DE3037264A1 - Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten - Google Patents
Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von datenInfo
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- Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
Description
• ·
. 8USE · DiPL-PHYS-MENTZEL- dipl-ing. LUDEWIG
Unterdörnen 114 · Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 · Fernruf (02021 553611/12 ■ Telex 8591 6Ou λ par
•3·
511 5600 Wuppertal 2, den 1.10.1980
Kennwort; "Segmentüberwachung, Fall 270"
Maatschappij van Berkel's Patent N.v. , Rotterdam/Niederlande
Vorrichtung/ insbesondere Waage/mit digitaler Anzeige von Daten
Bei Vorrichtungen mit digitaler Anzeige von Daten verwendet man zur Darstellung von Ziffern Segmente, die an eine Steuerschaltung
angeschlossen sind. Es gibt beispielsweise eine Sieben-Segment-Anzeige, mit der siah alle Ziffernsymbole von O bis 9 durch entsprechende
Ansteuerung der Segmente jeweils darstellen lassen. Entsprechend der gewünschten Anzahl der Ziffernstellen ist
eine solche Anzeigeeinrichtung mit einer Vielzahl von solchen Segment-Sätzen versehen.
Nun kommt es vor, daß ein oder mehrere Segmente ausfallen und daher
bei einer Ansteuerung nicht mehr leuchten. Sofern es sich dabei um Segmente handelt, die unleserliche Ziffern entstehen lassen,
läßt sich dieser Defekt mit dem Auge feststellen, doch gibt es Segmente, deren Ausfall falsche Ziffern entstehen läßt. So kann beispielsweise
durch Ausfall eines einzigen bestimmten Segments aus der Ziffer "8" fälschlicherweise die Zifferndarstellung "O" oder
"6" sich ergeben, ohne daß dies beim Ablesen bemerkt wird. Die Entstehung solcher Fehler ist aber nicht tragbar, weshalb eine Überwachung
der Segmente erforderlich ist.
Dies erfolgt am einfachsten durch Überwachung des Segmentstroms,
wofür es mehrere MöglichktLten gibt. Im einfachsten Fall erfolgt
-g*
dies, indem man den Mindeststrom bestimmt, der für die Wirksamkeit
eines Segments erforderlich ist und überwacht, ob während des Betriebs der Vorrichtung der anfallende Strom oberhalb oder unterhalb
des ermittelten Mindestwerts liegt. Auf diese Weise bekommt man die Information über die Wirksamkeit oder den Defekt . eines
Segments. Es kommt also bei der Überwachung auf die Messung der jeweiligen Segmentströme an. Diese Messung ist allerdings nur dann
ausreichend einfach, wenn der Unterschied der Strommessung zwischen
dem Einschaltzustand und Defekt-Zustand genügend groß ist. Je kleiner dieser Unterschied wird, desto schwieriger gestaltet
sich die überwachung.
Bei manchen Anzeigetypen, wie z.B. bei LED-Anzeigen, ist dieser Unterschied genügend groß. Werden aber zur Anzeige Fluoreszensröhren
verwendet, so ergibt sich nur ein kleiner Unterschied, der großen Meßaufwand erfordert.
Segmentsanzeigen mit Fluoreszensröhren benötigen nämlich nur wenig
Strom im Einschaltzustand. Kennzeichnend für solche Fluoreszensröhren
ist eine hohe Eingangsimpedanz. Dies würde zu einer Undefinierten Eingangsspannung im Ausschaltzustand führen, weshalb man
diesem Eingang einen Ausräum-(Pull-down)-Widerstand parallel schaltet.
Dann fließt aber bei Einschaltung des Segments auch durch diesen parallelen Ausräumwiderstand ein Strom, der im Verhältnis zu
dem zu überwachenden Segmentstrom groß ist. Wenn man den Gesamtstrom dieser Parallelschaltung zur Überwachung heranzieht, so ergibt
sich nur ein kleiner Unterschied in den beiden zu unterscheidenden
Fällen, nämlich einem ordnungsgemäß wirksamen, leuchtenden Segment und einem defekten, nicht leuchtenden Segment. Dadurch
gestaltet sich die Überwachung der Segmente sehr schwierig.
