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DE3035737C2 - Gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung der metallischen Polbuchse eines Akkumulators - Google Patents

Gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung der metallischen Polbuchse eines Akkumulators

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Publication number
DE3035737C2
DE3035737C2 DE3035737A DE3035737A DE3035737C2 DE 3035737 C2 DE3035737 C2 DE 3035737C2 DE 3035737 A DE3035737 A DE 3035737A DE 3035737 A DE3035737 A DE 3035737A DE 3035737 C2 DE3035737 C2 DE 3035737C2
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Germany
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pole
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seal
accumulator
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Gunter 6470 Büdingen Holland
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Accumulatorenfabrik Sonnenschein GmbH
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Accumulatorenfabrik Sonnenschein GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/10Primary casings; Jackets or wrappings
    • H01M50/172Arrangements of electric connectors penetrating the casing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Abstract

Kontaktelektroden-Anordnung für Lichtbogen- oder Widerstandsschmelzöfen, mit einer außerhalb der Ofenmauerung angeordneten Basisplatte, mit der die Hälse mehrere Elektroden leitend verbunden sind, wobei der übrige Teil der Elektroden in die Ofenausmauerung hineinragt und mit der in dem Ofenherd befindlichem Schmelze Kontakt hat. Die Basisplatte (6) ist unterhalb des Ofenbodens (4) in Abstand angebracht. Zwischen Basisplatte und Ofenboden ist damit ein Zwischenraum (7) geschaffen, in dem ein die Elektrodenhälse (8), die Ofen-Außenseite und die Basisplatte (6) kühlendes Fluid, insbesondere Luft, fließen kann.

Description

a) das wenigstens eine Ringnut (6,7; 36,37; 66,67) am Innenumfang der Gegenlagerbüchse (5, 35, 65) oder vorzugsweise am Außenumfang der Polbuchse (2,32,62) für wenigstens einen Dichtungsring (8, 9; 38, 39; 68, 69) aus dauerelastischens Material vorgesehen ist,
b) daß die der Ringnut gegenüberliegende Wand der Gegenlagerbüchse beziehungsweise der Polbuchse als Gleitfläche ausgebildet ist.
2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Polbuchse (2, 32, 62) im nach außen ragenden Bereich erheblich verringert ist, derart, daß sich ein ringförmiger Gleitraum (10,40,70) zwischen Außenumfangsflächc der Polbuchse und Innenfläche der Gegenlagerbüchse (5,35,65) erg.bt, der durch eine mit dem Deckel (63) fest verbundene (81) pider ehrrtückig damit ausgebildete (22, 52) Abdeckung nach außen abgedichtet ist.
3. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitraum (10,40,70) mit Gleitmittel in Form von Öl wie Siliconöl oder vorzugsweise in Form von Fett wie Vaseline gefüllt ist.
4. Abdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das ins Akkumulatorinnere ragende freie Ende der Polbuchse (2,32) und das nach innen ragende freie Ende (12, 42) der Ge genlagerbüchse (5, 35) des Kunststoffdeckels (3, 33) ringförmige Einkerbungen (13, 14; 43) zur Aufnahme einer dauerelastischen, säure- und vorzugsweise auch ölbeständigen Abdichtmasse (15), vorzugsweise aus Vaseline, Bitumen oder Schmelzkleber wie z. B. Äthylenacrylpolymere bzw. anderen Produkten dieser Gattung, Polyolefine, Kolophonium, oder zur Aufnahme eines plastischen Abdichtringes (44) aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyolefine, aufweisen.
5. Abdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtmasse (15) entsprechend den ringförmigen Einkerbungen trapezförmigen, sich zum Akkumulaiorinneren zu erweiternden Querschnitt aufweist.
6. Abdichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunstsloffdeckel (3; 33) den Gleilraum (10; 40; 70) überdeckt, so daß der Überdeckungsbcrcich als äußerer Anschlag für die nach außen glcitfähigc Polbuchsc(2;32)dicnt.
7. Abdichtung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Gcgenlagerbüchse (5; 35; 65) mit einem Gleitmittel wie Siliconöl oder Vaselinefett bedeckt ist.
