-
B e-s c h r e i b u n g
-
Vorrichtung zum Herstellen von Mikrofilmkarten mit an einem Fenster
gehaltenem Mikrofilm Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von
Mikrofilmkarten mit an einem Fenster gehaltenem Mikrofilm, bei welcher die Mikrofilmkarten
mittels einer Transportvorrichtung von einem Kartenmagazin zu einer Belichtungsstation
und nach erfolgter Filmbelichtung zumindestens einer weiteren Behandlungsstation
zum Entwickeln, Fixieren, Wässern und Trocknen des Mikrofilms transportierbar sind,
mit mindestens einer von Station zu Station bewegbaren Kartenaufnahmevorrichtung,
in der eine aus dem Kartenmagazin entnommene Mikrofilmkarte derart festlegbar ist,
daß der Mikrofilm eine Öffnung zu dessen Belichtung und Nachbehandlung unter flüssigkeitsdichter
Anlage ihres Randes abdeckt.
-
Eine Vorrichtung der vorstehend erläuterten Art ist bereits bekannt.
Mit ihrer Hilfe werden unbelichtete Mikrofilmkarten, die in einem Kartenmagazin
gespeichert sind, durch eine Kartenaufnahmevorrichtung
einzeln
zur Belichtungsstation transportiert und nach dem Belichten des Mikrofilms lediglich
noch einer weiteren Behandlungsstation zugeführt, in welcher die gesamte Nachbehandlung,
nämlich das Entwickeln, Fixieren, Wässern und Trocknen des Mikrofilms erfolgt. Für
diese Nachbehandlung des belichteten Mikrofilms wird eine verhältnismäßig lange
Zeit benötigt, so daß der Ausstoß von fertigen Mikrofilmkarten entsprechend kiein
ist.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunae, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art konstruktiv so zu verbessern, daß sich deren Ausstoßleistung um
ein Vielfaches erhöhen läßt.
-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Belichtungsstation
für die Nachbehandlungsoperationen des belichteten Mikrofilmes mehrere Behandlungsstationen
nachgeordnet und mehrere Kartenaufnahmevorrichtungen vorgesehen sind, die entlang
einer endlosen Transportbahn gemeinsam zur jeweils folgenden Behandlungsstation
transportierbar sind, wobei nach dem-letzten Transportschritt jeder Aufnahmevorrichtung
eine fertige Mikrofilmkarte mittels einer Auswerfvorrichtung aus der Aufnahmevorrichtung
auswerfbar ist.
-
Bei Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung fällt somit nach jeder
beendeten Behandlungsoperation eine fertig verfilmte Mikrofilmkarte an.
-
Vorteilhaft sind die Kartenaufnahmevorrichtungen auf einem gemeinsamen
Träger angeordnet, der mittels einer Antriebsvorrichtung schrittweise verstellbar
ist. Dieser Träger kann endlos gestaltet sein und einen um Umlenkrollen herumgeführten
Förderer bilden. Er kann ebenso nach Durchführung einer der Anzahl der Behandlungsstationen
entsprechenden Anzahl von Schritten wieder in seine Ausgangsstellung zurücksteuerbar
sein.
-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger um eine vertikale
Achse verdrehbar und die Kartenaufnahmevorrichtungen sind auf ihm in gleichen Winkelabständen
voneinander angeordnet.
-
Hierbei -ist es günstig, den Träger als Ringscheibe auszubilden und
diese sowie das Kartenmagazin unter einem lichtundurchlässigen Gehäuseanzuordnen
das mit einem Fallschacht ausgestattet ist, in welchen die fertig verf ilmten und
mittels der Auswerfvorrichtung aus einer Kartenaufnahmevorrichtung ausgeworfenen
Mikrofilmkarten einfallen.
-
In weiterer günstiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
eine Kartenaufnahmevorrichtung, aus der eine fertig verfilmte Mikrofilmkarte ausgeworfen
worden ist, an der gleichen -Station mit einer aus dem Magazin entnommenen unbelichteten
Mikrofilmkarte wieder zu bestücken. Hierbei ist es günstig, die Entnahmevorrichtung
und Auswerfvorrichtung als Baueinheit auszubilden und diese Baueinheit sowie die
Betätigungsvorrichtung zur Betätigung der an den einzelnen Kartenaufnahmevorrichtungen
vorqesehenen-Spannvorrichtung mit dem Kartenmagazin zu einer Funktionseinheit zusammenzufassen.
