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DE303629C - - Google Patents

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Publication number
DE303629C
DE303629C DENDAT303629D DE303629DC DE303629C DE 303629 C DE303629 C DE 303629C DE NDAT303629 D DENDAT303629 D DE NDAT303629D DE 303629D C DE303629D C DE 303629DC DE 303629 C DE303629 C DE 303629C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
note
pedal
jam
spring
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT303629D
Other languages
English (en)
Publication of DE303629C publication Critical patent/DE303629C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D19/00Movable-strip writing or reading apparatus

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbsttätigen Fortschalten und Stillsetzen von Notenbahnen.
Es sind bereits Vorrichtungen zum selbsttätigen Betriebe von Lesebahnen bekannt geworden, be.i denen auch wie bei der vorliegenden Erfindung die Lesebahnen von einer Walze ab- auf eine zweite Walze aufgerollt und an der erförderlichen Stelle stillgesetzt
ίο werden können. ,
Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist es jedoch erforderlich, sowohl zum Inbetriebsetzen als auch zum Stillsetzen der Aufrollwalzen eine Tätigkeit von Hand auszuführen.
Hierbei ist es nötig, daß die den Apparat bedienende Person beständig ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Lesebahn richtet, um die Stillsetzung von Hand genau im erforderlichen Augenblicke vornehmen zu können.
Die Aufrollwalze wird nämlich bei dieser bekannten Vorrichtung, je nachdem sie bereits ein größeres oder geringeres Stück der Lesebahn vorher aufgerollt hat und somit einen größeren oder kleineren Durchmesser besitzt, das Aufrollen in kürzerer oder längerer Zeit bewirken.
Bei Benutzung eines Musikinstrumentes ist es nun erforderlich, daß der Spieler· seine ganze Aufmerksamkeit auf das Spiel lenkt; er darf somit weder durch die Beobachtung der Lesebahn vom Spiel abgelenkt noch darf er durch anderweitige Benutzung der Hände genötigt werden, sein Spiel zu unterbrechen, sondern er muß für letzteres stets beide Hände frei behalten.
. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung das Stillsetzen der Notenbahn durch eine selbsttätige Hemmvorrichtung bewirkt, welche zwecks weiteren Fortschaltens der Notenbahn um eine Seite mit Hilfe eines Pedals und Schnurzuges ausgelöst wird, beziehungsweise in ihrer Wirkung eine kurze Unterbrechung eriährt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt ihn:
Fig. ι in schaubildlicher Ansicht in Verbindung mit einem Notenständer,
Fig. 2 in Anordnung bei einem Klavier, gleichfalls in schaubildlicher Ansicht.
Fig. 3 zeigt als Einzelheit den Antrieb der Notenbahn im wagerechten Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 4, und
Fig. 4 denselben Antrieb in einer Vorderansicht mit abgebrochener Notenbahn und fortgenommenem Unterlagsbrett für letztere.
Wie besonders aus Fig. 4 zu ersehen ist, besteht die Vorrichtung aus einem Rahmengestell α, in welchem ein Antriebsrad b gelagert ist, das in bekannter Weise in der aus Fig. 4 ersichtlichen Pfeilrichtung durch eine Feder c in Umdrehung gesetzt wird, deren eines Ende d mit der Radachse und deren anderes Ende β mit dem lose auf der Achse sitzenden Antriebsrade b verbunden ist.
Letzteres trägt einen Zahnkranz f, welcher in die Zähne eines Ritzels h eingreift und hierdurch eine Welle i mit Seilrolle k in Umdrehung versetzt.
Die Seilrolle k ist durch eine endlose Schnur I mit einer zweiten Seilrolle m verbunden, auf deren Achse η die Aufrollwalze 0 aufgeschoben ist, welche also durch das Antriebsrad b in
Umdrehung versetzt wird und hierbei die Notenbahn von rechts nach links zieht und auf sich aufrollt.
Zum selbsttätigen Festhalten der Notenbahn an bestimmter Stelle dient nun folgende Einrichtung.
Durch auf der Notenbahn befestigte Stäbchen ist dieselbe in einzelne Abschnitte von gleicher Länge eingeteilt.
ίο Diese Stäbchen legen sich vor die Hemmvorrichtung, welche aus einem Blechstreifen q und drei damit verbundenen Armen r sowie den Gegendruckfedern s besteht und durch eine Schnur t nach Führung über die Gleit rollen u mit .einem Pedal υ verbunden ist. Um ein zu schnelles Gleiten der Notenbahn zu verhindern, werden die Federn s so eingestellt, daß nur eben das glatte Papier oder Leinen der Bahn langsam durchläuft, bis das Hemmstäbchen ft sich gegen den Blechstreifen q legt, wodurch die Notenbahn nebst deren Antrieb (Rad b mit Feder c) stillgesetzt wird. Erfolgt nun ein kurzer Tritt auf das Pedal v, so werden die mit der Schnur t in geeigneter Weise verbundenen und in Ösen w geführten ' Haltearme r des Hemmblechstreifens q nebst letzterem, zwecks Freigabe der Notenbahnstäbchen ft zurückgezogen. Feder c, d, e und Antriebsrad b können nun in Wirkung treten, und die Notenbahn wird bis zum Auftreffen des nächsten Stäbchens ft gegen den inzwischen unter Einwirkung der Federn s wieder in seine wirksame Stellung zurückgelangten Hemmblechstreifen q weitergeschaltet.
Ein Weiterschalten der Notenbahn kann dann erst wieder eintreten, wenn von neuem die Hemmfeder durch Tritt auf das Pedal zurückgezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Fortschaften und Stillsetzen von Notenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß vom Pedal (v) aus mittels einer Schnur (t) eine aus einem Blechstreifen (q) und dessen unter Federwirkung stehenden Haltearmen (f) bestehende Hemmvorrichtung zurückgezogen wird -und so den Weg für auf der Notenbahn in erforderlichen Abständen befestigte Hemmstäbchen freigibt, wodurch die Notenbahn nach Freigabe des Pedals bis zum Auftreffen des nächsten Hemmstäbchens (ft) gegen die Hemmvorrichtung durch Federwirkung um eine Blattweite weitergeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303629D Active DE303629C (de)

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DE (1) DE303629C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128041A1 (de) * 1981-07-16 1983-02-03 Fazit Gesellschaft für Transporttechnik mbH, 5650 Solingen Verfahren zum erleichtern des vorganges des fortlaufenden lesens bzw. betrachtens von noten, text o.dgl. und vorrichtung zum ausfuehren des verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128041A1 (de) * 1981-07-16 1983-02-03 Fazit Gesellschaft für Transporttechnik mbH, 5650 Solingen Verfahren zum erleichtern des vorganges des fortlaufenden lesens bzw. betrachtens von noten, text o.dgl. und vorrichtung zum ausfuehren des verfahrens

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