DE3038459C2 - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
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- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft einen Magnetknopf-Stellantrieb
für ein Plattenspeicherlaufwerk mit einer Antriebsspin
del zur Aufnahme einer Platte, mit einem Magnetkopf und
mit einer Führungsschraube zum Positionieren des Magnet
kopfes über den Aufzeichnungsspuren der Platte in radia
ler Richtung, wobei die Führungsspur der Führungsschrau
be eine Umfangskomponente und eine Axialkomponente hat
sowie abwechselnd Ruhezonen und Übergangszonen aufweist
und die Positionen der Ruhezonen den Positionen der Auf
zeichnungsspuren entsprechen. Die Erfindung betrifft
insbesondere einen solchen Stellantrieb für magnetische
Disketten.
Seit über 25 Jahren sind rotierende magnetische
Datenspeicher-Mittel bei Rechnersystemen bekannt.
Verwendet werden rotierende feste als auch abnehm
bare harte Disketten mit magnetischen Oberflächen
zur Speicherung und Auslesung von Daten. Disketten
antriebe besitzen einen magnetischen Lese/Schreib
kopf, der an einem beweglichen Arm sitzt, welcher
den Kopf über einer ausgewählten konzentrischen
Spur positioniert. Neuere Entwicklungen beziehen
sich auf herausnehmbare flexible Disketten aus einer
magnetisch beschichteten kreisrunden Diskette aus
Mylar oder anderen flexiblen Materialien mit einem
Durchmesser von etwa 20,3 cm. Systeme mit derartigen
flexiblen Disketten sind kompakter und haben kleinere
Kosten pro Antrieb zur Folge, als dies bei den früher
verwendeten harten Disketten der Fall ist. Eine der
neuesten Entwicklungen bei magnetischen Speichermitteln
stellt die Entwicklung flexibler Minidisketten dar,
die eine magnetisch beschichtete kreisförmige
flexible Kunststoffdiskette enthalten, welche inner
halb einer steifen Hülle liegt , die Ausschnitte für
den Zugriff zum magnetischen Medium besitzt. Der
artige Minidisketten besitzen einen Außendurchmesser
von etwa 13,3 cm. Obwohl diese Speichermittel eine
weitere Verbesserung der Kompaktheit und eine weitere
Verringerung der Kosten pro Diskettenantrieb mit sich
bringen, sind die Kosten pro gespeichertem Bit
relativ groß, und dies ist dadurch bedingt, daß je
weils nur eine einzige Minidiskette von einem Mini
diskettenantrieb angetrieben wird. Ferner ist die
Speicherdichte der Minidisketten aufgrund der Tatsache
begrenzt, daß die Anzahl konzentrischer Spuren, d. h.
die Spurendichte, beschränkt ist. Diese Beschränkung
ergibt sich aus der Fehlermöglichkeit, die in den
Einrichtungen zum Aufsuchen der ausgewählten Spuren
liegt. Da die Minidisketten austauschbar oder abnehm
bar sind, muß das Gewicht für den Kopf-Auflagedruck
zum Kontaktieren der Oberfläche der Minidiskette
mit dem magnetischen Lese/Schreibkopf eine beträcht
liche Strecke von der Diskette beabstandet ange
bracht sein, damit die Diskette ohne Störungen ein
gesetzt und herausgenommen werden kann. Dieser Ab
stand des Andruckelements von der Diskette
hat eine erhebliche Vergrößerung der Kopf-Aufsetzzeit
mit einer entsprechenden Erhöhung der mittleren
Suchzeit zur Folge, die erforderlich ist, um eine
ausgewählte Spur aufzusuchen. Die z.Zt. erhältlichen
Antriebe für flexible Minidisketten legen also
der Speicherkapazität und der Spursuchgeschwindig
keit erhebliche Beschränkungen auf.
