DE30361C - Maschine zur Herstellung von Ringen, Ringhaken, Oesen und dergl. aus Eisendraht auf kaltem Wege - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Ringen, Ringhaken, Oesen und dergl. aus Eisendraht auf kaltem WegeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F1/00—Bending wire other than coiling; Straightening wire
- B21F1/06—Bending wire-eyes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1884 ab.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem winkelförmigen Eisensockel S, dessen
horizontaler Schenkel in entsprechender Weise auf ein Gestell festgeschraubt ist und in einer
vollen cylindrischen Matrize C aus Eisen endet. An letztere schliefst sich ein mit derselben aus
einem Stück hergestellter Cylinder D von kleinerem. Durchmesser an. Dieser kleinere Cylinder
trägt in seinem Centrum einen kleinen festen und um einige Millimeter vorstehenden
Stahlstift P.
Der Cylinder D dient gleichzeitig als Drehzapfen für zwei Eisenarme B B mit Handgriffen
U t/, welche nach Art der beiden Schenkel
eines Zirkels wirken. Die Enden E E dieser beiden stählernen Arme sind schwach abgerundet
und stehen auf der Oberfläche des Cylinders D so weit vor, dafs sie eben nur zwischen
sich und dem Stahlstift einen freien Durchgang für den Draht lassen. Ein Stahlstempel
M, der an einer Basis eine Höhlung O hat, die genau auf den Stahlstift P pafst und
sich auf den Cylinder D auflegt, wirkt in folgender Weise:
Der Stempel M ist fest mit einer steifen Eisenstange L verbunden, welche um eine horizontale
Achse Q. in den zwei Seiteneisenplatten KK drehbar gelagert ist. Eine starke
Stahlfeder R, deren eines Ende an dem verticalen Arm des Sockels festgeschraubt ist, wirkt
mit ihrem freien Ende federnd gegen die Stange L und bewirkt, dais im Ruhezustande
der Maschine die Matrize M sich über dem Stift P befindet. Um die Matrize M gegen
den Stift P zu senken, dient ein Excenter E X1
welches wie die Stange L mittelst einer horizontalen Achse zwischen den Eisenplatten K K
gelagert ist, sich in eine Höhlung der Stange L einlegt und entweder von Hand aus direct
mittelst des Hebels N oder von einem Tritt aus mittelst der Zwischenstange / bethätigt wird,
indem gleichzeitig beim Niederdrücken des Hebelwerkes die Feder R nachgiebt. Als Führung
dient ein eisernes Winkelstück GG', welches in einem Stützpunkte F drehbar ist, der
in einem an dem Gestell festgeschraubten Stück V gelagert ist.
Die Maschine wird in folgender Weise in Thätigkeit gesetzt:
Der zu verarbeitende Eisendraht wird im Walzwerk platt gedrückt und hierauf in Stücke
geschnitten, deren Länge den zu bildenden Ringen, Oesen u. dergl. entspricht. Der vor
der Maschine sitzende Arbeiter legt ein Drahtstück auf den Cylinder D zwischen den Stift P
und die beiden Köpfe E E der Arme B B, welche in die in der Zeichnung dargestellte
Lage gebracht werden. Der gegenüberstehende Arm G der Führung begrenzt den Hub des
Werkzeuges bei der Bildung des Ringes. Indem der Arbeiter auf den Tritt drückt, senkt
er den Stempel M auf den Stift P derart, dafs das Drahtstück hierdurch unbeweglich festgehalten
wird; dann dreht er die beiden Arme B B
mittelst der Handhaben U U in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung und zwingt das
Drahtstück, sich um den Stift P zu krümmen, auf diese Art so lange fortfahrend, bis der
Ring oder die Oese vollständig ausgebildet ist. Die Stifte P kann man derart auswechselbar
machen, dafs man auch mehrere Stempel M in Bereitschaft hat, um Oesen und Ringe von
beliebigen Gröfsen herstellen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Ringen, Oesen u. dergl. aus plattgeschlagenem Eisendraht auf kaltem Wege, im Wesen bestehend aus einem beweglichen Stempel M und den beiden mit der Hand drehbaren Hebeln U U, welche, den zu formenden Eisendraht zwischen ihren Köpfen fassend, gestatten, dafs derselbe um einen festen Stift P gekrümmt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30361C true DE30361C (de) |
Family
ID=306487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30361D Expired - Lifetime DE30361C (de) | Maschine zur Herstellung von Ringen, Ringhaken, Oesen und dergl. aus Eisendraht auf kaltem Wege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30361C (de) |
-
0
- DE DENDAT30361D patent/DE30361C/de not_active Expired - Lifetime
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