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DE3037641A1 - Ultraschallsender - Google Patents

Ultraschallsender

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Publication number
DE3037641A1
DE3037641A1 DE19803037641 DE3037641A DE3037641A1 DE 3037641 A1 DE3037641 A1 DE 3037641A1 DE 19803037641 DE19803037641 DE 19803037641 DE 3037641 A DE3037641 A DE 3037641A DE 3037641 A1 DE3037641 A1 DE 3037641A1
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DE
Germany
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ultrasonic
medium
ultrasonic transmitter
transmitter according
particles
Prior art date
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Application number
DE19803037641
Other languages
English (en)
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DE3037641C2 (de
Inventor
Hans 8000 München Brettel
Ulrich Dipl.-Phys. 8000 München Röder
Christof Dipl.-Phys. Scherg
Harald Dipl.-Phys. Dr. 8057 Eching Seidlitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH
Original Assignee
STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH filed Critical STRAHLEN UMWELTFORSCH GmbH
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Priority to AT0351381A priority patent/AT384357B/de
Priority to FR8116179A priority patent/FR2491357A1/fr
Priority to CH6085/81A priority patent/CH653237A5/de
Priority to GB8129238A priority patent/GB2087077B/en
Priority to JP56158575A priority patent/JPS5796643A/ja
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Publication of DE3037641A1 publication Critical patent/DE3037641A1/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Ultrasonic Waves (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)
  • Ultra Sonic Daignosis Equipment (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

