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Geschirrablage
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Geschirrablage, insbesondere zum
Abtropfen, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art.
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Es sind aus Draht gebildete Geschirrablagen bekannt, die einen Wandhalter
besitzen, der an einer Wand aufgehängt werden kann, an dem herabklappbare Drahtbügel
unterschied~ licher Größe zum Anbringen von Haushaltsgegenständen, z.B.
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Handtüchern od. dgl., angebracht sind. Bei Nichtgebrauch werden die
Drahtbügel hochgeklappt. Auch sind Wandhalter mit daran angehängten Draht körben
zum Einlegen von Lagergut bekannt, ebenso wie an einer Wand zu befestigende Wandhalter
aus Draht mit daran schwenkbar und hochklappbar bzw. abklappbar gehaltenen Drahtablagen.
All diesen Ablagen ist gemeinsam, daß sie vor allem in einem-neuzeitlich ausgestatteten
Haush-alt schon vom Äußeren her ein unschönes, nicht angepaßtes Bild ergeben, weil
man die Draht gestelle und Orahteinzelteile immer sieht und, aufgrund der Wandhalterung,
sogar in Sichthöhe dauernd vor Augen hat. Nachteilig ist bei all diesen Orahthaltern
überdies, daß durch die vielen Zwischenräume, die die Draht gestaltung
zwangsläufig
läßt, einzelne Geschirrteile oder sonstige Haushaltsgegenstände hindurchfallen können.
Besonders kritisch ist dabei, daß beim Hindurchfallen andere, in Fächern darunter
befindliche und empfindliche Geschirrteile, z.B. Tassen, Gläser, Teller od. dgl.,
beschädigt oder gar zerstört werden könnten. Ferner haben Drahtablagen den Nachteil
der Korrosionsgsfahr, wobei entstehender Rost sehr leicht auf das in den Drahtablagen
abgelagerte Geschirr übergreift und dort unter Umständen überhaupt nicht mehr beseitigt
werden kann. Aus all diesen Gründen eignen sich Drahtablagen beschriebener Art nicht
für einen neuzeitlich eingerichteten Haushalt.
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,Bekannt ist ferner eine Ablage für Kochgeräte, und zwar für Kochlöffel,
Abschmecklöffel oder ähnliches, die eine durchgehende Rückwand mit Aufhängeösentzur
Wandbefestigung und ferner eine Auffangschale aufweist, die an der Rückwand lösbar
zum Zwecke der Reinigung angebracht ist. Die Auffangschale kann bei Nichtgeb#rauch
hoch- und an die Rückwand angeklappt werden. Die Auffangschale ist hinsichtlich
der Formgestaltung muschelartig vertieft, mit dem Ziele, daß sich dann' im hochgeklappten
Zustand Busenform ergibt. Die Formgestaltung hat also hier keine technische Bedeutung.
Eine solche bekannte Ablage genügt den heutigen Bedürfnissen nicht.
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Es besteht keine Möglichkeit, z.B. Teller, Platten, Deckel od. dgl.
abtropfen zu lassen. Dafür ist diese Ablage auch nicht eingerichtet, sondern allenfalls
zum Ablegen von Kochgeräten während des Kochvorganges, also z.B. zum Ablegen von
Schöpfkellen od. Kochlöffeln oder Abschmecklöffeln.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ges-chirrablage der
im- Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung zu schaffen, die als Wandelement
die Vorzüge
anderer, als Standgeräte konzipi-erter Geschirrabtrockner
verwirklicht und dabei überdies schrankähnlich eine Klappbarkeit bei Nichtgebrauch
und derart ermöglicht, daß dann möglichst wenig Platz beansprucht wird und sich
ein möglichst unauffälliges äußeres Gesamtbild ergibt.
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Die Aufgabe ist bei einer Geschirrablage der im Oberbegriff des Anspruchs
1 definierten Gattung erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den
übrigen Ansprüchen 2 - 19.
