DE3140582A1 - Verfahren zum brennen von kalkstein, dolomit oder dergleichen sowie ringschachtofen zu seiner durchfuehrung - Google Patents
Verfahren zum brennen von kalkstein, dolomit oder dergleichen sowie ringschachtofen zu seiner durchfuehrungInfo
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Description
Wärmestelle Steine und Erden GmbH, Klever Straße 66,
4000 Düsseldorf 30
Verfahren zum Brennen von Kalkstein, Dolomit oder dergleichen sowie Ringschachtofen zu seiner
Durchführung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Brennen und Sintern von stückigem Gut, wie Kalkstein, Dolomit
oder dergleichen, in einem Schachtofen, bei dem das Gut nacheinander eine Vorwärmzone, eine einen unteren
und einen oberen Bereich aufweisende Brennzone und eine Kühlzone durchwandert und bei dem am oberen
Ende der Kühl zone von unten nach oben im Gegenstrom durchströmende Kühlluft zusammen mit in
der Brennzone im Gleichstrom abwärtsströmenden Brenngasen
abgesaugt und unter Zumischung
45/23
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Hollerallee 32, D-2800 Bremen 1
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PSchA Hamburg
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BOEHMBRT. S ßQE.KMERT^: : 3 H 0 5 8 2
ζ
von Brennstoff und Luft im unteren Brennzonenbereich in die Gutsäule eingeführt wird, in der sie teilweise
aufwärtsströmt und teilweise, abwärtsströmend, erneut
der Absaugung am oberen Ende der Kühlzone zugeführt wird, wobei der Brennstoff den den
oberen Bereich der Brennzone aufwärts durchströmenden Brenngasen und den den unteren Bereich dieser Zone
teilweise aufwärts und teilweise abwärts durchströmenden Brenngasen getrennt und in der Weise geregelt zugeführt wird,
daß im oberen Brennzonenbereich und im unteren Brennzonenbereich
mit unterschiedlichem Luftüber- bzw. Unterschuß und damit verbundener unterschiedlicher Temperatur
gefahren werden kann,sowie einen Ringschachtofen zum Brennen und Sintern von stückigem Gut, wie Kalkstein,
Dolomit oder dergleichen, mit einer Vorwärmzone, einer Brennzone, in deren oberem Bereich einerseits
und in deren unterem Bereich andererseits in zwei verschiedenen Ebenen jeweils in der Ofenwandung
angeordnete, mit Brennstoff und Brennluft beaufschlagbare Brenner aufweisende Brennkammern vorgesehen sind,
einer an die Brennzone anschließenden Kühlzöne mit unterer Kühlluftzuführung und einem oben geschlossenen,
zwischen seiner äußeren ümfangswand und der Ofeninnenwandung einen
Ringschacht bildenden Schachteinsatz, dessen unteres Ende in der Kühlzone und dessen oberes Ende oberhalb
der oberen Brennerebene liegt, wobei am oberen Ende der Kühlluftzone Kühlluft zusammen mit den den unteren
Bereich der Brennzone im Gleichstrom abwärts durchströmenden Brenngasen über Umwälz gas-öffnungen
in den Einsatzinnenraum eintritt und aus diesem unter Zumischung von Brennstoff und Luft
den Brennkammern der unteren Brennerebene zuführbar ist,
insbesondere zur Durchführung dieses Verfahrens.
Aus der DE-PS 12 81 111 sind ein Verfahren sowie, ein
Ringschachtofen der vorstehend beschriebenen Art bekannt,bei denen im unteren Teil des
unteren Brennzonenbereiches mit Umwälzung von Gasen gearbeitet und der Brennstoff den den oberen
Bereich der Brennzone aufwärts durchströmenden Brenngasen und den unteren Bereich dieser Zone teilweise
aufwärts und teilweise abwärts durchströmenden Brenngasen getrennt und so geregelt zugeführt wird, daß
im oberen Brennzonenbereich zur intensiven Entsäuerung des Gutes bei geringem Luftüberschuß und hoher
Temperatur und im unteren BrennZonenbereich zur
restlichen Entsäuerung bei großem Luftüberschuß mit niedriger Temperatur gefahren wird.