Aus der DE-OS 26 51 733 ist bereits ein Magnetkopf-
Stellantrieb für Floppy-Disk-Laufwerke bekannt, bei der
der Magnetkopf in radialer Richtung zum Aufzeichnungs
träger mittels einer spiralförmigen Antriebsschraube
bzw. Führungsschraube positioniert wird. In einer Aus
führungsform ist die Führungsschraube rein spiralig aus
gebildet, während sie in einer anderen Ausführungsform
eine stufenförmige Führungsspur mit sich abwechselnden
Ruhezonen und Übergangszonen hat, wobei die Positionen
der Ruhezonen den Positionen der Aufzeichnungsspuren
entsprechen. Während die Ruhezonen (auch Rastflächen
genannt) in Axialrichtung der Führungsschraube keine
Steigung aufweisen, haben die Übergangszonen eine
gleichmäßige, konstante Steigung. Der Kopfschlitten wird
also in der Übergangszone mit konstanter Geschwindigkeit
bewegt und erfährt am Anfang eine abrupte Beschleunigung
und am Ende eine abrupte Abbremsung, was während des
Beschleunigungs- und Abbremsvorganges des Magnetkopf
schlittens zu unerwünschten Schwingungen führt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Stellantrieb zu schaffen, bei dem unerwünschte
Schwingungen während des Beschleunigungs- und Abbrems
vorganges des Magnetkopfschlittens unterbunden oder
stark gedämpft werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung da
durch gelöst, daß die Übergangszonen eine sich kontinu
ierlich ändernde Steigung besitzen, die im mittleren
Bereich steiler ist als an den Enden der Übergangszonen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch
die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfin
dung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Minidisketten-
Antriebs für zwei Disketten mit einem Stellantrieb gemäß
der Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht längs der Linie 7-7
der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der
Führungsschraube des Disketten
antriebes;
Fig. 4 eine Einzelheit des Gewindes der
Führungsschraube; und
Fig. 5 eine schematische Ansicht eines
Teils der Führungsschraube.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Doppelantrieb
für flexible Minidisketten mit einem Stellantrieb gemäß der Erfindung dar
gestellt. Der Antrieb besitzt eine Grundplatte 16.
An der Grundplatte 16 ein Frontfenster 17 be
festigt, die Ebene des Frontfensters verläuft etwa
senkrecht zur Ebene der Grundplatte. Das Frontfenster
17 besitzt einen ersten und einen zweiten
Spalt in zur Grundplatte parallelen Ebenen zur
wahlweisen Aufnahme einlegbarer Minidisketten 42.
Die aufgenommenen Minidisketten liegen ebenfalls in
Ebenen, die parallel zur Ebene der Grundplatte ver
laufen. Eine erste Spindel 21 und eine zweite Spindel
22 sind an je einer Seite der Grundplatte angeordnet
und sind unabhängig voneinander drehbar auf einer
Welle 25 gelagert, die mittels einer Preßpassung
in der Grundplatte sitzt. Die Spindeln fluchten also
auf einer Achse, die quer zur Ebene der Grundplatte
läuft. Eine erste bewegliche Platte 23 und eine zweite
bewegliche Platte 24 sind an Grundplattenstützen 26
und 27 befestigt, wobei die Stützen an dem dem
Frontfenster gegenüberliegenden Ende der Grundplatte
angeordnet sind. Die Platten 23 und 24 sind schwenk
bar an den Stützen mittels Flachfedern 28 und 29
befestigt, welche die Platten 23 und 24 von der
Ebene der Grundplatte 16 weg, d. h. voneinander weg
drücken.
Eine Minidiskette 42 besitzt eine zentrale Mitten
öffnung, deren Umfangskante wahlweise mittels eines
ersten drehbaren Diskettenhalters 33 oder eines
zweiten drehbaren Diskettenhalters 34 an der ersten
Spindel 21 oder der zweiten Spindel 22 befestigt
wird. Die Diskettenhalter 33, 34 sind an den beweg
lichen Platten 23, 24 befestigt und besitzen einen
Umfang, der aufgrund eingearbeiteter Schlitze elastisch
komprimierbar ist. An den Enden der beweglichen Platten
23, 24 ist eine erste Tür 31 bzw. eine zweite Tür 32
drehbar angekoppelt. Diese Türen sind mittels eines
Stifts 30 schwenkbar befestigt, der das Ende der
Platten 23 und 24 an Ansätze 35 ankoppelt, welche
von der Oberfläche der Türen abstehen. Beim Einsetzen
wird eine Minidiskette auf ihre betreffende Spindel
vom Benutzer festgeklemmt, wobei das von der Front
fensterebene abstehende Ende der Tür angehoben und
gleichzeitig in eine mit dem Frontfenster abschließen
de Position gedreht wird. Dadurch wird die Platte
festgesetzt, und es wird die Minidiskette in eine
feste Position geklemmt, was einen Reibschluß der
Minidiskette zu ihrer betreffenden Spindel bewirkt.