Sofern der Träger als Ringscheibe ausgebildet ist, ist in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen, das Kartenmagazin auf einem stationären, sich insbesondere
innerhalb der Ringscheibe befindenden Aufnahmekörper anzuordnen und aus einer Freigabestellung,
in welcher die an ihm angeordnete Betätigungsvorrichtung außer Eingriff mit der
Spannvorrichtung einer Kartenaufnahmevorrichtung ist, in eine Kartenübergabestellung
bewegbar vorzusehen, in welcher die Betätigungsvorrichtung mit der Spannvorrichtung
sowie die Entnahme-und Auswerfvorrichtung bei ihrer Betätigung zwangsläufig mit
der Kartenaufnahmevorrichtung in Wirkverbindung kommt. Das Kartenmagazin kann hierbei
beispielsweise aus einer oberen Freigabestellung in eine untere Kartenübergabestellung
bewegbar vorgesehen sein. Eine einfacher auszuführende Konstruktion besteht darin,
das Kartenmagazin in horizontaler Ebene um eine vertikale Achse verschwenkbar anzuordnen.
-
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind in der sich anschließenden
Beschreibung eines in der Zeichnung gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispieles
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und/oder in den Ansprüchen erläutert. In der
Zeichnung zeiger Fig. 1 eine Draufsicht der Vorrichtung bei abgenommenem Gehäuseoberteil,
wobei sich das Kartenmagazin in seiner Freigabestellung befindet.
-
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung, wobei sich das Gehäuseoberteil
in seiner Abdeckstellung befindet, in größerem Maßstab als Fig.1 Fig. 3 einen Teilschnitt
durch eine der Kartenaufnahmevorrichtungen und den diese tragenden Träger entlang
der Linie 3-3 der Fig. 1 Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine der Kartenaufnahmevorrichtungen
entlang der Linie 4-4 der Fig. 3 Fig. 5 eine Ansicht des Kartenmagazins in Richtung
des Pfeiles A der Fig. 1 gesehen Fig. 6 eine Ansicht des Kartenmagazins in Richtung
des Pfeiles A der Fig. 1 gesehen, jedoch ohne angebaute Komponenten der Betätigungsvorrichtun
Fig. 7 eine Draufsicht des Kartenmagazins in dessen Kartenübergabestellung vor einer
Karten aufnahme vorrichtung, wobei lediglich ein Teil der am Kartenmagazin angebauten
Betätigungsvorrichtung und ein Teil der Spannvorrichtung der Kartenaufnahmevorrichtung
gezeigt sind.
-
Die Vorrichtung ist von einem lichtundurchlässigen Gehäuse 10 überfangen,
das ein Gehäuseunterteil 12 und ein Gehäuseoberteil 14 aufweist. Diese Gehäuseteile
sind an der Unter- bzw. Oberseite einer horizontalen Tragplatte 16 der Vorrichtung
befestigt.
-
Das Gehäuseoberteil ist von der Tragplatte abnehmbar.
-
Auf der Tragplatte ist verdrehbar eine ebene Ringscheibe 18 angeordnet,
zu deren Zentrierung eine mit der Tragplatte 16 fest verbundene Zentrierscheibe
20 dient.
-
Auf der Ringscheibe sitzt eine Vielzahl von Kartenaufnahmevorrichtungen
22, die konstruktiv gleich ausgebildet sind. Die Anzahl dieser Kartenaufnahmevorrichtungen
entspricht der Anzahl von Stationen, in welche eine unbelichtete Mikrofilmkarte
zum Verfilmen und Nachbehandeln zu transportieren ist.
-
Eine unbelichtete Mikrofilmkarte ist zunächst in eine Belichtungsstation
I zu transportieren. Nach erfolgter Filmbelichtung ist sie zum Entwickeln und Fixieren
einer Behandlungsstation II zuzuführen. Nach dem Entwickeln und Fixieren ist sie
zum Wässern in eine Behandlungsstation III zu transportieren, von der sie endlich
zum Trocknen in eine Behandlungsstation IV weiterzurühren ist-. Demgemäß besitzt
die erfindungsgemäße Transportvorrichtung insgesamt vier Kartenaufnahmevorrichtungen
22, die in gleichem Winkelabstand voneinander auf der Ringscheibe fest angeordnet
sind. Das Entwickeln und Fixieren könnte auch in getrennten Behandlungsstationen
durchgeführt werden.
-
Der Transport der Kartenaufnahmevorrichtungen von Behandlungs-, .
bçi5}; ielsweise -station zu Behandlungsstation wird7 durch - einen Friktionsantrieb
bewerkstelligt, der einen an der Unterseite der Trangplatte 16 montierten Getriebemotor
24 und ein von diesem antreibbares Reibrad 26 umfaßt, das am Umfang der Ringscheibe
18 unter Druck anliegt.
-
28 bezeichnet als Ganzes eine auf der Oberseite der Trägerplatte montierte
Verriegelungsvorrichtung, die einen radial zur Ringscheibe 18 bewegbaren Verriegelungskonus
30 aufweist.
