu einer Blatt-Übertrageinheit gelieferten Blattbündel jeweils einzeln in eine Blatt-Prüfeinheit überführt. Letztere führt die nötige Untersuchungen der Blätter durch, die dann entsprechend dem Prüfergebnis einem Abschnitt für gültige Blätter oder einem Abschnitt für zurückzuweisende Blätter zugewiesen werden. Wenn die dem Abschnitt für zurückzuweisende Blätter zugelieferten Blätter zählbar sind, werden sie automatisch gezählt, wobei der Überbestand oder der Fehlbestand an Blättern auf der Grundlage des so erhaltenen Zählstands und des Zählstands für gültige Blätter bestimmt wird.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 eine (schematische) Vorderansicht einer Blattsortiervorrichtung mit Merkmalen nach der Erfindung und
Fig. 2 und 3 Blockschaltbilder einer Blatt-Prüfeinheit der Blattsortiervorrichtung nach Fig. 1.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Blattsortiervorrichtung liefert eine Blatt-Zufuhreinheit 100 Blattbündel zu einer Blatt-Übertrageinheit 200, welche die Blätter jeweils einzeln über eine Reinigungseinrichtung 204 zu einer Blatt-Prüfeinheit 300 überführt. Die Übertrageinheit 200 ist mit einem Blattsorten-Einstellknopf 21 versehen, der zur Einstellung der Lage eines Einstellelements (adjuster) in einer nicht dargestellten Blattkassette entsprechend der Breite der zu behandelnden Blätter dient. Beispielsweise können mittels des Einstellknopfes 211 drei Blattsorten eingestellt werden. Die mit einer nicht dargestellten Unterdruckquelle verbundene Reinigungseinrichtung 204 saugt die ihr zugeführten Blätter an und saugt dabei Staub von ihnen ab. Ein die Prüfeinheit 300 passierendes Blatt wird zu einer Blatt-Sortiereinheit 400 überführt, welche die verschiedenen Blätter nach Maßgabe der in der Prüfeinheit 300 durchgeführten Prüfung einer Mulde 500 für gültige Blätter, einer Mulde 600 für verschmutzte Blätter oder einer Mulde 700 für zurückzuweisende Blätter zuweist.
• ·
Die Prüfeinheit 300 umfaßt ein optisches Prüfelement 301, ein magnetisches Prüfelement 302 und ein mechanisches Prüfelement 303. Das optische Prüfelement 301 wirft z.B. sichtbares Licht auf die überführten bzw. geförderten Blätter P, wandelt das von einem Blatt P reflektierte Licht und das durch dieses Blatt hindurchgehende Licht in elektrische Signale um und bestimmt die optischen Eigenschaften jedes Blatts auf der Grundlage der elektrischen Signale. Das magnetische Prüfelement 302 weist zwei Magnetköpfe 304 zur Bestimmung der magnetischen
3U0680
Eigenschaften jedes Blatts auf. Die Blätter werden dabei durch Druckstücke 305 gegen diese Magnetköpfe 304 angedrückt» Das mechanische Prüfelement 303 zur Bestimmung der Dicke der Blätter umfaßt eine Bezugswalze 307, die bezüglich ihrer Umfangsstellung lagenfest angeordnet ist, sowie eine Kipprolle 308,. die relativ zur Bezugswalze 307 zu schwingen vermag. Wenn ein Blatt zwischen der Kipprolle 308 und der Bezugswalze 307 einläuft, wird erstere entsprechend der Dicke des Blatts ausgelenkt,, wobei diese Auslenkung durch einen Detektor 309 optisch erfaßt wird.
