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DE3140467A1 - "handbetaetigte sackleervorrichtung" - Google Patents

"handbetaetigte sackleervorrichtung"

Info

Publication number
DE3140467A1
DE3140467A1 DE19813140467 DE3140467A DE3140467A1 DE 3140467 A1 DE3140467 A1 DE 3140467A1 DE 19813140467 DE19813140467 DE 19813140467 DE 3140467 A DE3140467 A DE 3140467A DE 3140467 A1 DE3140467 A1 DE 3140467A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
empty
flap
hand
emptying device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813140467
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav 6474 Ortenberg Grün
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUCO TECHNIC GmbH
Original Assignee
LUCO TECHNIC GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LUCO TECHNIC GmbH filed Critical LUCO TECHNIC GmbH
Priority to DE19813140467 priority Critical patent/DE3140467A1/de
Priority to EP82109258A priority patent/EP0077026A1/de
Publication of DE3140467A1 publication Critical patent/DE3140467A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B69/00Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for
    • B65B69/0008Opening and emptying bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine handbetätigte Sackleervorrichtung, bestehend aus einem mit Einschubklappe und Austrag ausgerüsteten Gehäuse und einem in der Regel diesem zugeordneten Leer= sackbehälter, bei der der zu entleerende Sack beschickungsseitig über drei Seitenflächen im Bereich einer Stirnfläche manuell geöffnet ist, so daß der Sackboden nach unten hängt und im Bereich der Kopfseite ebenfalls zumindest eine in der Schmalfläche des Sackes vorgesehene Öffnung eingebracht ist.
Durch die Betonaufbereitung bzw. den Baustellenbetrieb ganz allgemein ist es bekannt, Papiersäcke so zu öffnen, daß eine Stirnseite durch einen über drei Flächen eines rechteckigen Sackes geführten Schnitt so geöffnet werden, daß ein abklappbarer Deckel gebildet wird, der über eine Seitenfläche mit dem Sack verbunden bleibt.
Durch diesen bekannten handwerksüblichen Schnitt kann der Sack über seinen ganzen Querschnitt entleert werden, wobei im Interesse der einfacheren Handhabung im Kopfbereich, d.h. der offenen Seite gegenüberliegend, über eine Schmalseite eine durch den Sack führende Öffnung durch einen Dorn oder dgl. gestoßen wird, so daß dieser leichter zur Entleerung angehoben werden kann.
Der den Sack über seinen Querschnitt öffnende manuell durchgeführte Schnitt wird teilweise auch durch maschinelle Einrichtungen, z.B. nach der DE-AS 1 040 458, vgl.Figur 1, ausgeführt. Hier wird ebenfalls der Boden durch das Messer 10/17 geöffnet, während in den Kopfbereich des Sackes der Dorn 9 greift.
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Die hier ausgewiesene Vorrichtung ist jedoch lediglich für die schnelle, automatische Entleerung von Säcken geeignet, die, wie die Zeichnung weiter zeigt,über eine Depalettieranlage der Entleerungsvorrüitung aufgegeben wird.
Eine einfache Sackleervorrichtung für den mittleren, Schüttgut verarbeitenden Betrieb - gleichgültig ob es sich um Baustellenbetriebe oder z.B. Betriebe aus der Lebensmittelindustrie handelt - werden durch den bekannten Stand der TEchnik nicht ausgewiesen.
Dies berücksichtigend ist es Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung nach der eingangs beschriebenen Art zu nennen, die eine besonders schnelle und vollständige Entleerung der geöffneten Schüttgutsäcke ermöglicht und im einzelnen Fall, d.h. bei schlechter Entleerungswilligkeit des Gutes, eine individuelle Behandlung des Sackes auf einfache Weise zuläßt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß im Gehäuse, zur Einschubklappe weisend, ein in diese Richtung gabelförmig ausgenommener Tisch - und zwar entgegen der Einschubklappe gerichtet - schwenkbar an mindestens einem Tragarm s_ wobei an dessen Verlängerung ein Gegengewicht angebracht ist, angeordnet ist,
daß der Tisch in seiner zur Einschubklappe gerichteten Beschickungslage aus- und einklinkbar ist,
