DE3039849A1 - Induktionsmotor-regelverfahren und -anordnung - Google Patents
Induktionsmotor-regelverfahren und -anordnungInfo
- Publication number
- DE3039849A1 DE3039849A1 DE19803039849 DE3039849A DE3039849A1 DE 3039849 A1 DE3039849 A1 DE 3039849A1 DE 19803039849 DE19803039849 DE 19803039849 DE 3039849 A DE3039849 A DE 3039849A DE 3039849 A1 DE3039849 A1 DE 3039849A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- inverter
- generating
- speed
- command signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P23/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
- H02P23/06—Controlling the motor in four quadrants
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P23/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
- H02P23/06—Controlling the motor in four quadrants
- H02P23/07—Polyphase or monophase asynchronous induction motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L2200/00—Type of vehicles
- B60L2200/26—Rail vehicles
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/60—Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
- Y02T10/64—Electric machine technologies in electromobility
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Inverter Devices (AREA)
Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung in einer Regelan-Ordnung für einen Induktionsmotor, der über einen Wechselrichter
vom Impulsbreitenmodulationstyp mit Strom versorgt wird.
Nach dem Stande der Technik erfolgt eine zunehmende Anwendung von Regelanordnungen für Induktionsmotoren mit einem
Impulsbraitenmodulations-Wechselrichter auf dem Gebiet der Schienenfahrzeuge und dergleichen.
Ein Impulsbroitenmodulations-Wechselrichter ist ein solcher
Wechselrichter, bei dem durch periodische Änderung der Breite von Impulsen der Mittelwert der Ausgangsspannung in Sinuswellenform
erzeugt wird, während er mittels einer modulierten Welle geregelt wird, welche die Impulsbreiten verändert,
so daß auf diese Weise eine Sinuswellenausgangsspannung entsprechend der modulierten Welle erzeugt wird. Ein solcher
Wechselrichter ist mit einer Einrichtung zum Minimalisieren der hohen Harmonischen, die in der Ausgangsspannung während
der Modulation enthalten sind, versehen.
In einem Modulator zum Erzeugen einer solchen Impulsfolge wird.
üblicherweise eine Anordnung zum Vergleichen einer Sinuswelle mit einer Dreieckwelle verwendet. Im einzelnen werden
eine Sinuswelle und eine Dreieckwelle, die eine höhere Frequenz als die Sinuswelle hat, einem Komparator zugeführt,
aus dessen Ausgangssignal eine modulierte Impulsfolge erzeugt wird. Die mittlere Spannung jedes Impulses bildet eine
Sinuswelle der gleichen Frequenz, wie sie das zugeführte Sinuswellensignal hat. Wenn der Wechselrichter mittels dieser
modulierten Impulsfolge betrieben wird, nimmt, der mittlere
Wert der Ausgangsspannung des Wechselrichters die Form einer Sinuswellenspannung an.
130019/079Ö
3039B49
Die Ausgangsspannung des Wechselrichters kann dadurch verändert
werden, daß man das Verhältnis der Spitzenwerte der Sinuswelle und der Dreieckwelle verändert, die dem Komparator
zugeführt v/erden. In diesem Impulsbreitenmodulations-"
Wechselrichter werden mit der Zunahme des Frequenzverhältnisses N der Dreieckwelle zur Sinuswelle, die zur Modulation
verwendet wird, die in der Ausgangsspannung enthaltenen Harmonischen niedrigerer Ordnung vermindert. In dem
Fall, in dem ein Ausgangssignal sehr niedriger Frequenz zur Geschwindigkeitsregelung eines Induktionsmotors benötigt
wird, wird daher das Frequenzverhältnis N erhöht, damit auf diese Weise jedes Pulsieren des Drehmoments verhindert wird,
das anderenfalls durch die Harmonischen niedrigerer Ordnung auftreten würde.
Im Falle eines großen Frequenzverhältnisses N ergibt sich jedoch der Nachteil, daß der kontinuierlich regelbare Bereich
der Ausgangsspannung sphmäler wird. Im einzelnen wird, wenn die Impulsbreite zur Erhöhung der Ausgangsspannung vergrößert
wird, die Schlitzbreite, die der Zeitdauer entspricht, in der ein entsprechender Thyristor aus- und dann erneut eingeschaltet
wird, verengt, und wenn diese Schlitzbreite so weit verengt wird, daß sie weniger als eine vorbestimmte Breite
ist, welche der Abschaltzeit des Thyristors entspricht, kommt es zu Umpolungsfehlern, so daß es unmöglich wird, die
Ausgangsspannung über ein bestimmtes Niveau hinaus zu erhöhen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es wünschenswert, die
Frequenz der Dreieckwelle umzuschalten, bevor die Ausgangsspannung das vorerwähnte Niveau erreicht. Bei der Geschwindigkeitsregelung
eines Induktionsmotors mit einem Impulsbreitenmodulations-Wechselrichter wird die Ausgangsspannung
im Verhältnis zur Frequenz erhöht, jedoch ist es innerhalb des Bereichs, in dem die Ausgangsspannung durch die Abschaltzeit
des Thyristors beschränkt ist, unnötig, eine Dreieckwelle einer solchen hohen Frequenz wie zum Zeitpunkt des
Startens zu verwenden, und zwar aus dem Gesichtspunkt der
130019/0796
303984S
Drehmomentpulsationen heraus, da die Frequenz des Bereichs
höher als diejenige zum Zeitpunkt des Startens ist. Demgemäß kann, wenn das Frequenzverhältnis N der Dreieckwelle
zur Sinuswelle vermindert wird, die Schlitzbreite der Impulsfolge erhöht werden, so daß es auf diese Weise ermöglicht
wird, die Ausgangsspannung des Wechselrichters weiter zu erhöhen.
