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DE3036903A1 - Auf laserstrahlen ansprechendes aufzeichnungsmedium - Google Patents

Auf laserstrahlen ansprechendes aufzeichnungsmedium

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Publication number
DE3036903A1
DE3036903A1 DE19803036903 DE3036903A DE3036903A1 DE 3036903 A1 DE3036903 A1 DE 3036903A1 DE 19803036903 DE19803036903 DE 19803036903 DE 3036903 A DE3036903 A DE 3036903A DE 3036903 A1 DE3036903 A1 DE 3036903A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
recording medium
plastic material
laser beam
solvent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803036903
Other languages
English (en)
Other versions
DE3036903C2 (de
Inventor
Billie Cupertino Calif. Nam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omex
Original Assignee
Omex
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US06/080,516 external-priority patent/US4360820A/en
Application filed by Omex filed Critical Omex
Publication of DE3036903A1 publication Critical patent/DE3036903A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3036903C2 publication Critical patent/DE3036903C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/24Ablative recording, e.g. by burning marks; Spark recording
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/40Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used characterised by the base backcoat, intermediate, or covering layers, e.g. for thermal transfer dye-donor or dye-receiver sheets; Heat, radiation filtering or absorbing means or layers; combined with other image registration layers or compositions; Special originals for reproduction by thermography
    • B41M5/42Intermediate, backcoat, or covering layers
    • B41M5/44Intermediate, backcoat, or covering layers characterised by the macromolecular compounds

Landscapes

  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)

Description

  • Bes ohr eibung
  • Die Erfindung betrifft allgemein Systeme zur Speicherung von binären Datininformationen und insbesondere ein Datenaufzeichnungsmedium, das auf die Energie eines focussierten Laserstrahles anspricht.
  • Die datenverarbeitende Industrie hat erhebliche Fortschritte gemacht, um Computersysteme und zugehörige periphere Einrichtungen zur Verarbeitung binär kodierter numerischer und alphabetischer Daten mit höheren Geschwindigkeiten ablaufen zu lassen und die Speicherung solcher Daten mit höherer Dichte und geringeren Ersten zu gewährleisten. Große Unternehmen und staatliche Dienststellen verlassen sich in zunehmendem Maße auf datenverarbeitende Einrichtungen bei der automatischen Datenerfassung, Speicherung und Verarbeitung, um die Effizienz der Handhabung von geschäftlichen Transkaçioren, Berechnungs informationen usw. zu erhöhen. Die Zunahme der Geschwindigkeit der Arbeitsweise von Computern ist im wesentlichen das Ergebnis der Fortschritte auf dem Gebiet der Halbleitertechnologie, wodurch hochintegrierte Schaltungen (LSI - large scale integrated circuits) hergestellt werden konnten, die höhere Dichten binärer logischer Elemente oder Gates mit höheren Arbeitsgeschwindigkeiten ermöglichten. Erhebliche Erhöhungen der Speicherdichten werden ebenfalls erreicht. Auf dem Gebiet der Halbleiterspeicher wurde eine Erhöhung der Bit-Dichte sowohl durch eine verbesserte LSI-Technologie, welche zu einer Verringerung der Abmessungen der Speicherzellenelemente geführt hat, als auch durch neue LSI-Technologien, wie z.B. magnetische Zylinderdomänenspeicher (magnetic bubble domain memories), erreicht. Auf dem Gebiet der magnetischen Speicher aTurden Verbesserungen der Dichte bei harten und flexiblen Flattensystemen durch Verbesserung der magnetischen Speichermedien als auch der Lese- und Schreibköpfe, die damit verbunden sind, erzielt.
  • Trotz der erheblichen Vergrößerung der Dichten bei Halbleiter- und Hagnetikspeichersystenen rechtfertigen die Kosten pro Bit solcher Speichermedien zusammen mit den Folgekosten nicht die Verwendung solcher Dechnologien für die allgemein gebräuchliche Speicherung üblicher geschäftlicher Aufzeichnungen in großem Umfange, wie z.B. die Korrespondenz,Berichte, sormblätter, gesetzlicher Dokumente usw. . Die Speicherung und Auftechterhaltung sowohl laufender Arbeitsakten mit solchen Dokumenten als auch die Archivierung ausgewählter Dokumente, die für eine lange Zeit sicher aufbewahrt erden mussen, wird nach wie vor im großen Umfang von Hand durchgeführt, wodurch die Personalkosten und die Kosten für den Aufbewahrung sraum ständig zunehmen.
  • Die digitale zu Auf Aufzeichnungstechnologie mittels Laser ist vor kurzer Zeit entwickelt worden, um binäre Datenspeicher hoher Dichte auszustatten, die leicht sowohl mit datenverarbeitenden Rechnereinrichtungen als auch mit Faksimiledokumentabtastung und Druckapparaten integriert werden können. Diese Technologie ermöglicht eine optische Aufzeichnung von Bilddaten in hochdichtem Format in vertretbarer Zeit und einen schnellen optoelektronischen Zugang zu den gespeicherten Bilddaten und kann auf diese Weise die Grundausstattung für rechnergesteuerte Dokument speicherung und erneute Aufnahme und ein allgemeines Aufzeichnungssteuerungssystem ergeben. Bei dieser Technologie ist ein Schreib- und Bussystem mit Laserstrahlen das Zentrum, mit Hilfe dessen die Speicherung binärer Digitalinformationen in Form vorhandender oder nichtvorhandener kleiner Löcher möglich ist, die in einem dünnen Film des Aufzeichnungsmediums mit hochfocussiertem modulierten Laserstrahl gebildet sind, der über das Aufzeichnungsmedium abtastet Die Grundprinzipien der Bildsneicherung mittels Laser sind in der US-PS 3 474 457 dargestellt. Die US-PSen 3 454 624 und 3 657 707 beschreiben ein Aufzeichnungssystem mittels Laser, bei dem eine rotierende Trommel verwendet wird, die ein auf Laserstrahlen ansprechendes Auf zeichnungsmedium trägt, das flexible Streifen plastischen Materials (beispielsweise Mylar) mit einer darauf aufgebrachten Schicht eines energieabsorbierenden Hfterials enthält. Ein solches auf Laserstrahlung ansprechendes Aufzeichnungsmedium ist ausführlicher in der US-PS 3 665 483 beschrieben. Die Verwendung einer rotierenden Trommel oder anderer mechanischer Abtastungen des Aufzeichnungsmediums begrenzen jedoch die Geschwindigkeit der Aufzeichnungsabtastung sowohl während der Aufzeichnung als auch der lfiedergabe von Daten und zwingt auf diese Weise künstlich dem Gesamtsystem Geschwindigkeiten für Schreiben und Leisen auf, die wesentlich geringer sind als solche, die von herkömmlichen Laserstrahlenergien und Empfindlichkeiten von Aufzeichnungsmedien hervorgerufen werden. Darüberhinaus grenzt die Verwendung flexibler Aufzeichnungsinedien die Genauigkeit der Iinienführung, die zwischen den Datenspuren und dem Laserstrahlweg reproduzierbar erreicht werden können, ab und zwingt dementsprechend dem System Datenbitdichten auf, die wesentlich geringer sind, als die minimalen Abmessungen der Zelle sind, die durch die Optik des Systems bedingt sind.