■s-
Bei solchen bekannten Vorrichtungen mit der Überwachung des Gesamtstroms
wird die Meßspannung in bestimmten Meßzeitpunkten von einer Vergleichseinrichtung abgeführt, weil dies eine Vereinfachung der
Steuerschaltung für die Segmente bringt. Stellt die Vergleichseinrichtung, die wegen der genannten geringen Unterschiede
des Gesamtstroms sehr aufwendig ausgebildet sein muß, eine auf einen Defekt in einem Segment zurückzuführende Erniedrigung des Gesamtstroms
fest, so wird der Fehler in einer am Ausgang dieser Vergleichseinrichtung angeschlossenen Signalanzeige od. dgl. gemeldet.
Wegen der geschilderten geringen Stromunterschiede gestaltet sich dies nicht immer zuverlässig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache, preiswerte
Vorrichtung der im Gattungsbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, die zuverlässig den Defekt an einem Segment zu überwachen
gestattet.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Parallelzweig
des Ausräumwiderstands ein steuerbarer Schalter angeordnet ist, der sich in den Meßzeitpunkten jeweils in seiner Offenstellung
befindet. Im Meßzeitpunkt fließt dann kein Strom durch den Ausräumwiderstand, weshalb nur der durch das Segment fließende Strom
überwacht wird. Aus diesem Grund ergibt sich ein großer unterschied
in dem überwachten Strom, in Abhängigkeit davon, ob das Segment ordnungsgemäß funktioniert oder defekt ist. Weil sich nun große
Unterschiede in der Meßspannung ergeben, ist eine zuverlässige Segment-Überwachung und die Verwendung von Vergleichseinrichtungen
einfacher Bauweise möglich. Der im Parallelzweig bei der Erfindung erforderliche steuerbare Schalter ist sehr preiswert herzustellen
und leicht zu steuern. Es bietet sich hierzu vorteilhaft ein Transistor an.
■Ιο-
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung sind aus an Ansprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich. In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen darge- .
stellt. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung die Schnittansicht durch eine
mehrere Anzeigefelder mit Segment-Sätzen aufweisende Fluoreszenzröhre, an welcher die Erfindung anwendbar ist,
Fig. 2 die Draufsicht auf ein Anzeigefeld für eine Ziffernstelle
einer solchen Fluoreszensröhre, woraus die Form und Anordnung der Segmente im Falle einer Sieben-Segment-Anzeige zu
erkennen sind,
Fig. 3 die zu einem Segment gehörende Steuer- und Überwachungsschaltung
nach dem Stand der Technik,
Fig. 4 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung ein Teilstück
einer nach der Erfindung gestalteten Schaltung,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Schaltung, die erfindungsgemäß
weiter vervollständigt ist und
Fig. 6 die Steuer- und Überwachungsschaltung für ein Anzeigefeld
einer Ziffernstelle gemäß Fig. 2 nach der Erfindung, die auf den Schaltungsprinzipien der Fig. 5 beruht.
Eine Fluoreszensröhre 10 besitzt, entsprechend der Anzahl der benötigten
Ziffernstellen,Anzeigefelder 11, 11', die jeweils mit
einem Satz von Segmenten A bis G bzw. A1 bis G1 versehen sind.
Zur Darstellung der Ziffern ist eine sogenannte Sieben-Segment-
Anzeige verwendet, deren Schaltung aus Fig. 1 und deren Form und
Anordnung aus der Draufsicht in Fig. 2 zu erkennen ist. Es liegt eine Schaltung für einen Multiplex-Betrieb vor. Die Segmente A
bis G bzw. A1 bis G1 dienen zur Darstellung der Ziffern, während
das Segment H bzw.H1 einen Dezimalpunkt in der Anzeige bildet.