Im folgenden ist die Prüfeinheit 300 anhand des Druckschaltbilds von Fig. 2 näher erläutert» Das optische Prüfelement 301 besteht aus einer Lichtquelle 310 zur Beleuchtung der Blätter„ einem Lichtfühler bzw» einer Photozelle 312 zur Abnahme des von jedem Blatt reflektierten Lichts und einem Lichtfühler bzw. einer Photozelle 311 zum Empfangen des durch das Blatt hindurchgedrungenen Lichts= Die einzelnen Lichtfühler bzw. Photozellen 311 und 312 bestehen jeweils aus einer Anzahl photoelektronischer Elemente, die entsprechend den Bereichen der Blätter angeordnet sind, deren optische Eigenschaften bestimmt werden sollen. Die Ausgangsklemmen der Photozellen 311 und 312 sind über Verstärker 313 bzw. 314 an die Eingangsklemme von Integratoren 315 bzw. 316 angeschlossen., deren Ausgangsklemmen jeweils an die eine Eingangsklemme von Signalkombinationsschaltungen 317 bzw- 318 angeschlossen sind» Die anderen Eingangsklemmen der Signalkombinationsschaltungen 317 und 318 sind mit einer nicht dargestellten Blattsorten-Einstellsignalquelle verbunden» Signalausgangsklemmen X1 und X2 der Signalkombinationsschaltung 317 sind jeweils mit einer Singangsklemme eines Komparators 319 bzw. 320 verbunden, ttfährend die Signalausgangsklemmen X3 und X4 der Signalkombinationsschaltung 318 an jexireils eine Eingangsklemme von Komparatoren 321 fosw. 322 angeschlossen sind. Die anderen Eingangsklexnnien der Komparatoren 319 - 322 sind mit
U ItUUUU
Signalquellen für Bezugssignale a, b, c bzw. d verbunden. Die Ausgangsklemmen der Komparatoren 319 - 322 sind an die betreffenden Eingangsklemmen einer Entscheidungsschaltung 323 angeschlossen.
Die Ausgangsklemmen der Magnetköpfe 304 des magnetischen Prüfelements 302 sind über Verstärker 324 bzw. 325 mit Eingangsklemmen von Komparatoren 326 bzw. 327 verbunden, deren andere Eingangsklemmen an Signalquellen für Bezugssignale e bzw. f angeschlossen sind. Die Ausgangsklemmen der Komparatoren 326 und 327 sind mit den betreffenden Eingangsklemmen .der Entscheidungsschaltung 323 verbunden.
Die Ausgangsklemme des mechanischen Prüfelements 303 ist mit einer Eingangsklemme einer Signalkombinationsschaltung 328 verbunden, deren andere Eingangsklemme-mit der Blattsorten-Einstellsignalquelle verbunden ist, während ihre Ausgangsklemme an einer Eingangsklemme eines Komparators 329 liegt. Die andere Eingangsklemme des Komparators 329 ist mit einer Bezugssignalquelle (Bezugssignal g) "verbunden, während seine Ausgangsklemme an die betreffende Eingangsklemme der Entscheidungsschaltung 323 angeschlossen ist. Die Signalausgangsklemmen der Entscheidungsschaltung 323 für gültige Blätter, verschmutzte Blätter, erste unbestimmbare Blätter und zweite unbestimmbare Blätter sind mit den Eingangsklemmen von Zählern 340/ 341 und 342 bzw. einem Speicher 343 (Fig. 3) verbunden. Bei den ersten unbestimmbaren Blättern handelt es sich um solche, die nicht einzeln gezählt werden können, beispielsweise um ungültige Blätter, verschiedene, d.h. von der vorgegebenen Blattsorte abweichende Blätter u.dgl., während die zweiten unbestimmbaren Blätter solche Blätter sind, die nicht gezählt werden können, beispielsweise übereinanderliegend zusammenhaftende Blätter, gefaltete Blätter, mit Papier hinterlegte Blätter usw.. Die Ausgangsklemmen der Zähler-340 und 341 für gültige bzw. verschmutzte Blätter sind an die zugeordneten Eingangs-
klemmen einer Änzeigeeinheit 344 bzx-7. eines Addierwerks 345 angeschlossen. Die Ausgangsklemme des Addierwerks 345 ist mit den zugeordneten Eingangsklemmen der Änzeigeeinheit 344 und eines Addierwerks 346 verbunden. Die Ausgangsklemme des Addierwerks 346 ist an die zugeordnete Eingangsklemme der Anzeigeeinheit 344 und einer Eingangsklemme eines Komparators 348 angeschlossen., Die andere Eingangsklemme des Komparators 34 8 ist mit einem Blattzahl-Einsteller 347 verbunden. Die Ausgangsklemme des Zählers 342 für ungültige Blätter ist mit je einer Eingangsklemme eines ODER-Glieds 349 und eines UND-Glieds 351 verbunden» Die Ausgangsklemme des Speichers 343 für die zweiten unbestimmbaren Blätter liegt an der Eingangsklemme eines Umsetzers 350, einer Eingangsklemme eines UND-Glieds 353 und seiner zugeordneten Eingangsklemme der Anzeigeeinheit 344. Die Ausgangsklemme des Umsetzers 350 ist mit der anderen Eingangsklemme des· UND-Glieds 351 verbunden. Die Aus-. gangsklemme eines Tastenfelds 354 ist an die betreffenden anderen Eingangsklemmen des ODER-Glieds 349 und des UND-Glieds 353 sowie an die eine Eingangsklemme eines ODER-Glieds 355 angeschlossen. Eine nicht dargestellte "Verarbeitungsende"-Signalquelle ist mit der Rückstell= bzw. Rücksetzklemme des Addierwerks 345 und der anderen Eingangsklemme des ODER-Glieds 355 verbunden, dessen Ausgangsklemme wiederum an die Rücksetzklemme des Addierwerks 346 angeschlossen ist.