  • Ferner unterliegen flexible Aufzeichnungsmedien in starkem Maße der Verunreinigung durch Staubpartikel, die zu Fehlern beim Aufzeichnen und/oder Leisen von Daten führen, weshalb eine spezielle Behandlung und Aufbewahrung dieser Systeme in staubfreien Räumen erforderlich ist. Es ist deshalb offensichtlich, daß verschiedene Annäherungsversuche für die Abtastung des Laserstrahles über das Aufzeichnungsmedium und verschiedene Strukturen des Aufzeichnungsmediums selbst erforderlich sind, um ein System zu ermöglichen, das die Schreib/ Bese-Geschwindigkeit und Bitdichten vollständig ausnutzt, dessen Laserstrahlaufzeichnungstecnnologie schon von sich aus möglich ist und das ebenfalls die Aufbewahrung des Aufzeichnungsmediums und die Handhabungserfordernisse vereinfacht.
  • In der US-PS 4 OOí 840 wird ein laseraufzeichnungssystem beschrieben, bei dem eine Spiegelvorrichtung verwendet wird, die auf zwei orthogonalen Achsen drehbar ist, um einen Laserstrahl in zwei Richtungen zum AuSschreiben von Daten auf eine Aufzeichnungsschicht abzulenken, die auf einem festen Glasträger angeordnet ist. Dieses Strahlablenkungssystem mittels Spiegel ermöglicht eine schnellere Strahlabtastung, und der feste Glasträger, der die Aufzeichnungsschicht trägt, ermöglicht präzisere, reproduzierbare Zeilenführungen zwischen dem Aufzeichnungsmedium und dem abtastenden Laserstrahl. Es wurde jedoch gefunden, daß die Verwendung einer Schicht aus Aufzeichnungsmaterial, die unmittelbar auf einen Glasträger aufgebracht ist, zu einem auf Laserstrahlen ansprechenden Aufzeichnungsmedium fübfft, das wesentlich geringere EmpSindlichkeit aufweist als ein entspreciiendes Laseraufzeichnungsmedium, das eine Aufzeichnungsschicht enthält, die auf einem plastischen Träger aufgebracht ist. Ferner kann die Affinität zwischen der metallischen Aufzeichnungsschicht und dem Glassubstrat Unregelmäßigkeiten in der Form und den Abmessungen der Löcher erzeugen, die in die Aufzeichungsschicht eingebrand sind. Die Verwendung eines Glasträgers erfordert deshalb die Herstellung eines komplexeren Aufzeichnungsmediums, um die Gesamtempfindlichkeit des Laseraufzeichnungssystems beizubehalten und eine hohe Schreibgeschxfindigkeit mit geringer Fehl errate zu erreichen.
  • In der nicht zum Stande der Technik gehörenden US-Patentanmeldung mit dem amtlichen Kennzeichen 950 066 vom 10.Oktober 1978 ist die Verwendung einer Schicht eines üblichen plastischen Materials auf Lösungsmittelbasis zwischen einem Glassubstrat und einer Schicht aus Aufzeichnungsmaterial zur Erzeugung eines Aufzeichnungsmediums von im wesentlichen verbesserter Empfindlichkeit und die Bildung von Löchern bestammenden Eigenschaften offenbart. Diese Patentanmeldung offenbart ferner die Verwendung einer zusätzlichen Schutzschicht aus Material über der dünnen Aufzeichnungsschicht.
  • Fachleute auf diesem Gebiet haben generell die Vorteile der Kombination einer Schicht aus Kunststoffmaterial zwischen dem Substrat und der Aufzeichnungsschicht zusammen mit einer Schutzschicht auf der Aufzeichnungsschicht erkannt. Während jedoch Kunststoffmaterialien zur Verwendung als Schutzschicht vorgeschlagen worden sind, haben die Fachleute in der Praxis typischerweise anorganiscne Materialien, wie z.B. Siliziumdioxid in der Schutzschicht verwendet, weil die üblichen Kunststoffmaterialien auf Lösungsmittelbasis, die bereits für die Verwendung als Zwischenschicht vorgeschlagen wurden, aufgelöst oder angegriffen urden, wenn versucht wurde, eine Schutzschicht aus dem gleichen oder einem ähnlichen Kunst stoffmaterial auf Lösungsmittelbasis aufzutragen, weil das verwendete Lösungsmittel die dünne- Schicht des Laseraufzeichnungsmaterials leicht durchdringt.
  • In der prioritätsgleichen Patentanmeldung P (internes Aktenzeichen DEh-14 672) ist die Verorendung einer aufgedaten Schicht aus Kunststoffmaterial . als Schutzüberzug für ein auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium offenbart Dort ist auch das Verfahren zum Auftragen der Schutzschicht aus Kunststoffmaterial auf die Auf zeichnungs schicht des Auf zeichnungsmediums erläutert,durch das jeder Angriff auf die Zwischenschicht zwischen dem Substrat und der Aufzeichnungsschicht ausgeschlossen ist, weil beim Aufdampf verfahren ein Lösungsmittel nicht anwesend ist. Dementsprechend kann die Zwischenschicht zwischen der Aufzeichnungsschicht und dem Substrat eine Schicht aus Kunststoff-Material auf Lösungsmittelbasis sein. Darüberhinaus ist in jener Patentanmeldung die Verwendung einer aufgedampften Schicht aus Kunststoffmaterial als Zwischenschicht zwischen dem Substrat und der Aufzeichnungsschicht offenbart. Da der Vorschlag gemäß jener Patentanmeldung zu einen Aufzeichnungsmedium führt, bei den die Aufzeichnungsschicht zwischen zwei plastischen Schichten eingelagert ist, ist die Verwendung spezieller Bedampfungsanlagen erforderlich, um die aufgedampften Schichten, insbesondere aus Parylene, zu erzeugen, die bei diesem *4u,zeichrungsmedium verwendet werden.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein auf Laserstrahlung ansprechendes Aufzeichnungsmedium anzugeben, das die beim Stand der Technik angef-ürzten Nachteile nicht aufTfeist, von hohe Beständigkeit ist und hohe Geschwindigkeiten der Aufzeichnung und des Lestens gewährleistet.