Die Segmente A bis H bzw. A1 bis H1 sind Anoden der Röhre, die
jeweils, mit Leitungen 12, 12* versehen sind. Die Leitungen 12,
12' jeweils übereinstimmender Segmente A, A1 bzw. B, B1 bzw. C,
C usw. der verschiedenen Anzeigefelder 11, 11" sind jeweils durch eine gemeinsame Leitung 13 verbunden und stehen mit Anschlußstellen
a bis g an der Röhre IO in Verbindung, wodurch die jeweils
übereinstimmenden Segmente A, A1 bis G, G' ansteuerbar sind. Die
Röhre 10 besitzt auch eine gemeinsame Kathode 14 für alle Anzeigefelder
11, 11'. Trotz ihrer gemeinsamen Anschlüsse a bis h
ergibt sich eine individuelle Ansteuerung der Segmente in den einzelnen Anzeigefeldern 11, 11', weil jedes Anzeigefeld 11, 11'
ein eigenes Gitter 15, 15' aufweist, welches einen jeweils eigenen
Anschluß 16, 16' zur individuellen Ansteuerung besitzt. Die
Kathode 14 liegt im Betriebsfall immer an einer negativen Spannung
- V an. Diejenigen Segmente, die in einem gegebenen Anzeige-Zeitpunkt leuchten sollen, werden über die ihnen zugehörigen Anschlüsse
a bis h mit einer positiven Spannung + V verbunden. Wegen der genannten Verbindung 13 zwischen den jeweiligen Leitungen
12, 12' werden bei einer solchen Ansteuerung alle zusammengehörigen
Segmente A, A1 mit der Spannung + V versehen, also auch diejenigen
der verschiedenen Anzeigefelder, die in dem gegebenen Anzeige-Zeitpunkt nicht leuchten sollen. Die Auswahl des jeweiligen
Segments in dem gewünschten Anzeigefeld 11, 11' ergibt sich durch
eine individuelle Ansteuerung ihrer jeweiligen Gatter 15, 15'. Soll beispielsweise in t-'nem gegebenen Anzeige-Zeitpunkt das Segment
A des Anzeigefeldes 11 leuchten, nicht aber das entsprechen-
•I·
de Segment A1 in den anderen Anzeigefeldern 11', so wird der zugehörige
Gatter-Anschluß 16 mit einer positiven Spannung verbunden, während die Gatteranschlüsse 161 aller übrigen Anzeigefelder, auf
einem negativen Spannungspotential gehalten werden. Dadurch ist es möglich, trotz dieser einfachen Steuerschaltung individuell einzelne
Segmente A bis H bzw. A1 bis H1 nacheinander in den einzelnen
Anzeigefeldern 11, 11' zum Leuchten zu bringen.
In Fig. 3 ist eine bekannte Schaltung zur Ansteuerung und Überwachung
eines Segments A schematisch dargestellt. Die erwähnte + V-Spannung ist an eine Versorgungsleitung 17 angeschlossen, die zu
dem Anschluß a des Segments A führt und dessen nicht näher gezeigte Kathode über den schon aus Fig. 1 ersichtlichen Kathoden-Anschluß
18 an der erwähnten negativen Spannung - V gehalten wird.
In die Versorgungsleitung 17 ist ein Meßwiderstand Rm sowie ein
Transistor 19 (p-n-p-Transistor) in Reihe geschaltet. Über eine Steuerleitung 21 wird die Basis des Transistors 19 angesteuert,
wenn das betreffende Segment A leuchten soll. Weil die anodischen Segmente A der Röhre eine sehr-hohe Impedanz besitzen, ist im Ausschaltzustand
des Transistors 19 die Spannung am Anschluß a des Segments A nicht definiert. Dadurch würde das Segment in der Praxis
die Spannung seiner Umgebung annehmen. Weil hier, wie Fig. 1 verdeutlichte, das Gatter 15 dem Segment A am nächsten steht, würde
das Segment A eine gewisse positive Spannung annehmen und könnte auch im Ausschaltzustand des Transistors 19 schwach leuchten. Um
dies auszuschließen, ist es erforderlich, dem Segment A einen Parallelzweig
23 mit einem Ausräumwiderstand, der üblicherweise als Pull-down-Widerstand Rp bezeichnet wird, zu versehen, wobei dieser
Parallelzweig 23 mit dem Anschluß 18 für die Spannung - V verbunden
ist.
