DE3038377C2 - Rollenumlaufschuh - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Rollenumlaufschuh zur längsbeweglichen Lagerung und zur Geradführung von
sich bewegenden Maschinenteilen, wie z. B. Werkzeugschlitten, Gleittischen usw. auf einer ebenen Lauffläche,
mit einem Lagerkörper, der gegenüber der Lauffläche eine ebene Tragfläche aufweist, zwei Umlenkstücken
sowie Rollenführungsorganen, die zusammen miteinander einen geraden Laufbahnabschnitt, einen Rückführ-Laufbahnabschnitt und zwei di; beiden Laulbahnab-
schnitte miteinander verbindende Umlenk-Laufbahnabschnitte für eine in sich geschlossene Rollenreihe bilden.
Bei der Verwendung solcher Konstruktionen an Werkzeugmaschinen gilt das Erfordernis der Starrheit
senkrecht zur Führungsebene als grundsätzliche Voraussetzung neben einer genauen geradlinigen Bewegung und einem zuverlässigen Betrieb.
Es sind bereits Rollenumlaufschuh-Konstruktionen
bekannt (vergl. z.B. US-PS 31 11350 oder DE-OS
ίο 22 39 782 und 24 16 198), bei welchen zwischen den
Rollen oder an den Rollenzapfen Zwischenstücke angeordnet sind, die das Herausfallen der Rollen
verhindern und die Parallelität der Mittellinien der Rollen sicherstellen. Diese Zwischenstücke vermindern
aber die Anzahl der lasttragenden Rollen auf dem belasteten Abschnitt, wodurch auch die Belastbarkeit,
die Lebensdauer und die Starrheil solcher Konstruktionen vermindert wird.
Es sind auch Rollenumlaufschuh-Konstrüktionen
bekannt (vergL z.B. DE-OS 21 16 322 und 24 21 328
oder US-PS 32 30 018 und 39 20 289), bei welchen ein Herausfallen der Rollen während der Montage und des
Transportes durch Rollenzapfen verhindert wird, die in eine im Lagerkörper ausgebildete Nut hineinragen.
Diese Rollenzapfen erfordern — unabhängig davon, ob sie direkt auf den lasttragenden Rollen oder auf
zusätzlichen Zwischenstücken oder Zwischenrollen ausgebildet sind — tine unwirtschaftliche, kostspielige
und umständliche Fertigung von Nuten. Außerdem wird
im Falle der Anwendung zusätzlicher Zwischenstücke
infolge der Abnahme der Anzahl der lasttragenden
die lasttragende Oberfläche des Lagerkörpers, die sogenannte Tragfläche am Boden einer grabenartigen
Aussparung ausgebildet Die genaue Bearbeitung dieser Aussparung kann nur durch schwieriges und kostspieliges Rippenschleifen erfolgen. Die Herstellung und
Kontrolle der Ebenheit ist sehr pro! Jematisch, und die
hier erreichbare Oberflächenglätte ist wesentlich gröber als bei flachgeläppten Oberflächen.
Aus der PO-PS 62 402 ist eine Rollenumlaufschuh-Konstruktion bekannt bei welcher die mit Zapfen
versehenen Rollen auf der belasteten Seite zwischen beiderseits angeordneten Führungsleisten geführt sind,
wobei die Führungsleisten in den Lagerkörper hineinragende, gegenüber der Lauffläche senkrechte Nuten
aufweisen.
so Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß die unter exzentrischer Belastung auf einer (z. B. wegen Herstellungsungenauigkeiten oder hauptsächlich infolge der
unter Belastung auftretenden Verformung) der Lauffläche gebogenen Bahn rollenden Rollen bzw. ihr aus
irgendeinem Grund auftretender Seitendruck die Führungsleisten aus den Nuten auszukippen versuchen.
Gegen diese Wirkung kann die Reibung und die am Ende der Führungsleisten verwendete Befestigung —
insbesondere im Falle von langen Rollenumlaufschuhen
— nur schwach und federnd widerstehen.
Aus diesem Grund können die Führungsleisten bei Auftreten eines Seitendruckes bestimmter Größe
infolge ihrer Elastizität bzw. nach Überwindung der an den Seitenflächen der senkrechten Nuten wirkenden
Reibungskraft aus der Nut zum Teil auskippen und ein gewisses seitwärts gerichtetes Abwälzen der Rollen auf
einer gebogenen Bahn ermöglichen. Die zunehmende seitliche Belastung der Führungsleisten hat eine
zunehmende (elastische) Ausbiegung der Führungsleisten
zur Folge. Diese Auslegung übt eine zunehmende
Rückstellkraft auf die Rollen aus. Nach Erreichung eines bestimmten Grenzwertes zwingen die in de! Führungsleiste
entstehenden Spannungen die Führungsleiste in Richtung ihrer ursprünglichen Lage zurück (Sück-Slip-Erscheinung),
wodurch auch die Rollen etwas in ihrer Achsrichtung zurückgeschoben werden. Diese Erscheinung
wiederholt sich periodisch und verschleißt die Lauffläche der Rollen, des Roüenumlaufschuhs bzw. der
Führungsleiste, wodurch die Lebensdauer des Rollenumlaufschuhs verringert wird.
