DE3039312A1 - Blaskopf- oder vorformbodenvorrichtung fuer eine glaswarenformmaschine - Google Patents
Blaskopf- oder vorformbodenvorrichtung fuer eine glaswarenformmaschineInfo
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Description
Blaskopf- oder Vorformbodenvorrichtung für eine Glaswarenformmaschine
Bekannte Blaskopf- oder Vorformbodenkonfigurationen für
Glaswarenformmaschinen mit Dreifachtropfenspeisung haben im allgemeinen entweder einzelne Federn für jeden Blaskopf halter,
die jeden zugeordneten Blaskopf in dem Träger mit einer voreingestellten Kraft nach unten drücken, oder eine
einzige Feder, die bewirkt, daß diese Kraft gleichmäßiger auf die drei Blasköpfe verteilt wird. Die US-PS 3 472 642
zeigt ein Beispiel der Vorformbodenrückstellkraftkonfiguration mit einzelnen Federn, während US-PS Re 27 834 die
Konfiguration mit einer einzigen Feder zeigt.
Die aus der US-PS 3 472 642 bekannte Einzelvorformbodentragkonstruktion
hat den Nachteil, daß es keine ausglei-'
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chende Kraft zwischen den drei gezeigten einzelnen Vorformboden
(baffles) geben kann. In der US-PS Re 27 834 ist dieser Nachteil zwar verringert, die Position der dort benutzten
einzigen Feder muß jedoch sehr genau voreingestellt werden, damit diese Konfiguration zufriedenstellend
arbeitend.h, die Schließkräfte zwischen den drei Blasköpfen
und ihren zugeordneten einzelnen Formen wirksam ausgleicht.
Hauptziel der Erfindung ist es, eine Vorformboden- oder BlaskopfVorrichtung zu schaffen, in welcher weder einzelne
Federn für die einzelnen Blasköpfe noch die Verwendung einer genau vorpositionierten Feder, die auf die Blasköpfe oder
Vorformboden gemeinsam einwirkt, erforderlich sind.
Gemäß der Erfindung werden weder Federn benutzt noch ist die Verwendung von Luftfedern, wie sie beispielsweise aus
der US-PS 3 871 856 bekannt sind, erforderlich.
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Herstellen von Glaswaren in einer Hartford-IS-Glaswarenformmaschine und betrifft
insbesondere eine verbesserte Einrichtung zum Befestigen der einzelnen Vorformboden oder Blasköpfe in einem
Träger, so daß diese mit den einzelnen Formen einer Maschinensektion mit Mehrfachtropfenspeisung entweder in den Vorform-
oder in den Fertigformstationen einer solchen Maschinensektion zusammengepaßt werden können. Die Zeichnungen zeigen
zwar eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bei deren
Verwendung auf der Blasformseite einer solchen Maschine, die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und ist auch für
die Verwendung auf der Vorformseite einer solchen Maschinen-Sektion geeignet.
In einer typischen Maschine dieser Art werden Glastropfen in die offenen oberen Enden von umgedrehten Vorformen in der Vorformstation
gefördert, wobei geeignete Halsringformen den unteren Enden dieser umgedrehten Vor- oder Külbelfonnen zuge-
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ordnet sind und wobei Halsstifte- oder -stempel zum Formen
des Hals- oder Mündungsteils des Külbels dienen. Gemäß der
ausführlichen Beschreibung in der US-PS 1 911 119 ist ein
Niederblaskopf an einem geeigneten Träger oder Arm vorgesehen und kann in eine Stellung an der Oberseite des Führungstrichters
abgesenkt werden, welcher den Tropfen führt, wenn er anfänglich in die Vorform eingebracht wird. Ein
Niederblaskopf kann benutzt werden, um die Charge in den unteren Teil der Vorform und insbesondere in die Halsringform
selbst niederzublasen. Der Niederblaskopf wird dann aus seiner
Stellung angehoben und der Führungstrichter wird entfernt,
wobei dann zu dieser Zeit der Niederblaskopf wieder in seine Stellung direkt auf der Vorform abgesenkt werden
kann. In letzterer Stellung dient der Niederblaskopf als
Vorformboden, der das Gegenblasen oder Pressen des Külbels
durch die unteren Halsringformen hindurch gestattet, wobei die Niederblasluftkanale in dem Niederblaskopf oder Vorformboden
während dieses letztgenannten Teils des Zyklus verschlossen sind.