' Wenn der Blatt-Zufuhreinheit 100 der beschriebenen Blattsortiervorrichtung ZoB« Bündeln zu je 100 Blättern zugeführt werden, und der Blattsorten-Einstellknopf 211 zur Inbetriebnahme der Vorrichtung auf die Art der jeweils zugeführten Blätter eingestellt ist, wird eines der Blattbündel in der Zufuhreinheit 100 zur Blatt-Übertrageinheit 200 überführt. Die Übertrageinheit 200 fördert die Blätter jex-jeils einzeln über die Reinigungseinrichtung 204 zur Blatt-Prüfeinheit 300- Wenn ein Blatt das optische Prüfelement 301 erreicht, stellt dieses die optischen Eigenschaften des Blatts fest. Von den Photozellen 311 und 312
J I 4UDOU
des optischen Prüfelements 301 gelieferte, den optischen Eigenschaften entsprechende Signale werden durch die Verstärker 313 bzw. 314 verstärkt und den Integratoren 315 bzw. 316 eingegeben. Letztere integrieren verschiedentlich (severally) die den optischen Eigenschaften entsprechenden Signale und liefern Integrationsausgangssignale zu den Signalkombinationsschaltungen 317 bzw. 318. Die Signalkombinationsschaltung 317 kombiniert die Integrationssignale entsprechend den optischen Eigenschaftssignalen von der Photozelle 311, die jeweils einer An- zahl von Bereichen oder Abschnitten des betreffenden Blatts entsprechen, in Übereinstimmung mit den Blattsorten-Einstellsignalen für die jeweilige Blattsorte, um dabei den optisch ermittelten Verschmutzungsgrad und die optisch bestimmte Echtheit des betreffenden Blatts festzustellen und ein Verschmutzungsgrad-Analogsignal X1 sowie ein Echtheitbestimmungs-Analogsignal X2 zu liefern. Auf ähnliche Weise erzeugt die Signalkombinationsschaltung 318 ein Verschmutzungsgradsignal X3 und ein Echtheitsbestimmungssignal X4 auf der Grundlage des reflektierten Lichts. Diese Signale X1 - X4 werden den Komparatoren 319 - 322 zugeführt und mit den Bezugssignalen a - d verglichen. Die Bezugssignale a - d sind analoge Bezugssignale, die auf dem von einem normalen Blatt der eingestellten Blattsorte durchgelassenen bzw. reflektierten Licht beruhen. Die Komparatoren 319 - 322 liefern Ausgangssignale entsprechend den Ergebnissen des Vergleichs der Eingangssignale X1 -X4 mit den Bezugssignalen a - d, wobei diese Ausgangssignale der Entscheidungsschaltung 323 eingegeben werden.
Wenn das betreffende Blatt anschließend in das magnetische Prüfelement 302 einläuft, stellen dessen Magnete 304 die magnetischen Eigenschaften von Ober- und Unterseite des Blatts fest» Die Ausgangssignale der beiden Magnetköpfe 304 werden durch die Verstärker 324 und 325 verstärkt.und als magnetische Eigenschaftssignale X5 und X6 den Komparatoren 326 bzw. 327
eingespeist, welche diese Signale X5 und X6 für Ober- bzw.
