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DE3037264A1 - Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten - Google Patents

Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten

Info

Publication number
DE3037264A1
DE3037264A1 DE19803037264 DE3037264A DE3037264A1 DE 3037264 A1 DE3037264 A1 DE 3037264A1 DE 19803037264 DE19803037264 DE 19803037264 DE 3037264 A DE3037264 A DE 3037264A DE 3037264 A1 DE3037264 A1 DE 3037264A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segment
measuring
voltage
resistor
segments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803037264
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd 4134 Rheinberg Hüwel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maatschappij Van Berkels Patent BV
Original Assignee
Maatschappij Van Berkels Patent BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maatschappij Van Berkels Patent BV filed Critical Maatschappij Van Berkels Patent BV
Priority to DE19803037264 priority Critical patent/DE3037264A1/de
Priority to IT24001/81A priority patent/IT1139425B/it
Priority to FR8118420A priority patent/FR2491661A1/fr
Publication of DE3037264A1 publication Critical patent/DE3037264A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/07Responding to the occurrence of a fault, e.g. fault tolerance
    • G06F11/16Error detection or correction of the data by redundancy in hardware
    • G06F11/1608Error detection by comparing the output signals of redundant hardware
    • G06F11/1616Error detection by comparing the output signals of redundant hardware where the redundant component is an I/O device or an adapter therefor
    • G06F11/162Displays
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