Auf der Blasseite einer typischen Glaswarenformmaschine bewegt ein Blaskopfträger die Blasköpfe mit den oberen Enden
der Blasformen in Berührung, in denen die Külbel in aufrechter Konfiguration angeordnet worden sind, so daß ein Rohr
abwärts in den Hals der Glasware eingeführt werden kann. Der Halsring wird das Külbel auf der Blasseite freigegeben haben,
so daß das Külbel in die gewünschte Endform der Glasware geblasen werden kann.
Die Erfindung schafft somit eine verbesserte Blaskopf- oder Vorbodenkonstruktion, in der der Träger wenigstens drei Blasköpfe
oder Vorformboden so trägt, daß diese eine begrenzte vertikale Pendelbewegung ausführen können; wobei Einrichtungen
zwischen dem Träger und den Blasköpfen selbst so vorgesehen sind, daß die Schließkräfte zwischen den einzelnen
Blasköpfen oder Vorformboden und ihren entsprechenden einzelnen
Formen ausgeglichen sind.
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Insbesondere schafft die Erfindung eine Blaskopf- oder Vorformbodenkonstruktion,
in der die Schließkraft zwischen jedem Vorformboden oder Blaskopf und der unter ihm befindlichen
Form effektiv im wesentlichen ausgeglichen ist, und zwar infolge einer besonderen Verbindungsanordnung, die das
Erfordernis von Federn oder Luftkolben od.dgl. in dem Träger
für die Blasköpfe oder Vorformboden vermeidet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 in Draufsicht einen Blaskopfträger nach
der Erfindung, wobei Teile im Schnitt gezeigt sind, um die innere Anordnung
gewisser Teile sichtbar zu machen,
Fig. 2 eine Seitenansicht, in welcher ein Teil
eines Blaskopfes und eines zugeordneten Halters in dem Trägerarm im Längsschnitt
gezeigt sind, wobei die gezeigte Anordnung für die beiden anderen Blasköpfe und Halter typisch ist,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Blaskopfträger-
konstruktion von Fig. 1 und 2, wobei ein Teil des Ausgleichsgestänges weggebrochen
ist, um die Konstruktion von gewissen inneren Teilen sichtbar zu machen, und
Fig. 4 in einer ähnlichen Schnittansicht wie
in Fig. 2 insgesamt auf der Linie 4-4 von Fig. 3 die Blasköpfe in Berührung
mit zugeordneten einzelnen Blasformen auf der Blasformseite einer Glaswarenformmaschinensektion.
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Fig. 1 zeigt eine vertikal angeordnete Betätigungsstange 10, die in herkömmlicher Weise mittels Vorrichtungen, wie sie
ausführlicher in der oben erwähnten ÜS-PS 1 911 119 beschrieben
sind, hin- und herbewegt werden kann, um die Blasköpfe oder Vorformböden, die in einem Trägerarm 12 abgestützt sind,
zwischen der aktiven Stellung, die in Fig. 4 gezeigt ist, und einer inaktiven Stellung, die in Fig. 2 gezeigt ist,
hin- und herzubewegen. In aus der vorgenannten US-Patentschrift bekannter Weise befindet sich die inaktive Stellung
in vertikalem Abstand oberhalb der aktiven Stellung und aus dieser ist eine Verschiebe- oder Drehbewegung auf der Vorformseite
der Maschinensektion durch eine Schwingbewegung der Stange oder der Welle 10 möglich. In der aktiven Stellung
von Fig. 4 sind die Blasköpfe 14a, 14b und 14c mit ihren zugeordneten Blasformen 16a, 16b bzw. 16c in Berührung. In
der in Fig. 2 gezeigten inaktiven Stellung sind dagegen diese Blasformen 14a, 14b und 14c nicht mit den Blasformen von
Fig. 4 in Berührung, sondern befinden sich angehoben über der aktiven Stellung von Fig. 4 und stehen in einer inaktiven
Stellung, so daß alle drei Blasköpfe in einer gemeinsamen Horizontalebene ausgerichtet sind. Es sei angemerkt, daß in
Fig. 4 die drei Blasköpfe in unterschiedlichen vertikalen Abständen von der Horizontalen sind und in diesen Stellungen
an den oberen Flächen der Blasformen 16a, 16b bzw. 16c
anliegen.