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wobei die Lage des Tisches zu seiner Schwenkwelle durch einen Hebel/ zumindest in einem Bereich von 90°,einstellbar ist, daß, senkrecht zur Beschickungsseite gerichtet f ein geringes Maß über der Ebene des Tisches liegend, eine über ihren Umfang und zumindest eine die Sackbreite entsprechende Teillänge mit Luftdüsen bestückte Luftlanze in die im Kopfbereich des Sackes angeordnete öffnung ein=* schiebbar und durch den Sack durchstoßbar ausgebildet ist.
Die gabelförmige Ausbildung des Tisches sichert bereits einen Teilauslauf des Sackes nach vollzogener öffnung einer Stirnseite,. sowie den freien Durchgang des der Auflagefläche des Sackes noch verbundenen Sackbodens zwischen den beiden Gabelauflagen für den Sack.
Nach Einführung der Luftlanze in den entgegen der Öffnungsseite liegenden Kopfbereich des Sackes wird der Tisch bei sich beschleunigender Entleerung des Sackinhaltes um 90° nach unten, bei intensiver Zugabe von Blasluft in den Sack, verschwenkt. Der leere Sack wird in dieser Tischlage ausschließlich durch die Luftlanze getragen. Eventuell nicht entleerte Schüttgutrückstände werden durch ein- oder mehrmalige Betätigung des die Tischlage bestimmenden Hebels, d.h. durch Nachwippen des Tisches gegen die Sackfläche, gelockert und
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- ebenfalls durch Blasluft unterstützt - ausgetragen .
Damit ist eine individuelle Behandlungsmöglichkeit für jeden Sack gegeben. Nach vollzogener Entleerung wild die Lanze aus dem Sack zurückgezogen, der leere Sack entfernt und in den Leersackbehälter eingelegt. Die Anordnung von insbesondere verschiebbar einstellbaren Gegengewichten auf dsm entgegen der Schwenkwelle bzw. dem Tisch gerichteten Enden der Tragarme des Tisches ermöglicht dessen einfache Manipulation und dessen leichte Zurückführung in die einklinkbare, d.h. verriegelbare Beschickungslage. . '
Eine Weiterbildung der Vorrichtung sieht vor, daß über die Beschickungslage des Tisches hinausgehend ein weiterer in den Leersackraum führender Schwenkbereich von 90° vorgesehen ist, und der Tisch für den Leersack ein in den Leersackraum werfendes Fördermittel ist.
Das mit dieser Weiterbildung ermöglichte Durchschwenken des Tisches sieht eiie besonders einfache Förderung des Leersackes in den Leersackraum vor.
Die vorgeschlagene Vorrichtung wird in vollem Umfang der Aufgabenstellung gerecht.
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Die Erfindung wird durch die beigefügte zeichnerische Darstellung einer beispielsweisen Ausführung der Sackleervorrichtung näher erläutert.
Figur 1 zeigt die Sackleervorrichtung von der Seite
betrachtet im Aufriß einschließlich des ihr verbundenen Leersackbehälters im Schnitt II-II durch Figur 2„
Figur 2 zeigt den Schnitt I-I durch Figur 1, d. h. eine geschnittene Grundrißdarstellung.
Figur 3 zeigt die bedienungsseitige Frontalansicht.
Die Sackleervorrichtung 1 besteht aus dem Gehäuse 1" urd dem ihm verbundenen Leersackbehälter 5, der Ab= saugung 6, wobei das Gehäuse I1 mit der Beschickungsklappe 2 und der dieser zugerichteten Aufgaberollenbahn 3 ausgerüstet ist und nach unten eine Austrag= Öffnung 4 aufweist.
Im Gehäuse 1' ist der gabelförmig ausgebildete, durch zwei Tragarme 8 getragene Tisch 7 an einer Schwenkwelle 9 schwenkbar um 180 ° gelagert. Die entgegen dem Tisch 7 gerichteten Wellen 9 übergreifenden Enden der Tragarme 8 sind mit je einem verschiebbaren Gegengewicht 10 bestückt. Diese Gegengewichte erleichtern die Rückführung des Tisches 7 in seine Beschickungsstellung.
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Der Tisch 7 ist in seiner Beschickungslage durch nicht gezeichnete Mittel aus- und einklinkbar und durch den Hebel 11 in seiner Lage zur Achse der Schwenkwelle 9 einstellbar. Zwischen dem Hebel und der Schwenkwelle 9 bzw. deren umfassende Lager sind beliebige, ebenfalls nicht gezeichnete, Übersetzungs- bzw. übertragungsglieder vorgesehen.
Senkrecht zur Beschickungsseite ist knapp über der Höhe des Tisches liegend und im Kopfbereich des eingebrachten zu entleerenden Sackes 15 eine im Gehäuse 1 in einem Schiebelager führbaze Luftlanze 12 angeordnet, mit der der Sack über die in diesem angeordnete öffnung durchstoßen werden kann. Die Luftlanze 12 ist über ihren Umfang zumindest über eine der Breite des Sackes 15 entsprechende Teillänge mit Luftdüsen bestückt.
Die Luftlanze 12 wird durch ein mit ihr über Schlauchleitung verbundenes Gebläse 13 gespeist.