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Die erfindungsgemäße Geschirrablage ist relativ einfach, kostengünstig
und leicht. Sie vermittelt ein formschönes und ansprechendes Außeres. Die einzelnen
Elemente der Ablage sind jeweils besonders reinigungsfreundlich, so daß die Ablage
insgesamt einen hohen Hygienestandard sichert. Zumindest einzelne Teile der Ablage,
z.B. der Geschirrkorb und die untere Schale, sind schnell und einfach am Oberteil
zu befestigen ~oder von diesem abzulösen, z.B. zu Reinigungszwecken, zu Lager- oder
Transportzwecken, zu Zwecken des Austauschs od. dgl.
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Auch hinsichtlich der Geschirrträgerklappe sind die Voraussetzungen
für eine schnelle und einfache Abnahme bzw. entsprechendes Anbringen am Oberteil
gegeben. Hierzu muß lediglich die die Schwenkhalterung sichernde Lagerachse herausgenommen
und bei der Montage beidachsig gegen Verschiebung gesichert werden. Die erfindungsgemäße
Geschirrablage verwirklicht in sich zum einen alle Vorzüge eines bekannten, als
Standgerät gestalteten Geschirrabtropfers. So können im Bereich der Geschirrträgerklappe
und auf zugeordneter Höhe des Oberteiles Teller, Deckel, Platten od. dgl. rutschsicher
und zuverlässig positioniert eingestellt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß
selbst runde Teile svtl. herausrollen
und herabfallen. Dies gilt
auch für solche Teile mit recht großem Durchmesser. Durch die Abklappbarkeit der
Geschirrträgerklappe werden diese Vorteile bei sehr geringem Platzbedarf erreicht.
Wird der Teil der Geschirrablage, der zum Abtropfen solcher Teller, Deckel Platten
od. dgl. dient, nicht benötigt, so wird die Geschirrträgerklappe hochgeklappt. Die
Geschirrablage hat dann in diesem Bereich keinerlei Ausladung nach vorn hin und,
bei z.B. scherenartigem ineinandergreifen der Abteilstege und Unterteilungsstege,
keine größere Dicke als das Oberteil selbst, gemessen bei abgeklappter Geschirrträgerklappe.
Aufgrund der Oberdeckung bei hochgeklappter Geschirrträgerklappe durch deren Klappwand
werden die sonst möglicherweise unschön au#ssehenden Abteilstege mit Einstellfächern
dazwischen im Bereich des Oberteiles verdeckt. Es ergibt sich vielmehr eine geschlossene
Wandfläche, die je nach Gestaltung allein dadurch aufgelockert sein kann, daß auf
der dem Oberteil abgewandten Seite der Klappwahd, im hochgeklappten Zustand also
auf deren Sichtseite, dort eingetiefte Rippenlinien verlaufen, wo auf der gegenüberliegenden
Seite der Klappwand die Unterteilungsstege angeformt sind. Die klappbare Geschirrträgerklappe
kann völlig unabhängig von dem Besteckkorb und/oder der unteren Schale benutzt werden.
Dies ist ein weiterer Vorteil.
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Sind nur Teller, Deckel, Platten od. dgl. zum Abtropfen abzulegen,
so braucht dazu allein die Geschirrträgerklappe heruntergeklappt zu werden. Die
wegen Nichtgebrauchs hochgeklappte untere Schale kann in dieser Pos'im tion verbleiben.
Aufgrund des zur Vorderwand hin bogenförmig hochgezogenen Schalenbodens der unteren
Schale läuft Abtropfwasser dann nicht in das innere der hochgeklappten unteren Schale,
sondern vielmehr entlang der leicht'zu reinigenden Außenseite des Schalenbodens.
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Dies hat 'also den Vorteil, daß wirklich jeweils nur der
Teil
zum Einsatz kommt, der auch benötigt wird, während der übrige Bestandteil der Geschirrablage
nicht oder nur kaum beschmutzt wird und daher auch gar nicht oder nur im geringen
Maße einer anschließenden Reinigung bedarf. Soll nur solches Geschirr insbesondere
zu Abtropfzwecken abgestellt werden, das man in die untere Schale legt, so bleibt
die obere Geschirrträgerklappe geschlossen. Es wird dann nur die untere Schale herabgeklappt.
