DE3036211C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches
Gerät mit einer Mehrzahl von Prozeßeinrichtungen zur Erzeugung
eines Bildes auf einem Aufzeichnungsmaterial und einer
Steuereinrichtung, die einen programmierbaren Mikrocomputer
und eine Ein-/Ausgabeeinheit mit einer Mehrzahl von Anschlüssen
umfaßt, wobei die Ein-/Ausgabeeinheit Ausgabedaten abgibt,
die Anzeigeinhalten für eine Anzeigeeinrichtung oder
Steuersignalen für die Prozeßeinrichtungen entsprechen, oder
Eingabedaten aufnimmt, die Eingabesignalen einer Eingabeeinrichtung
oder Betriebszuständen der Prozeßeinrichtungen entsprechen.
Bekanntermaßen kann ein Mikroprozessor derart programmiert
werden, daß die Ein-/Ausgabeanschlüsse der einzelnen Ein-/Ausgabeeinheiten
blockweise zwischen Eingabe und Ausgabe umgeschaltet
werden (Intel 8080 Microcomputer Systems
User's Manual, September 1975, S. 5-113 bis 5-133).
Darüberhinaus können bei einer Steuereinrichtung für ein
elektrophotographisches Gerät die einzelnen Steuerabschnitte
des Steuerprogramms priorisiert ablaufen, wobei die jeweiligen
Ansteuerungsprozesse der Prozeßeinrichtungen und der Anzeigeeinrichtung
unabhängig voneinander sind. Eine derartige
Steuereinrichtung ist aus der DE 27 14 441 A1 bekannt.
Weiterhin ist aus der DE 28 51 177 A1 ein elektrophotographisches
Gerät der eingangs genannten Art bekannt, das eine
Mehrzahl von Prozeßeinrichtungen und eine Mehrzahl von Ein-/Ausgabeeinrichtungen,
die von einer Zentralrecheneinheit
bzw. CPU über eine Datensammelleitung bzw. einen Bus einzeln
angesteuert werden. Eine direkte Verbindung zwischen den Ein-/Ausgabeeinrichtungen
für die Prozeßeinrichtungen und den
Ein-/Ausgabeeinrichtungen für die Anzeigeeinrichtungen besteht
jedoch nicht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein elektrophotographisches
Gerät der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß eine unmittelbare Verknüpfung zwischen den
Ein-/Ausgabeeinrichtungen für die Prozeßeinrichtungen und den
Ein-/Ausgabeeinrichtungen für die Anzeigeeinrichtungen gegeben
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Anschlüsse der Ein-/Ausgabeeinheit jeweils sowohl als Ein-
als auch als Ausgang betreibbar sind und daß an den als Ein-
oder Ausgang betriebenen Anschlüssen jeweils eine Eingabe-
oder Überwachungseinrichtung und eine Anzeige- oder Betätigungseinrichtung
für eine Prozeßeinrichtung angeschlossen
ist.
Durch diese Maßnahmen ist es möglich, den Aufbau der Steuereinrichtung
des elektrophotographischen Gerätes zu vereinfachen
und somit auch deren Arbeitsweise effizienter zu gestalten.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer universellen
Ein-/Ausgabeeinheit, die
durch einen Mikrocomputer gesteuert ist;
Fig. 2 eine Schnittansicht durch ein Kopiergerät,
in welchem die Erfindung
anwendbar ist;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Schaltung, bei der
eine Ein-/Ausgabeeinheit sowohl als eine Ausgabeeinheit für eine
Anzeige als auch als eine Eingabeeinheit für Befehlssignale
verwendbar ist;
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Schaltung, in
welcher eine Ein-/Ausgabeeinheit sowohl als eine Ausgabeeinheit für einen
Kopierablauf und eine Anzeige als auch als
Eingabeeinheit für Störungsfeststellsignale
verwendet wird; und
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer bidirektionalen
Einheit eines Mikrocomputers
(8048 der Intel Corp.).
In Fig. 2 ist als Schnittansicht ein Kopierer dargestellt.
