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DE3037780C2 - Verfahren und Anordnung zum Regeln des Betriebes einer Entnahmeturbine - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Regeln des Betriebes einer Entnahmeturbine

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Publication number
DE3037780C2
DE3037780C2 DE3037780A DE3037780A DE3037780C2 DE 3037780 C2 DE3037780 C2 DE 3037780C2 DE 3037780 A DE3037780 A DE 3037780A DE 3037780 A DE3037780 A DE 3037780A DE 3037780 C2 DE3037780 C2 DE 3037780C2
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DE
Germany
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pressure
inlet
amplifier
speed
extraction
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DE3037780A
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Donald Francis Ashburnham Mass. Behringer
Anthony James Leominster Mass. Rossi
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General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
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    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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    • F01K13/02Controlling, e.g. stopping or starting
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
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Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren und eine Anordnung zum Regeln des Betriebs einer Entnahmeturbine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 2. Ein derartiges Verfahren und eine derartige Anordnung sind in der US-PS 32 33 413 beschrieben.
Es gibt Kraftanlagen, die sowohl Leistung als auch Prozeßdampf abgeben. Diese Art von Kraftanlage kann mehrere Turbogeneratorsätze und wenigstens eine Entnahme- oder Anzapfturbine enthalten. Die US-PS 97 768 beschreibt ein grundlegendes elektronisches Regelsystem für eine Entnahmeturbine. Dort sind zwei Signalwege, d. h. ein Drehzahlsignalweg und ein Drucksignalweg, vorhanden, die schließlich die Position des Turbineneinlaßventils und des Entnahmeventils einstellen. Die elektronischen Signalwege sind miteinander verbunden, weil das Drehzahlfehlersignal (die Drehzahlregelabweichung) das Druckfehlersignal (die Druckregelabweichung) modifiziert und weil das Druckfehlersignal das Drehzahlfehlersignal modifiziert. Das führt zu folgendem Ergebnis. Wenn eine Änderung der Turbinenlast einen Drehzahlfehler verursacht, wird ein Korrekturvorgang sowohl durch das Einlaßdampfventil als auch durch das Entnahmeventil ausgeführt, die sich in derselben Richtung bewegen, um den Entnahmcdruck und den Durchfluß konstant zu halten. Wenn andererseits eine Änderung im Prozeßdampfbedarf ein Entnahmedruckfehlersignal erzeugt bewegen sich das Einlaßventil und das Entnahmeventil in entgegengesetzten Richtungen, um eine konstante Drehzahl aufrechtzuerhalten und den Druckfehler zu korrigieren.
Die US-PS 33 91 539 beschreibt ein Regelsystem für eine Mehrturbinenkraftanlage, das den Durchfluß von Prozeßdampf in einer vorbestimmten Prioriiätsrangordnung zuteilt und verteilt. Dabei ist jedoch nicht gets wShrleistet, daß der verfügbare Einlaßdampf benutzt wird, um den Lastbedarf statt des Prozeßdampfbedarfs zu erfüllen, falls die Einlaßdampfströmung die normalen Erfordernisse einer derartigen Kraftanlage unterschreiten sollte. Zu der letztgenannten Unterschreitung «önnte es kommen, wenn ein Kessel vorübergehend außer Betrieb gesetzt wird.
Die US-PS 33 7i 2i9 beschreibt ein Regelsystem für eine Entnahmeturbine, in der das Turbineneinlaßventil so eingestellt wird, daß die maximale Kessclleistung erzielt wird, und in der das Entnahmeventil die Drehzahlregelung für die Turbine gemäß der Position des Einlaßventils aufrechterhält. Der Entnahmedurchfluß kann durch einen zusätzlichen Kessel erzielt werden.
Gemäß der eingangs genannten US-PS 32 33 413 soll bei einem Absinken des Einlaßdampfdruckes bei einem vorbestimmten Anfangsdruck die Turbinenlast in gleicher Weise verkleinert werden, und bei einem minimalen Anfangsdruck wird die Last im wesentlichen auf null gesenkt, um dadurch die Dampfströmung in die Turbine zu verringern und einen Wasserübertritt in die Turbine zu verhindern.