• ·
. 8USE · DiPL-PHYS-MENTZEL- dipl-ing. LUDEWIG
Unterdörnen 114 · Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 · Fernruf (02021 553611/12 ■ Telex 8591 6Ou λ par
•3·
511 5600 Wuppertal 2, den 1.10.1980
Kennwort; "Segmentüberwachung, Fall 270"
Maatschappij van Berkel's Patent N.v. , Rotterdam/Niederlande
Vorrichtung/ insbesondere Waage/mit digitaler Anzeige von Daten
Bei Vorrichtungen mit digitaler Anzeige von Daten verwendet man zur Darstellung von Ziffern Segmente, die an eine Steuerschaltung angeschlossen sind. Es gibt beispielsweise eine Sieben-Segment-Anzeige, mit der siah alle Ziffernsymbole von O bis 9 durch entsprechende Ansteuerung der Segmente jeweils darstellen lassen. Entsprechend der gewünschten Anzahl der Ziffernstellen ist eine solche Anzeigeeinrichtung mit einer Vielzahl von solchen Segment-Sätzen versehen.
Nun kommt es vor, daß ein oder mehrere Segmente ausfallen und daher bei einer Ansteuerung nicht mehr leuchten. Sofern es sich dabei um Segmente handelt, die unleserliche Ziffern entstehen lassen, läßt sich dieser Defekt mit dem Auge feststellen, doch gibt es Segmente, deren Ausfall falsche Ziffern entstehen läßt. So kann beispielsweise durch Ausfall eines einzigen bestimmten Segments aus der Ziffer "8" fälschlicherweise die Zifferndarstellung "O" oder "6" sich ergeben, ohne daß dies beim Ablesen bemerkt wird. Die Entstehung solcher Fehler ist aber nicht tragbar, weshalb eine Überwachung der Segmente erforderlich ist.
Dies erfolgt am einfachsten durch Überwachung des Segmentstroms, wofür es mehrere MöglichktLten gibt. Im einfachsten Fall erfolgt
-g*
dies, indem man den Mindeststrom bestimmt, der für die Wirksamkeit eines Segments erforderlich ist und überwacht, ob während des Betriebs der Vorrichtung der anfallende Strom oberhalb oder unterhalb des ermittelten Mindestwerts liegt. Auf diese Weise bekommt man die Information über die Wirksamkeit oder den Defekt . eines Segments. Es kommt also bei der Überwachung auf die Messung der jeweiligen Segmentströme an. Diese Messung ist allerdings nur dann ausreichend einfach, wenn der Unterschied der Strommessung zwischen dem Einschaltzustand und Defekt-Zustand genügend groß ist. Je kleiner dieser Unterschied wird, desto schwieriger gestaltet sich die überwachung.
Bei manchen Anzeigetypen, wie z.B. bei LED-Anzeigen, ist dieser Unterschied genügend groß. Werden aber zur Anzeige Fluoreszensröhren verwendet, so ergibt sich nur ein kleiner Unterschied, der großen Meßaufwand erfordert.
Segmentsanzeigen mit Fluoreszensröhren benötigen nämlich nur wenig Strom im Einschaltzustand. Kennzeichnend für solche Fluoreszensröhren ist eine hohe Eingangsimpedanz. Dies würde zu einer Undefinierten Eingangsspannung im Ausschaltzustand führen, weshalb man diesem Eingang einen Ausräum-(Pull-down)-Widerstand parallel schaltet. Dann fließt aber bei Einschaltung des Segments auch durch diesen parallelen Ausräumwiderstand ein Strom, der im Verhältnis zu dem zu überwachenden Segmentstrom groß ist. Wenn man den Gesamtstrom dieser Parallelschaltung zur Überwachung heranzieht, so ergibt sich nur ein kleiner Unterschied in den beiden zu unterscheidenden Fällen, nämlich einem ordnungsgemäß wirksamen, leuchtenden Segment und einem defekten, nicht leuchtenden Segment. Dadurch gestaltet sich die Überwachung der Segmente sehr schwierig.
■s-
Bei solchen bekannten Vorrichtungen mit der Überwachung des Gesamtstroms wird die Meßspannung in bestimmten Meßzeitpunkten von einer Vergleichseinrichtung abgeführt, weil dies eine Vereinfachung der Steuerschaltung für die Segmente bringt. Stellt die Vergleichseinrichtung, die wegen der genannten geringen Unterschiede des Gesamtstroms sehr aufwendig ausgebildet sein muß, eine auf einen Defekt in einem Segment zurückzuführende Erniedrigung des Gesamtstroms fest, so wird der Fehler in einer am Ausgang dieser Vergleichseinrichtung angeschlossenen Signalanzeige od. dgl. gemeldet. Wegen der geschilderten geringen Stromunterschiede gestaltet sich dies nicht immer zuverlässig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache, preiswerte Vorrichtung der im Gattungsbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, die zuverlässig den Defekt an einem Segment zu überwachen gestattet.