Unterseite mit den Bezugssignalen f und e vergleichen und die Ergebnisse dieses Vergleichs der Entscheidungsschaltung 323 zuführen-5
Das mechanische Prüfelement 303 erzeugt Ausschlagsignale entsprechend dem Ausschlag bzw. der Auslenkung der Kipprolle 308, die ihre Position entsprechend der jeweiligen Blattdicke ändert. Die Signalkombinationsschaltung 328 kombiniert die Ausschlagsignale nach Maßgabe des Blattsorten-Einstellsignals, und sie liefert ein Analogsignal entsprechend der jeweiligen Blattdicke, d.h« ein Dicken-Analogsignal X7. In diesem Fall liefert die Signalkombinationsschaltung 328 das Signal X7 für die Dickeneigenschaften von übereinanderliegenden, gefalteten* eingerissenen, schrägliegenden oder mit Papier hinterlegten Blättern durch Kombination der Ausschlagsignale. Das Dickenanalogsignal X7 wird dem Komparator 329 zugeführt und mit dem Bezugssignal g verglichen. Der Komparator 329 erzeugt ein Vergleichsergebnissignal entsprechend dem Dickenanalogsignal X7 und liefert dieses Ergebnissignal zur Entscheidungsschaltung 323.
Die Entscheidungsschaltung 323 diskriminiert bzw. unterscheidet zwischen gültigen Blättern, verschmutzten Blättern, j 25 ersten unbestimmbaren Blättern und zweiten unbestimmbaren Blättern nach Maßgabe von Signalen von den Komparatoren 319 -
; 322 und 326, 327 und 329 auf der Grundlage der in der folgenden Tabelle angegebenen Bedingungen. In dieser Tabelle bedeuten die Symbole b1, d1, el, f1 und g1 die zulässigen oberen Grenzwerte für die Bezugssignale b, d, e, f bzw. g, während die Symbole b2, d2, e2, f2 und g2 die betreffenden zulässigen unteren Grenzwerte angeben„ Das Bezugssignal b besitzt beispielsweise einen zulässigen (Toleranz-)Bereich von b1 - b2. .Auf ähnliche Weise besitzen die Bezugssignale d, e, f und g
zulässige Bereiche von d1 - d2, el - e2, f1 - f2 bzw. g1
TABELLE
Entschei
dungs-
priorität
2 Blattklassifizierung Erste unbestimm
bare Blätter
zu erfüllende Be
dingungen
1 3 zurück
zuwei
sende
Blätter
Zweite unbestimm
bare Blätter
X2>b2 oder b1>X2
oder X4>d2 oder
d1>X4 oder X5>e2
oder X5<e1 oder
X6>f2 oder<X6 f1
verschmutzte Blätter X7>g2 oder X7«g1
normale Blätter b1<X2<b2 und d1<X4£d2
und e1<X5<e2 und
f1<X6<f2 und
g1<X7<.g2 sowie
XUa oder X3<c
Xi>a und b1<X2|b2
und X3>c und
d1<X4<d2 und
e1<X5<e2 und
fi4X6<f2 und
g1<X7<g2
3U0680
Die Entscheiäungsschaltung 323 erzeugt gemäß obiger Tabelle ein Entscheidungsergebnissignal entsprechend den Ergebnissen der Entscheidung bzw,. Unterscheidung, d.h. ein Signal (SS1) für gültige Blätter, ein Signal (SS2) für verschmutzte Blätter, ein Signal (SS3) für erste unbestimmbare Blätter bzw. ein Signal (SS4) für zweite unbestimmbare Blätter. Das Entscheidungsergebnissignal wird zur Blatt-Sortiereinheit 400 übertragen, welche dieses Signal für die Klassifizierung der diskriminierten Blätter benutzt. Das Blattsignal wird auch dem betreffenden Zähler 340 - 342 oder dem Speicher 343 eingegeben. Die Zähler 340 - 342 zählen gültige Blätter, verschmutzte Blätter bzw. unbestimmbare Blätter. Der Speicher speichert das Vorhandensein oder Fehlen von zweiten unbestimmbaren Blättern. Die Inhalte der Zähler 340 - 342 und des Speichers 343 werden auf der Anzeigeeinheit 344 angezeigt. Wenn das Sortieren eines Blattbündels beendet ist, wird ein '"Verarbeitungsende1''»Signal erzeugt^ auf das hin das Addierwerk 345 die Zählstände in den Zählern 340 und 341 addiert. Die durch diese Addition erhaltene Summe der Zählstände wird auf der Anzeigeeinheit 344 angezeigt. Wenn bei der Entscheidung bzw. Unterscheidung weder erste noch zx^eite unbestimmbare Blätter festgestellt werden, sind die Inhalte des Zählers für erste unbestimmbare Blätter und des Speichers 343 für zweite unbestimmbare Blätter jeweils "0", so daß das Addierwerk 345 ein Additionsergebnis entsprechend "100" liefert.
