DE3036548C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F1/00—Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
- F41F1/08—Multibarrel guns, e.g. twin guns
- F41F1/10—Revolving-cannon guns, i.e. multibarrel guns with the barrels and their respective breeches mounted on a rotor; Breech mechanisms therefor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschütz vom Gatling-Typ
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein derartiges Geschütz ist aus der US-PS 36 11 871 bekannt.
Dort wird die Hin- und Herbewegung des Geschützverschlusses in Längs
richtung von einer stationären Hauptnockenbahn im Geschützge
häuse gesteuert, die einen Nockenfolger oder eine Rolle führt,
die auf einer radialen Achse des Geschützverschlusses angebracht
sind, und die Verriegelungs- und Entriegelungsdrehung des Kop
fes des Verschlusses wird von einer stationären Laufbahn im Ge
schützgehäuse gesteuert, die einen Nockenfolger steuert, der
auf einer Achse des Geschützverschlusses angebracht ist, die mit
Abstand parallel zur Längsachse des Geschützverschlusses verläuft.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine zuverlässige Verriegelung
des Verschlusses zu gewährleisten, ohne jedoch auf ein ausrei
chendes Spiel der Betätigungsorgane verzichten zu müssen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahme gemäß dem
Patentanspruch 1 gelöst.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
dem Unteranspruch gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung
von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Geschütz vom Gatling-
Typ gemäß der Erfindung;
Fig. 2 zeigt eine abgewickelte Darstellung des vorderen Still
standsstellungsteiles der Hauptnockenbahn, wobei die Hin- und
Herbewegung eines Geschützverschlusses bezüglich der Verriegelungs
nasen der Kammern der Geschützrohre, die am Rotor befestigt
sind, in einem Unterzyklus dargestellt sind;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Teilansicht der Hauptnocke
und der Geschützverschlußrolle; und
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Skizze des von der Haupt
nockenbahn bestimmten Geschützzykluses.
Das in Fig. 1 dargestellte Gatling-Geschütz weist eine Anzahl,
z. B. 5, Geschützrohre 10 auf, die an einem vorderen Rotor 12
angebracht sind, der an einem hinteren Rotor 14 befestigt ist,
welcher an einem hinteren Abschlußdeckel 16 angebracht ist und
die alle zur Drehung um eine Längsachse
17, einem vorderen Lager 18 und einem hinteren Lager 20
in einem stationären, dreiteiligen Gehäuse 22 gelagert
sind. Eine Anzahl, beispielsweise 5, von Sätzen von Lauf
bahnen sind mit dem Rotor verbolzt, um zwischen benach
barten Sätzen eine gleiche Anzahl von Geschützverschluß 24
auszunehmen. Jeder Satz weist Laufbahnen 26, 28, 30 und
32 auf. Jeder Geschützverschluß 24 umfaßt einen Ver
schlußkörper 34 mit Gleitelementen 36, 38,
die mit den Laufbahnen des Rotors in Eingriff sind, auf.
Eine Geschützverschlußrolle beziehungsweise ein Geschütz
verschlußnockenfolger 40 ist auf einem Kopfstift 42 gela
gert, der auf einer radialen Achse des Verschlußkörpers 34
angebracht ist. Diese Verschlußrolle 40 läuft in der in Ge
häuse 22 ausgebildeten Hauptnockenbahn 44. Wenn die Rotor
anordnung 12, 14 mit ihren Geschützverschlüssen 24 sich dreht,
bewegt die Haupt-Laufbahn 44 die Geschützverschlüsse zu und
zwischen ihren vorderen und hinteren Stillstandspunkten.
Ein Verschlußkopf 46 ist im Verschlußkör
per 34 für eine begrenzte Oszillationsbewegung um seine
Längsachse 48 gelagert. Eine Linear-Dreh-Bewegungsrolle
50 ist auf einem Kopfstift gelagert, der auf einem Noc
kenfolger 54 auf einer Achse angebracht ist, die paral
lel und mit Abstand zur Längsachse des Verschlußkopfes ver
läuft. Der Nockenfolger ist koaxial am Verschlußkopf ange
bracht. Während des vorderen Stillstands des Geschützver
schlusses nimmt die Rolle 50 eine Laufbahn 56 in Eingriff, die
in einem Verriegelungsnocken 58 ausgebildet ist, der am
Geschützgehäuse 22 angebracht ist. Wenn die Rotoranord
nung sich dreht, bewegt die Nockenlaufbahn 56 den Verschluß
kopf 46 um seine Längsachse 48 aus der Ent- in die
Verriegelungs- und wieder in die Entriegelungsstellung
hin und her, wodurch Verriegelungsnasen 60 am Verschlußkopf
mit Verriegelungsnasen 62, die im vorderen Rotor 12 neben
den hinteren Enden der Geschützrohre 10 ausgebildet sind,
in und außer Eingriff kommen.