ΰί'Λί. Erscheinung vermindert darüber hinaus die
Einstellgenauigkeit des durch den Rollenumlaufschuh geführten Tisches oder Schlittens. Sie kann ferner zu
schädlichen Schwingungen führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rollenlagerkonstruktion, insbesondere eine RoUenumlaufschuh-Konstruktion
zur längsbeweglichen Lagerung und zur Geradführung von sich bewegenden Maschinenteilen zu
schaffen, die unter Beibehaltung bzw. Verbesserung der wichtigsten Betriebseigenschaften wirtschaftlicher hergestellt
werden kann als bekannte Konstruktionen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß in der die lasttragende Tragfläche des
Lagerkörpers bildenden Ebene schräge Nuten ausgebildet sind, an deren schrägen Auflageflächen mit der
gleichen Neigung ausgebildete Auflageflächen von Ansätzen anliegen, die in die Nuten hineinragen und an
Führungsleisten ausgebildet sind, die über die Auflageflächen orientiert und am Herauskippen gehindert
werden.
Im Interesse der Lösung der gestellten Aufgabe ist der die Belastung übertragende Lagerkörper so
ausgebildet, daß die Ebene der lasttragenden Tragfläche durch keinen herausragenden Teil unterbrochen ist, so
daß diese Tragfläche auf Planschleifmaschinen in großer Anzahl wirtschaftlich und sehr genau bearbeitet werden
kann. Fehler in der Oberflächenglätte können zuverlässig vermessen und relativ klein gehalten werden, da
durch Flachläppen eine sehr glatte Oberfläche hergestellt werden ''ann.
Eine Verbesserung der Betriebseigenschaften kann erfindungsgemäß ferner dadurch erreicht werden, daß
die durch in die Tragfläche eingearbeitete schräge Nuten orientierten unteren Führungsleisten mit Hilfe
von durch den Lagerkörper durchgehenden Schrauben am ungehär«sten oberen Rollenführur gsorgan befestigt
sind. Alle drei Bestandteile — d. h. der Lagerkörper sowie die unteren und oberen Rollenführungsorgane —
können einfach und wirtschaftlich hergestellt und leicht montiert werden. Insbesondere die schräge Nut und die
in diese hineinpassenden Ansätze der unteren Führungsleiste verhindern erfindungrgemäß. daß die Rollen die
unteren Führungsleisten aus den Nuten herauskippen, weil die auftretenden, seitwärts wirkenden Kräfte den
Ansatz der unterer. Führungsleiste in die schräge Nut hineindrücken, wodurch eine Wirkung erreicht wird, die
einer Ausbildung entspricht, bei der der Lagerkörper und die untere Führungsleiste aus einem Stück bestehen.
Die unter allen Umständen eine sichere Einspannung gewährleistende Bedingung besteht dabei darin, daß der
Neigungswinkel der Auflagefläche der schrägen Nut größer ist. als der durch den jeweiligen Reibungsfaktor
bestimmte Reibungshalbkegelwinkel. Die erfindungsgemäße Konstruktion gewährleistet eine ebenso gute
Geradführung der Rollen, wie ein aus einem Stück ausgebildeter Lagerkörper mit H-Profil.
Die Erfindung wird im folgenden ausführlich anhand der Zeichnung erläutert, in welcher vorteilhafte
Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuh-Konstruktion dargestellt sind. Es zeigt
·> F i g. 1 einen vertikalen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuh-Konstruktion in der Ebene I-I der F i g. 2;
·> F i g. 1 einen vertikalen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuh-Konstruktion in der Ebene I-I der F i g. 2;
Fig.2 einen Querschnitt der Konstruktion gemäß
Fig. linder Ebene II-II;
ίο Fig.3 einen horizontalen Längsschnitt in der Ebene
III-IIIderFig. 1;
Fig.4 einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuh-Konstruktion im Bereich der die
unteren und oberen Rollenführungsorgane miteinander verbindenden Schraubenbolzen;
Fig.5 einen Querschnitt der Konstruktion gemäß Fig.4 im Bereich der Schraubenbolzen, die den
Rollenumlaufschuh an der ihn aufnehmenden Werkzeugmaschine befestigen;
F i g. 6 einen Querschnitt einer weiteren erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuh-Konstruktion gemäß
Fig. 7 in der Ebene IV-IV im Bereich der die unteren und oberen Rollenführungsorgane nudnander verbindenden
Schraubenbolzen, mit einer dL unbelastete Rollenreihe abdeckenden, gebogenen Platte; und
Fig. 7 eine Draufsicht der Rollenumlaufschuh-Konstruktion
gemäß F i g. 6.
