DE3039843A1 - Zeitanzeigevorrichtung - Google Patents
ZeitanzeigevorrichtungInfo
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Description
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zeitanzeigevorrichtung,
mit der eine Anzahl von Zeitdaten nach Wunsch angezeigt werden kann.
Es ist "bekannt, Z ext anzeige geräte, wie beispielsweise Uhren
mit über die !Punktion einer Uhr hinausgehenden IPurikionen auszustatten,
um gewünschte Daten, beispielsweise die An- und Abfahrtszeit von Zügen und Bussen in Form, von Tabellen und
Fahrplänen zu speichern und selektiv als Zeitanzeige auf einer Anzeigeeinheit darzustellen.
Mit den bisher bekannten Zeitanzeigevorrichtungen dieser Art kann jedoch immer nur eine Zeit gleichzeitig dargestellt werden,
was manchmal unzweckmäßig ist.
Weiterhin wurde bei den bekannten Geräten eine Anzahl von Zeitdaten
vorab in einen Speicher eingeschrieben. Dieses Einschreiben einer Anzahl von Zeitdaten macht die mühselige und schwierige
Betätigung einerAnzahl von Eingangsschaltern notwendig, was beträchtliche Zeit in Anspruch nimmt.
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die oben angegebenen Nachteile herkömmlicher Zeitanzeigevorrichtungen zu vermeiden
und eine Zeit anzeigevorrichtung zu schaffen, mit der eine Anzahl von zuvor gespeicherten Zeitdaten auf Wunsch ausgelesen
und angezeigt werden kann, und die weiterhin gestattet, mehrere
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Zeitdaten zu einer Zeit darzustellen, was das Ablesen und Erkennen
von zeitlichen Beziehungen der Daten untereinander ermögladit,
so 2.B. das Erkennen der Reihenfolge der Zeitdaten*
Gemäß einem weiteren Ziel der Erfindung wird eine Zeitanzeigevorrichtung
geschaffen, bei der eine Anzahl von Zeitdaten in einem Speicher gespeichert werden kann, indem lediglich eine
einfache Schalterbetätigung ausgeführt wird.
Um die oben erläuterten Ziele zu erreichen, schafft die Erfindung eine Zeitanzeigevorrichtung mit einem Speicher zum Speichern
mehrerer Zeitdaten, einer optischen Anzeige zum Anzeigen von zwei oder mehr in dem Speicher gespeicherten Zeitdaten, einer
von Hand betätigbaren Schalteranordnung zum Auslesen von zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Zeitdaten von den in dem Speicher
gespeicherten Zeitdaten, und einer Anzeigesteuereinrichtung,
die veranlaßt, daß zwei oder mehr aufeinanderfolgende Zeitdaten bei Betätigung der Schalteranordnung aus dem Speicher
ausgelesen und auf der Anzeige angezeigt werden.
Bei einer derart ausgebildeten Zeitanzeigevorrichtung nach der Erfindung kann eine Anzahl von Zeitdaten, die vorab gespeichert
wurde, nach Wunsch ausgelesen und angezeigt werden. Es besteht die Möglichkeit, zu einer gegebenen Zeit eine Anzahl von Zeitdaten
anzuzeigen und Beziehungen zwischen den Zeitdaten, so z.B. ihrer Reihenfolge, abzulesen. Weiterhin kann eine Anzahl von
Zeitdaten in dem Speicher durch eine einfache Schalterbetätigung
gespeichert werden.
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la folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Zextanzeigevorrichtung,
Fig» 2a und
2b Draufsichten auf einen oberen, bzw. unteren Anseigeabachnitt
11 und 12 der in 3?ig. 1 gezeigten Anzeigeeinheit 10,
Jig. Ja und
Jb Draufsichten auf die Anzeigeeinheit 10, auf der
verschiedene Daten angezeigt sind,
Fig. 4 ein schematisches Schaltungsdiagramm des Schalterabschnitts
7 und der Eingabesteuerschaltung 8 genäß
J1Xg. 1,
Fig. 5a und ein Schaltungsdiagramm der in Pig. 1 dar-5b
gestellten ersten Zeittafelsteusrschaltung
(die zusammen 5,
]?ig. 5 bilden)
]?ig. 5 bilden)
Fig. 6 eine Speicherübersicht des Datenspeichers EAM
gemäß J?ig. 5»
Fig. 7 eine schematische Darstellung der Anzeigesteuerschaltung
9 und der Anzeigeeinheit 10 genäß Pig. 1,
130018/089 5
Fig. 8 Draufsichten auf die Anzeigeeinheit 10, auf der
beispielhaft verschiedene Anzeigedaten dargestellt sind,
Fig. 9a Impulsdiagramme, die den Betrieb der ersten Zeitbis
9 i tafelsteuerschaltung 5 zur Zeit der Betriebsartumschaltung
verdeutlichen,
Fig. 10a Impulsdiagramme zum Veranschaulichen des Betriebs bis 10m der ersten Zeittafelsteuerschaltung 5 in der Zeittafel-Anzeigebetriebsart,
°
Fig. 11a Impulsdiagramme zum Veranschaulichen des Betriebs bis 111 der ersten Zeittafelsteuerschaltung 5 zur Zeit
des Wechsels angezeigter Daten in der Zeittafel-Anzeigebetriebsart,
Fig. 12 Draufsichten auf die Anzeige einheit 10 in der Voreinstellbetriebsart,
Fig. 13a Impulsdiagramme zum Veranschaulichen des Betriebs
bis 131 der ersten Zeittafelsteuerschaltung 5 in der Voreinstellbetriebsart,
Fig. 14 ein Blockdiagramm eines anderen Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 15a Draufsichten auf den oberen und unteren Anzeigebis
15c abschnitt 115» bzw. 116 und eine durchsichtige
Platte 115 der in Fig. 14- dargesisLlten Anzeigeeinheit
Fig. 16 eine schematische Schaltungsskizze des Schalterabschnitts
111 und der Eingabesteuerschaltung 112
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- Ί1 -
gemäß Elg. 14,
Jig. 17a ein Schaltungsdiagramm der in ELg. 1A- ge-
und I7b zeigten Plan-Steuerschaltung 110,
(die zusammen
Fig. 17 "bilden)
Fig. 17 "bilden)
Hg. 18 eine schematische Schaltungsskizze der Anzeigest
euer schaltung 113 und. Anzeigeeinheit
114 gemäß ^ig. 14,
Hg. 19a "bis 19c Draufsichten auf die Anzeige einheit 114,
die verschiedene Daten darstellt,
Fig. 20a "bis 20^ Impulsdiagramme zur Veranschaulichung der
Betriebsweise der in Pig. 14 dargestellten
Plan-Steuerschaltung 110 zur Zeit der Betrieb sartumschaltung,
Fig. 21a bis 21r Impulsdiagramme zur Veranschaulichung der
Betriebsweise der in Fig. 17 a und Hg. 17b
dargestellten Plan-Steuerschaltung 110 zur Zeit des Wechsels angezeigter Daten, in der
Plan-Anzeigebetriebsart,
Hg. 22a bis 22r Impulsdiagramme zur Veranschaulichung der
Betriebsweise der in Hg. 17a und 17b dargestellten Plan-Steuerschaltung 110 zur Zeit
des Wechsels der angezeigten Daten in der Plan-Anzeigebetriebsart,
Hg. 23 eine Draufsicht auf die Anzeigeeinheit 114
mit einer beispielhaften Anzeige in der Vor-
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einstellbetriebsart,
Fig. 24a und 24b Draufsichten auf den oberen^ bzw. unteren
.Anzeigeabschnitt eines anderen Beispiels der Anzeigeeinheit 114, und
Hg. 25a und 25b Draufsichten auf die in den Eg. 24a und
24b gezeigte inzeige 114 mit als Beispiel dienenden Anzeigedaten.
Fig. 1 zeigt das bei einer elektronischen Uhr angewendete Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ein Oszillator 1 erzeugt
ein Bezugssignal für die Uhr. Das Bezugssignal gelangt an einen Frequenzteiler 2, der das Bezugssignal teilt und Taktimpulse
0., 0-O v^d- 0Q sowie ein Signal mit einer Periodendauer von
beispielsweise einer Sekunde erzeugt. Die Taktimpulse 0., 0~
und 0C besitzen dieselbe Periodendauer, und die Signale 0.und
0-O sind gegeneinander um 180° phasenversetzt. Der Taktimpuls
0Q weist ein Tastverhältnis von 1:1 auf, und seine "111- und
"O"-Pegel entsprechen beispielsweise den Taktimpulsen 0. bzw.
0g. Das von dem Frequenzteiler 2 erzeugte 1-Sekunden-Signal
gelangt an eine Zeitzählschaltung 3· Die Zeitzählschaltung 3
zählt die eingegebenen 1-Sekunden-Signale, um die "Stunden"-, "Mintuen"- und "Sekunden"-Information und außerdem ein Signal
mit einer Periodendauer von 24 Stunden zu gewinnen. i)as 24-Stunden-Signal wird auf eine Kaienderzählschaltung 4 gegeben.
Die von der Zeitzählschaltung 3 erzeugte Zeitinformation
gelangt zu einer ersten und zweiten Zeittafelsteuerschaltung
5 bzw. 6. Wie im folgenden noch detailliert ausgeführt wird, enthalten die erste und zweite Zeittafelsteuerschaltung 5,
bzw. 6 jeweils einen internen Speicher zum Speichern mehrerer Zeitdaten, wie z.B. von Zeitdaten einer Zeittabelle; die
Steuerschaltungen besitzen Datenlese- und Schreibfunktion.
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Sie werden nach Maßgabe der von einem Schalterabschnitt 7
über eine Eingabesteuerschaltung S gelieferten Instruktionen betrieben. Die von der Zeitzählschaltung 3 erhaltene Zeitinformation,
die von der Kalendersählschaltung 4 erhaltene Kalender- (Monat- und Tage-) Information und die von der
ersten und zweiten Zeittafelsteuerschaltung 5, bzw. 6 erhaltene Zeitinformation werden auf eine Anzeigesteuerschaltung
9 gegeben.
Die Steuerschaltung 9 überträgt die von den oben erläuterten
Schaltungen eingegebenen Zeitdaten nach Maßgabe eines von der Eingabesteuerschaltung 8 abgegebenen Auswahlsignals an eine
Anzeigeeinheit 10.
Die Anzeigeeinheit 10 enthält zwei 3?lüssigkristallanzeigeeinrichtungen,
die einander überlappen und einen unteren und oberen Anzeigeabschnitt 11, bzw. 12 bilden. Im oberen Anzeigeabschnitt
11 ist ein Zeitanzeigeabschnitt 13 ausgebildet, im unteren Anzeigeabschnitt 12 sind ein Zeit/Kai ender-Anzeigeabschnitt
14 sowie ein erster und z\ireiter Zeittafelanzeigeabschnitt
15, bzw. 16 ausgebildet.
Wie in Pig. 2A gezeigt ist, besitzt der Zeitanzeigeabschnitt 13 sechs aus Anzeigeelektroden gebildete Ziffern zum digitalen
Darstellen von "Stunden", "Minuten" und "Sekunden" sowie "AM"- und "PM"-Anzeigeelektroden, um anzuzeigen, ob sich die
uhrzeit auf die Vormittags- oder Hachmittagszeit bezieht.
Der untere Anzeigeabschnitt 12 hat den in Eig. 2B dargestellten
Aufbau. Er besitzt vier aus Anzeigeelektroden gebildete Ziffern zum digitalen Darstellen der aktuellen "Stunden"-
und "Minuten"-Information oder der aktuellen "Monats"- und "Tages"-Information; eine "P"-Anzeigeelektrode dient zum
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Anzeigen einer Voreinstellbetriebsart. Der erste Tand zweite
Zeittafelanzeigeabschnitt 15» "bzw. 16 "besitzen jeweils drei
Anzeigeelektroden-Reihen, die sich jeweils, aus vier aus -Anzeigeelektroden
gebildeten Ziffern zum digitalen Anzeigen der "Stunden"- und "Minuten"-Daten zusammensetzen. Jede Beine
besitzt außerdem Voreinstell-Anzeigeelektroden 17a bis 17c,
bzw. 18a bis 18c, um anzugeben, daß die entsprechenden Anzeigeelektroden-Reihen
voreingestellt werden.
Der obenerläuterte Aufbau gestattet es beispielsweise, in den internen Speicher der ersten Zeittafel-Steuerschaltung
Zugabfahrtszeiten, und in den internen Speicher der zweiten Zeittafelsteuerschaltung 6 beispielsweise Busabfahrtszeiten
jeweils in Form einer Zeittabelle einzuschreiben. Πόα Normalbetrieb
werden die Zeitinformation. und die Kalenderinformation, die in der Zeitzählschaltung 3? bzw. in der Kalenderzählschaltung
4- ermittelt werden, über die Anzeigesteuerschaltung 9 zwo Anzeigeeinheit 10 gebracht und im Zeitanzeigeabschnitt
13, bzw. Zeit/Kalender-Anzeigeabschnitt 14 dargestellt,
wie in Jig. 3-A- veranschaulicht ist. Die Zeichnung
zeigt ein Beispiel für den Anzeigezustand, in dem die Daten "7· März, vormittags, 7 Uhr, 20 Minuten und 15 Sekunden"
angezeigt werden. Wenn in diesem Zustand durch Schalterbetätigung im Schalterabschnitt 7 ein. Zeittafelanzeigebefehl gegeben
wird, liefert die Eingabesteuerschaltung 8 einen Zeittafellesebefehl
an die erste und zweite Zeittafelsteuerschaltung bzw. 6 und liefert außerdem einen Anzeigeschaltbefehl an die
Aazeigesteuerschaltung 9. Nach Maßgabe dieses Anzeigeschaltbefehls
schaltet die Anzeigesteuerschaltung 9 die Anzeige um, so daß von der Zeitzählschaltung 3 die Zeitinformation und
die aus der ersten und zweiten Zeittafelsteuerschaltung 5?
bzw. 6 ausgelesenen Zeittafeldaten an den Zeit/Kalender-An-
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zeigeabschnitt 14 und den ersten und zweiten Zeittafelanzeigeabschnitt
15» "bzw. 16 zwecks Anzeige gege"ben werden.
Pig. 3B zeigt ein Beispiel für die Zeittafelanzeige. Bei diesem
Beispiel wird als laufende Zeit in dem Zeit/Kaiender-Anzeigeabschnitt
14 die Information "7:20" dargestellt. In dem ersten Zeittafelanzeigeabschnitt I5 werden die Zugabfahrtszeiten
"7:27", "7:29" und "7:49" dargestellt. Auf dem zweiten Zeittafelanzeigeabschnitt 16 werden die Busabfahrtszeiten
"7:26", "7:30" und ."7:43" dargestellt. In diesem Fall werden drei Zeitdaten sowohl aus der ersten als auch aus der
zweiten Zeittafelsteuerschaltung 5, bzw. 6 ausgelesen und im
Anzeigeabschnitt I5, bzw. 16 angezeigt.
Pig. 4 zeigt die Einzelheiten des Schalterabschnitts 7 und
der Eingäbesteuerschaltung 8, die nun beschrieben werden sollen.
Der Schalterabschnitt 7 besitzt einen Schalter S^. zum
Umschalten zwischen normaler Betriebsart und Toreinstellbetriebsart, einen Schalter Sp zum Umschalten zwischen Zeitanzeigebetriebsart
und Zeittafelanzeigebetriebsart, einen Schalter S^ zum Bewirken einer "+1"-Verschiebung, einen
Schalter S^ zum Bewirken einer "-1"-Verschiebung, einen Schalter
Sj- zum Einstellen einer ersten Zeittafel und einen Schalter
Sc zum Einstellen einer zweiten Zeittafel. Die von diesen
Schaltern S^, bis Sg bei deren Betätigung erzeugten Ausgangssignale
gelangen an zugehörige Monoflops 21 bis 26.