-
Diesem sind auf der Ringscheibe Verriegelungskörper 32 zugeordnet,
die, wenn sie der Verriegelungsvorrichtung 28 gegenüberliegen, eine dem Verriegelungskonus
30 zugekehrte, zu dessen Form komplementäre Verriegelungsöffnung 34 aufweisen, in
die der Verriegelungskonus 30 mittels eines Stellzylinders 36 in formschlüssigen
Eingriff gebracht wird und dabei die Kartenaufnahmevorrichtungen 22 zu den einzelnen
Stationen exakt ausg.erichtet werden.
-
Wie Fig. 1 zeigt, ist in Drehrichtung der Ringscheibe den einzelnen
Verriegelungskörpern 32 ein Schaltstück 38 vorgeordnet, durch die im Zusammenwirken
mit nicht näher gezeigten elektronischen Schaltelementen eine Umschaltung des Ringscheibenantriebs
auf Schleichganggeschwindigkeit bewirkt wird, kurz bevor die Kartenaufnahmevorrichtungen
in einer Behandlungsstation eintreffen und die Ringscheibe 18 durch die Verriegelungsvorrichtung
28 verriegelt wird. Als elektronische Schaltelemente können beispielsweise ein Näherungsschalter
mit induktiver oder kapazitiver Abtastung dienen, wobei durch die Schaltstücke ein
Schwingkreis bedämpft wird. Selbstverständlich sind auch andere Steuerungsmittel
zur Umschaltung von Eilgang auf Schleichgang denkbar, die vorzugsweise bis auf Null
verzögern.
-
Im folgenden wird die Konstruktion der Kartenaufnahmevorrichtungen
anhand der Figuren 2 bis 4 im einzelnen beschrieben.
-
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, besitzt jede Kartenaufnahmevorrichtung
22 ein Kartenaufnahmebett 4O mit einer ebenen Kartenauflagefläche 42. Das Karten;-tt
4O ist in seinen Abmessungen der rechteckförmigen Ausbildung von Mikrofilmkarten
angepaßt, wobei dieses stirnseitig und an einer Längsseite durch Ränder
begrenzt
ist, die durch Stirnrandstücke 44, 46 und ein Längsrandstück 48 (Fig. 4) gebildet
sind. Das Längsrandstück 48 ist an der Längsseite des Kartenbettes 4O vorgesehen,
die in der Behandlungsstation 1 einem als Ganzes mit So bezeichneten Kartenmagazin
benachbart ist, auf das weiter unten eingegangen wird.
-
An der dem Längsrandstück 48 gegenüberliegenden Längsseite des Kartenbettes
4O befindet sich ein um eine zu diesem parallele Schwenkachse 52 gegen die Wirkung
einer Rückstellfeder verschwenkbarer Kartenanschlag 54, der durch die nicht näher
gezeigte Rückstellfeder in seiner in Fig. 4 gezeigten Kartenanschlagstellung gehalten
wird.
-
Diesem Kartenanschlag ist auf der Tragplatte 16 ein Betätigungshebel
56 zugeordnet, der mittels eines Betätigungszylinders 58 um eine Schwenkachse Go
in Richtung Kartenanschlag 54 verscnwenkbar ist und mit dessen Hilfe dieser gegen
die Wirkung der Rückteilfeder in die in Fig. 4 strichpunktiert angedeutete Kartenfreigabestellung
verschwenkbar ist. Gibt der Betätigungshebel 56 den Kartenanschlag 54 frei, kehrt
dieser selbsttätig wieder in seine Kartenanschlagstellung gemäß Fig. 4 zurück.
-
Zum Belichten und Nachbehandeln des in einem Kartenfenster der Mikrofilmkarten
gehaltenen Mikrofilms befindet sich in der Kartenauflagefläche 42 des Kartenbettes
der Kartenaufnahmevorrichtungen eine Öffnung 62, die sich durch die Ringscheibe
fortsetzt. An jeder Behandlungsstation I-IV befindet sich außerdem in-der Tragplatte
16 ein Fenster 64, zu welchem die öffnung 62 der einzelnen Vorrichtungen 22 in verriegeltem
Zustand der Ringscheibe 18 fluchtet.
-
Unterhalb der Fenster 64 der Tragplatte befindet sich an den Behandlungsstationen
II-IV jeweils eine Behandlungsvorrichtung,
während sich in der
Station I unterhalb des Fensters eine Belichtungsvorrichtung befindet, deren Objektiv
aus Fig. 2 ersichtlich und mit 66 bezeichnet ist. Aus dieser Figur ist außerdem
die Behandlungsvorrichtung der Behandlungsstation II zu ersehen, die einen Feuchtraum
68 umfaßt, welchem Medien zum Entwickeln und Fixieren zugeführt werden.