  • Zur mÖsung dieser Aufgabe ist das auf Laserstrahlen ansprechende Aufzeichnungsmedium erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Träger, eine auf diesem Träger aufgebrachte erste Schicht aus Kunststoffmaterial, eine Schicht aus optische Energie absorb.erendem Material auf dieser ersten Schicht aus Kunststoffmaterial und eine zweite Schicht aus Kunststoff-Material auf der Schicht aus Energie absorbiRrendem Material., die eine Schutzschicht für letztere bildet, wobei das Material der genannten ersten Schicht praktisch vollständig widerstandsfähig gegenüber Lösungsmitteln ist und das Kunststoff-Material der genannten zweiten Schicht ein solches auf Lösungsmittelbasis ist.
  • Die optische Energie absorbierende Schicht stellt die Aufzeichnungsschicht dar. Sie besteht aus Metall und ist vorzugsweise vollständig zwischen einer Zwischenschicht aus gegenüber Lösungsmitteln resistentem plastischen Material, die auf dem Substrat aufgebracht ist, und der Schutzschicht, die auf der Aufzeichnungsschicht aufgetragen ist und-aus Kunststoff-Material auf Lösungsmittelbasis bestrebt.
  • Bei manchen Ausführungsformen der Erfindung besteht das gegenüber Lösungsmitteln widerstandsfähige Kunststoffmaterial aus vernetztem polymeren Material, das in einem Beschichtungsverfahren mittels Lösungsmitteln gebildet ist, und bei anderen Ausführungsformen der Erfindung ist das gegenüber lösungsmitteln widerstandsfähige Kunststoffmaterial ein durch Bedampfung aufgetragenes polymeres Material.
  • Vorzugsweise ist das plastische Ma-terial der ersten Schicht die auf dem Substrat gebildet ist, ein vernetztes polymeres Material, das durch Realtion einer oder mehrerer Komponenten aus einer Klasse von Materialien hergestellt ist, die aktive Polymere enthält, mit einer oder mehreren Komponenten einer Klasse von Materialien, die vernetzte halborganische Verbindungen enthält.
  • Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Reaktion zur Bildung des vernetzten polymeren Materials bei erhöhten Temperaturen und in Anwesenheit eines ausgewählten Katalysators zur Beschleunigung der Bildung des vernetzten Materials durchgeführt wird.
  • Andererseits können verschiedene Komponenten vernetzender halborganischer Verbindungen miteinander in Anwesenheit eines ausgewählten Katalysators miteinander reagieren, um durch Kondensation miteinander vernetzte Polymere zu bilden.
  • Bei entsprechender Auswahl entstehen gegenüber lösungsmitteln widerstandsfähige Schichten aus plastischem Material, die alle erforderlichen Eigenschaften aufweisen, um als Zwischenschicht verwendet werden zu können.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das Material der ersten Schicht ein polymeres Material, das in einem Bedampfungsprozeß gebildet ist, bei dem heißer Dampf eines reaktiven Monomeren als polymerer Überzug auf dem Substrat kondensiert. Vorzugsweise enthält das polymere Material, das auf diese Weise erzeugt wurde, Parylene-Material.
  • Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die zweite Schicht aus plastischem Material ein praktisch gegenüber Lösungsmitte1n widerstandsfähiges Material ist, und daß darüberhinaus eine Schicht aus reflektierendem Material vorhanden ist, die auf der zweiten Schicht aus plastischem Material gebildet ist, und daß eine dritte Schicht aus plastischen Material vorhanden ist, die auf der Schicht aus reflektierenden. Material gebildet ist und ein Kunststoff-Material auf Lösungsmittelbasis enthält Indem zunächst eine Schicht aus gegenüber Lösungsmitteln widerstandsfähigem Kunststoffmaterial auf dem Substrat gebildet wird, kann ein menrschichtiges Laseraufzeichnungsmedium in einfacher Weise dadurcil fertiggestellt werden, daß als nächstes die dünne Aufzeichnungsschicht auf der gegenüber mösungsmitteln widerstandsfaNigen Zwischenschicht gebildet wird, wonach unverzüglich die Aufzeichnungsschicht mit einer Schicht aus üblichem Material auf Lösungsmittelbasis bedeckt wird, um die Aufzeichnungsschicht vollstandig einzuschließen und damit gegenüber Zerstörung zu schützen, was sonst durch Abrieb oder durch Reaktion mit der umgebenden Atmosphäre eintreten Fxjrae, wobei Metalloxide entstehen körnern oder Verunreinigungen der umgebenden Atmosphäre die Aufzeichnungsschicht beeinträchtigen. Somit wird gemäß der vorliegenden Erfindung auf dem Substrat ein Überzug aus gegenüber Lösungsmitteln widerstandsfähigem Material in einer weniger kritischen Zeit im Verfahrensverlauf der Herstellung eines Laseraufzeichnungsmediums gebildet, so daß der vollständige Schutz der Aufzeichnungsschicht, die auf der ersten Schicht gebilde-t ist, in einfacher Weise und unmittelbar durch Aufbringen einer Schicht aus Material auf Lösungsmittelbasis verwirklicht werden kann.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen hervor.
  • Es zeigen: Big.1 ein Blockdiagramm, das beispielsweise eine Laserautzeichnungseinrichtung darstellt, bei der ein Laseraufzeichnungsmedium gemäß der Erfindung verwendet wird; Fig. 2 ausschnittsweise die Struktur eines Laserauzzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt.
  • Fig.1 zeigt eine Einrichtung, die bei einem typischen Aufzeicinnungssystem mit Laserstrahl verwendet wird. Diese Art von Laserauizeichnungssysbem ist allgemein bekannt und braucht deshalb nicht im Einzelnen beschrieben zu werden. Es wird Bezug genommen auf die oben bereits erwähnten US-PSen 3 474 457 und 4001 840, in denen eine genauere Diskussion des Prinzips der Laseraufzeichnung und Beispiele von Einrichtungen unter Anwendung dieser Prinzipien enthalten sind. Allgemein umfaßt eine Laserstrahlaufzeichnung die Verwendung eines Lasers 10, dessen Ausgang mit einem Strahlmodulator 20 gekoppelt ist, der durch Eingangssignalmittel 50 gesteuert wird, um einen austretenden modulierten Laserstrahl zu erzeugen.
