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DE3039300A1 - Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des laufweges einer kugel bei einem kegelspiel - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des laufweges einer kugel bei einem kegelspiel

Info

Publication number
DE3039300A1
DE3039300A1 DE19803039300 DE3039300A DE3039300A1 DE 3039300 A1 DE3039300 A1 DE 3039300A1 DE 19803039300 DE19803039300 DE 19803039300 DE 3039300 A DE3039300 A DE 3039300A DE 3039300 A1 DE3039300 A1 DE 3039300A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
ball
central axis
scanning devices
light barriers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803039300
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Ing.(grad.) 7951 Maselheim Beck
Erich 7957 Schemmerhofen Pokorny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19803003691 external-priority patent/DE3003691C2/de
Application filed by Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH filed Critical Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19803039300 priority Critical patent/DE3039300A1/de
Publication of DE3039300A1 publication Critical patent/DE3039300A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D5/00Accessories for bowling-alleys or table alleys
    • A63D5/04Indicating devices

Landscapes

  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung
  • des laufwehes einer Kugel bei einem Kegelspiel Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung des Laufweges einer Kugel bei einem Kegelspiel sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bei bestimmten Spielarten eines Kegelspiels kommt es für die Bewertung des Spiels darauf an, an welcher Stelle die Kugel im Kegel stand einschlägt und welchen Weg sie im Bereich des Kegelstandes nimmt (Gassenwertung). Dies ist häufig durch Beobacht1zg allein nicht sicher festzustellen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren, mit dem in zuverlässiger Weise der Weg der Kugel festgestellt werden kann, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird im wesentlichen durch die Merkmale im Kennzeichen der Ansprüche 1 und 7 gelöst Durch die sich in Querrichtung ändernde Längserstreckung der vorbestimmten Abschnitte der Laufbahn kann der Weg der Kugel, welche diese Abschnitte durchläuft, eindeutig der linken oder rechten Seite zugeordnet werden. Durch den Vergleich der Meßwerte an zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Abschnitten der Laufbahn verhält man zudem einen von der Kugelgeschwindigkeit unabhängigen -,lert, weil sich die Kugelgeschwindigkeit auf den relativ kurzen Abschnitten der Laufbahn, die für die Messung ausreichen, nahezu nicht ändert.
  • Werden die aufeinanderfolgenden Abschnitte nach Anspruch 2 vorgegeben, so kann durch den sich ergebenden Verhältniswert eine zuverlässige Zuordnung "rechte Gasse" oder "linke Gasse" vorgenommen werden.
  • Bei dem Verfahren nach Anspruch 3 kann die Richtung des Kugel weges auf einem relativ kurzen Laufbahnabschnitt bestimmt werden, wobei aus der Richtung in Verbindung mit der Messung "linke Seite" oder "rechte Seite" eine Aussage über den tatsächlichen Kugelweg im Pegelstand getroffen werden kann, auch wenn der Kugelweg in einer zur Iiittelachse der Laufbahn gekrümmten Linie verläuft.
  • Werden die Abschnitte quer zur Laufbahn nach Anspruch 4 in Teilbereiche unterteilt, so kann durch die Berücksichtigung dieser Teilbereiche bei der Messung auch eine Angabe über die Kugelposition auf der Laufbahn erhalten werden.
  • Da das Kegelspiel auch die Möglichkeit, "rechte und zinke Gasse" zuläßt, wird im Bereich der Mittellinie ein parallel zu dieser verlaufenderTeilbereich vorgesehen, der als neutral gewertet wird und durch die messung sowohl der linken als auch der rechten Gasse zugeordnet wird.
  • Wenn bei einem bestimmten Kugelweg die für die messung vorgesehenen Abschnitte nicht ausreichen, um eine eindeutige Aussae rechte Gasse" oder "linke Gasse" zu erhalten, so wird nach Anspruch 6 in die Messung miteinbe-zogen, welche Kegel nach den Kugeldurchlauf bewegt oder nicht bewegt werden.
  • Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Meßverfahrens werden in den weiteren Unteransprüchen angegeben.
  • Beispielsweise Ausführungsformen nach der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen naher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 in einer Draufsicht auf die Laufbahn der Kugel eine erste Anordnung von Meßabschnitten; Fig. 2 in der gleichen Ansicht eine zweite Anordnung von Meßabschnitten; und Fig. 3 eine Schaltanordnung für die Messung und die Anzeige der Meßwerte.