Das Additionsergebnis bzw. die Summe "100" des Addierers wird unmittelbar dem Komparator 348 eingegeben und in diesem mit der Sollgröße (100) verglichen= Der Komparator 348 liefert daraufhin der Zufuhreinheit 100 ein Signal, das die Koinzidenz zwischen der Eingabegröße und der Sollgröße angibt. In Abhängigkeit vom Ausgangssignal des !Comparators 348 beliefert die Zufuhreinheit 100 die Übertrageinheit 200 mit dem nächsten Blattbündel. Falls bei der Unterscheidung erste unbestimmbare Blätter festgestellt vjerden, wird der Zählstand des betfeffenden Zählers 342 über das ODER-Glied 349 zur Anzeigeeinheit
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übertragen und auf dieser wiedergegeben. Nach Abschluß der Behandlung oder Verarbeitung eines Bündels addiert das Addierwerk 345 die Inhalte der Zähler 340 und 341 in Abhängigkeit vom "Verarbeitungsende"-Signal, um das Ergebnis dieser Addition zum Addierwerk 346 zu liefern. Bei Beschickung mit
dem Zählstand des Zählers 342 für erste unbestimmbare Blätter über das UND-Glied 351 und das ODER-Glied 352 addiert das Addierwerk die Additionsgröße bzw. den Additionswert im Addierwerk 345 zum Stählstand des Zählers 342. Der Additionswert im Addierwerk 346 stellt die Summe bzw. die Gesamtzahl
der gültigen Blätter, der verschmutzten Blätter und der ersten unbestimmbaren Blätter dar, die sich auf 100 beläuft. Daraufhin beschickt der Komparator 348 die Zufuhreinheit 100 mit dem Signal für die Koinzidenz zwischen Eingabewert und SoIlwert, so daß die Zufuhreinheit 100 ein weiteres Blattbündel zur Übertrageinheit 200 liefert. Wenn somit gültige Blätter,
* I verschmutzte Blätter und erste unbestimmbare Blätter vorhanden
sind, wird die Blattzahl des zugeführten Bündels automatisch mit der Gesamtsumme der sortierten Blätter verglichen, und die Blattbündel, werden aufeinanderfolgend behandelt.
Wenn bei der Entscheidung bzw. Unterscheidung zweite unbestimmbare Blätter, z.B. übereinanderliegend zusammenhaftende Blätter, festgestellt werden, speichert der Speicher 343 für zweite unbestimmbare Blätter die Information für das Vorhandensein dieser übereinanderliegenden Blätter, z.B. in Form einer binären "1". In diesem Fall wird der Zähler 342 für unbestimmbare Blätter durch das Ausgangssignal "1" des Speichers 343 freigemacht. Das UND-Glied 351 wird durch ein invertiertes Signal vom Umsetzer 350 gesperrt, während das UND-Glied 353 durch das Speicher-Ausgangssignal "1" geöffnet bzw. durchgeschaltet wird. Das Vorhandensein eines zweiten unbestimmbaren Blatts wird auf der Anzeigeeinheit 344 angezeigt. Nach Abschluß der Verarbeitung oder Behandlung eines Blattbündels werden die gültigen· und verschmutzten Blätter in den Mulden 500
bzw. 600 abgelegt, während erste und zweite unbestimmbare Blätter in der Ausschußblattmulde 700 abgelegt werden. Hierauf werden erste und zweite unbestimmbare Blätter aus der Mulde 700 entnommen und z.B. von Hand gezählt. Nach Eingabe mittels des Tastenfelds 354 wird die Zählgröße auf der Anzeigeeinheit 344 wiedergegeben und über das UND-Glied 353 sowie das ODER-Glied 352 dem Addierwerk 346 eingegeben, welches die Additionsgröße im Addierwerk 345 bzw. die Summe oder Gesamtzahl der gültigen und verschmutzten Blätter mit der Eingangs- oder Eingabegröße am Tastenfeld 354 addiert. Wenn die durch diese Addition erhaltene Größe gleich 100 ist, liefert der Komparator 348 ein Signal zur Angabe der Koinzidenz der im Addierwerk 346 enthaltenen Größe mit dem Sollwert.. Wenn durch das Ausgangssignal des Komparators 348 die Koinzidenz bestätigt wird, kann die Bedienungsperson eine nicht dargestellte Stark-Drucktaste der Blattsortiervorrichtung betätigen, um den Sortiervorgang erneut in Gang zu setzen.
