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UV-Be strahlung svo rri chtung
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Die Erfindung bezieht sich auf eine UV-Bestrahlung svo rri chtung
mit einem vorzugsweise mehrere W-Strahler und einen Reflektor aufnehmenden, haubenförmigen
Gehäuse.
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An Geräte dieser Art wird eine Reihe von Forderungen gestellte sie
sollen möglichst auf einem Tisch oder vergleichbaren Untersatz aufgestellt werden
können, da Bodenstative und andere Hilfsmittel außerordentllch raumaufwendig, in
der Handhabung umständlich und darüber hinaus auch noch teuer sind. Bei Tischgeräten
bleibt als schwieriges Problem die notwendige Annäherung der Strahlerlampen bis
auf wenige Zentimeter an das Gesicht des Benutzers zu lösen. Dabei sind auch die
unterschiedlichen Körpergrößen des Benutzers sowie die Höhenunterschiede der Tische
und Stühle auszugleichen.
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Die bisher auf dem Markt befindlichen Geräte dieser Art mögen zwar
die eine oder andere Forderung erfüllen, vermögen Jedoch keineswegs allen vorstehend
angedeuteten Forderungen gerecht zu werden.
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Hier setzt der Erfindungsgedanke ein. Der Erfindung liegt demnach
die Aufgabe zugrunde, diese zum Stand der Technik zählenden W-Be strahlung svorri
chtungen so zu verbessern, daß sie unter Verzicht auf Stative jedweder Art als Tischgeräte
einsetzbar und gleichwohl an die jeweiligen Körpergrößen des Benutzers anpaßbar
sind und darüber hinaus im Aufbau sowie in der Handhabung außerordentlich leicht
und in der Herstellung billig sind.
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Diese Aufgabe wird bei einer W-Bestrahlungsvorrichtung der im Oberbegriff
des Anspruches 1 näher beschriebenen Art dadurch gelöst, daß der Deckel und die
Verkleidung als formgleiche Flachkeile ausgebildet sind, daß die untere Begrenzungsfläche
mit der vorderen Stirnfläche des Rahmens einen spitzen Winkel einschließt, daß die
dem Keilwinkel gegenüberliegende Fläche der Verkleidung mit der unteren Begrenzungsfläche
des Rahmens bündig liegt und daß in der schrägen Keilfläche des Deckels zumindest
e i n e Vertiefung vorgesehen ist, deren quer zur Fallinie des flachkei-lförmigen
Deckels gemessene Breite etwa gleich der Länge einer an der unteren Begrenzungsfläche
des Rahmens vorgesehenen Aufnahme, z.B.
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Leiste, ist.
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Die an derartige Geräte zu stellenden Forderungen werden durch den
erfindungsgemäßen Vorschlag in geradezu idealer Weise erfüllt. Auf sperrige und
in der Handhabung umständliche Stative u. dgl. kann völlig verzichtet werden.
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Das Gerät kann nach Abnahme des Deckels auf den Tisch oder eine hierfür
geeignete Unterlage abgesetzt und nach dem Einschalten verwendet werden. Als Standfläche
dient dabei die untere Begrenzungsfläche des Rahmens und die sich an diese Fläche
bündig anschließende, dem Keilwinkel gegenüberliegende
Fläche der
Verkleidung.
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Man kann auch das aus dem Rahmen, dem haubenförmigen Gehäuse und
der Verkleidung bestehende Gerät in eine der Vertiefungen im Deckel einsetzen, so
daß dieser Deckel als Art Sockel für daß Gerät dient. Im Bedar#sfalle kann dabei
der als Flachkeil ausgebildete Deckel mit der flachen oder hohen Seite dem Benutzer
zugewandt verwendet werden so daß zwei weitere Betriebsstellungen sichergestellt
sind. In diesem Falle sind also insgesamt drei Betriebsstellungen gewährleistet.