Diese Lastabsenkung und Lastabschaltung bei einer Dampfdruckverminderung kann jedoch nachteilig sein, wenn nach Möglichkeit der Leistungsbedarf gedeckt werden sollte.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Regelverfahrcn und eine Regelanordnung der eingangs genannten Gattung derart auszugestalten, daß bei einer unzureichenden Einlaßdampfmenge die Ausgangsleistung der Turbine möglichst aufrechterhalten wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil der Patentansprüche 1 bzw. 2 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bei sinkendem Einlaßdruck von der Entnahmedruck/Drehzahlregclung auf eine Eingangsdampfdruck/Drehzahlregelung übergegangen wird, um die Ausgangsleistung möglichst aufrechtzuerhalten. Damit wird also der Aufrechterhaltung der Ausgangsleistung die höchste Priorität zugeordnet, während die Entnahmeströmung beispielsweise für eine Prozeßdampfeinspeisung von einer anderen Quelle aufrechterhalten werden kann.
Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. I ein Schema einer Kraftanlage, in der die l!rfindung benutzt werden kann, und
Fig. 2 ein Schaltbild einer elektrischen Rcgclanord-
b5 nung gemäß einem bevorzugten Ausführungsheispiel der Erfindung.
Fig. I zeigt ein Schema einer Kraftanlage II, in der die Erfindung vorteilhaft benutzt werden kiinn. Zwei
Dampferzeuger oder Kessel {3 geben Dampf an einen Haupidampfverteiler 15 zur Verteilung auf zwei oder mehr als zwei Dampfturbinen ab. Eine Dampfturbine 17 kann allein für die Erzeugung von Ausgangsleistung benutzt werden und ist deshalb mit einer Belastung 19 gekuppelt. Die Belastung 19 kann beispielsweise eine Pumpe, ein Kompressor, ein elektrischer Generator oder eine andere angetriebene Belastung sein. Die Turbine 17 cnihäll eine Regelschaltung 21, die ein Einlaßdampfventi! 23 über einen Ventiimagnet 25 elektronisch positioniert. Der genaue Aufbau der Regelschaltung 21 ist für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich, sie kann absr einen Drehzahlrückführungskanal 27 erhalten, der ein Drehzahlrückführungssignal liefert, das dann mit einer Solidrehza'ir verglichen wird (nicht gezeigt), um ein Drehzahlfehlersignal für die Ventilverstellung zu erzeugen.
Eine zweite Turbine 31 ist ebenfalls mit dem Hauptdampfverteüer verbunden. Die zweite Turbine unterscheidet sich von der Dampfturbine 17 dahingehend, daß sie benutzt wird, um Prozeßdampf 33 zu liefern. Die zweiie Turbine 31 kann ebenfalls mii einer angetriebenen Belastung oder einem elektrischen Generator 35 verbunden sein. In der üblichen Betriebsweise ist ein Regelsystem 37 so ausgebildet, daß es ein Drosselventil 39 und ein Anzapfventil 41 über Ventilmagnete 43 bzw. 45 positioniert. Das Regelsystem 37 empfängt Eingangssignale, die die Islturbinendrehzahl 47 und den Istan-/apfdruck 49 angeben. Es ist somit klar, daß jede Turbine ihr eigenes Regelsystem enthält, das in der Lage ist, eine Solldrehzahl aufrecht zu erhalten, die ausreicht, um die Erfordernisse der Belastungen 19 und 35 zu erfüllen. Es kommt zu einer Krise, wenn nicht ausreichend Dampf in dem Hauptverteiler 15 ist, um sowohl den Bclastungs- als auch den Prozeßdampfbedarf der Kraftanlage zu erfüllen. Die Erfindung ist darauf gerichtet, diese Krise in einer geordneten und vorbestimmten Weise von zugeordneten Regelprioritäten in der Anzapfturbinenregelung zu beseitigen. Der unzulängliche Dampfdurchfluß kann durch einen Drosseldruckanzeiger (nicht gezeigt) abgefühlt werden, der diese Nachricht in das Anzapfturbinenregelsystem 37 über eine elektrische Verbindungsleitung 51 eingibt.