Die Minidiskette wird dadurch herausgenommen, daß
die betreffende Tür etwa senkrecht zur Ebene des
Frontfensters gedreht wird, wodurch es den Flach
federn 28, 29 ermöglicht wird, die Platten 23, 24
von der Ebene der Grundplatte weg zu bewegen, so daß
die enthaltenen Minidisketten herausgenommen werden
können. Wenn die Tür von einer Stellung parallel zur
entsprechenden beweglichen Platte, d. h. aus ihrer
offenen Position in eine Ebene senkrecht zur ent
sprechenden beweglichen Platte, d. h. in die Schließ
position bewegt wird, wird die bewegliche Platte gegen
die Grundplatte hingeschwenkt und der Diskettenhalter
greift in die Diskette.
Zum Antreiben der Spindeln in den beiden Richtungen
ist ein Motor 36 auf der Grundplatte 16
angeordnet; die Welle 37 des Motors besitzt eine Dreh
achse, die im wesentlichen senkrecht zur Achse der
Spindeln verläuft. Ein Antriebsrad 38 ist an der
Welle des Motors 36 befestigt. In der Nähe des anderen
Endes des Motors ist auf der Grundplatte ein drehbares,
Richtungslenkrad 39 vorgesehen, dessen
Drehachse in derselben Ebene wie die Drehachse der
Welle 37 liegt. Ein Endlosriemen 41 läuft über das
Antriebsrad 38, die zweite Spindel 22, das Richtungs
umlenkrad 39, und um die erste Spindel 21. Die Rich
tung des Riemens wird durch das Antriebsrad und das
Richtungsumlenkrad umgekehrt, so daß die erste Spindel
und die zweite Spindel in entgegengesetzten Richtun
gen angetrieben wird. Die an der ersten und der
zweiten Spindel angeklemmten Disketten drehen sich
daher in entgegengesetzten Richtungen.
Magnetische Lese/Schreibköpfe 63 und 64 sind Rücken
an Rücken so
positioniert, (vergl. die Köpfe 63, 64,) daß die an
die Spindeln 21 und 22 angeklemmten Minidisketten in
derselben Richtung, d. h. im Uhrzeigersinn, rotieren.
Die beiden Minidisketten können zum Lesen und Schrei
ben in derselben Weise, z. B. durch dieselbe elek
tronische Schaltung, adressiert werden, da die Dis
ketten sich an den Köpfen vorbei relativ zu den
Köpfen in derselben Richtung bewegen.
In Fig. 1 ist die Minidiskette 42 auf die erste
Spindel 21 mittels des ersten Diskettenhalters 33 ge
klemmt; die Platte 23 befindet sich in "geschlossener"
Position. Während die Platte 23 in die geschlossene
Position geht, bewegt sich der Halter 33 in die zen
trale Öffnung der Minidiskette mit Kraftschluß und
drückt dabei den Umfang des Halters 33 zusammen und
zentriert die Minidiskette auf dem Halter 33. Wenn die
Platte 23 in der geschlossenen Position ist, liegt
das Ende des Halters 33 innerhalb der zentralen
Öffnung der Spindel 21. Die Flächen der Minidiskette
werden zwischen die Oberflächen des Halters 33 und
der Spindel 21 parallel zu diesen Oberflächen fest
geklemmt. Die zweite Platte 24 ist in "offener"
Position dargestellt. Wenn die Platte 23 oder 24
sich in geschlossener Position befindet, so sind
diese Platten parallel zur Ebene der Grundplatte 16
ausgerichtet. In offener Position werden die Platten
23 oder 24 von der parallel zur Grundplatte 16 ver
laufenden Lage unter dem Druck der Federn 28 bzw.