  • Bei einer binären Datenschreibweise erzeugen die Eingangssigrclmitlel 50 einen Fluß von binären Impulsen ( digits), so daß der Modulator 20 eine binäre Amplitudenmodulation des Laserstrahles erzeugt. Die Focussierungs- und Abtasteinrichtung 30 erhält den modulierten Laserstrahl, bündelt ihn zu einem sehr kleinen Fleck auf dem Aufzeichnungsmedium 40 und tastet ihn in einem vorbestimmten Raster über das Aufzeichnungsmedium 40 ab. Da der modulierte Laserstrahl verschiedene, nacheinanderfolgende Zellbereiche der Aufzeichnungsschicht im Laseraufzeichnungsmedium abschreitet, brennt er sehr kleine Löcher (0,5 bis 1,0/um im Durchmesser) hinein, wenn der modulierte Laserstrahl zu dieser Zeit vorhanden ist, oder er läßt die Aufzeichnungsschicht unzerstört, wenn der modulierte Laserstrahl nicht vorhanden ist. Der Ausdruck "einbrennen" wird üblicherweise in diesem Zusammenahng benutzt, um die Bildung der Löcher in der Aufzeichnungsschicht zu beschreiben, obwohl die Aufzeichnungsschicht tatsächlich eher schmilzt oder verdampft, um ein Loch zu bilden, als im üblichen Sinne dieses Begriffes zu verbrennen. Dementsprechend wird das in den Modulator 20 eingegebene binäre Eingangssignal auf dem Aufzeichnungsmedium 40 in Form des Vorhandenseins oder der Abwesenheit eines Loches an jedem Zellbereich im Aufzeichnungsmedium reproduziert. Das Bit-Raster, das in das Aufzeichnungsmedium 40 eingeschrieben ist, kann danach wiederum durch Abtasten des Aufzeichnungsmediums mit einem unmodulierten Lase strahl gelesen werden, wobei die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Loches an jeder betreffenden Stelle in Form der dort reflektierten Lichtmenge ermittelt wird.
  • Wie oben allgemein dargelegt ist, ist eine Datenaufzeichnungseinrichtung mittels Laser von sich aus in der Lage, binäre Daten mit hoher Dichte in der Größenordnung von etwa 1,5.i09Bit/cm2 (109 bits per square inch) aufzuzeichnen. Wie oben bereits ausgeführt wurde, stellt es erhebliche Anforderungen bezüglich aller Aspekte des Laseraufzeichnungssystems und insbesondere des Laseraufzeichnungsmediums dar, Bit-Dichten zu erzielen, die den hier innewolmenden Ecglichkeiten der Technologie angenähert sind. Weil die Daten in Form des Vorhandenseins oder der Abwesenheit kleinster Löcher, die in die Aufzeichnungsschicht durch einen hochfocussierten Laserstrahl eingebrannt sind, gespeichert sind, ist die allgemeine Stabilität und Festigkeit des Laseraufzeichnungsmediums sowohl während des Aufzeichnungsprozesses als auch für eine lange Zeitperiode danach im Hinblick auf die Bestimmung der äußersten Bit Dichte kritisch, die angewendet werden kann,um dennoch das Schreiben und Lesen von Daten mit geringer Fehlerrate über eine lange Zeitperiode zu erreichen. Stabilität und Festigkeit sind insbesondere kritisch, wenn das Laseraufzeichnungssystem für die Archivierung von Bilddaten von Dokumenten, die danach zerstört werden, angewendet werden soll Um ein Auf zeichnungsmedium bereitzustellen, das akurat und reproduzierbar auf den abtastenden Laserstrahl in einem laseraufzeichnungssystem ausgerichtet werden kann, ist es erforderlich, daß das Aufzeichnungsmedium ein in der Dimension stabiles, nicht flexibles Substrat enthält, wie z.B. eine dünne Glasplatte der Art, die allgemein in der Halbleiterindustrie zur Herstellung hochgenauer Fotomasken bei der Produktion hochintegrierter Schaltungen (IE;I) verwendet wird Solche sehr diinne Glasplatten bilden die Basis für ein Aufzeichnungsmedium, das ausgezeichnete Stabilität der Abmessungen hat und leictin ein allgemeines Handhabungssystem für Datenplatten integriert werden kann zum Zwecke der reproduzierbaren Positionierung des Aufzeichnungsmediums im Hinblick auf die Abtastbahn des Laserstrahles. Darüberhinaus ist es erforderlich, auf dem Glassubstrat eine Auf zeichnungs schicht aus einem Material zu bilden, dessen Emplindlichkeit gegenüber optischer Energie der Wellenlänge des Laserstrahles in einer Weise ausgeprägt ist, die eine allgemein lange Zeitstabilität und Festigkeit des AufzeicllnungseLediums ergibt.
  • In Fig. 2 ist die Struktur eines I.aseraufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt; es enthält ein transparentes Substrat 41 mit einer darauf gebildeten Schicht 42 aus Kunststoffmaterial, eine Aufzeichnungsschicht 43 und eine zweite Schicht 44 aus Kunststoffmaterial.
  • Das transparente Substrat 41 ist vorzugsweise eine Glasplatte.
  • Diese Glasplatte kann vorteilhafterweise etwa eine Größe von 25 cm2 (4 square inches) und eine Dicke von etwa 1,5 mm (60 mils) haben. Auf einer Oberfläche des Glassubstrates 41 ist eine erste Schicht aus Kunststoffmaterial gebildet.
  • Der Laserstrahl ist vorzugsweise durch das Glassubstrat 41 und die Zwischenschicht 42 auf die Aufzeichnungsschicht 43 gerichtet, weil jegliche Staubpartikel, die sich auf der freien Oberfläche des Substrates ansammeln können, auf diese Weise außerhalb des Brennpunktes während des Bestens und Schreibens von Daten in die Aufzeichungsschicht 43 sind.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist das Material dieser ersten Schicht durch seine im wesentlichen vorhandene Widerstandsfähigkeit gegenüber Lösungsmitteln gekennzeichnet.