Fig. 2 zeigt das Regelsystem 37 nach der Erfindung, das in Verbindung mit der Anzapfturbine 31 benutzt werden kann. Das Regelsystem 37 empfängt drei Eingnngssignalc. die die Turbinendrehzahl S, den Einlaßilrtick Fr und den Anzapfdruck P,\ angeben. Das Eingangssignal 47 von F i g. 1 isi zu der Istturbinendrebzah! proportional: das Eingangssignal 49 (Fi g. 1) ist zu dem Istanzapfdruck proportional, und das Eingangssignal 51 von F i g. I ist zu dem Istturbineneinlaßdruck proportional. Diese Signale werden mit Sollwertsignalen verglichen, welche die Solldrehzahl, den Sollanzapfdruck bzw. den Sollcinlaßdruck angeben und als positive Pfeile dargestellt sind. Verstärker 57,59 und 61 sind Komparatorverstiirker, die die Sollwert- und Rückführungssignale in der dargestellten Weise empfangen und entsprechende Ausgangssignale erzeugen, welche zu der Differenz /wischen den Sollwert- und den Meßsignalen proportional sind,
Verstärker 67, 69 und 71 sind Integrierverstärker, wahrend Verstärker 77,79 und 81 zur dynamischen Stabilitätskompensation benutzt werden. Die letztgenann-Ic Schaltungsanordnung kompensiert eine System-Voreilung-Nacheilung durch Phasenverschiebung von Lei-(ungssignalcn. Jedes von den Verstärkern 77, 79 und 81 abgegebene Signal stellt d.iher ein Fehlersignal dar, das auf dem besonderen physikalischen Zustand, der abgefühlt wird, basiert
Die Regelschaltung 37 liefert zwei Ausgangssignale. Das erste Ausgangssignal an einer Klemme 85 ist ein Drosselventilpositioniersignal. Ein zweites Ausgangssignal an einer Klemme 87 ist ein Anzapfventilpositioniersignal. Verstärker 89 und 91 sind Servoverstärker mit Eingängen, die Ventilpositionsrückführungen 88 bzw. 90 und Ventilpositionssollwertsignale 92 bzw. 93
ίο bezeichnen. Zwei Niedrigstwertgatter 101 und 105 legen die Ventilpositionssollwertsignale 92 und 93 fest
Das Niedrigstwertgatter 101 besteht zum Teil, aus einem Inverterverstärker 102, Widerständen 103/4, 103ß, 103Cund einer Diode 104. Die andere Hälfte des Niedrigstwertgatters 101 besteht aus einem Inverterverstärker 106, Widerständen 107/4, 1075 und einer Diode 108. Eine Vorspannungsschaltung wird für die Verstärkerschaltung 102 durch eine Widerstandsgruppe 109 gebildet, während eine Vorspannungsschaltung für die Verstärkerschaltung 106 durch eine Widerstandsgruppe 110 gebildet wird. Ein Widerstand 111 bildet einen Strompfad entweder zu dem Verstärker 102 oder zu dem Verstärker 106, wenn einer von ihnen leitend ist. Ein Verstärker 113 stelh einen nichtinvertierenden Verstärker mit dem Verstärkungsfaktor 1 dar, dessen Eingangssignal von dem Niedrigstv/ertgatter 101 geliefert wird. Das Ausgangssignal des Niedrigstwertgatters 101 kann ein Signal sein, das zu der Drehzahl 5 und dem Anzapfdruck Pa oder dem Einlaßdruck Pe proportional ist. Das Niedrigstwertgatter arbeitet folgendermaßen. Das Signal, das an den Eingang des Verstärkers 113 angelegt wird, wird entweder das Ausgangssignal des Verstärkers 102 oder das Ausgangssignal des Verstärkers 106 sein. Wenn das Ausgangssignal des Verstärkers 102 negativer als das Ausgangssignal des Verstärkers 106 ist, wird die Diode 108 in Sperrichtung betrieben und der Ausgang des Verstärkers 106 wird von dem Eingang des Verstärkers 113 effektiv getrennt sein. Das Eingangssignal an dem Verstärker 113 wird dalvsr das Ausgangssignal des Verstärkers 102 sein. Wenn der Verstärker 106 ein Ausgangssignal hat, das negativer als das Ausgangssignal der Verstärkers 102 ist, dann gibt der Verstärker 106 das Signal an den Verstärker 113 ab.