-
Wie Fig. 3 zeigt, wird die Öffnung 62 im Kartenbett 4O durch einen
in eine entsprechende Ausnehmung der Kartenauflagefläche 42 eingesetzten Öffnungsrahmen
7O definiert, der einen über die Kartenauflagefläche 42 nach oben vorstehenden umlaufenden
Rand 72 besitzt. Dieser Rand könnte auch in anderer Weise gebildet seir Oberhalb
dieses öffnungsrahmens 7O ist eine als Ganzes mit 74 bezeichnete Spannvorrichtung
angeordnet, mit deren Hilfe der Mikrofilm einer in das Kartenbett 4O eingelegten
Mikrofilmkarte auf dem Rand 72 des Öffnungsrahmens 7O plan festspannbar und damit
die Mikrofilmkarte als Ganzes im Kartenbett 4O festlegbar ist. Eine in dieses eingelegte
Mikrofilmkarte ist in Fia. 3 mit 76 bezeichnet. Eine solche Karte wird in die Kartenaufnahmevorrichtungen
22 eingebracht, wenn sich diese in der Belichtungsstation I befinden. In dieser
Station wird dann auch die Spannvorrichtung 74 mit Hilfe einer als Ganzes mit 78
bezeichneten Betätigungsvorrichtung gespannt, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel
mit dem Kartenmagazin eine Baueinheit bildet. Die Spannvorrichtung 74 der Kartenaufnahmevorrichtungen
bleibt dann so lange gespannt bzw. der Mikrofilm einer eingelegten Mikrofilmkarte
relativ zur Öffnung 62 so lange fixiert, bis die Kartenaufnahmevorrichtungen sämtliche
Behandlungsstationen durchlaufen und wieder an ihrem Ausgangspunkt, d. h. im vorliegenden
Falle in der Belichtungsstation I angelangt sind. Dort wird sie mit Hilfe der Betätigungsvorrichtung
78 wieder gelöst, so daß die fertig verfilmte Mikrofilmkarte aus dem Kartenbett
4o ausgestoßen werden kaln, bevor die betreffende Kartenaufnahmevorrichtung
22
mit einer unbelichteten Mikrofilmkarte erneut bestückt wird. Die fertig'verfilmten
Mikrofilmkarten werden beim Auswerfen aus der Kartenaufnahmevorrichtung 22 in einen
Fallschacht 8O des Gehäuses geleitet, aus dem sie entnommen werden können.
-
Zum planen Festspannen des Mikrofilms einer Mikrofilmkarte über der
öffnung 62 der Kartenauflagefläche 42 weist die Spannvorrichtung 74 einen Spannstempel
82 auf, der an seinen Stirnenden mit seitlichen Ansatzstücken 84, 86 ausgestattet
ist, in denen sich zur Kartenauflagefläche 42 senkrecht nach oben erstreckende Führungsstangen
88 ,9o gehalten sind. Diese sind jeweils in einem Führungsstück 92 bzw. 94 eines
Führungs- und Abstützkörpers 96 verschiebbar geführt, der auf dem Kartenbett 4O
fest angeordnet ist. Der Spannstempel 82 ist damit in vertikaler Richtung unver-@rchbar
geführt.
-
Mit 98 ist ein sich vom Spannstempel nach oben erstreckender Stempelschaft
bezeichnet, der beispielsweise mit seinem unteren Ende in den Spannstempel eingeschraubt
ist, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist. Auf diesem Stempelschaft sitzt drehbar
eine Gleitbuchse loo. Diese sitzt auf einer auf dem Stempelschaft 98 angeordneten
Druckfeder 1O2 auf, die sich ihrerseits auf einer Ringschulter des Stempelschaftes
abstützt. Sie könnte auch unmittelbar am Spannstempel anliegen.
-
Auf dieser Gleitbuchse sitzt eine Verriegelungsplatte 1o4. Diese weist
gemäß Fig. 7 zwei parallele Längsseiten 1O6, 1c8 sowie zwei konvex gekrümmte Stirnseiten
110, 112 auf. Dieser Verriegelungsplatte sind am Führungs- und Abstützkörper 96
im Parallelabstand voneinander zwei Abstützplatinen 114, 116 zugeordnet (Fig. 3).
Diese besitzen in einer gemeinsamen horizontalen Ebc,ne, also in gleichem Pärallelabstand
zur Kartenauflagefläche 42ine untere Abstützkante 118. Der gegenseitige Abstand
beider
Abstützplatinen ist so gewählt, daß in einer er-sten Drehstellung
der Verriegelungsplatte 104 deren konvex gekrümmten Stirnrandteile 11o, 112 diese
Abstützkanten 118 untergreifen, während sie sich in einer zweiten Drehstellung mit
ihren geraden parallelen Längsseiten 106, 108 zwischen den Abstützplatinen befindet
und demgemäß durch die Druckfeder 1o2 auf dem Stempelschaft nach oben bewegt werden
kann.
