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DE3036170A1 - Digital gesteuerte halbleiterschaltung - Google Patents

Digital gesteuerte halbleiterschaltung

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Publication number
DE3036170A1
DE3036170A1 DE19803036170 DE3036170A DE3036170A1 DE 3036170 A1 DE3036170 A1 DE 3036170A1 DE 19803036170 DE19803036170 DE 19803036170 DE 3036170 A DE3036170 A DE 3036170A DE 3036170 A1 DE3036170 A1 DE 3036170A1
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DE
Germany
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gate
flip
flop
feedback
semiconductor circuit
Prior art date
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Application number
DE19803036170
Other languages
English (en)
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DE3036170C2 (de
Inventor
Adolf 8025 Unterhaching Hanke
Kamal Dipl.-Phys. 8105 Holzkirchen Merchant
Norbert Dipl.-Ing. 8520 Erlangen Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803036170 priority Critical patent/DE3036170A1/de
Publication of DE3036170A1 publication Critical patent/DE3036170A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3036170C2 publication Critical patent/DE3036170C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/353Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of field-effect transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/356Bistable circuits
    • H03K3/356069Bistable circuits using additional transistors in the feedback circuit
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/027Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of logic circuits, with internal or external positive feedback
    • H03K3/037Bistable circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/353Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of field-effect transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/356Bistable circuits
    • H03K3/356017Bistable circuits using additional transistors in the input circuit

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  • Logic Circuits (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Digital gesteuerte Halbleiterschaltung --
  • Die Erfindung betrifft eine digital gesteuerte Halbleiterschaltung mit wenigstens einer bistabilen Kippstufe.
  • Bekanntlich gibt es Halbleiterschaltungen dieser Art, die nach dem sog. Asynchronverfahren arbeiten. Dies bedeutet, daß nicht alle Teile der Digitalschaltung vom selben Taktgeber gesteuert sind. Beispiele hierfür sind sogenannte Multiprozessorsysteme, deren Subsysteme jeweils ihre eigene Taktversorgung haben. Damit nun die verschiedenen Subsysteme eines Multiprozessors problemlos miteinander kommuni zieren können ist eine Datensynchronisierung erforaerlich. Weitere Beispiele für asynchron auftretende Signale findet man bei den verschiedenen Verfahren der Datenübertragungstechnik.
  • Die Synchronisierung erfolgt unter Anwendung von sog.
  • Synchronisierern, deren wesentliche Bestandteile Flip-Flops als Synchronisierorgan sind. Bei der Synchronisierung werden zwei zu einander asynchrone Signale an den Takt bzw. an den Dateneingang des Flip-Flops gelegt.
  • Es ist nun bekannt (vgl. '>IEEE Transactions on Computers" (April 1973), S. 421, 422), daß beim Betrieb von Flip-Flops sogenannte metastabile Zustände auftreten können, die sowohl zu Verzögerungen als auch zu einem Fehlverhalten der Schaltung im Betriebsablauf führen können.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, hier eine Abhilfe zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß ist deshalb eine digitalgesteuerte Halbleiterschaltung mit wenigstens einer bistabilen Kippstufe derart ausgestaltet, daß die beiden Signalausgänge der bistabilen Kippstufe an je einen der beiden Eingänge eines logischen Gatters gelegt und der Signalausgang dieses logischen Gatters auf einen zusätzlichen Signaleingang der bistabilen Kippstufe - ggf. unter Anwendung zusätzlicher Schaltungsglieder - rückgekoppelt ist.
  • Ebenso wie es verschiedene Möglichkeiten fUr die Ausgestaltung des die bistabile Kippstufe darstellenden Flip-Flops gibt, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, das für die Rückkopplung vorgesehene logische Gatter auszuwählen. Die hierfür erforderlichen Gesichtspunkte werden nun anhand der Figuren 1 bis 7 beschrieben, wobei in Fig. 1 das Blockschaltbild des üblichen Basis-Flip-Flops, also eines RS-Flip-Flops, und in den übrigen Figuren je eine Ausgestaltung der Erfindung dargestellt ist.
