DE3037481A1 - Automatisches augenrefraktometer - Google Patents
Automatisches augenrefraktometerInfo
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- DE3037481A1 DE3037481A1 DE19803037481 DE3037481A DE3037481A1 DE 3037481 A1 DE3037481 A1 DE 3037481A1 DE 19803037481 DE19803037481 DE 19803037481 DE 3037481 A DE3037481 A DE 3037481A DE 3037481 A1 DE3037481 A1 DE 3037481A1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B3/00—Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
- A61B3/10—Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
- A61B3/103—Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for determining refraction, e.g. refractometers, skiascopes
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- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
TKE - S3 Ü H LI N G " RUPE - Pellmann
Patentanwälte und Vertreter beim EPA
Dipl.-Ing. H.Tiedtke
Dipu-cnem.αBOhimg
Dipl.-Ing. R. Kinne Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann
Bavariaring 4, Postfach 202403 3000 München 2
Tel.: 089-539653
Telex: 5-24845 tipat
cable: Germaniapatent München
3. Oktober 1980
DE 0705
Canon Kabushiki Kaisha
Tokyo / Japan
c&reib if ti f j NAOHGERBOHT
Automatisches Augenrefraktometer
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur automatischen Messung der sphärischen Brechkraft und
des Astigmatismus von Augen.
Die Refraktometrie ist wesentlich für die Früher kerinurig von Augenfehlern und bei der Herstellung von
Brillen. Es besteht ein wachsender Bedarf an Geräten, 30 die eine automatische Messung der Augenbrechkraft mit
höherer Genauigkeit und Geschwindigkeit ermöglichen.
Die verschiedensten Arten automatischer Augenrefraktometer sind bisher zur Erfüllung dieser
Bedingungen vorgeschlagen worden, und einige von ihnen
130018/0909
Mü/13
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070
Dresdner Bank (München) Kto. 3939844
Postscheck (Münchem Kto. 670-43-804
- 4 - ■! DE 0705
] gehören bereits zum Stand der Technik. An dieser
Stelle seien beispielsweise die US-PS 3 819 256 und 4 021 102 sowie die offengelegten japanischen Patentanmeldungen
52 893/1979 und 77 495/1979 (US-Patentanmeldung 944 304) erwähnt. Von diesen haben die drei letztgenannten
eine dirkete Bedeutung für den Gegenstand dieser Erfindung. Gemäß diesen Druckschriften werden
Meßmarken auf den Hintergrund eines zu untersuchenden Auges durch die Pupille in drei unterschiedlichen
Richtungen projiziert und die vom Hintergrund reflektierten Bilder hiervon relativ zu drei Meridianen
gemessen, um die Brechkraft des Auges zu bestimmen. Das sphärische Sehvermögen, der Grad des Astigmatismus
und die Achse des Astigmatismus des zu untersuchenden Auges erhält man aus dem gemessenen Ergebnis unter
Verwendung der allgemeinen Gleichung für die Brechkraft y = a-sin (2Θ + T ) + b.
Da, wie allgemein bekannt, das Reflexionsvermögen des Hintergrundes sehr gering ist, ist das vom Hintergrund
reflektierte Licht sehr schwach verglichen mit . dem einfallenden Licht. Deshalb wird die Genauigkeit
einer dieses reflektierte Licht verwendenden Messung stark durch Rauschen beeinflußt.
Von der Hornhaut reflektiertes Licht bildet eine Quelle für dieses Rauschen. Wenn das von der Hornhaut
reflektierte Licht in das vom Hintergrund reflektierte Meßlicht gemischt ist, wird die Meßgenauigkeit hierdurch
beträchtlich verringert. Deshalb ist es erforderlich, von der Hornhaut reflektiertes Licht auszuschließen.
Die Meßgenauigkeit wird ferner durch eine Änderung in der Größe der Pupille des optischen
Systems des Refraktometers verringert. Die Größe der Pupille kann sich während der Brechkrafteinstellung
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- 5 - . DE 0705
(Fokussierung) ändern. In den US-Patentanmeldungen 65 004, 75 115 und 131 499 sind Lösungen für dieses
Problem vorgeschlagen worden.