Das Ausgangssignal des Monoflops 21 gelangt an ein UND-Glied
27 sowie gegebenenfalls über ein UND-Glied 28 an den Triggeranschluß T eines T-Plip-Plops 29. Der Q-Ausgang des
Plip-Plops 29 liefert ein Voreinstellsignal P an die Anzeigesteuerschaltung
9 und außerdem an einen Decoder 32.
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Der Q-Ausgang des Flip-Flops 29 geht auf einen Eingang des UND-Glieds 27 sowie über ein MD-Glied 30 an den Decoder 52.
Der Ausgang des Monoflops 22 geht auf einen Eingang des UND-Glieds
31, dessen Ausgang an den Triggeranschluß T eines
T-Flip-Flops 33 geführt ist. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 33
geht zum Decoder 32 und als Zeitanzeigesignal j zur Anzeigesteuerschaltung
9· Der Q-Ausgang des Flip-Flops 33 geht an einen Eingang des UND-Glieds 28 und an den Decoder 32, er
geht ferner als Zeittafelanzeigesignal χ an die Anzeigesteuerschaltung
9« Die Ausgänge der Schalter S7. und S2^, die jeweils
an einen Eingang der Monoflops 23 bzw. 24- angeschlossen
sind, gehen außerdem über ein ODER-Glied 24- sowie UND-Glieder 35 und 36 und den Rücksetzanschluß R eines dreistufigen
Zählers 37.
Ein von dem Frequenzteiler 2 erzeugtes 1-Sekunden-Signal
1P/S wird auf den anderen Eingang des UND-Glieds 35 gegeben,
dessen Ausgang an den Takteingang CK des dreistufigen Zählers 37 geführt ist. Der Ausgang des dreistufigen Zählers 37 gelangt
als Übertragssignal an ein UND-Glied 38. Der vom
Frequenzteiler 2 kommende Taktimpuls 0,, wird auf die UND-Glieder
38 und 36 gegeben, deren Ausgänge an den Setzeingang S,
bzw. den Rücksetzeingang R eines S-R-Flip-Flops 39 angeschlossen
sind. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 39 ist an UND-Glieder 44 und 42 angeschlossen, während der Q-Ausgang des
Flip-Flops an UND-Glieder 41 und 43 angeschlossen ist. An
die anderen Eingänge der UND-Glieder 40 und 42 gelangen die Ausgangssignale der Monoflops 23, bzw. 24. An die anderen
Eingänge der UND-Glieder 41 und 43 gelangen die Ausgangssignale
der Schalter S^, bzw. S^. Die Ausgänge der UND-Glieder
40 bis 43 führen zum Decoder 32. Ebenfalls zum Decoder gelangen die Ausgangssignale der Monoflops 25 und 26.
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Der Decoder 32 "besteht aus UND-Gliedern "und erzeugt Steuerbefehle
a bis h nach Maßgabe der Betätigung der Schalter S^ bis Sg. Die Ausgaugssignale a bis h, das Ausgangssignal P
vom Q-Anschluß des Flip-Flops 29 und das Ausgangssignal P1
vom UND-Glied 27 werden auf die erste und zweite Zeittafelsteuerschaltung
5> bzw. 6 gegeben.
Die sich aus den Figuren 5a tmd 5b zusammensetzende Figur
zeigt im einzelnen eine der ersten und zweiten Zeittafelsteuerschaltungen
5i bzw. 6, die denselben Aufbau haben.
Aufgrund desselben Aufbaus soll nur eine5 Schaltung beschrieben
werden.
Gemäß Figur 5 gelangen die Ausgangssignale asb und d vom
Decoder 32 der Eingabesteuerschaltung δ an UND-Glieder 51 %
52, bzw. 53· Die Ausgangssignale f und g des Decoders 32
gelangen über ein ODER-Glied 55 sea ein UND-Glied 5^· Der vom
Frequenzteiler 2 kommende Taktimpuls 0^>
wird auf die UND-Glieder 51 ^is 5^ gegeben. Die Ausgänge der UND-Glieder 5I
bis 54- sind an die Setzanschlüsse S von S-R-Flip-Flops 56
bis 59 angeschlossen. Der Ausgang des Flip-Flops 56 führt
zu einem UND-Glied 60a sowie über ein UND-Glied 61 an einen dreistufigen Zähler 62,
Das Flip-Flop 5S wird durch den Ausgang des dreistufigen
Zählers 62 zurückgesetzt. Der Ausgang des Flip-Flops 57 ist
an einen Eingangsanschluß D eines D-Flip-Flops 63 sowie an
ein UND-Glied 64- angeschlossen. Das Flip-Flop 63 arbeitet
synchron mit dem !Taktimpuls 0,,der an seinen Takt eingang CK
geführt wird. Das Ausgangssignal des Flip-Flops 63 gelangt an einen Eingang des UND-Glieds 6A- sowie über ein UND-Glied
65 an den Bücksetzanschluß E des Flip-Flops 57- Der Ausgang
des UND-Glieds 6Ψ ist an ein UND-Glied 60b angeschlossen.
130018/089S
Der Ausgang des Flip-Flops 58 ist an einen Eingangsanschluß D
eines D-Flip-Flops 66 sowie an ein UND-Glied 67 angeschlossen.
Das Flip-Flop 66 arbeitet synchron mit dem Taktimpuls 0., das seinem Takteingang CK zugeführt wird. Sein Ausgang ist an ein
UND-Glied 68 angeschlossen, über das das Ausgangs signal an den Rücksetzanschluß R des Flip-Flops 58 gelangt. Der Ausgang
des UND-Glieds 67 ist an einen Eingang eines UND-Glieds
6Od angeschlossen.
Die Ausgangs signale c und e vom Decoder arbeiten auf ein UND-Glied
60c, bzw. 6Oe. Auf die jeweils anderen Eingänge der UND-Glieder 60a bis 6Oe wird der Taktimpuls 0B gegeben.
Die Ausgangsgrößen der UND-Glieder 6oa bis 60c gelangen über ein ODER-Glied 69a als "+1"-Signal an einen Adresszähler 70.
Die Ausgänge der UND-Glieder 6Qd und 6Oe werden als "-1"-Signal
über ein ODER-Glied 69b an den Adresszähler 70 gegeben»
Weiterhin gelangt von der in Fig. 1 dargestellten Zeitzählschaltung
3 die Zeitinformation über ein UND-Glied 71 als
Adressdateninformation an den Adresszähler 70 und wird dort
voreingestellt. Die Adressdaten im Adresszähler 70 werden
über ein UND-Glied 72a auf eine Auffangschaltung (latch) 73a gegeben. Die in der Auffangschaltung 73a festgehaltenen
Daten werden über ein UND-Glied 72b zu einer Auffangschaltung 73b verschoben, und die dort festgehaltenen Daten werden
über ein UND-Glied 72c zu einer Auffangschaltung 73c geschoben. Die in den Auffangschaltungen 73c festgehaltenen
Daten werden über ein UND-Glied 72d in den Adresszähler 70 geladen. Das UND-Glied 72d wird durchgssbaifsfc ■ durch das Ausgangssignal
eines ODER-Glieds 72K an das d-as Ausgangssignal
des UND-Glieds 52 sowie von der in Figur 4- dargestellten
130018/0895
Eingäbesteuerschaltung 8 das Signal P1 als Voreinstellbetri
eb s art-Siganl empfängt.
Die Adressdaten im Adresszähler 70 werden außerdem über ein.
MD-Glied 75a zur Auffangschaltung 73c gegeben und dann über
ein UND-Glied 75b zu der Auffangschaltung 73b, anschließend
über ein UN^-Glied 75c zur Auffangschaltung 73a und schließ
lich über ein UND-Glied 751^ ztmi Adresszähler 70 geleitet.
Das UND-Glied 75d wird durch den Ausgang des UND-Glieds 53
durchgeschaltet oder geöffnet. Der Ausgang des Adresszählers 70 gelangt weiterhin an UND-Glieder 76 und 77. Das UND-Glied
76 wird von dem Signal P geöffnet, welches als Vor einstellbetrieb sart-Signal von der Eingabesteuerschaltung 8 geliefert
wird. Das UND-Glied 77 wird von dem Taktimpuls 0^ geöffnet,
sein Ausgang geht auf ein UND-Glied 78. Das UND-Glied 78 empfängt auperdem das Ausgangssignal eines Negators
79, der das Voreinstellbetriebsart-Signal P invertiert, sowie das Ausgangs signal eines ODER-Glieds 80, an dessen Eingänge
die Ausgänge der UND-Glieder 64- und 67 sowie die Ausgangssignale c und e des Decoders 32 gelangen. Die Ausgänge
der UND-Glieder 76 und 78 werden als Adressdaten über ein
ODER-Glied 81 an einen Schreib/Lese-Speicher (RAM) 82 gegeben. Der RAM 82 speichert eine Zeittafel oder -tabelle und
besitzt beispielsweise 24x60 = 1440 Sätze von Speicherelementen, so daß er Zeitdaten für 24- Stunden bei einem Intervall
von 1 Minute speichern kann. Hgur 6 zeigt ein Beispiel für
die Speicherung von Daten in dem RAM 82. Wie aus der Übersicht hervorgeht, ist das Vorhandensein und Bxchtvorhandensein
von Zeitdaten für voneinander um 1 Minute beabstandete Zeitdaten, d.h., der Zeitdaten von "0:00" bis "23:59" in
Form von "1" und "0" in entsprechenden Adressen eingeschrieben, welche jeweils durch eine 6-Bit-Reihenadresse und eine
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5-Bit-Spaltenadresse spezifiziert werden. Der Taktimpuls 0C
wird an einen Ireigabeanschluß E des EAM 82 gegeben, und das
Ausgangssignal h des Decoders 32 gelangt über ein UND-Glied
83 und einen Xfegator 84 an den Schreib/Lese-Anschluß R/W
des RAM 82. Der Taktimpuls 0» gelandt zur Ausgabezeit steuerung
an das UND-Glied 83.
Die aus dem RAM 82 ausgelesenen Daten werden auf die UND-Glieder 61,65 und 68 sowie auf UND-Glieder 85 bis 87 und einen
Eingangsanschluß D eines D-Flip-ELops 88 gegeben. Der Ausgang
des JFlip-Elops 59 geht über ein UND-Glied 89 an den Takteingang
CK des Flip-Flops 88, und der Q-Ausgang des Flip-Flops 88 ist über einen Negator 51 an einen Dateneingabeanschluß
D1J. des RAM 82 angeschlossen. Der Ausgang des UND-Glieds
89 ist ferner an den Rücksetzanschluß R des Plip-Flops
59 und an UND-Glieder 92 und 93 angeschlossen; das Ausgangssignal des UND-Glieds 89 gelangt weiterhin als Durchschalt-
oder Gattersignal über ein ODER-Glied 94- an die UND-Glieder
75a bis 75 c.
Das Ausgangssignal c vom Decoder 32 gelangt an das UND-Glied
86, dessen Ausgang ebenso wie die Ausgänge der UND-Glieder
61 und 65 über ein ODER-Glied 95 auf ein ODER-Glied 94· geschaltet
sind. Das Ausgangssignal e des Decoders 32 wird ferner auf das UND-Glied 87 geschaltet, dessen Ausgang als
Gattersignal über ein ODER-Glied 96 an die UND-Glieder 72a bis 72c gelangt. Das Voreinstellsignal P wird auf das UND-Glied
85 gegeben, dessen Ausgangssignal von einer Auffangschaltung
97c festgehalten wird. Die in der Auffangschaltung
97c festgehaltenen Daten gelangen über das UND-Glied 93 zu
einer Auffangschaltung 97b, und die dort festgehaltenen Daten gelangen über das UND-Glied 92 zu einer Auffangschaltung
97a. Die in den jeweiligen Auffangschaltungen 97a bis
130018/089B
97c festgehaltenen Daten A„ bis O„ sowie die in den jeweiligen
Auffangschaltungen 73a bis 73c festgehaltene Zeitinformation
Ay, bis C. gelangen an die in ügur 1 dargestellte Anzeigesteuerschaltung
9·
Figur 7 zeigt im einzelnen den Aufbau der Anzeigesteuerschaltung 9. Die in den Auffangschaltungen 73a bis 73c der ersten
Zeittafelsteuerschaltung 5 (vgl« !Figuren 5a und ^b) festgehaltenen
Daten Ay, bis vL· werden auf zugehörige TMD-Glieder
101a bis 101c gegeben, und die in den Auffangschaltungen 97a
bis 97c festgehaltenen Daten Aq bis C^, werden auf zugehörige
IMD-GIieder 102a bis 102c gegeben.
Die IMD-Giieder 101 a bis 101c werden von dem obenerwähnten
Zeittafelanzeigesignai χ geöffnet, während die IJlTO-GIieder
102a bis 102 c durch das obenerwähnte Yoreinsteilsignal P
geöffnet irerden. Die Ausgänge der UND-Glieder 101a bis 101c
gelangen über zugehörige Decoder 103a bis 103c an den ersten Zeittafelanzeigeabschnitt 15· Die Ausgänge der TOTD-GIieder
102a bis 102c gelangen als Treibersignale an die jeweiligen Einstellanzeigeelektroden 17a bis 17c im Zeittafelanzeigeabschnitt
15. Ähnlich wie die Anzeigedaten von der ersten
Zeittafelsteuerschaltung 5 gelangen die Anzeigedaten von der
zweiten Zeittafelsteuerschaltung 6 über IMD-Glieder und Decoder
an den zweiten Zeittafelanzeigeabschnitt 16.
Die von der in ELgur 1 gezeigten. Zeit zählschal tung 3 an die
Anzeigesteuerschaltung 3 gpLieferte Zeitinformation wird auf
TMD-Glieder 104- und 105 gegeben, die Kalenderinformation von
der Kai ender zähl schaltung 4- wird auf ein ULTD-GIi ed 105 gegeben.
Die IMD-Glieder 104 und 105 werden durch das Zeitanzeigesignal
j geöffnet, während das UlTD-Glied I05 durch das
Zeittafeianzeigesignal 2: geöffnet wird. Die Ausgänge der IMD-
130018/0895
Glieder IO5 -und 106 gelangen über ein ODER-Glied 10? an. einen
Decoder 108, dessen Ausgangssignal auf den Zeit/Kalender-.Anzeigeabschnitt
14 im. unteren .Anzeigeabschnitt 12 gegeben
wird. Das von der Eingabesteuerschaltung 8 kommende Voreinstellbetriebsart-Signal gelangt zur "P"-Anzeigeelektrode
im unteren Anzeigeabschnitt 12. Das Ausgangssignal der
UND-Schaltung 104 läuft über einen Decoder 109 zum Zeitanzeigeabschnitt
13.
Die oben^eiLäuterte Schaltungsanordnung arbeitet wie folgt:
Bei der hier beschriebenen Ausführungsform erfolgt die zeitliche Steuerung der einzelnen Bauelemente bei der Rückflanke
der Taktimpulse. Normalerweise befindet sich das in der Ein— gabesteuerschaltung 8 (Fig. 4) enthaltene. Flip-Flop 33 im
zurückgesetzten Zustand, wobei am Q-Ausgang als Zeitanzeigesignal y ein logisches Signal "1" erscheint. Folglich sind
die in Figur 7 dargestellten UND-Glieder 104- und 106 der Anzeigesteuerschaltung
geöffnet, so daß die Zeitinformation von der Zeitzählschaltung 3 ^und die Kalenderinformation von der
Kalenderzählschaltung 4 über die Decoder 109 und 108 zum Zeitanzeigeabschnitt
13, bzw. zum Zeit/Kalender-Anzeigeabschnitt
14 gelangen, um die laufende Zeit und das Datum anzuzeigen, wie es in Figur 3a gezeigt ist.