Von einem Knotenpunkt Ka der Versorgungsleitung 17 geht eine Meßleitung
22 ab, die an den Eingang einer nicht näher gezeigten Vergleichseinrichtung angeschlossen ist. Diese erfaßt gegenüber
einem vorgegebenen Nullpotential, das in Fig. 1,4 und 5 durch die mit (O) angedeutete Masse veranschaulicht ist, die Meßspannung
Um, die sie überwacht. Dadurch ergeben sich bei der bekannten Schaltung von Fig. 3 die folgenden Strom- und Spannungsverhältnisse:
Der durch den Meßwiderstand Rm fließende Gesamtstrom Im ist zunächst
gleich der Summe des in Fig. 3 angezeichneten Segment-Stroms Is und des Stroms Ip im Parallelzweig 23} wenn über die
Steuerleitung 23 der Transistor 19 in Einschaltstellung sich befindet.
Weiterhin ergibt sich die Meßspannung Um aus dem Produkt des Meßwiderstands Rm und dem dort fließenden Gesamtstrom Im.
Durch die Zusammenfassung dieser Beziehungen ergibt sich damit für die Meßspannung:
Um = V - Rm . (Is + Ip).
über die Meßleitung 22 wird somit der Vergleichseinrichtung im
Falle eines ordnungsgemäß wirksamen Segments A eine Meßspannung Um zugeführt, die sich aus der vorstehenden Gleichung ergibt,
worin der Segmentstrom Is einen bestimmten Nominalwert einnimmt. Wegen der gegebenen Widerstandsverhältnisse am Segment A einerseits
und am Parallelwiderstand Rp andererseits ist aber der Strom Ip wesentlich größer als der Segmentstrom Is. Ergibt sich
nun der zu überwachende Fall, daß das Segment A defekt ist, also nicht leuchtet, so fließt im Einschaltzustand des Transistors 19
kein Segmentstrom Is. Weil aber, wie vorstehend festgestellt wurde, der Segmentstrom .""s sehr klein im Verhältnis zum Strom Ip
im Parallelzweig 23 ist, führt dies nur zu einem geringen Unter-
■ 4i>
schied in der Meßspannung Um. Daher sind hohe Anforderungen an die
Vergleichseinrichtung zu stellen, die über die Meßleitung 22 solch geringe Unterschiede der Meßspannung Um feststellen muß.
Die Erfindung bringt eine wesentliche Vereinfachung der Verhältnisse.
Dies ist in Fig. 4 erläutert, wo eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung gewählt ist, weshalb die gleichen Bezugszeichen für die
Bauteile verwendet sind und daher insoweit die zugehörige bisherige Beschreibung gilt. Die Besonderheit besteht darin, daß in dem
Parallelzweig 23 ein steuerbarer Schalter angeordnet ist, der hier von einem Transistor 20 (n-p-n-Transistor) gebildet ist. Im Meßzeitpunkt,
wenn die Vergleichseinrichtung die an der Meßleitung 22 anliegende Meßspannung Um abfühlt, wird der Parallelwiderstand
Rp abgeschaltet. Diese Abschaltung erfolgt durch eine entsprechende
Ansteuerung der B^sisleitung 25 dieses Transistors 20. Im Meßzeitpunkt,
wenn also der Schalter 20 in Offenstellung ist, fließt
im Parallelzweig 23 kein Strom Ip, weshalb dann der Strom Im am Meßwiderstand Pm gleich ist dem Segmentstrom Is. Daher besteht nun
für die Meßspannung Um die Beziehung:
Um = V - Rm · Is.