Eine Trommel 11, auf deren Umfang ein dreischichtiges
photoempfindliches Material aufgebracht ist, wobei Cadmiumsulfid
(CdS) als Photoleiter verwendet ist, ist auf einer Welle 12 drehbar
gelagert und wird beim Kopieren
in Richtung eines Pfeils 13 gedreht. Wenn die Trommel
11 eine bestimmte Stellung erreicht, wird eine Vorlage,
die auf einer Glasplatte 14 angeordnet ist, welche den
Vorlagenwagen bildet, mittels einer Lampe 16 beleuchtet. Die Lampe 16
ist starr mit einem ersten Abtastspiegel 15 verbunden
und das reflektierte Licht wird mittels des ersten Abtastspiegels 15
und eines zweiten Abtastspiegels 17 abgetastet.
Dazu werden die Spiegel mit einem Geschwindigkeitsverhältnis von
1 : 1/2 verschoben,
wobei eine konstante optische Weglänge vor einem
Objektiv 18 beibehalten wird.
Das reflektierte Licht wird durch das Objektiv 18 geleitet,
von einem dritten und einem vierten Spiegel 19 und 20 reflektiert
und in einer Belichtungsstation 21 auf die Trommel 11
scharf gestellt. Die Trommel 11 wird mittels
eines Primärladers 22 zuerst (beispielsweise positiv) geladen
und dann in der Belichtungsstation 21 über einen Schlitz mit dem
durch die Lampe 16 beleuchteten Vorlagenbild
belichtet. Gleichzeitig mit dem Belichten wird an
der Trommel 11 mittels eines Ladungsbeseitigers 23 eine
Wechselstrom-Ladungsbeseitigung oder eine Ladungsbeseitigung
mit einer zu der Polarität der Primärladung entgegengesetzten Polarität (beispielsweise negativ)
vorgenommen
und gleichförmig ganzflächig mit einer
Lampe 24 belichtet, um ein elektrostatisches, latentes
Bild mit einem hohen Kontrast auf der Trommel 11 auszubilden.
Das elektrostatische, latente Bild wird dann in
einer Entwicklungsstation als Tonerbild sichtbar gemacht.
Ein Kopierblatt 27-1 oder 27-2, das in einer Kassette 26-1
oder 26-2 untergebracht ist, wird mittels einer Papierzuführrolle
28-1 oder 28-2 in das Innere des Kopierers befördert und
wird bei einer annähernd zeitlich richtigen Einstellung
durch eine erste Ausrichtrolle 29-1 oder 29-2 und bei
einer genauen zeitlichen Einstellung durch eine zweite
Ausrichtrolle 30 zu der Trommel 11 weiterbefördert.
Das auf der Trommel 11 ausgebildete Tonerbild wird dann
während das Kopierblatt 27 zwischen der Trommel 11 und
einem Transferlader 31 durchläuft auf das Kopierblatt 27 übertragen.
Nach der Durchführung der Bildübertragung wird das Kopierblatt
über ein Förderband 32 zu einem Paar Fixierrollen
33-1 und 33-2 weitergeleitet, mit denen das übertragene Bild
durch Wärme und Druck fixiert wird. Anschließend wird das Kopierblatt
auf eine Ablage 34 ausgetragen. Nach der Bildübertragung
wird die Oberfläche der Trommel 11 in einer Reinigungsstation
35 mittels einer elastischen Schneide gereinigt
und dann mit dem nächsten Bilderzeugungszyklus
begonnen.
Ferner sind vorgesehen ein Staudetektor 36, der beispielsweise
aus einem photoelektrischen Element gebildet
ist und ein Störsignal abgibt, wenn das Kopierblatt nicht
zu vorbestimmten Zeitpunkten erfaßt wird, Papierdetektoren
37 und 38, die beispielsweise auch aus photoelektrischen
Elementen gebildet sind und ein Signal im
Falle des Fehlens von Kopierblättern in den entsprechenden
Kassetten abgeben, und einen Tonerdetektor 39, der
ebenfalls beispielsweise aus einem photoelektrischen Element
gebildet ist, und mit welchem die Tonermenge in der
Entwicklungsstation erfaßt und ein entsprechendes
Signal bei Fehlen des Toners abgegeben wird.