Zum Umschalten von der obenerläuterten Zeitanzeigebetriebsart auf die Zeittafelanzeigebetriebsart wird der Schalter Sp
in dem Figur 4 dargestellten Schalterabschnitt 7 betätigt. Hierdurch erzeugt das Monoflop 22 einen Impuls, der auf das
UND-Glied 31 gelangt. Da in diesem Moment ein "1 "-Signal
vom Q —Ausgangsanschluß des Flip-Flops 29 als Eingangssignal
an das UND-Glied 31 gelangt, wird das Ausgangssignal des
Monoflops 22 über das UND-Glied 31 an das Flip-Flop 33 und
Ί30018/089Β
den Decoder 32 gegeben. Da nun auch "1 "-Signale von den Q Ausgangsanschlüssen
der Flip-Flops 29 und 33 zu den Decoder
32 geleitet werden, erzeugt der Decoder 32 das Signal a
(vgl. Figur 9D), das der ersten und zweiten Zeittafelanzeigeschaltung 5i^zw. 6 zugeleitet wird. MLt der Äbfallflanke des
von dem Monoflop 22 abgegebenen Impulses wird das Flip-Flop gekippt, so daß das Flip-Flop an seinem Q-Ausgang ein "1"-Signal,
d.h. das Zeittafelanzeigesignal χ an die Zeitsteuerschaltung 9 (Fig. 7) abgibt. Durch dieses der Anzeigesteuerschaltung
9 zugeführte Zeittafelanzeigesignal χ wird das UND-Glied
105 geöffnet, um die Zeitinformation von der Zeitzählschaltung
3 über das ODER-Glied 107 und den Decoder 108 auf den Zeit/Kalender-Anzeigeabschnitt 14 zu geben. Auf diese
Weise wird die laufende Zeit in dem Zeit/Kalender-Anzeigeabschnitt
14 dargestellt, wie in Figur 8(a) gezeigt ist. Zu dieser Zeit wird das Zeitanzeigesignal y "0", so daß die
UND-Glieder 104 und 106 in der Anzeigesteuerschaltung 9 geschlossen
werden, um das Durchschalten der Zeitinformation zum Zeit anzeigeabschnitt 13 zu unterbinden und die Kalenderinformation
zum Zeit/Kalender-Anzeigeabschnitt 14 zu geben.
In der Zwischenzeit xitird mit dem Anzeigeschaltsignal a vom
Decoder 32 der in Figur 4 gezeigten Eingabesteuerschaltung
in der ersten Zeittafelsteuerschaltung 5 (Fig. 5) ©in Taktimpuls
0B über das UND-Glied 51 an das UND-Glied 71 und das
Flip-Flop 56 geleitet. Das Flip-Flop 56 wird mit der Bückflanke
dieses Impulses gesetzt, woraufhin an seinem Q-Ausgangsanschluß ein "1"-Signal erzeugt wird (vgl. Figur 9F),
das auf die UND-Glieder 6oa und 61 geschaltet wird.
Das UND-Glied 71 wird durch das vom OHD-GIied 51 abgegebene
Ausgangssignal geöffnet, so daß die von der Zeitzähschaltung
3 zugeführte Zeitinformation in den Adresszähler 70 geladen
130018/0895
wird. Die in den Adresszähler 70 geladene Zeitinformation
wird über das UND-Glied 77 synchron mit dem. Taktimpuls 0.
ausgelesen und auf das UND-Glied 78 gegeben, wie in Figur 9A
angedeutet ist. Da zu dieser Zeit das Ausgangssignal des
Flip-Flops 56 über das ODER-Glied 80 geführt wird und ein
"1 "-Signal von dem Negator 79 als Eingangsgröße auf das UND-Glied
78 gelscagbi werden die über das UND-Glied 77 ausgelesenen
Adressdaten durch das UND-Glied 78 geleitet und gelangen über das ODER-Glied 81 .zum RAM 82. In diesem Moment
befindet sich der HAH 82 im Lesezustand, da das vom Hegator 84·
kommende Signal, welches den "C-Ausgang vom UND-Glied 83
invertiert, "1" ist und an den Lese/Schreib-Anschluß B/V
gelangt. Wenn nun der in Figur 9C dargestellte Taktimpuls 0~
am Freigabe ans chluß E des RAM 82 erscheint, so wird der
Speicherinhalt nach Maßgabe der über das ODER-Glied 81 zugeführten Adressdaten ausgelesen. Ist die in den Adresszähler
70 geladene Zeitinformation nicht in der im RAM 82 gespeicherten Zeittafel enthalten, so werden aus dem RAM 82
die Daten "0" ausgelesen. In diesem Fall erfolgen keine weiteren Schritte, bis der nächste Taktimpuls 0^ zugeführt wird.
Wie in Figur 9G gezeigt ist, wird der nächste Impuls 0- über
das UND-Glied 60a und das ODER-Glied 69a auf den Adresszähler 70 gegeben. Als Folge hiervon wird der Inhalt des
Adresszählers 70 um "+1" erhöht. Der sich ergebende Inhalt
des Adresszählers 70 gelangt als neue Adresse über die UND-Glieder
77 und 78 sowie das ODER-Glied 81 zu dem RAM 82.
Bei dem Erscheinen des nächsten Taktimpulses 0„ wird der Inhalt
des RAM 82 nach Maßgabe der neuen Adressdaten ausgelesen. Ist der Inhalt des Adresszählers 70 diesmal in der
im RAM 82 gespeicherten Zeittafel enthalten, so werden aus dem RAM 82 die Daten "1" ausgelesen. Diese aus dem RAM 82
ausgelesene "1" gelangt über das UND-Glied 61 (vgl. Figur
130018/0895
an den dreistufigen Zähler 62, um dessen Inhalt um "+1" zu erhöhen. Das Ausgangssignal des HND-Glieds 61 glangt außerdem
über die ODER-Glieder 95 und 94- an die IMD-Glieder 75a
Ms 75c, um diese Verknüpfungsglieder zu öffnen. Auf diese
Weise wird der Inhalt des Adresszählers 70 jetzt durch das
UND-Glied 75a- zur Auffangschaltung 73c verschoben. Gleichzeitig
wird der Inhalt der Auffangschaltung 73c zur Auffangschaltung
73"b, und dessen Inhalt wiederum wird zu der Auffangschaltung
73a verschoben. Da die Inhalte der Auffangschaltungen 73c und 73"b anfänglich "0" sind, werden diese
Daten in den Auffangschaltungen 73^>
imcL «73 a festgehalten·
Folglich gelangt jede Taktimpuls 0Ώ als Aufwärtszählsignal
über das OliD-Glied 60a und das ODER-Glied 69a an den Adresszähler
70, dessen Inhalt fortlaufend mit den ihm zugeführten
Aufwärtszählsignalen erhöht wird.
Außerdem wird der Inhalt des RAM 82 nach Maßgabe der sich fortlaufend
erhöhenden Daten im Adresszähler 70 ausgelesen, und jedesmal, wenn eine "1" aus dem Speicher 82 ausgelesen wird,
gelangt der Inhalt des AdressZählers 70, der dann ausgelesen
wird, in die Auffangschaltung 73c, während der vorausgehende Inhalt der Auffangschaltung 73c zur Auffangschaltung 73"b verschoben
und der vorhergehende Inhalt dieser Auffangschaltung zur Auffangschaltung 73a verschoben wird.
Wenn das "1"-Signal über das UND-Glied 61 dreimal aus dem
RAM 82 ausgelesen ist (vgl. !Figur 9H), erzeugt der dreistufige Zähler 62 ein "1"-Signal (vgl. Figur 9I)5 so daß das
Flip-Flop 56 zurückgesetzt wird.
Bei dem oben erläuterten Arbeitsablauf werden drei Zeitdaten, die jeweils eine bestimmte Zeit nach der laufenden Zeit darstellen,
in die Auffangschaltungen 73a .bis 73c eingeschrie-
130018/0895
Diese in den Auffangschaltungen 73a "bis 73c eingespeicherten
Zeitdaten werden an die in Figur 4- dargestellte Anzeigesteuerschaltung 9 gegeben, so daß sie über die entsprechenden
UND-Glieder 101a bis 101c und die Decoder 103a bis 103c
an den ersten Zeittafelanzeigeabschnitt 15 gelangen. In
ähnlicher Weise gelangen drei Zeitdaten von der zweiten Zeittafelsteuerschaltung
6 an den zweiten Zeittafelanzeigeabschnitt 16. Auf diese Weise kann eine Zeittafelanzeige erhalten
werden, wie sie in !figur 8 (a) dargestellt ist. Bei dem in Figur 8(a) dargestellten Beispiel wird als laufende
Zeit in dem Zeit/Kalender-Anzeigeabschnitt 14- "7:20" dargestellt, und die Zeitangaben "7:27", "7:29" und "7:4-9" werden
als Zugabfahrtszeiten im ersten Zeittagelanzeigeabschnitt 15
dargestellt, während als Busabfahrtszeiten in dem zweiten
Zeittafelanzeigeabschnitt 16 die Zeiten "7:26", "7:30" und "7:4-8" dargestellt werden.
Im folgenden soll nun beschrieben werden, wie andere als Zeittafeldaten
in dem Speicher gespeicherte Zeitdaten als die in Figur 8(a) dargestellten Daten zur Anzeige gebracht werden
können.
TJm Zeiten darzustellen, die später liegen als die in den Anzeigeabschnitten
15 und 16 dargestellten Zeitdaten, wird der Schalter S^ betätigt. Durch intermetierendes Herabdrücken
des Schalters S-, für kurze Augenblicke innerhalb von 3 Sekunden
wechselt die Zeitanzeige mit jeder Schalterbetätigung, während bei kontinuierlichem. Betätigen des Schalters S-, für
langer als 3 Sekunden die Zeitanzeige laufend geändert wird.
Wenn der Schalter S3, kurzzeitig (weniger äLs 3 Sekunden) herabgedrückt
wird, erzeugt das Monoflop 23 in der in Figur 4-gezeigten
Eingabesteuerschaltung einen Impuls, der auf das UND-Glied 4-0 gegeben wird. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich
130018/0895
das Flip-Flop 39 im zurückge setzt en Zustand und erzeugt an
seinem Q-Ausgang eine "1", die auf das UND-Glied 40 gegeben wird. Auf diese Weise wird das Ausgangssignal des Honoflops
23 über das TIMD-GIied 40 zu dem Decoder 32 geschaltet.
Sowohl im normalen Betriebszustand als auch in der Zeittafelanzeigebetriebsart
erzeugt die vom Ausgang des UND-Glieds 40 dem Decoder 32 zugeführte Ausgangsgröße das in Figur 10D dargestellte
Signal b.
Dieses Signal b wird zu der ersten und zweiten Zeittafelsteuerschaltung
5j bzw. 6 gegeben. In dör in Figur 5 dargestellten
ersten Zeittafelsteuerschaltung 5 wird das vom Decoder 32 kommende Signal b auf das UND-Glied 52 gegeben
und gelangt synchron mit dem Taktimpuls 0Ώ an dessen Ausgang
(vgl. Figur 10E). Das Ausgangssignal des UND-Glieds 52 geht
über das ODER-Glied 74 zum UND-Glied 72d, wie in Figur 1OF
gezeigt ist. Wird also das UND-Glied 72d geöffnet, so werden
die in der Auffangschaltung 73c gespeicherten Zeitdaten, die
z.B. die Zeit "7:49" darsteifen, in den Adresszähler 70 geladen.
Das Ausgangssignal des UND-Glieds 52 gelandt außerdem
an das Flip-Flop 57 5 so daß dies gesetzt wird, woraufhin
ein "1"-Signal am Q-Ausgang des Flip-Flops erscheint (vlg.
Fig. 10G), welches auf das UND-Glied 64 und das Flip-Flop 63 gegeben wird. Das Flip-Flop 63 wird auf diese Weise synchron
mit dem Taktimpuls 0. gekippt, so daß an seinem Q-Ausgang ein "1"-Signal erscheint (vgl. Figur 10H).
Der Ausgang des Flip-Flops 63 wird über das UND-Glied 64 auf
das UND-Glied 60b geschaltet (vgl. Figur 101). Wenn also der nächste Taktimpuls 0B durch das UND-Glied 60b geleitet wird,
was in Figur 1OJ angedeutet ist, gelangt er als Aufwärtszählsignal
über das ODER-Glied 69a an den Adresszähler 70.
130018/0895
Als Folge wird der Inhalt des Adresszählers 70 um "+1"
geändert, und der neue Inhalt gelangt synchron mit dem
nächsten Taktimpuls 0. über die UND-Glieder 77 und 78 sowie das ODER-Glied 81 an den Adresseingangsanschluß A des
RAM 82.
Auf diese Weise wird der Inhalt des EAM 82 synchron mit dem
Taktimpuls 0„ ausgelesen. Wenn, die aus dem EAM 82 ausgelesenen
Daten "0" sind, wird der nächste Taktimpuls 0- über das TMD-Glied
6ob und das ODER-Glied 69a an den. Adresszähler 70 geschaltet,
um dessen Inhalt um "+1" zu erhöhen. Der Inhalt des Zählers 70 wird fortlaufend mit dem Aufwärts zählsignal
erhöht, bis aus dem RAM 82 die Daten "1" ausgelesen werden. Wird aus dem RAM 82 die "1" ausgelesen, so gelangt sie über
das UND-Glied 65 zum Flip-Flop 57? ™ dieses zurückzusetzen
(vgl. Figur 10K). Das Ausgangssignal des UHD-Glieds 65 gelangt
außerdem über die ODER-Glieder 95 und 92I- an die UND-Glieder
75a bis 75c Auf diese Weise werden die UND-Glieder
75a bis 75c geöffnet, so daß der Inhalt des Adresszählers 70
in die Verriegelungsschaltung 73c geschoben werden kann.
Deren Inhalt wiederum wird in die Verriegelungsschaltung 73b
geschoben, und deren Inhalt gelangt in die Verriegelungsschaltung 73 a.
Durch die obenerläuterte Arbeitsfolge werden in der Auffangschaltung
73c Zeitdaten festgehalten, die einen Zeitpunkt repräsentieren, der auf den nächsten dargestellten Zeitpunkt
folgt. Außerdem werden die zu dieser Zeit in den Auffangschaltungen 73a bis 73c festgehaltenen Daten A1 bis C an
den ersten Zeittafelanzeigeabschnitt 15 gegeben und dort zur Anzeige gebracht, wie in (b) in Figur 8 zu sehen ist.
In der zweiten Zeittafelsteuerschaltung 6 findet ein ähn-
130018/089S
Iieher Vorgang statt wie in der Schaltung 5? mit d.em Ergebnis,
daß verschobene Zeitdaten an den zweiten Zeittafelanzeigeabschnitt 16 gelangen, wie in !Figur 8(b) gezeigt ist. In der
erläuterten Weise werden die angezeigten Zeittafeldaten sukzessive "bei jeder Betätigung des Schalters S, verschoben, wie
auch in Figur 8(c) verdeutlicht ist.