Dadurch wird dann auch der eingehängte Besteckkorb zugänglich, der bei hochgeklappter
unterer Schale von dieser abgedeckt wird und in deren Innenraum aufgenommen wird.
Der Besteckkorb ist zu Reinigungszwecken schnell und einfach zu entnehmen, desgleichendie
untere Schale. Zum Abtropfen letzterer kann es aus reichend sein, die untere Schale
einfach hochzuklappen und dann unterhalb der Geschirrablage- mit einem Sammelgefäß
das Abtropfwasser aufzunehmen. Statt dessen kann die untere Schale auch mitsamt
dem enthaltenen Abtropfwasser abgelöst und ausgeschüttet werden. Bei Nichtgebrauch
und hochgeklappter Geschirrträgerklappe sowie hochgeklappter unterer Schale ergibt
sich auf der Sichtseite ein im wesentlichen durchgehender, flächiger Abschluß. Die
sich darbietende Außenfläche ist schnell und einfach sauberzuhalten. Im übrigen
wird dadurch der Eindruck verstärkt, daß die gesamte Geschirrablage sehr gedrungen
baut und nur wenig Platz'benötigt. Im hochgeklappten Zustand aller klappbaren Bestandteile
ist die Ausladung nach vorn hin praktisch nicht größer als diejenige allein des
Oberteiles bei abgenommenen übrigen Bestandteilen. Von Vorteil ist ferner, daß z.B.
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die Geschirrträgerklappe aufgrund der Unterteilungsstege und sonstigen
Formgestaltung ein in sich stabiles und steifes Gebilde bei sehr geringem Materialbedarf
darstellt. Das gleiche ist auch bei der unteren Schale und insbesondere beim Oberteil
verwirklicht, das durch die Abteilstege, den Mittelsteg und die Rückwand mit beiden
Seitenwangen ein insgesamt stabiles Element darstellt.
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Di@ Rückwand kann auf ihr@r der Wand zugekuhrt@n Seite z.B. längs
der Oberkante, längs der Unterkante und auch in Höhe des Mittelsteges hoch mit angeformtem,
überstehenden Steg ausgerüstet sein, wodurch eine weitere Versteifung erzielt wird,
genauso wie die beiden Seitenwangen rückseitig mit entsprechendem Oberstandsmaß
über die Rückwand überstehen können. Durch diese Maßnahmen, die keinen Zusatzaufwand
erfordern, ergibt sich insgesamt ein Oberteil außerordentlich großer Festigkeit.
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Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung.
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Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur
Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich
durch Nennung der Anspruchsnummern darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese
Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart
zu gelten haben.
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Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten
Ausführu-ngsbeispieles näher erläutern. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische perspektivische
Ansicht einer Geschirrablage, und zwar im noch nicht zusammengesetzten, sondern
vielmehr auseinandergezogenen Zustand, Fig. 2 - 4 jeweils eine perspektivische Ansicht
entsprechend derjenigen in Fig. 1, jedoch mit in entsprechender Folge
am
Oberteil der Geschirrablage angebrachter Geschirrträgerklappe bzw.
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angebrachtem Besteckkorb bzw. angebrachter unterer Schale, Fig. 5
und 6 jeweils einen Schnitt des Oberteils der Geschirrablage entlandder Linie V
- V in Fig. 1 bzw. VI - VI in Fig. 5, jeweils in größerem Maßstab, Fig. 7 und 8
jeweils einen Schnitt der Geschirrträgerklappe entlang der Linie VII - VII in Fig.
1 bzw. VIII - VIII in Fig. 7, jeweils in'größerem Maßstab, Fig. 9 eine Ansicht eines
Teiles der Geschirrträgerklappe in Pfeilrichtung IX in Fig. 7, Fig. 10 einen Schnitt
der unteren Schale der Geschirrablage in Pfeilrichtung X - X in Fig. 1, in größerem
Maßstab, Fig. 11 eine Ansicht eines Teils der unteren Schale in Pfeilrichtung XI
in Fig. 10, Fig. 12 einen Schnitt der unteren Schale entlang der Linie XII - XII
in Fig. 10.