Es liegt natürlich im Rahmen der Erfindung, durch Einarbeitung mehrerer Vertiefungen
in dem Flecken die Zahl der Betriebs stellungen noch zu erhöhen. Insoweit ist dem
Erfindungsgedanken keinerlei Grenze gesetzt.
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Durch die formgleiche Ausbildung des Deckels und der Verkleidung
können diese Teile mit ein und demselben Werkw zeug aus Kunststoff hergestellt werden,
was zu einer erheblichen Herabsetzung der Herstellungkosten führt.
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Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung schließt die obere
Begrenzungsfläche mit der hinteren Stirnfläche des Rahmens den Winkel & ein.
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Zweckmäßig ist an der oberen Begrsnzungefla#che des Rahmens ein Traggriff
angeordnet, der als Griffmulde ausgebildet ist. Diese Griffmulde ist unmittelbar
an der oberen Begrenzungsfläche des Rahmens angeformt, was sich auf die Herstellungskosten
ebenfalls günstig auswirkt0 Vorteilhaft ist der Deckel mit dem Rahmen lösbar verbindbar.
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Nach einem weiteren Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
in dem haubenförmigen Gehäuse eine Kammer zur Aufnahme des elektrischen Anschlußkabels
der Vorrichtung vorgesehen.
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Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen W-Bestrahlungsvorrichtung
ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher veranschaulicht. In dieser
zeigen in rein schematischer Weise: Fig. 1 eine isometrische Darstellung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in der einen Betriebsstellung, Fig. 2 eine Seitenansicht der auf einem
Tisch u. dgl. abgesetzten Anordnung nach Fig. 1, Fig. 3 eine isometrische Darstellung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Außerbetriebsstellung, Fig. 4 einen Schnitt
längs der Linie IV-IV in Fig. 2, Fig. 5 eine isometrische Darstellung des Deckels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 6 eine isometrische Teildarstellung der
Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer zweiten Betriebsstellung, Fig. 7 eine isometrische
Teildarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer dritten Betriebsstellung.
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Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße W-Bestrahlungsvorrichtung
in der einen 3etriebsstellung# in welcher das Gerät auf einem Tisch u. dgl. abgesetzt
ist Mit 1 ist ein haubenförmiges Gehäuse bezeichnetp in welchem ein Reflektor 2
und sechs davorliegende UV-Strahler 3 angeordnet sind, welche sich in Längsrichtung
des Gehäuses 1 erstrecken Die W-Strahler 3 sind bei der dargestellten Ausführungsform
etwa halbkreisförmig angeordnet und. begrenzen einen Raums der etwa die Form eines
Halbzylinders hat.
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Mit der Bezugsziffer 4 ist ein viereckiger Rahmen mit der vorderen
Stirnfläche 5 und der hinteren Stirnfläche 6 bezeichnet. Der Rahmen 4 hat eine obere
Begrenzungefläche 7 und eine dazu parallel liegende untere Begrenzungefläche 80
Das haubenförmige Gehäuse 1 ist dabei mit der vorderen Stirnfläche 5 des Rahmens
4 in geeigneter Weise verbunden In der Außerbetriebsstellung wird das haubenförmige
Gehäuse 1 von einem Deckel 9 übergriffen (Fig. 3) , der die Form einer Haube aufweist.
Mit der Bezugsziffer 10 ist eine Verkleidung bezeichnet, welche mit der hinteren
Stirnfläche 6 des Rahmens 4 in geeigneter Weise verbunden ist. Der Deckel 9 und
die Verkleidung 10 sind als formgleiche Flachkeile ausgebildet. Die untere Begrenzungsfläche
8 des Rahmens 4 schließt mit der vorderen Stirnfläche 5 des Rahmens 4 einen spitzen
Winkel α ein. Den gleichen Winkel < schließt aber auch die obere Begrenzungsfl#che
7 des Rahmens 4 mit der hinteren Stirnfläche 6 des Rahmens 4 ein (Fig. 2).