Bei den in den vorstehend erwähnten älteren Anmeldungen erläuterten Ausführungsbeispielen wird die Brechkraft
des zu untersuchenden Auges durch Erfassen der Verschiebungen der von dem Augenhintergrund reflektierten
Bilder dreier Zielmarkierungen gemessen. Um die
IQ Messung erfolgreich auszuführen, sind die Flächen auf
der Hornhaut des entsprechenden Auges, durch die der entsprechende die Zielmarkierung bildende Strahl durchtritt,
zur Verhinderung einer gegenseitigen Interferenz der entsprechenden Informationen voneinander zu trennen.
Deshalb wird die einzelne Fläche, durch die ein Zielmarkierungs-Strahl
durchtritt, unausweichlich auf eine Größe reduziert, bei der nicht ausreichend vom Augengrund
reflektiertes Licht erhalten werden kann. Als weiterer Nachteil beim Stand der Technik ist gefunden
worden, daß, wenn eine ,sich linear erstreckende Zielmarkierung auf den Hintergrund projiziert und das Bild
der vom Hintergrund reflektierten Zielmarkierung gemessen wird, das Zieimarkierungsbild an seinen
beiden Enden aufgrund des Astigmatismus des zu untersuchenden Auges verformt ist; hierdurch ergibt sich
ein Meßfehler, dessen Größe dem Grad des Astigmatismus entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verringerung der Meßgenauigkeit durch irgendwelches
auf den Meßteil auftreffendes Licht zu verhindern.
Ferner soll die Fläche auf der Hornhaut, durch die der auf den Hintergrund projizierte Strahl durchtritt,
genauso wie die Fläche auf der Hornhaut, durch
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- 6 - ■■■ DE 0705
] die der vom Hintergrund reflektierte Strahl durchtritt,
erweitert werden. Außerdem soll jegliche nachteilige Beeinflussung der Messung beseitigt werden,
die von der Verformung des Zielmarkierungsbildes aufgrund des Astigmatismus des zu untersuchenden Auges
herrührt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs „1 angegebenen Mittel
IQ gelöst. Gemäß einem Merkmal der Erfindung werden alle
Strahlen, die von Zielmarkierungen herrühren und drei oder mehr Meridianen entsprechen, auf den Hintergrund
des Auges durch den Mittelteil der Hornhaut hindurchgehend projiziert und die vom Hintergrund reflektierten
Strahlen durch einen ringförmigen Teil der Hornhaut entnommen. Alternativ werden die Strahlen durch den
ringförmigen Teil der Hornhaut hindurchgehend projiziert und die reflektierten Strahlen aus dem ringförmi-
gen Teil der Hornhaut entnommen. Dieses Merkmal ermöglicht es, die Brechkraft aus ausgeschmierten
Bildern der Zielmarkierungen zu messen, wobei schädliche Reflexionen durch die Hornhaut ausgeschlossen
werden.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung werden zwei Enden der Photonachweisfläche verglichen mit den
Enden des optimal fokussierten Bildes abgeschnitten, Dieses Merkmal ermöglicht es, die verformten Enden des
Bildes der Zielmarkierung außerhalb der Photonachweisfläche zu halten, um so die Überlappung der durch
Astigmatismus verformten Endfläche und der Photonachweisfläche zu verhindern.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung
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- 7 - ■ ·■ DE 0705 ] näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch ein optisches System gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 2 bis 6 Aufsichten auf Komponenten hiervon,
Fig. 7 und 8 Bilder von Meßschlitzen auf Nachweis-1Q
masken, und
Fig. 9 und 10 Modifikationen von bei der Erfindung
verwendeten Masken.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Mit E ist ein zu untersuchendes Auge bezeichnet,
das sich in einem bestimmten vorgewählten Arbeitsabstand von einer Objektivlinse 8 befindet. F ist ein
Hintergrund des Auges, C eine Hornhaut und P eine Iris. Mit 1 ist eine Beleuchtungsquelle bezeichnet, die
vorzugsweise eine Leuchtdiode ist. Eine Meßmaske 2 hat drei rechteckige Schlitze 2a, 2b und 2c, die in ihr wie
in Fig. 2 gezeigt ausgebildet sind. Die drei Schlitze haben gleichen Abstand von der optischen Achse und sind
senkrecht zu den entsprechenden drei Meridianen. Während bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein
Schütz auf einem Meridian vorgesehen ist, können auch zwei oder mehr parallele Schlitze auf einem Meridian
vorgesehen werden. Die Mittelpunkte der drei Meridiane entsprechen der optischen Achse. Die Zahl der für die
Messung verwendeten Meridiane ist nicht auf drei begrenzt, sie kann auch um die Meßgenauigkeit weiter zu
verbessern, erhöht werden.