-
Es ergibt sich somit, daß d(Z- Spanndruck, mit- dem der Mikrofilm
auf den Rand 72 des Öffnungsrahmens 70 festgespannt wird, du£-ch die Kraft der in
verriegeltem Zustand der Verriegelungsplatte 1o4 vorgespannten Druckfeder 102 erzeugt
wird und somit definiert ist.
-
Zur Verdrehung der Verriegelungsplatte 104 in ihre Verriegelungs-bzw.
Entrlegelungsstellung ist diese an ihrer Längsseite 106 mit einem zu dieser sich
schräg erstreckenden Eingriffsschlitz 120 ausgestattet. Dieser befindet sich demgemäß
an der Plattenlängsseite, die in der Belichtungsstation I dem Kartenmagazin und
damit der an diesem angebauten Betätigungsvorrichtung 78 benachbart ist.
-
zur Verdrehung der Verriegelungsplatte 112 weist die Betätigungsvorrichtung
einen an einer vertikalen Aufnahmeplatte 122 des Kartenmagazins angeordneten, in
horizontaler Ebene und somit senkrecht zum Stempelschaft 98 hin und her verschiebbaren
Schieber 124 auch, an dem ein sich nach oben erstreckender, seinem freien Ende zu
vorzugsweise spitz zulaufender Mitnehmerzapfen 126 angeordnet ist, der mit dem Eingriffsschlitz
120 der Verriegelungsplatte in Eingriff ist. Zur Betätigung des Schiebers 124 dient
ein vorzugsweise druckluftbetätigter Stellzylinder 128, der ebenfalls an der Aufnahmeplatte
122 befestigt ist. In Fig. 7 ist die Entriegelungsstellung der Verriegelungsplatte
104 strich-»punktiert eingezeic!inet, in welcher der Spannstempel 82
zur
Freigabe eines Mikrofilms vom Rand 72 des Öffnungsrahmens 70 mittels der Betätigungsvorrichtung
78 abhebbar ist.
-
Hierzu ist auf dem Stempelschaft 98 oberhalb der Verriegelungsplatte
104 eine Mitnehmerbuchse 130 verschiebbar angeordnet.
-
Deren Verschiebeweg wird einmal durch die Gleitbuchse 100 und zum
anderen durch eine auf dem oberen Ende des Stempelschaftes angeordnete Ringscheibe
132 begrenzt.
-
D-e Mitnehmerbuchse besitzt eine Umfangsnut 134, in die ein IluDglied
136 der Betätigungsvorrichtung 78 eingreifen kann.
-
Dieses sitzt am unteren Ende der Kolbenstange eines vertikal ar'seitenden
Hubzylinders 138, der ebenfalls an der Vorderseite des Rartenmagazins an der Aufnahmeplatte
122 angeordnet ist.
-
Fig. 3 zeigt, daß die untere Nutwand der Umfangsnut 134 eine sich
nach unten und außen schräg abfallend erstreckende Ringfläche 140 aufweist. Diese
bildet eine Auflauffläche, auf welche das Hubglied 136 auflaufen kann, wenn es im
wesentlichen radial in die Umfangsnut 134 zum Anheben und Absenken des Spannstempels
82 hineinbewegt wird.
-
Damit der Mikrofi].m einer Mikrofilmkarte durch den Spannstempel plan
über die Öffnung 62 des Kartenbettes 40 gespannt werden kann, tritt aus dessen ebener,
mit 142 bezeichneter Spannfläche vorzugsweise in deren mittleren Teil ein Saugkanal
144 aus, der an eine. Saugquelle anschließbar ist. Es könnte auch eine Vielzahl
von S.augkanälen aus der Spannfläche 142 austreten, die über einen gemeinsamen Anschlußkanal
mit der Saugquelle in Verbindung stehen könnten. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel
erstreckt sich der Saugkanal 144 gemäß Fig. 4 zentral durch den Stempelschaft 98
hindurch,und dessen Austrittsöffnung am oberen Schaftende bildet eine konisch erweiterte
Zentrieröffnung 146.
-
Zum Anschließen des Saugkanals an die Saugquelle dient ein-Saugmundstück
147 einer mit 148 bezeichneten und gleichfalls an der Aufnahmeplatte 122 vorgesehenen
Anschlußvorrichtung, die einen um eine Schwenkachse 150 verschwenkbaren Schwenkhebel
152 besitzt, der mittels eines Schwenkzylinders -154 verschwenkbar ist. Am Saugmundstück
147 ist'eine mit der Saugquelle in Verbindung stehende Saugleitung 156 angeschlossen.