Das zweite Niedrigstwertgatter 105 besteht zum Teil, aus einem Inverterverstärker 115, Widerständen 116Λ, 116B und einer Diode 117. Der zweite Teil dieses Gatters besteht aus einem Verstärker 119 und einer Diode 121. Eine Widerstandsgruppe 123 bildet die Vorspannungsschaltung für den Verstärker 115, während ein Widerstand 124 mit dem Widerstand 111 in dem Gatter 101 vergleichbar ist. Die Gatterwirkung des Niedrigstwertgatters 105 stimmt mit der für das Niedrigstwertgatter 101 beschriebenen Gatterwirkung überein.
Ein Verstärker 125 stellt einen nichtinvertierenden Verstärker mit dem Verstärkungsfaktor 1 dar. Das Eingangssignal dieses Verstärkers ist entweder zw dem Einlaßdruck- Ρε- Fehlersignal oder dem Anzapfdruck- Pa-Fehlersignal proportional.
Ein Verstärker 127 mit seinen zugeordneten Widerständen 128/4,128fi, 128Cund einer Vorspannungsgruppe 130 ist ein Summierverstärker, dessen Eingangssignale das Drehzahl-5-Fehlersignal und eines der Druckfehlersignale sind, die an dem Ausgang des Verstärkers 125 vorhanden sind. Das Ausgangssignal des Verstärkers 127 liefert das Anzapfventilhubsollwertsignal 93.
Die Schaltungsanordnung, die einen Verstärker 129 und dessen zugeordnete Widerstände und Dioden sowie einen Verstärker 131 zusammen mit dessen zugeordne-
ten Widerständen umfaßt, erfüllt eine Begrenzungsfunktion, die die Druckfehlersignale Pe und PA an den Einlaß- und Anzapfventilen in dem Fall übersteuert, in welchem das Anzapfventil vollständig geschlossen wird. Das dient dem Zweck, eine Situation zu vermeiden, in der ein übermäßiger Anzapfdurchfluß zu einer übermäßigen Rotordrehzahl führen kann. Immer dann, wenn die Anzapfventile in die Schließposition gehen, geht das resultierende Signal aus den Verstärkern 129 und 131 über einen Verstärker 133, in welchem es zu dem Drehzahleingangssignal S addiert wird, und über den Widerstand 103Cin den Verstärker 102, um dessen Ausgangssignal zu verstärken. Wenn dagegen die Anzapfventile offen sind, ist das Ausgangssignal der Verstärker 131 und 129 null.
Betrieb:
DREHZAHL/ANZAPFDRUCK-REGELUNG
Wenn das System mit Drehzahl/Anzapfdruck-Regelung arbeitet, wird angenommen, daß der Einlaßdrucksollwert auf einen Drosseldruckwert eingestellt ist, der dem Mindestdruck entspricht, welcher zugelassen wird, bevor das Regelsystem von einer Drehzahl/Anzapfdruck-Regelungsbetriebsart auf eine Einlaßdruck/ Drehzahl-Regelungsbetriebsart umschalten muß. Der Einlaß- oder Drosseldruck wird normalerweise höher als dieser Sollwert sein. Ein Druckgeber (nicht gezeigt) ist in der Einlaßleitung enthalten, um den Drosseldruck abzuführen und das Einlaßdruckrückführungssignal 51 zu liefern, wie dargestellt. Wenn der Drosseldruck 51 höher als der Einlaßdrucksollwert Pe ist, wird die Drosseldruckschaltungsanordnung 61, 71 und 81 auf ihren vollen Drosseldurchflußgrenzwert integrieren, der —5 V an dem Ausgang des Verstärkers 81 darstellt. Das wird dazu führen, daß der Ausgang des Verstärkers 106 auf -t-5 V ist, weicher Wert höher ist als der an dem Ausgang des Verstärkers 102. Die Diode 108 wird in Sperrichtung betrieben und wird keinen Strom leiten. Das Ausgangssignal des Niedrigwertgatters 101 wird dann zu dem Ausgangssignal des Verstärkers 102 proportional sein.
