DE3036913A1 - Induktivitaetseinrichtung - Google Patents
InduktivitaetseinrichtungInfo
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Description
1A-3377
TDK-98
(840036)
(840036)
TDK ELECTRONICS CO., LTD. Tokyo, Japan
Induktivitätseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Induktivitätseinrichtung, insbesondere
eine Versteilerungsspule für einen Breitbandvers barker.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine herkömmliche Induktivitätseinrichtung, bei der eine Spule 2 auf einen Wicklungsbereich
eines Trommelkerns 1 aufgewickelt ist. Zu beiden .Seiten des Trommelkerns 1 sind konische, konkave Ausnehmungen
3 ausgebildet. Die Oberfläche dieser Ausnehmungen ist mit einer Silberschicht 4 belegt. Ein Anschluß 2a der Spule 2
und ein Zuleitungsdraht 5 sind mit der Silberplattierungsschicht verlötet und somit elektrisch verbunden. Auf der
Außenseite sind sie mit einem isolierenden Außenfilm oder mit einer isolierenden Außenfolie oder -umhüllung 6 abgedeckt.
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Im Falle eines "billigen elektronischen Bauteils, z.B.
einer Versteilerungsspule, ist es nicht wirtschaftlich,
teure Edelmetalle, wie Silber, zu verwenden. Darüberhinaus muß die Sinterelektrode durch Schmelzen von Silber hergestellt
werden. Hierdurch wird das Silber in unnötiger Weise auf andere Bauteile verspritzt. Es werden hierdurch Schmutzflecken
auf der Spule ausgebildet sowie Kurzschlußstellen und Fluktuationen des Verlustkoeffizienten oder der Eigenresonanzfrequenz
.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die genannten Nachteile zu überwinden und eine Induktivitätseinrichtung
mit gleichförmigen Charakteristika und stabiler Qualität mit geringen Kosten herzustellen.
Diene Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Induktivitätseinrichtung gelöst, bei der jeweils eine Metallfolie aus
einem elektrisch leitfähigen Material, wie Kupfer oder Aluminium,
an beiden Endflächen eines Magnetkerns gebunden ist und bei der jeweils ein Ende einer auf den Magnetkern
gewickelten Spule sowie ein Zuleitungsdraht mit der Metallfolie verlötet sind. Die Metallfolie kann jeweils mit einem
konkaven Bereich verbunden sein, welcher an der jeweiligen Endfläche des Magnetkerns ausgebildet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 und 2 Ausführungsformen herkömmlicher Induktivitätseinrichtungen;
Fig. 3 bis 5 Ausführungen der erfindungsgemäßen Induktivitätseinrichtung;
Fig. 6a eine graphische Darstellung des Q-Wertes der erfindungsgemäßen Induktivitätseinrichtung mit einer Kupferfolie
; und
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Fig. 6b eine graphische Darstellung des Q-Wertes
der herkömmlichen Induktivitätseinrichtung mit einer Silberplatte
.
Die erfindungsgemäße Induktivitätseinrichtung hat einen
Aufbau, bei dem jeweils eine Metallfolie aus Kupfer oder Aluminium oder dergl. mit beiden Endflächen des Magnetkerns
verbunden ist, und zwar anstelle der Silberplattierungsschicht
der herkömmlichen Einrichtung. Jeweils ein Ende der Spule und ein Zuleitungsdraht sind mit der Metallfolie verlötet.
Bei der Induktivitätseinrichtung mit diesem Aufbau ist die Metallfolie aus Kupfer oder Aluminium wesentlich
wirtschaftlicher als die aus Silber bestehende Edelmetallfolie der herkömmlichen Einrichtung, so daß die Herstellungskosten
erheblich gesenkt werden können. Die Elektrodenschicht kann hergestellt werden, indem man eine Folie
aufbringt und mit der Oberfläche verbindet. Hierdurch kann die Produktivität wesentlich verbessert werden, und man erhält
Produkte mit gleichförmigen Charakteristika und stabiler Qualität, und die Charakteristika können wesentlich
verbessert werden.
Im folgenden soll auf die Zeichnungen Bezug genommen werden. Bei den Induktivitätseinrichtungen gemäß den Fig. 3
bis 5 handelt es sich um kompakte Spulenbauteile, z.B. um Versteilerungsspulen. Dabei ist jeweils eine Spule 8 auf
einen Magnetkern, z.B. einen Stabkern 7 oder einen Trommelkern 7', aufgewickelt. Jeweils eine wirtschaftliche,elektrisch
leitfähige Metallfolie 9 aus Kupfer, Aluminium oder dergl. ist auf beide Endflächen des Magnetkerns 7 oder 7*
aufgebracht und hier mit einem Bindemittel oder einem Lot 10 verbunden. Hierdurch werden Elektrodenschichten gebildet.