In diesem Zusammenhang ist es notwendig, den Fall zu betrachten, in dem N gleich 1 ist, in welchem der Induktionsmotor
mit hoher Geschwindigkeit läuft. In diesem Zustand haben die Dreiackwelle und die Sinuswelle die gleiche Frequenz,
und daher ist während der Halbperiode der Impulsfolge kein Schlitz zum Regeln des Wechselrichters vorhanden,
so daß die Ausgangsspannung des Wechselrichters unkontrollierbar
wird. Trotzdem stellt das keine Schwierigkeit in allen Fällen dar, in denen der Induktionsmotor in einer
Antriebs- oder in einer Regenerativbetriebsweise betrieben wird, Wenn begonnen wird, dem Induktionsmotor Leistung zuzuführen,
oder wenn der Induktionsmotor in die Regenerativbetriebsweise übergeht, während er infolge des Beharrungsvermögens
mit hoher Geschwindigkeit läuft (in einem solchen Fall, in dem beispielsweise ein elektrisches Eisenbahnbetriebsmittel,
z. B.ein elektrischer Triebwagen, infolge der Trägheit mit hoher Geschwindigkeit läuft), wird an den Induktionsmotor
vom Beginn an die maximale Ausgangsspannung des Wechselrichters angelegt.
Jedoch hat der Induktionsmotor nur vor der Erzeugung einer induzierten Spannung eine Reaktanz, und infolgedessen
fließt ein Stromstoß in den Induktionsmotor, wenn die maximale Spannung an denselben angelegt wird, während er durch
die Trägheits- bzw. Beharrungskraft läuft, so daß es infolgedessen oft zu Umpolungsfehlern bzw. -ausfällen des Wechselrichters
kommt. Diese Erscheinung konnte durch entsprechende Untersuchungen bestätigt werden, und es wurde ein
130019/0790
Umpolungsauöfall im Falle einer an Wechselrichtern durchgeführten
Untersuchung festgestellt.
Kurz zusammengefaßt soll mit der νorIiegenden Erfindung eine
Regelanordnung für einen Induktionsmotor zur Verfügung gestellt werden, in der der Stromstoß unterdrückt wird, so
daß ein Umpolungsausfall des Wechselrichters verhindert
wird, wenn der Induktionsmotor, der von einem Impulsbreitenmodulations-Wechselrichter
mit Strom versorgt wird, aus einem Zustand, in dem er durch Beharrungsvermögen mit hoher
Geschwindigkeit läuft, entweder in eine Antriebs- oder in eine Regenerativbetriebsweise eintritt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Regelanordnung für einen Induktionsmotor zur Verfügung gestellt, in der
verhindert wird, daß das Frequenzverhältnis N zwischen einer Dreieckwelle und einer Sinuswelle wenigstens während einer
vorbestimmten Zeitdauer des Übergangs des Impulsbreitenmodulations-Uechselrichters
von einem Leerlaufzustand in einen Laufzustand zu 1 wird.
Genauer gesagt befindet sich der Impulsbreitenmodulations-Wechselrichter
in dem Fall in einem Leerlaufzustand, in dem der Induktionsmotor durch eine Trägheits- bzw. Beharrungskraft
läuft und keine induzierte Spannung erzeugt wird. Wenn der Motor in diesem Zustand mit hoher Geschwindigkeit läuft,
wird aus dem oben erwähnten Grund nur ein Impuls der modulierten Welle für jeden Halbzyklus (N = 1) ausgewählt. Wenn
der Wechselrichter in diesem Zustand gestartet wird, wird die höchste Ausgangsspannung erzeugt, so daß der Wechselrichter
unkontrollierbar bzw. nichtregelbar wird, was zur Folge hat, daß ein Stromstoß im Motor fließt. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird verhindert, daß das Verhältnis N während einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Starten des
Wechselrichters, wenn dieser von einem Leerlaufzustand in
eine Antriebsbetriebsweise übergeht, zu 1 wird. Infolgedes-
130019/079Ö
3039343
sen nimmt N beispielsweise den Wert 3 an, wodurch es möglich
wird, die Ausgangsspannung des Wechselrichters zu steuern
bzw. zu regeln. Infolgedessen kann die Ausgangsspannung des
Wechselrichters durch die Wirkung eines Stromregel- bzw. -Steuersystems oder eines anderen Regel- bzw. Steuersystems
unterdrückt werden, so daß dadurch ein Stromstoß des Motors und ein Umpolungsausfall des Wechselrichters verhindert werden.
Die oben erwähnte vorbestimmte Zeitdauer ist eine kurze Zeitdauer bevor eine elektromotorische Gegenkraft des Induktionsmotors
erzeugt wird, und sie kann etwa 1 Sekunde betragen. Diese Sperrzeit wird natürlich nicht durch Zeitmessung
ausgeschaltet, sondern dadurch, daß man direkt oder indirekt das Erzeugen der elektromotorischen Gegenkraft durch den Motor
feststellt. Beispielsweise kann diese Sperrzeit durch Feststellen eines vorbestimmten Modulationsgrads einer Modulatorschaltung
und einer vorbestimmten Ausgangsspannung des Wechselrichters beendet werden.
Die Erfindung sei nachstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 der Zeichnung anhand einiger, besonders bevorzugter
Ausführungsformen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform einer Induktionsmotor-Regel- bzw. Steueran-Ordnung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Schaltbild eines speziellen Beispiels einer Geschwindigkeits-Festlegungs- bzw. Entscheidungsschaltung und einer ümschaltschaltung, die in der
Anordnung nach Fig. 1 vorgesehen sind;
Fig. 3A bis 3E Spannungswellenformen zur Erläuterung der Betriebsweise eines Impulsbreitenmodulations—
Wechselrichters; und
35
35
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform
13OO19/O79§
3039841
einer Induktionsmotor-Regel- bzw. Steueranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung.
In Fig. 1 ist eine bevorzugte Ausfuhrungsform der vorliegenden
Erfindung in ihrer Anwendung bei einem Induktionsmotor dargestellt, der ein Fahrzeugmotor eines Eisenbahnbetriebsmittels, beispielsweise eines elektrischen Triebwagens ist.
Ein VJechselrichter 3, dem über einen Gleitbügel 2 Strom von
einer Gleichstromleitung 1 zugeführt wird, treibt einen Induktionsmotor 4 durch Wechselstrom an seinem Ausgang an,
dessen Spannung und Frequenz veränderbar sind. Das Tor des Wechselrichters 3 wird mittels des oben erwähnten Impulsbreiteniaodulationssystems
gesteuert.