Die Anzapfdruckregelschleife enthält die Verstärker 59, 69 und 79. Das Ausgangssignal des Verstärkers 79 wird an den Verstärker 119 in dem Niedrigstwertgeber 105 angelegt. Beim Arbeiten in der Drehzahl/Anzapfdruck-Regelungsbetriebsart wird das Einlaßdrucksignal Pe, das an den Verstärker 115 in dem Niedrigstwertgatter 105 angelegt wird, außerdem dazu führen, daß das Ausgangssignal des Verstärkers 115 positiver als das Ausgangssignal des Verstärkers 119 ist. Das Ausgangssignal des Niedrigstwertgatters 105 wird daher eine Funktion der Anzapfdruckregeischleife sein. Das Eingangssignal an dem Verstärker 125 wird das Anzapfdruckfehlersignal Pa sein. Das Ausgangssignal des Verstärkers 125 wird in den Verstärker 127 eingegeben, in welchem es mit dem Drehzahlschleifensignal aus dem Verstärker 77 verknüpft wird. Das Ausgangssignal des Verstärkers 127 ist nun eine Funktion der Drehzahl und des Anzapfdruckes. Das Ausgangssigna! des Verstärkers 125 geht außerdem durch den Verstärker 133 über dessen zugeordneten Eingangswiderstand, wo es an dem Eingang des Verstärkers 102 mit dem Drehzahlregelschleifensignal addiert wird. Da das Ausgangssignal des Verstärkers 102 das Eingangssignal für den Verstärker 113 bildet, ist der Einiaßventilhubsollwert auch eine Funktion der Drehzahl und des Anzapfdruckes.
In dem Fall, in welchem die Anzapfventile während der Drehzahl/Anzapfdruck-Regelbetriebsari geschlossen werden, bewirkt die Begrenzungsschaltungsanordnung der Verstärker 129 und 131, daß die Auswirkung des Druckregelsystems auf die Positionen der HinluU- und Anzapfventile folgendermaßen unterdrück! wird. Der Ausgang des Verstärkers 129 ist normalerweise ;iu( OV, wenn die Anzapfventile nicht geschlossen sind. In diesem Fall ist das Eingangssignal an dem Verstärker 133 eine Funktion der Anzapfdruckregelschleife, wie oben erläutert. In denjenigen Fällen, in denen d;is Anzapfventilsteuerteil geschlossen wird, schaltet der Ausgang des Verstärkers 129 von 0 V auf eine Spannung um, die zu der an dem Punkt 93 gebildeten Spannung proportional ist. Diese Spannung wird durch den Verstärker 131 invertiert und in dem Verstärker 1.13 mil dem Ausgangssignal des Niedrigstwertgatters 105, d;is zu dem Anzapfdruck proportional ist, verknüpft. Die Verstärkungen der Verstärker 129 und 1.31 sind so eingesteiit, daß das Ausgangssignai des Verstärkers i2i durch das Ausgangssignul des Verstärkers 131 aufgehoben wird. Das Ausgangssignal des Verstärkers 1)3 iinden sich nicht mehr infolge des Anzapfdruckes und des halb ist das Ausgangssignal des Niedrigsiwertgatters 101 nun eine Funktion der Drehzahl allein. Auf diese Weise werden die Einlaßventile durch die Dreh/ah! allein ges;euert.
Im normalen Betrieb ergibt sich folgende Gesamtauswirkung i.'er Drehzahl- und Druckregelschleifcn auf die Ventilpositionen. In dem Fall, in welchem die Drehzahl zu erhöhen oder zu verringern ist, während der An/.upf druck konstant gehalten wird, werden sowohl das Lin laßventilsteuerteil als auch das Anzapfventilstcuerieil ir derseiben Richtung bewegt. In dem Fall, in welchen
eine Änderung im Anzapfdurchfluß eine Änderung iir Anzapfdruck verursacht, werden die Einlaß- und Anzapfventile in entgegengesetzten Richtungen bewegt Beispielsweise wird eine Verringerung im An/apfdürchfluß zuerst zu einem erhöhten Anzapfdruck führen. Un den Anzapfdruck wieder herzustellen und die Turbinendrehzahl konstant zu halten, werden die Anz;ipfventilc geöffnet, um einen stärkeren Durchfluß zu dem hinterer Ende der Maschine zu gestatten, und die Einlaßventile werden geschlossen, um die Größe des in dem vorderer Abschnitt der Turbine entwickelten Drehmoments /ι verringern, damit das erhöhte Drehmoment, das am hinteren Ende der Turbine entwickelt wird, kompensier! wird.