Die Metallfolien der Elektrodenschichten können in gewünschter Gestalt aus einer breiten Metallfolie geschnitten
werden. Im Falle der Verbindung mit einem Binde-
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mittel können beide Endflächen mit einem wärmehärtbaren Bindemittel beschichtet werden. Nach der Beschichtung mit
dem wärmehärtbaren Bindemittel wird die Metallfolie auf beide Endflächen aufgebracht und unter einem zweckentsprechenden
Druck in einer Heißpreßeinrichtung erhitzt. Das Bindeverfahren kann äußerst einfach sein. Das Ende 8a der
Spule 8 wird mit dem oberen Ende des Zuleitungsdrahts 11 verzwirnt oder zusammengelegt und in Kontakt mit der Metallfolie
gebracht. Die Kontaktbereiche werden mit der Oberfläche der Metallfolien mit Hilfe eines Lots 12 verbunden,
derart, daß die Zuleitungsanschlüsse 11 sich von beiden Enden der Metallspule 7 und 71 abwärts erstrecken.
Ein Isolierungsfilm 13 umhüllt oder bedeckt den Magnetkern 7 oder 7', und man erhält die fertige Induktivitätseinrichtung.
Gemäß Fig. 5 kann jeweils eine konkave Ausnehmung 14 mit gewünschter Konfiguration, z.B. mit Kreiskonfiguration
oder Rechteckkonfiguration, auf den beiden Seitenflächen des Magnetkerns ausgebildet v/erden, und die Metallfolie
9 kann in der konkaven Ausnehmung 14 befestigt werden. Hierdurch wird verhindert, daß die Metallfolie leicht herausschlüpft.
Die Metallfolie kann leicht mit der Oberfläche des Magnetkerns in vorbestimmter Position auf der
Seitenfläche des Magnetkerns verbunden werden, so daß die Herstellung vereinfacht ist.
Erfindungsgemäß wird die Elektrodenschicht 9 aus einem wirtschaftlichen
Material, wie Kupfer oder Aluminium, hergestellt. Teure Materialien, wie Silber 3 können daher eliminiert
werden. Die Elektrodenschicht 9 kann hergestellt werden, indem man eine Metallfolie aus Kupfer oder Aluminium
oder dergl. aufbringt und mit der Oberfläche verbindet.
Somit kann eine Behandlung mit geschmolzenem Metall unter-
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bleiben. Eine solche Behandlung mit geschmolzenem Metall
ist erforderlich bei der Silberpiattierung. Ferner kann auch ein Backen bei 700 bis 900°C, wie dies bei der Silberpia
ttierung erforderlich ist, unterbleiben. Die Elektrodenschicht 9 wird ausgebildet unter Verwendung einer
Metallfolie mit vorbestimmter Größe. Hierdurch kann die Qualität der Einrichtung wesentlich verbessert werden,
und die Charakteristika der Induktivitätseinrichtung, insbesondere
der Verlustkoeffizient und die Eigenresonanzfrequenz, können äußerst genau eingestellt werden und verbessert
werden.
Die Änderungen der Charakteristika (Q-Wert) wurden untersucht.
Es wurde festgestellt, daß der Q-Wert bei der erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer Metallfolie als
Elektrodenschicht äußerst stabil ist. In Fig. 6a ist der Q-Wert der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Man
erkennt eine beträchtliche Verbesserung im Vergleich zum Q-Wert der herkömmlichen Einrichtung (Fig. 6b) mit einer
Silberplattierungs-Elektrodenschicht.
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Induktivitätseinrichtung
kann das Herstellungsverfahren wesentlich vereinfacht werden und die Energie für das Backen kann eingespart
werden. Man erhält somit wirtschaftliche Produkte. Dennoch handelt es sich bei dem erfindungsgemäßen Erzeugnis
um eine ideale Induktivitätseinrichtung mit erwünschten,
vorbestimmten Charakteristika und hoher Qualität sowie insbesondere mit gleichförmigen Charakteristika,
welche im Vergleich zu herkömmlichen Induktivitätseinrichtungen
noch verbessert sind.
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Claims (4)
1. Induktivitätseinrichtung mit einer Spule auf einem
Magnetkern, gekennzeichnet durch eine Elektrodenschicht (9) aus einer Metallfolie, welche mit einer Endfläche des
Magnetkerns (7) verbunden ist, wobei das Ende der Spule (8) und ein Ende eines Zuleitungsdrahtes (11) mit der Metallfolie
(9) verlötet sind.
2. Indukbivitätseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Metallfolie (9) mit einer konkaven Ausnehmung (14) einer Endfläche des Magnetkerns (71) verbunden
ist.
3. Induktivitätseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit beiden Endflächen
des Magnetkerns (7,7') jeweils eine Metallfolie verbunden
ist.
4. Induktivitätseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Endflächen des
Magnetkerns (7,7') jeweils eine konkave Ausnehmung (14)
ausgebildet ist und daß jeweils eine Metallfolie (9) mit beiden konkaven Ausnehmungen (14) an den Endflächen des Magnetkerns
(7,7") verbunden ist.
5· Induktivitätseinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallfolie aus Kupfer oder Aluminium besteht.
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