Wird der Schalter S-, langer als 3 Sekunden her abgedrückt, erzeugt
der Decoder 32 wiederum in der erläuterten Weise das
Signal b und gibt auch das Ausgangs signal vom Schalter S~
(Figur 4) über das ODER-Glied 34 auf da? UlTD-GIied 35, um
letzteres zu öffnen. Somit gelangt das 1-Sekunden-Signal
1P/S über das UND-Glied 35 an den dreistufigen Zähler 37,
dessen Inhalt auf diese Weise fortschreitend im 1-Sekunden-Takt
erhöht wird. Hat der drei Impulse des 1-Sekunden-Signals gezählt, erzeugt der Zähler 37 ein Übertragssignal,
welches das UED-GIied 38 öffnet, so daß ein Impuls 0.,der
an das UED-GIied 38 gelangt, das Flip-Flop 39 gesetzt wird
und ein "1"-Signal am Q-Ausgang abgibt. Durch dieses Signal
wird das UND-Glied 41 geöffnet, so daß das Ausgangssignal des Schalters S, über das UND-Glied 41 zum Decoder 32 gelangt.
Der Decoder 32 erzeugt sowohl im normalen Betriebszustand
als auch in der Zeittafel-Anzeigebetriebsart bei Erhalt eines "1 "-Signals vom UND-Glied 41 das Signal c (vgl.
Figur 1OD). In der in Figur 5 gezeigten ersten Zeittafelsteuerschaltung
5 wird durch das vom Decoder 32 gelieferte
Signal c das UND-Glied 60c geöffnet, so daß nachfolgende Taktimpulse 0-n- durch das UND-Glied 60c laufen, wie in Figur
1OL gezeigt ist. Der Adresszähler 70 zählt somit die über
das ODER-Glied 69a zugeführten Ausgangssignale.des UND-Glieds
60c, so daß sich der Inhalt des Zählers 70 nach und nach erhöht. Wenn aus dem RAIi 82 eine "1" ausgelesen wird,
130018/089$
erzeugt das ÜM)-Glied 86 ein "1 "-Signal (vlg. Figur 1OE),
das über die ODER-Glieder 95 und 94 zu den TJED-Gliedern 75a
bis 75c gelangt. Somit wird der Inhalt des Adresszählers
in die Auffangschaltung 73c ausgelesen, während der Inhalt
der Auffangschaltung 73c und der Auffangschaltung 73d in
die jeweils benachbarte Auffangschaltung 73"b, bzw. 73a verschoben wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, solange der
Schalter S, herabgedrückt wird. Wird der Schalter S, losgelassen,
d.h. geöffnet, wird der Zähler 37 i*1 eier Eingabesteuerschaltung
8 zurückgesetzt, während gleichzeitig das von dem Decoder 32 abgegebene Ausgangssignal c auf "0"
invertiert wird, um das Aufwärtszählen des Adresszählers
in der ersten Zeittafelsteuerschaltung 50 zu beenden. Jetzt
werden die in den Auffangschaltungen 73a bis 73c gespeicherten
Daten A^ bis C^ im ersten Zeittafelanzeigeabschnitt
angezeigt.
Oben wurde der Arbeitsablauf für den EaIl erläutert, daß
Zeitpunkte zur Anzeige gebracht werden, die später liegen als die Zeitpunkte der derzeitig angezeigten Zeittafel. TJm
Zeitpunkte zur Anzeige zu bringen, die früher liegen als die angezeigten Zeitpunkte, wird der Schalter S2^ betätigt, wodurch
eine ähnliche Anzeigesteuerung erhalten werden kann. Beispiele für die Verschiebung der Zeittafelanzeige aus dem
in Eigur 8(a) gezeigten Zustand durch Betätigen des Schalters S^ sind in den Figuren 8(d) und (e) dargestellt. Die Eiguren
11A bis 11L sind Impulsdiagramme, die verschiedene
Signalverläufe für den EaIl zeigen, daß der Schalter S2,
betätigt wird. Auf eine ausführeliche Beschreibung soll hier verzichtet werden.
Im folgenden soll beschrieben werden, wie die in dem RAM gespeicherten Zeittafeldaten korrigiert werden.
130018/0895
Durch Betätigen des Schalters S^ wird die Voreinstellbetriebsart
eingestellt, wenn sich, das System in einem Zustand "befindet, in dem die Zeittafeldaten angezeigt werden,
wie sie z.B. in Figur 12 (a) dargestellt sind. Wenn der Schalter S^. betätigt wird, erzeugt das Monoflop synchron
mit dem Talrfcimpuls 0B ein Signal. Dieser Einzelimpuls gelangt
als Voreinstellbetriebsartsignal P1 über das TJIiD-GIied
27 zu der ersten und zweiten Steuerschaltung 5» bzwi
6, wie in Figur 13E gezeigt ist. Das Signal gelangt ferner
über das UND-Glied 28 auf das Flip-Flop 29, um dieses bei der Rückflanke des Impulses zu kippen. Mt dem Wechsel des
Zustands (Kippen) des Flip-Flops 29 erscheint an dessen Q-Ausgang das Voreinstellbetriebsartsignal P gemäß Figur 13D5
das an die erste und zweite Steuerschaltung 5> bzw. 6,an
die Anzeigesteuerschaltung 9 "und die Anzeigeeinheit 10 gelangt. In der Anzeigeeinheit 10 wird die "P"-Anzeigeelektrode
durch das Voreinstellbetriebsartsignal P betrieben. Auf diese Weise wird die Voreinstellbetriebsart dargestellt, wie
in den Figuren 7 und. 12(b) gezeigt ist. In der Zwischenzeit
hat sich in der ersten. Zeittafelsteuerschaltung 5 (51Xg· 5)
das THH)-GIi ed 72d durch das Vor einst ellsignal P1 geöffnet,
so daß die in der Auffangschaltung 73c gespeicherten Daten,
beispielsweise die eine ührzeit "7*4-9" repräsentierenden Daten,
in den Adresszähler 70 geladen werden. Wenn das Voreinstellbetriebsartsignal
P am UND-Glied 76 erscheint, werden die in dem Adresszähler 70 geladenen Daten über das
UND-Glied 76 und das ODER-Glied 81 an den Adresseingangsanschluß
A des RAM 82 gelegt.
Auf diese Weise \uird der Inhalt des RAM 82 ■ synchron mit dem
Taktimpuls 0n nach Maßgabe dieser Adressdaten ausgelesen.
Aus dem RAM 82 wird jetzt eine "1" ausgelesen, die über das UND-Glied 85, welches durch das Voreinstellbetriebsartsignal
P derzeit geöffnet wird, an die Auffangschaltung 97c gelangt
130018/0895
•und dort festgehalten wird. Diese in der Auffangschaltung
festgehaltenen Daten CQ werden _an die in Figur 7 gezeigte
Anzeigesteuerschaltung 9 gegeben, um zu dem UBD-Glied 102c
zu gelangen. Da das Voreinstellbetriebsartsignal P jetzt
an das TJED-Glied 102c gelangt, durchläuft das von der Auffangschaltung
97c kommende Ausgangssignal C„ das
UND-Glied 102c. Durch dieses Signal wird die Voreinstell-Anzeigeelektrode
17c im ersten Zeittafelanzeigeabschnitt 15 getrieben, wie in ligur 12(b) gezeigt ist, um anzuzeigen,
daß die Zeitdaten "7:4-9", die in der untersten Position des ersten Zeittafelanzeigeabschnitts 15 zur Anzeige gebracht
werden, voreingestellt wurden. In dem zweiten Zeittafelanzeigeabschnitt 16 wird in ähnlicher Weise die Voreinstell-Anzeigeelektrode
18c getrieben, um anzuzeigen, daß die in der untersten Position dargestellten Zeitdaten voreingestellt
wurden. Fun erfolgt die Voreinstellung der in der untersten Position der Anzeigeabschnitte 15 und 16 dargestellten Zeitpunkte
und das !Freigeben der voreingestellten Zeitpunkte in der Anzeige. Dies geschieht mittels der Schalter S1- und S^.
Wenn die Schalter S^ und S^ im Anzeigezustand der Voreinstell-Anzeigeelektroden
17c und 18c betätigt werden, erfolgt die Voreinstellung der angezeigten Zeitpunkte. Wenn andererseits
diese Schalter im "nicht-Anzeige"-Zustand, d.h. im gelöschten
Zustand der Voreinstell-Anzeigeelektroden betätigt werden, werden die voreingestellten Zeitpunkte auf der Anzeige
freigegeben.
Zum Verschieben der angezeigten Zeitdaten, wie sie z.B. in I1XgUr 126b) dargestellt sind, zu einer späteren Zeitanzeige
wird der oben bereits erwähnte Schalter S7. betätigt. Durch
Betätigen des Schalters S^ erzeugt das Monoflop 23 einen
Einzelimpuls, der über das UED-Glied 40 an den Decoder 32
130018/0895
gelangt. Wenn Zeittafeldaten angezeigt werden, aber auch
in der Voreinstellbetriebsart, erzeugt der Decoder 32 "bei
dem Ausgangssignal des UND-Glieds 40 das in Figur 13F gezeigte
Signal f. In der ersten Zeittafelanzeigeschaltung gelangt das Signal f über das ODER-Glied 55 zum IMD-Glied 54,
um dieses zu öffnen, so daß der Taktimpuls 0ß durch das
HHD-Glied 54- hindurchläuft, wie in Figur 13G gezeigt ist.
Das Ausgangssignal des IJITD-Glieds 54- läuft über das ODER-Glied
69a zum Adresszähler 7O5 "um dessen Inhalt um "+1" zu
erhöhen.
Weiterhin wird mit der Rückflanke des Ausgangssignals des
TJITD-Glieds 54- das Flip-Flop 59 gesetzt, um an seinem Q-Ausgang
ein "1"-Signal zu erzeugen, das in Figur 13H gezeigt ist.
Durch dieses Ausgangssignal des Flip-Flops 59 wird das THD-Glied
89 geöffent, so daß der Taktimpuls 0^ über das UND-Glied
89 geleitet wird, was in Figur 131 angedeutet ist.
.Das Ausgangssignal des TMD-Glieds 89 läuft über das ODER-Glied
94 zu den UlTD-Gliedern 75a bis 75c und öffnet diese
TMD-GIieder, um die Inhalte des Adresszählers 70 und der
Auffangschaltungen 73c und 73"b in die Auffangschaltungen 73c,
73 t>, bzw. 73a zu schieben. Außerdem werden durch das Ausgangssignal des UlTD-Glieds 89 die TOTD-Glieder 92 und 93 geöffnet,
um die Inhalte der Auffangschaltungen 9?c und 97^ in die
Auf fangschal einigen 97"O1 "bzw* 97a zn schieben» Die in den
Schaltungen 97a bis 97c- sowie 73a "bis 73c festgehaltenen
Daten werden über- die Anseigesteuersehaltung 9 as. die Anaeigeeinheit
gegeben, um angezeigt zu werden, wie es in Figur 12(c)
gezeigt ist, Auf diese Weise werden "bei jeder Betätigung des
Schalters S- die in den Mseige abschnitten 15 und 16 angezeigten
Daten aur nächst höheren Position -verschoben, während
dann in der untersten Position Zeitdaten angezeigt w
13GG1S/089S
die den Zeitpunkt der untersten, verschobenen Daten plus
1 Minute ("+1") repräsentieren. D.h., die in Figur 12(c) gezeigte Anzeige wird derart verschoben, daß die in Figur
12(d) dargestellte Anzeige erhalten wird, wenn der Schalter S, betätigt wird. Wird der Schalter S^ für langer
als 3 Sekunden andauernd betätigt, werden die in den Anzeigeabschnitten
15 "und 16 angezeigten Daten kontinuierlich
nach oben verschoben, während in der untersten Position der Anzeige laufend Zeitdaten nachgeschoben werden, die
immer um 1 Minute ("+1") erhöht sind. Wenn die Toreinstellung von in der untersten Position des örsten Zeittafelanzeigeabschnitts
5 dargestellten Zeitdaten gewünscht wird, beispielsweise ein Zeitpunkt "7:5*1" (vs1· Figur 12(d)),
so wird in diesem Anzeigezustand der Schalter S1- betätigt.
Als Folge der Betätigung des Schalters S1- gelangt ein Einzelimpuls
vom Monoflop 25 (siehe Figur 4) zu dem Decoder 32,
der das in Figur 13J gezeigte Signal h erzeugt. Liefert der
Decoder 32 das Signal h, und ist das "UND-Glied 83 geöffnet,
so daß ein !Taktimpuls 0. über das UND-Glied 83 (vgl. Figur 13K) zur Auffangschaltung'97c gelangt, so wird das
Signal dort festgehalten. Wird das Ausgangssignal des UND-Glieds 83 "1", so ändert sich das Ausgangssignal des ITegators
84- in ein Signal "0", wie in Figur 131» gezeigt ist,
so daß der RAM 82 von der Lesebetriebsart in die Schreibbetriebsart umgeschaltet wird=
Zu diesem Zeitpunkt ist der durch die spezifizierte Adresse
definierte Inhalt des RAM 82 "0"; diese "0" wurde während der Lesebetriebsart in das Flip-Flop 88 eingeleseno Wenn
also der RAM 82 in die Schreibbetriebsart umgeschaltet ist, wird die "0" aus dem Flip-Flop 88 nach der Signalumkehr
durch den Segatoz? 91 als Signal "1" an den Dateneingangs an-
130018/08IS
Schluß D-pj^ des RAM 82 gelegt, so daß in die spezifizierte
Adresse des RAM 82 eine "1" eingeschrieben wird, d.h., die spezifizierende Adresse entspricht der Zeit "7:51"· Ia der
Zwischenzeit wird die in der Auffangschaltung 97c festgehaltene
"1", d.h., es werden die Daten G0 an die Anzeigesteuerschaltung
9 geliefert, und sie gelangen dann über das IMD-G-lied 102c an den ersten Zeittafelanzeigeahschnitt 15·
Auf diese Weise wird die Einstell-Anzeigeelektrode 17c im
Anzeigeahschnitt 15 getrieften, um anzuzeigen, daß die Zeitdaten "7:51" in dem RAM 82 voreingestelit werden. Das Voreinstellen
der Zeitdaten im zweiten Zeittafelanzeigeaftschnitt 16 sowie die Anzeige dieser Voreinstellung .erfolgen in
ähnlicher Weise durch Betätigen des Schalters Sg.
In Figur 12(e) ist der Zustand der Anzeige dargestellt, wenn
die Zeitdaten "8:08" voreingestellt werden. Wenn der Schalter
S^ in dem in Figur 12(e) angedeuteten Anzeigezustand "betätigt
wird, wird die Anzeige um "1 Minute" verschoben, wie in Figur 12(f) gezeigt ist.
Man sieht also, daß die gewünschten Zeitpunkte durch entsprechende
Betätigung der Schalter S^ sowie der Schalter S1-
und Sg voreingestellt werden können. Das Aufgehen oder Freigeben
von voreingestellten Zeitdaten erfolgt durch Betätigen des Schalters S1- oder S^-, wenn die Daten in der untersten
Position des Anzeigeaftschnitts 15 oder 16 angezeigt werden.
Ist das Voreinstellen der Zeitdaten erfolgt, wird das Flip-Flop 88 gesetzt und erzeugt an seinem Q-Ausgang ein 11I"-Signal,
welches nach der Signalumwandlung durch den Negator 91 zu einem "O"-Signal wird, welches an den Dateneingang
des RAM 82 gelangt. Somit wird durch die Betätigung des
130018/0895
Schalters Sc das "O"-Signal in die spezifizierte Adresse
des RAM 82 eingeschrieben, und die voreingestellten Daten werden aufgegeben oder freigegeben.