GESELLSCHAFT FÜR STRAHLEN- Neuherberg, den I.lo.l98o UND UMWELTFORSCHUNG MBH PLA 8050 Ga/jd MÜNCHEN
Ultraschallsender
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Ultraschallsender der im Oberbegriff des Anspruches 1 beschriebenen Art.
Das Ultraschalltransmissionsverfahren beruht im Gegensatz zu den herkömmlichen Echoverfahren für die medizinische Diagnostik auf der Sichtbarmachung von Transmissionsunterschieden im menschlichen Körper. Dabei wird der Patient von einer Ultraschallwelle durchstrahlt und eine geeignete Linse hoher Öffnung bildet die Ultraschallinformation auf ein Detektorarray ab. Ein derartiges Verfahren wird z.B. von Green et al,- Acoustical, Hoiograhy, Vol. 7, Ed.L.W.Kessler,Plenum Press-, 1977,S.291-305 angegeben. Da sich herausstellte, daß die kohärente Abbildung mit nur einem Ultraschallsender keine zuverlässigen Bilder für die Diagnostik liefern konnte, verwendete Green in einer Weiterentwicklung des Transmissionsverfahrens20 - 30 unabhängige Ultraschallsender und erreichte so eine partiell räumlich inkohärente Beschallung des Patienten. Die so erhaltenen Ultraschallbilder liefern insbesondere bei der Abbildung von Sehnen und Gefäßen in Gliedmaßen Bilder von brauchbarer Qualität. Bei der Abbildung im Oberbauchbereich durch den Körper hindurch wird, bedingt durch den langen Weg, die Bildqualität jedoch bereits ungünstig beeinflußt.
Prinzipiell besteht eine Ultraschall-Transmissionsanordnung aus einem Sendeteil mit Kondensorlinse vor dem Patienten und einem Empfangsteil· mit Objektivlinse hinter dem Patienten.
ORIGINAL INSPECTED
. ε
Der Sendeteil bei einer inkohärenten Beschallung besteht aus einer Mehrzahl von Schallquellen, deren ausgesandte Schallfelder statistisch voneinander unabhängig sind. Aufgrund der in der Optik bekannten Kohärenzbedingung müssen Bereiche der Größe FE1 gemäß Gleichung (1)
„ _ λ2 A* ; (1)
E1 " FAp
mit λ = Wellenlänge des Ultraschalls A = Abstand Sender-Kondensor P. = Fläche der Kondensorapertur
als in sich räumlich kohärente Elementarquellen angesehen werden. Elementarquellen weiter zu verkleinern ist daher sinnlos. Die maximale Anzahl der gegeneinander inkohärenten Elementarquellen in einer ausgedehnten Quelle ergibt sich dann aus der Gleichung (2)
V FF (2)
rQuelle *Ap ^Quelle \
Nmax ' P_. " λ2 Α2
Um eine möglichst inkohärente Beschallung mit einer ausgedehnten Quelle zu erzielen, sollten N Elementarquellen der Größe, wie in Gleichung (2) angegeben, verwendet werden, wobei N eine hohe Zahl bedeutet. Jede dieser Einzelquellen produziert ein Bild in der Detektorebene, wobei die interessierende Bildinformation jeweils die gleiche ist und das Rauschen, das von
™" O ~~
Streuung oder Störreflexen konunt, sich von Quelle zu Quelle ändert. Aus statistischen Überlegungen folgt, daß das Signal-Rausch-Verhältnis zur Wurzel der Zahl N der Elementarquellen_zunimmt bis zu einem Maximalwert, der durch Gleichung (2) gegeben ist. Für ein übliches Transmissionssystem ist
f >= 2 MHz, A = 50 cm, DAp = DQuelle = 20 - 25 cm (X =o,. 75 mm)
Daraus folgt N — 10 , bezogen auf die Senderfläche.
Ein System mit den oben angegebenen Parametern sollte
also für eine inkohärente Beschallung aus etwa 10 unabhängigen Einzelsendern bestehen, um eine möglichst störungsfreie Abbildung zu bekommen. Das von Green hergestellte System benutzt im Höchstfall 30 voneinander unabhängige Einzelsender, wobei jeder Ultraschallsender seine eigene Ansteuerungseinheit und Verstärkereinheit hat. Eine Erweiterung der Anzahl um 1 oder 2 Größenordnungen mit Hilfe dieses Konzepts erscheint unmöglich.
Die der Erfindung gestellte Aufgabe besteht nunmehr darin, einen Ultraschallsender der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie diese Zahl N von Einzelquellen aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 beschrieben. Die übrigen Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.
ORtGINAL INSPECTED
Bei der Erfindung wird demnach der eintreffende kohärente Schall an vielen kleinen Streuteilchen, deren Abmessung in der Größenordnung der verwendeten Wellenlänge liegt, gestreut. Befinden sich diese Teilchen in ungeordneter statistischer Bewegung, dann wirken sie wie voneinander unabhängige Elementarquellen. Die Geschwindigkeit der Teilchen ist so bemessen, daß während der Zeit, die für die Erfassung der Intensität eines Bildpunktes zur Verfügung steht, möglichst viele Granulationsmuster in der Bildebene entstehen.
Es entsteht also eine für eine Transmissionsanordnung wesentlich vollständigere, räumlich inkohärente Beschallung als bei den bekannten Methoden. Damit wird das Signal-Rausch-Verhältnis erheblich verbessert und gleichzeitig der Einfluß von Streuung innerhalb des zu untersuchenden Körpers vermindert. Für eine gute Ultraschallabbildung durch den Körper hindurch ist das von wesentlicher Bedeutung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles mittels der Figuren 1 und 2 näher erläutert".
Figur 1 stellt schematisch eine Ultraschall-Transmissionsanordnung dar, die auch ohne weiteres in eine Rückstreuanordnung (ähnlich dem Durchlicht- und Auflichtverfahren in der Optik) umgewandelt und als solche betrieben werden könnte. Ein großflächiger kohärenter Sender 1 beschallt eine Verwirbelungskammer 2, wie sie in Figur 2 näher dargestellt ist. Die in der Verwirbelungskammer 2 enthaltenen Teilchen9bilden die Ausgangspunkte von Kugelwellen, die im Gesamten durch ihre Vielzahl von Quellen,
von einer großen Fläche ausgehend, inkohärente Strahlung erzeugen. Der Sender 1 besitzt die Fläche
F^ », . Die von dem strahlenden Austrittsfenster 3 der Quelle
Verwirbelungskammer 2 ausgehende inkohärente Strahlung wird mittels der Kondensorlinse 5 (Aperturfläche F p) auf das Objekt 6 gerichtet. Sie durchdringt das Objekt 6 und wird danach mittels der Objektivlinse 7 auf das Detektorarray ' 8 abgebildet. Die Verwirbelungskammer 2 weist beim Transmissionsverfahren sowohl ein Eintrittsais auch ein Austrittsfenster 4 bzw. 3 auf. Im Falle der Messung nach dem Prinzip des Auflichtverfahrens genügt ein Eintrittsfenster, durch welches der in der Verwirbelungskammer 2 erzeugte gestreute Schall wieder austritt.
In der Figur 2 ist eine Verwirbelungkammer 2 für das Transmissionsverfahren dargestellt.
Die Verwirbelungskammer 2 mit den Ein- und Austrittsfenstern 3 und 4 aus Plexiglas oder Polystyrol ist teilweise mit Polystyrolteilchen 9 gefüllt, deren Abmessungen bei etwa 1 mm bei einer Ultraschallfrequenz von etwa 2 MHz liegen. Wasser 10 durchströmt die Kammer 2 in möglichst turbulenter Strömung. Die Einlaßdüsen lassen das Wasser 10 mit hoher Geschwindigkeit, z.B. unter verschiedenen Richtungen, in die Kammer 2 eintreten. Vor den beiden Abläufen 12 sind Siebe 13 angebracht, die ein Austreten der Teilchen 9 aus der Kammer 2 verhindern. Schon diese einfache Anordnung ermöglicht eine ungeordnete Bewegung der Polystyrolteilchen 9 mit einer Geschwindigkeit in der Größenordnung lm/sec. Durch den Impedanzunterschied zwischen Polystyrolteilchen 9 und Wasser 10 wird eine einfallende Ultraschallwelle an
ORIGINAL INSPECTED
jedem Polystyrolteilchen 9 gestreut und ist damit Ausgangspunkt einer neuen Elementarwelle. Die Summation dieser Elementarwellen gibt ein durch die Bewegung ständig wechselndes Granulationsmuster und -gemittelt über eine genügend lange Beobachtungsdauer- ein räumlich inkohärentes Schallfeld. Diese Wirkung kann zusätzlich verbessert werden, indem die Ein- und Austrittsfenster 4 und 3 der Verwirbelungskammer 2 mit zusätzlichen Mattscheiben kombiniert werden oder als solche ausgebildet sind.