Die Erfindung befaßt sich mit einer Verbindungseinrichtung zum
Ausgleichen der Schließkräfte zwischen den drei nebeneinander angeordneten Formverschließköpfen über Gelenkverbindungen
mit zwei Zwischengliedern, so daß der sich nach unten bewegende Trägerarm 12 Einzelkräfte auf die drei Köpfe ausübt,
die zu den linearen Abständen zwischen den Köpfen und diesen Gelenkverbindungen proportional sind. Fig. 2 zeigt
diese Beziehung, wobei diese Gelenkverbindungen in 2/3 des Abstandes zwischen dem mittleren Blaskopf 14b und den beiden
Blasköpfen 14a und 14c auf beiden Seiten desselben angeordnet sind.
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Der Trägerarm 12 enthält eine Luftsammelkammer, die mit einer
Druckluftquelle in Verbindung steht/ welche insgesamt
durch eine flexible Leitung 16 dargestellt ist, so daß eine Blasluftquelle in dem Kanal 18 zu dem hohlen Inneren eines
dem Blaskopfhalter 22 zugeordneten Bolzens 20 vorhanden ist, damit Blasluft einem nach unten vorstehenden Rohr 24
zugeführt werden kann, welches sich abwärts durch eine öffnung erstreckt, die für diesen Zweck in dem Blaskopf 14a
vorgesehen ist, wie es am besten in Fig. 2 zu erkennen ist. Die Blasköpfe 14a, 14b und 14c sind jeweils in gleicher Weise
mit einem Kanal, wie dem Kanal 18, versehen, der mit der
in dem Trägerarm 12 vorhandenen Luftsammeikammer in Verbindung
steht, um Blasluft jedem dieser Blasköpfe gemäß einem vorbestimmten Zextsteuerprogramm zuzuführen, welches in der
Glaswarenformmaschine so voreingestellt ist, daß Druckluft diesen Blasköpfen zyklisch zugeführt wird, wenn die Blasköpfe
mit ihren zugeordneten Blasformen in in Fig. 4 gezeigter Weise zusammengepaßt sind.
Das Rohr 24 kann ein mit Außengewinde versehenes hohles Teil sein, das in dem unteren Teil des Bolzens 20 lösbar aufgenommen
ist. Der Bolzen 20 bildet einen integralen Teil der Haltevorrichtung oder des Halters 22, der den Blaskopf 14a
trägt. Die anderen Blasköpfe 14b und 14c sind jeweils in gleicher Weise in dem Trägerarm 12 abgestützt und werden insbesondere
in einem zugeordneten Halter 22b bzw. 22c gehalten, welch letztere jeweils nach oben vorstehende Bolzenteile 20b
bzw. 20c haben, die hohle Zwischenteile enthalten, welche eine öffnung für den Durchfluß von Druckluft aus einem Kanal,
wie dem Kanal 18, gestatten. Die Bolzen 20, 20b und 20c haben jeweils Kolbenringe, die in Fig. 2 jeweils mit der Bezugszahl
24 bezeichnet sind, um die vertikale Bohrung, die sich durch den Bolzen 20 des Halters für die Blasköpfe durch den
Träger 12 erstreckt, gegenüber der Druckluft abzudichten.
Die drei Blaskopfhalter sind in gleichem Abstand nebeneinan
der in dem Trägerarm 12 angeordnet, wie es in den Fig.. 1 und
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2 gezeigt ist, wobei der Abstand zwischen benachbarten Bolzen 20, 20b und 20c in Fig. 2 schematisch mit 26 bezeichnet
ist. Jeder Halter 22 und sein zugeordneter Bolzen 20 sind daher in Öffnungen 28/ 28b und 28c in dem Träger 12 verschiebbar
aufgenommen, so daß sie sich jeweils frei vertikal bewegen können, mit der Ausnahme, daß diese Bewegung
durch das zu beschreibende Ausgleichsgestänge begrenzt wird. Eine Drehung dieser Halter wird gemäß der Darstellung in
den Fig. 1 und 3 durch herkömmliche Vorrichtungen 29 (wahlweise) verhindert.
Fig. 3 zeigt die vertikal hin- und herbewegliche Stange 10 mit -iaran durch Befestigungselemente 30, 32 und 34 befestigtem
Trägerarm 12. Fig. 3 zeigt außerdem, daß der Trägerarm 12 eine angeformte, nach oben vorstehende Stegvorrichtung 36
in Form von Flanschen 36a und 36b hat, die gemäß Fig. 4 insgesamt dreieckförmig sind und eine feststehende Drehachse
38 tragen, welche sich zwischen den Flanschen 36a und 36b in einer Richtung erstreckt, die zu der Linie der drei nebeneinander
angeordneten Blasköpfe quer oder rechtwinkelig verläuft.