Die Frequenz f. (die das n-fache der Rotationsfrequenz f
des Induktionsmotors 4 beträgt, wobei η eine ganze Zahl ist) welche mittels eines direkt mit dem Induktionsmotor 4 verbundenen
Impulsgenerators 5 erzeugt wird, wird mittels eines Frequenz-Analog-Wandlers 6 in eine Analogspannung V umgewandelt.
Auf den Anschluß 7 wird eine Spannung ΔV (xn-A-f) gegeben,
die dem η-fachen einer gewählten Schlupffrequenz Δf äquivalent
ist. Mit 8 ist ein Antriebs/Regenerativ-Betriebsweisen-Umschalter bezeichnet, der sich in Fig. 1 in der Antriebsbetriebsweise
befindet. In der Antriebsbetriebsweise werden eine Analogspannung V , die der Geschwindigkeit f des Motors
4 proportional ist, und eine Analogspannung Δν, die der gewählten Schlupffrequenz Af proportional ist, mittels
eines Addierers-Subtrahierers 9 addiert oder voneinander subtrahiert. In der Regenerativbetriebsweise wird dagegen
die Spannung Δν, die der Schlupffrequenz proportional ist,
von der Spannung V., die der Motorgeschwindigkeit proportional
ist, subtrahiert. Diese Spannung V1 + Δν wird einem
Spannungs-Frequenz-Wandler 1o zugeführt, so daß der Wandler
1 30019/079Ö
3039843
1o mit der Frequenz f„ schwingt. Dieser Vorgang läßt sich
ausdrücken durch die Gleichung:
f2 = f1 + n-/\f = n(fQ + Af) .
5
Das Rechteckwellenausgangssignal des Wandlers 1o wird mittels
eines Frequenzteilers 11 um das Verhältnis 1/n in seiner
Frequenz untersetzt und mittels eines Dreiphasenverteilers 12 in Dreiphasensignale umgewandelt, die in ihrer Phase
gegeneinander um 12o° versetzt sind. Infolgedessen wird eine Dreiphasensinuswelle durch einen nachgeschalteten Sinuswellengenerator
13 erzeugt. Das Rechteckwellenausgangssignal des Wandlers 1o wird, außer daß es dem Frequenzteiler 11
zugeführt wird, weiterhin vier Frequenzteilern 141, 142, 143 und 144 zugeführt. Auf diese Weise wird das Ausgangssignal
des Wandlers 1o in seiner Frequenz um beispielsweise jeweils 1/9, 1/15, 1/45 und 1/135 mittels der jeweiligen Frequenzteiler
untersetzt, und die Ausgancrssignale dieser Frequenzteiler werden jeweils auf einen Dreieckwellensignalgenerator
151, 152, 153 und 154 gegeben. Infolgedessen erzeugen die Dreieckwellensignalgeneratoren 151, 152, 153 und
Dreieckwellensignale, deren Frequenz jeweils f_/9, f_/15,
f2/45 und f /135 beträgt. Es sei nun angenommen, daß η gleich
135 ist. Dann betragen die Ausgangsfrequenzen der Dreieckwellensignalgeneratoren
151 bis 154 jeweils das 15-, 9-, 3- und 1-fache der Ausgangssignalsinuswelle des Sinuswellensignalgenerators
13, wie entsprechend in der Zeichnung (am Ausgang der Dreieckwellensignalgeneratoren) angegeben. Diese
Dreieckwellen werden über jeweilige Verstärker 161, 162, 163 und 164 auf eine Umschaltschaltung 17 gegeben.
Weiter unten wird ein spezieller Schaltungsaufbau jedes Blocks näher beschrieben. Der Frequenz-Spannungs-Wandler 6
und der Spannungs-Frequenz-Wandler 1o können aus einer kommerziell
erhältlichen integrierten Schaltung bestehen. Die Frequenzteiler 11 und 141 bis 144 lassen sich leicht von
13Ö019/079Ö
einem an si ^h bekannten Zähler bilden. Als Dreiphasenverteiler
12 kann ein Ringzähler verwendet werden. Der Sinuswellengenerator 13 und die Dreieckwellengeneratoren 151 bis 154
können eine an sich bekannte Impulsweichenschleifenschaltung ("pulse lock loop"-Schaltung) ^um Erzeugen von Sinuswellen-
und Dreieckwellensignalen umfassen oder sein.
Die Umschaltschaltung 17 gibt in Ansprechung auf das Ausgangssignal
einer Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung 18 eines der vier Dreieckwellensignale an eine Modulatorschaltung
19 weiter. Die Modulatorschaltung 19 weist drei Operationsverstärker 191 bis 193 auf, die schematisch dargestellt
sind und jeweils eine Sinuswellenspannung von jeder der drei Phasen mit einer ausgewählten Dreieckwellenspannung vergleichen,
so da" sie auf diese Weise für jede Phase eine modulierte
Impulsfolge erzeugen. Dieser Vorgang wird unter Benzugnahme auf die Fig. 3A bis 3u näher erläutert. Die in Fig. 3A dargestellte
Dreieckwelle hat eine Frequenz, die das 9-fache der Sinuswelle beträgt. Mit anderen Worten bedeutet das, daß die
Sinuswellenspannung und die Dreieckwellenspannung (eine Phase) den Fall darstellen, in dem das Ausgangssignal des Verstärkers
162 von der Umschaltschaltung 17 ausgewählt worden ist. Wenn die Operationsverstärker 191 bis 193 ein positives Sättigungsausgangssignal
erzeugen, und wenn die Sinuswellenspannung höher als die Dreieckwellenspannung ist, dann erhält
man eine Impulsfolge, wie sie in Fig. 3B dargestellt ist. Wenn der Wechselrichter mittels dieser Impulsfolge gesteuert
wird, dann nimmt dessen mittlere Ausgangsspannung die Form einer Sinuswelle an, die die gleiche Frequenz wie die Sinuswelle
hat, welche von dem Sinuswellengenerator 13 erzeugt worden ist, wie durch die gestrichelte Linie angedeutet ist.