Es hat sich gezeigt, daß mittels eines derartigen Verfahrens und eines so ausgebildeten Ringschachtofens
sehr schwefelarmes gebranntes Gut, insbesondere sehr schwefelarmer Kalk, wie er von vielen
Verbrauchern, so vor allem von der Stahlindustrie, gefordert wird, nicht erzeugt werden !.kann. Der Erfindung
liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und den Ringschachtofen der gattungsgemäßen
Art dahingehend weiterzubilden, daß äußerst schwefelarmes gebranntes Gut erhalten werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß
ein Teil der die Kühlzone im Gegenstrom durchströmenden Kühlluft vor dem oberen Ende der Kühlzone aus dem
Schachtofen abgeführt und im oberen Brennzonenbereich unter Zumischung von Luft und Brennstoff in die Gut-
BOEHMERT & BOJEKMERT:: 3140
säule eingeführt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens nach
der Erfindung sieht vor, daß das Mengenverhältnis von innerhalb der Kühlzone einerseits, und am oberen
Ende der Kühlzone andererseits abgeführter Kühlluft zur Einstellung des CO-Gehaltes im oberen Brennzonenbereich
einstellbar ist. Dabei kann weiterhin vorgesehen sein, daß die dem unteren und/oder
oberen Brennzonenbereich zugefirhrte Zuführluft zumindest teilweise aus Ofenabgasen besteht.
Weiterhin sieht die Erfindung gegebenenfalls vor, daß der Frischluft- und Ofenabgasanteil der Zuführluft
zur Einstellung des CO-Gehaltes im unteren Brennzonenbereich einstellbar ist.
Weiterhin wird die vorgenannte Aufgabe bei einem Ringschachtofen der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der untere Abschnitt des Schachteinsatzes an seinem unteren Ende gegen den
Ofeninnenraum abgeschlossen ist; daß unterhalb der Umwälzgasöffnungen innerhalb der Kühlzone eine
den Ringschacht mit dem Einsatzinnenraum unterhalb
einer Querwand verbindende Kühlluftöffnung zum
Absaugen anteiliger Kühlluft vorgesehen ist, und daß die in den Einsatzinnenraum abgesaugte Kühlluft
über ein Gebläse und gegebenenfalls eine Ringleitung den Brennkammern der oberen Brennerebene
zuführbar ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Ringschachtofens nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch Injektoren
zum Absaugen der den oberen Abschnitt des
BOEHMERT &3OEKMERT " . . , ο _ ^ ^
Schachteinsatzes aufwärts durchströmenden, aus Rest-Kühlluft und innerhalb des .-.-.eine uxedu- .
zierende Atmosphäre aufweisenden unteren Brennzonenbereiches unterstöchiometrisch verbrannten
Brenngasen der unteren Brennerebene bestehenden Gase und Einführen derselben in die Brennkammern
der unteren Brennkammerebene, wobei diesen Injektoren als Treibmittel ein verdichtetes
vorgewärmtes, in seiner Zusammensetzung steuerbares Gemisch aus am oberen Ende des Schachtofens
abziehbaren Ofenabgasen, und Frischluft zuführbar ist.
Weiterhin wird erfindungsgemäß ein Ringschachtofen vorgeschlagen, welcher gekennzeichnet ist durch
einen Rekuperator zum Vorwärmen des Gemisches aus Ofenabgasen und Frischluft vor
dem Aufgeben in die Injektoren der unteren Brennkammergruppe.
Dabei kann vorgesehen sein, daß zwischen den Rekuperator und die Injektoren eine
Ringleitung geschaltet ist.
Der erfindungsgemäße Ringschachtofen kann sich weiterhin dadurch auszeichnen, daß der Rekuperator von
einem Teil der Ofenabgase durchströmt ist.
In weiterer Ausbildung des Ringschachtofens nach der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß das Verhältnis
von über die. Kühlluftöffnungen einerseits und über die ümwälzluftöffnung andererseits abgesaugter
Kühlluft einstellbar ist.