Mit 3 ist eine Projektionslinse und mit 4 eine
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Strahlbegrenzungsmaske bezeichnet. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, hat die Strahlbegrenzungsmaske 4 eine
Öffnung 4a, die in der optischen Achse ausgebildet ist. 5 ist eine bewegbare Relaislinse. Die Relaislinse 5,
die Projektionslirise 3 und die Maske 4 sind derart in einer Linsenfassung A1 befestigt, daß die Brennebenen
der Linsen 5 und 3 zusammenfallen und die Maske 4 in der Brennebene liegt. Die Linsenfassung A1 ist in
Richtung der optischen Achse bewegbar angebracht. Damit bilden die Projektionslinse 3 und die Relaislinse 5
eine afokale Linsengruppe.
Mit 6 ist eine erste stationäre Relaislinse und mit 7 ein Lochspiegel bezeichnet. Wie in Fig. 4 gezeigt
ist, hat der Lochspiegei 7 eine Öffnung 7a, die in der
optischen Achse ausgebildet ist. Die Öffnung 7a liegt in der Brennebene der stationären Relaislinse 6. Die
Hornhaut C oder die Pupille bzw. die Iris P ist konjugiert
mit der Öffnung 7a in bezug auf die Objektivlinse
8. 9 ist eine zweite stationäre Relaislinse, deren Brennebene in der selben Ebene liegt, in der auch die
Öffnung 7a des Spiegels 7 liegt. Ein Spiegel 10 ist dazu vorgesehen, die Richtung des optischen Weges
umzulenken. 11 ist eine zweite bewegbare Relaislinse und 12 eine Strahlbegrenzungsmaske. Die Strahlbegrenzungsmaske
12 hat eine ringförmige Schlitzöffnung 12a, deren Mittelpunkt, wie in Fig. 5 gezeigt ist, in der
optischen Achse liegt.
Mit 13 ist eine Bildempfangslinse bezeichnet, die in einer weiteren Linsenfassung A'' befestigt ist. Die
Relaislinse 11 und die Maske 12 sind ebenfalls in der Linsenfassung A11 befestigt und derart angeordnet, daß
die Brennebene der Relaislinse 11 mit der der BiIdempfangslinse 13 zusammenfällt und die Maske 12 in der
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] Brennebene liegt. Die Linsen 13 und 11 bilden eine
afokale Linsengruppe.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel haben die Projektionslinse, die Bildempfangslinse und die beiden
Relaislinsen alle positive Brechkraft. Es ist jedoch
auch möglich, negative Linsen als Projektionslinse, Bildempfangslinse und auch für die beiden Relaislinsen
zu verwenden. Die Strahlbegrenzungsmaske ist eine IQ Zusammensetzung aus einem Vignettierungspunkt auf der
optischen Achse und einer Aperturblende.
Der ringförmige Schlitz 12a der Maske 12 ist derart bemessen, daß er einen geringeren Außendurchmesser
als den Durchmesser eines Pupillenbildes hat, wenn dieses auf die Maske durch die Linsen 8,9 und 11 projiziert wird.
Als Durchmesser des Pupillenbildes sollte der Durchmesser betrachtet werden, den die Pupille hat, wenn sie
aufgrund der Raumlampe in den Meßraum zusammengezogen ist. Der Innendurchmesser der ringförmigen Schlitzöffnung
12a ist derart bemessen, daß er etwas größer als ein Bild der Öffnung 7a ist, wie es gebildet wird, wenn
die Öffnung 7a des Lochspiegels 7 auf die Maske 12 durch die Linsen 9 und 11 projiziert wird. Der Durchmesser
der Öffnung 7a ist derart bemessen, daß er gleich oder etwas größer als ein Bild der Öffnung 4a
der Strahlbegrenzurigsmaske 4 ist, wie es gebildet wird, wenn die Öffnung 4a auf den Lochspiegel 7 durch die
Linsen 5 und 6 projiziert wird. Betrachtet man einen von der Öffnung 7a des Lochspiegels 7, auf dem ein
Bild der Pupille gebildet wird, herrührenden Lichtstrahl, so ist die Beziehung zwischen den Linsen 5 und
6 und zwischen den Linsen 9 und 11 afokal und deshalb bleibt die Größe und Lage der Pupille sogar dann
konstant, wenn die Linse 5 oder 11 bewegt wird. Anderer-
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seits kann die Bewegungsdistanz der Linsengruppe 3, 5
auf der Projektionsseite gleich der der Linsengruppe 11, 13 auf der Empfangsseite dadurch gemacht werden,
daß die Brennweiten einander gleich genauso wie die der Projektionslinse 3 und der Bildempfangslinse 13, der
stationären Relaislirise 6 und 9 und der bewegbaren Relaislinsen 5 und 11 gemacht werden.