Die Ausgangsspannung dieses Wechselrichters kann durch Änderung
des Verhältnisses zwischen den Spitzenwerten der Sinuswelle und der Dreieckwelle, die in die Modulatorschaltung
1 30019/0798
19 eingegeben v/erden, verändert werden. Wenn der Spitzenwert
der Sinuswelle beispielsweise erhöht wird, dann werden die Schlitze S und S„ verengt, wodurch die Ausgangsspannung des
Wechselrichters erhöht wird.
5
5
Auf diese Weise werden die an den Induktionsmotor 4 angelegte Spannung und Frequenz in Abhängigkeit von der Motorgeschwindigkeit
erhöht. Wenn die Frequenz in Abhängigkeit von der Motorgeschwindigkeit zunimmt, wird die Periode der Ausgangsspannung
des Wechselrichters verkürzt. Außerdem ist eine hohe Spannung erforderlich, um die Breite der Schlitze
S1 und S„ bis zu einem solchen Grad zu verengen, daß die
Grenze erreicht wird, die sich aufgrund der Abschaltzeit des Thyristors im Wechselrichter 3 ergibt.
Wenn die Geschwindigkeit des Induktionsmotors 4 einen-vorbestimmten
Wert erreicht, dann stellt die Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung 18 den vorbestimmten Wert fest, und
die Frequenz der Dreieckwelle wird mittels der Umschaltschaltung 17 auf eine Frequenz umgeschaltet, die das 3-fache
derjenigen der Sinuswelle beträgt.
Die Modulation, die sich bei dieser Betriebsweise ergibt, ist in den Fig. 3C und 3D veranschaulicht. X\7ie man aus diesen
Figuren ersieht, wird trotz breiterer Schlitze S3 und S.
eine höhere Wechselrichterspannung erzeugt.
Bei einem weiteren Zunehmen der Geschwindigkeit des Induktionsmotors
4 wird die Frequenz der Dreieckwelle mittels der Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung 18 und der Umschaltschaltung
17 auf die gleiche Frequenz umgeschaltet, wie sie die Sinuswelle hat. Die modulierte Welle und die
mittlere Ausgangsspannung des Wechselrichters sind für diese
Betriebsweise in Fig. 3E dargestellt.
Die so erhaltene modulierte Sinuswelle wird über eine Tor-
13ÜQ19/079Ö
303S84I
schaltung 2o, einen Verstärker 21 und einen Impulstransformator 22 je einem Thyristor im Wechselrichter 3 zugeführt.
Die Ausgangsspannung des Wechselrichters wird durch ein
Konstantstromregelsystem geregelt. Im einzelnen wird der Strom des Motors 4 von einem Stromtransformator 23 abgetastet
und mittels einer Gleichrichterschaltung 24 gleichgerichtet. Dem Anschluß 25 wird das voreingestellte Strombefehlssignal
Is zugeführt, das mittels eines Komparators 26 mit dem ermittelten Stromwert verglichen wird, so daß der
Spitzenwert der Sinuswelle, die im Sinuswellengenerator 13 erzeugt wird, entsprechend dem Unterschied zwischen dem
Strombefehlssignal Is und dem ermittelten Stromwert eingestellt wird. Wenn sich der Spitzenwert der Sinuswelle ändert,
dann ändert sich die Ausgangsspannung des Wechselrichters
3, und schließlich folgt der Strom des Induktionsmotors 4 dem Befehlssignalwert Is.
Wie man aus Fig. 3E ersieht, kann die Ausgangsspannung des
Wechselrichters in dem Fall, in dem das Frequenzverhältnis N zwischen der Dreieckwelle und der Sinuswelle gleich 1 ist,
nicht geregelt werden. Wenn das mit hoher Geschwindigkeit laufende elektrische Eisenbahnbetriebsmittel, z. B. ein
elektrischer Triebwagen, über den Wechselrichter 3 entweder in die Antriebsbetriebsweise oder in die Regenerativbetriebsweise
eintritt, dann wird von dem Wechselrichter 3 eine hohe Spannung erzeugt, so daß in dem Motor 4 ein Stromstoß fließt
und auf diese Weise ein Umpolungsversagen des Wechselrichters 3 bewirkt wird.
Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß dann, wenn an den Anschluß 27 ein Wechselrichter-Betriebsbefehlssignal
angelegt wird, die Torschaltung 2o geöffnet und über eine Univibratorschaltung 28 ein Signal
an die Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung 18 gegeben wird, das das Umschalten auf N = 1 verhindert.
130Ö19/O79Ö
Ein spezielles Beispiel der ümschaltschaltung 17 und der
Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung 18 ist in Fig. 2 dargestellt. Die Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung
umfaßt Widerstände R1 bis R5 zum Erzeugen einer Geschwindigkeitsbezugsspannung aus einer Spannungsquelle (+) an der
Verbindungsstelle je zweier Widerstände. Diese Bezugsspannungen werden mit der Spannung V verglichen, die die Geschwindigkeit
des elektrischen Eisenbahnbetriebsmittels repräsentiert, und zwar erfolgt der Vergleich in Operationsverstärkern
01 bis 04, und nur dann, wenn die Geschwindigkeitsspannung V. des elektrischen Eisenbahnbetriebsmittels
höher als die Bezugsspannung ist, wird von den Operationsverstärkern ein Ausgangssignal erzeugt. NICHT-Schaltungen
N1 bis N3 sowie UND-Schaltungen A1 bis A3 dienen dazu, das Geschwindigkeits-Entscheidungssignal niedrigerer Ordnung
durch das Geschwindigkeits-Entscheidungssignal höherer Ordnung
zu löschen.
Während des normalen Betriebs des elektrischen Eisenbahnbetriebsmittels
wird dem Anschluß 27 ein Wechselrichter-Betriebsbefehlssignal zugeführt, und das Ausgangssignal der
Univibratorschaltung 28 ist bereits verschwunden, so daß die Sperrschaltung IN unwirksam ist. Infolgedessen wird ein Niedriggeschwindigkeitssignal
1, ein Mittelgeschwindigkeitssignal m, ein Hochgeschwindigkeitssignal h oder ein Höchstgeschwindigkeitssignal
t entsprechend der tatsächlichen Geschwindigkeit des elektrischen Eisenbahnbetriebsmittels erzeugt.