29 weggedrückt.
Mittels der Halterungen 47 und 48 ist eine erste
Referenzebene 44 und eine zweite Referenzebene 46
an der Grundplatte 16 befestigt. Die Referenz
ebenen dienen dazu, die flexiblen Disketten in einer
Ebene parallel zur Achse der Radialverschiebung der
Magnetköpfe zu halten.
Auf den Enden entsprechender Kopfhalter 65 und 75, die
an einem Führungssschrauben-Folgerblock 66 befestigt
sind, ist ein erster magnetischer Lese/Schreibkopf
63 und ein zweiter Lese/Schreibkopf 64 angeordnet.
Die Köpfe 63 und 64, die Kopfhalter 65 und 75, und
der Block 66 bilden einen Kopfwagen, der sich
parallel zur Ebene der eingesetzten Minidiskette in
radialer Richtung relativ zur Achse der Spindel 21
und 22 auf Wagenschienen 67 (Fig. 2) bewegt, die
auf der Grundplatte verankert sind. Die Wagenschienen
67 verlaufen durch entsprechende Gänge (nicht darge
stellt) im Block 66 oder durch ein daran befestigtes
separates Teil.
In den Fig. 2, 3 und 5 sind Teile der Spursuchein
richtung dargestellt. An der Grundplatte 16 ist
ein Schrittmotor 68 befestigt, dessen Drehachse
senkrecht zur Drehachse der ersten und zweiten
Spindel 21, 22 ist. Die Welle 69 des Schrittmotors
ist an einer Führungsschraube 71 befestigt, die
eine schraubenförmige Spur z. B. in Form einer V-
Nut 72 besitzt. Auf Befehl dreht der Schrittmotor 68
in gleichen Inkrementen die Welle 69 und die Führungs
schraube 71. Der Kopfwagen 66 besitzt einen ersten
magnetischen Lese/Schreibkopf 63 und einen zweiten
magnetischen Lese/Schreibkopf 64, die koaxial so
angeordnet sind, daß die Köpfe längs einer Achse
fluchten, die im wesentlichen parallel zur Achse
der Spindel 21 und 22 ist.
Der Kopfwagen ist bezüglich der Achse der Minidisketten radial
ausgerichtet, um die Köpfe reproduzierbar über aus
gewählten Spuren der Minidisketten zu positionieren.
Ein Folgeelement, z. B. eine Kugel 78 (Fig. 1) ist
an dem Führungsschrauben-Folgeblock 66 mittels
einer Flachfeder 70 oder dgl. befestigt, um den
Kopfwagen mit der Führungsschraube 71 zu verbinden.
Die Führungsschraube besitzt eine schraubenförmige
V-Nut 72, um den Kopfwagen radial zu positionieren.
Die Kugel 78 ist federbelastet mittels der Feder 70
und läuft in der V-Nut 72, während sich die Führungs
schraube dreht. Während sich der Schrittmotor dreht,
führen die Welle und die Führungsschraube in
radialer Richtung eine Neupositionierung des Kopf
wagens durch. Der Kopfwagen gleitet frei längs den
Wagenschienen 67, so daß die Bewegung des Kopf
wagens längs einer Achse begrenzt wird, die radial
zu den Disketten verläuft, und die Bewegung des
Kopfwagens erfolgt je nach Drehrichtung des Schritt
motors in beiden Richtungen dieser Achse; auf diese
Weise kann jede beliebige konzentrische Spur auf der
Oberfläche der Minidisketten ausgewählt werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten der Führungs
schraube 71 eines Minidisketten-Doppelantriebs. Fig.
3 ist eine perspektivische Ansicht der Führungs
schraube 71, die eine schraubenförmige V-Nut 72
auf ihrer Oberfläche besitzt. In einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung besitzt das Quer
schnittsprofil der V-Nut einen Winkel von etwa 70°.
Fig. 4 zeigt einen Teil der V-Nut 72 im Detail.