-
Das Saugmundstück 147 besitzt ein zur Zentrieröffnung 146des Saugkanals
des Spannstempels komplementäres Endstück, das bei Verschwenken des Schwenkhebels
152 gemäß Fig. 5 entgegen UThrzeigerrichtung gasdicht mit dem Stempelschaft in Eingriff
kommt.
-
Im folgenden wird das Kartenmagazin 50 beschrieben.
-
Nachdem an diesem die Betätigungsvorrichtung 78 zur Betätigung der
Spannvorrichtung 74 der Kartenaufnahmevorrichtungen 22 vorgesehen ist,und die Kartenaufnahmevorrichtungen
relativ zum Kartenmagazin aus der Belichtungsstation I zu den übrigen Behandlungsstationen
II-IV bewegt werden, ist die Magazinanordnung so getroffen, daß der Mitnehmerzapfen
126 des Schiebers 124 aus dem Eingriffsschlitz 120 der Verriegelungsplatte 104 und
das Hubglied 136 des Hubzylinders 138 aus der Umfangsnut 134 der Mitnehmerbuchse
130 der Spannvorrichtung herausbewegt werden, bevor die Ringscheibe 18 um einen
Schaltschritt weiter gedreht wird.
-
Zu diesem Zweck ist das Kartenmagazin relativ zu der sich in der Belichtungsstaticn
1 befindenden Kartenaufnahmevorrichtung aus einer Freigabestellung, in welcher die
vorerwähnten Komponenten der Betätigungsvorrichtung 78 mit der Spann vorrichtung
dieser Kartenaufnahmevorrichtung außer Eingriff sind, in eine Kartenübergabestellung
bewegbar, in welcher es sich unmittelbar neben der betreffenden Kartenaufnahmevorrichtung
befindet, wie
dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Das Kartenmagazin
könnte beispielsweise quer zur Längsrichtung der in die, Belichtungsstation I eingefahrenen
Kartenaufnahmevorrichtung bewegt werden, wobei es z. B. außerhalb der Ringscheibe
auf der Tragplatte 16 angeordnet sein könnte. Bei entsprechender Anpassung der zu
betätigenden Komponenten der Spannvorricittüng wAre es außerdem denkbar, das Kartenmagazin
senkrecht zur Trägerplatte verstellbar vorzusehen.
-
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel hingegen ist das. Kartenmagazin
innerhalb der Ringscheibe 18 auf der Zentrierscheibe 20 derart vorgesehen, daß es
um eine vertikale Schwenkachse 158 aus seiner Freigabestellung in seine Kartenübergabestellung
verschwenkbar ist. In Fig. 1 ist das Kartenmagazin in seiner Freigabestellung gezeigt,
in welcher die Komponenten der Betätigungsvorrichtung 78 außer Eingriff mit der
Spannvorrichtung 74 der sich in der Belichtungsstation I befindenden Kartenaufnahmevorrichtung
gebracht sind, so daß diese durch Verdrehen der Ringscheibe 18 in die nächstfolgende
Behandlungsstation II gesteuert werden kann.
-
Zu Verschwenken des Kartenmagazins dient ein Schwenkzylinder 16o,
der mittels eines Lagerbockes 162 auf der Zentrierscheibe 20 schwenkbeweglich gehalten
ist.
-
Das Kartenmagazin setzt sich zusammen aus einer Kassettenaufnahmevorrichtung
164 und einer Kassette 166 zur Speicherung von Mikrofilmkarten. Diese ist vorzugsweise
in der Rassettenaufnahmevorrichtung auswechselbar angeordnet, so daß Herstellerfirmen
von Mikrofilmkarten diese in solchen Kassetten verpacken und verschicken können
und durch einfaches Auswechseln einer iatsette se tte die Transporl-vorrichtung
wieder mit Mikrof ilmkarten bevorratet werden kann. Die Kassettenaufnahmevorrichtung
164 bildet ein auf Laufrollen 168, 170 gelagertes Chassis, -an dem die vertikale
Aufnahmeplatte 122 zur Aufnahme der Betätigungsvorrichtung 78 angebracht ist.
-
An der Unterseite der durch die Laufrollen im Abstand von der Zentrierscheibe
20 gehaltenen Kassettenaufnahmevorrichtung ist eine als Ganzes mit 172 bezeichnete
Entnahme- und Auswerfvorrichtung angeordnet, mit deren Hilfe in der Belichtungsstation
I aus einer Kartenaufnahmevorrichtung 22 eine fertig belichtete Mikrofilmkarte ausgeworfen
und danach eine solche unbelichtete Karte in deren Kartenbett 4o eingelegt werden
kann. Diese Vorrichtung 172 besitzt einen Schieber 174, der mittels eines an einer
Befestigungskonsole 176 der Kassettenaufnahmevorrichtung 164 gehaltenen Schiebezyiinders
178 hin und her steuerbar ist.