Wenn sich bei der beschriebenen Operation unter den zurückgewiesenen Blättern keine ein automatisches Zählen verhindernde Blätter (auto-count difficult sheets) befinden, werden die zurückgewiesenen Blätter automatisch gezählt; die Zahl dieser zurückgewiesenen Blätter wird zur Summe aus den gültigen und verschmutzten Blättern hinzuaddiert und die durch diese Addition erhaltene Größe xcLrd automatisch mit dem Sollwert bzw. der Sollgröße verglichen. Sofern also keine derartigen, ein automatisches Zählen verhindernden Blätter vorhanden sind, kann der Blattsortiervorgang kontinuierlich durchgeführt werden, so daß die Arbeltsleistung der Sortiervorrichtung unter Verminderung der Arbeitsbelastung der Bedienungsperson verbessert werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Sortiervorrichtung können als Blätter Wertpapiere oder Karten, wie Schecks, Belegabschnitte usw. ver-
- ie -
wendet werden. Bei der beschriebenen Ausführungsform werden außerdem die Blätter dadurch gezählt, daß die Signale der Entscheidungsschaltung mittels der Zähler gezählt werden» Wahlweise können jedoch die Blätter auch dann gezählt wer=· den, wenn sie zu den Mulden für das Sortieren durch die Sortiereinheit 400 überführt werden»

Claims (1)

  1. 3H0680
    PATENTANSPRÜCHE
    Blattsortiervorrichtung, gekennzeichnet durch eine Blattübertragungseinheit (200) zur übertragung bzw. Förderung einer gegebenen Zahl von Blättern in vereinzeltem Zustand, durch eine Prüfeinheit (300) zur Prüfung der von der Übertrageinheit zugeführten Blätter zwecks Unterscheidung zwisehen zumindest wirksamen (effective) Blättern sowie ersten' und zweiten unbestimmbaren Blättern, durch eine Einrichtung (400) zur Zuweisung der durch die Prüfeinheit diskriminierten wirksamen und unbestimmbaren Blätter zu einem Abschnitt für wirksame Blätter bzw. einem Abschnitt für zurückzuweisende Blätter, durch Einrichtungen (340, 341, 342) zum Zählen der den genannten Abschnitten zugewiesenen wirksamen und ersten 'unbestimmbaren. Blätter, durch eine Vergleichseinrxchtung (348) zum Vergleichen der Summe aus der Zahl der wirksamen Blätter und der Zahl
    ,20 der ersten unbestimmbaren Blätter mit einer Sollgröße bzw. einem Sollwert und zur Lieferung eines entsprechenden Vergleichssignals, und durch eine Einheit (100) zur Belieferung der Übertrageinheit mit der vorgegebenen Zahl folgender Blätter nach Maßgabe des Vergleichssignals von der Vergleichseinrichtung.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinheit (300) mindestens ein optisches Prüfelement (301) für die optische Prüfung der Blätter, ein magnetisches Prüfelement (302) für die magnetische Prüfung der Blätter und/oder ein mechanisches Prüfelement (303) für eine mechanische Prüfung sowie eine Einrichtung (323) zur Unter-
    f Η· U U U U
    .2-
    scheidung (Diskriminierung) zwischen den wirksamen, den
    ersten unbestimmbaren und zweiten unbestimmbaren Blättern anhand des Prüfergebnisses mindestens eines Prüfelements
    ; und Bezugswerten oder -größen umfaßt.