Sollte nun an dem Segment A ein Defekt vorliegen und dieses nicht leuchten, so fließt dann auch kein Segmentstrom Is, weshalb aufgrund
der vorstehenden Beziehung die Meßspannung Um = V wird. Dadurch ergeben sich sehr große Unterschiede in der Meßspannung Um
zwischen den beiden zu überwachenden Fällen, nämlich bei ordnungsgemäß funktionierendem Segment A einerseits und bei defektem, nicht
leuchtenden Segment A andererseits im Ansteuerungsfall. Dies kann von einer sehr einfachen, an der Meßleitung 22 angeschlossenen
Vergleichseinrichtung zuverlässig festgestellt werden.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch leicht, die geschilderte Überwachung
eines Segments A auszuführen, wenn aus baulichen Gründen die Ströme der verschiedenen Segmente A bis H sich stark ändern
sollten. Es ist in der Praxis festgestellt worden, daß sich ein solcher Segmentstrom Is um den Faktor 4 ändern kann. Bezogen auf
einen Durchschnittswert kann also der Segmentstrom von einhalb mal Is bis zweimal Is schwanken. Aus diesem Grunde wird der Meßwiderstand
Rm so dimensioniert, daß auch bei dem kleinsten zu erwartenden Segmentstrom einhalb mal Is noch eine ausreichend große
Meßspannung Um sich ergibt. Ein solcher Meßwiderstand Rm ergibt sich somit aus dem Quotienten dieser kleinsten zulässigen Meßspannun
Um und diesem kleinsten zu erwartenden Segmentstrom einhalb Is. Würde man nun eine andere Röhre einsetzen, so könnte, wenn sich
dann ein angenommener Maximalwert des Segmentstroms von 21s ergeben
sollte, eine Meßspannung Um anfallen, die, bezogen auf den vorausgehenden Fall, um den Faktor 4 größer wäre. Dies würde eine
einfache zuverlässige Detektion erschweren. Die Fig. 5 zeigt, daß auch dies im Rahmen der Erfindung leicht zu beheben ist.
In Fig. 5 ist zunächst die bereits in Fig. 4 gezeigte und erläuterte
Schaltung dargestellt, für welche die bisherige Beschreibung gilt. An dem erwähnten Knotenpunkt Ka ist über eine Leitung 24 eine
Diode 26 und eine Konstantspannungsquelle 27 eingeschlossen, die aus einem Spannungsregler besteht. Sinkt die Spannung am Knotenpunkt
Ka unterhalb der erwähnten Referenzspannung ab, so übernimmt die Konstantspannungsquelle 27 einen Teil der Stromversorgung·.
im Meßzeitpunkt, wenn der Schalter 20 in Offenstellung
ist, liegt bei ordnungsgemäß leuchtendem Segment A aufgrund der Konstantspannungsquelle 27 eine definierte Meßspannung Um vor,
gleichgültig, ob der Segmentstrom Is den kleinsten oder den vierfach höheren Wert einnimmt, denn aufgrund dieser Spannungsregelung
Hl·
-Hl·
am Knotenpunkt Ka ist der Strom Im am Meßwiderstand Rm in all diesen
Fällen gleich. %§t aber das Segment A defekt und leuchtet folglich
nicht, so fließt auch kein Segmentstrom Is. Deshalb fließt auch kein Strom Im durch den Meßwiderstand Rm und es bildet sich
am Knotenpunkt Ka die an der Versorgungsleitung 17 angeschlossene
Spannung (+ V) aus. Der an die Meßleitung 22 angeschlossene Detektor findet nun am Knotenpunkt Ka diese hohe Spannung vor, die wesentlich
höher als die die ordnungsgemäße Wirksamkeit des Segments A kennzeichende Meßspannung Um ist, weshalb sehr zuverlässig der
Defekt im Segment A zu ermitteln ist. Außerhalb des MeßZeitpunktes,
wenn der Schalter 20 im Einschaltzustand ist, fließt auch bei defektem A ein Strom durch Rp, der dann gleich Im 'ist und es wird
der Knotenpunkt Ka von der Konstantspannungsquelle 27 auf die Referenzspannung
reguliert, doch ist dies unbeachtlich, weil dann der an die Meßleitung 22 angeschlossene Detektor nicht wirksam
ist.