Betrieb:
EINLASSDRUCK/DREHZAHL-REGELUNG
Der Zweck der Einlaßdruckregelung ist es zu gewährleisten, daß der Drosseldurchfluß zu der Turbine auf einem Wert gehalten wird, der den Einlaßdruck nicht unter den gewünschten Sollwert Pe treibt. In dem Fall, in welchem eine externe Systemstörung auftritt, se daß der Einlaßdruck aufgrund übermäßiger Drosseldurchflußanforderungen zu sinken beginnt, wird das Sy stern automatisch von einer Drehzahl/Anzapfdruck-Regelbetriebsart auf eine Einlaßdruck/Drehzahl-Regclbe triebsart umschalten. Das geht folgendermaßen vor sieh Wenn der Einlaßdruck zu sinken begännt, wird dei sich ändernde Einlaßdruck durch den Komparatorver stärker 6i erkannt. Wenn der Einiaßdruek unier der Einlaßdrucksollwert sinkt, wird ein Signal erzeugt unc an den Integrierverstärker 71 angelegt, der das Aus
g;iiigsMgmil des Verstärkers 106 in dem Niedrigsiwertgaller 101 weiter ins Negative treibt als das Ausgangssignal des Verstärkers 102. An diesem Punkt wird das Kingangssignal an dfm Verstärker 113 nun eine Funktion des Minlaßdruckrcgclsyslcms werden. Die Dreh-/ahlregclsehleife wird nicht längerden Einlaßventilhubsollwert 92 beeinflussen. Das Ausgangssignal der Einlaßdruckr?gclschlcifc Pi., das an dem Verstärker 81 erscheint, lührt außerdem dazu, daß das Ausgangssignal des Verstärkers 115 negativer als das Ausgangssignal des Verstärkers 119 wird. Das Ausgangssignal des Niedrigstwertgatters 105, das an dem Ausgang des Verstärkers 125 erscheint, wird nun eine Funktion der Einlaßdruckregclschleife allein sein. Das Ausgangssignal des Verstärkers 125 wird an dem Eingang des Verstärkers 127 mit einem Signal aus der Drehzahlregelschleife addiert. Das Ausgangssignal des Verstärkers 127 stellt ein kombiniertes Signal aus der Drehzahl- und der Einlaßdruckregclschleife dar und bestimmt den Anzapfventilliubsollwert 93. Das Ausgangssignal des Verstärkers 125 geht außerdem durch den Verstärker 133 über den Widerstand 103C und bildet ein Eingangssignal an dem Verstärker 102. Da jedoch der Verstärker 106 der vorherrschende Verstärker in dem Niedrigstwertgatter 101 ist. beeinflußt dieser Signalwcg das Ausgangssignal des Niedrigstwertgatters 101 nicht.
Da das Regelsystem nur zwei Parameter regeln kann, wird der Betrieb in der Einlaßdruck/Drehzahl-Regelbeiriebsart erfordern, daß der Anzapfdruck durch irgendwelche anderen Einrichtungen konstant gehalten wird, deren D mpfquelle nicht diejenige ist, die den Dampf zu dein Turbineneinlaß liefert.
Der automatische Übergang von einer Drehzahl/Anzapfdruck-Regelung auf eine Einlaßdruck/Drehzahl-Regclung erfolgt durch die oben beschriebene Arbeitsweise der beiden Niedrigstwertgatter 101 und 105. Der automatische Übergang von der Drehzahl/Anzapfdruck-Rcgelung auf die Einlaßdruck/Drehzahl-Regelung wird erfolgen, wenn der Einlaßdruck unter einen vorangestellten Wert sinkt. Nach dem Wiederaufbau des Kinlaßdruckcs auf den voreingestellten Mindestwert wird das Regelsystem automatisch zu einer Drehzahl/Anzapfdruck-Regelbetriebsart zurückkehren. Es sei iingcmerkt, daß es grundlegende Unterschiede darin gibt, wie die Einlaß- und Anzapfventile in dem Drehzahl/Anzapfdruck-Regelsystem und dem Drehzahl/Einlaßdruck-Rcgelsystem gesteuert werden. In der Drehzahl/Anzapfdruck-Regelbetriebsart positioniert die Drch/.ahlregelschaltungsanordnung sowohl das Einlaßais auch das Anzapfventilsteuerteil in derselben Riehlung, um den Drosseldurchfluß in derselben Richtung in demselben Ausmaß auf Änderungen in der verlangten SVeüersleistijng hin zu ändern, ohne dabei den Anzapfdurchfluß zu ändern. Deshalb werden der Drossel- und der Auslaßdurchfluß