    j 5
    j 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Blatt-Prüfeinheit (300) Elemente (301-303) zur Durch-
    ! führung mindestens einer optischen, magnetischen und/oder
    j mechanischen Prüfung der zugelieferten Blätter und zur
    ■ 10 Lieferung mindestens eines optischen, magnetischen und/oder ! mechanischen Prüfsignals, Vergleichseinheiten (319-322, 326,
    327, 329) zum Vergleichen der Prüfsignale von den die Prügsignale liefernden Elementen mit ihren entsprechenden Be-
    ; zugssignalen und zur Lieferung von Vergleichsergebnissigna-
    ί 15 len sowie eine Entscheidungsschaltung (232) zum Unterschei- : den der Blätter auf der Grundlage der Vergleichsergebnissignale von den Vergleichseinheiten und zur Lieferung von Signalen für wirksame Blätter, erste unbestimmbare Blätter bzw. zweite unbestimmbare Blätter aufweist, und daß die Zählereinrichtung die Signale für wirksame und erste unbestimmbare Blätter zählen, um die Zahl der wirksamen Blätter und der ersten unbestimmbaren Blätter abzuleiten.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Inhalte der Zählereinrichtungen auf einer Anzeigeeinheit (344) anzeigbar bzw. wiedergebbar sind.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Blätter gültige und ver- schmutzte Blätter umfassen, daß die ersten unbestimmbaren Blätter ungültige und artverschiedene Blätter sind und daß die zweiten unbestimmbaren Blätter übereinanderliegend zusammenhaftende, gefaltete und mit Papier hinterlegte Blätter umfassen.
    6. Blattsortiervorrichtung, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Blatt-Übertrageinheit (200) zur vereinzelten übertragung bzw. Förderung einer vorgegebenen Zahl von Blättern, durch eine Blatt-Prüfeinheit (300) zur Prüfung der von der Übertrageinheit (200) vereinzelt gelieferten Blätter zwecks Unterscheidung zwischen zumindest wirksamen (effective), ersten unbestimmbaren und zweiten unbestimmbaren Blättern, durch eine Einheit (400) zur Zuweisung der wirksamen und der unbestimmbaren Blätter zu je einem zugeordneten Abschnitt (500, 600 bzw. 700) für wirksame bzw. zurückzuweisende Blätter nach Maßgabe der Unterscheidung durch die Prüfeinheit (300), durch·Einrichtungen (340 - 342) zum Zählen der den betreffenden Abschnitten zugewiesenen wirksamen und ersten unbestimmbaren Blätter zwecks Bestimmung der Zahl der wirksamen Blätter und der ersten unbestimmbaren Blätter, durch eine Eingabeeinheit (354) zur Eingabe der Zahl der dem Abschnitt für zurückzuweisende Blätter zugewiesenen .ersten und zweiten unbestimmbaren Blätter, wenn das Signal für zweite unbestimmbare Blätter geliefert wird, durch eine Vergleichseinheit (348) zum Vergleichen der Summe der Zahl der wirksamen Blätter sowie der Zahl der .ersten bzw. der an der Eingabeeinheit eingegebenen Blattzahl mit einer Sollgröße bzw. einem Sollwert und zur Lieferung eines entspre- * chenden Vergleichssignals, und durch eine Einheit (100) zur Belieferung der Übertrageinheit· mit einer vorgegebenen Zahl folgender Blätter nach Maßgabe des Vergleichssignals von der Vergleichseinheit.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeigeeinheit (344) zur Anzeige bzw. Wiedergabe der Zahl der wirksamen Blätter, der ersten unbestimmbaren Blätter und der an der Eingabeeinheit eingegebenen 'Blattzahl vorgesehen ist.
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    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blatt-Prüfeinheit (300) Elemente (301 - 303) zur Durchführung mindestens einer optischen, magnetischen und/ oder mechanischen Prüfung der zugelieferten Blätter und zur Lieferung mindestens eines optischen, magnetischen und/oder mechanischen Prüfsignals, Vergleichseinheiten (319 - 322, 326, 327, 329) zum Vergleichen der Prüfsignale von den die Prügsignale liefernden Elementen mit ihren entsprechenden Bezugssignalen und zur Lieferung von Vergleichsergebnis-Signalen sowie eine Entscheidungsschaltung (323) zum Unterscheiden der Blätter auf der Grundlage der Vergleichsergebnissignale von den Vergleichseinheiten und zur Lieferung von Signalen für wirksame Blätter, erste unbestimmbare Blätter bzw. zweite unbestimmbare Blätter aufweist, und daß die Zählereinrichtungen die Signale für wirksame und erste unbestimmbare Blätter zählen, um die Zahl der wirksamen Blätter und der ersten unbestimmbaren Blätter abzuleiten.
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