Während bei dem obenjerläuterten Ausführungsbeispiel die
Zeittafeldaten bei Betätigung der Schalter S^ und S^ jeweils
einmal verschoben xirerden, ist es auch möglich; die
Schaltung derart auszubilden, daß die dargestellten Zeittafeldaten bei jeder Schalterbetätigung dreimal verschoben
werden, d.h., daß die Zeittafeldaten durch einmaliges Betätigen
der Schalter S-, und S^, vollständig geändert oder
ausgewechselt werden.
Bei den obenjerläuterten Ausführungsbeispielen sind die Zeitpunkte,
die sukzessive dargestellt werden, um "1 Minute voneinander beabstandet, so daß der dargestellte Zeitpunkt in
dem Speicher abgespeichert werden kann. Dennoch braucht das Zeitintervall zwischen benachbart dargestellten Zeitpunkten
nicht Ί Minute zu betragen, sondern kann auch 2 Minuten, 5 Minuten usw betragen. Weiterhin ist es mögUch, Zeitdaten
wie z.B. Monatdaten, Tagesdaten, Tages- und Stundendaten usw. zu speichern. In einem solchen Fall können die Zeitdaten sukzessive
mit einem Intervall von Λ Stunde oder 1 Tag angezeigt werden.
Ferner wurden bei den obigen Ausführungsbeispielen Zeittafeln
oder -tabellen gespeichert; es ist jedoch auch möglich, jeden aufeinanderfolgenden Zeitpunkt zu speichern, so 2.B.
aufeinanderfolgende Alarmzeitdaten.
Bei dem obenerläuterten Beispiel vrarden Zug- und Busabfahrtszeiten
gespeichert. Es ist jedoch auch möglich, Termin- oder Zeitpläne für zwei Personen zu speichern und gleichzeitig
130018/089S
darzustellen. Im Palle der Anzeige "von Zeittabellen "brauchen
der erste und der zweite Anzeigeabschnitt nicht notwendigerweise auf der Grundlage derselben Zeit-Bezugsbasis zu arbeiten.
Wenn sich {jemand beispielsweise für 30 Minuten in
einem Zug aufhalten muß, bevor er in einen Bus umsteigt, können in der ersten Zeittafel Zeitdaten auf der Grundlage
der laufenden Zeit dargestellt werden, wohingegen in der zweiten Zeittagel Zeitdaten auf der Grundlage der 30 Minuten
\ireiter liegenden Zeit angezeigt werden können.
14- zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Gleiche Teile wie in Pigur 1 sind mit entsprechenden Bezugszeichen versehen, auf eine nochmalige Beschreibung solcher
Teile wird verzichtet.
In Pigur 14- ist eine Plansteuerschaltung 110 dargestellt,
die einen internen Speicher zum Speichern eines Plans aufweist und mit Lese- und Schreibfunktion ausgestattet ist.
Die aus de. internen Speicher nach Maßgabe eines vom Eingabeabschnitt si 11 über eine Eingabesteuerschaltung 112 gegebenen
Befehls ausgelesenen Plandaten werden auf eine Anzeigesteuerschaltung 113 gegeben, die von der Zeitzählschaltung
3 und der Plansteuerschaltung 110 kommende Information selektiv an eine Anzeige 114- gibt, je nach dem,
weiches Auswahlsignal von der Eingabesteuerschaltung 112
zugeführt wird. Die Anzeigeeinheit 114 enthält zwei Flüssig™
kristallanzeigevorrichtungen, die aneinander überlappen und einen unteren Anzeigeabschnitt 115, bzw. einen oberen Anzeigeabschnitt
116 bilden. Der obere Anzeigeabschnitt 115 ist ein Zeitanzeigeabschnitt, der untere Anzeigeabschnitt
116 ist ein Plananzeigeabschnitt.
Wie aus Eigur 15A hervorgeht, besitzt der Zeitanzeigerabschnitt
115 sechs aus Anseigeelektroden 117 bestehende
130018/089S
Ziffern zum digitalen Darstellen der "Stunden", "Minuten" und "Sekunden". Der Plananzeigeabschnitt 116 besitzt den
in ELgur 15B dargestellten Aufbau. Er besitzt drei "Stunden"-Anzeigeelektrodensätze
118a bis 118c, die auf der linken Seite spaltenförmig angeordnet sind, um die Stundendaten digital
anzuzeigen. Der Anzeigeabschnitt 116 preist ferner Analog-Anzeigenelektrodensätze 119a bis 119c auf, die auf
der rechten Seite der jeweiligen "Stunden"-Anzeigeelektrodensätze 118a bis 118c individuell angeordnet sind, um "M-nuten"-Daten
analog anzuzeigen. Diese Analog-Anzeigeelektrodensätze 119a bis 119c bestehen jeweils aus 60 parallelen
Stabelektroden, die in einer Reihe mit vorbestimmten Abstand angeordnet sind, so daß die "Minuten"-Daten in analoger
Art angezeigt werden können.
"Unter dem untersten Analog-Anzeigeelektrodensatz 119c sind
60 Dateneinstellelektroden 20 angeordnet, die den Stabelektroden in den individuellen Analog-Anzeigeelektrodensätzen.
Die Anzeigeeinheit 114 weist ferner eine durchsichtige Platte
121 auf, die das in Figur 15c dargestellte Aussehen hat.
Diese Platte 121 liegt auf dem durch die obere und untere Anzeigevorrichtung gebildeten Stapel, nämlich auf dem Zeitanzeigeabschnitt
115 und. dem Plananzeige ab schnitt 116. Die
Platte besitzt eingeprägte Skalen 122a bis 122cs die den
jeweiligen Analog-Anzeigeelektrodensätzen 119a bis 119c entsprechen. Die Platte besitzt ferner Ziffermarkierungen
"0", "10",...., "50", die durch das Bezugszeichen 123 angedeutet sind, und die sich oberhalb der Skalen vom linken
Ende aus mit einem Abstufungsintervall von 10 Schritten erstrecken. Wenn somit die Analog-Anzeigeelektrodensätze
119a bis 119c für die Anzeige betrieben werden, kann die
130Ö18/089S
Anzeigestellung unmittelbar anhand der Skaleneinteilung
und Ziffernmarkierungen abgelesen werden·
Figur 16 zeigt den Eingabeabschnitt 111 und die Eingabesteuerschaltung
112 im einzelnen. Der Eingabeabschnitt 111 besitzt einen Schalter S.^ zum Schalten auf Toreinstellbetriebsart
und normale Betriebsart, einen Schalter S^ zi^m
Schalten auf Zeitanzeigebetriebsart und Plananzeigebetriebsart, einen Schalter S^, ^ zum Durchführen einer "+1 "-Operation,
einen Schalter B^1, zum Bewirken einer "-1 "-Operation und
einen Schalter S^n- zum Spezifizieren der Plan an zeige.
Die von den Schaltern S.^ bis S-^n- erzeugten Ausgangssignale
bei Betätigung der Schalter werden auf zugehörige Monoflops 124· bis 128 geleitet. Das Ausgangs signal des Monoflops 124-geht
auf ein uHD-Glied 129 sowie über ein UND-Glied 130 auf
den Triggeranschluß T eines T-Flip-Flops 131. Der Q -Ausgang
und der Q-Ausgang des S1Up-Elops 131 gelangen als Hormalbetriebsartsignal
Έ und Voreinstellbetriebsartsignal P zur Anzeigesteuerschaltung 113. Der Q-Ausgang dieses Elip-Elops
gelangt außerdem an das UND-Glied 129 sowie an ein TOiD-Glied
132 und einen Decoder 134·. Das Ausgangssignal des
Monoflops 125 gelangt zu dem UETD-Glied 132, dessen Ausgang
an den Triggeranschluß T eines T-ELip-Flops 133 angeschlossen
ist. Der Q - und Q-Ausgang des Plip-llops I33 gelangen
als Zeitanzeigesignal y, bzw. als Plananzeige signal χ an
die Anzeigesteuerschaltung 113· Ferner gelangt der Q-Ausgang dieses Flip-Hops an den Decoder 13^» während der Q-Ausgang
des Flip-Flops zu dem IMD-Glied 130 und dem Decoder
134- geführt wird.
Die Ausgangssignale der Schalter S^^ und S^, die auch auf
die obenerwähnten Monoflops 126 und 127 gehen, gelangen außerdem über ein ODER-Glied 135 an ein ÜHD-Glied 136. Das
130018/0895
Ausgangssignal des ODER-G-Iieds 135 geht ferner an den Eücksetzanschluß
R eines Flip-Flops 137 und einen Rücksetzanschluß E eines dreistufigen Zählers 158. Das "vom !frequenzteiler
2 kommende 1-Sekunden-Signal 1P/S wird über das UND-Glied 136 auf den Takteingang CK des Zählers 138 gegeben.
Der Übertragausgang des Zählers 136 geht zum Setzanschluß
S des Flip-Flops 137» dessen Q-Ausgang auf TMD-Glieder
139 und 140 gelangt, während sein Q-Ausgang auf
UND-Glieder 14-1 und 14-2 gegeben wird.
Die von den Monoflops 126 und 127 kommenden Ausgangs-Einzelimpulse
gehen auf die THTD-GIieder 139 tind 14-0, während die
Ausgänge der Schalter S,., und S.^ auf die IMD-Glieder 141
und 14-2 geschaltet sind. Die Ausgänge der IMD-Glieder 139 und 14-2 sind an den Decoder 134 gekoppelt. Der Ausgangs-Einzelimpuls
des Monoflops 128 gelangt an den Decoder 134.
Dieser besteht aus UND-Gliedern und erzeugt Steuerbefeh.
a bis g nach Maßgabe der Betätigung der Schalter Sx,^ bis
S^1-. Diese Ausgangssignale a bis g des Decoders 134, das
am Q-Ausgang des Flip-Hops 131 abgegebene Signal P und das Ausgangs signal P' des UND-Glieds 129 "werden an die Plansteuerschaltung
110 gegeben.
Die sich aus den Einzelfiguren 17a und 17b zusammensetzende
Figur 17 zeigt im einzelnen die Plansteuerschaltung 110.
Die von dem Decoder 134 in der in Figur 16 gezeigten Eingabesteuerschaltung 112 kommenden Ausgangssignale a bis e
gelangen auf UND-Glieder 151 bis I55. Die Ausgangssignale
f bis g des Decoders 134 werden auf UND-Glieder 156, bzw.
157 gegeben. Der vom Frequenzteiler abgegebene Taktimpuls 0Ώ
wird auf die UND-Glieder 151 bis I55 gegeben, der Taktimpuls
0A gelangt auf die UHD-GIieder I56 und I57.
130018/089S
Die Ausgangssignale der UND-Glieder I5I ^is 155 laufen
zu den Set ζ anschluss en S von S-R-Flip-Flops 158 "bis 162.
Das Ausgangssignal des Flip-Flops 158 geht auf ein ODER-Glied
163 nnd außerdem über ein TJED-GIied 164 auf einen
dreistufigen Zähler 165. Das Flip-Flop 158 wird durch das
Ausgangssignal des Zählers 165 gesetzt.
Der Ausgang des Flip-Flops 159 ist an den Setzanschluß S eines S-R-Flip-Flops 166 und außerdem an TMD-Glieder 167
und 168 angeschlossen. Die Q- und Q-Ausgangssignale des Flip-Flops 166 gehen auf ein TMD-Glied 167 bzw. 168. Der
Q-Ausgang des Flip-Flops 166 gelangt ferner über ein UND-Glied 169 an die Rücksetzanschlüsse R des Flip-Flops 166
gäLangt ferner über ein TMD-Glied 169 an die Rücksetzanschlüsse R der Flip-Flops 159 und 166.
Der Q-Ausgang des Flip-Flops 160 sowie der Ausgang des TMD-, Glieds 153 führen zu einem TMD-Glied I70, der Q-Ausgang
dieses Flip-Flops gelangt über ein TMD-Glied 177 an den
eigenen Rücksetzanschluß R. Der Q-Ausgang des Flip-Flops geht auf einen Setzanschluß S des Flip-Flops 172 und außerdem
an TMD-Glieder I73 und 1?4. Der Q-Ausgang des Flip-Flops
172 ist auf das TJITD-Glied 174 geschaltet, der Q-Ausgang
dieses Flip-Flops ist auf das IMD-Glied 173 sowie über
ein UIID-Glied 175 3H den Rüclcsetzanschluß R des Flip-Flops
161 und 172, geschaltet» Der (J -Ausgang des Flip-Flops
führt zu einem TMTD-Glied 176, das außerdem das Ausgangssignal
des TJITD-Glieds 155 empfängt« Der Q, -Ausgang dieses
Flip-Flops gelangt über ein TJLTD-Glied 177 sn seinen eigenen
Rücksetzanschluß H.
Das Ausgangssignal des OITD-Glieds I5I geht als Durchsteuer-
130018/0898
signal an ein UIIO-GIi ed 178. Das "UND-Glied 178 empfängt von
der Zeit zählschaltung 3 (siehe JPigur 4) die Zeit information,
die in einen Adresszähler 179 geladen wird, wenn das UND-Glied 178 durch das Ausgangssignal des UND-Glieds 151 Se~
öffnet wird.
Die Ausgangssignale der UND-Glieder 164,168 und 170 gehen
als "+T'-Singal über ein ODER-Glied 181 an den Adresszähler
179, und die Ausgangssignale der UND-Glieder 174 und 176
gehen als n-1"-Signal über ein ODER-Glied 182 an den
Zähler 179· · '
Der Ausgang des Adresszählers 179 läuft über ein UND-Glied
183a an eine Auffangschaltung 184a. Die in der Auffangschaltung
184a. Die in der Auffangschaltung 184a festgehaltene Zeitinformation wird durch ein UND-Glied 183"b fortschreitend
durch eine Auffangschaltung 184b und dann über ein UND-Glied
183c in eine Auffangschaltung 184c geschoben. Die in die Auffangschaltung 184c geschobenen Zeitdaten werden über
ein UND-Glied 185 zu dem Adresszähler 179 übertragen.
Die UND-Glieder 183a bis 183c werden durch das von einem ODER-Glied 186, das die Ausgangssignale der UND-Glieder 1645
169 und 171 empfängt, geöffnet. Das UND-Glied 185 wird durch
das Ausgangssignal des UND-Glieds 154 geöffnet.
Der Inhalt des Adresszählers 179 gelangt ferner über ein UND-Glied 187a zur Auffangschaltung 184c« Die dort festgehaltenen
Daten werden fortschreitend über ein UND-Glied 187b zur Auffangschaltung 184b und dann über ein UND-Glied 187c
zu der Auffangschaltung 184a geschoben» Die in der Auffangschaltung 184a festgehaltenen Zeitdaten werden über UND-Glieder
187d und 188 an den Adresszähler 179 übertragen. Zu diesem Zeitpunkt werden die UND-Glieder 187a bis 187d durch
130018/0891
_ 4-3 -
das Ausgangssignal eines ODER-Glieds 189 geöffnet, welches
die Ausgangs signale der UlTD-G-Ii eder 175 "und 177 empfängt.
Das HND-Glied 188 wird durch das Ausgangssignal eines ODER-Glieds
191 geöffnet, das das Ausgangssignal des TMD-Glieds
152 sowie das Signal P empfängt, das als Yoreinstellsignal
Ton der Eingabesteuerschaltung 112 zugeführt wird.
Der Inhalt des Adresszählers 179 gelangt weiterhin an UND- Glieder 192 und 193· Das Voreinstellsignal P gelangt direkt
an das ÜHD-Glied 192, während es nach Inversion durch einen
Negator 194- an das TJITD-Glied 193 gelangt. Die Q-Ausgänge
der Flip-Flops 158,160 und 162 sowie die Ausgangssignale der
mTD-Glieder 167 und 173 gelangen über das ODER-Glied 163
auf das TMD-Glied 193· Die Ausgangssignale der ÜBD-Glieder
192 und 193 gehen als Adressdaten über ein ODER-Glied 195
zu einem Schreib/Lese-Speicher (EAM) 196.