In der Umschaltschaltung 17 öffnet eines der Analogtore AG1
bis AG4, denen diese Geschwindigkeits-Entscheidungssignale zugeführt werden, so daß infolgedessen eine Dreieckwelle zur
Modulatorschaltung 19 durchlaufen kann.
Es sei angenommen, daß das elektrische Eisenbahnbetriebsmittel infolge seines Beharrungsvermögens im Höchstgeschwin-
1 3Ö019/079Ö
digkeitsboreich läuft. Der Wechselrichter 3 wird nicht betätigt
, und der Induktionsmotor 4 läuft infolge seines Beharrungsvermögens.
Mit anderen Worten bedeutet das, daß weder das Wechselrichtor-Eetriebsbefehlssignal am Anschluß 27 noch
das Strombefehlssignal Is am Anschluß 25 anliegt, so daß die Torschaltung 2o geschlossen ist und der Wechselrichter 3
nicht betätigt wird. Im Hinblick auf die Tatsache, daß es sich um die Höchstgeschwindigkeit handelt, ist jedoch die
Spannung V1 des elektrischen Eisenbahnbetriebsmittels hoch,
und die Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung 18 erzeugt
das Iiöchstgeschwindigkeitssignal t. Infolgedessen wird über das Analogtor AG4 in der Umschaltschaltung 17 eine Dreieckwelle
an die Modulatorschaltung 19 abgegeben, die die gleiche Frequenz wie die Sinuswelle hat. Als Ergebnis hiervon
befindet sich die Modulatorschaltung 19 im Bereitschaftszustand, wobei sie die in Pig. 3E gezeigte modulierte Welle
erzeugt.
Es sei nun angenoirjnen, daß die Bedienungsperson ein Wechselrichter-Betriebssignal
auf den Anschluß 27 gibt, damit das System entweder in die Antriebs- oder die Regenerativbetriebsweise
übergeht. Das Strombefehlssignal Is steigt in
Abhängigkeit von der Zeit T langsam an, wie Fig. 1 zeigt. Die nachstehend dargelegte Betriebsweise ist unabhängig davon,
ob sich der Umschalter 8 in der Position der Antriebsoder der Regenerativbetriebsweise befindet, dieselbe. Die
Univibratorschaltung 28 erzeugt in Ansprechung auf das Wechselrichter-Betriebsbefehlssignal
während einer vorbestimmten Zeitdauer ein Ausgangssignal. Dieses Ausgangssignal wird auf
den Sperranschluß der Sperrschaltung IN in der Geschwindigkeits-Entscheidungsschaltung
18 gegeben, so daß das HÖchstgeschwindigkeits-Entscheidungssignal t gelöscht wird, während
die Löschung des Signals niedrigerer Ordnung, nämlich des Hochgeschwindigkeits-Entscheidungssignals h, verhindert
wird. Infolgedessen wird das Analogtor AG4 der Umschaltschaltung 17 geschlossen, während das Tor AG3 geöffnet wird, so
130019/079Ö
daß infolgedessen der Modulatorschaltung 19 das Dreieckwellensignal
der Frequenz von 3 in N zugeführt wird.
Als Ergebnis hiervon wird die Modulatorschaltung 19'in den
Betriebszustand umgeschaltet, der in den Fig. 3C und 3D veranschaulicht ist. Die hierbei erhaltene modulierte Welle
wird aufgrund des Wechselrichter-Betriebsbefehlssignals dem Viechseirichter 3 durch die offene Torschaltung 2o zugeführt,
so daß der Wechselrichter in einer Betriebsweise zu arbeiten beginnt, in der sein Ausgangssignal Steuer- bzw. regelbar
ist. Infolgedessen erzeugt der Wechselrichter 3 eine Wechselspannung einer Frequenz, die sich aus einer Addition (während
der Antriebsbetriebsweise) oder einer Subtraktion (während der Regenerativbetriebsweise) der Schlupffrequenz Af zur
bzw. von der Frequenz f , die der Geschwindigkeit des Motors 4 entspricht, ergibt- In diesem Zustand wird die Spannung
durch das obige Spannungsregelsystem geregelt. Im einzelnen wird, wenn der Motorstrom voraussichtlich den Befehlssignalwert
Is überschreitet bzw. im Begriff ist, diesen Befehlssignalwert
zu überschreiten, das Ausgangssinuswellensignal des
Sinuswellengenerators 13 herabgesetzt, so daß dadurch die Ausgangsspannung des Wechselrichters 3 vermindert wird. Der
Motorstrom folgt dem Befehlssignalwert Is, und infolgedessen wird verhindert, daß er ansteigt. Dadurch wird auch ein Umpolungsausfall
des Wechselrichters 3 verhindert.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
in Fig. 4 gezeigt, worin mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 die gleichen bzw. die gleichartigen Bauelemente
wie in Fig. 1 bezeichnet sind. Diese Ausführungsform unterscheidet
sich von derjenigen nach Fig. 1 insofern, als hier das Stromregelsystem der Fig. 1 durch ein Spannungsregelsystem
zum Konstanthalten des Spannungs-zu-Frequenz-Verhältnisses
ersetzt ist. Die Ausgangsspannung V1 + Δν des Addierers-Subtrahierers
ist ein Analogsignal, das dem Frequenz-
1 30019/079Ö
3039841
befehlssignal f +Af des Wechselrichters proportional ist.
Wenn eine der Spannung V + /yv proportionale Spannung im
Wechselrichter 3 erzeugt wird, kann der Wechselrichter in einer solchen Weise geregelt v/erden, daß das Spannungs-Frequenz-Verhältnis
konstant ist. Die Ausgangsspannung des
Addierers-Subtrahierers 9 wird mit dem Ausgangssignal des
Ausgangsspannungsdetektors 29 des Wechselrichters 3 im Komparator
3o verglichen, und der Spitzenwert des Sinuswellenausgangssignals des Sinuswellengenerators 13 wird entsprechend
dem Fehler bzw. der Abweichung zwischen beiden eingestellt, so daß dadurch die Betriebsweise des Spannungsregelsystems
vervollständigt wird.