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Wie namentlich die Fig. 2 der Zeichnung deutlich macht, liegt die
dem Keilwinkel ß gegenüberliegende Fläche 11 der Verkleidung 10 mit der unteren
Begrenzungsfläche 8 des Rahmens 4 bündig. Beide Flächen 8 und 4 stützen sich in
der einen Betriebsstellung auf eine Tischplatte 12 u. dgl0 ab (Fig. 2).
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Wie insbesondere die Fig. 3 und 5 zeigen, sind in der schrägen Keilfläche
13 des Deckels 9 zwei Vertiefungen 14, 15 vorgesehen, deren quer zur Fallinie des
flachkeilförmigen Deckels 9 gemessene Breite b etwa gleich ist der Länge 1 einer
an der unteren Begrenzungsfläche 8 des Rahmens 4 vorgesehenen Aufnahme, z. B. Leiste
16 (Fig. 1 und 2).
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An der oberen Begrenzungsfläche 7 des Rahmens 4 ist ein Traggriff
17 angeordnet, der bei der dargestellten Ausführungsform als Griffmulde ausgebildet
ist. Diese Griffmulde ist Teil des Rahmens 4.
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Der Deckel 9 ist mit dem Rahmen 4 lösbar verbindbar.
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Die Ausbildung dieser lösbaren Verbindung ist Sache des Fachmannes
und soll daher im einzelnen nicht weiter beschrieben werden. Es genügt der Hinweis,
daß eine derartige Verbindung beispielsweise als Steck- und Riegelverbindung ausgebildet
werden kann, bei welcher der Deckel 9 mit Zapfen in Aussparungen eingreift, welche
im unteren Bereich der vorderen Stirnfläche 5 des Rahmens 4 vorgesehen sind. Im
oberen Bereich des Deckels 9 sind zwei Riegel angeordnet, welche in entsprechende
Aussparungen im oberen Bereich der vorderen Stirnfläche a des Rahmens 4 formachlüssig
eingreifen.
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Nach dem Lösen dieser beiden Riegel kann der Deckel 9 abgenommen werden.
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Wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, ist in dem haubenförmigen Gehäuse
1 eine Kammer 18 zur Aufnahme des elektrischen Anschlußkabels der Vorrichtung vorgesehen,
welches aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht weiter dargestellt ist.
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Soll das Gerät benutzt werden, dann wird der Deckel 9 durch Entriegelung
gelöst und das Gerät auf die Unterlage, z. B. auf die Tischplatte 12 abgesetzt,
wie dies die Fig. 2 der Zeichnung zeigt. Als Standfläche dienen dabei die untere
Begrenzungsfläche 8 des Rahmens 4 sowie die dem Keilwinkel ß gegenüberliegende Fläche
11 der Verkleidung 10. Der Benutzer
hat nun die Möglichkeit, mit
seinem Gesicht u. dgl an das Gerät ganz dicht heranzukommen.
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Die Lage des Gerätes kann aber an die jeweiligen Verhältnisse auch
so angepaßt werden, wie dies die Fig 6 der Zeichnung zeigt. Dabei wird der Deckel
9 als Art Sockel verwendet, wobei die Aufnahme, z.B. Leiste 16 in die Vertiefung
15 des Deckels 9 eingreift. Hierdurch wird der erforderliche Halt sichergestellt.
Dabei weist die Fläche 19 des flachkeilförmigen Deckels 9 nach vorne0 Eine andere
Möglichkeit der Auf#tellung zeigt die Fig. 7 der Zeichnung, bei welcher die Aufnahme9
zo Bo Leiste 16 in die Vertiefung 14 eingreift. Die Fläche 19 des flach keilförmigen
Deckels 9 ist dabei dem Auge des Betrachters abgewandt.
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Man hat also die Mbglichkeits drei unterschiedliche Betriebsstellungen
des Gerätes zu verwirklichen, und zwar ohne zusätzliche Mittel, da Ja der Deckel
zum Abdecken der außerordentlich empfindlichen UV-Strahler 3 ohnehin zwingend erforderlich
ist.
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