  • Das in Figur 1 dargestellte RS-Flip-Flop verwendet zwei kreuzgekoppelte NOR-Gatter G1 und G2. Die Alternative ist die Verwendung zweier kreuzgekoppelter NAND-Gatter G1 und G2. Der bei der Kreuzkopplung nicht verbrauchte Eingang des Gatters G1 ist mit S und sein Ausgang mit Q bezeichnet, während der freie Eingang des Gatters G2 mit R und sein Ausgang mit Q bezeichnet ist. Das RS-Flip-Flop wird durch die beiden Eingänge S und R gesetzt oder rückgesetzt. Wenn nun bei einer Realisierung der Gatter G1 und G2 durch je ein NOR-Gatter die beiden Eingänge S und R gleichzeitig den Zustand 120" haben, dann bleibt das Flip-Flop unverändert; es hält sich über die Kreuzkopplung und speichert dabei den alten Ausgangszustand.
  • Haben die beiden Eingang S und R den Zustand "1"s dann werden beide Ausgänge Q und 'Q gleichzeitig den Zustand "O" erhalten. Dieser Zustand ist jedoch nicht erlaubt, da bei anschließender Beaufschlagung des mit zwei NOR-Gattern G1 und G2 realisierten RS-Flip-Flops durch je eine ItOlt an den Eingängen R und 5 der Ausgangszustand im allgemeinen nicht mehr definiert ist.
  • Sind die beiden Gatter G1 und G2 NAND-Gatter, so hat man den undefinierten Zustand, wenn gleichzeitig am Eingang S und am Eingang R der Zustand '0" vorliegt, während durch eine gleichzeitige "1" an S und R der Zustand des Flip-Flops nicht beeinflußt wird.
  • Der Ausgangszustand, d.h. der logische Zustand an den Ausgängen Q und 5 ist auch dann im Sinne eines bistabilen Speicherelements nicht definiert, wenn S oder R mit einem nach Dauer und /oder Amplitude nicht ausreichenden Eingangsimpuls beaufschlagt werden.
  • Als den metastabilen Zustand bezeichnet man nun das Ver halten des Flip-Flops während der Änderung seines Ausgangszustandes, wenn die Ausgänge Q und 5 für eine unbestimmte Zeit weder den logischen Pegel 0" noch den logischen Pegel "1" annehmen. Infolge der Wirkung der TKreuzkopplung nehmen im Falle des Vorliegens des metastabilen Zustands die beiden Ausgänge Q und 5 des RS-Flip-Flops gemäß Fig. 1 etwa den halben Pegel zwischen "0" und "1" an.
  • Um nun das Flip-Flop gemäß Fig. 1 aus dem labilen Zustand möglichst schnell wieder in eine prädestinierte Lage zu versetzen, ist die im Kennzeichen der Erfindung angegebene Rückkopplung vorgesehen, die z.B. entsprechend der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise erfolgen kann.
  • Hier sind die beiden Ausgänge Q und 8 der beiden kreuzgekoppelten NOR-Gatter G1 und G2 an je einen der beiden Eingänge eines UND-Gatters G3 gelegt, dessen Ausgang entweder an einen zu diesem Zweck vorgesehenen dritten Eingang des NOR-Gatters G1 oder an einen zu diesem Zweck vorgesehenen dritten Eingang des NOR-Gatters G2 des RS-Flip-Flops gelegt ist.
  • Den Einsatz der Grundschaltung nach Figur 2 als Synchronisierungselement zeigt Fig. 7. Durch die UND-Verknüpfung (die hier speziell als ein Transfergatter TG ausgebildet ist) eines Taktsignals am Eingang T und den im allgemeinen dazu asynchron verlaufenden Signals am Dateneingang E werden Impulse erzeugt, die durch beliebige Längen und Amplituden gekennzeichnet sind. Die Schaltung nach Fig.