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Die in den Zeichnungen dargestellte Geschirrablage dient zum Ablegen
von Haushaltsgeschirr und sonstigen Haushaltsgeräten, insbesondere zum Abtropfen.
Die Geschirrablage weist ein aufhängbares Oberteil 10 mit Rückwand 11, ferner
eine
Geschirrträgerklappe 30, ferner einen Besteckkorb- 50 und eine schwenkbar am Oberteil
10 gehaltene untere Schale 60 auf. Alle diese Bestandteile, d.h. das Oberteil 10,
die Geschirrträgerklappe 30, der Besteckkorb 50 und die untere Schale 60, sind mit
Vorzug jeweils als einstückiges Kunststofformteil ausgebildet. Die Teile sind leicht
zur kompletten Geschirrablage, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, zusammenzusetzen und
auch leicht wieder aussinanderzunehmen, z.B. zu Reinigungszwecken, zu Reparaturzwecken
od. dgl. Das Oberteil 10, und über dieses die gesamte Geschirrablage, ist in der
Rückwand 11 mit z.B. zwei Aufhängeöffnungen 12 un-d 13 (Fig. 1, 5) versehen, die
eine ~Wandb-efestigung mittels Schrauben, Haken od. dgl. ermöglichen. Bei einem
ni'cht gezeigten, anderen Ausführungsbeispiel dienen zur aufhängbaren Befestigung,
insbesondere Wandbefestigung, Aufhängeösen od. dgl.
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Das Oberteil 10 weist zwei seitliche Seitenwangen 14 und 15 auf. Diese
sind etwa rechtwinklig zur Rückwand 11 ausgerichtet und stehen über die Vorderfläche
der Rückwand 11 vor. In Abstand unterhalb der Rückwandoberkante 16, z.B. etwa auf
halber Höhe, trägt die Rückwand 11 einen vorstehenden horizontal ausgerichteten
Mittelsteg 17.
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Dieser verläuft von der einen Seitenwange 14 bis hin zur anderen 15
und dabei etwa parallel zur Rückwand oberkante 16.
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Zwischen den beiden Seitenwangen 14 und 15 ist zum einendie untere
Schale 60 schwenkbar gehalten und am unteren Endbereich 18 bzw. 19 jeder Seitenwange
14 bzw. 15 schwenkbar gelagert. Die untere Schale 60 kann in eine etwa horizontale
Gebrauchslage abgeklappt und bei Nichtgebrauch hoch- und an das Oberteil 10- herangeklappt
werden.
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Im hochgeklappten Zustand überdeckt dann die untere Schale 60 mit
ihrem Schalenboden 61 die Vorderseite der
Rückwand 11 etwa auf
der gesamten Breite und etwa auf einem Bereich von der Unterkante 20 bis zur Höhe
des Mittelsteges 17.
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Zum anderen ist zwischen den beiden Seitenwangen 14 und 15 in einer
Position oberhalb der unteren Schale 60 die Geschirrträgerklappe 30 abklappbar gehalten;
Im abgeklappten Zustand gemäß Fig. 2 - 4 schlägt die- Geschirrträgerklappe 30 mit
ihrer Klappwand 31 mit deren fußseitigem Ende 32 an dem Mittelsteg 17 des Oberteiles
10 an. Dadurch wird der Aufklappwinkel begrenzt, der im aufgeklappten Zustand etwas
kleiner als 900 ist, z.B.
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750 beträgt. Im hochgeklappten Zustand überdeckt die Geschirrträgerklappe
30 mit ihrer Klappwand 31 die Vorderseite der Rückwand 11 des Oberteils 10 auf etwa
'der ganzen Breite und etwa bis zur Oberkante 16 der Rückwand 11. Im jeweils hochgeklappten
Zustand der Geschirrträgerklappe 30 und der unteren Schale 60 ist also das Oberteil
10 auf seiner Vorderseite nahezu völlig überdeckt einerseits von der Klappwand 31
und andererseits vom Schalenboden 61. Der abgeklappte Zustand hingegen ist aus Fig.