Mit 14 ist eine Nachweismaske bezeichnet, in der drei rechteckige Schlitze angebracht sind. Wie in Fig.
6 gezeigt ist, sind die drei Schlitze 14a, 14b und 14c mit gleichem Abstand von der optischen Achse und
senkrecht zu den entsprechenden drei Meridianen angeordnet. Um die -durch die Nachweisschlitze 14a, 14b und 14c
hindurchtretenden entsprechenden Strahlen zu empfangen, sind Photoempfangselemente 15a, 15b und 15c angebracht.
Die Linsenfassurigen A1 und A1 ■ sind miteinander über
einen Arm A verbunden, der in Pfeilrichtung durch einen geeigneten nicht gezeigten Antriebsmechanismus bewegt
werden kann. B ist ein Lagedetektor, der beispielsweise ein linearer Encoder sein kann. Der Lagedetektor B
dient dazu, den Ort der Linsengruppe auf der optischen Achse zu messen. Der Ort hat eine direkte Beziehung zu
der zu messenden Brechkraft.
Die Betriebsweise des Geräts ist wie folgt: Während eines Meßvorgangs wird der Arm A zur Brechkrafteinstellung
eine einer gleichförmigen Geschwindigkeit von einem entfernten Punkt zu einem nahen Punkt oder
umgekehrt bewegt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Bewegung des Armes A werden die Meßmaske 2 und der
Augenhintergrund F sowie die Nachweismaske 14 und der Augenhintergrund F konjugiert. Wenn das zu untersuchende
Auge einen Astigmatismus hat, dann werden die Meridiane nicht zum selben Zeitpunkt konjugiert und
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] unterschiedliche konjugierte Zeitpunkte werden
gemessen. Durch Anschalten der Beleuchtungsquelle 1 werden die entsprechenden Schlitze 2a, 2b und 2c der
Meßmaske 2 beleuchtet und die aus den entsprechenden Schlitzen 2a, 2b und 2c austretenden Lichtstrahle sind
auf die Projektionslinse 3 hin gerichtet (die konjugierte Beziehung ist durch die durchgezogene Linie in Fig.
3 gezeigt). Die Strahlen werden einmal durch die Projektionslinse 3 und die bewegbare Relaislinse 5 fokussiert
urid dann wieder, nachdem sie durch den Lochspiegel 7
hindurchgetreten sind. Anschließend werden die Strahlen auf den Hintergrund F durch die Objektivlirise 8 projiziert.
Auf diesem Weg begrenzt die Öffnung 4a der Strahlbegrenzungsmaske 4 alle Strahlen, die auf den
Hintergrund projiziert werden sollen. Aufgrund der Wirkung der bewegbaren und der stationären Relaislinsen
5 und 6 wird ein Bild der Öffnung 4a (dessen konjugierte Beziehung durch die gestrichelte Linie gezeigt ist)
auf der Öffnung 7a des Lochspiegels 7 gebildet und anschließend in der Nähe der Pupille durch die Wirkung
der Objektivlinse 8. Deshalb sind auch die Flächen auf der Hornhaut oder der Pupille, durch die die Projektionsstrahlen
hindurch treten,begrenzt.
