DE303816C - - Google Patents
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- DE303816C DE303816C DENDAT303816D DE303816DA DE303816C DE 303816 C DE303816 C DE 303816C DE NDAT303816 D DENDAT303816 D DE NDAT303816D DE 303816D A DE303816D A DE 303816DA DE 303816 C DE303816 C DE 303816C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
- B21J9/04—Piercing presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 17. OKTOBER 1919
In der Geschoßpresserei wird durch die unmittelbare
Berührung des Lochdorns mit dem Arbeitsstück der Lochdorn stark miterwärmt.
Da aber dessen Widerstandskraft bei Erwärmung ganz bedeutend nachläßt, so ist die Folge
davon, daß er durch die starken Druckkräfte gestaucht und so bald unbrauchbar wird. Die
Werkzeuge sind aber, da sie aus gutem'Material
bestehen müssen und ihre Bearbeitung ίο zeitraubend und schwierig ist, sehr teuer.
Auch wird durch öfteres Auswechseln der Betrieb aufgehalten und Maschinen und Öfen
nicht genügend ausgenutzt.
Um derartigen Störungen vorzubeugen, hat man. Lochdornkühlungen eingeführt.'
In der Zeichnung zeigt .
In der Zeichnung zeigt .
Fig. ι ein Kühlrohr der bisherigen Ausführung,
Fig. 2 die Wirkungsweise des Kühlrohres, Fig. 3 die gewöhnliche Lage des Kühlrohres,
Fig. 4 die Kühlwasserzuführung der verbesserten Ausführung und ■
Fig. 5 einen Schnitt durch den Lochdornhalter mit verbesserter Kühlvorrichtung.
25. Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte, bisher ver-' wendete Kühlung besteht im wesentlichen aus einem an dem einen Ende zu einem Ring gebogenen Rohr ι und einem das Rohr 1 mit der Wasserleitung verbindenden Gummischlauch 2. Die Wirkungsweise des Kühlrohres 1 ist bei genau rechtwinkliger Stellung zum Lochdorn 3 aus Fig. 2 ersichtlich. Das gebogene Rohr ist mit Löchern 4 versehen, aus denen das Wasser gegen den Lochdorn 3 in der punktierten Weise, schräg nach oben und schräg nach unten, spritzt. Das schräg nach oben gerichtete Strahlenbündel wird fast gar nicht oder doch nur sehr wenig ausgenutzt, da das Wasser beim Abwärtsfließen immer wieder durch das frisch austretende Wasser des unteren Strahlenbündels aufgehalten wird und nicht an den stark erwärmten unteren Teil des Lochdornes gelangt, sondern schon vorher, ohne daß es Gelegenheit hatte, seine kühlende Wirkung abzugeben, an dem Kühlrohr entlang abläuft oder so absprudelt. Das schräg nach unten gerichtete. Strahlenbündel trifft den Lochdorn an seiner wärmsten Stelle, wodurch das Wasser in den aus dem sogenannten Leydenfrostschen Phänomen bekannten sphäroidalen Zustand gelangt und so lange abprallt, bis die Kühlung so weit vorgeschritten ist, daß das Wasser am Lochdorn haftet. Die Kühlung ist vollkommen, sobald das Wasser über die Lochdornspitze läuft, was aber bei dieser . Kühlung ziemlich lange Zeit braucht, so daß der Betrieb durch die Kühlung aufgehalten und die Erzeugung stark herabgesetzt wird. Die Bedienung des Kühlrohres erfolgt von Hand, so daß die Kühlvorrichtung meist nicht die Stellung nach Fig. 2 einnimmt,, sondern eine ' solche nach Fig. 3. Durch diese schräge Lage wird natürlich der Wirkungsgrad der Kühlvorrichtung noch ungünstiger.
25. Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte, bisher ver-' wendete Kühlung besteht im wesentlichen aus einem an dem einen Ende zu einem Ring gebogenen Rohr ι und einem das Rohr 1 mit der Wasserleitung verbindenden Gummischlauch 2. Die Wirkungsweise des Kühlrohres 1 ist bei genau rechtwinkliger Stellung zum Lochdorn 3 aus Fig. 2 ersichtlich. Das gebogene Rohr ist mit Löchern 4 versehen, aus denen das Wasser gegen den Lochdorn 3 in der punktierten Weise, schräg nach oben und schräg nach unten, spritzt. Das schräg nach oben gerichtete Strahlenbündel wird fast gar nicht oder doch nur sehr wenig ausgenutzt, da das Wasser beim Abwärtsfließen immer wieder durch das frisch austretende Wasser des unteren Strahlenbündels aufgehalten wird und nicht an den stark erwärmten unteren Teil des Lochdornes gelangt, sondern schon vorher, ohne daß es Gelegenheit hatte, seine kühlende Wirkung abzugeben, an dem Kühlrohr entlang abläuft oder so absprudelt. Das schräg nach unten gerichtete. Strahlenbündel trifft den Lochdorn an seiner wärmsten Stelle, wodurch das Wasser in den aus dem sogenannten Leydenfrostschen Phänomen bekannten sphäroidalen Zustand gelangt und so lange abprallt, bis die Kühlung so weit vorgeschritten ist, daß das Wasser am Lochdorn haftet. Die Kühlung ist vollkommen, sobald das Wasser über die Lochdornspitze läuft, was aber bei dieser . Kühlung ziemlich lange Zeit braucht, so daß der Betrieb durch die Kühlung aufgehalten und die Erzeugung stark herabgesetzt wird. Die Bedienung des Kühlrohres erfolgt von Hand, so daß die Kühlvorrichtung meist nicht die Stellung nach Fig. 2 einnimmt,, sondern eine ' solche nach Fig. 3. Durch diese schräge Lage wird natürlich der Wirkungsgrad der Kühlvorrichtung noch ungünstiger.
Im nachstehenden soll nun eine Erfindung beschrieben werden, bei der die'vorerwähnten
Übelstände dadurch beseitigt sind, daß durch eine in den Lochdornhalter eingearbeitete Ringnut
und durch einen Gewindering ein Ringraum gebildet wird, aus welchem das Wasser zwischen einer dem Lochdorn zugekehrten
Kegelfläche des Gewinderinges und einer ent-
sprechenden Fläche des Lochdornhalters austritt. Es wird in den Lochdornhalter 8 eine
Ringnut 9 um den Lochdorn 12 eingedreht, die.
an der äußeren Seite mit Gewinde 14 und an
5. der inneren Seite mit einer Kegelfläche 13 versehen ist. In die Ringnut wird ein entsprechender
Ring eingeschraubt. Auf der Kegelfläche des Ringes sind Nuten eingearbeitet. Die Kühlwasserzuführung erfolgt durch eine
seitliche Öffnung 11. Zur Vermeidung eines
Gummischlauches erfolgt die Zuführung durch zwei sich ineinanderbewegende Rohre 5 und 6.
Das Rohr 5 steht mit der Wasserleitung jn Verbindung, während das Rohr 6 durch ein
Rohrknie 7 mit.der Öffnung 11 verbunden ist.
Das Wasser läuft durch die Rohre 5, 6 und 7, gelangt durch die seitliche Öffnung 11 in die
Ringnut und tritt durch die Nuten in den punktiert angedeuteten Strahlen gegen den Lochdorn
12 in. Fig. 5 aus.
Durch den Eintritt des Wassers in den Lochdornhalter 8 wird dieser und so auch der
obere Teil des Lochdornes 12 und die Lochdombefestigung
selbst stark abgekühlt. Das auftreffende Wasser findet nun schon einen so weit vorgekühlten Lochdorn vor, daß es nicht
mehr in Tropfenform abprallen kann', sondern an dem Dorn haftet und nun in kurzer Zeit
den. Lochdorn weiter kühlt. Wie ohne weiteres ersichtlich, wird der Lochdorn in seiner ganzen
Länge stark abgekühlt und eine zu starke Erwärmung von vornherein ausgeschlossen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Kühlen des Loch-• dornes, insbesondere bei Geschoßpressen,
. dadurch gekennzeichnet, daß durch eine in den Lochdornhalter (8) eingearbeitete
Ringnut (9) und durch einen Gewindering (10) ein Ringraum gebildet wird, aus welchem
das Wasser zwischen einer dem Lochdorn ■zugekehrten Kegelfläche (13) des Gewinderinges und einer entsprechenden Fläche des
Lochdornhalters austritt.
2. Vorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche (13)
des Gewinderinges (10) mit einzelnen Nuten versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303816C true DE303816C (de) |
Family
ID=557497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303816D Active DE303816C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303816C (de) |
-
0
- DE DENDAT303816D patent/DE303816C/de active Active
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