Der RAM 196 speichert einen Plankund weist "beispielsweise
24- χ 60 = 1440 Sätze Ton Speicherelementen auf, so daß er Zeitdaten für 24- Stunden bei einem Zeitintervall von 1 Minute
in Adressen speichern kann, die durch die τοη dem ODER-Glied 195 und einem Adresszähler 197 gelieferten Adressdaten
spezifiziert werden. Speziell werden in dem RAM 196 Stundenzonen "0 bis 23 Uhr" durch 5~Bits umfassende Spaltenadressdaten,
die τοη dem ODER-Glied 195 zugeführt werden, spezifiziert, und innerhalb der einzelnen Stundenzonen werden
Minutenzonen spezifiziert durch 6-Bits umfassende Reihenadressdaten,
die τοη dem Adresszähler 197 zugeführt v/erden. Das Vorhandensein und Uichtvorhandensein von Zeitdaten für
voneinander beabstandeten Zeitpunkten bei einem Intervall von 1 Minute, nämlich für Zeitpunkte von "0:00" bis "23:59",
werden in Form einer "1" und "0" in entsprechende Adressen des RAM 196 eingeschrieben. Der Adresszähler 197 empfängt
13QQ18/089S
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als Aufwärtszählsignal das Ausgangssignal eines ODER-Glieds 199, welches die Ausgangsgrößen eines TMD-Glieds 198 empfängt.
Das UND-Glied 198 empfängt das Ausgangssignal des
ODER-Glieds 163 sowie den Taktimpuls 0.. Das ODER-Glied 199 empfängt als weitere Eingangsgröße das Ausgangssignal des
TMD-Glieds 156.
Die Ausgangsdaten S des Adresszählers 197 werden an die Anzeigesteuerschaltung
113 gegeben; und der Ubertragausgang
dieses Zählers gelangt an die UND-Glieder 164,169,171,175 und 177· Der Taktimpuls 0„ gelangt an einen* iteigabeanschluß E
des RAM 196, das Ausgangs signal des TJKD-GIi eds 157 läuft
über einen Hegator 201 an den Lese/Schreib-Anschluß RAf
des RAH 196.
Wenn an den Lese/Schreib-Anschluß W/R des RAM 196 ein "1 "-Signal
gelangt, befindet sich der Speicher im Lesebetriebszustand, wohingegen er sich im Schreibbetriebszustand befindet,
wenn an den Anschluß W/R ein "On-Signal gelegt xd.rd.
Die aus den RAM 196 ausgelesenen Daten werden auf ein 60-stufiges Schieberegister 202 gegeben, außerdem auf einen
Dateneingang D eines D-Flip-ITlops 203. Das Taktsignal 0_
wird auf den Takteingang OK des Flip-Flops 203 gegeben, dessen
Q-Ausgang an den Dateneingangsanschluß D™. des RAM 196
gelegt ist. Der Inhalt des Schieberegisters 202 geht über ein UND-Glied 205a auf eine Minutendaten-Auffangschaltung 206a
und wird dort festgehalten. Die in der Auffangschaltung 206a
festgehaltenen Minutendaten werden über ein UND-Glied 205b
fortschreitend in eine Minutendaten-Auffangschaltung 206b
verschoben, dann werden sie über ein UND-Glied 205c an.eine
Minutendaten-Auf fangschaltung 206c geführt. Die TIHD-Glieder
205a bis 205c werden durch das Ausgangssignal des ODER-
13QQ18/089S
Glieds 186 geöffnet. Der Inhalt des Schieberegisters 202 gelangt ferner über ein UND-Glied 207a zu der Auffangschaltung
206c und wird dort festgehalten. Die in der Auffangschaltung
206c festgehaltenen Minutendaten werden durch ein TMD-Glied 207"b fortschreitend zu.der Auffangschaltung 206b
und dann über ein TMD-Glied 207c in die Auffangschaltung 206a
gegeben. Die TMD-Glieder 207a bis 207c werden durch das Ausgangssignal
des ODER-Glieds 189 geöffnet. Die in den Auffangschaltungen 184a bis 184c gespeicherten Zeitdaten A^. bis CL
sowie die in den Auffangschaltungen 205a bis 206c festgehaltenen Minutendaten Ap bis 0~ werden als Anzeigedaten an
die Anzeigesteuerschaltung 113 gegeben.
Figur 18 zeigt in einzelnen den Aufbau der Anzeigesteuerschaltung
HJ. Die von den Auffangschaltungen 184a bis 184c kommenden
Zeitdaten A,. bis C^. werden auf entsprechende UND-Glieder
211a bis 211c gegeben, die von den Auffangschaltungen 206a bis 206c kommenden Minutendaten Ap bis Cp werden auf entsprechende
UND-Glieder 212a bis 212c gegeben.
Die Daten S im Zähler 197 (vlg. Figur 17) werden auf ein UND-Glied
211d gegeben. Die UND-Glieder 211a bis 211d und 212a bis 212d werden von dem Plananzeigesignal χ geöffnet, und
ihre Ausgänge werden an entsprechende Decoder 213abbis 213d
und 214a bis 214c gegeben. Die Ausgangssignale der Decoder 213a bis 213c gelangen als Trexbersignale an die entsprechenden
digitalen "Stunden"-Daten-Anaeigeelektrodensätze 118a
bis 118c in dem Plananzeigeabschnitt 116, und das Ausgangssignal des Decoders 213d gelangt als Treibersignal an die
Dateneinsteilelektrode 120 im Abschnitt 116. Die Ausgangssignale
der Decoder 214a bis 214c werden als Treibersignale an die jeweiligen AnalogTslMinutendatenn-Anz3igeelektrod8nsätze
119a bis 119c im Abschnitt 11S geleitet» Die von der
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Zeitzählschaltung 3 kommende Zeitinformation, wird über eine
UUD-Schaltung 215 und- einen Dekoder 216 an den Zeitanzeigeabschnitt
115 gegeben. Das UHD-Glied 215 wird durch das Iformalbetriebszustandsignal
η und das Zextanzeigesignal y geöffnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die einzelnen Schaltungsteile
synchron mit der Rückflanke der Taktimpulse betrieben.
Im folgenden soll die Arbeitsweise der oben«erläuterten Schaltung
beschrieben werden:
Normalerweise befinden sich die in der Eingabesteuerschaltung 112 (i"ig. 16) dargestellte Flip-Hops 131 und 133 im. zurückgesetzten
Zustand, so daß das I\Tormalbetriebsartsignal IT und
das Zeitanzeigesignal y "1" sind. Somit ist das OTD-Glied 215
in der Anzeigesteuerschaltung 113 (Fig. 18) geöffnet, und die
von der Zeitzählschaltung 3 (Fig. 14·) kommende Zeitinformation
gelangt über den Dekoder 216 an den Zeitanzeigeabschnitt 114 entsprechend der Darstellung gemäß Fig. 19a.
IJm von der oben angesprochenen Zeitanzeigebetriebsart auf die
Plananzeigebetriebsart, die in Fig. 19b dargestellt ist, umzuschalten,
wird der Schalter S^2 1]α <iem ia ^ig· IS gezeigten
Eingabeabschnitt 111 betätigte Hierdurch erzeugt das Monoflop 125 einen Einzelimpuls, der auf das UHD-Glied 132 gegeben wird.
Das zu dieser Zeit am ^-Ausgang des Flip-Flops 131.ein "1"-Signal
erzeugt und auf da.s UND-Glied 132 gegeben wird, läuft das Ausgangssignal des Ilonoflops 125 durch dieses TMD-Glied
132 zum Flip-Flop 133 und zum Dekoder 134-«» Da nun von dem
"^-Ausgang sowohl des Flip-Flops I3I als auch des Flip-Flops
133 "1 "-Signale an den Dekoder 134- gegeben werden, liefert
der Dekoder 134 an die Plansteuerschaltung 110 ein Signal, wie es in Fig. 2Od gezeigt ist. Mit der Rückflanke des von dem
Monoflop 125 erzeugten Einzelimpulses wird das Flip-Flop 133 ge-
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kippt, so daß an seinem ^-Ausgang ein "1"-Signal erzeugt wird,
das als Plananzeigesignal χ an die Anseigesteuerschaltung 113
gelangt.
In der Anzeige steuerschaltung 113 werden die !MD-Glieder 211a
bis 211c sowie 212a bis 212c durch das Plananzeigesignal χ geöffnet.
Jetzt wird das Zeitanzeigesignal y auf "O" invertiert,
um das UND-Glied 215 in der Anzeigesteuerschaltung 113 zu
schließen und dadurch das Durchschalten der ,Zeitinformation auf den Zeitanzeigeabschnitt 115 zu unterbinden.
In der Zwischenzeit wird in der Planst euer schaltung 110 durch,
das von. dem Dekoder 134· der Eingabe st euer schaltung 112 gelieferte
Anzeigeumschaltsignal a am Ausgang des UITD-Glieds 151
ein "1"-Signal erzeugt, wie es in Fig. 2Oe dargestellt ist. Das Signal wird synchron mit dem Taktimpuls jzL erzeugt und gelangt
an das UHD-Glied 178 und das Flip-Plop 158. Mit den
Abfallen dieses Impulses wird das Flip-Flop 158 gesetzt und
erzeugt an seinen Q-Aasgang ein "1 "-Signal, das an das UlID-Glied
164- sowie über das ODER-Glied 163 an das UND-Glied 193
geführt wird. In der Zwischenzeit wird durch das Ausgangssignal des UND-Glieds 151 das UHD-Glied 178 geöffnet, so daß die von
der Zeitsählschaltung 3 kommende Zeitinfornation durch das ULTD-Glied
178 geschaltet wird und als "Stundendaten" in den Adresszähler
179 gelangt. Die in den Adresszähler 179 geladenen Zeitdaten werden auf das UHD-Glied 193 gegeben. Da derzeit das TMD-Glied
193 das über das ODER-Glied 163 durchgeschaltete Ausgangssignal des Flip-Flops 158 soxfie von dem üTegator 194 ein "1"-Signal
empfängt, wird die Zeitinformation in dem Adresszähler 179 ausgelesen und gelangt als Adresse über das UND-Glied 193
und das ODER-Glied 195 an den RAtI 196.
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039843
Jetzt befindet sich, der RAM 196 in dem Lesebetriebszustand,
wobei das Ausgangssignal "O" von dem. UND-Glied 157 vom Fegator
201 in eine "1" umgewandelt wird und dann an den Lese/Scnreib-Anschluß
R/W gelangt. Wenn also anschließend der in IPig. 20c
gezeigte Taktimpuls φ ^ an den Er eigabe ans chluß E des RAIl
gelegt wird, wird dessen Inhalt nach Maßgabe der über das ODER-Glied 195 zugeführten Adressdaten sowie des »Inhalts des Adresszählers
197 ausgelesen. Da zu diesem Zeitpunkt das Ausgangssignal
des ZLip-llops 158 (vgl. Pig. 2Of) über das ODER-Glied 163 an
das UND-Glied 198 gelangt, gelangen die in Jig. 20g dargestellten
Takt impulse φ ^ über das UND-Glied 198 und das ODER-Glied
199 an den Adresszähler 197· Der Adresszähler 197 zählt die
aufeinanderfolgenden Taktimpulse φ, noch., welche über das
ODER-Glied 199 zugeführt werden, und er spezifiziert dadurch in dem RAM 196 Reihenadressen. Ist nun die laufende Uhrzeit
beispielsweise "8 : 20" (vgl. J?ig. 19a), so wird durch, die
5 Bits umfassenden Spaltenadressdaten in dem RAIl 196 eine Adresse für die Stundenzone für "8 Uhr" spezifiziert, während
die entsprechende Minutenadresse durch die 6 Bits umfassenden Reihenadressdaten spezifiziert wird. Auf diese Weise wird der
Plan für die 8-Uhr-Stuiiaenzone aus dem Speicher RAM 196 ausgelesen
und in das Schieberegister 202 eingeschrieben. Ist das Lesen des Plans für die 8-Uhr-Stundenzone beendet, wird am
Ausgang des Adresszählers 197 ein Übertragsignalerzeugt, das
in !"ig. 20h dargestellt ist. Dieses Übertragsignal gelangt
über das UND-Glied 164 an den dreistufigen Zähler 195 (vgl. Pig. 2Oi), um den Zählerinhalb um "+1" zu erhöhen. Das Ausgangssignal
des UND-Glieds 164- gelangt außerdem über das ODER-Glied
186 an die UND-Glieder 18Ja bis 18Jc sowie 205a bis
205c, um diese Verknüpfungsglieder zu öffnen. Folglich, werden
30018/0895
_ 49 -
die derzeit im Adresszähler 179 gespeicherten Zeitdaten für
S Uhr über das UHD-Glied 183a in die Auffangschaltuns 184a
gegeben, und die Minutendaten für die 8-Uhr-Stundenzone, die
in dem Schieberegister 202 gespeichert sind, werden über das UHD-Glied 20>a in die Auffangschaltung 206a gebracht. Weiterhin
wird das Ausgangssignal des UND-Gliedes 164 über das ODER-Glied
181 an den Adresszähler 179 gegeben, um dessen Inhalt um "+1" zu erhöhen. Durch diesen Aufwärtsζählvorgang wird der Inhalt
des Adresszählers 179 "9'S so daß die Adresse für die 9-Uhr-Stundenzone
in dem RAIi 195 spezifiziert wird. Somit wird aus
dem RAM 196 der Plan für die 9-Uhr-Stundenzone nach Haßgabe
der Eeihenadresse, die sich durch das Aufwärtszählen im Adress—
zähler 179 ändert, in das Schieberegister 202 gelesen. Ist der Lesevorgang für die 9-Uhr-Stundenzone aus dem BAM 195 beendet,
erzeugt der Adresszähler 197 sin Übertragsignal und ändert
dadurch den Inhalt des Zählers 165 auf "2". Gleichzeitig werden
die ÜHD-Glieder 183a bis 183c sowie 205a bis 205c durch
das von dem Adresszähler 197 über das TJID-Glied 164 und, das
ODER-Glied 186 geführte Signal geöffnet, so daß die Inhalte der Auffangschaltungen 184a und 206a über die zugehörigen UM)-Glieder
183b und 205b in die jeweiligen Auffang schaltungen 184b
und 206b geschoben werden. Außerdem wird der Inhalt des Adresszählers 179? der repräsentativ ist für "9 Uhr", über das TJHD-Glied
183a in die Auffangschaltung 184a geschoben, und der
Inhalt des Schieberegisters 202 gelangt über das UHD-Glied 205a in die Auffangschaltung 206a.
Weiterhin wird mit dem Ausgangssignal des UND-Glieds 164 der Inhalt des Abtastzählers 179 um "+1" auf "10" geändert, so
daß durch die Adresse in dem RAM 196 die "10-Uhr-Stundenzone"
spezifiziert wird.
130018/0895
Auf die oben dargestellte Weise werden die Pläne für aufeinanderfolgende
1 -Stunden-Zonen aus den EAIi 196 ausgelesen und in den Auffang schaltungen 206a "bis 206c festgehalten. Ferner
werden aus dem Adresszähler 179 ausgelesene Stundendaten für
die entsprechenden Stundenzonen in den Auffangschaltungen 184a bis 184c festgehalten.