In Fig. 3 und 4 sind Blockschaltbilder dargestellt,
in welchen eine
Ein-/Ausgabeeinheit bzw. E/A-Einheit sowohl für die Anzeige von Ablaufbedingungen
und einer Ablauffolge als auch für die Eingabe verschiedener
Feststellsignale und Befehlssignale verwendet wird. In
Fig. 3 sind dargestellt: ein 8 Bit parallelverarbeitender
Mikrocomputer 3 zum Steuern der Ablauffolge und der Anzeige,
eine universell verwendbare LSI-E/A-Einheit 4 zum Abgeben
von Signalen für eine Folge- und Anzeigesteuerung
und zum Eingeben der Bedienungs- und Störungssignale, ein
8 Bit Digital-Analog-(D/A-)Umsetzer 5 zum Umsetzen der
digitalen Signale in analoge Signale, die einem Hochspannungstransformator
zugeführt werden, ein Schalter 6 zum
Schalten der E/A-Einheit bzw. der LSI-E/A-Einheit
für eine Datenausgabe bzw. -eingabe in dem Sperr-
bzw. Durchlaßzustand, wobei die E/A-Funktion der LSI-E/A-Einheit
4 und des D/A-Umsetzers 5 durch den Mikrocomputer
3 gesteuert wird, lichtemittierende Dioden bzw. Leuchtdioden LED 1 bis LED 8
für eine Ablaufanzeige, die mittels einer Spannung +V betrieben
werden, Stromsteuerwiderstände R1 bis R8, und Mikroschalter
S1 bis S8 zur Signaleingabe an Eingangsanschlüssen
P1 bis P8. Die lichtemittierenden Dioden LED 1 bis LED 8
leuchten bzw. leuchten nicht, wenn die Spannung
einer damit verbundenen Einheit oder Anschlußgruppe N
niedriger als die Ansteuerspannung +V bzw. gleich dieser
Spannung ist, und sie werden üblicherweise entsprechend einem
in einem Festwertspeicher des Mikrocomputers 3 gespeicherten
Programm für einen Anzeigebetrieb, beispielsweise
die Kontrastanzeige benutzt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann beispielsweise
der von der Intel Corp. hergestellte Mikrocomputer 8048
verwendet werden, welcher den Mikrocomputer 1 bzw. 3 und die in
Fig. 3 dargestellte universelle LSI-E/A-Einheit 4 zusammen
enthält und in einem einzigen Standardgehäuse mit 40 Anschlüssen
die Funktionen einer 8-Bit-Zentraleinheit (CPU),
von 1k × 8-ROM-Programmspeichern, von 64k × 8-RAM-Datenspeichern,
von 27 E/A-Leitungen und eines 8-Bit-Ereigniszählers
beinhaltet. Dieser Mikrocomputer 8048 wird mittels
einer einzigen Spannung von 5 V betrieben und hat mehr als
90 Befehle, die in einem oder zwei Durchläufen bei einer
Durchlaufzeit von 2,5 bis 5 µs durchgeführt werden.
27 Signalleitungen für eine Eingabe/Ausgabe an dem Mikrocomputer
8048 sind auf 3 E/A-Einheiten bzw. -Anschlußgruppen
von jeweils 8 Bit- und 3 Prüf-Eingangsleitungen aufgeteilt,
wobei die Einheiten bidirektional für Ein- und Ausgabe
verwendbar sind. Bei diesen E/A-Einheiten werden
die Leitungen der Einheiten 1 und 2 wegen des speziellen
Ausgabeschaltungsaufbaus quasibidirektional genannt, da
jede Signalleitung für eine Eingabe und/oder Ausgabe
verwendet werden kann, selbst wenn der Ausgang statisch
gesperrt ist.