Während bei dem gattungsgemäßen Ringschachtofen im unteren Brennzonenbereich, also im Bereich der unteren
BOEHMBRT '& BOBKMERT"; :
AO
Brennkammerebene, der Brennstoff mit Luftüberschuß verbrannt wird, hingegen in der oberen Brennkammerebene
unterstöchiometrisch, wird beim erfindungsgemäßen Vorgehen umgekehrt vorgegangen»
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu-: ■ gründe, daß es gelingt, beispielsweise einen hohen
Anteil von Schwefel aus schwefelhaltigem Kalkstein während des Brennprozesses auszutreiben, wenn im
unteren Teil der Brennzone beispielsweise eines Schachtofens eine reduzierende Atmosphäre vorliegt. Das bekannte
Verfahren wird also bei der Erfindung dadurch geradezu umgekehrt, daß die unteren Brennkammern
unterstöchiometrisch betrieben werden, mit daraus resultierendem Luftüberschuß im Bereich der oberen
Brennkammern. Durch die reduzierende Fahrweise der unteren Brennkammern wird eine reduzierende Ofenatmosphäre
bewirkt, die sich innerhalb des Ringschachtes, sofern ein Ringschachtofen verwendet wird, vom Eintritt der
Umwälzgase in den Schachteinsatz bis zur Ebene der oberen Brennkammern erstreckt. Eine derartige
reduzierende, keinen Sauerstoff enthaltende Atmosphäre, mit den hierdurch in der beschriebenen Weise
erzielbaren Vorteilen, läßt sich bei den bisher bekannten Verfahren und Schachtofen nicht erreichen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der ein
Ausführungsbeispiel anhand der schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert ist.
Dabei zeigt die aus einer einzigen Figur bestehende Zeichnung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge-
ΛΛ
mäßen Ringschachtofens im Längsschnitt entlang der Ofenlängsachse.
Wie die Zeichnung zeigt, weist der Ringschachtofen von oben nach unten eine Vorwärmzone 10, in die das
zu brennende Gut über eine Aufgabeeinrichtung 12 eingebbar ist, eine aus einem oberen Brennzonenbereich
14 und einem unteren Brennzonenbereich 16 bestehende Brennzone sowie eine Kühlzone 18 auf. Ein
Schachteinsatz 20 ist innerhalb des Ringschachtofens in der prinzipiell aus der DE-PS 12 81 111 beschriebenen
Weise abgestützt. Zwischen der Umfangswand des Schachteinsatzes 20 und der Innenwandung 24 des
äußeren Ofenmantels ist ein Ringschacht 26 gebildet, in welchem das zu brennende Gut den Ofen von oben
nach unten durchwandert. Der Schachteinsatz 20 ist an seinem unteren Ende durch eine Bodenwand 2 8 und
oben durch eine z:J3, ^.konisch ausgebildete Abdeckung 30 verschlossen.
Weiterhin ist der Schachteinsatz 20 durch eine Querwand 32 in einen unteren Abschnitt 34 und
einen oberen Abschnitt 36 unterteilt. Der Ringschacht 26 steht mit dem unteren Abschnitt 34 des Schachteinsatzes
20 über Kühlluftöffnungen 38 in Verbindung, während eine Verbindung zwischen dem Ringschacht
und dem oberen Abschnitt 36 des Schachteinsatzes an einer höher gelegenen Stelle durch Umwälzgasöffnungen
40 gebildet ist.
Aus dem unteren Abschnitt 34 des Schachteinsatzes führt eine Kühlluftleitung 42 über ein Gebläse 44
zu einer Ringleitung 46, aus der die vorzugsweise gas- oder ölbeaufschlagten Brenner oberer Brennkammern
48 einer oberen Brennkammerebene mit Luft beaufschlag-
— 7 —
BOEHMERT & BOEHMERT" : ; o Λ
ο I
bar sind, wobei den Brennkammern der genannte Brennstoff über Verbrennungseinrichtungen 50 zugeführt wird.
Unteren Brennkammern 52 wird Brennstoff über Verbrennungseinrichtungen 54 zugeführt. Injektoren 56
sorgen für die Umwälzung der in die Umwälzgasöffnungen 40 eintretenden Gase. Aus dem oberen
Abschnitt 36 des Schachteinsatzes 20 herausführende Austrittskanäle 60 münden in die Injektoren
56 ein. Einen Rekuperator 64 durchsetzt eine in eine Ringleitung 62 mündende Leitung 66, die aus einem
Kompressor 68 beaufschlagbar ist, der mit einer Frischluftzuführung 70 und einer Abgaszuführleitung
72 in Verbindung steht. Weiterhin läßt die Zeichnung eine am oberen Ende der Vorwärmzone
10 aus dem Ringschachtofen herausführende Ofenabgasleitung 74 erkennen, die zusammen mit einer Rekuperatorleitung
76 in die Abgaszuführleitung 72 einmündet.
Eine Abgasleitung 78 dient zum Abführen der im Prozeß nicht verbrauchten Abgase.