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Parallelzweig des Ausräumwiderstands ein steuerbarer Schalter angeordnet ist, der sich in den Meßzeitpunkten jeweils in seiner Offenstellung befindet. Im Meßzeitpunkt fließt dann kein Strom durch den Ausräumwiderstand, weshalb nur der durch das Segment fließende Strom überwacht wird. Aus diesem Grund ergibt sich ein großer unterschied in dem überwachten Strom, in Abhängigkeit davon, ob das Segment ordnungsgemäß funktioniert oder defekt ist. Weil sich nun große Unterschiede in der Meßspannung ergeben, ist eine zuverlässige Segment-Überwachung und die Verwendung von Vergleichseinrichtungen einfacher Bauweise möglich. Der im Parallelzweig bei der Erfindung erforderliche steuerbare Schalter ist sehr preiswert herzustellen und leicht zu steuern. Es bietet sich hierzu vorteilhaft ein Transistor an.
■Ιο-
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung sind aus an Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich. In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen darge- . stellt. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung die Schnittansicht durch eine mehrere Anzeigefelder mit Segment-Sätzen aufweisende Fluoreszenzröhre, an welcher die Erfindung anwendbar ist,
Fig. 2 die Draufsicht auf ein Anzeigefeld für eine Ziffernstelle einer solchen Fluoreszensröhre, woraus die Form und Anordnung der Segmente im Falle einer Sieben-Segment-Anzeige zu erkennen sind,
Fig. 3 die zu einem Segment gehörende Steuer- und Überwachungsschaltung nach dem Stand der Technik,
Fig. 4 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung ein Teilstück einer nach der Erfindung gestalteten Schaltung,
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Schaltung, die erfindungsgemäß weiter vervollständigt ist und
Fig. 6 die Steuer- und Überwachungsschaltung für ein Anzeigefeld einer Ziffernstelle gemäß Fig. 2 nach der Erfindung, die auf den Schaltungsprinzipien der Fig. 5 beruht.
Eine Fluoreszensröhre 10 besitzt, entsprechend der Anzahl der benötigten Ziffernstellen,Anzeigefelder 11, 11', die jeweils mit einem Satz von Segmenten A bis G bzw. A1 bis G1 versehen sind. Zur Darstellung der Ziffern ist eine sogenannte Sieben-Segment-
Anzeige verwendet, deren Schaltung aus Fig. 1 und deren Form und Anordnung aus der Draufsicht in Fig. 2 zu erkennen ist. Es liegt eine Schaltung für einen Multiplex-Betrieb vor. Die Segmente A bis G bzw. A1 bis G1 dienen zur Darstellung der Ziffern, während das Segment H bzw.H1 einen Dezimalpunkt in der Anzeige bildet.
Die Segmente A bis H bzw. A1 bis H1 sind Anoden der Röhre, die jeweils, mit Leitungen 12, 12* versehen sind. Die Leitungen 12, 12' jeweils übereinstimmender Segmente A, A1 bzw. B, B1 bzw. C, C usw. der verschiedenen Anzeigefelder 11, 11" sind jeweils durch eine gemeinsame Leitung 13 verbunden und stehen mit Anschlußstellen a bis g an der Röhre IO in Verbindung, wodurch die jeweils übereinstimmenden Segmente A, A1 bis G, G' ansteuerbar sind. Die Röhre 10 besitzt auch eine gemeinsame Kathode 14 für alle Anzeigefelder 11, 11'. Trotz ihrer gemeinsamen Anschlüsse a bis h ergibt sich eine individuelle Ansteuerung der Segmente in den einzelnen Anzeigefeldern 11, 11', weil jedes Anzeigefeld 11, 11' ein eigenes Gitter 15, 15' aufweist, welches einen jeweils eigenen Anschluß 16, 16' zur individuellen Ansteuerung besitzt. Die Kathode 14 liegt im Betriebsfall immer an einer negativen Spannung - V an. Diejenigen Segmente, die in einem gegebenen Anzeige-Zeitpunkt leuchten sollen, werden über die ihnen zugehörigen Anschlüsse a bis h mit einer positiven Spannung + V verbunden. Wegen der genannten Verbindung 13 zwischen den jeweiligen Leitungen 12, 12' werden bei einer solchen Ansteuerung alle zusammengehörigen Segmente A, A1 mit der Spannung + V versehen, also auch diejenigen der verschiedenen Anzeigefelder, die in dem gegebenen Anzeige-Zeitpunkt nicht leuchten sollen. Die Auswahl des jeweiligen Segments in dem gewünschten Anzeigefeld 11, 11' ergibt sich durch eine individuelle Ansteuerung ihrer jeweiligen Gatter 15, 15'. Soll beispielsweise in t-'nem gegebenen Anzeige-Zeitpunkt das Segment A des Anzeigefeldes 11 leuchten, nicht aber das entsprechen-