Die feststehende Drehachse 38 bildet ein Drehlager für einen
Ausgleichswinkelhebel 40, der nach unten vorstehende Arme 40a und 40b hat, deren untere Enden zur Aufnahme eines Zwischenteils
von zwei Zwischengliedern 42a bzw. 42b (vgl. Fig. 4) gegabelt sind. Drehzapfen 44a und 44b erstrecken sich
durch die gegabelten unteren Enden der Arme 40a bzw. 40b des Winkelhebels 40, um diese Arme des Winkelhebels 40 jeweils
mit den Zwischengliedern 42a bzw. 42b gelenkig zu verbinden.
Gemäß Fig. 4 haben die Zwischenglieder 42a und 42b jeweils eine Länge, die etwas größer ist als der Abstand zwischen
benachbarten Bolzen 20, 20b und 20c, der in Fig. 2 mit der Bezugszahl 26 bezeichnet ist. Die inneren Endteile der Zwischenglieder
42a und 42b sind benachbart zu einander in dem mittleren Bolzen 20b angeordnet, wobei sich die beiden be-
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nachbarten Enden der Zwischenglieder 42a und 42b in einem radialen Schlitz in dem Bolzen 20b befinden, der durch den
gegabelten oberen Endteil und durch den Stift 46b begrenzt wird. Jedes Zwischenglied 42a und 42b hat außerdem
entgegengesetzte Enden in einem Schlitz eines der anderen beiden Formverschließkopfhalterbolzenteile 20 bzw. 20c angeordnet.
Diese Bolzenteile der Blaskopfhalter 22 und 22c haben ebenfalls gegabelte obere Endteile, wie es am besten
in Fig. 3 gezeigt ist, so daß ein Stift, wie der in dieser Figur gezeigte Stift 46c oder die in Fig. 1 gezeigten Stifte
46a und 46c, mit den Gabeln an dem oberen Ende der Bolzen die oben erwähnten Schlitze begrenzen, welche die äußeren
Enden der Zwischenglieder 42a bzw. 42b lose aufnehmen.
Aufgrund dieser Konstruktion und Anordnung führt die Schließbewegung des Trägers 12 in bezug auf die Blasformen
16a, 16b und 16c zu einer vertikalen Relativbewegung von jedem
der drei Halter 22, 22b und 22c, so daß sich jeder mit seinem zugeordneten Bolzenteil vertikal bewegt, der axial
in der Bohrung gleitet, die für diesen Zweck in dem Träger vorgesehen ist, und eine Relativbewegung des Ausgleichswinkelhebels
und insbesondere de^. Zwischenglieder 42a und 42b sowie
eine Bewegung des zugeordneten Winkelhebels 40 bewirkt, wodurch eine zweckmäßige Einrichtung vorhanden ist, die Differenzen
in der Höhe zwischen den oberen Enden jeder der Blasformen ausgleicht und außerdem für einen Ausgleich der
Schließkraft zwischen den Blasköpfen 14a, 14b und 14c sorgt, wenn sich diese Blasköpfe auf ihre zugeordneten Formen bewegen.
Die Gelenkverbindung zwischen jedem der Arme 40a und 40b des Glockenarms 40 und den zugeordneten Zwischengliedern
42a bzw. 42b wird vorzugsweise so gewählt, daß der horizontale Abstand zwischen der Mittellinie des Bolzens 20 und der
Mittellinie des benachbarten Bolzens 20b (vgl. die Bezugszahl 26 in Fig. 2) vorzugsweise gleich einem Drittel des Abstandes
zwischen diesen ist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Der Abstand von dem mittleren Bolzen 20b des Halters 22b zu jedem
benachbarten Bolzen 20 bzw. 20c ist also so groß, daß die Ge-
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lenkverbindung, die durch die Drehzapfen 44a und 44b gebildet wird, gleich zwei Dritteln des Abstands 26 in Fig. 2 ist.
Diese besondere Geometrie gewährleistet, daß die Ausgleichskraft, die aufgrund der Schließbewegung des Trägers 12 gemäß
Fig. 4 erzielt wird, dazu führt, daß die Schließkräfte zwischen dem Blaskopf und seiner zugeordneten Form im wesentlichen
ausgeglichen sind, ohne daß Federn od.dgl.,wie sie für bekannte Vorformboden- oder Blaskopfkonstruktionen
im allgemeinen charakteristisch sind, erforderlich sind.