Wenn der Plan für 3 Stunden aus dem RAH 196 ausgelesen ist,
erzeugt der 3-stufige Zähler, der das "von de'm Adresszähler
197 über das IffiD-Glied 164 zugeführte Signal zählt, ein
Übertrags signal. Mit diesem Übertrags signal wird das Flip-Flop 158 zurückgesetzt, so daß die "von diesem Flip-Flop kommende
"0" die TJED-Glieder 193 und 198 schließt und dadurch die
Adressenzuführung zu dem SAM 196 sperrt.
Die in den Auffangschaltungen 184a bis 184c gespeicherten Stundendaten
A^, bis Gy, und die in den Auffangschaltungen 206a bis 206c
gespeicherten ilinutendaten werden an die Anzeige st euer schaltung
113, die in Fig. 18 dargestellt ist, gegeben. Da nun an den UltD-Glieders 211a bis 211d sowie 212a bis 212c der Anzeige steuerschaltung
113 das Plananzeige signal χ anliegt, werden die Minutendaten
über die IMD-Glieder 212a bis 212c an die Dekoder 214a
bis 214c gegeben. In den Dekodern 213a bis 213 c werden die Stundendaten dekodiert, um GDreibersignale zu erzeugen, die
an die digitalen Stunden-Anzeigeelektrodensätze 118a bis 118c in dem Plananzeige ab schnitt 116 gegeben werden. Auf diese Weise
werden die Digital-Anzeigeelektrodensätze 118abis 118c derart getrieben, daß sie Stundendaten anzeigen, beispielsweise "8",
"9" und "10", wie es in Fig. 19b gezeigt ist. In den Dekodern
214a bis 214c werden die Minutendaten dekodiert, um 2reibersignale
zu erhalten, die auf die Analog-Anzeigeelektrodensätze
130018/0895
119a bis 119c in dem Plananzeigeabschnitt 116 gegeben werden.
Auf diese Weisen werden die Analog-Anzeigeelektrodensätze 119a bis 119c getrieben, um eine analoge Anzeige für die Minutendaten
der 8-, 9- und10-ühr-Stundenzonen zu liefern, wie in Fig. 19b
gezeigt ist. Die in Form einer Analoganzeige dargestellten Minutendaten können leicht abgelesen werden, da auf der durchsichtigen
Platte 121 die Skalen 122a bis 122c aufgedruckt sind.
Im folgenden soll die Arbeitsweise der oben erläuterten Schaltung sowie der Arbeitsablauf bein Anzeigen anderer, als Plandaten in
dem Speicher gespeicherter Zeitdaten als die, die in dem in Fig. 19b gezeigten Plananzeigeabschnitt dargestellten Daten, erläutert
werden. Um einen Zeitpunkt darzustellen, der später liegt als die in dem Plananzeigeabschnitt 116 dargestellten Daten, wird der
Schalter S^,-, betätigt. Wird der Schalter S^^ intermittierend für
'3 " 13
jeweils weniger als 3 Sekunden betätigt, ändert sich die Anzeige um 1 Stunde bei jeder Schalterbetätigung, wohingegen bei kontinuierlicher
Betätigung des Schalters S^ (länger als 3 Sekunden) die Anzeige kontinuierlich wechselt. Wird der Schalter S^ für
kurze Dauer (weniger als 3 Sekunden) herabgedrückt, gibt das Monoflop 126 in der in Fig. 16 dargestellten Eingabesteuerschaltung
112 einen Einzelimpuls an das UND-Glied 139· Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Flip-Flop 137 im zurückgesetzten Zustand,
wobei an seinem ^-Ausgang ein "1"-Signal erzeugt wird, das an das
UND-Glied 139 gelangt. Das Ausgangs signal des Monoflops 126 gelangt somit über das ÜHD-Glied 139 an den Dekoder
Hit dem Anstehen des ITormalbetriebszustandsignals II und des
Plananzeigesignals χ erzeugt der Dekoder 13^ mit dem von dem
UITD-G-lied 139 abgegebenen "1 "-Signal das Signal D, das in Fig.
21 d gezeigt ist. Dieses Signal b. gelangt an die in Pig- 17 dar-
130013/0895
303984
gestellte Plansteuerschaltung 110, In der das von dem Dekoder
154 kommende Signal b an das UND-Glied 152 gelangt und (wie
man in Pig. 21e sieht) synchron mit dem Taktimpuls an das
Flip-Flop 159 gegeben wird. Durch das Ausgangssignal des
UND-Glieds 152 -wird das Flip-Flop 159 gesetzt, so daß an
dessen Q-Ausgang ein "1"-Signal erzeugt wird (vgl. Pig. 21f),
welches an das Flip-Flop 166 sowie die UND-Glieder 167 und 168 geleitet wird. Jetzt "befindet sich das Flip-Flop 166 im
zurückgesetzten Zustand, wobei an seinem ^-Ausgang eine "1" erzeugt wird.· Somit wird mit dem Setzen des Flip-Flops 159
von dem UND-Glied 168 ein "1 "-Signal erzeugt (vgl. Fig. 21h), und dieses Signal gelangt über das ODER-Glied 181 an den
Adresszähler 179· Da zu diesem Zeitpunkt der Adresszähler
179 denselben Inhalt hat wie vorher, als die Plandaten aus
dem RAM 196 ausgelesen wurden, beispielsweise "10" bei dem Beispiel gem. Fig. 19b, ändert sich der Inhalt des Adresszählers
durch das über das ODER-Glied 181 zugeführte Signal auf den nä.chst höher en Wert, nämlich auf "11".
In der Zwischenzeit wird das Flip-Flop 166 durch das Ausgangssignal des Flip-Flops 159 gesetzt und erzeugt an seinem Q-Ausgang
ein "1"-Signal, wie in Fig. 21g gezeigt ist. Als Folge hierfon
wird am Ausgang des UND-Glieds 167 ein "1 "-Signal erzeugt
(vgl. Fig. 21i), das über das ODES-Glied 163 an das UND-Glied
193 geführt wird. Auf diese "Weise wird das UND-Glied 193 geöffnet,
so daß der Inhalt ",11" des Adresszählers 179 über das
UND-Glied 193 und das ODER-Glied 195 an den RAM 196 gelangt, um die Adresse für die "11 Uhr"-Stundenzone zu spezifizieren.
Das Ausgangssignal des ODER-Glieds 163 öffnet das UHD-Glied 198. Auf diese Weise werden die Taktimpulse 0. durch das UND-Glied
198 geleitet (vgl. Fig. 21 j) und über das ODER-Glied 199 auf den Adressaähler 197 gegeben, der auf diese Weise ein
130018/089S
fortschreitendes Aufwärtszählen synchron mit den Taktimpulsen
$, durchführt, um sukzessive Reihenadressen in dem RAIu 196 zu
spezifizieren. Durch diese Adresspezifikation wird der Plan für die "11 Uhr"-Stundensone aus dem RAM 196 ausgelesen und in das
Schieberegister 102 eingeschrieben.
lsi:. d?s Auslesen des Plans für die "11 Uhr "-Stundenzone beendet,
so da£ der Adresszähier 197 ein Übertragsignal erzeugt (vgl.
Pig. 21k), so wird dies Übertragssignal über das UlTD-Glied
geleitet (vgl. Pig. 211), um die Plip-Plops 159 "onä. 166 zurückzusetzen.
Das Ausgangssignal des UED-Glieds 169 läuft durch das ODER-Glied
136 an die UHD-Glieder 183a bis 133c sowie 205a bis 205c, um
diese Verknüpfungsglieder su öffnen. Auf diese Weise wird der Inhalt "11" des Adresssählers 169, der das UND-Glied 183 durchläuft,
in der Auffangschaltung 184a festgehalten, und die Inhalte "10'-[ und "9:I i^· den Auffangschaltungen 184a und 184b werden
durch die zugehörigen UND-Glieder 183b und 183c in die Auffangschaltungen 184b und 184c verschoben. Gleichzeitig werden die
für die "11 Uhr"-Stundenzone in der Auffangschaltung 206a ge-
halten, und die Inhalte der Auffangschaltungen 206a und 206b werden
durch die zugehörigen I)M)-GIieder 205b und 205c in die
Äuffangschaltungen 206b und 206c verschoben. Die in den Auffangschaltungen
134a bis 184c gespeicherten Stundendaten und die in den Auffangschaltungen 206a bis 206c gespeicherten Hinutendaten
werden der Anzeigesteuerschaltung 113 zugeführt, so daß der Plan für die "9 Uhr"-b'is "11 Uhr"-Stundenzonen in
dem Plananseigeabscmiitt 116 dargestellt werden, wie in Pig.
gezeigt ist.
130018/0895
Wird der Schalter S„-, kontinuierlich für langer als 3 Sekunden
betätigt, erzeugt der Dekoder 134- in der in Fig. 16 dargestellten
Eingabesteuerschaltung 112 das Signal b, und außerdem gelangt das Ausgangssignal des Schalters S^ über das ODER-Glied 135
an das UND-Glied 136, um dieses zu öffnen. 'Somit wird über das
UND-Glied 136 das 1-Sekunden-Signal 1P/S an den dreistufigen Zähler 138 gegeben, um diesen hochzuzählen. Hat der Zähler
drei Impulse des 1-Sekunden-Signals 1P/S gezahlt, erzeugt er
ein "1"-Signal zum Setzen des Flip-Flops 137· Somit erzeugt das Flip-Flop 137 ein "1"-Signal an seinem Q-Ausgang, um das UND-Glied
134- zu öffnen, so daß das Ausgangssignal des Schalters
S,j, über das UND-Glied 14-1 an den Dekoder 134- gelangt.
Bei Vorhandensein des Normalbetriebszustandsignals Έ und des
Plananzeige signals χ erzeugt der Dekoder 134- mit dem von dem
UND-Glied 14-1 erzeugten "1 "-Signal das Signal c. In der in
Fig. 17 gezeigten Plansteuerschaltung 116 wird das UND-Glied
153 durch das von dem Dekoder 134- zugeführte Signal c geöffnet,
so daß die Taktimpulse jzL durch das UND-Glied 153 geschaltet
werden, wie in Fig. 21m angedeutet ist. Das Ausgangssignal des UND-Glieds 153 läuft durch das UND-Glied I70 (vgl. Fig. 21o),
mi üoer das uDüR-Glied 181 an den Adresszähler 179 zu gslangei-,
und dadurch dessen Inhalt um "+1" zu ändern.
Durch das Ausgangssignal des UND-Glieds 153 wird das Flip-Flop
160 gesetzt, so daß dessen Q-Ausgang durch das Oder-Glied 163 geschaltet wird, wie in Fig* 21n gezeigt ist.
Das Ausgangs signal des ODER-Glieds 163 wird das UND-Glied 193 geöffnet, so daß der Inhalt des Adresszählers 179 über das UND-Glied
193 und das ODER-Glied 195 an cLen RAEl 196 gelangt. Ferner
130018/0805
wird das UED-Glied 198 durch das Ausgangssignal des ODER-Glieds
163 geöffnet, so daß die Taktiapulse jzf, durch das TMD-Glied 198
laufen (vgl. Pig. 21p) und an den Adresszähler 197 gelangen, um
dessen Inhalt sukzessive hochzusählen.
Nach Maßgabe des Inhalts des Adresszählers 197 wird der Inhalt
des RAIl 196 ausgelesen und in das Schieberegister 202 eingeschrieben.
Erzeugt der Adresszähler 197 ein jJbertragsignal (säe
Pig. 21g), so gelangt dies Signal über das ÜUD-Glied 171 (vgl.
Pig. 21r), um das Plip-Plop 160 zurückzusetzen. Perner wird
das Ausgangssignal des TJED-Glieds 171 über das ODER-Glied 186
an die U1TD-G3ieder 18Ja bis 183c sowie 205a bis 205c gelegt, um
diese Gatter zu öffnen. Auf diese Weise werden die Inhalte der Auffangschaltungen 184a bis 184c und 206a bis 206c zu den nächsten
Plandaten verschoben. Während der Betätigung des Schalters S^
wiederholt sich der oben erläuterte Vorgang laufend, und die in den Auffangschaltungen 184a bis 184c sowie 206a bis 206c festgehaltenen
Plandaten werden fortschreitend verschoben. Wird der
Schalter S-^-, losgelassen, d.h. geöffnet, wird mit der Rückflanke
des Ausgangssignals des Schalters der Zähler 138 in der Eingabesteuerschaltung
112 zurückgesetzt, und außerdem ändert sich das Ausgangssignal c des Dekoders 134 auf "0", um das Hochzählen in
den Zählern 197 und 179 innerhalb der Plansteuerschaltung 110
zu beenden. Perner werden die in den Auffangschaltungen 184a bis 184c und 206a bis 206c derzeitig gespeicherten Daten A^ bis
C^ sowie Ao bis C~ in dem Plananzeigeabschnitt 116 dargestellt.
Oben wurde der Betriebsablauf für den Pail geschildert, daß Zeitdaten
als Plananzeige dargestellt werden sollen, die spätere Zeitpunkte betreffen als diejenigen, die augenblicklich als
130018/0898
Plananseigedaten dargestellt x-rerden. Um die Anzeige von Zeitpunkten
zu bewirken, die früher liegen als die angezeigten Zeitdaten, wird der Schalter S^n betätigt, wodurch ein dem. oben geschilderten
Ablauf ähnlicher Betriebsablauf in Gang gesetzt wird. Die Fig. 22a bis 22r sind Impulsdiagramme zur Veranschaulichung
von Signalverläufen bei der Betätigung des Schalters 8 . Auf eine ausführliche Beschreibung des Arbeitsablaufes soll hier verzichtet
werden.
Im folgenden soll erläutert werden, wie der in dem RAM 196 gespeicherte
Plan korrigiert wird. In einem solchen Fall wird durch Betätigen des Schalters S^ die Voreinstellbetriebsart
eingestellt, wenn sich das System in einem Zustand befindet, in welchem Plandaten, so z.B. die in Fig. 23 dargestellten Daten,
zur Anzeige kommen. Mit Betätigen des Schalters S^ erzeugt
das Monoflop 124 in der in Fig. 16 gezeigten Eingabesteuerschaltung
112 einen Einzelimpuls, der als Voreinsteilsignal P1 über
das TJMD-Glied I30 auf die Anzeigesteuerschaltung 110 gegeben
wird. Das Ausgangssignal des Monoflops 124 gelangt außerdem über das TJMD-GIied I30, dessen Ausgangssignal mit seiner Rückflanke
das Flip-Flop I3I kippt. Als Resultat erzeugt das Flip-Flop
131 das Voreinstellbetriebsartsignal P, das an die in Fig.
17 gezeigte Plansteuerschaltung 110 geführt wird, wo das UND-Glied 192 durch das Signal P geöffnet wird, so daß die in dem
Adresszähler 179 gespeicherten Stundendaten über das UND-Glied 192 und das ODER-Glied 195 an den RAM 196 gelangen. Dort wird
die entsprechende Spaltenadresse djurch die von dem Adresszähler
179 gelieferten Daten spezifiziert.
In der Zwischenzeit bewirkt die Betätigung des Schalters S
Io
ein Hochzählen des Adresszählers 197? um sukzessive Reihenadressen
für den RAM 196 zu erzeugen. XiTenn der Schalter Sx,-
130018/0 89 S
betätigt wird, erzeugt aas Monoflop 126 einen Einseiimpuls,
der über das ULTD-Glied 139 zu dsm Dekoder 13'+ gelangt. Da
zu diesen Zeitpunkt das Voreinstel!betriebsartsignal P und
das- Plananzeig;esignal ~j: an den Dekoder 154· gegeben werden,
erzeugt dieser das Signal f, das das in I1Xg. 17gezeigte UND-Glied
156 öffnet. Auf diese Weise erzeugt das TJHD-Glied 156
einen Taktimpuls φ^ an seinem Ausgang, der über das ODER-Glied
199 an den Adresszähler 197 gelangt, ua. dessen Inhalt um "+1"
au erhöhen. Auf diese v/eise wird bei jeder Betätigung des Schalters
S^ y_ der Inhalt des Adressaählers 197 um "-Ki" geändert.