2 - 4 zu erkennen. Hier ist die Geschirrträgerklappe 30 nahezu bis fast zum Horizontalverlauf
herabgeklappt. Die untere Schale 60 ist ganz bis Erreichen der Horizontallage herabgeklappt,
so daß der Schalenboden 61 und die Rückwand 11 zueinander rechtwinklig verlaufen.
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Die Rückwand 11 trägt auf ihrer Vorderseite zwischen den beiden Seitenwangen
14, 15 einstückig angeformte Abteilstege 21. Diese verlaufen zueinander jeweils
zumindest in etwa parallel und besitzen gleich große Abstände voneinander. Jeder
Abteilsteg 21 reicht von der Rückwandoberkante 16 bis herab zum Mittelsteg 17.
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Zwischen je zwei Abteilstegen 21 ist jeweils ein
oberteilseitiges
Einstellfach 22 gebildet, welches zum Einstellen von insbesondere Tellern, Platten,
Deckeln od. dgl. dient.
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In entsprechender Zuordnung weis't die Geschirrträgerklappe 30 auf
derjenigen Seite der Klappwand 31, die im hochgsklappten Zustand zur Rückwand 11
weist, entsprechende Unterteilungsstege 33 auf, die ebenfalls einstückig angeformt
sind. Die Unterteilungsstege 33 Verlaufen ebenfalls in vorzugsweise gleich. großen
Abständen voneinander und im wesentlichen parallel zueinander. Sie erstrecken sich
über die gesamte Höhe der Geschirrträgerklappe 30.
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Zwischen je zwei Unterteilungsstegen 33 ist jeweils ein klappenseitiges
Einstellfach 34 gebildet, das zum Einstellen von insbesondere Tellern, Platten,
Deckeln od.
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dgl. dient, und zwar zusammen mit dem oberteilseitigen, jeweils zugeordneten
Einstellfach 22.
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Dabei versteht es sich, daB im montierten Zustand der Geschirrträgerklappe
30 (Fig, 2 - 4) deren einzelne Unterteilungsstege 33 auf gleicher Höhe und in einer
Flucht mit den oberteilseitigen Abteilstegen 21 verlaufen könnten. Beim gezeigten
Ausführungsbeispiel sind die Abteilstege 21 einerseits und Unterteilungsstege 33
andererseits hingegen in Richtung der Klappachse etwa zahnartig versetzt. Die Unterteilungsstege
33, die klappenseitig jeweils Einstellfächer 34 begrenzen, greifen mit ihrem Ende,
das in Fig. 7 nach links gerichtet ist, jeweils in ein oberteilseitiges Einstellfach
22 ein und liegen dort.
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jeweils an der Innenseite eines benachbarten Abteilsteges 21 an. Vor
allem aus Fig. 7 geht hervor, daß die Klappwand 31 der Gesshirrträgerklappe mit
ihrem fußseitigen Ende 32 in Abstand von den Enden der Unterteilungsstege 33 endet,
die in die oberteilseitigen Einstellfächer 22 hineingreifen.
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Die beiden Seitenwangen 14, 15 sowie die Abteilstege 21 des Oberteils
10 sind mit jeweils fluchtenden Lageröffnungen 23 versehen, die in zumindest geringem
Abstand oberhalb des Mittelsteges 17 verlaufen. In entsprechender Zuordnung sind
auch die Unterteilungsstege 33 der Geschirrträgerklappe 30 an den in die oberteilseitigen
Einstellfächer 22 eingreifenden Enden jeweils mit dort fluchtenden Lageröffnungen.35
versehen. Sämtliche Lageröffnungen 23 einerseits und 35 andererseits sind bei montierter
Geschirrträgerklappe 30 von einer durchgehenden Lagerachse 24 durchsetzt, die z.B.
aus einem Metallstift oder Kunststoffstift besteht. Dieser ist an beiden Enden z.B.
mit größerem Kopf versehen und dadurch gegen Herausrutschen in beiden Achsrichtungen
gesichert.Statt dessen kann, was besonders einfach und billig ist, ein endseitiger
Unterteilungssteg 33 der Geschirrträgerklappe 30 hinsichtlich seiner Lageröffnung
35 im Durchmesser kleiner als die Lagerachse 24 sein.