  • In Fig. 1 ist in einer Draufsicht auf eine Laufbahn 25 bei 10 ein Kegelbild mit kegeln 1 bis 9 wiedergegeben. Kurz vor dem Kegelbild 10 sind drei aufeinanderfolgende Lichtschranken vorgesehen, deren Lichtquellen 11,12 und 13 mit zugeordneten Reflektoren 14, 15 und 16 außerhalb der Laufbahn 25 angeordnet sind. Die Lichtschranken 1'-14 und 13-16 sind parallel zueitander und senkrecht zur Mittellinie der Laufbahn 25 angeordnet.
  • Die mittlere Lichtschranke 12-15 verläuft derart schräg zwischen den beiden parallelen Lichtschranken, daß der Schnittpunkt 23 mit der Laufbahnmittelachse von der ersten und von der dritten Lichtschranke längs der Mittelachse den gleichen Abstand hat. Die Schräglage der mittleren Lichtschranke ist so gewählt, daß an den Rändern der Laufbahn 25 jeweils noch ein Abstand zu der vorderen llnd hinteren Lichtschranke verbleibt, wobei der Schnittpunkt der mittleren Lichtschranke 12-15 mit der linken Begrenzungslinie der Laufbahn 25 den gleichen Abstand von der vorderen Lichtschranke 11-14 hat wie der getenüberliegende Schnittpunkt von der hinteren Lichtschranke 13-16 Bei dieser Z-förmigen Anordnung der Lichtschranken werden zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Abschnitte der Laufbahn 25 festgelegt, deren Längserstreckung (parallel zur Mittelachse) sich quer zur Laufbahn kontinuierlich ändert, wobei die aufeinanderfolgenden Abschnitte auf einer Linie parallel zur Mittelachse eine jeweils unterschiedliche Längserstreckung haben.
  • Wenn sich eine Kugel 21 auf einer Linie parallel zur Mittelachse bewegt, auf der die Kegel 1,5 und 9 angeordnet sind und auf der auch der durch den Schnittpunkt 23 gebildete Bezugspunkt für die Messung liegt, so durchläuft die Kugel 21 auf dem ersten Abschnitt die Distanz 17 und auf dem zweiten Abschnitt die Distanz 18. Hierbei wird jeweils beim Unterbrechen der Lichtschranken ein Signa erzeugt, das an den den Lichtschranken entsprechenden Klemmen L1 bis L3 (-Fig. 3) an einen Mikroprozessor 26 gegeben wird. Die auf diese Diese ermittelten Lau2zeiten über die Distanzen 17 und 18 werden in zwei Zählern 27 und 28 digital erfaßt und im Rechner Mikroprozessor 26 verglichen.
  • Sind diese beiden Zeiten genau gleich, so läuft die Kugel genau längs der Mittellinie durch den Bezugspunkt 23. Verschieben sich die Zeiten so, daß die Distanz 17 größer ist als die Distanz 18, so wird damit festgestellt, daß sich die Kugel in der rechten Hälfte der Laufbahn befindet. Bei umgekehrtem Ver-*ältnis der gemessenen Zeiten bzw. Distanzen 17 und 18 ergibt sich ein Laufweg der Kugel auf der linken Hälfte der Laufbahn.
  • Die vom Mikroprozessor aufbereitete Information wird über einen Decoder .J9 einer lampe 30 oder 31 zugeleitet, welche die Anzeige "linke Gasse" ocler "rechte Gasse" den Spieler anzeigt.
  • Neben diesem Meßergebnis (Mitte-rechts-links) kann eine abgestufte Anzeige erhalten werden, wenn die Breite der Laufbahn 25 elektronisch in Teilbereiche aufgeteilt wird, die parallel zur Mittelachse verlaufenden Streifen entsprechen, wobei jedem Teilbereich eine optische Anzeige zugeordnet wird, wie dies in Fig. 3 durch 1-n angedeutet ist. Mit einer derartigen hufteilung kann Je nach Anzahl der Teilbereiche eine mehr oder weniger exakte Bestimmung der Kugelpositin auf der Breitenabmessung der Laufbahn 25 vorgenommen werden.
  • In Fig. 1 ist bei 22 durch gestrichelte Linien ein derartiger elektronisch vorgegebener Teilbereich der Laufbahn 25 wiedergegeben, wobei dieser sich beiderseits der Mittelachse erstreckende Teilbereich 22 einen neutralen Bereich darstellt.
  • Für die Gassenwertung bei einem Spiel ist es erforderlich, daß ausgehend von der Mitte der Laufbahn 25 sich ein neutraler Bereich symmetrisch nach rechts und links erstreckt. In diesem neutralen Teilbereich 22 kann die Gassenwertung sowohl "rechtes" als auch"links" sein. Die Breite tes neutralen Bereichs 22 kann durch ein entsprechendes Programm im Mikroprozessor 26 vorbestimmt werden.