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Claims (7)
- Patentansprüche :t 1 * Blaskopf- oder Vorformbodenvorrichtung für eine Glaswarenforimaschine mit wenigstens einer Sektion, die drei nebeneinander angeordnete, nach oben offene Formen enthält, welche durch Formverschließköpfe verschlossen werden, mit einem Träger, der zu den nach oben offenen und nebeneinander angeordneten Formen hin- und von denselben wegbeweglich ist, und mit drei Formverschließkopfhaltern, die in dem Träger befestigt sind,dadurch gekennzeichnet, daß jeder Formverschließkopfhalter (22, 22b, 22c) in dem Träger (12) so befestigt ist, daß er eine begrenzte Vertikalbewegung ausführen kann; daß zwei Zwischenglieder (42a, 42b) vorgesehen sind, von denen jedes ein erstes Ende hat, welches den mittleren der drei nebeneinander angeordneten Formverschließkopfhalter berührt, während das zweite Ende eines der Zwischenglieder einen der anderen beiden Formverschließkopfhalter berührt und das zweite Ende des anderen Zwischengliedes den anderen der anderen beiden Formverschließkopfhalter berührt; und
daß eine Verbindungsvorrichtung (40) gelenkig mit dem Träger130019/0741verbunden ist und entgegengesetzte Enden hat, die gelenkig mit jedem der beiden Zwischenglieder zwischen den Enden derselben verbunden sind, wodurch, wenn die drei Formverschließköpfe (14a, 14b, 14c) in Deckung mit den ihnen zugeordneten öffnungen gebracht werden, die auf die Formen (16a, 16b, 16c) ausgeübten Schließkräfte ausgeglichen werden. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (40) insbesondere einen Winkelhebel enthält, der in dem Träger (12) oberhalb des mittleren Formverschließkopfhalters (22b) drehbar gelagert ist und der zwei Arme (40a, 40b) hat, die jeweils mit einem der beiden Zwischenglieder (42a, 42b) an einer Stelle zwischen den Enden jedes der Zwischenglieder gelenkig verbunden sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) innere Luftkanäle (18) aufweist und daß die Formverschließkopfhalter (22, 22b, 22c) ebenfalls innere Kanäle aufweisen, die mit den Trägerluftkanälen in Verbindung stehen, wodurch Luft für die Formverschließköpfe (14a, 14b, 14c) verfügbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) eine nach oben vorstehende Stegvorrichtung (36) mit einem Auge zur Aufnahme eines Drehzapfens (38) aufweist, welcher den Winkelhebel oberhalb des mittleren Formverschließkopfes (14b) schwenkbeweglich lagert.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (40a, 40b) des Winkelhebels (40) gegabelte Endteile zum Aufnehmen von Zwischenteilen jedes der beiden Zwischenglieder (42a, 42b) haben, daß sich Drehzapfen (44a, 44b) durch die Gabeln und durch die Zwischenteile von jedem der Zwischenglieder erstrecken und daß die Gelenkverbindung zwischen jedem Zwischenglied und seinem zugeordneten Winkelhebelarm an einer Stelle vorgesehen ist, die bei wenigstens ungefähr zwei Dritteln des MittenabStandes (26) zwischen dem mitt-130019/0741leren Formverschließkopfhalter (22b) und einem der anderen beiden Formverschließkopfhalter (22, 22c) liegt.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Formverschlxeßkopfhalter (22, 22b, 22c) jeweils einen nach oben vorstehenden Bolzenteil (20, 20b, 20c) haben, der in dem Träger (12) für die begrenzte Vertikalbewegung des Halters verschiebbar aufgenommen ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bolzenteil (20, 20b, 20c) einen radial offenen Schlitz zur Aufnahme des Endes von wenigstens einem der beiden Zwischenglieder (42a, 42b) aufweist, wobei der Schlitz des mittleren Bolzenteils (20b) die Enden von beiden Zwischengliedern aufnimmt, welche nebeneinander angeordnet sind, und wobei die Schlitze so ausgebildet sind, daß sie die begrenzte Schwenkbewegung der Zwischenglieder zum Ausgleichen der Schließkräfte gestatten.1 3 0 0 1 S / 0 7 4 1
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