•I·
de Segment A1 in den anderen Anzeigefeldern 11', so wird der zugehörige Gatter-Anschluß 16 mit einer positiven Spannung verbunden, während die Gatteranschlüsse 161 aller übrigen Anzeigefelder, auf einem negativen Spannungspotential gehalten werden. Dadurch ist es möglich, trotz dieser einfachen Steuerschaltung individuell einzelne Segmente A bis H bzw. A1 bis H1 nacheinander in den einzelnen Anzeigefeldern 11, 11' zum Leuchten zu bringen.
In Fig. 3 ist eine bekannte Schaltung zur Ansteuerung und Überwachung eines Segments A schematisch dargestellt. Die erwähnte + V-Spannung ist an eine Versorgungsleitung 17 angeschlossen, die zu dem Anschluß a des Segments A führt und dessen nicht näher gezeigte Kathode über den schon aus Fig. 1 ersichtlichen Kathoden-Anschluß 18 an der erwähnten negativen Spannung - V gehalten wird. In die Versorgungsleitung 17 ist ein Meßwiderstand Rm sowie ein Transistor 19 (p-n-p-Transistor) in Reihe geschaltet. Über eine Steuerleitung 21 wird die Basis des Transistors 19 angesteuert, wenn das betreffende Segment A leuchten soll. Weil die anodischen Segmente A der Röhre eine sehr-hohe Impedanz besitzen, ist im Ausschaltzustand des Transistors 19 die Spannung am Anschluß a des Segments A nicht definiert. Dadurch würde das Segment in der Praxis die Spannung seiner Umgebung annehmen. Weil hier, wie Fig. 1 verdeutlichte, das Gatter 15 dem Segment A am nächsten steht, würde das Segment A eine gewisse positive Spannung annehmen und könnte auch im Ausschaltzustand des Transistors 19 schwach leuchten. Um dies auszuschließen, ist es erforderlich, dem Segment A einen Parallelzweig 23 mit einem Ausräumwiderstand, der üblicherweise als Pull-down-Widerstand Rp bezeichnet wird, zu versehen, wobei dieser Parallelzweig 23 mit dem Anschluß 18 für die Spannung - V verbunden ist.
Von einem Knotenpunkt Ka der Versorgungsleitung 17 geht eine Meßleitung 22 ab, die an den Eingang einer nicht näher gezeigten Vergleichseinrichtung angeschlossen ist. Diese erfaßt gegenüber einem vorgegebenen Nullpotential, das in Fig. 1,4 und 5 durch die mit (O) angedeutete Masse veranschaulicht ist, die Meßspannung Um, die sie überwacht. Dadurch ergeben sich bei der bekannten Schaltung von Fig. 3 die folgenden Strom- und Spannungsverhältnisse:
Der durch den Meßwiderstand Rm fließende Gesamtstrom Im ist zunächst gleich der Summe des in Fig. 3 angezeichneten Segment-Stroms Is und des Stroms Ip im Parallelzweig 23} wenn über die Steuerleitung 23 der Transistor 19 in Einschaltstellung sich befindet. Weiterhin ergibt sich die Meßspannung Um aus dem Produkt des Meßwiderstands Rm und dem dort fließenden Gesamtstrom Im. Durch die Zusammenfassung dieser Beziehungen ergibt sich damit für die Meßspannung:
Um = V - Rm . (Is + Ip).
über die Meßleitung 22 wird somit der Vergleichseinrichtung im Falle eines ordnungsgemäß wirksamen Segments A eine Meßspannung Um zugeführt, die sich aus der vorstehenden Gleichung ergibt, worin der Segmentstrom Is einen bestimmten Nominalwert einnimmt. Wegen der gegebenen Widerstandsverhältnisse am Segment A einerseits und am Parallelwiderstand Rp andererseits ist aber der Strom Ip wesentlich größer als der Segmentstrom Is. Ergibt sich nun der zu überwachende Fall, daß das Segment A defekt ist, also nicht leuchtet, so fließt im Einschaltzustand des Transistors 19 kein Segmentstrom Is. Weil aber, wie vorstehend festgestellt wurde, der Segmentstrom .""s sehr klein im Verhältnis zum Strom Ip im Parallelzweig 23 ist, führt dies nur zu einem geringen Unter-