  • Betrachtet man den Laufweg einer Kugel 24, wie in Fig. 1 angedeutet, der nicht parallel zur Mittelachse liegt, wie der Weg der Kugel 21, sondern schräg verläuft, so unterbricht die Kugel 24 die drei aufeinanderfolgenden Lichtschranken nache inander in der Weise, daß zwei Zeiten gemessen werden, die im wesentlichen den Distanzen 19 und 20 entsprechen, wobei 19 kleiner ist als 20, so daß der Meßwert zu einer Anzeige 1,linke Gasse" führen würde, während die Kugel tatsächlich, wie in Fig. 1 dargestellt, im K»gelbild 10 rechts einschlägt. Um bei einem derartigen Kugelweg eine exakte Anzeige zu erhalten, werden in die Messung die Kegel miteinbezogen.
  • Durch die Spielregeln wird als Definition fiir die Gassenwertung z.B. vorgegeben, daß für eine rechte Gasse die Kegel 2 und 4 durch direkte Kugeleinwirkung nicht umgeworfen werden dürfen, während für eine linke Gasse die Kegel 3 und 6 nicht durch direkte Kugeleinwirkung fallen dürfen. Bei dieser Definition wird gemessen, ob nach dem Durchlauf der Kugel dies Kegel stehenbleiben oder fallen, wobei die entsprechenden Werte bei K2 bis K5 an den Mikroprozessor 26 gegeben werden.
  • Bei der in Fig. 1 anhand der Kugel 24 wiedergegebenen Laufrichtung befindet sich die Kugel 24 aufgrund der Messung durch die drei aufeinanderfolgenden Lichtschranken (19 <20) auf der linken Hälfte der Laufbahn 25. Wenn die Kugel auf das Kegel bild 10 trifft, so kann sie sich bereits bis zur Mitte des Kegelbildes 10 bewegt haben, wie durch den Pfeil angedeutet ist. Damit in diesem Falle eine zuverlässige Aussage gemacht werden kann, ob sich die Kugel in ihrer Wirkung auf das Kegel bild 10 noch genauso verhält wie im neutralen Bereich 22, werden dieKegel 2 und 4 in die Messung miteinbezogen. Bleiben diese beiden Kegel stehen, so wird der Kugelweg so angezeigt, als hätte er sich im neutralen Bereich 22 befunden, so daß die Gassenwertung sowohl "rechts" &ls auch "links" sein kann. In entsprechender Weise werden die Kegel 3 und 6 auf der rechten Seite der Laufbahn 25 in die Messung miteinbezogen.
  • Bei der zuvor beschriebenen Z-Anordnung von Lichtschranken nach Fig. 1 kannen die parallel zueinander liegenden Lichtschranken 13-16 und 11-14 einen beliebigen Abstand voneinander haben. Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel können diese Lichtschranken auch nur einen Abstand von etwa 30-40 cm voneinande: haben, wobei die Lichtquellen 11,12 und 13 sowie die Refleltoren 14,15 und 16 in Schienen 32 und 33 angeordnet sein können, die beiderseits der Laufbahn 25 befestigt werden.
  • Zur Bestimmung der Kugelposition, d.h. des Kugelweges zwischen Aufsetzstelle und Bereich des Kugeleinschlags im Kegebild 10, können beispielsweise zwei derartige Z-Anordnungen von Lichtschranken längs der Laufbahn 25 vorgesehen werden, zobei eine Anordnung am Aufwurfbereich und die andere vor dem Kegelbild 10 angeordnet werden kann. Ebenso ist es auch möglich, über die Länge der Laufbahn 25 mehrere derartige Z-Anordnungen von Lichtschranken vorzusehen.
  • Anstelle von L-i?chtschranken können aurh-andere berührungslose Abtasteinrichtungen vorgesehen werden, wie beispielsweise Kontaktfolien mit linienförmigen Kontakten, Reihen'von in der Laufbahn -5 eingelassenen Sensoren, wie kapazitiven Näherungsschaltern,und dergl.
  • Der in Fig. 1 wiedergegebene neutrale Teilbereich 22 ist insofcrn variabel, als er durch entsprechende elektronische Binsteliung an Rcchner in verschiedenen Breiten ausgelegt werden kann. Entsprechend kann für die Anzeige der Kugelposition auf der Breite der Laufbahn zu 25 dic Lichtschrankenanordnung in beliebig viele optische Segmente aufgeteilt werden, die mit entsprechenden Anzeigeeinrichtungen, beispielsweise einem Lichtband, verbunden sind.