Diese Schaltung ist im einzelnen in Fig. 5 dargestellt, in
welcher jede Signalleitung über einen Anschlußwiderstand
mit einer verhältnismäßig hohen Impedanz (1 bis 50 kΩ)
immer mit +5 V verbunden ist. Dadurch ist eine Stromquelle geschaffen,
die eine Belastung mit hohem
Pegel an einer TTL-Logik aufrechterhalten kann, wobei
durch das übliche TTL-Gate ein Zustand mit dem Pegel 0 geschaffen
werden kann. Auf diese Weise kann der gleiche Anschluß
des Chips sowohl für die Signaleingabe als auch für die
Signalausgabe benutzt werden. Das
Schalten wird dabei mit einer verhältnismäßig niedrigen Impedanz
(∼5 kΩ) durchgeführt, wenn ein Signal mit einem Pegel
1 an die Signalleitung angelegt wird, um ein schnelles
Schalten bei dem Verschieben von einem Pegel 0 auf einen
Pegel 1 zu erreichen. Hier wird das Schalten
in ∼500 ns durchgeführt.
Wenn dagegen ein Signal mit dem Pegel 0 an die Siganlleitung
angelegt wird, überlagert eine niedrige
Impedanz (∼3 kΩ) eine hohe Impedanz,
wodurch ein Senkenstrom in der TTL-Logik ermöglicht wird.
Hat der Transistor, der einen derartigen Senkenstrom
bewirkt, eine niedrige Impedanz, ist ein Signal
mit einem Pegel 1 im voraus einzuschreiben, wenn der entsprechende
Anschluß für eine Dateneingabe benutzt werden
soll.
Ein Rücksetzsignal bringt alle Signalleitungen auf den
eine hohe Impedanz aufweisenden Anfangszustand mit dem Pegel
1 zurück. Bei diesem Aufbau kann eine Eingabe- und
Ausgabeoperation an demselben Anschluß durchgeführt werden
und die Eingangssignalleitungen können in derselben E/A-Einheit
bzw. Anschlußgruppe gemischt werden. Beispielsweise
kann die E/A-Verarbeitung einer 1-Bit-Signalleitung in
einem 8-Bit-Prozessor mit der quasibidirektionalen E/A-Einheit
oder Anschlußgruppe und logischen Befehlen
kombiniert werden.
Zum Überprüfen oder Einstellen der Einrichtung wird der
Schalter 6, der mit dem Mikrocomputer 3 (oder der universellen
LSI-E/A-Einheit 4) verbunden ist, zum Auswählen der
Eingabefunktion geschlossen. Dadurch wird die Einheit N auf
eine Spannung +V verschoben, wodurch die damit verbundenen
lichtemittierenden Dioden LED 1 bis LED 8 gelöscht werden und
über die Eingangsanschlüsse P 1 bis P 8 die Benutzung der
Einheit N als Eingabeeinheit ermöglicht wird. In einem solchen
Fall können die Eingangssignale von den Anschlüssen
P 1 bis P 8 in die LSI-E/A-Einheit durch Schließen der entsprechenden
Schalter S 1 bis S 8 eingegeben werden. Wenn
eines der Eingangssignale von den Anschlüssen P 1 bis P 8
einen niedrigen Pegel aufweist, leuchtet die entsprechende
lichtemittierende Diode auf, um so die Eingangsdaten
zu bestätigen. Gleichzeitig gibt der Mikrocomputer 3 die
Eingabedaten zum Verarbeiten in die Zentraleinheit (CPU)
und regt den D/A-Umsetzer 5 an, eine bestimmte Einrichtung
in dem Gerät, beispielsweise den Koronalader, anzuschalten.
Folglich kann von einem Kundendiensttechniker
oder einer Bedienungsperson die Koronaspannung entsprechend
dem Ergebnis der Bildentwicklung geeicht werden.
Andererseits ist es ebenfalls möglich, eine Anzeigeschaltung mit den Anschlüssen
jede E/A-Schaltung zu verbinden, um eine gewünschte
Anzeige in dem normalen Zustand zu bewirken. Auch
können dann die Schalter beispielsweise durch ein Relais beim Feststellen
von Störungen, wie eines Papierstaus,
des Fehlens von Papier oder Toner, umgeschaltet werden, um Störungssignale
von den Anschlüssen aus einzugeben,
die entsprechenden erforderlichen Steuerungen durchzuführen und
derartige Störungen an der Anzeigeschaltung anzuzeigen.