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Dadurch wird die Lagerachse 24 bei der Montage festgeklemmt, wodurch
sie gegen Herausrutschen in beiden Achsrichtungen gesichert ist.
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Beim Oberteil 10 verbreitern sich die Seitenwangen 14, 15 und die
einzelnen Abteilstege 21 auf ihrer Länge von der Rückwandoberkante 16 zum Mittelsteg
17 hin mit einem Schrägverlauf ihrer Vorderkante nach vorn hin, und zwar derart,
daß sich in Seitenansicht, z.B. gemäß Fig. 5, Keilform ergibt mit sich zur Rückwandoberkante
16 keilförmig nach oben hin zuspitzender Vorderkante jeder Seitenwange 14, 15 und
jedes Abteilsteges 21. Es verläuft also lediglich die Vorderkante derart schräg.
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In entsprechender Zuordnung ist bei der Geschirrträgerklappe 30 die
Klappwand 31 schräg ausgerichtet. Die Schräge ergibt sich in bezug auf die zum Oberteil
10 hinweisenden Vorderkanten der Unterteilungsstege 33. In bezug auf diese Vorderkanten
hat also die Klappwand 31 Keilverlauf vom fußseitigen Ende 32 bis zur Oberkante
hin, und zwar derart, daß be-i hochgeklappter Geschirrträgerklappe 30 deren Klappwand
31, die das Oberteil 10 über deckt, in bezug auf die Rückwand 11 des Oberteils 10
mit
gleichem Schrägverlauf ausgerichtet ist, wie die Vorderkanten
der Abteilstege 21.
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Beim Oberteil 10 setzen sich die beiden Seitenwngen 14, 15 über den
Mittelsteg 17 hinaus bis zum unteren Ende 18 bzw. 19 hin mit gleichem Schrägverlauf
fort, wie oberhalb des Mittelsteges 17. Die Rückwand 1,1 endet mit ihrer Unterkante
20 in Abstand oberhalb der Enden 18, 19 der beiden Seitenwangen 14 bzw. 15. An diesen
Enden tragen die Seitenwangen 14, 15 Lagerzapfen 25 bzw. 26, an denen beidseitig
die untere Schale 60 klappbar und ablösbar gehalten ist. Die Lagerzapfen 25, 26
sind in entsprechenden Öffnungen 27 bzw. 28 der Seitenwange 14 bzw. 15 gehalten.
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Die untere Schale 60 hat im wesentlichen Wannenform oder Trogform.
Sie weist beidseitig überstehende Stirnwände 62 und 63 auf. Diese enthalten an dem
Ende>'das zum Oberteil 10 hinweist, jeweils einen in Richtung zum pberteil 10
hin offenen Bogenschlitz 64 bzw. 65, mittels dessen die untere Schale 60 auf die
beiden Lagerzapfen 25, 26 aufsetzbar und aufhakbar sowie gegensinnig dazu ablösbar
ist. Jeder Bogenschlitz 64, 65 ~verläuft etwa fischmaulähnlich, wobei die eigentliche
Lageröffnung am Schlitzende in einem gekröpften Bereich des Schlitzes- und so angeordnet
ist, daß bei aufgehakter unterer Schale 60 letztere im abgeklappten Zustand gegen
Abziehen vom Oberteil 10 etwa in horizontaler Richtung gesichert ist.
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Die untere Schale 60 trägt am S#chalenboden 61 nach oben ragende Rippen
66, die sich auf der Außenseite des Schalenbodens 61 als Rippenlinien 67 abzeichnen.
Die Rippen 66 dienen -als Träger für in die untere Schale 60 eingelegte Gegenstände,
die dadurch in Abstand vom Schalenboden 61 und damit zum Abtropfen fern evtl. Pfützen
gehalten sind.
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Zugleich tragen die Rippen 66 zur Versteifung und Verfestigung des
Schalenbodens 61 und der gesamten Schale 60 bei.