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schied in der Meßspannung Um. Daher sind hohe Anforderungen an die Vergleichseinrichtung zu stellen, die über die Meßleitung 22 solch geringe Unterschiede der Meßspannung Um feststellen muß.
Die Erfindung bringt eine wesentliche Vereinfachung der Verhältnisse. Dies ist in Fig. 4 erläutert, wo eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung gewählt ist, weshalb die gleichen Bezugszeichen für die Bauteile verwendet sind und daher insoweit die zugehörige bisherige Beschreibung gilt. Die Besonderheit besteht darin, daß in dem Parallelzweig 23 ein steuerbarer Schalter angeordnet ist, der hier von einem Transistor 20 (n-p-n-Transistor) gebildet ist. Im Meßzeitpunkt, wenn die Vergleichseinrichtung die an der Meßleitung 22 anliegende Meßspannung Um abfühlt, wird der Parallelwiderstand Rp abgeschaltet. Diese Abschaltung erfolgt durch eine entsprechende Ansteuerung der B^sisleitung 25 dieses Transistors 20. Im Meßzeitpunkt, wenn also der Schalter 20 in Offenstellung ist, fließt im Parallelzweig 23 kein Strom Ip, weshalb dann der Strom Im am Meßwiderstand Pm gleich ist dem Segmentstrom Is. Daher besteht nun für die Meßspannung Um die Beziehung:
Um = V - Rm · Is.
Sollte nun an dem Segment A ein Defekt vorliegen und dieses nicht leuchten, so fließt dann auch kein Segmentstrom Is, weshalb aufgrund der vorstehenden Beziehung die Meßspannung Um = V wird. Dadurch ergeben sich sehr große Unterschiede in der Meßspannung Um zwischen den beiden zu überwachenden Fällen, nämlich bei ordnungsgemäß funktionierendem Segment A einerseits und bei defektem, nicht leuchtenden Segment A andererseits im Ansteuerungsfall. Dies kann von einer sehr einfachen, an der Meßleitung 22 angeschlossenen Vergleichseinrichtung zuverlässig festgestellt werden.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch leicht, die geschilderte Überwachung eines Segments A auszuführen, wenn aus baulichen Gründen die Ströme der verschiedenen Segmente A bis H sich stark ändern sollten. Es ist in der Praxis festgestellt worden, daß sich ein solcher Segmentstrom Is um den Faktor 4 ändern kann. Bezogen auf einen Durchschnittswert kann also der Segmentstrom von einhalb mal Is bis zweimal Is schwanken. Aus diesem Grunde wird der Meßwiderstand Rm so dimensioniert, daß auch bei dem kleinsten zu erwartenden Segmentstrom einhalb mal Is noch eine ausreichend große Meßspannung Um sich ergibt. Ein solcher Meßwiderstand Rm ergibt sich somit aus dem Quotienten dieser kleinsten zulässigen Meßspannun Um und diesem kleinsten zu erwartenden Segmentstrom einhalb Is. Würde man nun eine andere Röhre einsetzen, so könnte, wenn sich dann ein angenommener Maximalwert des Segmentstroms von 21s ergeben sollte, eine Meßspannung Um anfallen, die, bezogen auf den vorausgehenden Fall, um den Faktor 4 größer wäre. Dies würde eine einfache zuverlässige Detektion erschweren. Die Fig. 5 zeigt, daß auch dies im Rahmen der Erfindung leicht zu beheben ist.
In Fig. 5 ist zunächst die bereits in Fig. 4 gezeigte und erläuterte Schaltung dargestellt, für welche die bisherige Beschreibung gilt. An dem erwähnten Knotenpunkt Ka ist über eine Leitung 24 eine Diode 26 und eine Konstantspannungsquelle 27 eingeschlossen, die aus einem Spannungsregler besteht. Sinkt die Spannung am Knotenpunkt Ka unterhalb der erwähnten Referenzspannung ab, so übernimmt die Konstantspannungsquelle 27 einen Teil der Stromversorgung·. im Meßzeitpunkt, wenn der Schalter 20 in Offenstellung ist, liegt bei ordnungsgemäß leuchtendem Segment A aufgrund der Konstantspannungsquelle 27 eine definierte Meßspannung Um vor, gleichgültig, ob der Segmentstrom Is den kleinsten oder den vierfach höheren Wert einnimmt, denn aufgrund dieser Spannungsregelung