Der vorstehend beschriebene Ringschachtofen arbeitet bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wie folgt:
Ein wesentlicher Teil der im Ringschacht 26 innerhalb
der Kühlzone 18 aufwärtsströmenden Kühlluft wird über
die Kühlluftöffnungen 38 mittels des Gebläses 44 in den unteren Abschnitt 34 des Schachteinsatzes 20 und
alsdann aus dem Ringschachtofen abgesaugt und den oberen Brennkammern 48 über die Ringleitung 46 gleichmäßig zugeführt. Der restliche Teil der Kühlluft
strömt im Ringschacht 26 weiter nach oben und gelangt nach Eintritt in die Umwälz, gasöffnungen 40
in an sich bekannter Weise in die unteren Brennkammern , wo daher jetzt, infolge der im Vergleich zu dem aus der
DE-PS 12 81 111 bekannten Verfahren stark verringerten eintretenden Kühlluftmenge,eine reduzierende, d.h.
keinen Sauerstoff · enthaltende Atmosphäre erzielt wird, die sich xnnerhalb des Ringschachtes
so fortpflanzt, daß sie sich in diesem von den Umwälzgasöffnuhgen 40 bis etwa zur Ebene
der oberen Brennkammern 48 erstreckt. Diese reduzierende Atmosphäre wird noch dadurch einstellbar
verstärkt, daß die Injektoren 56 nicht mehr, wie bislang üblich, ausschließlich mit Frischluft als Treibmittel,
sondern aus der Ringleitung 62 mit anteiligem Ofenabgas und je nach Erfordernis mit mehr oder
weniger großem steuerbaren Frischluftanteil beaufschlagt
werden. Der CO-Anteil der Atmosphäre im Ringschachtofen läßt sich in einem Bereich von
.etwa 0,5 - 5 % CO in der OfenatmoSphäre bequem
einstellen. Dies kann durch entsprechende Mengenbe-"Tnessung
des Frischluftzusatzes oder/und durch Veränderung des Mengenverhältnisses von innerhalb der
Kühl ζ one einerseits insgesamt strömender und am oberen
Ende der Kühlzone andererseits abgeführter Kühlluft geschehe.
Ein Anteil des gesamten Ofenabgases, welches aus den aus dem Ofen über die Ofenabgasleitung 74 und aus dem
Rekuperator 64 über die Rekuperatorleitung in an
sich bekannter Weise zusammengesetzten Ofenabgasen besteht, strömt über die Abgaszuführleitung 72 in
den Verdichter oder Kompressor 68. Dort wird dieser Ofenabgasanteil zusammen mit mehr oder weniger großer,
entsprechend angepaßter Frischluftmenge, die aus der Frischluftzuführung 70 stammt, verdichtet, im Rekuperator
64 vorgewärmt und alsdann in die Ringleitung 62 eingeführt, von wo aus dann die einzelnen Injektoren
56 beaufschlagt werden. Die für die Rückführung und den beschriebenen erfindungsgemäßen Ofenprozeß
nicht benötigten Ofenabgase, welche die eigentlichen Abgase des Ofens darstellen und diesen über die
Abgasleitung 78 verlassen, enthalten einen erhöhten Anteil an Kohlendioxid, wie er sich mittels des bisher
bekannten Verfahrens im bekannten Ringschachtofen, insbesondere dem in der DE-PS 12 81 111 beschriebenen,
nicht erzielen läßt. Hierdurch läßt die Erfindung eine Nutzung des nunmehr erhöhten
CO^-Gehaltes in dem den Ringschachtofen über die Abgasleitung 78 verlassenden Abgas, beispielsweise
durch eine Sodafabrik, zu.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich
sein.