8. Abdichtung nach einem der Ansprüche I bis 7, gekennzeichnet durch einen cntfcrnbarcn F.infüllstopfen (17;47) in der Abdeckung (22; 52) des Kiinststoffdcckels (3; 33). der in den Gleitraum (10; 40)
hineinragt.
9. Abdichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß der Gleilraum (70) nach außen hin offen ist.
10. Abdichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitraum durch einen Abdcckring oder durch das Vorstehen des Kunstsloffdcckels(3,33)nach außen hin im wesentlichen abgeschlossen ist.
15 Die Erfindung bezieht sich auf eine gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung der mit dem metallischen Pol verbundenen metallischen Polbuchse mit dem Kunststoffdeckel des Akkumulators gemäß dem Oberbegriff des Anspruches i.
Derartige Abdichtungen werden bisher überwiegend verwendet. Dabei wird zuerst die Polbuchse im Bereich ihres äußeren Umfangs in den Deckel des Akkumulators eingebettet, wobei ein cinstückigcs Teil, bestehend aus Zellendcckel und einer beliebigen Anzahl Polbuchsen je nach Bedarf, entsteht. Das Verfahren des Einbettens bestand bei älteren Akkumulatoren mit Hartgummideckeln darin, die Polbuchscn in die für die Herstellung des Deckels benötigten Formen einzusetzen, mit dem Dcckclrohstoff zu umpressen und cinzuvulkanisieren. Bei moderneren Deckeln aus thermoplastischen Kunststoffen wird analog verfahren, indem die Polbuchse bei der Deckclherstellung im Spritzgußverfahren in den Deckel eingebettet werden. Es sind auch Verfahren bekanntgeworden, bei denen die Einbettung der PoI-buchse im Deckel innerhalb einer Ausnehmung des Deckels durch Gießharz erfolgt, wobei das Gießharz die Funktion der Abdichtung zwischen '\ blbuchsc und Zellendcckel übernimmt. Bei allen Verfahren dieser Art war es üblich, die Oberfläche der Polbuchse auf ihrem äußeren Umfang durch Einschnitte, Vorsprünge, Rillen und dergi. zu vergrößern, um ihr einen besseren mechanischen Halt im Deckel zu verschaffen und gleichzeitig die für die Abdichtung benötigte Wegstrecke zwischen Deckel und Polbuchsc zu verlängern. Durch das Aufsetzen des Kunststoffdeckels auf den fertigen Akkumulator tritt das obere Eide des Pols automatisch durch die Polbuchsc nach außen hindurch. Danach wird der metallische Pol mit der metallischen Polbuchse ringförmig verschweißt oder verlötet. Während die metallische Schweißnaht zwischen Polbuchse bei sachgemäßer Ausführung auf unbegrenzte Zeit dicht bleibt, kam es aufgrund mechanischer und zusätzlich auch elektrochemischer Belastungen innerhalb der Nahtstelle zwischen
Vt Dcckelmaterial und Polbuchsc. hervorgerufen insbesondere bei thermischer Belastung des Akkumulators durch die stark unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Kunststoff und Metall, zu Undichtigkeiten, wenn sich die Verbindung zwischen Polbuchsc und ZcI-
bo lcndcckel durch die genannten Beanspruchungen im Laufe der Zeit teilweise löste. Die Folge davon war das Austreten von schädlicher als Klcktrolylflüssigkeit verwendeter Schwefelsäure, insbcs. bei gasdicht oder einem leichten Oberdruck im Zcllcninneren betriebenen
hr» Akkumulatoren.
Hinc Abdichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches I ist aus der DIl-AS 16 71 999 bekannt. Hier weist die Polbuchsc Labyrinlhringe zur Verlängerung
des Elektrolyt-Kriechweges auf. Sie ist fest im Deckelmaterial eingespritzt und hat keine BewegungsmöglichkciL Es sind weder Abdichtungsringe noch einen Gegenlagerbüchse vorgesehen. Die Labyrinthringe können iediglich das Hervortreten des Elektrolyts nach außen verzögern, nicht jedoch verhindern. Bei unterschiedlichen Temperaturen, Stößen etc. wird die Abdichtung zwischen Polbuchse und Pol undicht.