  • Eine weitere Ausführungsform einer Anordnung von Lichtschranken bzw. berührungslosen, linienförmigen Abtasteinrichtungen ist in Fig. 2 wiedergegeben. Hierbei verläuft eine Lichtschranke 311- senkrecht zur Mittellinie der Laufbahn 25, wobei sich an dem Schnittpunkt zwischen Lichtschranke 34 und Mittelachse zwei weitere Lichtschranken 35 und 36 im gleichen Winkel zur I-littelachse kreuzen. Auch bei dieser zur Mittelachse spiegelbildlichen Anordnung ergeben sich zwei aufeinanderfolgende hbschnitte der Laufbahn 25, deren Längserstreckung sich quer zur Laufbahn kontinuierlich ändert, wobei aber die Längserstreckung dieser Abschnitte auf einer Linie parallel zur Mittelachse jeweils ls gleich lang ist. Bei dieser Anordnung wird zunächst gemessen, welche der Lichtschranken 35 und 36 als erste unterbrochen wird, woraus eindeutig eine Bestir.mung für die linke oder rechte Hälfte der Laufbahn vorgenommen werden kann. Verläuft der Kugelweg parallel zur Mittelachse, so wird durch die aufeinanderfolgende Unterbrechung der -Lichtschranken 35, 34,36 (linke Hälfte) bzw. 36,34,35 (rechte Hälfte) beim Vergleich der dadurch gemessenen Zeiten an Verhältniswert 1 festgestellt. Läuft dagegen die Kugel schräg zur Mittelachse, wie es durch die gestrichelte Linie 37 angedeutet ist, sc werden zwischen den drei aufeinanderfolgenden Lichtschranken zwei unterschiedliche Zeiten gemassen. Durch einen Vergleich dieser Zeiten kann eindeutig die Richtung der Kugel bestimmt werden. Wenn die erste Zeit größer ist als die zweite, so verläuft der Kugelweg bei einem Einschlag der Kugel auf der linken Bahnhälfte nach rechts, während bei einer kürzeren und einer darauffolgenden längeren gemessenen Zeit die Kugel relativ zum Kegelbild 10 nach links läuft.
  • Auch bei dieser Anordnung von Lichtschranken kann die Laufbahnbreite in beliebig viele Segmente unterteilt werden, wobei ebenso in dei Mitte ein-neutraler Bereich vorgesehen werden kann, wie dies anhand der Fig. 1 erläutert wurde.
  • Durch die T'iessungen der Richtung des Kugelweges in Verbindung mit der Messung "rechte oder liiike Halfte" kann bei diesrr Anordnung nach Fig. 2 eine eindeutige Gassenwertung vor genommen werden, wobei z.B. das Meßergebnis "linke Hälfte" (bei Unterbrechung der Lichtschranke 35 als ersten)in"neutral"korrigiert wird,wenn die zweite gemessene Zeit kleiner ist als die erstere und einen bestimmten vorgegebenen Wert nicht überschreitet. Dies bedeutet, daß die Kugel von der linien Bahnhälfte kommend nahezu an der Mitte am Kegel 1 einschlägt.
  • Die im wesentlichen k-förmige Anordnung der Lichtschranken wird zweckmäßigerweise nahe am Kegelbild 10 angeordnet, damit man eine möglichst genaue Messung der Richtung des Exugelweges erhält.Wie bei der zuvor beschriebenen Anordnung können auch mehrere solcher Anordnungen über die laufbahnlänge verteilt angeurdnet werden, wie auch in beiden Fällen mehrere durch Lichtsc;lranke7n oder berührungslose Abtasteinrichtungen begrenzte Abschnitte hintereinander geschaltet werden können, wodurch man eine Vorfeinerung des Meßergebnisses erhält.
  • Die Einbeziehung der Meßwerte, welche Kegel fallen, ist bei der Anordnung nach Fig. 2 in der gleichen Weise wie bei der Anordnung nach Fig. 1 möglich.
  • Während bei der Lichtschrankenanordnung nach Fig. 2 drei gesonderte Lichtschranken mit Jeweils einer Lichtquelle und einem Reflokter erforderlich sind, kann bei der Anordnung nach Fig. 1 gegebenenfalls auch eine einzelne Lichtquelle vorgesehen werden, wobei die Z-Führung des Lichtstrahls durch entsprechend angeordnete Spiegel erzielt werden kann. Hierbei werden die Reflektoren 15,16 durch einen Umlenkspiegel ersetzt, der den von der Lichquelle 13 kommenden Lichtstrahl zu einem Spiegel lenkt, der an der Stelle der Lichtquellen 11,12 ange @net is-t und den Lichtstrahl zum Reflektor 14 in Fig. 1 lcibet.