Aus dui Figuren, insbesondere aus F i g. 1 und 3 ist es
ersichtlich, daß der Hauptbestandteil der erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuh-Konstruktion der aus durchgehärtetem
Material gefertigte Lagerkörper 1 ist, in welchem zylindrische durchgehende Bohrungen 34,35,
36, 39 sowie Nuten 8 ausgebildet sind. Die auf den Lagerkörper 1 wirkende Belastung wird durch Rollen 2
auf eine ebene Lauffläche 3 übertragen und umgekehrt. In der der Lauffläche 3 gegenüberliegenden, den
Lagerkörper begrenzenden Ebene befindet sich die sogenannte Tragfläche 4, über welche die Übertragung
der Kräfte erfolgt In der Ebene der Tragfläche 4 sind
•«ο Bohrungen bzw. schräge Nuten eingearbeitet, die zur
Montage des Rollenumlaufschuhs dienen.
Die Rollen 2 sind seitlich durch untere Führungsleisten 5 geführt, deren Ansätze 6 in die an den
Rollenenden ausgebildeten Stufen 28 hineinragen.
wodurch sie das Herausfallen der Rollen 2 während des Transportes und der Montage verhindern. Die unteren
Führungsleisten 5 sind durch Schrauben 9 mit einer oberen Führungsplatte 10 verbunden, wobei die
Schrauben 9 durch die Bohrungen 34 des Lagerkörpers l hindurchgeführt und in die Gewindebohrung 32 der
oberen Führungsplatte 10 hineingeschraubt sind, wie es in F i g. 4 dargestellt ist.
Die mit der Tragfläche 4 nicht in Berührung stehenden Rollen Il werden durch Umlenkstücke 12 i"
den Rückführ-Laufbahnubschnitt 13, und von dort
zu-iick unter die Tragfläche 4 geleitet. Die Umlenkstükke
12 sind durch Schrauben 14 am Lagerkörper 1 befestigt und ihre Lage ist durch Zapfen 29 f istgelegi.
Die Gewindebolzen der Schrauben 14 sind durch Bohrungen 39 der Umlenkstücke 12 in Gewindebohrungen
33 der in zyli/idrischen durchgehenden Bohrungen
36 des Lagerkörpers 1 angeordneten Stäbe 15 hineingeschraubt. Die abgeflachte Fläche der Stäbe 15
dient zur eindeutigen Bestimmung der zum Fin&chrauben
geeigneten Lage der Stäbe 15.
Die Rippen 17 der Umlenkstücke 12 bestimmen die Lage einer Einlage ·8 zur Führung der Rollen 11 im
Unilenk-Laufbahnabschnitt, während die Rippen 19 der
Umlenkstücke 12 zur Umlenkung der Rollen 2 bzw. 11 um 180° beitragen, und zwar von der Tragfläche 4
heraus in den Rückführ-Laufbahnabschnitt 13 und umgekehrt. Die Rippen 20 der Umlenkstücke 12 stehen
mit der Lauffläche der Rollen 2 bzw. 11 in Berührung. Der Hohlraum 22 zur Schmierung der Roilen ist durch
einen mit einem Rand versehenen Stopfen 21 abgeschlossen. Zur Reinigung der Lauffläche 3 sind in
den Nuten der Umlenkstücke 12 Wischer 23 angeordnet.
Aus Fig.2 ist deutlich zu entnehmen, daß die in die
schrägen Nuten 8 des Lagerkörpers 1 hineinragende, ebenfalls schrägen Ansätze 7 beim Aufeinanderdrücken
der Auftageflächen 31 einerseits die eindeutige Lage der
unteren Führungsleisten 5 bestimmen, und andererseits das Herauskippen bzw. die seitwärts gerichtete
Federung der Führungsleisten verhindern, welche Erscheinungen infolge des Seitendruckes der Rollen 2
auftreten können. Die untere Grenze des Neigungswinkeis jer Äuiiageiiäcrieii 31 lief Nuten S uZW. ucF
Ansätze 7 ist aus Sicherheitsgründen größer als der größte in Betracht kommende Reibungshalbkegelwinkel. So können die auftretenden seitwärts gerichteten
Kräfte die unteren Führungsleisten nur in die schräge Nut 8 hineindrücken, jedoch nicht aus dieser herauskippen.