Wegen des Fehlens des Konstantstromsystems wird der Stromstoß
zum Zeitpunkt des Beginns des Wechselrichterbetriebs nicht vermieden. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, ist
es notwendig, die Amplitude der Ausgangsspannung des Spannungsregelsystems
während einer vorbestimmten Zeitdauer zu beschränken. In der Zeichnung ist in das System ein Transistör
31 in der Weise eingefügt, daß er das Spannungsbefehlssignal V + Δν des Spannungsregelsystems beschränkt, indem
die Leitfähigkeit des Transistors während der Zeitdauer vermindert
wird, während welcher die Univibratorschaltung 28 ein Ausgangssignal erzeugt. Es ist auch einfach, die Ausgangsspannung
des Wechselrichters im bzw. durch den Sinuswellengenerator 13 oder im bzw. durch die Modulatorschaltung
19 zu beschränken.
130019/0790
Claims (1)
- Patentansprüchef 1. jVerfahren zum Regeln eines Induktionsmotors, bei dem ein —Frequenzbefehlssignal für einen Wechselrichter erzeugt wird, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte des Erzeugens einer Sinuswelle einer Frequenz1ο (f +Δ f)» die dem Frequenzbefehlssignal entspricht; des Erzeugens einer Dreieckwelle von einer Frequenz, die das N-fache (N: 1 oder eine größere ganze Zahl) der Frequenz (f +Af) der Sinuswelle ist; des Festlegens eines Geschwindigkeitsbereichs (t, h, m, 1) aus einer Mehrzahl von Geschwindigkeitsbereichen entsprechend der Geschwindigkeit des Motors (4); des Auswählens einer Frequenz der Dreieckswelle durch einen Schaltvorgang, um den Wert N zu vermindern, in Abhängigkeit von der Zunahme in dem Geschwindigkeitsbereich (t, h, m, 1), der durch eine Entscheidungseinrichtung (18) festgelegt worden ist; des Vergleichens der Dreieckwelle mit der Sinuswelle; des Regeins des Wechselrichters (3) entsprechend einer Ausgangsimpulsfolge der den Vergleich ausführenden Komparä-toreinrichtung (191-193); und des Verhinderns, daß der Wert N wenigstens während einer Zeitdauer, während der der Wechselrichter (3) von einem Leerlaufzustand in einen aktiven Zustand übergeht, zu 1 wird.130019/079010339432. Verfahren nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch die weiteren Verfahrensschritte des Erzeugens eines StrombefehIssignals für den Motor (4); des Feststellens des Stroms des Motors (4); des Vergleichens- des Strombefehlssignals mit einem festgestellten Stromwert; und des Regeins der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) entsprechend dem Vergleichsergebnis.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ~zeichnet, daß der Verfahrensschritt der Spannungsregelung einen Verfahrensschritt des Einsteilens des Spitzenwerts der Sinuswelle entsprechend dem Vergleichsergebnis umfaßt.4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Verfahrensschritt des Erzeugens eines Frequenzbefehlssignals die Verfahrensschritte des Feststeilens der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4), des Einstellens der Schlupffrequenz (Af) des Motors (4) und des Ausführens einer ausgewählten Additions- oder Subtraktionsoperation zwischen der ermittelten Geschwindigkeit (f ) und der Schlupffrequenz (Af) umfaßt.5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die weiteren Verfahrensschritte des Erzeugens eines Spannungsbefehlssignals (V + AV) , das dem Frequenzbefehlssignal (f +Af) proportional ist; des Feststellens der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3); des Vergleichens des Spannungsbefehlssignals (V. +Δν) mit einer festgestellten Spannung; des Regeins der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) entsprechend dem Vergleichsergebnis; und des ünterdrückens der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) während einer vorbestimmten Zeitdauer.13Ö019/079Ö30398436. Verfahren nach einem dor vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Dreieckwellenerzeugungs-Verfahrensschritt des Erzeugens einer Mehrzahl von Dreieckwellen unterschiedlicher Frequenzen, von denen jecL- ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz (f +Af) jeder der Sinuswellen ist, umfaßt, und daß der Frequenzumschaltungs-Verfahrensschritt einen Verfahrensschritt des Auswählens einer der Dreieckwellen gemäß der Festlegung umfaßt.
1o7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Dreieckwellenlängenerzeugungs-Verfahrensschritt die Verfahrensschritte der Frequenzteilung einer Eingangsimpulsfolge mit unterschiedlichen Teilungsverhältnissen umfaßt, wobei die bingangsimpulsfolge eine Frequenz (f„) hat, die proportional dem Ergebnis einer ausgewählten Additionsoder Subtraktionsoperation zwischen der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4) und der Schlupffrequenz (Δ f) ist; sowie weiter des Erzeugens einer Mehrzahl von Dreieckwellen von Frequenzen, die den Ausgangsimpulsfolgen entsprechen, welche in dem Frequenzteilungs-Verfahrenscchritt erzeugen worden sind.8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Sinuswellenerzeugungs-Verfahrensschritt die folgenden Verfahrensschritte umfaßt: Aufnehmen einer Eingangsimpulsfolge einer Frequenz, die zu dem Ergebnis einer ausgewählte Additions- oder Subtraktionsoperation zwischen der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4) und der Schlupffrequenz (Δ f) proportional ist; und Auftrennen der Eingangsimpulsfolge in Dreiphasen-Impulsfolgen, von denen jede sich in gleichen Intervallen wiederholende Impulse hat; und Erzeugen von Dreiphasen-Sinuswellen von Frequenzen (f +Af), die jeweils denjenigen der Dreiphasen-Impulsfolgen entsprechen.130019/079Ö9. Induktionsmotor-Eegelunordnung mit einem Induktionsmotor, einem Wechselrichter für die Stromversorgung des Induktionsmotors und einer Regeleinrichtung vom Impulsbreit enmodulations typ zum Regeln des Wechselrichters, dadurch gekennzeichnet , daß die Regeleinrichtung folgendes umfaßt: eine Frequenzbefehlssignal-Erzeugungseinrichtung für den Wechselrichter (3); eine Einrichtung (13) zum Erzeugen einer Sinuswelle einer Frequenz (f +Af), die dem Frequenzbefehlssignal entspricht; eine Einrichtung (151-154) zum Erzeugen einer Dreieckwelle einer Frequenz, die das N-fache der Frequenz (f +Af) der Sinuswelle beträgt (N: 1 oder eine größere ganze Zahl); eine Einrichtung (18) zum Festlegen eines Gc3clr.\'indigkeitsbereichs (t, h, m, 1) aus einer Mehrzahl von Geschwindigkeitsbereichen entsprechend der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4); eine Einrichtung (17) zum Auswählen einer Frequenz der Dreieckwelle durch einen Schaltvorgang, so daß der Wert N in Abhängigkeit von der Zunahme in dem Geschwindigkeitsbereich (t, h, m, 1), der durch die Festlegungseinrichtung (18) festgelegt worden ist, vermindert wird; eine Einrichtung (191-193) zum Vergleichen der Dreieckwelle mit der Sinuswelle; und eine Einrichtung (21) zum Regeln des Wechselrichters (3) entsprechend einer Ausgangsimpulsfolge der Vergleichseinrichtung (191-193); und weiterhin eine Einrichtung(28) zum Verhindern, daß wenigstens während einer vorbestimmten Zeitdauer, während der Wechselrichter (3) von einem Leerlaufzustand in einen aktiven Zustand übergeht, der Wert N zu 1 wird.1o. Induktionsmotor-Regelanordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (25) zum Erzeugen eines Strombefehlssignals (Is) für den Motor (4); eine Einrichtung (23, 24) zum Feststellen des Stroms des Motors (4); eine Einrichtung (26) zum Vergleichen des Strombefehlssignals (Is) mit einem festge-130019/079Östellten Stromwert; eine Stromrege!anordnung (13, 19-22) zum Regeln der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) entsprechend dem Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung (26) .