Die Fig. 6 zeigt die komplette Schaltung für einen ganzen Satz von
ein Anzeigefeld bildenden Segmenten A bis H. Wie ersichtlich, genügt eine Konstantspannungsquelle 27, um alle Knotenpunkte Ka bis
Kh der diversen Segmente A bis G zu versorgen, wobei die jeweiligen Dioden 26 in den zugehörigen Leitungen 24 eine gegenseitige
Entkopplung bringen. Der als Schalter 20 im Parallelkreis 23 dienende Transistor 20 ist allen Segmenten A bis D gemeinsam, doch
ist jeder Versorgungsleitung 17 ein gesonderter Parallelwiderstand Rp zugeordnet. Von jedem Knotenpunkt Ka bis Kh führt die entsprechende
Meßleitung 22 zu der Vergleichseinrichtung, die somit einzelweise jeden der Segmente A bis H überwacht und einen Fehler
meldet.
Wenn der Transistor 20 schaltungsmäßig in Offenstellung sich befindet,
also gesperrt ist, sind die einzelnen Parallelwiderstände
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/13·
Rp nicht mit dem negativen Potential - V verbunden, welches an dem
Parallelzweig 23 anliegt. Dann könnte ein nicht angesteuertes Segment A bis H von einem gerade angesteuerten Segment mit Strom versorgt
werden wegen der gegenseitigen Verbindung der zugehörigen Parallelwiderstände Rp an der gemeinsamen Leitung 28. Das könnte
zur Folge haben, daß nicht angesteuerte Segmente schwach leuchten. Dies kann man leicht vermeiden, wenn'"man jedem Parallelwiderstand
Rp eine Diode in Reihe schaltet. Weil die Dauer einer Messung allerdings nur wenige Mikrosekunden dauert,während welcher,
wie oben vorgetragen wurde, der Transistor 20 keinen Stromfluß durchläßt, und Segmentströme von der· Vergleichseinrichtung nur
dann gemessen zu werden brauchen, wenn die Anzeige im Feld 11 einen
neuen Wert anzeigt, ist es nicht erforderlich, diese weiteren Dioden zu verwenden.
Wie in Fig. 6 angedeutet, fließt, wogen der ZusammenITnssuny der
Widerstände Rp im Parallelzweig 23 die Summe jener Widerstandsströme Ip, die sich durch die Ansteuerung der Transistoren 19 aufgrund
ihrer Steuerleitungen 21- ergibt, wenn der Transistor 20 - außerhalb des Meßzeitpunktes - im Einschaltzustand ist.
W Κ il
-.43A-TE
5. BUSE · DiPL-PHYS. MENTZEL · dipl-ing. LUDE WEG
I! i'nrdü.riün 114 · foalfjoh 200210 5bO0 Wupporta! 2 ■ Furnruf (0?0?) 553611/12 · Telex 859T6G6wpat
5 λ
5600 Wuppertal 2, den 1.10.19 80
Kennwort; "Segmentüberwachung, Fall 270"
Aufstellung der Bezugszeichen:
| 10 | , 11' | Fluorciszensröhro | a | Rm | Anschluß für A, A1 |
| 1 1 | , 12' | Anzeigefeld | b | Rp | Anschluß für B, B1 |
| 12 | Leitung | C | Anschluß für C, C | ||
| 13 | Verbindung | d | Ka | Anschluß für D, D' | |
| 14 | , 15' | Kathode | e | Kb | Anschluß für E, E1 |
| 15 | , 16' | Gatter | f | Kc | Anschluß für F, F1 |
| 16 | Anschluß | g | Kd | Anschluß für G, G1 | |
| 17 | Versorgungsleitung | h | Ke | Anschluß für H, H1 | |
| 18 | Anschluß | Kf | |||
| 19 | Transistor | - V | Kg | Spannung der Kathode | |
| 20 | Transistor, Schalter | + V | Kh | Spannung der Anode | |
| 21 | Steuerleitung | 0 | Um | Nu11spannung | |
| 22. | Meßleitung | Im | Meßwiderstand | ||
| 23 | Parallelzweig | Is | Ausräumwiderstand, | ||
| 24 | Leitung | Parallelwiderstand | |||
| 25 | Basisleitung | Knotenpunkt | |||
| 26 | Diode | Knotenpunkt | |||
| 27 | Konstantspannungsquelle | Knotenpunkt | |||
| 28 | Leitung | Knotenpunkt | |||
| A1 | Knotenpunkt | ||||