  • Diese Eigenschaft kann erreicht werden, indem ein vernetztes polymeres Material verwendet wird, welches trotz Verwendung eines Kunststoffmaterials auf Lösungsmittelbasis bei der Herstellung praktisch vollständig gegenüber Lösungsmittel widerstandsfähig ist, dies als Folge der Vernetzung des Polyiaers, das sonlie,,lic:n das Material der Schicht enthält Andererseits kann die Schicht 42 aus gegenüber Lösungsmittelt widerstandsfähigem Kunststoffmaterial erreicht werden, indem ein polyiteres Material, wie z.B. Parylene, verwendet wird claus ebenfalls eine hohe Widerstandsfestigkeit gegenüber Lösungsmitteln hat und durch einen Aufdampfprozeß gebildet wird, bei dem heißer Dampf eines reaktiven Monomeren auf der Substrat 41 als polymerer Überzug kondensiert wird.
  • Dieser kondensierte polymere Überzug ist Ifahlveise nur auf einer Oberfläche des Glassubstrabes 41 gebildet, wenn geeignete Abdecktechniken für die andere Oberfläche verwendet werden, oder er kann auf allen Oberflächenbereichen des Substrates 41 gebildet werden. Abhängig von dem angewendeten Verfahren zur Bildung der Schicht 42 aus gegenüber Lösungsmitteln widerstandsfähigem Kunststoffmaterial kann dieses bis zu einer Dicke im Berich von 0,05 bis 10»irn aufgetragen werden. Dickenwerte innerhalb dieses Bereiches sind leicht erzielbar, wenn man einen Bedampfungsprozeß für Parylene anwendet. Wird ein Beschichtungsverfahren angewendet, bei dem Kunststoffmaterial zunächst in einem Losungsmittel aufgelöst wird, so können Dickenwerte im Bereich von 0,5 bis etwa 2 µm in einfacher Weise erzielt werden.
  • Die optischen und anderen Eigenschaften der Materialien für eine Zwischenschicht 42 aus gegenüber Lösungsmittel widerstandsfähigem Kunststoffmaterial . sind einem Laseraufzeichnungsmedium angepaßt, das in einem System verwendet wird, bei dem in die Aufzeichnungsschicht mit einem Laserstrahl eingebrannt wird, der sowohl durch das Substrat als auch durch die Zwischenschicht hindurchtritt. Zwischenschichten, die hohe optische Klarheit aufweisen, wurden hergestellt. Die lösungsmittelfesten Materialien haben einen Brechnungsindex im Bereich von 1,3 bis 1,7 und sind deshalb ausreichend dem von Glas angepaßt, um Reflexionen möglichst klein zu halten.
  • Diese rlaterialien haben auch eine wesentlich geringere thermische Leitfähigkeit als das Glassubstrat, und ergebenein Laseraufzeichnungsmedium hoher Empfindlichkeit gegenüber der Laserstrahlenergie. Die Materialien haften gut am Glassubstrat und verbinden sich gu-t mit einer Aufzei-chnungsschicht aus Iietall, so daß ein stabiles Aufzeichnungsmedium resultiers.
  • Eine Zahl bekannter ilaterialien können als Datenaufzeichnungsschicht 43 verwendet werden. Vorzugsweise ist die Aufzeichnungsschicht 43 aus Metallen mit relativ niedrigem Schmelzpunkt, wie z.B. Wismut oder Tellur, gebildet. Die Aufzeicknungsschicht 43 ist vorzugsweise in einer Dicke von etwa 50 bis 200 i aufgetragen, um eine hohe Empfindlichkeit für die auf sie gerichte Sen DLaserenergie zu ergeben.
  • Die Schicht 44 aus Kunststoffmaterial hat die prinzipielle Funktion, die Aufzeichnungsschi½cht 43 gegen Abrieb und Verunreinigungen durch chemische oder andere Materialien zu schützen, die im umgebenden Raum, in welchem das Aufzeichnungsmedium 40 angewendet werden soll, vorhanden sind Weil die Zwischenschicht 42 aus einem lösungsmittelfesten Kunststoffmaterial gebildet ist, kann die Schutzschicht 44 mit einem Beschichtungsprozeß mit Material auf Lösungsmittelbasis hergestellt werden, wobei alle üblichen Kunststoff-Materialien verwendet werden können, einschließlich Acrylaten, Polystyrol, Polyurethan, Polyäthylen, Epoxide, Zelluloseacetat-Materialien oder Mischungen hiervon, die in einem Tösungsmittel, wie z.B. Tolluol, Keton oder aromatischen Kohlenwasserstoffen, gelöst sind. Die Lösungsmittel selbst beeinDrächtigen die dünne Aufzeichnungsschicht praktisch nicht, und die LösungsmittelSestigkeit der Zwischenschicht 42 sorgt für den Zusammenhalt der Bindung sowohl der Aufzeichnungsschicht 43 an der Zwischenschicht 42 als auch der Zwischenschicht 42 am Substrat 41. Um einen ausreichenden Schutz der Aufzeichnungsschicht 43 zu erzielen, wird die Schutzschicht 44 vorzugsweise in einer Dicke von wenigstens 0,5 /um aufgetragen.
  • Allgemein umfaßt die Bildung eines vernetzten polymeren Materials, das als Zwischenschicht 42 dient, die Auswahl von einem oder von mehreren polymeren Materialien mit aktiven Hydroxyl-, Carboxyl- oder Wasserstoff-,(Amid--) - Gruppen, die mit halborganiscnen Verbindungen reagieren, die an solche aktive Gruppen in Anwesenheit eines Katalysators und bei erhöhten Temteraturen zur Beschleunigung der Vernetzung kondensieren. Andererseits könnten bestimmte Komponenten von halborganischen Verbindungen zusammen mit bestimmten Eatalysatoren reagieren, um selbst kondensierende Polymere zu bilden. Einige allgemeine Beispiele für aktive Polymere, die verwendet werden können, sind Zelluloseester, Polyvinylacetale, Polyesterharze, Acrylharze, Epoxyharze, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat und Alkydharze. Einige Beispiele für vernetzende halborganische Verbindungen (cross linklng organic moieties) sind Melaminharze, Isocyanate, Säureanhydride und Formaldehydharze. Verwendbare Katalysatoren umfassen eine Anzahl von Säuren, Basen und metallorganische Verbindungen.
  • Beispiele für Parylene-Haterialien sind Poly-p-Xylaylen (Parylene-N), Poly-Monochlor-p-Xylylen (Parylene-C) und Polydichlor-p-Xylylen (Parylene-D). Parylene-G enthält je Benzolring ein Chloratom, Parylene-D enthält je Benzolring zwei Chloratome.