Eine weitere Abdichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist in der DE-OS 23 09 686 beschrieben. Diese Poldurchführung ist für Siarler-Batterien vorgesehen, wobei eine eingespritzte Polbuchse mit Labyrinthringen vorgesehen ist. Ein Dichtungsring ist nicht vorgesehen, auch hier ist das gesamte Abdichtungssystem starr angeordnet und führt bei unterschiedlichen Einsatzbedingungen früher oder später zu Undichtigkeiten. Die Problematik von axialen Schubkräften ist bei keiner dieser Druckschriften angesprochen.
Gemäß DE-AS 10 62 297 ist die Polbuchse im Kunslstoffdeckc! eingespritzt, Es ist keine Gegcnlagerbüchse vorhanden. In umlaufenden Rillen sind elaf-ische Dichtungsringe angebracht, um ein Durchkriechen des alkalischen Elektrolyten zu verhindern. Der metallische Pol ist fest eingespritzt und hat keine Bewegungsmöglichkeit.
Aus der DE-OS 27 57 568 ist eine Poldurchführung bekannt, bei der zwei Arten von Abdichtungen vorgesehen sind die mittels 0-Dichtungsringen erfolgen, nämlich zum einen zwischen der Kunststoffummantelung des Poles und einer Kunststoff-Gegenlagerbüchse und zum anderen eine Abdichtung zwischen dem Beispiel selbst und Kunststoff durch Aufspritzen einer Kunststoffummantelung. Eine Bleibuchse ist dort nicht vorgesehen, somit entfällt auch das Problem, eine Abdichtung zwischen der Außenfläche einer mit dem Bleipol verschweißten Bleibuches und einer Kunststoff-Gegenlagerbüchsc herzustellen. Dadurch ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die Grenzschicht zwischen Blcipol und KunststoHummantelung bei extremen Temperaturunterschieden und längerer Einsalzdaucr undicht werden kann.
Der Erfindung liegi die Aufgabe zugrunde, eine Abdichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, daß eine Gleitfähigkeit zwischen Pol und Gegcnla^cr trotz Beibehaltung ei;:cr Bleibuchse cr/icll wird.
Die Aufgabe wird crPndtmgsgemaB durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches I gelöst. Weitere Ausgestaltungen de.' Erfindung sind in den Unteransprüchen unter Schulz gestellt.
Beim ilrfindungsgegcnstand ist wenigstens eine Ringnut am Innenumfang oder vorzugsweise am Außcnumfang der Polbuchsc für wenigstens einen Dichtungsring aus dauerelastischem Material vorgesehen, wobei die der Ringnut gegenüberliegende Wand der Gegenlagerbüchse bzw. der Polbuchsc als Gleitfläche ausgebildet ist.
Der Dichtungsring soll vorzugsweise aus säure- und ölbcständigcm gummielastischcm Material, beispielsweise Silicon- oder Ncoprenkautschuk, bestehen. Es hat sich gezeigt, daß sowohl eine bessere Abdichtung erzieh werden kann, als auch das Einsetzen der metallischen Polbuch.se nebst Dichtungsringen in die Gcgenlagcrbüchse des Deckels erleichtert wird, wenn die Ringnul an tier metallischen l'olbuchse und nicht an der aus Kunststoff bestchendo) Gegcnlagerbüchse angebracht wird. Die Abdichtung wird noch weiter dadurch verbessert, indem die Ringnul spanabhebend, d. h. sehr maßgenau, mit sauberer glatter Oberfläche hergestellt wird. In gleicher Weise ist es von Vorteil, die Polbuchse auf ihrem Außenumfang durch spanabhebende Bearbeitung mit einer sauberen ebenen Oberfläche zu versehen, falls die Ringnul auf der Innenseite der Gegenlagerbüchsc untergebracht ist. Des weiteren ist es vorteilhaft, mehrere Dichtungsringe, vorzugsweise mindestens zwei, anzuordnen. Die Dichtungsringe werden in ihrem Durchmesser etwas größer ausgelegt als es dem Abstand zwisehen dem tiefsten Punkt der Ringnut und der gegenüberliegenden glatten Wand entspricht Der etwas größere Durchmesser der Dichtungsringe sorgt für den notwendigen Anpreßdruck auf den Auflageflächen der Ringnut und der gegenüberliegenden Wand und erzielt somit eine absolute Abdichtung. Die so beschriebene Ausbildung der Abdichtung vermag sowohl radial auftretende mechanische Kräfte durch elastische Verformung der Dichtungsringe aufzufangen, als auch axial auftretende Kräfte durch axiale Verschiebung an der als
2" Gleitfläche der Ringnut gegenübei<<egenden Wand der Gegenlagcrbüchse bzw. der Polbuchse.