Ferner können die Signale für den Motor und für andere Einrichtungen
des Geräts ausgelöst und die Schalter
beim Feststellen der oben erwähnten Störungen umgeschaltet
werden, um so die Signalzuführung zu den
Einrichtungen zu unterbrechen.
Fig. 4 ist ein Beispiel für eine derartige Anordnung,
wobei die Einrichtungen 1 bis 6 dieselben
wie die in Fig. 3 sind. Es ist auch ein Relais M 1 zum
Drehen des Trommelmotors, ein Relais CL zum Ingangsetzen
der Papierzuführrolle 28-1, ein Relais EX zum Anschalten
der Lampen und für die Abtastbewegung der Spiegel, ein
ODER-Gatter 7 und ein Relais 8 zum Steuern des Schalters
6 vorgesehen. Die Ausgangssignale von dem
Staudetektor 36, von Papierdetektoren 37 und 38 und dem
Tonerdetektor 39 werden an die Anschlüsse P 1 bis P 3 und
P 8 und auch an das ODER-Gatter 7 angelegt. Das Ausgangssignal
des ODER-Gatters steuert das Relais 8 an, wodurch der Schalter 6 zu
öffnen oder zu schließen ist.
Beispielsweise wird im Falle eines Papierstaus ein entsprechendes
Störungssignal mit hohem Pegel an den Anschluß
P 1 und an das ODER-Gatter 7 angelegt. Somit
wird das Relais 8 mit hohem Pegel erregt,
wodurch der Schalter 6 geschlossen und
die Einheit N als Eingabeeinheit freigegeben wird.
Das Störungssignal an dem Eingangsanschluß P 1 wird an
die universelle LSI-Einheit 4 eingegeben und von dem
Mikrocomputer 3 verarbeitet, um die Relais usw. anforderungsgemäß zu steuern,
beispielsweise um die
Beendigung der Funktion des Geräts zu erreichen. Wenn das
Eingangssignal an dem Eingangsanschluß P 1 einen hohen Pegel
hat, leuchtet die lichtemittierende Diode LED 1 nicht auf,
um derart das Vorliegen eines Papierstaus anzuzeigen. In diesem
Fall werden die Relais M 1, CL und EX wegen fehlender
Ausgangssignale entregt, um den Motor, die Papierzuführrolle
und das optische System außer Funktion zu setzen.
Durch den D/A-Umsetzer 5 wird auch der Hochspannungsausgang
erniedrigt, um den Koronalader abzuschalten. Ähnliche
Funktionen werden auch beim Fehlen von Papier oder Toner
erhalten.
Es ist zudem möglich, die Tastensignale beispielsweise
für die Eingabe der Kopieanzahl als Eingangssignale
und die Signale der Folgesteuerung als
Ausgangssignale zu verwenden. Außerdem kann die Schaltung so
ausgeführt werden, daß der Schalter bei Betätigen der Kopiertaste
geöffnet wird, wobei dann die Anschlüsse zuerst
zum Eingeben der Kopienanzahl verwendet werden und dann
bei Betätigen der Kopiertaste auf Ausgabe geschaltet werden,
um derart eine Folgesteuerung in wiederholten
Durchläufen zu bewirken, um so die gewählte Anzahl von
Kopien zu erhalten.
Ferner kann das durch das Ein-/Ausschalten des Schalters 6
erzeugte Signal an einen Unterbrechnungsanschluß des Mikrocomputers
3 angelegt werden, um dadurch die E/A-Einheiten
auf ein Unterbrechen der Verarbeitung zu schalten. Auch kann
der Steuerablauf der Kopierfolge so ausgelegt werden, daß das
Eingabesignal von dem Schalter 6 in einem entsprechenden
Ablaufabschnitt, beispielsweise am Anfang des Steuerablaufes,
erfaßt wird, um so das Trommel-Oberflächenpotential
zu steuern.