  • Parylene-Material wird durch einen Abscheidungsprozeß als Schicht erzeugt, wobei von einem dimeren Material ausgegangen wird, das sich in einem Verdampfer befindet, der mit einer Innentemperatur von etwa 175° C bei einem Druck von etwa 1,33 mbar arbeitet. Das verdampfte Dimere wird dann in einen Pyrolyseofen übergeleitet, der bei einer Innentemperatur von etwa 680° C und einem Druck von etwa 0,66 mbar arbeitet.
  • In diesem zweistufigen Erhitzungsprozeß wird das Dimere, im Falle der Verwendung von Parylene-C Di-Monochlor-p-Xylylen, in ein reaktives Monomeres umgewandelt, in diesem Falle in Monochlor-p-Xylylen. Der heiße Dampf des reaktiven Monomeren wird in eine Abscheidungskammer überführt, die bei einer Innentemperatur von etwa 250 C und einem Druck von etwa 0,133 ribar arbeitet. In dieser Abscheidungskammer befinden sich die Gegenstände, auf denen Parylene als Überzug aufgetragen werden soll, beispielsweise das Glassubstrat für das Laseraufzeichnungsmedium.
  • Das Verfahren zur Herstellung von Parylene-Überzügen und hierfür geeignete Anlagen sind schon vorher von der Firma Union Carbide Corporation entwickelt worden und auch dort handelsüblich erhältlich.
  • Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele dienen zur näheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung, sie engen den Umfang der Erfindung jedoch nicht ein.
  • Beispiel 1 Eine gereinigte Glasplatte wurde mit Kunststoff beschichtet, indem eine Zusammnesetzung folgender Komponenten aufgetragen wurde: Komponenten Gew.Teile Polyester 4900 (DUPON 5 Methylen-dichlorid 8G,75 Mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,16 Methyloxitol 7,8 Isocyanat Prepolymer (RO 803-DUPONT) 0,25 Die mit dieser Zusammensetzung beschichtete Glasplatte wurde während 4 Stunden bei einer Temperatur von 1500 erhitzt, um die Vernetzung des Polyesterharzes und des Isocyanat-Prepolymeren zu bewirken. Es entstand ein klarer Kunststoffüberzug von etwa 0,5/um Dicke mit ausgezeichneter Haftfähigkeit an der Glasplatte und guter Widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmittel. Die Adhäsion wurde mit einem Zellophan-Band das an der Schicht befestigt war und durch Abziehen desselben im rechten Winkel zum Substrat, geprüft. Die Widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmi-ttel wurde durch Austropfen von Methyl-Äthyl-Keton auf die Oberfläche und durch Abreiben der Oberfläche mit einem Wattebausch, der mit Methyl-Äthyl-Keton durchfeuchtet war, geprüft. Danach wurde eine Tellurschicht von etwa 200 i Dicke auf die vernetzte Kunststoffschicht durch Abscheiden im Vakuum aufgetragen. Nachfolgend werde eine Schutzschicht aus polymerem Material auf die Aufzeichnungsschicht aus Tellur aufgetragen, wofür folgende Zusammensetzung benutzt wurde: Komponenten Gewichtsteile Zellulose-Acetat-Butyrat (CAB 381-20-EASTMAN CHEMICALS) 7,5 Methyl-Äthyl-Keton 89,5 Mitte zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,06 Methyloxitol 2,94 Der Schutzüberzug wurde für etwa 15 Minuten bei einer Temperatur von 110° verfestigt. Eine nachfolgende Prüfung der Dreischichtenstruktur hat ergeben, daß keine Auflösung der darunterliegenden vernetzten Schicht aus polymerem Material eingetreten ist und daß eine vollständig eingeschlossene Aufzeichnungsschicht aus Metall erreicht worden war.
  • Beispiel 2 Eine gereinigte Glasplatte wurde mit Kunststoff beschichtet, indem eine Zusammensetzung folgender Komponenten aufgetragen wurde: Komponenten Gewichtsteile ölfreier Polyester-All-Harz (Aroplaz 6755-A1-80-Ashland Chemicals) 58 Methyl-Äthyl-Keton 274 Hexame thoxiy-Mebhyl-MelaTlin (Cymel 303-American Cyanamid) 22,5 Mittel zur Kontrolle der FlieB-fähigkeit 0,6 Zellulose-Acetat-Buuyrat (ChB-551-0,2-Eastman Chemicals) 1,6 Methyloxitol 235 -Toluol-Sulfosäure als Katalysator (CYZA? 4040-American Cyanamid) 0,7 Isopropanol 15,4 Die mit dieser Zusammensetzung beschichtete Platte wurde für 15 Minuten bei einer Temperatur von 1500C behandelt, um einen vernetzten Melamin-Polyester-Film zu erzeugen. Der Kunststoffilm war ein optisch klarer Überzug mit ausgezeichneter Haftung und ausgezeichneter Widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmittel. Die Dicke des Überzuges betrug etwa 0,5 /u.
  • In der nächsten Stufe wurde eine dünne Schicht Tellur als Aufzeichnungsschicht aufgetragen. Dies erfolgte durch Abscheidung im Vakuum, wobei eine dünne Schicht von etwa 200 2 Dicke entstand.
  • Danach wurde der gleiche Schutzüberzug wie in Beispiel 1 beschrieben aufgetragen. Die entstandene Struktur-enthielt eine vollständig eingeschlossene Aufzeichnungsschicht aus Metall, die keine Beschädigung der Zwischenschicht während der Herstellung der Schutzschicht erlitten hat.
  • Beispiel 3 Eine gereinigte Glasplatte wurde mit einem Kunststoffüberzug versehen, indem eine Zusammensetzung aus folgenden Komponenten aufgetragen wurde: Komponenten Gewichtsteile Hexamethoxy-Methyl-Helamin (CSPES 303-American Cyanamid) 17 Methyl-Äthyl-Keton 423 mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,34 p-Toluol-Sulfonsäure als Katalysator (CYCAT 4040-American Cyanamid) 0,8 lfjethyl oxit ol 16,7 Isopropanol 17,2 Zellulose-Acetat-Butyrat (CAB 381-O,5-Eastman Chemicals) 25 Die mit dieser Zusammensetzung versehene Glasplatte wurde für 15 Minuten bei 1500C behandelt, damit die Komponenten des Materials vernetzen konnten. Der entstandene klare tiberzug wies ausgezeichnete Adnäsion und gute widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmittel auf. Die Dicke des Überzuges betrug etwa Danach wurde eine Aufzeichnungsschicht aus Tellur durch Vakuumabscheidung bis zu einer Dicke von etwa 200 Å aufgetragen, onach ein Schutzüberzug aufgebracht wurde, wie es in Beispiel 1 beschrieben ist. Es entstand eine vollständig eingeschlossene Aufzeichnungsschicht aus Metall, wobei die Zwischenschicht bei dem Aufbringen des Schutzüberzuges nicht beschädigt wurde.