Fig. 2 zeigt vier der Geschützverschlüsse 24 a, 24 b,
24 c und 24 d in ihrer vorderen Stillstandsstellung, wobei
die jeweiligen Verschlußköpfe 46 a, 46 b, 46 c und 46 d in ihren
Verriegelungs-Winkelstellungen sind, wobei ihre jeweili
gen Verriegelungsnasen 60 a, 60 b, 60 c und 60 d in Eingriffs
ausrichtung mit den jeweiligen Verriegelungsnasen 62 a,
62 b, 62 c und 62 d des vorderen Rotors 12 sind. Die ent
sprechenden Rollen 40 a, 40 b, 40 c und 40 d sind in der
Haupt-Laufbahn 44 im Gehäuse 22 angeordnet, die eine vor
dere Wand 44 F und eine hintere Wand 44 A aufweist. Im Ge
häuse ist eine Ausnehmung 70 vorgesehen, die das Einfügen
und das Herausnehmen der Geschützverschlüsse durch
das Gehäuse in die Rotoranordnung ermöglichen.
Der Verschluß 24 a ist in einer frühen Verriegelungs
stellung mit dem herkömmlichen Aufschlag- (over-ram) Spalt 72
zwischen den Verriegelungsnasen 60 a und den Rotorverriege
lungsnasen 62 a. Dieser Spalt ermöglicht es, daß der Ver
schluß 46 a (mit der Munitionspatrone) ohne Reibeingriff
zwischen den Verschlußverriegelungsnasen und den Rotorver
riegelungsnasen in die Verriegelungswinkelstellung ge
dreht wird. Dieser Spalt 72 wird vom hinteren Nockenwand
teil 44 Aa gebildet, der die Rolle nach vorn stößt. Der
vordere Nockenwandteil 44 Fa weist von der Rolle den nor
malen Paß-Toleranz-Abstand auf.
Der Verschluß 24 b ist in der Stellung vor dem Zünd
zeitpunkt dargestellt. Eine sich nach hinten erstreckende
Ausbauchung 44 Fb in der im übrigen flachen vorderen Nocken
wand des vorderen Verweilabschnittes der Nockenlaufbahn hat
der Verschluß fortschreitend nach hinten gedrückt, um
die Verschlußverriegelungsnasen fest an die Rotorverriegelungs
nasen zu drücken und dort zu halten. Beim Feuern halten
die Reaktionskräfte den Verschluß hinten. Der Anfangsfeuer
impuls wird jedoch sofort und direkt und ohne heftige
Bewegung oder resultierendes wechselseitiges Aufschlagen
der Verschlußkopf-Verriegelungsnasen gegen die Rotorverrie
gelungsnasen vom Verschlußkopf auf den Rotor übertragen.
Der hintere Laufbahnwandteil 44 Ac ist eben mit dem Lauf
bahnwandteil 44 Aa, um die Rolle nach dem Abfeuern ohne
Hindernisse aufzunehmen. Die Verschlußverriegelungsnasen
sind dabei noch in dichter Anlage an den Rotorverriege
lungsnasen.
Der Verschluß 24 d ist in einer späten Verriegelungs
stellung gezeigt. Eine sich nach vorne erstreckende Aus
bauchung 44 Ad in der hinteren Laufbahnwand hat den
Verschluß fortschreitend nach vorne gedrückt, um die
Verschlußverriegelungsnasen von den Rotorverriegelungsnasen
um den Spalt 74 wegzubewegen. Dieser Spalt erlaubt es
dem Verschlußkopf 46 d (mit der abgefeuerten Geschoßhülse Ad),
ohne Reibeingriff zwischen den Verschlußverriegelungsnasen
und den Rotorverriegelungsnasen in die Entriegelungswinkel
stellung gedreht zu werde. Wenn der Verschlußentriegelungs
zyklus weiter bewegt wird, wird die hintere Laufbahnwand
bei 44 Ae freigegeben, um eine im wesentlichen reibungs
freie Drehung in die Entriegelungsstellung zu ermöglichen,
indem die Reibung zwischen der abgefeuerten Hülse und der
Stirnseite des Verschlusses, die Reibung der Laufbahnwand an
der Rolle und infolgedessen die Reibung zwischen dem
vorderen Teil des Schlittens und dem hinteren Teil des
Verschlußkörpers vermieden wird.