-
Der Schieber ist in Führungsnuten 180, 182 verschiebbar geführt, wobei
die in diese Nuten eingreifenden Führungselemente 184, 186 zugleich jeweils ein
fingerartiges, nach oben ragendes Entnahmeoraan 188 bzw. 190 tragen, die in zueinander
parallele Längsschlitze 192, 194 der Basisplatte 196 der Kassettenaufnahmevorrichtung
164 ein- bzw. diese durchgreifen.
-
Diesen Mitnahmeorganen sind am Schieber in seitlichem Abstand von
diesen jeweils ein stangenförmiges Auswerforgang 198 bzw.
-
200 zugeordnet, die in ihrer Lange derart bemessen sind, daß sie in
der hinteren Ausgangsstellung des Schiebers (Fig. 7) sich mit ihrem vorderen Ende
unterhalb der vorderen Längswand der Kassette befinden. Diese beiden Auswerforgane
sind außerdem so angeordnet, daß sie in der Kartenübergabestellung des Magazins
50 (Fig. 2) sich mit ihrer Längsachse in der Ebene der Kartenauflagefläche 42 des
Kartenbettes 4o der benachbarten Kartenaufnahmevorrichtung 22 befinden. Damit sie
in das Kartenbett zum Auswerfen einer fertig belichteten Mikrofilmkarte 76 einfahren
können, sind in die Kartenauflagefläche 42 Quernuten 202, 204 eingearbeitet, in
welche die Auswerforgane zum Auswerfen einer Mikrofilmkartemit einem Umfangsteil
eintauchen können. Bei Verschieben des Schiebers 174 tauchen die fingerartigen Mitnahmeorgane
188, 190 zugleich in Schlitze
ein, die im Boden einer in das Kassettengehäuse
166 eingesetzten, mit Mikrofilmkarten gefüllten Kassette vorgesehen sind, wobei
von dem sich in dieser Kassette befindenden Kartenstapel lediglich die, unterste
Karte erfaßt und aus einem Ausgabeschlitz 210 (Fig. 2) des Kassettengehäuses herausgeschoben
wird, der sich in einer Ebene oberhalb des Kartenbettes 40 der bereitgestellten
Kartenaufnahmevorrichtung 22 befindet. Die Kassette selbst ist in der Zeichnung
nicht dargestellt.
-
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Vorrichtung zum Herstellen
von Mikrofilmkarten beschrieben.
-
t's sei angenommen, daß in die sich in der Belichtungsstaticn I befindende
Kartenaufnahmevorrichtung 22 gerade eine unbelichtete iikrofilinkarte eingelegt,
der Mikrofilm gespannt und daraufhin das Kartenmagazin in seine in Fig. 1 gezeigte
Freigabestellung zurückgeschwenk,t worden ist.
-
Nach erfolgter Belichtung des Mikrofilms wird die Ringscheibe 18 mittels
des Getriebemotors 24 um einen Schritt weiter gesteuert und erneut verriegelt, so
daß sich die belichtete Mikrofilmkarte nunmehr in der Behandlungsstation II zum
Entwickeln und Fixieren befindet. Zugleich «mrde die sich zuvor in der Behandlungsstation
Iv zum Trocknen des Mikrofilms einer anderen Mikrofilmkarte befindende Kartenaufnahmevorrichtung
22 wieder in die Belichtungsstation I gesteuert. Nunmehr tritt der Schwenkzylinder
160 des artenmagazins 50 in Funktion und verschwenkt dessen Rassettenaufnahmevorrichtung
164 um die Schwenkachse 158 in eine Parallelstellung zu der sich in der Belichtungsstation
I befindenden Kartenaufnahmevorrichtung. Bei dieser Schwenkbewegung kommt sowohl
das Hubglied 136 als auch der Mitnehmerzapfen 126 der Betätigungsvorrichtung 78
mit der Mitnehmerbuchse 130 bzw. mit dem Eingriffsschlitz 120 der Verriegelungsplatte
in Eingriff.
-
Anschließend tritt der Schiebezylinder 178 der Entnahme- und Auswerfvorrichtung
172 in Funktion und verschiebt deren Schieber 174 in Richtung Kartenaufnahmevorrichtung
22. Dabei dringen deren stangenförmigen Auswerforgane 198, 200 in die Quernuten
202, 204 des Kartenbettes 40 der Kartenaufnahmevorrichtung ein, erfassen mit ihrem
vorderen Stirnende die sich im Kartenbett befindende, fertig belichtete Mikrofilmkarte
76 und schieben diese gemäß Fig. 4 nach rechts, wobei zuvor der Kartenanschlag 54
des Kartenbettes mit Hilfe des durch den Betätigungszylinder 58 verschwenkten Betätigungshebels
56 in seine in Fig. d strichpunktiert gezeigte Freigabestellung verschwenkt worden
ist, so daß nunmehr die Karte sukzessive aus dem Kartenbett do her aus und in den
Fallschacht 80 des Gehäuses hineinbewegt werden und in diesem nach unten fallen
kann.