  • Beispiel 4 Eine gereinigte Glasplatte wurde mit einem Kunststoffüberzug versehen, indem eine Zusammensetzung aus folgenden Komponenten aufgetragen wurde: Komtonenten Gewichtsteile Ölfreies Polyester-Alkyd-Harz (Aroplaz 6755-A1-80-Ashland Chemicals) 49,2 Methyl-Äthyl-Ket on 232,6 Hexamethoxy-Nethyl-Melamin (CYMEL 303-Ashland Chemicals) 19,2 Mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,5 Zellulose-Acetat-Butyrat (CAB 551-0,2-Eastman Chemicals) 1,4 Methyloxitol 199,4 Isopropanol 13,1 Xylol 105 p-Toluol-Sulfonsäure als Katalysator (CYCAG 4040-American Cyanamid) 0,6 Die mit dem Überzug aus dieser Zusammensetzung versehene Glasplatte wurde danach für 15 Minuten einer Temperatur von 1500 C unterzogen, damit die Vernetzung der Kunststoffbestandteile eintreten konnte. Es ai7urde ein optisch klarer Überzug mit ausgezeichneter Haftung und ausgezeichneter Widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmittel - ermittelt mit den Standardprüfmethoden - erhalten. Die Kunststoffschicht hatte eine Dicke von etwa 0,5/L1n1.
  • Danach wurde eine Tellurschicht von einer Dicke von etwa 200 i auf die Kunstatoffzwischenschicht durch Vakuumabscheidung aufgetragen. Danach wurde eine zweite Kunststoffschicht aufgetragen, indem eine Zusammensetzung aus folgenden Komponenten auf die Tellurschicht aufgebracht wurde: Komponenten: Gewichtsteile Hexamethoxy-Methyl-Melamin (CYMEL 303-American Cyanamid) 8,5 Methyl-Äthyl-Keton 423 Mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,17 Zellulose-Acetat-Butyrat (CAB 381-0,5-Eastman Chemicals) 12,5 Methyloxitol 0,8 Isopropanol 8,6 p-Doluol-Sulfonsäure als Katalysator (CYCAT 040-American Cyanamid) 0,4 Diese zweite Kunststoffschicht wurde für 15 Minuten bei Temperaturen von 150° C behandelt, damit die Kunststoffbestandteile vernetzen konnten. Es entstand eine Schutzschicht über der Aufzeichnungsschicht aus Tellur, wobei weder die Tellurschicht noch die darunterliegende Kunststoffschicht beschädigt worden war.
  • Danach wurde auf die zweite Kunststoffschicht eine Aluminiumschicht durch Vakuumabscheidung bis zu einer Dicke von etwa 750 i aufgetragen. Schließlich wurde ein Schutzüberzug aus polymerem Material auf die Aluminiumschicht aufgetragen, wofür die Schutzschichtzusammensetzung nach Beispiel 1 verwendet wurde.
  • Bei dem Laseraufzeichnungsmedium, das gemäß diesem Beispiel hergestellt worden war, dient die Tellurschicht als Aufzeichnungsschicht und die Aluminiumschicht als Reflexionsschicht für die Laserstrahlenergie, die durch die dünne Tellurschicht hindurchgeht. Das entstandene laseraufzeichnuigismedium wies ausgezeichnete Beständigkeit und Stabilität der Bestandteile der einzelnen Schichten auf.
  • Beispiel 5 Eine gereinigte Glasplatte wurde mit einem Kunststoffüberzug versehen, indem eine Zusammensetzung aus folgenden Komponenten aufgetragen wurde: Komponenten Gewichtsteile Po lyvinyl-Butyral (BUTVAR B-73-Monsanto) 11,2 Methyloxitol 924 Hexamethoxy-Methyl-Melamin (CYMEL 303 - American Cyanamid) 7,4 Mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,14 Isopropanol 10,7 p-Toluol-Sulfonsäure (CYCAD 4040- American Cyanamid) 0,49 Der Kunststoffüberzug aus dieser Zusammensetzung wurde für 15 Minuten bei einer temperatur von 150°C behandelt, damit die Bestandteile des Kunststoffmaterials vernetzten konnten.
  • Es wurde ein optisch klarer Ueberzug mit ausgezeichneter Haftfestigkeit und ausgezeichneter Widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmittel erhalten. Die Herstellung eines vollständigen AufzeichnungsMediums unter Verwendung dieser Zwischenschicht ist unter Anwendung der zusätzlichen Verfahrensstufen möglich, die in den vorangehenden Ausfiihrungsbeispielen beschrieben sind.
  • Beispiel 6 Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde eine Kunststoffschicht aus einer katalysierten Komponente erhalten, indem eine gereinigte Glasplatte mit einem Kunststoffmaterial folgender Zusammensetzung beschichtet wurde; Somponenten Gewichtsteile Hexamethoxy-Methyl4e lamin (CEMED 303-American Cyanamid) 25 Methyl-Äthyl-Keton 200 Mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,2 Methyloxitol 9,8 Iospropanol 14,3 p-Toluol-Sulfonsäure als Katalysator (CYCAD 4040-American Cyanamid) 0,7 Der Ueberzug aus dieser Zusammensetzung wurde für 15 Minuten bei einer Temperatur von 1500 C behandelt, um ein selbstkondensierendes vernetzendes Kunststoffmaterial zu erzielen.
  • Es entstand ein optisch klarer Überzug mit ausgezeichneter Haftung und ausgezeichneter Widerstandsfähigkeit gegen Lösungsmittel. Die vollständige Herstellung eines Laseraufzeichnungsmediums kann erfolgen, indem die beschichtete Glasplatte wie in einem der Beispiele 1 bis 4 beschrieben, weiterbehandelt wird.
  • Beispiel 7 Eine gereinigte Glasplatte wurde mit einer Schicht aus Parylene-C versehen, das auf beiden Seiten der Glasplatte mit einer Dicke von etwa 10/um abgeschleden wurde. Danach wurde auf der Parylene-chicht eine Tellurschicht durch Vakuum&oscheidung bis zu einer Dicke von etwa 200 i aufgetragen. Als nächstes wurde ein Schutzüberzug aus einem plastischen Material aufgetragen, das folgende Zusammensetzung hatte: Komponenten Gewicht steile Zellulose-Acetat-Butyrat GAB 381-20 Eastman Chemicals) 7,5 Methyl -Äthyl-Ket on 89,5 Mittel zur Kontrolle der Fließfähigkeit 0,06 Methyloxit ol 2,94.