  • 2 wird nun so mit dem Ausgang des Transfergatters TG verbunden, daß dem Eingang R das nicht invertierte und dem Eingang S das über den Inverter IN3 invertierte Ausgangssignal von TG zugeführt wird.
  • Bei auf rein synchroner Grundlage arbeitenden digitalen Halbleiterschaltungen wird entweder der R-Eingang oder der Eingang des Flip-Flops für eine halbe Taktbreite auf den Pegel "1" gebracht, so daß eine eindeutige Steuerung des Flip-Flops und damit Informationsübertragung gewahrleistet ist. Von den beiden Ausgängen Q und 5 bleibt im Normalfall einer der beiden Ausgänge auf dem Nullpegel.
  • Die bei einer Ausführung gemäß Fig. 2 entsprechend der Erfindung vorgesehene Rtickkopplung durch das UND-Gatter G3 wird dann auf dem Nullpegel gehalten, so daß die Rückkopplung unwirksam bleibt.
  • Bei asYn.chronen Systemen, bei denen die zu verarbeitenden Datensignale nicht auf den Systemtakt bezogen sind, können hingegen Impulse beliebiger Breite an die Eingänge SoderR des Flip-Flops gelangen Dabei wird das in Figur 1 dargestellte übliche Flip-Flop nur dann in die gewünsch te Lage versetzt, wenn der Energieinhalt des steuernden Impulses hierzu ausreichend ist. In diesem Falle wird also die zu übertragende Information in der gewünschten Weise weitergegeben. Anders liegen hingegen die Verhältnisse, wenn der für die Schaltung des FRip-Flops zur Verfügung gestellte Datenimpuls zu klein ist. Dann kommt es zur Entstehung des bereits beschriebenen metastabilen Zustands, der längere Zeit andauern ka=¢ Die Aufgabe der Rückkopplung gemäß der Erfindung liegt nun darin, zu erkennen, daß sich das Flip-Flop im metastabilen Zustand befindet, d.h. daß der Pegel an den Ausgängen Q und a des Flip-Flops sich etwa in der Mitte zwischen den logischen Pegeln "0" und 11" befindet. Auaußerdem soll die Rückkopplung diesen Zustand möglichst umgehend beseitigen. Der Lösung des ersten Teils dieser Aufgabe dient das UND-Gatter G3. Es muß so dimensioniert werden, daß es auf den im metastabilen Zustand des Flip-Flops an dessen Ausgängen Q und a dann anliegenden verminderten Pegeln ansprechen kann, so daß die Ansprechschwelle des UND-Gatters G3 niedriger als die Ansprechschwelle der beiden NOR-Gatter G1 und G2 ist.
  • Auf die hierzu erforderlichen technischen Maßnahmen wird noch eingegangen.
  • Um außerdem den Rückkopplungsvorgang möglichst zu beschleunigen, empfiehlt sich z.B. die aus Fig. 3 ersichtliche Maßnahme. Hier ist als Rückkopplungsglied ein NAND-Gatter G3 vorgesehen, das über eine Push-Pull-Stufe PP entweder auf einen dritten Eingang des NOR-Gatter s G1 oder des NOR-Gatters G2 mit seinem Ausgang geschaltet ist. Die Push-Pull-Stufe besteht aus einem ersten Inverter IN1 und einem den Ausgang der Rückkopplung bildenden zweiten Inverter IN2. Der zweite Inverter IN2 ist im Detail dargestellt.