Der Verschluß 24 d ist in einer vollständig entrie
gelten Stellung dargestellt. Die sich nach vorne er
streckende Ausbauchung 44 Af in der hinteren Laufbahnwand
hat den Verschluß fortschreitend nach vorn ge
drückt, um die Verschlußverriegelungsnasen von den Rotor
verriegelungsnasen um den Spalt 74 f wegzubewegen. Da
durch wird gewährleistet, daß der Verschlußkopf in einer
vollständigen vorderen Stellung ist, ähnlich der, wie
sie für den Verschluß 24 a beschrieben wurde, wenn
das Geschütz in der umgekehrten Richtung gedreht wird.
Claims (3)
1. Geschütz vom Gatling-Typ, mit folgenden Merkmalen:
- - in einem Gehäuse (22) ist ein Rotor (12, 14) drehbar ge
lagert, der
- - eine gleiche Anzahl Sätze von radialen Verriegelungs nasen (62) und
- - eine gleiche Anzahl Geschützverschlüssen (24) aufweist, die
jeweils
- - einen Geschützverschlußschlitten (34), der in, durch und zwischen einer vorderen Stillstandsstellung und einer hinteren Stillstandsstellung hin- und herbe wegbar im Rotor gelagert ist, und
- - einen ersten Nockenfolger (40) aufweisen,
- - einen Geschützverschlußkopf (46), der für eine Oszilla tionsbewegung in und zwischen einer Ver- und einer Ent riegelungswinkelstellung im Schlitten (34) gelagert ist und radiale Verriegelungsnasen (60) aufweist, die mit entsprechenden Verriegelungsnasen (62) des Rotors ver riegelbar sind, wenn der Kopf in seiner Verriegelungs stellung ist, und entriegelbar sind, wenn der Kopf in seiner Entriegelungsstellung ist,
- - in dem Gehäuse (22) ist eine Nockenbahn (44) angeordnet, die mit dem Nockenfolger (40) jedes Geschützverschlußschlit tens (34) in Eingriff steht, um die Schlitten hin- und herzubewegen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - eine weitere Nockenbahn (58) mit einem weiteren Nocken folger (50) in Eingriff steht, um den Verschlußkopf (46) os zillierend zu bewegen, wobei die Nockenbahnen (44 und 58) so gestaltet und angeordnet sind, daß
- - jeder der Geschützverschluß (24), wenn sein Kopf (48) in der Entriegelungsstellung ist, zunächst in die vordere Stillstandsstellung bewegbar ist, wobei seine Verriege lungsnasen (60) in Längsrichtung mit einem Spaltabstand vor den Verriegelungsnasen (62) des Rotors angeordnet sind,
- - danach der Kopf (48) in seine Verriegelungsstellung beweg bar ist, wobei die Verriegelungsnasen (60) bezüglich der Verriegelungsnasen (62) des Rotors radial ausgerichtet, aber axial beabstandet sind,
- - danach, jedoch vor dem Abfeuern, der Kopf (46) in seiner Verriegelungsstellung durch eine Ausbauchung (44 Fb) in der Nockenwand nach hinten bewegbar ist, um seine Ver riegelungsnasen (60) in Längsanlage mit den Verriegelungs nasen (62) des Rotors zu bringen,
- - darauf, nach dem Abfeuern, der Kopf (46) durch eine ande re Ausbauchung (44 Ad) in der Nockenwand nach vorne drück bar ist, um seine Verriegelungsnasen (60) in Längsrich tung in einen Spaltabstand vor die Verriegelungsnasen (62) des Rotors zu bringen,
- - danach der Kopf (46) in seine Entriegelungsstellung beweg bar ist, in der seine Verriegelungsnasen (60) radial fehl ausgerichtet sind zu den Verriegelungsnasen (62) des Ro tors, und
- - anschließend der Verschluß (24) aus seiner vorderen Still standsstellung bewegbar ist.
2. Geschütz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Abfeuern und nachdem der Kopf (46) nach vorn be
wegt ist, um seine Verriegelungsnasen (62) des Rotors zu be
wegen, und bevor der Kopf (46) in seine Entriegelungsstel
lung bewegt ist, keine Antriebskraft auf den Kopf (46) aus
geübt ist, derart, daß der Kopf (46) bezüglich des Schlit
tens (34), der ersten Nockenbahn (44) und der abgefeuerten
Hülse longitudinal schwimmend angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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