F i g. 4 zeigt den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuhes im Bereich der Schrauben 9,
die die unteren und oberen Rollenführungsorgane miteinander verbinden. Der Ansatz 26 der oberen
Führungsplatte 10 verhindert das Herausfallen der Rollen 11 während des Transportes und der Montage in
analoger Weise wie der Ansatz 6 der unteren Führungsleiste 5.
Fig.5 zeigt den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Rollenumlaufschuhes im Bereich der Schrauben 27,
die den Rollenumlaufschuh mit der ihn aufnehmenden Maschine verbinden.
> Die Fig. 6 und 7 zeigen eine solche Rollenumlaufsehuh-Konstruktion. bei welcher zwischen der oberen
Führungsplatte 10 und dem Lagerkörper 1 eine gebogene Platte 36 eingespannt ist, die die obere
unbelastete Reihe von Rollen 11 und die von oben
in offenen Enden der Umlenkstücke 12 bedeckt und in
dieser Weise ein Herausfallen der Rollen 11 während des Transportes oder der Montage verhindert.
Aus den Fig.2, 4 und 5 ist ersichtlich, daß der
Querschnitt des Lagerkörpers 1 annähernd U-förmig
ausgebildet ist, wobei die Ebene der Tragfläche nur
durch schräge Nuten und Bohrungen unterbrochen ist, also keine hinausragenden Teile aufweist, wodurch die
Tragfläche genau und wirtschaftlich auf Planschleifmaschinen und Flachläppmaschinen bearbeitet werden
ist. Nachdem der Lagerkörper 1 durch keine scharfen
Einstiche unterbrochen ist, kann er ohne Nachteile aus einem durchgehärteten Material gefertigt werden,
wodurch eine größere Lebensdauer gewährleistet ist.
Die Rollen werden ebenfalls aus durchgehärtetem Stahl hergestellt. Die Rollen sind überall in der
Laufbahn, also auch unter der Tragfläche 4 dicht aneinander angeordnet, wodurch der unter der Tragfläche 4 bef:, «!liehe Raum gut ausgenutzt und dadurch eine
hohe Belastbarkeit der Konstruktion erzielt werden kann.
Die Stäbe 15 ν,-erden zweckmäßigerweise aus
weichem Stahl gefertigt, ähnlich wie die Verbindungsschrauben 9 und 27.
Claims (5)
1. Rollenumlaufschuh zur längsbeweglichen Lagerung und zur Geradführung von sich bewegenden
Maschinenteilen auf einer ebenen Lauffläche, mit einem Lagerkörper, der gegenüber der Lauffläche
eine ebene Tragfläche aufweist, zwei Umlenkstükken sowie Rollenführungsorganen, die zusammen
miteinander einen geraden Laufbahnabschnitt, einen Rückführ-Laufbahnabschnitt und zwei die beiden
Laufbahnabschnitte miteinander verbindende Umlenk-Laufbahnabschnitte für eine in sich geschlossene Rollenreihe bilden, wobei die der Lauffläche
gegenüberliegende Tragfläche des Lagerkörpers mit der den Lagerkörper von der Seite der Tragfläche
begrenzenden Ebene zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, daß in der die lasttragende
Tragfläche (4) des Lagerkörpers (1) bildenden Ebene schräge Nuten (8) ausgebildet sind, an deren
schrägen Auflageflächen (31) mit der gleichen Neigung ausgebildete Auflageflächen von Ansätzen
(7) anliegen, die in die Nuten (8) hineinragen und an Führungsleisten (5) ausgebildet sind, die über die
Auflageflächen (31) orientiert und am Herauskippen gehindert werden.
Z Rollenumlauf schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Lager'törper (1) durchgehende zylindrische Bohrungen (34) ausgebildet sind,
in welchen die Führungsleisten (5) und die als oberes Rollenführungsorgan ausgebildete Führungsplatte
(10) aneinander befestigende Schrauben (9) angeordnet sind.
3. Rollenumlaufschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die Gewindebohrungen (32) für die die FührungsHsten (S) mit der
Führungsplatte (10) befestigenden Schrauben (9) in der als oberes Rollenführungsorgan ausgebildeten
Führungsplatte (10) ausgebildet sind, die mit einem Ansatz (26) zur Verhinderung eines Herausfallens
der nicht belasteten Rollen (11) aus dem Rückführ-Laufbahnabschnitt (13) ausgestattet ist.
4. Rollenumlaufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der
Mantelflächen der Rollen (2, 11) Stufen (28) zur Verhinderung eines Herausfallens der Rollen während der Montage und des Transportes ausgebildet
sind.
5. Rollenumlaufschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
oberen Führungsplatte (10) und dem Lagerkörper (1) eine gebogene Platte (36) zur Abdeckung der
unbelasteten oberen Rollen (11) und der von oben offenen Teile (37) der Umlenkstücke sowie zur
Verhinderung eines Herausfallens der Rollen (U) angeordnet ist.
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