Um die Abdichtung noch zu verstärken, können an den ins Akkumulatorinnere ragenden Enden der Polbuchse und/oder der Gegenlagerbüchse jeweils ringformige cinkcrbungen oder Abschrägungen zur Aufnahme einer zusätzlichen Abdichtung angebracht werden. Diese zusätzliche Abdichtung kann in einer ringförmig starren oder auch dauerelastischen Ringscheibe bestehen, die in die Einkerbung eingeklebt oder auch eingeclipst wird. Es ist aber auch gleichermaßen wirksam, die ringförmige Einkerbung oder Abschrägung mit einer Abdichtmasse wie beispielsweise Bitumen oder einem aus natürlichen oder synthetischen Harzen aufgebauten Schmelzkleber auszufüllen. Vorzugsweise werden dauerelastische Abdichtmassen verwendet, die sowohi öials auch säurebeständig sind. Zweckmäßigerweise ergeben die beiden Einkerbungen an der Polbuchse sowie an der Gegcnlagerbüchse zusammen einen trapezförmigen Querschnitt oder sind zum Einclipsen einer Ringscheibe mit einem leichten Hinterschnitt versehen.
Am nach außen ragenden Ende der Polbuchse kann ein zusätzlicher Gleitraum vorgesehen werden. Dies kann dadurch geschehen, daß die Wandstärke der Polbuchsc in nach außen ragenden Bereich erheblich verringen wird. Der Gleitraum soll dazu dienen, daß sich bei höherem Gasdruck im Inneren des Akkumulators und beim Auftreten mechanischer Kräfte in Richtung der Polachse die Polbuchse mit dem damit gasdicht verlöteten oder vorzugsweise verschweißten Pol in bestimmten Grenze/) in Richtung der Polachse bewegen kann, ohne das die Abdichtung aufgehoben oder beeinträchtigt wird. Damit kann beispielsweise ein Ausgleich bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen und unterschiedlichen Betriebsbedingungen geschaffen werden. Diese Art der Abdichtung ist beispielsweise auch in der letzten Phase einer Aufladung vorteilhaft, wenn die Gasbildung einsetzt, was sich kaum völlig vermeiden läßt.
Der Gleitraum kann zweckmäßigerweise mit einem
w) Gleitmittel ausgefüllt sein, um die Abdichtung zu fördern und gleichzeitig das Gleiten zu ermöglichen, da ein Teil des Gleitmittels an der Innenseite der Gegenlagerbiichsc entlang verläuft. Als Gleitmittel hat sich vorzugsweise Kelt wie Vasciinc oder Öl wie Siliconöl als
br> besonders geeignet erwiesen.
Nach einer besonderen Ausführungsform erstreckt sich der Kunsistoffdeckel derart über den Gleitraum hinweg, ciiiß er diesen im wesentlichen abdeckt. Die Ab-
deckung kann daher als äußerer Anschlag für die Polbuchse dienen. Gleitet die Polbuchse unter einem erhöhten inneren Gasdruck nach außen, so wird dadurch das Gleitmittel innerhalb des Gleitraumes zwischen Außenumfang der äußeren Polbuchse mit verringerter Wandstärke und Innenbegrenzung der Abdeckung des Kunststoffdeckels teilweise nach außen gedrückt. Diese Wirkung ist durchaus erwünscht, da sich dadurch nochmals eine verbesserte Abdichtung ergibt.
Es ist auch möglich, die Innenseite der Gegenlagerbüchse von Haus aus mit Gleitmittel einzuschmieren, wobei die Abdichtung und das Gleiten erleichtert wird.