Die schraubenförmige V-Nut besteht abwechselnd aus
Ruhezonen 73 und Übergangszonen 74 unterschiedlicher
Steigung, deren Wert von verschiedenen Faktoren,
wie z. B. dem maximalen Winkelfehler des Schritt
motors, der gewünschten Spurdichte, der trägen Masse
der Kopfwagenanordnung, und dem Durchmesser der
Führungsschraube abhängt. Die Ruhezonen 73 ent
sprechen in ihrer Position den Spuren auf der Scheibe,
und die Übergangszonen 74 entsprechen dem Abstand
zwischen den Spuren. Die Ruhezonen besitzen
eine Steigung mit dem Wert Null oder eine geringere Steigung,
insbesondere wenn der Abstand zwischen den
Spuren groß ist. Diese geringe Steigung in den Ruhe
zonen soll jedoch kleiner sein als
die Steigung der Übergangszonen, um eine uner
wünschte Oszillation des Führungsschrauben-Folge
elements 78 zu verhindern. Für das folgende Bei
spiel wird z. B. angenommen, daß die Steigung der
Ruhezonen größer Null ist, d. h. daß die Ruhezonen
die Form von Rampen besitzen.
Die Rampen sind durch zwei orthogonale Komponenten
definiert. Eine axiale oder Translationskomponente 84
parallel zur Drehachse 76 der Führungsschraube 71,
und eine Umfangs- oder Kreiskomponente 86 senkrecht
zur Drehachse der Führungsschraube. Die Translations
komponente 84 gibt den totalen zulässigen Ausricht
fehler des Kopfes bezüglich der gewählten Spur an.
Mit zunehmender Verringerung dieser Komponente
erreicht der Winkel 77 der Rampe den Wert 90°. Die
Beschleunigung des Kopfwagens 66 von einer Über
gangszone 74 zu einer Rampe 73 nimmt mit zunehmendem
Winkel 77 ebenfalls zu. Mit zunehmender Beschleuni
gung kann das Folgeelement 78 jedoch eine uner
wünschte Oszillation innerhalb der V-Nut ausführen.
Die Translationskomponente 84 der Rampe 73 parallel
zur Drehachse 76 wird deshalb so klein wie möglich
gewählt, um die Oszillation des Führungsschrauben-Folgelelements
auf einen minimalen Wert zu bringen. In einer Aus
führungsform der Erfindung beträgt die Translations-
Komponente 84 ungefähr 0,003 cm, um einen Spursuch
fehler von etwa ± 0,0015 cm zuzulassen. Der Winkel
77 beträgt in dieser Ausführungsform etwa 83°. Die
Umfangskomponente 86 senkrecht zur Drehachse 76
entspricht der Sehnenlänge 86, die sich bei einem
Strahlwinkel 87 ergibt, der etwa gleich dem doppel
ten maximalen Winkelfehler des Schrittmotors ist.
Der Strahlwinkel 87 ist derjenige Winkel, der auf
eine Ebene senkrecht zur Drehachse der Führungs
schraube projiziert wird, wobei der Scheitel des
Winkels mit der Drehachse der Schraube zusammen
fällt. In einer Ausführungsform der Erfindung beträgt
der Strahlwinkel 87 etwa 2° und der Radius der
Führungsschraube beträgt etwa 1,15 cm. Die resul
tierende Sehnenlänge 86 beträgt dann etwa 0,02 cm.
Die Übergangszonen 74 wechseln mit den Rampen 73 ab
und verbinden die Rampen, und besitzen eine axiale
Komponente 83 parallel zur Drehachse der Führungs
schraube 76, die etwa gleich dem Abstand zwischen
den Spuren der Diskette ist. In einer Ausführungsform
der Erfindung beträgt die Komponente 83 etwa 0,025 cm.
Gemäß Fig. 4, ist die Steigung der Übergangszonen 74
steiler als die Steigung der Rampen 73. Eine bevor
zugte Ausführungsform der Erfindung besitzt Über
gangszonen mit kontinuierlich sich ändernder Stei
gung, wobei die Steigung in der Mitte der Zone größer
ist als an den Enden, damit das Folgeelement sich bei
Annäherung an die Rampen verlangsamt. Der Kopfwagen
66 vollzieht dann einen weichen Übergang zwischen be
nachbarten Rampen und minimiert dabei die Beschleu
nigung in der Nähe der Rampen.