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Wie insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich ist, sind auch bei der Geschirrträgerklappe
30 die Unterteilungsstege 33 auf der Außenseite der Klappwand 31 durch dortige Rippenlinien
36 hervorgehoben. Wenn sowohl die Geschirrträgerklappe 30 als auch die untere Schale'60
hochgeklappt ist, verlaufen die Rippenlinien 36 bzw. 67 im wesentlichen in einer
Flucht mit jeweils gleich großen Abständen von Linie zu Linie.
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In Fig. 1 ist am rechten Außenrand der unteren Schale 60, etwa in
der Mitte, eins Aussparung zu erkennen In gleicher Weise kann auch die Geschirrträgerklappe
30 am Außenrand der Klappwand 31, etwa in der Mitte mit einer derartigen Aussparung
oder, wie Fig. 7 zeigt, mit einer Oberflächenriffelung versehen sein. Die erläuterte
Aussparung erleichtert das Abklappen der hochgeklappten, insbesondere zusätzlich
~verrasteten, Geschirrträgerklappe 30 und/oder unteren Schale 60, da man mit dem
Finger in die Aussparung eingreifen kann.
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Der Besteckkorb 50 hat langgestreckte Trogform und verläuft etwa von
einer Seitenwange 14 zur anderen Seitenwange 15. Sein Platz ist unterhalb des Mittelstegos
17, wo der Besteckkorb 50 an der Vorderssite der Rückwand 11 lösbar befestigt werden
kann. Dabei ist der Besteckkorb 50 nicht im Wege, wenn die untere Schale 60 hochgeklappt
wird. Dann wird nämlich der Besteckkorb 50 von der unteren Schale 60 überdeckt,
also voll im Inneren der unteren Schale 60 aufgenommen. Damit dies nicht behindert
ist, ist die außen gemessene Breite des Besteckkorbes 50 zumindest geringfügig kleiner
als das lichte Innenmaß der unteren Schale 60, gemessen von einer Stirnwand 62 zur
anderen 63.
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Zur lösbaren Befestigung des Besteckkorbes 50 am Oberteil 10 ist
die Rückwand 11 mit schlitzförmigen Einhängeöffnungen 29 versehen. Von diesen sind
zwei ausreichend.
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In entsprechender Zuordnung sind am Besteckkorb 50 auf der zum Oberteil
10 weisenden Rückseite und dort z.B.
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im Bereich der Oberkante entsprechende Einhängehaken 51 angeformt,
die im Schnitt einen waagerechten Teil mit einem daran anschließenden, hochragenden
Hakenteil besitzen. Dadurch kann der Bestec-kkorb 50 in einer zur Rückwand 11 hin
eingeschwenkten Position mit jedem Einhängehaken 51 in die Einhängeöffnung 29 eingehängt
und sodann abgelassen werden, wobei die Rückwand des Besteckkorbes
50
auf der Vorderseite der Rückwand 11 zur Anlage kommt.
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Zwischen dem Oberteil 10 einerseits und der Geschirrträgerklappe
30 und/oder der unteren Schale 60 andererseits können jeweils förmschlussig oder
kraftschlüssig wirkende Verriegelungselemente vorgesehen sein, mittels denen die
Geschirrträgerklappe 30 bzw. die untere Schale 60 im hochgeki#pptun Zunteend am
Oberteil 10 gegen selbsttätiges Herabklappen'sicherbar sind. Ein Beispiel für solche
Verriegelungselemente zeigen Fig. 10 - 12. Dort ist die untere Schale 60 an zumindest
einer Stirnwand 63 mit einem quer abstehenden, etwa kuppenartigen Vorsprung 68 versehen.
Dadurch wird bei hochgeklappter unterer Schale 60 eine stärkere Verspannung zwischen
den beiden Seitenwangen 14, 15 erreicht. Zur zusätzlichen Sicherung können die Seitenwangen
14, 15 auf-der Innen--ader Außenseite an zugeordneter Stelle auch kleine vorspringende
Stege oder ähnliche Vorsprünge aufweisen, die beim Hochklappen der unteren Schale
60 vom Vorsprung 68 überlastet werden und eine zusätzliche formschlüssige Sicherung
mit sich bringen.