- 10 -
BOEHMERT & BOEHMERT
Akte: B 1603
BEZUGSZSICHENLISTS
(LIST OF RSPSRENCE NUMERALS)
| 1 | Vorwärmzone | 1 |
| 2 | ? | |
| 3 | Aufgabeeinrichtung | |
| 4 | 4 | |
| 5 | oberer Brennzonenbereich | 5 |
| b | 6 | |
| 7 | unterer Brennzonenbereich | 7 |
| 8 | 8 | |
| 9 | Kühlzone | 9 |
| 10 | 10 | |
| 11 | Schachteinsatz | 11 |
| 12 | 12 | |
| 15 | Umfangswand | 1^5 |
| 14 | 14 | |
| 15 | Innenwandung | 15 |
| 16 | 16 | |
| 17 | Rinqschacht | 17 |
| 18 | 18 | |
| 19 | Bodenwand | 19 |
| 20 | 20 | |
| 21 | Abdeckung | 21 |
| 22 | 22 | |
| 23 | 23 | |
| 24 | 24 | |
| 25 | 25 | |
| P6 | 26 | |
| 27 | 27 | |
| 28 | 28 | |
| 29 | 29 | |
| 30 | 30 | |
BOEHMERT h BOEHMERT : . 3 1 4 0 5 0
| 32 | Querwand | 32 |
| 33 | 33 | |
| 34 | unterer Abschnitt des Schachteinsatzes | 34 |
| 35 | 35 | |
| 36 | oberer Abschnitt des Schachteinsatzes | 36 |
| 37 | 37 | |
| 33 | Kühlluftöffnung | 38 |
| 39 | 39 | |
| 40 | ümwä 1 ζ g a s ö f f nung | 40 |
| 41 | 41 | |
| 42 | Kühlluftleitung | 42 |
| 43 | 43 | |
| 44 | Gebläse | 44 |
| 45 | 45 | |
| 46 | Ringleitung | 46 |
| 47 | 47 | |
| 48 | obere Brennkammer | 48 |
| 49 | 49 | |
| 50 | Verbrennungs einr i chtung | 50 |
| 51 | 51 | |
| 52 | untere Brennkammer | 52 |
| 53 | 53 | |
| 54 | Verbrennungseinri chtung | 54 |
| 55 | 55 | |
| 56 | Injektor | 56 |
| 57 | 57 | |
| 55 | 58 | |
| 59 | 59 | |
| 60 | Aus trittskanal | 60 |
| 61 | 61 | |
| 62 | Ringleitung | 62 |
| 63 | 63 | |
| 64 | Rekuperator | 64 |
| 65 | 65 |
— 2 —
BOEHMERT & BOEHMERT
| d6 | Leitung | 66 |
| 67 | 67 | |
| 68 | Kompressor | 68 |
| 69 | 69 | |
| 70 | Fris chluftzuführung | 70 |
| 71 | 71 | |
| 72 | Abgaszuführleitung | 72 |
| 73 | 73 | |
| 74 | Ofenabgasleitung | 74 |
| 75 | 75 | |
| 76 | Rekuperatorleitung | 76 |
| 77 | 77 | |
| 78 | Abgasleitung | 78 |
| 79 | 79 | |
| 80 | 80 | |
| 81 | 81 | |
| 82 | 82 | |
| 83 | 83 | |
| : 84 | 84 | |
| 85 | 85 | |
| " 86 | 86 | |
| Β7 | 87 | |
| 88 | 88 | |
| 89 | 89 | |
| 90 | 90 | |
| 91 | 91 | |
| 92 | 92 | |
| 93 | 93 | |
| 94 | 94 | |
| 95 | .95 | |
| 96 | 96 | |
| 97 | 97 | |
| 98 | 98 | |
| 99 | 99 | |
| 100 | 100 |
-7g
Leerseite
Claims (11)
- BOEHMERT & BOEHMERT: : : Q ιB 1603ANSPRÜCHEι 1/. Verfahren zum Brennen und Sintern von stückigem Gut, wie Kalkstein, Dolomit oder dergleichen, in einem Schachtofen, bei dem das Gut nacheinander eine Vorwärmzone, eine einen unteren und einen oberen Bereich aufweisende Brennzone und eine Kühlzone durchwandert und bei dem am oberen Ende der Kühlzone von unten -■.. nach oben im Gegenstrom durchströmende Kühlluft zusammen mit in der Brennzone im Gleichstrom abwärtsströmenden Brenngasen abgesaugt und unter Zumischung von Brennstoff und Luft im unteren BrennZonenbereich in die Gutsäule eingeführt wird, in der sie teilweise aufwärtsströmt und teilweise, abwärtströmend, erneut der Absaugung am oberen Ende der Kühlzone zugeführt wird, wobei der Brennstoff den den oberen Bereich der Brennzone aufwärts durchströmenden Brenngasen und den den unteren Bereich dieser Zone teilweise aufwärts und teilweise abwärts durchströmenden Brenngasen getrennt und in der Weise geregelt zugeführt wird, daß im oberen Brennzonenbereich und im unteren Brennzonenbereich mit unterschiedlichem Luftüber- bzw. Unterschuß und damit verbundener unterschiedlicher Temperatur gefahren werden kann, dadurch gekennzeichnet,BOEHMERT&BOEHMERT- -1 *:daß ein Teil der die Kühlzone im Gegenstrom durchströmenden Kühlluft vor dem oberen Ende der Kühlzone aus dem Schachtofen abgeführt und im oberen Brennzonenbereich unter Zumischung von Luft und Brennstoff in die Gutsäule eingeführt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mengenverhältnis von innerhalb der Kühlzone einerseits und am oberen Ende der Kühlzone andererseits abgeführter Kühlluft zur Einstellung des CO-Gehaltes im unteren Brennzonenbereich einstellbar ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem unteren und/oder oberen Brennzonenbereich zugeführte Zuführluft zumindest teilweise aus Ofenabgasen besteht.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Frischluft- und Ofenabgasanteil der Zuführluft zur Einstellung des CO-Gehaltes im unteren Brennzonenbereich einstellbar ist.