511. Induktionsmotor-Regelanordnung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet , daß die Stromregelanordnung eine Einrichtung (13) zum Einstellen des Spitzenwerts der Sinuswelle entsprechend dem Ausgangs-Ίο signal der Vergleichseinrichtung (26) umfaßt.12. Induktionsmohor-Regelanordnung nach einem der vorhergehenden Anordnungsansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Frequenzbefehlssignal-Er- Zeugungseinrichtung (5, 7, 9) eine Einrichtung (5) zum Feststellen der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4) umfaßt; sowie eine Einrichtung (7) zum Einstellen einer Schlupf frequenz (Af) des Motors (4) ; und eine Additions-Subtraktions-Einrichtung (9) zum Ausführen einer Additions- und Subtraktionsoperation zwischen der Schlupffrequenz (Af) und der festgestellten Geschwindigkeit13. Induktionsmotor-Regelanordnung nach einem der vorhergehenden Anordnungsansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen eines Spannungsbefehlssignals, das dem Frequenzbefehlssignal proportional ist; eine Einrichtung (29) zum Feststellen der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) ; eine Einrichtung (3o) zum Vergleichen des Spannungsbefehlssignals mit der festgestellten Spannung; eine Spannungsregelanordnung (13, 19-22) zum Regeln der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) entsprechend dem Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung (3o); und eine Einrichtung (31) zum Unterdrücken der Ausgangsspannung des Wechselrichters (3) für die vorbestimmte Zeitdauer.130019/079914. Induktionsmotor-Regelanordnung nach einem der vorhergehenden Anordnungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreieckwellen-Erzeugungseinrichtung eine Einrichtung (151-154) zum Erzeugen einer Mehrzahl von Dreieckwellen unterschiedlicher Frequenzen umfaßt, wobei diese Frequenzen ganzzahlige Mehrfache der Frequenz (f + Δί) der Sinuswelle sind; und daß die Umschalteinrichtung (17) eine ümschaltschaltung zum Auswählen einer der Dreieckwellen in Ansprechung auf das Ausgangssignal der den Geschwindigkeitsbereich festlegenden Einrichtung bzw. der Geschwindigkeits-Entscheidungseinrichtung (18) umfaßt.15. Induktionsmotor-Regelanordnung nach einem der vohergehenden Anordnungsansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Dreieckwellen-Erzeugungseinrichtung eine Mehrzahl von Frequenzteilereinrichtungen (141-144) umfaßt, die eine Impulsfolge aufnehmen, deren Frequenz dem Ergebnis einer ausgewählten Addition oder Subtraktion der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4) und der Schlupffrequenz (i\£) proportional ist, und die die Frequenz der Impulsfolge mittels unterschiedlicher frequenzverhältnisse untersetzen; sowie eine Mehrzahl von Dreieckwellengeneratoreinrichtungen (151-154) zum Erzeugen von Dreieckwellen, deren Frequenzen den Ausgangsimpulsfolgen entsprechen, die je von den Frequenzteilereinrichtungen (141-144) erzeugt worden sind.16. Induktionsmotor-Regelanordnung nach einem der vorhergehenden Anordnungsansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Sinuswellen-Erzeugungseinrichtung eine Dreiphasenverteilereinrichtung (12) umfaßt, die eine Impulsfolge aufnimmt, deren Frequenz proportional dem Ergebnis einer ausgewählten Addition oder Subtraktion der Geschwindigkeit (f ) des Motors (4) und der Schlupffrequenz (Af) ist, und die Dreiphasenimpuls-130019/079Ö3039843folgen, deren Impulse sich in gleichen Intervallen wiederholen, verteilt ; sowie eine Dreiphasensinuswellen-Erzeugungseinrichtung (13) zum Erzeugen von Dreiphasensinuswellen, deren Frequenzen jeweils denjenigen' der
Dreiphasenimpulsfolgen entsprechen.130Ü19/079Ö
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP13645979A JPS5662092A (en) | 1979-10-24 | 1979-10-24 | Controlling system for inverter of induction motor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3039849A1 true DE3039849A1 (de) | 1981-05-07 |
| DE3039849C2 DE3039849C2 (de) | 1984-03-29 |
Family
ID=15175600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3039849A Expired DE3039849C2 (de) | 1979-10-24 | 1980-10-22 | Anordnung zum Steuern der Drehzahl eines Induktionsmotors |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4338558A (de) |
| JP (1) | JPS5662092A (de) |
| CH (1) | CH663124A5 (de) |
| DE (1) | DE3039849C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2518776A1 (fr) * | 1981-12-18 | 1983-06-24 | Cerac Inst Sa | Procede et appareillage pour alimenter en energie electrique un outil mecanique portable |
| EP0073045A3 (en) * | 1981-08-21 | 1984-02-01 | Hitachi, Ltd. | Method of controlling an induction motor by a pwm inverter |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203911A1 (de) * | 1982-02-05 | 1983-08-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur erhoehung der maximaldrehzahl einer synchronmaschine bei vorgegebener erregerfeldstaerke und klemmspannung und schaltungsanordnung zur durchfuehrung des verfahrens |