Schließlich kann in der Abdeckung des Kunststoffdeckeis ein entfernbarer Einfüllstopfen vorgesehen werden, der in den Gleitraum hineinragt, um von Zeil zu Zeit Gleitmittel nachzufüllen.
Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Gegenlagerbüchse auch topfförmig ausgebildet sein, wobei sich der Pol durch eine im wesentlichen zentrische öffnung des Topfbodens hindurch nach außen erstreckt und die damit gasdicht verbundene Polbuchsc am Topfboden aufsitzen kann.
Verzichtet man auf eine dauerhafte mit der Oberseite des Kunststoffdeckels verbundene Abdeckung des oberen zusätzlichen Gleitraumes, indem man lediglich eine ringförmige Abdeckscheibe auflegt, einclipst oder auch völlig entfallen läßt, so läßt sich die gemeinsame Abdichtung in einfacher Weise nach Aufschweißen des Zellendeckels einsetzen bzw. abnehmen und wieder austauschen. Selbst Reparaturen bei nachträglich festgestellten fehlerhaften Polbuchsen und Dichtungsringen sind noch nach dem ringförmib τ Verschweißen von Polbuchse und Polen auf einfachste Weise möglich, indem die ringförmige Schweißnaht durch Abfräsen entfernt wird und fehlerhafte Polbuchsen und Dichtungsringe ausgetauscht werden. Bei den andern Ausführungsbeispielen ist es dagegen notwendig, die Abdichtung vor dem Aufsetzen des Deckeis anzubringen bzw. bei Reparaturen auch die Schweißnaht zwischen Deckel und Akkumulatorgehäuse wieder zu lösen.
Überraschenderweise stellte es sich heraus, daß die beschriebene gleitende Abdichtung den unterschiedlichen Betriebsbedingungen beim Einsatz von Akkumulatoren, insbes. Bleiakkumulatoren, besser gerecht wird, als die vermeintlich einfachere und sichere Einbettung der Polbuchse in den Kunststoffdeckel vermittels Einpressens, Umspritzens oder Abdichtens mittels Gießharzen.
Es zeigt
Fig. I einen Schnitt durch eine Abdichtung, bei der die Ringnut für die Abdichtungen an der Polbuchse angeordnet sind,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Ringnuten für die Dichtungsringe an der Gegenlagerbüchse angeordnet sind.
Fi g. 3 einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem die Gegenlagerbüchse topfförmig ausgebildet ist.
Gemäß F i g. 1 ragt vom Kunststoffdeckel 3 bzw. Zellendeckel des Akkumulators eine Gegenlagerbüchse 5 für die Polbuchse 2 ins Innere des Akkumulators. Diese Gegcnlagerbüchse 5 ist einstückig mit dem Kunstsioffdeckel 3 ausgebildet. In Richtung auf eine Verengung der Polbuchse an deren äußerem Ende ist eine Abdekkung 22 vorgesehen, die ebenfalls mit dem Kunststoffdeckel 3 einstückig ausgebildet ist Als Material kann beliebiges handelsübliches Material für Akkumulatorendcckel verwendet werden.
Durch die Polbuchse 2 hindurch ist der Pol 4 nach
oben geführt, wobei die obere Polspitze für Anschluß-
s zwecke einen geringen Querschnitt aufweist. Pol 4 und Polbuchsc 2 sind außen durch eine ringförmige Schweißnaht 19gasdich> miteinander verschweißt.
Die Polbuchse 2 weist am nach außen gerichteten Ende 20 einen gegenüber dem Hauptteil 21 verringerten Querschnitt auf. Dieses äußere Ende 20 der Polbuchse 2 tritt durch die Durchtrittsöffnung 18 der Abdeckung des Kunststoffdeckels 3 hindurch. Diese Durchtrittsöffnung 18 ist nach innen zu aufgeweitet.