  • Er besteht aus einem ersten MOS-Feldeffekttransistor T1 vom Anreicherungstyp und einem mit diesem in Serie liegenden zweiten MOS-Feldeffekttransistor T2 vom Verarmungstyp. Der Treibertransistor T1 liegt mit seiner Source am Bezugspotential und mit seinem Drain an einem Schaltungsknoten, der einerseits noch mit dem zu beaufschlagenden dritten Eingang des Flip-Flops und andererseits noch mit der Source des Verarmungstyp-Transistors T2 verbunden ist. Der Drain des Verarmungstyp-Transistors T2 liegt am ersten Betriebspotential UDD, während das zweite Betriebspotential mit dem an Masse liegenden Bezugspotential identisch ist. Beide Potentiale sind auch für die anderen Teile der Schaltung verbindlich. Hierzu sind u.a. diejenigen Teile der Schaltung zu zählen, die durch die beiden Ausgänge Q und a des Flip-Flops in bekannter Weise zu steuern sind und für die deshalb das Gatter G3 nur mittelbar von Bedeutung ist.
  • Das Gate des Treibertransistors T7 wird unmittelbar vom Ausgang des NAND-Gatters G3 und das Gate des Verarmungstyp-Transistors T2 über den ersten Inverter IN1 gesteuert. Der durch die Push-Pull-Stufe PP gegebene Verstärker ist für eine Beschleunigung der Wirkung der RUckkopplung auf das Flip-Flop G1, G2 vorgesehen. Sie ist im Beispielsfall ebenso wie die übrigen Teile der Schaltung in MOS-Technik realisiert. Es ist aber auch eine Realisierung der Schaltung in Bipolartechnik möglich.
  • Eine schalttechnische Ausgestaltung der in Fig. 2 dargestellten Möglichkeit in MOS-Technik ist im Detail aus Fig. 2a ersichtlich, wobei das UND-Gatter G3 unter Verwendung von NOR-Gattern und Invertern konstruiert ist. Von einer Bezeichnung der diese Schaltung aufbauenden MOS-Feldeffekttransistoren und einer näheren Beschreibung der Schaltung ist aus verständlichen Gründen abgesehen.
  • Wie bereits oben bemerkt, kann das Flip-Flop auch durch zwei kreuzgekoppelte NAND-Gatter G1 und G2 realisiert sein. Da in diesem Falle der metastabile Zustand als "O" an den beiden Ausgängen Q und 5 des Elip-Flops interpretiert werden muß, ist bei einer der Fig. 2 entsprechenden Realisierung das Gatter G3 in der Rückkopplung ein ODER-Gatter. ahrend man im Falle der in Fig. 2 dargestellten Realisierung das UND-Gatter G3 so ausgestaltet, daß es eine niedrigere Ansprechschwelle als die das Flip-Flop bildenden Gatters G1 und G2 aufweist, wird man im Falle der soeben genannten Abänderung die Ansprechschwelle des dann durch ein ODER-Gatter gegebenen Rückkopplungsgatters G3 höher als die Ansprechschwelle der dann durch NAND-Gatter realisierten Gatter G1 und G2 des Flip-Flops einstellen.
  • Will man die Rückkopplungswirkung intensivieren, so kann man - ebenso wie bei der Anordnung gemäß Fig. 3 eine Push-Pull-Stufe vorsehen. Diese Möglichkeit ist in Fig. 4 dargestellt. Die Push-Pullstufe PP entspricht in ihren Einzelheiten der Push-Pull-Stufe bei der Anordnung gemäß Fig. 3.
  • Jedoch ist das Gatter G3 auch in diesem Fall mit einem negierenden Ausgang versehen, so daß G3 nicht durch ein ODER-Gatter sondern durch ein NOR-Gatter zu realisieren ist.
  • Die bereits erwähnte Reduzierung der Ansprechschwelle des Rückkopplungsgatters G3 für den Fall, daß dieses durch ein UND-Gatter (Fig. 2) oder durch ein NAND-Gatter (Fig.