Wenn der Hintergrund und die Meßmaske konjugiert sind, werden klare und scharfe Bilder der entsprechenden
Schlitze 2a, 2b und 2c auf dem Hintergrund F gebildet. Die hiervon reflektierten Streustrahlen
laufen in Richtung auf die Ob jektivlirise 8, die die Strahlen fokussiert. Nachdem sie einmal durch die
Ob jektivlirise fokussiert sind, werden die Strahlen durch die Spiegelfläche des Lochspiegels 7 reflektiert
und anschließend durch die stationäre Relaislinse 9 refokussiert. Der Spiegel 10 richtet die reflektierten
Strahlen vom Hintergrund auf die bewegbare Relaislinse
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11. Durch die Relaislinse 11 und die Bildempfangslinse 13 bilden die Strahlen Schlitzbilder auf der Nachweismaske
14. Die Strahlen, die durch die Schlitze 14a, 14b und 14c hindurchtreten, werden durch die Photoempfangselemente
15a, 15b bzw. 15c empfangen. An dieser Stelle soll angemerkt werden, daß lediglich ein begrenzter
Strahl durch die Schlitzöffnung 12a der Strahlbegrenzungsmaske
12 hindurchtreten kann. Nimmt man an, daß die Maske 12 auf die Pupille projiziert wird, so wird
ein Bild der Schlitzöffnung auf einer gewissen begrenzten Fläche der Pupille gebildet. Der zuvor erwähnte
begrenzte Strahl, der durch die Schlitzöffnung 12a hindurchtreten kann, ist der S-trahl, der durch diese
begrenzte Fläche hindurchgetreten ist. Auf diese Weise
kann die Einmischung irgendeines Teils des von der Hornhaut reflektierten Strahles in den vom Hintergrund
reflektierten Strahl bei dieser Anordnung vollständig verhindert werden.
Der Zeitpunkt, zu dem der Hintergrund und die Maske konjugiert werden, und der vorstehend beschrieben
worden ist, tritt lediglich einmal während des Abtastens der Linsengruppe auf. Während der verbleibenden
Zeit werden auf dem Hintergrund und deshalb auch auf der Nachweismaske Schlitzbilder gebildet, die mehr oder
weniger ausgeschmiert sind, wie es in Fig. 7 und 8 gezeigt ist. In den Fig. 7 und 8 sind Beispiele von
ausgeschmierten Schlitzbildern, die auf der Nachweismaske gebildet werden, gezeigt; die durch durchgezogene
Linien dargestellten Rechtecke sind die tatsächlichen Formen der Nachweisschlitze, während mit den gestrichelten
Flächen die dann gebildeten ausgeschmierten Schlitzbilder
dargestellt sind. Fig. 7 zeigt den Fall, daß das zu untersuchende Auge keinen Astigmatismus hat, und
Fig. 8 den Fall, daß ein anderes zu untersuchende Auge
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einen Astigmatismus hat. Die in Fig. 8 gezeigten Schlitzbilder sind verglichen mit denen in Fig.
verformt. AX in Fig. 8 gibt die Richtung des Astigmatismus an.
Wenn die Bilder der Meßschlitze, wie in Fig. 7 und
8 gezeigt ist, ausgeschmiert sind, wird selbstverständlich die Menge des durch die Nachweisschlitze durchgehenden
Lichtes verg~ijh^n mit dem oben beschriebenen
]0 konjugierten Fall verringert, bei dem ein scharfes und
klares Schlitzbild auf der Nachweismaske gebildet ist. Dies bedeutet, daß der Zeitpunkt, zu dem der Hintergrund
und die Schlitze der Meßmaske konjugiert sind, durch Messen der durch die Nachweisschlitze hiridurchgehenden
Lichtmenge bestimmt werden kann.
Allgemein kann die Brechkraft PÖ auf einen Meridian mit einer Neigung θ zu dem "starken" Hauptmeridian
durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
ΡΘ = Ph sin2© + Pe cos29
hierbei ist Ph die Brechkraft in Richtung des "starken" Hauptmeridians, und
Pe die Brechkraft in Richtung des "schwachen" Hauptmeridians.
Die Brechkraft in dieser Richtung wird durch die Bewegung des "Meß-Meridians" bestimmt.