in der erforderlichen Weise geänden. Das Druckregelsystem positioniert das Einlaß- und das Anzapfventilsteuerteil in entgegengesetzten Richtungen, um die in dem hinteren Ende der Maschine entwickelte Leistung in demselben Ausmaß aber in entgegengesetzter Richtung zu der Änderung in der Leistung eo im vorderen Ende zu ändern. Das ermöglicht eine Änderung im Anzapfdurchfluß (die Differenz zwischen dem Drossel- und dem Auslaßdurchfluß) ohne eine Änderung in der entwickelten Gesamtweilenleistung. In dem Drchzahl/Einlaßdruck-Regelsystem positioniert die Drchzahlregelschaltungsanordnung nur das Anzapfventilsteuerteil, so daß die Wellenleistung geändert werden kann, ohne daß der Einlaßdrosseldurchfluß geändert wird. Die Einlaßdruckrcgclschaltungsanordnung positioniert das Einlaß- und das Anzapfventilstcucrteil in entgegengesetzten Richtungen, um die in dem hinteren Ende entwickelte Leistung in demselben Ausmaß, aber in entgegengesetzter Richtung zu der Änderung der Leistung in dem vorderen Ende zu ändern. Das gestattet eine Änderung im Drosseldurchfluß ohne eine Änderung in der Gesamtweilenleistung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Regeln des Betriebes einer Entnahmeturbine, die ein Einlaßventil und ein Entnahmeventil aufweist, die in Abhängigkeit von Einlaßdampfdruck, Drehzahl- und Entnahmedampfdruckfehlersignalen eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Einlaßdampfdruck unter einen Mindestwert fällt, von der Entnahme/Drehzahlregelung auf eine Eingangsdampfdruck/Drehzahlregelung übergegangen wird.
2. Regelanordnung zum Regeln des Betriebes einer Entnahmeturbine (31), die ein Einlaßventil und ein Entnahmeventil sowie zugehörige Stelleinrichtungen aufweist, mit folgenden Merkmalen:
eine Einrichtung (77) liefert ein Drehzahlfehlersignal,
eine Einrichtung (79) liefert ein Entnahmedruckfehlersignal,
eine Einrichtung (81) liefert ein Einlaßdruckfehlersignal,
dadurch gekennzeichnet, daß
einem ersten Niedrigwertgatter (101) das Drehzahlfehlersignal, das durch eine Einrichtung (133, 103CJ mit dem Entnahmedruckfehlersignal verknüpft ist, und das Einlaßdruckfehlersignal zugeführt werden,
einem zweiten Niedrigwertgatter (105) das Entnahmedruckfehlersignal und das Einlaßdruckfehlersignal zugeführt werden,
der Einlaßventil-Stelleinrichtung das Ausgangssignal des ersten .Jiedrigwertgatters (101) zugeführt wird und
der Entnahmeventil-Sielleinrichtung (45) das Ausgangssignal des zweiten Niedrig'.· -^rtgatters (105), das in einer Einrichtung (127) mit dem Drehzahlfehlersignal verknüpft wird, zugeführt wird,
wobei die Einlaßdruckfehlersignale an jedem Niedrigwertgatter (101, 105) immer dann vorherrschen, wenn der Einlaßdampfdruck (Pe) unter dem Mindesteinlaßdampfdruck ist.
DE3037780A 1979-10-10 1980-10-07 Verfahren und Anordnung zum Regeln des Betriebes einer Entnahmeturbine Expired DE3037780C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/083,345 US4270357A (en) 1979-10-10 1979-10-10 Turbine control

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3037780A1 DE3037780A1 (de) 1981-04-23
DE3037780C2 true DE3037780C2 (de) 1985-05-09

Family

ID=22177728

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3037780A Expired DE3037780C2 (de) 1979-10-10 1980-10-07 Verfahren und Anordnung zum Regeln des Betriebes einer Entnahmeturbine

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4270357A (de)
JP (1) JPS5677503A (de)
KR (1) KR840001325B1 (de)
BR (1) BR8006517A (de)
DE (1) DE3037780C2 (de)
ES (1) ES8202910A1 (de)
FR (1) FR2467286B1 (de)
GB (1) GB2061555B (de)

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