| A, | B1 | Segment | Knotenpunkt | ||
| B, | C | Segment | Knotenpunkt | ||
| c, | D1 | Segment | Knotenpunkt | ||
| D, | E1 | Segment | Meßspannung | ||
| E, | F1 | Segment | Gesamtstrom | ||
| F, | G1 | Segment | S egments trom | ||
| G, | H1 | Segment | Strom durch Rp, im Parallelzweig 23 |
||
| H, | Segment | ||||
Claims (4)
1.)/ Vorrichtung, insbesondere Waage, mit digitaler Anzeige von
— Daten, wie Gewichten und Preisen, durch elektrisch ansteuerbare Segmente in Fluoreszenz-Röhren,
mit einem jeweils parallel zu einem Segment geschalteten Ausräum-
(Pull-down-)Widerstand und
mit einem jeweils in Reihe zum Segment geschalteten Meßwiderstand,
der eine Meßspannung zum überwachen der Wirksamkeit dieses
Segments liefert,
und die Meßspannung in bestimmten Meßzeitpunkten von einer Vergleichseinrichtung abgefühlt wird,
die einen Ausgang zur Fehlermeldung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß im Parallelzweig (23) neben dem Ausräum-Widerstand (Rp) ein steuerbarer Schalter (20) angeordnet ist,
der sich in den MeßZeitpunkten jeweils in seiner Offenstellung
befindet.
ORIGINAL !NSPECTED
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter ein Transistor (20) ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Meßwiderstand (Rm) über eine Diode (26)
eine Konstantspannungsquelle (27) (Spannungsregler) geschaltet ist.
4.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Segmente(A bis H; A1 bis
H1) in den Anzeigefeldern (11, 11") für verschiedene Ziffernstellen,
die nacheinander anzeigewirksam ansteuerbar sind, miteinander verbunden (13) sind und jeweils einen gemeinsamen
Ausräum- (Rp) und Meßwiderstand (Rm) aufweisen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803037264 DE3037264A1 (de) | 1980-10-02 | 1980-10-02 | Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten |
| IT24001/81A IT1139425B (it) | 1980-10-02 | 1981-09-16 | Dispositivo,specialmente bilancia,con indicazione digitale dei dati |
| FR8118420A FR2491661A1 (fr) | 1980-10-02 | 1981-09-30 | Dispositif, tel que balance, comportant l'affichage numerique de donnees |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803037264 DE3037264A1 (de) | 1980-10-02 | 1980-10-02 | Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3037264A1 true DE3037264A1 (de) | 1982-06-03 |
Family
ID=6113456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803037264 Withdrawn DE3037264A1 (de) | 1980-10-02 | 1980-10-02 | Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3037264A1 (de) |
| FR (1) | FR2491661A1 (de) |
| IT (1) | IT1139425B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3213301A1 (de) * | 1981-04-30 | 1982-11-18 | Pitney Bowes, Inc., 06926 Stamford, Conn. | Pruefschaltung fuer eine digitale sichtanzeige |
-
1980
- 1980-10-02 DE DE19803037264 patent/DE3037264A1/de not_active Withdrawn
-
1981
- 1981-09-16 IT IT24001/81A patent/IT1139425B/it active
- 1981-09-30 FR FR8118420A patent/FR2491661A1/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3213301A1 (de) * | 1981-04-30 | 1982-11-18 | Pitney Bowes, Inc., 06926 Stamford, Conn. | Pruefschaltung fuer eine digitale sichtanzeige |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT8124001A0 (it) | 1981-09-16 |
| FR2491661B3 (de) | 1984-07-27 |
| IT1139425B (it) | 1986-09-24 |
| FR2491661A1 (fr) | 1982-04-09 |
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