Deshalb können, wie es in der offengelegten japanischen Patentanmeldung 77 495/1979 (US-Patentanmeldung
944 304) beschrieben ist, die sphärische Sehfähig-
18/0
- 14 - ' '' DE 0705 ] keit, der Grad des Astigmatismus und die Achse des
Astigmatismus durch eine Rechnung aus dem Ort der sich bewegenden Linsengruppe zu dem Zeitpunkt gefunden
werden, zu dem ein Maximalwert der elektrischen Ausgangssignale der Photoempfänger 15a, 15b, 15c gemessen
wird, die die durch die Schlitze 14a, 14d bzw. 14c durchtretenden Lichtstrahlen empfangen.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Schlitze 2a, 2b, 2c der Maske 2 und die Schlitze 14a,
14d, 14c der Maske 14 konjugiert zueinander relativ zu dem Augenhintergrund angeordnet. Unter der Bedingung,
wie sie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist, sind die entstehenden Bilder nicht nur in Richtung des Meßmeridians
verschmiert, sondern auch in der Richtung senkrecht hierzu. Insbesondere; wenn das zu untersuchende Auge einen
Astigmatismus aufweist, wie im Fall der Fig. 8, haben die einzelnen Schlitzbilder untereinander unterschiedliche
Verformungen aufgrund der Wirkung des Astigmatismus
des Auges. Dies bedeutet, daß der Astigmatismus die Wirkung hat, daß die Schlitzbilder unterschiedlich
verformt sind, da jedes Schlitzbild die Resultierende der verformten Bildkomponenten in Richtung des
Meridians und in Richtung der Astigmatismusachse AX Ist.
Um eine hohe Meßgenauigkeit zu erreichen, ist es
wünschenswert, den obigen Effekt zu minimieren. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die beiden Endabschnitte
des am meisten verformten Bildes aus der Meßebene ausgeschlossen werden. Insbesondere sind die
Längen der Schlitze 14a, 14b, 14c der Maske 14, gemessen In Richtung senkrecht zu dem Meßmeridian von
Beginn an verkürzt, verglichen mit der der scharfen und klaren Bilder der Schlitze 2a, 2b, 2c der Maske 2, die
vom Hintergrund reflektiert werden.
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Natürlich sind im Rahmen der vorstehend erläuterten Lehre eine Vielzahl von Modifikationen und Variationen
der Erfindung möglich. Bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel sind die Linsengruppen
auf der Projektionsseite und auf der Bildempfangsseite
bewegt worden. Jedoch ist es als Modifikation hiervon auch möglich, eine erste Einheit, die die Meßmaske und
die Beleuchtungsquelle einschließt und eine zweite Einheit, die die Nachweismaske und die Photoempfänger
einschließt, zu bewegen, wobei eine bestimmte Beziehung zwischen den beiden Einheiten aufrechterhalten wird.
Auch können die bewegbaren Linsengruppen unterschiedlich zu :· dem zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel aufgebaut sein.
Während bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel die Strahlbegrenzungsmasken 4 und 12 gemeinsam
mit den entsprechenden afokalen Linsengruppen bewegbar waren, können ferner die Strahlbegrenzungsmasken 4 und
12 feststehend angeordnet sein, wobei die afokalen Linsengruppen zwischen der Objektivlinse 8 und dem
Lochspiegel 7 angeordnet sind.
Als weitere Modifikation des vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiels können die Photoempfängerelemente
hinter der Meßmaske und die Beleuchtungsquelle hinter der Nachweismaske angeordnet werden. Bei dieser Modifikation
sind die Projektionsseite und die Lichtempfangsseite
vertauscht gegenüber dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiei. Damit ist es möglich, Licht auf
den Hintergrund des zu untersuchenden Auges durch einen ringförmigen Teil des Auges zu projizieren und das vom
Hintergrund reflektierte Licht durch den Mittelteil des Auges zu empfangen.
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35
Bei der Verwendung des Typs von Meßsystemen, bei
- 16 - DE 0705
dem die Ausschmierung der entstehenden Bilder gemessen wird, erhält man einen relativ großen Freiheitsgrad
bezüglich der Anordnungen der Schütze auf der Meßmaske. Die Maske 2', die in Fig. 9 gezeigt ist, ist
eine Modifikation der in Fig. 2 gezeigten Maske und kann bei dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel
verwendet werden. Fig. 10 zeigt eine Maskenform, die
nützlich für die Messung mit fünf Meridianen ist.