| US4546293A (en) * | 1982-08-24 | 1985-10-08 | Sundstrand Corporation | Motor control for a brushless DC motor |
| US4488216A (en) * | 1983-04-29 | 1984-12-11 | Westinghouse Electric Corp. | Unrestricted frequency changer system and adjustable frequency AC motor drive using such a system |
| JPH0810994B2 (ja) * | 1986-02-18 | 1996-01-31 | 株式会社東芝 | インバ−タ装置 |
| JPH0654590A (ja) * | 1992-07-30 | 1994-02-25 | Canon Inc | ステッピングモータ制御方式 |
| JP2691670B2 (ja) * | 1992-11-17 | 1997-12-17 | 株式会社三協精機製作所 | モータの速度検出装置 |
| US5489831A (en) * | 1993-09-16 | 1996-02-06 | Honeywell Inc. | Pulse width modulating motor controller |
| JP3296729B2 (ja) * | 1996-08-23 | 2002-07-02 | 本田技研工業株式会社 | 交流モータ制御装置 |
| DE29809768U1 (de) * | 1998-05-20 | 1999-09-23 | Elektra Beckum Ag, 49716 Meppen | Tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Tischkreissäge |
| JP2001086793A (ja) * | 1999-09-13 | 2001-03-30 | Toshiba Corp | 駆動回路 |
| JP3749237B2 (ja) * | 2003-07-11 | 2006-02-22 | ファナック株式会社 | 主軸モータ駆動制御装置 |
| EP2117103B1 (de) * | 2008-05-09 | 2010-07-14 | Micronas GmbH | Integrierte Schaltung zum Ansteuern eines Elektromotors |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3694718A (en) * | 1970-10-19 | 1972-09-26 | Gen Electric | Methods of inverter voltage control by superimposed chopping |
| US3700987A (en) * | 1971-03-29 | 1972-10-24 | E Systems Inc | Pulse modulation motor control |
| DE2120193C3 (de) * | 1971-04-24 | 1982-02-04 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Digitale Schlupffrequenzregelschaltung für eine umrichtergespeiste Asynchronmaschine |
| US3967173A (en) * | 1975-03-14 | 1976-06-29 | Allis-Chalmers Corporation | Transistor bridge inverter motor drive having reduced harmonics |
-
1979
- 1979-10-24 JP JP13645979A patent/JPS5662092A/ja active Pending
-
1980
- 1980-10-22 DE DE3039849A patent/DE3039849C2/de not_active Expired
- 1980-10-23 CH CH7893/80A patent/CH663124A5/de not_active IP Right Cessation
- 1980-10-23 US US06/199,977 patent/US4338558A/en not_active Expired - Lifetime
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Siemens-Zeitschrift 1971, H. 3, S. 154-161 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0073045A3 (en) * | 1981-08-21 | 1984-02-01 | Hitachi, Ltd. | Method of controlling an induction motor by a pwm inverter |
| FR2518776A1 (fr) * | 1981-12-18 | 1983-06-24 | Cerac Inst Sa | Procede et appareillage pour alimenter en energie electrique un outil mecanique portable |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5662092A (en) | 1981-05-27 |
| US4338558A (en) | 1982-07-06 |
| CH663124A5 (de) | 1987-11-13 |
| DE3039849C2 (de) | 1984-03-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3039849A1 (de) | Induktionsmotor-regelverfahren und -anordnung | |
| DE2709749A1 (de) | Anordnung zur steuerung einer elektrische energie wechselrichtenden festkoerper-umformereinrichtung | |
| DE3151318A1 (de) | "steueranordnung fuer ein antriebssystem" | |
| DE2420157A1 (de) | Antriebssystem fuer einen schrittmotor | |
| DE3101102C2 (de) | ||
| DE2111490A1 (de) | Zyklokonverter mit Gleichrichtersteuerung | |
| DE3222634C2 (de) | ||
| DE3914863A1 (de) | Steuersystem fuer einen kraftfahrzeugladegenerator | |
| DE3318134A1 (de) | Schutzschaltung fuer wechselrichter-leistungstransistoren | |
| DE3414102A1 (de) | Steuergeraet fuer einen stromwechselrichter | |
| DE3708261A1 (de) | Einrichtung zum steuern eines dreiphasen-wechselrichters zur versorgung des wechselstrommotors einer aufzugsanlage | |
| DE3012330A1 (de) | Impulsbreitenmodulierter wechselrichter und betriebsverfahren | |
| DE2456344A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung fuer eine tonfrequenz-rundsteueranlage | |
| DE2856574C2 (de) | ||
| DE1900823A1 (de) | Antriebseinrichtung mit impulsgespeistem Gleichstrommotor | |
| DE3613918C2 (de) | ||
| DE1588159A1 (de) | Steuervorrichtung fuer statische Stromkonverter | |
| DE2636668A1 (de) | Regelanordnung fuer eine stromrichteranlage mit steuerbarem halbleitersteller | |
| DE2628969A1 (de) | Bipolarer inverter | |
| DE2554259B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum steuern eines wechselrichters | |
| DE3884675T2 (de) | Steuereinrichtung für pulsbreitenmodulierte Wechselrichter mit veränderlicher Spannung und veränderlicher Frequenz. | |
| DE2119525A1 (de) | Steuersatz für Stromrichter | |
| DE3204266C2 (de) | ||
| DE3701208C2 (de) | ||
| DE3708246C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: VON FUENER, A., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. EBBINGHAUS |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8331 | Complete revocation |