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am Knotenpunkt Ka ist der Strom Im am Meßwiderstand Rm in all diesen Fällen gleich. %§t aber das Segment A defekt und leuchtet folglich nicht, so fließt auch kein Segmentstrom Is. Deshalb fließt auch kein Strom Im durch den Meßwiderstand Rm und es bildet sich am Knotenpunkt Ka die an der Versorgungsleitung 17 angeschlossene Spannung (+ V) aus. Der an die Meßleitung 22 angeschlossene Detektor findet nun am Knotenpunkt Ka diese hohe Spannung vor, die wesentlich höher als die die ordnungsgemäße Wirksamkeit des Segments A kennzeichende Meßspannung Um ist, weshalb sehr zuverlässig der Defekt im Segment A zu ermitteln ist. Außerhalb des MeßZeitpunktes, wenn der Schalter 20 im Einschaltzustand ist, fließt auch bei defektem A ein Strom durch Rp, der dann gleich Im 'ist und es wird der Knotenpunkt Ka von der Konstantspannungsquelle 27 auf die Referenzspannung reguliert, doch ist dies unbeachtlich, weil dann der an die Meßleitung 22 angeschlossene Detektor nicht wirksam ist.
Die Fig. 6 zeigt die komplette Schaltung für einen ganzen Satz von ein Anzeigefeld bildenden Segmenten A bis H. Wie ersichtlich, genügt eine Konstantspannungsquelle 27, um alle Knotenpunkte Ka bis Kh der diversen Segmente A bis G zu versorgen, wobei die jeweiligen Dioden 26 in den zugehörigen Leitungen 24 eine gegenseitige Entkopplung bringen. Der als Schalter 20 im Parallelkreis 23 dienende Transistor 20 ist allen Segmenten A bis D gemeinsam, doch ist jeder Versorgungsleitung 17 ein gesonderter Parallelwiderstand Rp zugeordnet. Von jedem Knotenpunkt Ka bis Kh führt die entsprechende Meßleitung 22 zu der Vergleichseinrichtung, die somit einzelweise jeden der Segmente A bis H überwacht und einen Fehler meldet.
Wenn der Transistor 20 schaltungsmäßig in Offenstellung sich befindet, also gesperrt ist, sind die einzelnen Parallelwiderstände
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Rp nicht mit dem negativen Potential - V verbunden, welches an dem Parallelzweig 23 anliegt. Dann könnte ein nicht angesteuertes Segment A bis H von einem gerade angesteuerten Segment mit Strom versorgt werden wegen der gegenseitigen Verbindung der zugehörigen Parallelwiderstände Rp an der gemeinsamen Leitung 28. Das könnte zur Folge haben, daß nicht angesteuerte Segmente schwach leuchten. Dies kann man leicht vermeiden, wenn'"man jedem Parallelwiderstand Rp eine Diode in Reihe schaltet. Weil die Dauer einer Messung allerdings nur wenige Mikrosekunden dauert,während welcher, wie oben vorgetragen wurde, der Transistor 20 keinen Stromfluß durchläßt, und Segmentströme von der· Vergleichseinrichtung nur dann gemessen zu werden brauchen, wenn die Anzeige im Feld 11 einen neuen Wert anzeigt, ist es nicht erforderlich, diese weiteren Dioden zu verwenden.
Wie in Fig. 6 angedeutet, fließt, wogen der ZusammenITnssuny der Widerstände Rp im Parallelzweig 23 die Summe jener Widerstandsströme Ip, die sich durch die Ansteuerung der Transistoren 19 aufgrund ihrer Steuerleitungen 21- ergibt, wenn der Transistor 20 - außerhalb des Meßzeitpunktes - im Einschaltzustand ist.
W Κ il
-.43A-TE
5. BUSE · DiPL-PHYS. MENTZEL · dipl-ing. LUDE WEG
I! i'nrdü.riün 114 · foalfjoh 200210 5bO0 Wupporta! 2 ■ Furnruf (0?0?) 553611/12 · Telex 859T6G6wpat
5 λ
5600 Wuppertal 2, den 1.10.19 80
Kennwort; "Segmentüberwachung, Fall 270"
Aufstellung der Bezugszeichen:
10 , 11' Fluorciszensröhro a Rm Anschluß für A, A1
1 1 , 12' Anzeigefeld b Rp Anschluß für B, B1
12 Leitung C Anschluß für C, C
13 Verbindung d Ka Anschluß für D, D'
14 , 15' Kathode e Kb Anschluß für E, E1
15 , 16' Gatter f Kc Anschluß für F, F1
16 Anschluß g Kd Anschluß für G, G1
17 Versorgungsleitung h Ke Anschluß für H, H1
18 Anschluß Kf
19 Transistor - V Kg Spannung der Kathode
20 Transistor, Schalter + V Kh Spannung der Anode
21 Steuerleitung 0 Um Nu11spannung
22. Meßleitung Im Meßwiderstand
23 Parallelzweig Is Ausräumwiderstand,
24 Leitung Parallelwiderstand
25 Basisleitung Knotenpunkt
26 Diode Knotenpunkt
27 Konstantspannungsquelle Knotenpunkt
28 Leitung Knotenpunkt
A1 Knotenpunkt
A, B1 Segment Knotenpunkt
B, C Segment Knotenpunkt
c, D1 Segment Knotenpunkt
D, E1 Segment Meßspannung
E, F1 Segment Gesamtstrom
F, G1 Segment S egments trom
G, H1 Segment Strom durch Rp, im
Parallelzweig 23
H, Segment