  • 3) realisiert ist, läßt sich erreichen, indem man das Verhältnis der Widerstände der Lasttransistoren zu den Widerständen der jeweils zugehörigen Schalttransistoren eingangsseitig merklich großer als im Falle der übrigen Bestandteile der Schaltung, insbesondere auch der beiden das Flip-Flop bildenden Gatter G1 und G2 einstellt. Für den Fall, daß das Rückkopplungsgatter G3 eine ODER-Funktion oder eine NOR-Funktion haben soll, muß die Ansprechschwelle dieses Gatters G3 erhöht werden. Dies bedeutet, daß man das Verhältnis des Widerstands der Lasttransistoren von G3 zum Widerstand der zugehörigen Schalttransistoren so einstellt, daß von der Eingangsseite von G3 aus dieses Widerstandsverhältnis merklich kleiner als das Widerstandsverhältnis am Eingang der Gatter G1 und G2 als an den Eingängen der übrigen Schaltungsteile erscheint. Erreichen läßt sich dies in bekannter Weise durch die Einstellung der Transistorgeometrien, z.B. des W/L-Verhältnisses.
  • Ein Schaltung, die auf die Ein-Kanal-MOS-Technik zuge.-schnitten ist und die der Realisierung gemäß Fig. 2 entspricht'ist in Fig. 6 dargestellt. Hier ist das RUckkopplungs-UND-Gatter G3 in bekannter Weise in eines der beiden NOR-Gatter des Flip-Flops einbezogen (hier in das Gatter G1). Ebenso kann das Gatter GD, das dann durch ein OR-Gatter gegeben ist, in eines der beiden Gatter G1 oder G2 des Flip-Flops miteinbezogen werden, wenn das Flip-Flop durch kreuzgekoppelte NAND-Gatter gegeben ist.
  • Die Erfindung ist bisher nur in Verbindung mit einem RS-Flip-Flop beschrieben. Es wird aber unmittelbar verständlich, daß sie ebenso gut auch bei anderen Flip-Flops, z.B. bei JK-Flip-Flops, bei D-Flip-Flops, bei Master-Slave-Flip-Flops, also sowohl bei statischen als auch bei dynamischen Flip-Flops, anwendbar ist. Die Herstellungsart, d.h. also vor allem auch die Technologie, bedarf hierbei keiner besonderen Berücksichtigung. So ist, wie bereits angedeutet außer der Anwendung der MOS-Technik auch die Realisierung der Gatter in Bipolartechnik möglich. Ebenso ist die Erfindung auf handelsübliche Flip-Flops und sonstige bistabile Kippstufen anwendbar.
  • Bei getakteten Flip-Flops kann man entsprechend Fig. 5 verfahren, wobei das Rtickkoppluflgsgatter G3 mit seinem Ausgang entweder an den zusätzlichen Steuereingang "Clearn oder an den zusätzlichen Eingang "Preset" gelegt ist. Eingangsseitig ist das Rückkopplungsgatter, welchesuein UND- oder ein ODER-Gatter sein kann, durch die beiden Signalausgänge Q und Q des Flip-Flops gesteuert.
  • } Figuren 12 Patentansprüche

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Digital gesteuerte Halbleiterschaltung mit wenigstens einer bistabilen Kippstufe, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Signalausgänge (Q, Q) der bistabilen Kippstufe (G1, G2) an je einen der beiden Eingänge eines logischen Gatters (G3) gelegt und der Signalausgang dieses logischen Gatters (G3) auf einen zusätzlichen Signaleingang der bistabilen Kippstufe - ggf. unter Anwendung zusätzlicher Schaltungsglieder - rückgekoppelt ist.
  2. 2.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das logische Gatter (G3) derart beschaffen ist, daß es lediglich auf den metastabilen Betriebszustand der bistabilen Kippstufe (G1, G2) anspricht.
  3. 3.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch kennzeichnet, daß die bistabile Kippstufe als RS-Flip-Flop ausgebildet ist.
  4. 4.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ausgänge (Q, ) der bistabilen Kippstufe durch die Ausgänge eines Paares kreuzgekoppelter NOR-Gatter gegeben sind und das die Rückkopplung bewirkende logische Gatter -(G3) als UGD-Gatter ausgebildet ist.