  • Die in L4'ig. 1 und 2 nur schematisch wiedergegebenen Schienen 32 und 33 seitlich der Laufbahn 25 werden als geschlossene langgestreckte Gehäuse ausgebildet, die mit entsprechenden Öffnungen versehen sind. Diese Gehäuse können eine Längsabmessung von 30-50 cr haben.
  • erden anstelle von Lichtschranken in die Laufbahn 25 eingelasse Reihen von Sensoren als Abtasteinrichtung verwendet, so werden diese Sensorenreihen zweckmäßigerweise in der Z- oder X-Anordnung nach Fig. 1 oder 2 in einem plattenförmigen Teil ausgebildet, das in die Laufbahn 25 derar-t eingesetzt werden kann, daß die Oberfläche dieser mit den Sensorenreihen versehenen Platte mit der Oberfläche der Laufbahn 25 eine Ebene bildet und den Kugellauf nicht stört.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Bestimmung des Kugelweges bei einem Kegelspiel, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kugellaufbahn in wenigstens zwei in Längsrichtung aufeinanderfolgende Abschnitte unterteilt, deren Längserstreckung sich quer zur Laufbahn kontinuierlich ändert, daß man die Laufdauer der Kugel über diese Äb schnitte mißt, die erhaltenen Werte vergleich und den daraus ermittelten Kugelweg an einer Anzeigeeinrichtung anzeigt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Längserstreckung der aufeinanderfolgenden Abschnitte in einer Linie parallel zur Mittelachse unterschiedlich lang auslegt.
  3. 3, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Längserstreckung der aufeinanderfolgenden Abschnitte in einer Linie parallel zur Mittelachse gleich lang auslegt und mißt, welcher querverlaufende Teilbereich als erster von der Kugel durchlaufen wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Laufbahn in parallel zur Ilittelachse@verlaufende Meßbereiche unterteilt wird, denen jeweils eine gesonderte Anzeigeeinrichtung zugeordnet wird.
  5. 5. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Mittelachse der Laufbahn ein für die Messung neutraler Bereich vorgegeben wird.
  6. 6. Verfahren nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Kegel in die Messung einbezogen werden. wobei die Ruhestellung der Kegel gemessen wird
  7. 7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens drei quer zur Laufbahn (25) der Kugel sich linienförmig erstreckende, berihrungslose Abtasteinrichtungen (11-14, 12-15, 13-16; 34,35, 36) vorgesehen sind, und daß diese linienförmigen Abtasteinrichtungen schräg zueinander liegen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zzzei der linienförmigen Abtasteinrichtungen (11-14, 13-16) parallel zueinander und senkrecht zur Mittelachse der Laufbahn (25) verlaufen, während die dritte Abtasteinrichtung (12-15) zwischen den beiden parallel verlaufenden derart schräg liegt, daß ihr Schnittpunkt (23) mit der Laufbahnmittelachse von den Schnittpunkten der beiden parallel verlaufenden Abtasteinrichtungen mit der Laufbahnmittelachse den gleichen Abstand hat.
  9. 9. Vorrichtung nach Aspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine der linienförmigen Abtasteinrichtungen (34) senkrecht zur Mit telachse der Laufbahn (25) verläuft und die beiden anderen sich an deren Schnittpunkt mit der Laufbahnmittelachse im gleichen winkel kreuzen.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeich net, daß als Abtasteinrichtungen Lichtschranken vorgesehen sind.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung von Abtasteinrichtungen kurz vor dem Kegelbild (10) an der Laufbahn (25) angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 11, dadurch gekennzeichnnet, daß längs der Laufbahn (25) wenigstens zwei der Anordnungen von Abtasteinrichtungen vorgesehen sind.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtungen an einen Mikroprozesor (26) angeschlossen sind, welcher mit Anzeigelampen (30,31) in Verbindung steht.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (11,12,13) in einem langgestreckten Gehäuse (32) und die Refklektoren (14,15,16) ebenfalls in einem langgestreckten Gehäuse (33) angeordnet sind.
DE19803039300 1980-02-01 1980-10-17 Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des laufweges einer kugel bei einem kegelspiel Ceased DE3039300A1 (de)

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