Wie vorstehend ausgeführt, können
Anschlüsse, die normalerweise für eine Anzeige in
einer E/A-Schaltung, beispielsweise einer universellen LSI-E/A-Einheit,
bestimmt sind, durch eine Schaltfunktion auch
als Eingangsanschlüsse verwendet werden, wodurch Kosten
gesenkt und der erforderliche Raum zum Einbau der Bauelemente verringert
werden können, da dieselben Anschlüsse sowohl für
Eingabe als für Ausgabe verwendbar sind. Dabei
können auch die Eingabedaten bestätigt werden,
da die Anzeigeschaltung entsprechend den Eingabedaten
arbeitet.
Claims (12)
1. Elektrophotographisches Gerät mit
- (a) einer Mehrzahl von Prozeßeinrichtungen zur Erzeugung eines Bildes auf einem Aufzeichnungsmaterial und
- (b) einer Steuereinrichtung, die einen programmierbaren Mikrocomputer und ein Ein-/Ausgabeeinheit mit einer Mehrzahl von Anschlüssen umfaßt,
- (c) wobei die Ein-/Ausgabeeinheit
Ausgabedaten abgibt, die Anzeigeinhalten für eine Anzeigeeinrichtung oder Steuersignalen für die Prozeßeinrichtungen entsprechen, oder
Eingabedaten aufnimmt, die Eingabesignalen einer Eingabeeinrichtung oder Betriebszuständen der Prozeßeinrichtungen entsprechen,
dadurch gekennzeichnet,
- (d) daß die Anschlüsse der Ein-/Ausgabeeinheit (2; 4) jeweils sowohl als Ein- als auch als Ausgang betreibbar sind und
- (e) daß an den als Ein- oder Ausgang betriebenen Anschlüssen jeweils eine Signaleingabeeinrichtung (S1-S8, P1-P8) und eine Signalanzeige- (LED1-LED8) oder eine Betätigungseinrichtung (M1, CL, EX) für eine Prozeßeinrichtung angeschlossen ist.
2. Elektrophotographisches Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ein-/Ausgabeeinheit (2; 4) eine LSI-Ein-/Ausgabeeinheit
ist.
3. Elektrophotographisches Gerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeeinrichtung lichtemittierende Dioden (LED1-LED8)
aufweist.
4. Elektrophotographisches Gerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signaleingabeeinrichtung eine Prozeßeinrichtungs-Überwachungseinrichtung
mit zumindest einem Papierdetektor,
einem Staudetektor und/oder einem Tonermangeldetektor umfaßt.
5. Elektrophotographisches Gerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signaleingabeeinrichtung mehrere Schaltelemente (S1-S8)
zum Definieren eines Eingangssignalpegels an dem dem jeweiligen
Schaltelement zugeordneten Anschluß der Ein-/Ausgabeeinheit
(2; 4) umfaßt.
6. Elektrophotographisches Gerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung ein Relais zum Ingangsetzen
einer Papierzuführrolle (CL), ein Relais (EX) zum Betätigen
einer Vorlagenabtasteinrichtung und/oder ein Relais zum
Schalten eines Motors (M1) einer Fotoleitertrommel umfaßt.
7. Elektrophotographisches Gerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf ein Signal der Signaleingabeeinrichtung hin Relais
(M1, CL, EX) der Betätigungseinrichtung geschaltet werden.
8. Elektrophotographisches Gerät nach einem der Ansprüche 4
bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Signale der Detektoren der Überwachungseinrichtung
mittels eines ODER-Gatters (7) verknüpft werden, dessen Ausgangssignal
zum Schalten eines Unterbrechungs-Relais (8)
dient.
9. Elektrophotographisches Gerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Schalten des Unterbrechungs-Relais (8) der normale
Programmablauf des Mikrocomputers (3) unterbrochen wird.
10. Elektrophotographisches Gerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltvorgang des Unterbrechungs-Relais (8) durch
einen weiteren Schalter (6) durchführbar ist.
11. Elektrophotographisches Gerät nach einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels eines Rücksetzsignals die Ein-/Ausgänge der Ein-/Ausgabeeinheit
(2; 4) auf einen definierten Pegel rückgesetzt
werden.
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1982
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