  5. 5.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ekennzeichnet, daß die beiden Ausgänge (Q, Q) der bistabilen Kippstufe durch die Ausgänge eines Paares kreuzgekoppelter NAND-Gatter gegeben sind und das die Rückkopplung bewirkende logische Gatter (G3) als ODER-Gatter ausgebildet ist.
  6. 6.) Digital gesteuerte a1bleiterschaltung nach einem der Anspruche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des die Rückkopplung vermittelnden logischen Gatters (G3) Uber eine als Push-Pull-Stufe ausgebildete Verstärkerschaltung an den zusätzlichen Signaleingang der bistabilen Kippstufe geschaltet ist.
  7. 7.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach Anspruch 6 und einem'der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekeanzeichnet, daß in der Verstärkerschaltung (PP) zwei MOS-Feldeffekttransistoren (T1, T2) vom selben Kanaltyp bezüglich ihrer Source-Drain-Strecken hintereinander geschaltet und von den beiden auch für den Rest der Schaltung zuständigen Betriebspotentialen versorgt sind, daß dabei der eine MOS-Feldeffekttransistor (T1) mit seiner Source an das als Bezugspotential (Masse) geschaltete zweite Betriebspotential und als Transistor vom Anreicherungstyp ausgebildet ist, während der als Verarmungstyp-Transistor ausgebildete zweite MOS-Feldeffekttransistor (T2) mit seinem Drain an das erste Betriebspotential (UDD) gelegt ist, daß außerdem das Gate des Anreicherungstyp-Transistors (T1) invertiert im Vergleich zu dem Gate des Verarmungstyp-Transistors (T2) beaufschlagt ist, indem zwischen dem Ausgang des Rückkopplungsgatters (G3) und dem Gate nur eines der beiden Transistoren (Ti,T2) ein Inverter (IN1) vorgesehen ist, der im Falle, daß das Rückkopplungsgatter (G3) nicht negierend ist zum Gate des MOS-Feldeffekttransistors (T1) vom Anreicherungstyp und im Falle, daß das Rückkopplungsgatter (G3) negierend (d.h. als NOR-bzw. NAND-Gatter ausgebildet) ist zum Gate des MOS-Feld-.
    effekttransistors (T2) vom Verarmungstyp leitet.
  8. 8.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch zekennzeichnet, daß das Rückkopplungsgatter (G3) in eines der beiden das Flip-Flop bildenden Gatter (G1, G2) in der bei der hier anzuwendenden Ein-Kanal-MOS-Technologie üblichen Weise mit einbezogen ist.
  9. 9.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechschwelle des Rückkopplungsgatters (G3) unterschiedlich zu der Ansprechschwelle der übrigen Schaltungsteile, insbesondere zur Ansprechschwelle der die bistabile Kippstufe bildenden beiden logischen Gatter (G1, G2) eingestellt ist.
  10. 10.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Ausbildung der bistabilen Kippstufe (G1,G2) durch kreuzgekoppelte NOR-Gatter Ir (G1,G2) die Ansprechsschwelle des als UND-Gatter bzw. NAND-Gatter ausgebildeten Rückkopplungsgatters (G3) niedriger und im Falle der Ausbildung der bistabilen Kippstufe (G1,G2) durch kreuzgekoppelte NAND-Gatter (G1,G2) die Ansprechschwelle des als ODER-Gatter bzw. NOR-Gatter ausgebildeten Rückkopplungsgatters (G3) größer als die Ansprechschwelle der das zugehörige Flip-Flop bildenden Gatter (G1,G2) eingestellt ist.
  11. 11.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ekennzeichnet, daß sie in monolithisch integrierter MOS-Technik realisiert ist.
  12. 12.) Digital gesteuerte Halbleiterschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabile Kippstufe (G1,G2) als taktgesteuertes Flip-Flop ausgebildet ist, daß hiebei der Dateneingang (E) über einen taktgesteuerten Trazisfertransistor (TG) über einen Inverter (IN3) an den Setzeingang (S) und unmittelbar an den Reseteingang (R) des rückgekoppelten Flip-Flops gelegt ist.
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