Die üusgangsdaten S des Adresssahlers 197 laufen über das UlTD-G-lied
211d an den Dekoder 213d. Letzterer dekodiert die Eingangsdaten
und erzeugt ein Sreibersignal sum Antreiben des Yoreinstell-Anseigeelektrodensatzes
120, indes, die Elektroden in der Reihe sukzessiv, von der linken »Seite beginnend, mit dem
Hochsählen des Adresszählers 197 getrieben werden. Die Yoreinstellanaeigeposition
entsprürc der Position in des. untersten
Analog-Änzeigelektrodensatz 119c im Plananzeigeabschnitt 116.
Palis ein Ändern der Anzeige des Analog-AnseigcsLektrodensatzes
119c, der durch den ¥oreinstell~Anseigeelektrodens8.tz 120 spezifiziert
wird, nicht beabsichtigt ist, läuft durch Betätigen des Schalters S die Toreinstellanaeige weitern, !"alls beabsichtigt
ist, den angezeigten Einhalt zu ändern, wird der Schalter 8.^ betätigt. Als Ergebnis erzeugt das in Fig. 16
gezeigte Monoflop 123 einen Einzelimpuls, der an den Dekoder 134- gelangt. Hierdurch erzeugt der Dekoder 134· das Signal g,
das an die in Pig. 17 gezeigte Anzeigesteuerschaltung 110 gelangt,
wodurch das von Dekoder 134- abgegebene Signal g das IETD-Glied
157 geöffnet vrird, so daß ein laktimpuls ph au Ausgang des
130018/089S
- 58 - ■
UND-Glieds 157 erscheint. Als Ergebnis wird das Ausgangssignal
des iJegators 201 auf "0" geändert und an den RAIi 196 ein Schreibbefehl
gegeben. Zu diesem Zeitpunkt ist der Inhalt des HAH 196
in der durch die Adresszähler 197 und 179 spezifizierten Adresse
in das Flip-Flop 203 ausgelesen, dessen Ausgangssignal nach der Inversion durch den ITegator 204- an den Dateneingangsanschluß Dy-des
RAM 196 gelangt. Auf diese Weise wird mit dem an den RAIi
195 gegebenen Schreibbefehl aufgrund der Betätigung des Schalters
S^t- das Ausgangssignal des Negators 204- in den RAH 196 eingeschrieben.
Auf diese Weise kann durch die Betätigung des Schalters S^ oder Syjr- eine Voreinstellung oder Korrektur durchgeführt
werden. In dem obigen Ausführungsbeispiel werden als Plananaeige
"Stunden" und "Minuten" dargestellt. Es ist .jedoch auch
möglich, andere Daten darzustellen, so z.B. "Monate" und "Tage", wie dies beispielsweise in den Fig. 24-a und 24b gezeigt ist.
Bei diesem Beispiel besitzt der Plananzeigeabschnitt 116 Digital-Anzeigeelektrodensätze
220a bis 22Od zum Anzeigen von "Monats"-Daten, und er besitzt Analog-Anzeigeelektrodensätze 221a bis 221d
zum Anzeigen von "Sages"-Baten sowie von "Wochentag"-Daten. Die
Elektrodensätze 221a bis 221d bestehen jeweils aus 31 parallelen
Stabelektroden zum Anzeigen der "Tages"-Daten. Der Anzeigeabschnitt
besitzt xireiterhin 31 Elektroden oberhalb der Analog-Anseigeelektrodensätze,
die den entsprechenden Stabelektroden in den individuellen Analog-Anzeigeelektrodensätzen zum Anzeigen
der Wochentagdaten entsprechen. Ferner besitzt die durchsichtige Platte 116 eingedruckte oder -geprägte Skalen 222a bis 222d entsprechend
den Analog-Anzeigeelektrodensätzen 221a bis 221 d, weiterhin Zahlenmarkierungen "1", "5", .«... "30", die mit
dem Bezugszeiclien 223versehen sind, und die oberhalb der Skalen bei einer Skalenunfcerteilung von 5 Schritten von links nach
rechts angebracht sind. Mit dem derart ausgebildeten Plananzeigeabschnitt
116 können als Plananzeige Monats- und Tagesdaten
130018/0891
angezeigt if erden. Pig. 25a und 25~b zeigen Beispiele für die
Anzeige im Plananzeige ab schnitt 116 gemäß Pig. 24-a und 24b
Beim Beispiel nach E1Xg. 25a sind Sonntage und Feiertage durch
Wochentag-Anzeigeelektroden dargestellt; eine Wochent ag anzeig eelektrode
A, die den laufenden lag entspricht, wird durch Blinken kenntlich gemacht. Die Anzeige gemäß S1Xg. 25b erhält man durch
Aufwärtsschieben der Anzeige nach Pig. 25a um eine Reihe durch
ft
Schalterbetätigung.
Die angezeigten Zeitdaten sind nicht auf "Stunden"- und "Minuten"-Daten
sowie "Monats"- und "Sages"-Daten beschränkt. Auch andere
verschiedene Zeitdaten können angezeigt werden, z.B. "Tages"- und "St und en "-Daten, "Wochentag"-, "Stunden"- und !tMinuten"-Daten
sowie "Jahres"-, "Monats"-, und "Sages"-Daten.
013/039-3
Claims (14)
1. Zeitanzeigevorrichtung, mit einem Speicher zum Speichern mehrerer Zeitdaten, einer optischen Anzeige zum Anzeigen von
in dem Speicher gespeicherten Zeitdaten, und einer von Hand betätigbaren Schalteranordnung, mittels der veranlaßbar ist,
daß in dem Speicher gespeicherte Zeitdaten ausgelesen werden und auf der Anzeige angezeigt werden, dadurch gekennzeichnet
, daß die optische Anzeige (10,11,12; 114,115,116) derart ausgebildet ist, daß sie zwei oder mehr
Zeitdaten gleichzeitig anzuzeigen vermag, und daß nach der Be-
130018/0895
ΤΞ,ΞΧ C-5-293S
H MONAJ=1AT
TELEKOPlHRER
tätigung der Schalteranordnung (7; 111) zwei oder mehr aufeinanderfolgende
Zeitdaten aus dem Speicher (82,83a-c; 196,2Q6ä-c; 184-a-c) ausgelesen und auf der Anzeige gleichzeitig angezeigt
werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die von Hand betätigbare Schalteranordnung (7;111) eine Folgeleseeinrichtung (S^; S^^) aufweist, um aus dem
Speicher Zeitdaten zu lesen, die den auf den? optischen Anzeige dargestellten Zeitdaten am. nächsten liegen, und daß eine Anzeigesteuereinrichtung
(9;113) vorgesehen ist, um zu veranlassen, daß die von der 3Polgeleseeinrichtung ausgelesenen nächstliegenden
Zeitdaten auf der optischen Anzeige anstelle eines von zwei oder mehreren Zeitpunkten angezeigt werden.
3. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die von Hand betätigbare Schalteranordnung (7;111) eine Polgeleseeinrichtung aufvreist zum Auslesen von zwei
oder mehr Zeitdaten aus dem Speicher,welche den auf der Anzeige
dargestellten Zeitdaten am nächsten kommen, und daß eine Anzeigesteuereinrichtung
(9;113) vorgesehen ist, um zu veranlassen, daß die von der Eolgeleseeinrichtung ausgelesenen nächsten zwei oder
mehr Zeitdaten auf der optischen Anzeige angezeigt werden, wobei sie entsprechende Zeitdaten, die dort vorher dargestellt wurden,
ersetzen.
4-. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 5 dadurch
gekennzeichnet , daß der Speicher zwei oder mehr Zeitdatengruppen speichert, die jeweils aus mehreren Zeitdaten
bestehen, daß die optische Anzeige zwei oder mehr Anzeigeabschnitte (15,16) für die jeweiligen Gruppen aufweist, und daß zwei oder mehr
aufeinanderfolgende Zeitdaten in jeder der Gruppen durch die von
130018/0 89 5
Hand betätigtare Schalteranordnung ausgelesen werden, und daß
durch die Anzeigesteuereinrichtung (9;113) auf der optischen
Anzeige ^pde der Gruppen gleichzeitig in dem jeweiligen Abschnitt
angezeigt >jird.
5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 his 3->
dadurch gekennzeichnet , daß die in dem Speicher gespeicherten
Zeitdaten jeweils aus einem Zeitpunkt einer größeren oder oberen Einheit (z.B. Stunden) und Zeitpunkten einer kleineren
oder unteren Einheit (z.B. Minuten) bestehen, und daß die Anzeige (114-, 115, 116) einen digitalen Anzeigeabschnitt (115, 118a
bis 118c) sowie einen analogen Anzeigeabschnitt (119a ^is 119c)
aufweist, daß durch Betätigen der von Hand betätigbaren Schalteranordnung (111) mehrere Zeitdaten der größeren Einheit aus dem
Speidier ausgelesen werden, daß dieselben Zeit daten der größeren
Einheit der ausgelesenen Zeitdaten in dem digitalen Anzeigeabschnitt dargestellt werden, und daß die Zeitdaten der kleineren
Einheit der ausgelesenen Zeitdaten gleichzeitig in dem analogen Anzeigeabschnitt angezeigt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet
, daß die optische Anzeige zwei oder mehr Abschnitte (115? 116) aufweist, von denen jeder digitale und analoge
Abschnitte umfaßt, daß Zeitdaten zweier oder mehrerer aufeinanderfolgender größerer Einheiten, die in dem Speicher gespeichert
sind, durch die Leseeinrichtung ausgelesen werden, und
daß die in z*rei oder mehreren Abschnitten der optischen Anzeige
durch die Betätigung der Schalteranordnung gleichzeitig angezeigt werden.
130018/0895
039843
7. Vorrichtung nach. Anspruch 55 dadurch gekennzeichnet
, daß die Le se einrichtung eine IFolgeleseeinrichtung
aufweist, um solche Zeitdaten der größeren oder oberen Einheit zu lesen, die den auf der optischen Anzeige angezeigten
Zeitdaten am nächsten kommen, und daß die durch die Folgeleseeinrichtung ausgelesenen nächsten Zeitdaten ,der größeren oder
höheren Einheit anstelle der zuvor angezeigten Zeitdaten der größeren Einheit dargestellt werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet
, daß die Leseeinrichtung eine Folgeleseeinrichtung aufweist zum Lesen solcher Zeitdaten der größeren Einheit,
die den in zwei oder mehr Abschnitten der optischen Anzeige dargestellten Zeit daten am nächsten kommen, und daß die von
der lolgeleseeinrichtung gelesenen Zeitdaten der größeren oder höheren Einheit anstelle derjenigen Zeitdaten angezeigt werden,
die in einem von beiden oder mehreren Abschnitten der Anzeigeeinrichtung angezeigt werden.
9· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennz e ic h η e t , daß die von Hand betätigbare Schalteranordnung
(7;111) eine Folgeleseeinrichtung aufweist zum Auslesen von zwei
oder mehreren Zeitdaten oder Zeitpunkten einer höheren oder größeren Einheit, welche den in zwei oder mehr Abschnitten der optischen
Anzeige dargestellten Zeitdaten am nächsten kommen, und daß die von der 3?olgeleseeinrichtung ausgewesenen zwei oder
mehreren Zeitdaten der größeren Einheit in zwei oder mehr Abschnitten der optischen Anzeige dargestellt werden, wobei sie
bisher dort angezeigte entsprechende Zeitdaten der größeren Einheit eresetzen.
130018/0895
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet , daß eine Zeitzähleinrichtung
(3) zum Erhalten der laufenden Zeitinformation Torgesehen ist,
daß der erste Zeitpunkt, der später liegt als die von der Zeitzähl
einrichtung (3) erhaltene laufende Zeit, mittels der Schalteranordnung (S^i ;S^..|) aus dem Speicher ausgelesen und auf der
Anzeige angezeigt wird.
11. Vorrichtung nach. Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet
, daß der Speicher zwei oder mehr Zeitdatengruppen speichert, die jeweils aus mehreren Zeitdaten bestehen,
daß die optische Anzeige zwei oder mehr Abschnitte für die jeweiligen Gruppen umfaßt, und daß zwei oder mehr aufeinanderfolgende
Zeitdaten in jeder der Gruppen durch die von Hand betätigbare •Schalteranordnung ausgelesen werden und durch die Anzeigesteuereinrichtung
(9;113) gleichzeitig auf der optischen Anzeige dargestellt werden und zwar jede Gruppe in jedem Abschnitt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß eine Anzeigesteuereinrichtung (9;113) vorgesehen ist, die veranlaßt, daß um ein konstantes Zeitintervall
voneinander beabstanaete Zeitdaten oder Zeitpunkte nacheinander
auf der Anzeige dargestellt werden, daß eine zweite von Hand betätigbare Schalteranordnung betätigt wird, während die Anzeigesteuereinrichtung
die Anzeige der voneinander um ein konstantes Zeitintervall beabstandeten Zeitdaten steuert und daß eine Speichersteuereinrichtung
(?O;179,197) vorgesehen ist, die veranlaßt, daß
die auf der optischen Anzeige dargestellten Zeitdaten in der Speicher steuereinrichtung gespeichert v/erden, wenn die zweite
Schalteranordnung betätigt wird.
130018/0895
13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet
, daß der Speicher in der Lage ist zwei oder mehr Zeitdatengruppen, die sich jeweils aus mehreren Zeitdaten
zusammensetzt, zu speichern, daß die optische Anzeige zwei oder mehr Abschnitte für die jexfeiligen Gruppen aufweist, daß die
Anzeigesteuereinrichtung veranlaßt, daß die voneinander um ein konstantes Zeitintervall beanstandeten Zeitdaten in den individuellen
Abschnitten der optischen Anzeige ,angezeigt werden, und daß die erste von Hand betätigbare Schalteranordnung zwei
oder mehr Schalterabschnitte aufweist, die für die geweiligen Gruppen vorgesehen sind, wobei die in jedem Abschnitt der optischen
Anzeige für jede der Gruppen dargestellten Zeitdaten durch die Speicher steuereinrichtung (70; Ί795 197) i*3· 1^e111 Speicher gespeichert
werden, wenn ein entsprechender Sehalterabschnitt der
zweiten handbetätigbaren Schalteranordnung betätigt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn ζ e i c h ne t , daß mehrere Zeitdaten in dem Speicher gespeichert
werden, daß die Zeitdaten jeweils aus einem Zeitpunkt einer höheren oder größeren Einheit und einem Zeitpunkt einer
niedrigeren oder kleineren Einheit bestehen, und daß die optische Anzeige einen Abschnitt zum Speichern mehrerer Zeitdaten
der größeren Einheit und einen Analog-Anzeigeabschnitt zum Anzeigen der Zeitdaten der kleineren Einheit aufweist.
130018/089S
Applications Claiming Priority (4)
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| JP13520679A JPS5660495A (en) | 1979-10-22 | 1979-10-22 | Compact electronic device |
| JP13520979A JPS5660391A (en) | 1979-10-22 | 1979-10-22 | Small-size electronic apparatus |
| JP13520579A JPS5660384A (en) | 1979-10-22 | 1979-10-22 | Information storage system |
| JP13520779A JPS5660385A (en) | 1979-10-22 | 1979-10-22 | Small-size electronic apparatus |
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| DE3039843A1 true DE3039843A1 (de) | 1981-04-30 |
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ID=27471903
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| HK (1) | HK12388A (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
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