  • Dieser Überzug wurde für etwa 15 Minuten bei einer Temperatur von 1100 C behandelt. Die auf diese Weise gebildete Schutzschicht war etwa 2/um dick. Der Schutzüberzug aus plastischem Material auf Lösungsmittelbasis hat keine Beschädigung der Aufzeichnungsschicht und der Zwischenschicht aus Parylene bewirkt, so daß eine vollständig eingehüllte Aufzeichnungsschicht entstand.
  • Bei jedem der oben genannten Beispiele ist ein Mittel zur Kontrolle, d.h. zur Einstellung der Fließfähigkeit angegeben; dieses Mittel kann eines der von der Firma Union Carbide unter den lsarennamen 14500, B5310 und L6202 in den Handel gebrachten Silikone enthalten. Für einen Fachmann auf diesem Gebiet ist offensichtlich, daß andere Abwandlungen und tombinationen der verschiedenen Ausführungsbeispiele , die oben angegeben sind, angewendet werden können, um gleiche oder ähnliche Ergebnisse zu erhalten.
  • Eur den auf diesem Gebiet tätigen Fachmann ist ersichtlich, daß die durch die vorliegende Erfindung erzielte Struktur zur Herstellung eines konplexeren LaserauZzeichnungsmediums angewendet werden kann, wobei eine oder mehrere zusätzliche Aufzeichnungsschichten durch Anwendung nacheinander aufgetragener Schichten aus gegenüber Lösungsmitteln resistentem Material angewendet werden kann, wobei als abschließendes Ma-Material ein solches auf Lösungsnittelbasis verwendet werden soll, das als Schutzaberzug über dem Medium dient. Darüberhinaus ist die Erfindung in einfacher Weise für Strukturen von Au,zeichnungsmedien anwendbar, die eine Reflexionsschicht (in den Figuren nicht gezeigt) enthält und die auf der Schutzschicht 44, die in Fig. 2 gezeigt ist, mit einer Dicke der Schutzschicht aufgetragen sein kann und im Hinblick auf die optische Eigenschaften der Reflexionsschicht, die darauf aufgebracht ist, ausgewählt ist, um die Reflexion der optischen Energie, die durch die Aufzeichnungsachicht 43 hindurchtritt, zurück auf die Aufzeichnungsschicht möglichst maximal zu bewirken, wodurch eine weitere Zunahme der Enpfindlichkeit des Aufzeichnungsmediums gegenüber Laserstrahlenergie resultiert.
  • Im Beispiel 4 ist eine Struktur eines Aufzeichnungsmediums beschrieben, bei der eine Reflexionsschicht vorhanden ist und bei der ferner ein abschließender Schutzüberzug vorhanden ist, der auf der Reflexionsschicht aus Aluminium aufgetragen ist, um diese vollständig einzuschließen.

Claims (7)

  1. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzelcirnungsmedium Patentansprüche 1. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium, g e -k e n n z e i c h n e t durch einen Trägers eine auf diesem Träger aufgebrachte erste Schicht aus Kunststoffmaterial eine Schicht aus optische Energie absorbierendem Material auf dieser ersten Schicht aus KunststoffmateEial. und eine zweite Schicht aus Kunststoffmaterial' auf der Schicht aus Energie absorbierendem IIaterial, die eine Schutzschicht für letztere bildet, wobei das Material der genannten ersten Schicht praktisch vollständig widerstandsfähig gegenüber Lösungsmitteln ist und das Kunststoffmaterial der genannten zweiten Schicht ein solches auf Lösungsmittelbasis ist.
  2. 2. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Kunststoffmaterial der ersten Schicht vernetztes polymeres Material ist, das durch Reaktion wenigstens einer Komponente, ausgewählt aus einer Klasse von Ilaterialien, die aktive Polymere enthält, mit wenigstens einer Komponente gebildet ist, die aus einer Klasse von Naterialien ausgewählt ist, die vernetzte halborganische Verbindungen enthält.
  3. 3. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Kunststoffmaterial der ersten Schicht hergestellt ist durch Reaktion bei erhöhter ?emperasur und in Anwesenheit einer Verbindung, die ausgewählt ist aus einer Klasse von Haterialien, die Katalysatoren zur Beschleunigung der Bildung des vernetzten polymeren Naterials enthält.
  4. 4. Auf Laserstrahlen ansprechendes Auf zeichnungsmediuia nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Kunststoffmaterial der ersten Schicht ein vernetztes polymeres Haterial ist, das durch gemeinsame Reaktion lfenlgstens zweier Konponenten hergestellt ist, die aus einer Klasse von Haterialien ausgewählt sind, die vernetzte halborganische Verbindungen in Anwesenheit einer Komponente enthält, die ausgewählt ist aus einer Klasse von Naterialien, die Katalysatoren zur Bildung selbst kondensierender polymerer Materialien enthält.
  5. 5. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß das Material der ersten Schicht ein polymeres Material ist, das in einem Bedampfungsprozeß gebildet ist, bei dem ein heißer Dampf eines reaktiven Monomeren als polymerer Überzug auf dem Substrat kondensiert ist.
  6. 6. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedi-um nach Anspruch 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Kunststoffmaterial der ersten Schicht Parylene enthält.
  7. 7. Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die zweite Schicht aus Kunststoff- Material ein praktisch gegenüber Lösungsmitteln widerstandsfähiges Material ist, und daß darüberhinaus eine Schicht aus reflektierendem Material vorhanden ist, die auf der zweiten Schicht aus Kunststoffmaterial~ gebildet ist, und daß eine dritte Schicht aus Kunststoffmaterial vorhanden ist, die auf der Schicht aus reflektierendem Material gebildet ist und ein Kunststoffmaterial auf Lösungsmittelbasis enthält.
DE19803036903 1979-10-01 1980-09-30 Auf Laserstrahlen ansprechendes Aufzeichnungsmaterial enthaltend einen Träger, eine auf diesen Träger aufgebrachte Kunststoffschicht sowie darauf eine Schicht aus optische Energie absorbierendem Material Expired DE3036903C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263091B (de) * 1965-03-20 1968-03-14 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum Aufzeichnen von Informationen

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DE1263091B (de) * 1965-03-20 1968-03-14 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum Aufzeichnen von Informationen

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