Claims (4)

DIPL.-PHYS. BUSE · DiPL-PHYS. MENTZEL · dipl-ing. LUDEWIG Unierdörnen114 · Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 ■ Fernruf (0202) 553611/12 · Telex 8591 606wpax 5S00 Wuppertal 2, den 1· 10.198ο Kennwort: "Segmentüberwachung, Fall 270" Patentansprüche :
1.)/ Vorrichtung, insbesondere Waage, mit digitaler Anzeige von — Daten, wie Gewichten und Preisen, durch elektrisch ansteuerbare Segmente in Fluoreszenz-Röhren,
mit einem jeweils parallel zu einem Segment geschalteten Ausräum- (Pull-down-)Widerstand und
mit einem jeweils in Reihe zum Segment geschalteten Meßwiderstand,
der eine Meßspannung zum überwachen der Wirksamkeit dieses Segments liefert,
und die Meßspannung in bestimmten Meßzeitpunkten von einer Vergleichseinrichtung abgefühlt wird,
die einen Ausgang zur Fehlermeldung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß im Parallelzweig (23) neben dem Ausräum-Widerstand (Rp) ein steuerbarer Schalter (20) angeordnet ist,
der sich in den MeßZeitpunkten jeweils in seiner Offenstellung befindet.
ORIGINAL !NSPECTED
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter ein Transistor (20) ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Meßwiderstand (Rm) über eine Diode (26) eine Konstantspannungsquelle (27) (Spannungsregler) geschaltet ist.
4.) Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Segmente(A bis H; A1 bis H1) in den Anzeigefeldern (11, 11") für verschiedene Ziffernstellen, die nacheinander anzeigewirksam ansteuerbar sind, miteinander verbunden (13) sind und jeweils einen gemeinsamen Ausräum- (Rp) und Meßwiderstand (Rm) aufweisen.
DE19803037264 1980-10-02 1980-10-02 Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten Withdrawn DE3037264A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803037264 DE3037264A1 (de) 1980-10-02 1980-10-02 Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten
IT24001/81A IT1139425B (it) 1980-10-02 1981-09-16 Dispositivo,specialmente bilancia,con indicazione digitale dei dati
FR8118420A FR2491661A1 (fr) 1980-10-02 1981-09-30 Dispositif, tel que balance, comportant l'affichage numerique de donnees

Applications Claiming Priority (1)

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DE19803037264 DE3037264A1 (de) 1980-10-02 1980-10-02 Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten

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DE19803037264 Withdrawn DE3037264A1 (de) 1980-10-02 1980-10-02 Vorrichtung, insbesondere waage, mit digitaler anzeige von daten

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FR (1) FR2491661A1 (de)
IT (1) IT1139425B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3213301A1 (de) * 1981-04-30 1982-11-18 Pitney Bowes, Inc., 06926 Stamford, Conn. Pruefschaltung fuer eine digitale sichtanzeige

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3213301A1 (de) * 1981-04-30 1982-11-18 Pitney Bowes, Inc., 06926 Stamford, Conn. Pruefschaltung fuer eine digitale sichtanzeige

Also Published As

Publication number Publication date
IT8124001A0 (it) 1981-09-16
FR2491661B3 (de) 1984-07-27
IT1139425B (it) 1986-09-24
FR2491661A1 (fr) 1982-04-09

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