- 5. Ringschachtofen zum Brennen und Sintern von stückigem Gut, wie Kalkstein, Dolomit oder dergleichen, mit einer Vorwärmzone, einer Brennzone, in deren oberem Bereich einerseits und in deren unterem Bereich andererseits in zwei verschiedenen Ebenen jeweils in der Ofenwandung angeordnete, mit Brennstoff und Brennluft beaufschlagbare Brenner aufweisende Brennkammern vorgesehen sind, einer an die Brennzone anschließenden Kühlzone mit unterer Kühlluftzuführung und einem oben geschlossenen, durch eine Querwandung in einen oberen und einen unteren Abschnitt unterteilten, zwischen seiner äußeren ümfangswand und der Ofeninnen-wandung einen Ringschacht bildenden Schachteinsatz, dessen unteres Ende in der Kühlzone und dessen oberes Ende oberhalb der oberen Brennerebene liegt, wobei am oberen Ende der Kühleone Kühlluft zusammen mit den den unteren Bereich der Brennzone im Gleichstrom abwärts durchströmenden Brenngasen über Umwälz gasöffnungen in den Einsatzinnenraum eintritt und aus diesem unter Zumischung von Brennstoff und Luft den Brennkammern der unteren Brennerebene zuführbar ist,insbesondere zur Durchführung des Verfahrens ϊI nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ;gekennzeichnet, daß der untere Abschnitt (34) des jjSchachteinsatzes (20) an seinem unteren Ende gegenί den Ofeninnenraum (26) abgeschlossen ist; daß unter- ij halb der Umwälz gasöffnungen (40) innerhalb der Kühlzone eine den Ringschacht (26) mit dem Innenraum des unteren Abschnittes (34) des Schachteinsatzes (20) unterhalb der Querwand (32) verbindende Kühlluftöffnung(38) zum teilweisen Absaugen der Kühlluft vorgesehen ist; und daß die in den Innenraum des unteren Abschnittes (34) des Schachteinsatzes (20) abgesaugte Kühlluft über ein Gebläse (44) und gegebenenfalls eine Ringleitung (46) den Brennkammern (48) der oberen Brennerebene zuführbar ist.
- 6. Ringschachtofen nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Injektoren (56) zum Absaugen der den oberen Abschnitt (36) des Schachteinsatzes (20) aufwärts durchströmenden, aus Rest-Kühlluft und !innerhalb in>des eine !-reduzierende Atmosphäre aufweisenden unteren Brennzonenbereiches (16) unterstöchiometrisch verbrannten Brenngasen der unteren Brennerebene (52) bestehenden Gase und Einführen derselben in die Brennkammern(52) der unteren Brennkammerebene, wobei diesen Injektoren (56) als Treibmittel ein durch einen Kompressor (68) verdichtetesBOEHMERT &EOEHMERT; -1 ' ■vorgewärmtes, in seiner Zusammensetzung steuerbares Gemisch aus am oberen Ende des Schachtofens abziehbaren Ofenabgasen, und Frischluft zuführbar ist.
- 7. Ringschachtofen nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Rekuperator (64) zum Vorwärmen des Gemisches aus Ofenabgasen und 'Frischluft vor dem Aufgeben auf die Injektoren (56) der unteren Brennkammergruppe (52).
- 8. Ringschachtofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rekuperator (64)und die Injektoren (56) eine Ringleitung (62) geschaltet ist.
- 9. Ringschachtofen nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator (64) von einem Teil der Ofenabgase durchströmt ist.
- 10. Ringschachtofen nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von über die Kühlluftöffnungen (38) einerseits und über die ümwälzluftöffnung (40) andererseits abgesaugter Kühlluft einstellbar ist.
- 11 . Ringschachtofen nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei Beaufschlagung der Injektoren (56) mit nur Abgas ein höchst, möglicher CO2-Gehalt der den Ofen verlassenden Abgase erzielen läßt.
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