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Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Verhältnisse
kinematisch umgekehrt. Es versteht sich, daß auch die Geschirrträgerklappe 30 mit
solchen Verriegelungselementen versehen sein kann Dadurch, daß in abgeklappter Gebrauchslage
die Geschirrträgerklappe 30 mit ihrer Klappwand 31 -geringfügig schräggestellt ist,
mit Neigungswinkel z.B. von 150 gegenüber einer Horizontalebene, kann abtropfende
Flüssigksit entlang der schräg ausgerichteten Klappwand 31 bis zum fußseitigen Ende
32 ablaufen. Im Bereich der oberteilseitigen Einstellfächer 22 anfallende Abtropfflüssigkeit,
die auf den Mittelsteg 17 auftrifft, läuft dann besonders leicht ab, wenn auch der
Mittelsteg 17 zumindest geringförmige
Neigung oder KeilForm in
Richtung nach vorn hin hat. Auch Durchbrüche im Mittelsteg 17 führen zu gutem Abfluß
der abtropfenden Flüssigkeit, die dann bei aufgeklappter unterer Schale 60 in dieser
gesammelt wird. Zum Entleeren der unteren Schale 60 wird diese entweder hochgeklappt,
wobei man dann unter die Schale 60 ein Auffangbehältnis hält. Statt dessen kann
man die untere Schale 60 auch aushaken und dann daraus das gesammelte Wasser entleeren.
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Es versteht sich, daß der Besteckkorb 50 im Bereich seines Bodens
mit Durchbrüchen ebenfalls für den Ablauf des Tropfwassers versehen ist.
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Bei Nichtgebrauch, zu Reinigungszwecken, Transportzwecken od. dgl.
ist der Besteckkorb 50 schnell und einfach entfernbar. Gleiches gilt auch für die
untere Schale 60 und, mit der Einschränkung, daß über die Fixierung der Lagerachse
24 eine Sicherheit gegen selbsttätiges Lösen gegeben ist, auch für die obere Geschirrträgerklappe
30.
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Die Rückwand 11 des Oberteils 10 weist auf ihrer Rückseite überstehende
Randstege auf, z.B. Randstege, die entlang der Oberkante 16, der Unterkante 20 und
auch in Höhe des Mittelsteges 17 verlaufen. Dadurch erhält die Rückwand 11 bei mßgllcher
dünnwandiger Gestaltung hohe Festigkeit. Zugleich ergibt sich bei der Wandhalterung
des Oberteiles 10 ein Abstand zwischen Wand und Rückseite der Rückwand 11, wobei
dieser Abstand auch das Einhängen und Aushängen des Besteckkorbes 50 zusätzlich
erleichtert.
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Die Geschirrträgerklappe 30 kann völlig unabhängig von der unteren
Schale 60 abgeklappt oder hochgeklappt werden, je nach Notwendigkeit. Sollen z.B.
Teller, Platten, Deckel od. dgl. zum Abtropfen eingestellt werden, so eignet sich
hierfür vor allem der obere Bereich der Geschirrablage. Dazu wird die Geschirrträgerklappe
30
aufguklappt, so daß nun z.B. ein Teller so eingestellt werden
kann, daß er einerseits in einem Einstellfach 22 des Oberteiles 10 und andererseits
in einem Einstelfach 34 der Geschirrträgerklappe 30 lagert und damit gegen Umkippen,
Herausrollen od. dgl. sicher gehalten ist. Selbstverständlich lassen sich bei abgeklappter
Geschirrträgerklappe 30 auch andere Gegenstände darauf und in den Einstellfächern
22 des Oberteils 10- bzw. 34 der Geschirrträgerklappe 30 unterbringen oder ablegen.
Die untere Schale 60 eignet sich mit Vorzug z.B. für Tassen, Gläser oder sonstige
etwas größere Teile. Auch diese Angaben sind aber nur beispielhaft. Bei Nichtgebrauch
wird die Geschirrträgerklappe 30 und/oder die untere Schale 60 in Pfeilrichtung
gemäß Fig. 2 und 4 hochgeklappt und an das Oberteil 10 so herangsklappt, daß sich
ein im wesentlichen völlig geschlossener, formschöner und ka#um auffallender Behälter
ergibt.