Claims (7)

  1. GESELLSCHAFT FÜR STRAHLEN- Neuherberg, den I.I0.80 UND UMWELTFORSCHUNG MBH PLA 8050 Ga/jd MÜNCHEN
    Patentansprüche:
    1Λ Ultraschallsender zur Erzeugung von räumlich ins kohärenter Ultraschall-Strahlung, der mit einem oder mehreren Ultraschall-Wellen beschallt wird, gekennzeichnet durch ungeordnet in einem für Ultraschall durchlässigen Medium (10) bewegte Partikel (9) der Größenordnung der Wellenlägen der beschallenden Ultraschall-Strahlung und einer von dem Medium (10) abweichenden Impedanz.
  2. 2. Ultraschallsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (10) und die Partikel (9) sich in einer Kammer (2) befinden, die mindestens ein für Ultraschall durchlässiges Fenster (3 und/oder 4) besitzt, durch das die Beschallung erfolgt und durch das die inkohärente Strahlung austreten kann.
  3. 3. Ultraschallsender nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die inkohärente Ultraschall-Strahlung durchlassende Fenster. (3 und/oder 4) der Größe der Senderfläche (F ,, ) entspricht.
  4. 4. Ultraschallsender nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel (9) im Medium (10) durch im Medium (10) erzeugte Turbulenzen ungeordnet über die Senderfläche (3) verteilbar sind.
    • ι
  5. 5. Ultraschallsender nach Anspruch 1 bis A1 dadurch gekennzeichnet, daß an der Kammer (2) mindestens ein Zufluß (11) und ein Abfluß (12) für das Medium (10) angeordnet sind.
  6. 6. Ultraschallsender nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium (10)aus Wasser und die Partikel (9), aus Polystyrol bestehen.
  7. 7. Ultraschallsender nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Fenster (3 und 4) zusätzlich als Mattscheiben ausgebildet sind.
    ORIGINAL INSPECTED
DE19803037641 1980-10-04 1980-10-04 Ultraschallsender Granted DE3037641A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803037641 DE3037641A1 (de) 1980-10-04 1980-10-04 Ultraschallsender
AT0351381A AT384357B (de) 1980-10-04 1981-08-10 Anordnung zur abgabe von raeumlich inkohaerenter ultraschall-strahlung
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CH6085/81A CH653237A5 (de) 1980-10-04 1981-09-22 Ultraschallsendeanlage zur erzeugung von raeumlich inkohaerenter ultraschall-strahlung.
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JP56158575A JPS5796643A (en) 1980-10-04 1981-10-05 Ultrasonic wave transmitting device
US06/308,938 US4386612A (en) 1980-10-04 1981-10-05 Ultrasonic transmitter

Applications Claiming Priority (1)

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DE19803037641 DE3037641A1 (de) 1980-10-04 1980-10-04 Ultraschallsender

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3037641A1 true DE3037641A1 (de) 1982-05-13
DE3037641C2 DE3037641C2 (de) 1989-11-16

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803037641 Granted DE3037641A1 (de) 1980-10-04 1980-10-04 Ultraschallsender

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US (1) US4386612A (de)
JP (1) JPS5796643A (de)
AT (1) AT384357B (de)
CH (1) CH653237A5 (de)
DE (1) DE3037641A1 (de)
FR (1) FR2491357A1 (de)
GB (1) GB2087077B (de)

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FR2491357A1 (fr) 1982-04-09
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US4386612A (en) 1983-06-07
GB2087077B (en) 1984-05-31
ATA351381A (de) 1987-04-15
JPH0135654B2 (de) 1989-07-26
GB2087077A (en) 1982-05-19
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