Claims (3)

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1.) Handbetätigte Sackleervorrichtung, bestehend aus einem mit Einschubklappe und Austrag ausgerüsteten Gehäuse und einem in der Regel diesem zugeordneten Leersackbehälter -,-■ bei der der zu entleerende Sack beschickungsseitig über drei Seitenflächen im Bereich einer Stirn= fläche manuell geöffnet ist, so daß der Sackboden nach unten hängt und im Bereich der Kopfseite ebenfalls zumindest eine in der Schmalfläche des Sackes vorgesehene öffnung eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß im Gehäuse [I1)', zur Einschubklappe (2) weisend, ein in diese Richtung gabelförmig ausge= nommener Tisch (7) - und zwar entgegen der Ein= schubklappe (2) gerichtet - schwenkbar an mindestens einem Tragarm (8), wobei an dessen Ver= längerung ein Gegengewicht (10) angebracht ist, angeordnet ist,
daß der·Tisch (7) in seiner zur Einschubklappe (2) gerichteten Beschickungslage aus- und einklinkbar ist, wobei die Lage des Tisches (7) zu seiner Schwenkwelle (9) durch einen Hebel (11) zumindest in einem Bereich von 90° einstellbar ist,
d a ß, senkrecht zur Beschickungsseite gerichtet ein geringes Maß über der Ebene des Tisches (7) liegend, eine über ihren Umfang und zumindest
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eine die Sackbreite entsprechende Teillänge mit Luftdüsen bestückte Luftlanze (12) in die im Kopfbereich des Sackes (15) angeordnete öffnung einschiebbar und durch den Sack (15) durchstoßbar ausgebildet ist.
2. Handbetätigte Sackleervorrichtung nach Ansprch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß über die Be s chi ckungs lage des Tisches1 (7) hinausgehend, ein weiterer in den Leersackraum (5) führender Schwenkbreich von 90° vorgesehen ist, und der Tisch (7) für den Leersack ein in den Leersackraum (5) werfendes Fördermittel ist.
3. Handbetätigte Sackleervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf dem bzw. den Tragarm(en)(8) vorgesehenen Gegengewichte (10) verschiebbar, einstellbar befestigt sind.
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DE19813140467 1981-10-12 1981-10-12 "handbetaetigte sackleervorrichtung" Withdrawn DE3140467A1 (de)

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EP82109258A EP0077026A1 (de) 1981-10-12 1982-10-07 Handbetätigte Sackleervorrichtung

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