DE3035777C2 - Vorrichtung zum Beschicken einer Furniermessermaschine mit einem Holzstamm - Google Patents
Vorrichtung zum Beschicken einer Furniermessermaschine mit einem HolzstammInfo
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Description
a) außerhalb des Hubbereiches und in Längsrichtung der Hubbewegung des Tisches (3) ist eine
aus Ketten (10) bestehende Fördervorrichtung (9) für die Holzstämme (H)angeordnet,
b) die'Ketten (10) sind im Abstand voneinander
angeordnet,
c) zwischen den Ketten (10) ist eine um eine Achse
schwenkbare Förderplatte (12) angeordnet, die in ihrer angehobenen Stellung horizontal und in
gleicher Ebene mit der Oberfläche des Tisches verläuft und dabei den Holzstamm aus dem
Wirkbereich der Ketten heraus anheben kann, wobei die Achse auf der der Furniermessermaschine zugewandten Seite und parallel zu dieser
angeordnet ist,
d) die Förderplatte (12) ist mit einem Schieber (14) zum Fördern des Holzstammes (H) von der
Förderplatte (12) auf den Tisch (3) versehen,
e) der Schieber (14) weist eine solche Höhe auf, daß in seiner Grundstellung auf der der
Furniermessermaschine abgewandten Seite und in abgesenkter Stellung der Förderplatte (12)
der Holzstamm über diesen gefördert werden kann.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beschikken einer horizontal arbeitenden Furniermessermaschine mit einem Holzstamm, bei welcher ein Tisch mit dem
daraufgespannten Holzstamm unter einem stationär angeordneten, aus Druck- und Messerbalken bestehenden Mittelbau hin- und herbewegbar ist.
Aus der DE-OS 21 34 012 ist eine Beschickungsvorrichtung für Furniermessermaschinen bekannt, wobei
dort die Messeranordnung mit dem Druckbalken hin- und herbeweglich und der zu messernde Holzstamm
ortsfest angeordnet gezeigt ist. Diese bekannte Beschickungsvorrichtung weist einen oberhalb des
Tisches der Furniermessermaschine befindlichen Elektro-Hebezug auf, der an einem waagerechten Tragbalken verfahrbar angeordnet ist. Der Tragbalken ist an
neben der Furniermessermaschine angeordneten Seitenlagern befestigt. Der Elektro-Hebezug besteht aus
einem Wagen mit Flaschenzug, der am Tragbalken gleitet. Der Flaschenzug trägt eine Greifervorrichtung,
die aus einem waagerecht angeordneten Träger besteht, an welchem Greiferarme zum stirnseitigen Ergreifen
der Holzstämme bewegbar angeordnet sind. Die Arbeitsweise dieser bekannten Vorrichtung ist die
folgende.
Die im Bereich der Furniermessermaschine liegenden Holzstämme werden von den Greiferarmen ergriffen,
vom Boden abgehoben, in den Bereich oberhalb des Tisches verfahren und anschließend auf den Tisch
abgesenkt und abgelegt. Bei dieser Arbeitsweise wirken
sich die mit der Vorrichtung zu vollziehenden Vorgänge
nachteilig auf die Beschickungszeit aus, in der die Furniermessermaschine außer Betrieb gesetzt ist Durch
das Ergreifen der Holzstämme, das Abheben der j Holzstämme vom Boden und das Verfahren in den
Bereich oberhalb des Tisches sowie das anschließende Absenken und Ablegen der Holzstämme auf den Tisch
geht kostbare Zeit verloren, in der der Betrieb der Furniermessermaschine unterbrochen ist.
to Außerdem müssen bei den Arbeitsvorgängen, insbesondere beim Ergreifen und Ablegen der Holzstämme
wegen der nach allen Seiten beweglich aufgehängten Greifervorrichtung mindestens 2 Bedienungspersonen
vorhanden sein.
Abgesehen von den hohen Lohnkosten, die sich hierdurch ergeben und die Wirtschaftlichkeit des
Beschickungsvorganges herabsetzen, besteht ein weiterer Nachteil darin, daß die Durchsatzieistung der
Furniermessermaschine von der Schnelligkeit der
eingesetzten Bedienungsperson abhängt
Die gleiche Beschickungsvorrichtung wird in der Praxis auch bei Furniermessermaschinen eingesetzt, bei
denen, gemäß den Angaben im Oberbegriff des Anspruchs, ein Tisch mit einem daraufgespannten
Holzstamm unter einem stationär angeordneten, aus Druck- und Messerbalken bestehenden Mittelbau hin-
und herbewegbar ist (vgl. DE-AS 25 01 936).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die eine schnellere Beschickung ermöglicht, um damit die Stillstandszeiten der zu beschickenden Furniermessermaschine zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs aufgeführ
ten Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird der gesamte Beschickungsvorgang wesentlich abgekürzt.
Die Holzstämme werden auf einer Ebene mit der Oberfläche des Tisches befördert und lediglich nach
Ende eines Messervorganges und Abbeförderung der Restbohle vom Tisch von einer Förderplatte auf den
Tisch geschoben und hier durch die Spannpratzen festgelegt. Danach kann sofort ein weiterer Messervorgang beginnen. Die Beschickung der Furniermesserma-
schine wird also in wesentlich geringerer Zeit vollzogen, so daß die Stillstandszeiten der Furniermessermaschine
wesentlich abgekürzt werden. Der damit verbundene Zeitgewinn schlägt sich hinsichtlich der Produktionszeit
in einer größeren Produktionsleistung der Furniermes
sermaschine nieder.
Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, daß der Beschickungsvorgang
nunmehr automatisch ohne Einsatz einer Bedienungsperson vor sich geht Dies wirkt sich entsprechend
vorteilhaft auf die Betriebskosten aus.
Ein weiterer Vorteil ist die Anordnung von der aus Ketten bestehenden Fördervorrichtung in Verbindung
mit der Förderplatte und dem Schieber, der den Holzstamm von der Förderplatte auf den Tisch schiebt
Dies bewirkt eine einfache, betriebssichere und leicht zu handhabende Vorrichtung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung näher veranschaulicht. In
dieser zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, wobei die Furniermessermaschine im Bereich des Mittelbaus im
Schnitt dargestellt ist,
gemäß Fig. 1, jedoch in verschiedenen Betriebsstellungen.
Die Furniermessermaschine (1) besteht aus einem Fundamentrahmen (2), einem auf dem Fundamentrahmen
(2) hin- und herbewegbaren Tisch (3), zwei 5 Seitenständern (4) und einem mit den Seitenjtändern (4)
in Verbindung stehenden Mittelbau (5) der seinerseits aus einem Druckbalken (6) und einem Messerbalken (7)
besteht Am Tisch (3) sind Spannpratzen (8) angebracht, die den Holzstamm (H) fest einspannen. Zum Messern
von Furnieren wird der Tisch (3) in Richtung des Doppelpfeils (A) unter den Mittelbau (5) hin- und
herbewegt
Außerhalb des Hubbereiches und in Längsrichtung der Hubbewegung {Doppelpfeil A) des Tisches (3) ist
eine Fördervorrichtung (9) zum Transport der Holzstämme (H) angeordnet die aus im Abstand voneinander
angeordneten Ketten (10) besteht Die Holzstämme (H) werden in Querlage von den Ketten (10)
transportiert
Zwischen den Ketten (10) ist eine um eine Achse (11)
schwenkbare Fördeiplatte (12) angeordnet die bei Verschwenkung aus einer schrägen Lage (F i g. 1) in eine
waagerechte Lage (Fig.2) den von den Ketten (10) getragenen Holzstamm (H) von den Ketten (10) abhebt
Das Verschwenken der Förderplatte (12) geschieht durch eine Kolben-Zylinder-Einheit (13). Die Förderplatte
(12) ist mit einem Schieber (14) versehen, der den Holzstamm (H) von der Förderplatte (12) abschiebt und
auf den Tisch (3) befördert
Sobald nun ein Holzstamm (H) abgemessen und die
Restbohle vom Tisch (3) entfernt ist, wird der Tisch (3) in eine nah« der Förderplatte (12) gelegene Stellung
(F i g. 3) gefahren. Kurz vorher hat die Förderplatte (12) durch Verschwenken aus der schrägen Stellung (F i g. 1)
in die waagerechte Stellung (Fig.2) einen Holzstamm (H) von den Ketten (10) abgehoben und befördert ihn
mittels des Schiebers (14) in Richtung des Pfeiles (B) auf den in gleicher Ebene befindlichen Tisch (3). Der
Schieber (14) schiebt den Holzstamm (H) von der Förderplatte (12) auf den Tisch (3), wo der Holzstamm
(H) von den Spannpratzen (8) ergriffen und festgespannt wird.
Dzjiach schwenkt die Förderplatte (12) wieder in die
schräge Ausgangslage zurück, während der Schieber (14) ebenfalls in die Ausgangsstellung zurückfährt
(Fig. 1). Nunmehr kann ein neuer Holzstamm (H) von den Ketten (10) heranbefördert werden, der im Bereich
der Förderplatte (12) so lange wartet, bis der in der Furniermessermaschine (1) befindliche Holzstamm (H)
abgemessen und die Restbohle entfernt ist Ein neuer Beschickungsvorgang beginnt dann in der oben
geschilderten Weise.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Beschicken einer horizontal arbeitenden Furniermessermaschine mit einem Holzstamm, bei welcher ein Tisch mit dem daraufgespannten Holzstamm unter einem stationär angeordneten, aus Druck- und Messerbalken bestehenden Mittelbau hin- und herbewegbar ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803035777 DE3035777C2 (de) | 1980-09-23 | 1980-09-23 | Vorrichtung zum Beschicken einer Furniermessermaschine mit einem Holzstamm |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803035777 DE3035777C2 (de) | 1980-09-23 | 1980-09-23 | Vorrichtung zum Beschicken einer Furniermessermaschine mit einem Holzstamm |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3035777A1 DE3035777A1 (de) | 1982-07-22 |
| DE3035777C2 true DE3035777C2 (de) | 1982-10-28 |
Family
ID=6112602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803035777 Expired DE3035777C2 (de) | 1980-09-23 | 1980-09-23 | Vorrichtung zum Beschicken einer Furniermessermaschine mit einem Holzstamm |
Country Status (1)
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Families Citing this family (3)
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2134012A1 (de) * | 1971-04-29 | 1972-11-02 | Cremona, Angelo, Monza (Italien) | Beschickungsvorrichtung für Furniermessermaschinen |
-
1980
- 1980-09-23 DE DE19803035777 patent/DE3035777C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE3035777A1 (de) | 1982-07-22 |
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