Vorstehend ist ein Augenrefraktometer mit einer Objektivoptik beschrieben worden, die einen ersten
optischen Weg, einen Lochspiegel zur Aufteilung des ersten optischen Weges in einen zweiten und einen
dritten optischen Weg, eine in dem zweiten optischen Weg angeordnete Maske mit linearen Marken, die in
zumindest drei Richtungen orientiert sind, eine Strahlungsquelle zur Beleuchtung der Maske und eine in
dem dritten optischen Weg angeordnete Maske aufweist, die in mindestens drei Richtungen orientierte lineare
Nachweisflachen und hinter den entsprechenden Flächen
angeordnete Photozellen hat. Die Verbesserungen bei dem
Augenrefraktometer durch die Erfindung umfassen eine
zwischen dem Lochspiegel und einer der erwähnten Masken angeordnete Lochplatte und eine ringförmige Lochplatte,
die zwischen dem Lochspiegel und der anderen Maske
angeordnet ist. Weitere Verbesserungen bestehen darin, daß die Länge der linearen Nachweisfläche geringer als
die Länge des optimal fokussierten Bildes der linearen
Marke ist.
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Neben den erläuterten Modifikationen und Abwandlungen
sind im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens selbstverständlich weitere Änderungen möglich-
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Leerseite
Claims (1)
- ,--.-.L,- β IP«».·. >*.« » ε·. «►«».,». Patentanwälte undIEDTKE - ÖÜHL1NG - if»iNN€ Vertreter beim EPAGO Dipl.-Ing. H.TiedtkeRUPE - ΓELLMAN^ . Dipl.-Chem.G.BÜhlingQ Π "3 7 A R 1 Dipl.-Ing. R. KinneOUOlHO I Dipl.-Ing. R GrupeDipi.-Ing. B. PellmannBavariaring 4, Postfach 202403 8000 München 2Tel.: 089-539653Telex: 5-24845 tipatcable: Germaniapatent München3. Oktober 1980DE 0705 10Patentansprüche | NACHGEREiOHTj( !.Meßgerät für die Brechkraft von Augen, bei dem mindestens drei Meridianen entsprechende Meßmarken auf den Hintergrund eines zu untersuchenden Auges projiziert, die vom Hintergrund reflektierten Bilder der Meßmarken von den Meßmarkenbildern entsprechenden Photoempfängern empfangen und die Brechkräfte in Richtung der einzelnen Meridian-Winkel aus den Ausgangssignalen der Photoempfänger bestimmt werden, um die gewünschte Information über die Augenbrechkraft zu berechnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil der Hornhaut des zu untersuchenden Auges zur Projektion der Meßmarken und ein ringförmiger Teil von ihr zum Herausleiten der vom Hintergrund reflektierten Lichtstrahlen verwendet wird, oder daß der ringförmige Teil der Hornhaut zur Projektion der Meßmarken und der Mittelteil von ihr zum Herausleiten der vom Hintergrund reflektierten Lichtstrahlen verwendet wird.2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Mittelteil bzw. den ringförmigen Teil der Hornhaut bestimmenden Aperturblenden (4,12) in den13001Mü/13Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner BanK (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) Kto. 670-43-804- 2 - ' DE 0705Brennebenen von zwei in den optischen Wegen angeordneten bewegbaren afokal en Lirisengruppen (3, 5, 11, 13) angeordnet sind, die afokal in bezug auf das Bild der Pupille des zu untersuchenden Auges (F) sind.3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmarken und die Lichtempfangsflachen der Photoempfänger (15a, 15b, 15c) eine rechteckige Form haben, deren Längsseite sich in Richtung senkrecht zu dem Meridian erstreckt, und daß die Längsseite des die Lichtempfangsfläche definierenden Rechtecks kürzer als die Längsseite des auf der Lichtempfangsfläche gebildeten Meßmarken-Biides ist.130018/0909
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12875179A JPS5652032A (en) | 1979-10-05 | 1979-10-05 | Eye refrating force measuring apparatus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3037481A1 true DE3037481A1 (de) | 1981-04-16 |
| DE3037481C2 DE3037481C2 (de) | 1993-01-28 |
Family
ID=14992556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803037481 Granted DE3037481A1 (de) | 1979-10-05 | 1980-10-03 | Automatisches augenrefraktometer |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4421391A (de) |
| JP (1) | JPS5652032A (de) |
| DE (1) | DE3037481A1 (de) |
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