Die Verwendung verschiedener Steigungen ermöglicht
also eine genauere Ausrichtung zwischen Kopf und
Spur beim Positionieren des Kopfwagens 66 als dies
bei einer konstanten Steigung möglich wäre, und
sie ermöglichen eine schnellere Positionierung des
Kopfwagens 66, so daß sich kürzere Zugriffszeiten
zu den Daten auf den Disketten ergeben als dies
bei einer konstanten Steigung der Fall ist.
Während sich der Schrittmotor inkrementell von
einer Ruheposition zur nächsten weiterdreht, be
findet sich die Kugel 78 in den Rampen 73, wenn der
Motor in Ruhelage ist, und die Kugel 78 befindet
sich in den Übergangszonen, wenn der Motor sich von
der einen Ruheposition zur anderen Position weiter
dreht. Die Umfangskomponente der Übergangszonen 74
entspricht einem oder mehreren Winkelinkrementen des
Schrittmotors.
Anstelle der beschriebenen Ausführungsformen der
Erfindung kann die Spur auf der Führungsschraube
statt einer Nut auch erhaben ausgebildet sein. In
diesem Fall muß das Folgeelement an die erhabene
Spur geeignet angepaßt sein. Ferner kann die Spur
sucheinrichtung und die Kopfandruckeinrichtung auch
bei einem Ein-Disketten-Antrieb eingesetzt werden,
der in bekannter Weise angeordnet ist. Das Ver
fahren, die Disketten gegensinnig zu drehen, um
Information aus einander benachbarten Oberflächen
auszulesen bzw. einzuspeichern, kann in Datenspeicher-
Systeme eingesetzt werden, welche flexible Disketten
oder feste oder austauschbare harte Disketten mit
einem Durchmesser von 20,3 cm verarbeiten.
Claims (4)
1. Magnetkopf-Stellantrieb für ein Plattenspeicher
laufwerk mit einer Antriebsspindel zur Aufnahme
einer Platte, mit einem Magnetkopf und mit einer
Führungsschraube zum Positionieren des Magnetkopfes
über den Aufzeichnungsspuren der Platte in radialer
Richtung, wobei die Führungsspur der Führungsschrau
be eine Umfangskomponente und eine Axialkomponente
hat sowie abwechselnd Ruhezonen und Übergangszonen
aufweist und die Positionen der Ruhezonen den Posi
tionen der Aufzeichnungsspuren entsprechen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangszonen (74)
eine sich kontinuierlich ändernde Steigung be
sitzen, die im mittleren Bereich steiler ist als an
den Enden der Übergangszonen.
2. Magnetkopf-Stellantrieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhezonen der
Führungsspur (72) als Rampen (73) mit einer von
Null abweichenden Steigung ausgebildet sind, die
geringer als die Steigung in den Übergangszonen
(74) ist.
3. Magnetkopf-Stellantrieb nach Anspruch 2,
bei dem ein bestimmter Kopfausrichtfehler zulässig
ist, wenn ein die Führungsschraube antreibender
Motor einen gegebenen Winkelfehler besitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangskomponente
jeder Rampe (73) etwa gleich dem doppelten Winkel
fehler des Motors ist, und daß die Axialkomponente
jeder Rampe (73) so gewählt wird, daß sie etwa
gleich dem bestimmten Kopfausrichtfehler ist.
4. Magnetkopf-Stellantrieb nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschraube
durch einen Schrittmotor (68) angetrieben wird, der
die Führungsschraube (71) inkrementell von einer
Ruheposition zur nächsten Ruheposition dreht, und
daß sich ein Spur-Folgeelement (78) in den Ruhe
zonen (73) befindet, wenn der Motor stillsteht, und
sich in den Übergangszonen (74) befindet, wenn der
Motor sich von einer Ruheposition zur nächsten
weiterdreht.
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Family Cites Families (6)
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-
1980
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- 1980-10-10 FR FR8021703A patent/FR2467462B1/fr not_active Expired
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- 1980-10-14 CA CA000362316A patent/CA1159144A/en not_active Expired
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