-
Synchron zu den Auswerforganen 198, 20c werden. auch die fingerartigen
Entnahmeorgane 188, 190 in die Bodenschlitze 206, 2G8 der Kassette 166 hineinbewegt
und erfassen hierbei die unterste der in diese eingespeicherten Mikrofilmkarten
und schieben sie aus dem unteren Kassettenausgabeschlitz 210 heraus, so daß die
unbelichtete Mikrofilmkarte schließlich in das Kartenbett lo der Kartenaufnahmevorrichtung
22 einfallen kann, nachdem zuvor mittel des Stellzylinders 128 und des Hubzylinders
138 der Betätigungsvorrichtung 78 der Spannstempel 82 entriegelt und in eine-obere
Freigabestellung verstellt worden istr um die fertig belichtete Mikrofilmkarte zum
Auswerfen freizugeben und Platz -zu machen für die einzulegende, unbelichtete Mikrofilmkarte.
-
Ist die unbelichtete Mikrofilmkarte in das Kartenbett eingefallen
wird der Schieber der Entnahme- und Auswerfvorrichtung wieder in seine Ausgangsstellung
gemäß Fig. 7 zurückgesteuert. Danach tritt die Betätigungsvorrichtung 78 erneut
in Funktion, indem dtlrc} den Hubzylinder 138 und das Plubglied 136 der Spannsten'pei
82 wieder in seine Spannstellung nach unten gesteuert und durch
Verdrehen
der Verriegelungsplatte 104 mit Hilfe des Mitnehmerzapfens 126 und des Stellzylinders
128 diese erneut in Spannstellung gebracht wird. Vor dem endgültigen Festspannen
des MiRrofilms der neu eingelegten Mikrofilmkarte auf dem Rand 72 des Öffnungsrahmens
70 tritt dann der Schwenkzylinder 154 in Funktion um den das Saugmundstück 147 tragenden
Schwenkhebel 152 gemäß Fig. 5 in Gegenuhrzeigerrichtung zu verschwenken und das
Saligmundstück mit der Zentrieröffnung 146 des Saugkanals 144 des Spanns tempels
82 in Eingriff zu bringen und den Saugkanal an der Saugquelle anzuschließen. Der
hierbei wirksam werdende Saugzug ..ltltJt licn Mi.l:rofi.!.m unmittelbar vor dessen
Festspannen auf dem Ülinungsrhamen an und gcBwilurLeistet dadurch eine plane Ausrichtung
des Mikrofilms oberhalb der Öffnung 62.
-
Nach Spannen der Spannvorrichtung 74 tritt der Schwenkzylinder 160
des Kartenmagazins 50 erneut in Funktion und schwenkt dieses in seine in Fig. 1
gezeigte Freigabestellung zurück, wobei Eubglied 136 und Mitnehmerzapfen 126 der
Betätigungsvorrichtung 78 außer Eingriff mit der Spannvorrichtung komLtnen. Danach
wird in der Belichtungsstation T der Mikrofilm belichtet, wonach die Ringscheibe
18 entriegelt und um einen Schritt weiter bewegt wird, um die belichtete Filmkarte
nunmehr zu den einzelnen Stationen I-IV und schließlich wieder in die Station I
zu fördern.
-
Die Verweilzeit in den einzelnen Behandlungsstationen richtet sich
hierbei nach der längsten Behandlungszeit in einer dieser Stationen.
-
Aufgrund der erfindungsgemäßen Aufgliederung der Nachbehandlung des
belichteten Films in Behandlungsoperationen, die an verschiedenen Stellen durchgeführt
werden sowie durch die Zuordnung jeweils einer Kartenaufnahmevorrichtung zu jeder
Behandlungsstation, konnte somit erreicht werden, daß schließlich nach jeder Behandlungsoperation
eine fertig belichtete Mikrofilmkarte zur Ausgabe gelangt.
-
Es ist klar, daß zwischen der Behandlungsstation IV und der Belichtungsstation
I noch eine Zwischenstation vorgesehen sein könnte, in welcher eine fertig belichtete
Karte aus einer Kartenaufnahmevorrichtung ausgeworfen und gegebenenfalls eine unbelichtete
Mikrofilmkarte wieder eingelegt und gespannt werden könnte. Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel
einer Transportvorrichtung wird jedoch eine solche zusätzliche Station eingespart,
indem an der Belichtungsstation I insgesamt drei Operationen, nämlich das Auswerfen
einer fertig belichteten Mikrofilmkarte, das Einlegen einer unbelichteten Mikrofilmkaite
und das Belichten dieser Karte bewerkstelligt wird.