Zwischen äußerem Ende 20 und Hauplstück 21 der Polbuchsc 2 ist ein Glcitraum 10 ausgebildet. Am Außenumfang des Ilaupistückes 21 der Polbuchsc 2 sind zwei ausgedrehte Ringnuten 6, 7 für entsprechende Dichtungsringe 8,9 vorgesehen. Darüber hinaus im am nach innen gerichteten freien Ende der Polbuchsc 2 eine Einkerbung 13 und am gegenüberliegenden freien Ende 12 der Gegcnlagerbüchse 5 eine entsprechende Einkerbung 14 vorgesehen, um eine Abdichtmassc 15 aufzunehmen. Von außen ragt in den Gleitraum 10 ein Einfüllstopfen 17 für Gleit- und Schmiermittel herein.
In F i g. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem der Kunststoffdeckel mit 33, die Abdeckung 52 und die ins Akkumulatorinnere ragende Gcgenlagerbüchsc mit 35 bezeichnet ist. Über eine ringförmige Schweißnaht 49 ist der Pol 34 mit der Polbuchsc 32 verbunden. Die Gegenlagerbüchse 35 ist etwas dicker bezüglich der Wandstärke ausgebildet, da in ihr Einkerbungen 36 und 37 für Ringabdichtungen 38 und 39 vorgesehen sind. Der Hauptteil 51 der Polbuchsc 32 ist demgegenüber ohne Einkerbungen ausgeführt. Im übrigen entspricht diese Ausführung dem Beispiel von Fig. i, wobei die gcsüfnic Abdichtung nut 3! bezeichnet ist, der äußere Teil der Polbuchse 32, der eine verringerte Wandstärke aufweist und durch die öffnung 48 durchtritt, die Bezeichnung 50 trägt, der Gleitraum mit
ad 40 und der Einfüllslopfcn mit 47 bezeichnet ist. Das untere freie Ende 42 der Gcgenlagerbüchse 35 weist zur Polbuchse 32 hin eine ringförmige Einkerbung 43 zur Aufnahme einer ringförmigen Abdeckscheibc 44 aus daucrclaslischem Kunststoff, vorzugsweise aus PoIypropylen oder Polyäthylen, auf.
In F i g. 3 hat die mit dem Kunststoffdeckel 63 cinstükkig ausgebildete Gegcnlagerbüchse 65 die Form eines ins Akkumulatorinnere gerichteten Topfes. Durch eine im wesentlichen zentrische Öffnung innerhalb dieses Topfes erstreckt sich der Pol 64 hindurch nach außen. Über eine ringförmige Schweißnaht 79 ist der Pol 64 mit der Polbuchse 62 verbunden. Die Polbuchse 62 kann am Topfboden aufsitzen. Der nach außen gerichtete Abschnitt 80 der Polbuchse 62 weist einer geringere Wandstärke auf, so daß sich auch bei diesem Ausführungsbeispiel ein Gleitraum 70 ergibt. Wie beim Beispiel von F i g. 1 sind bei der hier dargestellten Abdichtung 61 die Ringnuten 66 und 67 für die Dichtungsringe 68 und 69 am Außenumfang der Polbuchse 62 vorgesehen. In F i g. 3 is! der Gleitraum 70 durch einen Abdeckring 81 abgedichtet. Diese Art der Abdichtung ermöglicht ein einfaches Auffüllen des Gleitraumes sowie des Raumes zwischen Außenumfang der Poibuchse 32 und Innenwand der Gegeniagerbüchse 35 mil Schmiermittel. Au-
b5 Bcrdcm wird die Montage und ggf. Demontage der gesamten Abdichtung erleichtert.
Die Abdichtung gemäß dem Erfindungsgegenstand ermöglicht eine sichere Langzeitabdichtung bei allen
praktischen Einsatzbedingungen. Darüber hinaus ist die Montage einfach, die Abdichtung kann auch während des Betriebs zu Reparatur/wecken in einfacher Weise ausgewechselt werden.
Hier/u 3 Blatt Zeichnungen
21)
JO
40
50
55
60
f)5

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung der mit dem metallischen Pol verbundenen, vorzugsweise verschweißten, metallischen Polbuchse eines Akkumulators, wobei die Abdichtung zwischen der Polbuchse und einer mit dem Kunststcffdeckel des Akkumulators fest verbundenen oder einstückig damit ausgebildeten, nach innen ragenden Gegenlagerbüchse vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet.
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